Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Teeernte » So 10. Jun 2018, 11:30

immernoch_ratlos hat geschrieben:(10 Jun 2018, 12:14)

Vollkommen nebensächliche Diskussionen innerhalb dieses Themas, welches doch da lautet "Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten".

Das wohl unbekannte Blättchen FAZ - vermutliches Zentralorgan aller "Grünversifften" - meldet Heute : Quelle : FAZ (10.06.2018) "Ende der 18-Monats-Frist : 15.000 Diesel-Autos droht Stilllegung" Da geht es nicht mehr um lokal begrenzte Fahrverbote - eine eher dilettantische "Versuchsreihe" dem Leipziger Urteil Taten folgen zu lassen - nein hier droht ein totales Fahrverbot - um es im Nazijargon zu verschärfen "totaler als Total" - die betroffenen Fahrzeuge "dürfen schon bald überhaupt nicht mehr gefahren werden". Und jetzt wird es interessant, die gewöhnliche Argumentation "


Das ist bei jeder Änderung (Gefährdung-Rückruf) so.....

Das Kraftfahrtbundesamt (KBA) droht nunmehr den ersten Fahrzeughaltern konkret mit dem Entzug ihrer Zulassung, wenn sie das geforderte Software-Update nicht durchführen lassen.


das Update kostet nichts...

Liegt eine ernste Gefährdung vor, ist der Rückruf meist das wirkungsvollste Mittel. Der Hersteller hat deshalb kaum eine andere Wahl, als einen Rückruf durchzuführen. Damit ernste Gefahren vollständig beseitigt werden, sollen Fahrzeughersteller für solche Rückrufe die Halteranschriften aus dem Zentralen Fahrzeugregister (ZFZR) des KBA verwenden.



Ohne Umbau geht das Ding nicht durch den TÜV.

Beispiel..

KBA-Referenznummer:
6207
Hersteller/Marke:
VW
Verkaufsbezeichnung:
GOLF, JETTA, UP, VW CC, TIGUAN, POLO
Betroffene Baugruppe:
Karosserie
Baujahr von:
2015
Baujahr bis:
2016
Veröffentlichungsdatum:
28.06.2016
Hotline:
08008655792436
Beschreibung:
Bauteilfehler in mechanischer Kindersicherung kann dazu führen, dass die Kindersicherung sich durch Erschütterungen selbstständig deaktiviert.



KBA-Referenznummer:
7932
Hersteller/Marke:
VW
Verkaufsbezeichnung:
POLO
Betroffene Baugruppe:
Insassenschutzeinrichtung
Baujahr von:
2016
Baujahr bis:
2018
Veröffentlichungsdatum:
05.06.2018
Hotline:
08008655792436
Beschreibung:
Es besteht die Möglichkeit, dass sich bei vollbesetzter Rückbank ein Gurtschloss öffnen kann.



Aber Du meinst sicher:

KBA-Referenznummer:
6378
Hersteller/Marke:
VW
Verkaufsbezeichnung:
GOLF, JETTA, PASSAT, POLO, SCIROCCO, TIGUAN, TOURAN
Betroffene Baugruppe:
Motor mit Abgasanlage
Baujahr von:
2009
Baujahr bis:
2016
Veröffentlichungsdatum:
30.08.2016
Hotline:
0536183899960
Beschreibung:
Bedingt durch manipulierte Software werden die Abgasgrenzwerte im Feld nicht eingehalten.
Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D
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Teeernte
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Teeernte » So 10. Jun 2018, 11:32

Geri2 hat geschrieben:(10 Jun 2018, 12:21)

Lebt Oldenburg vom Laenderfinanzausgleich? Wie sieht es mit Osnabrueck aus?


In Osnabrück hofft man auf Zuschuss...
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon H2O » So 10. Jun 2018, 11:34

Der zuerst genannte Ablauf der Nachrüstungspflicht war aber schon "ewig" angekündigt. Der Fahrzeugbesitzer muß mitspielen, oder sein Fahrzeug still legen. So weit klar.

Der zweite Fall mit dem vorsätzlichen Betrug scheint mir vom Verfahrensablauf schwieriger zu sein. Offenbar sieht der Staat seine Mitverantwortung nicht. Damit entfällt vermutlich eine Verfolgung von Staats wegen. Und dann steht der einzelne Verbraucher vor der riesigen Herstellermacht mit ihren Rechtsabteilungen, die ein Verfahren bis zum Bankrott eines Klägers mit "Rechtsmitteln" in die Länge ziehen.

Deshalb soll vermutlich die sogenannte Verbandsklage zugelassen werden, mit der hunderttausende Betroffene ihre Interessen bündeln können und sie den Rechtsabteilungen der Betrüger und Großunternehmen fachlich und finanziell etwas entgegen setzen können. Derzeit ist dazu viel "einerseits und andererseits" unterwegs, woraus ich schließe, daß der Gesetzgeber arge Bedenken hat, daß aus Verbänden echte Lästlinge werden, die auch ihm selbst zusetzen könnten. Deshalb will er diese Verbände nur handverlesen zulassen. Na, mal sehen, was dabei heraus kommt.
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Teeernte » So 10. Jun 2018, 11:49

H2O hat geschrieben:(10 Jun 2018, 12:34)

Der zuerst genannte Ablauf der Nachrüstungspflicht war aber schon "ewig" angekündigt. Der Fahrzeugbesitzer muß mitspielen, oder sein Fahrzeug still legen. So weit klar.

Der zweite Fall mit dem vorsätzlichen Betrug scheint mir vom Verfahrensablauf schwieriger zu sein. Offenbar sieht der Staat seine Mitverantwortung nicht. Damit entfällt vermutlich eine Verfolgung von Staats wegen. Und dann steht der einzelne Verbraucher vor der riesigen Herstellermacht mit ihren Rechtsabteilungen, die ein Verfahren bis zum Bankrott eines Klägers mit "Rechtsmitteln" in die Länge ziehen.

Deshalb soll vermutlich die sogenannte Verbandsklage zugelassen werden, mit der hunderttausende Betroffene ihre Interessen bündeln können und sie den Rechtsabteilungen der Betrüger und Großunternehmen fachlich und finanziell etwas entgegen setzen können. Derzeit ist dazu viel "einerseits und andererseits" unterwegs, woraus ich schließe, daß der Gesetzgeber arge Bedenken hat, daß aus Verbänden echte Lästlinge werden, die auch ihm selbst zusetzen könnten. Deshalb will er diese Verbände nur handverlesen zulassen. Na, mal sehen, was dabei heraus kommt.


Man kann - während der "Umrüstung" auf ein Ersatzauto bestehen.... Es entsteht also durch den KBA Aufruf erstmal kein NACHTEIL. ...dass das Döschen ein oder 2 kmh langsamer wird ... holla (Toleranz).

.....und wer dann immer noch nicht "WILL" - ....muss ja nicht..... "DARF" dann sein Auto rund um die Uhr in der Garage parken...

Man entzieht die Lizenz. Genau wie jedem Fahrer - der ohne eigenes Verschulden "zu wenig sieht"....

Oder einem "OST" LKW mit Brems-Seilzug.... // Alten LKW ohne Zweikreisbremsanlage....
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Raskolnikof » So 10. Jun 2018, 11:56

Geri2 hat geschrieben:(10 Jun 2018, 12:21)

Lebt Oldenburg vom Laenderfinanzausgleich? Wie sieht es mit Osnabrueck aus?

Das nicht. Die Stadtväter haben einfach erkannt, dass etwas getan werden muss. Zudem ist da noch die EWE, der örtliche Strom- und Gaslieferant, der da sponsorerisch aktiv ist. ;)
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon H2O » So 10. Jun 2018, 11:59

@ Teeernte:

Gegen ein solches Verfahren habe ich gar keine Einwände. Das Verfahren hat doch einen vernünftigen Hintergrund, den auch der schlimmste Widerborst einsehen kann... oder? Das gilt sicher auch für LKW ohne besondere Bremssicherheit. Ich erinnere mich noch an ein schreckliches Unglück, als ein LKW gut beladen mit Benzin eine Gefällstrecke hinab in eine Ortschaft einschlug. Da war vermutlich auch die Bremsanlage nicht an die Straßenverkehrsbedingungen angepaßt!
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Teeernte » So 10. Jun 2018, 12:17

H2O hat geschrieben:(10 Jun 2018, 12:59)

@ Teeernte:

Gegen ein solches Verfahren habe ich gar keine Einwände. Das Verfahren hat doch einen vernünftigen Hintergrund, den auch der schlimmste Widerborst einsehen kann... oder? Das gilt sicher auch für LKW ohne besondere Bremssicherheit. Ich erinnere mich noch an ein schreckliches Unglück, als ein LKW gut beladen mit Benzin eine Gefällstrecke hinab in eine Ortschaft einschlug. Da war vermutlich auch die Bremsanlage nicht an die Straßenverkehrsbedingungen angepaßt!


Da mussten alle Tankfahrzeuge mit "innen" liegenden Armaturen ausgerüstet werden... und die Alten - verloren ihre Zulassung.
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon frems » So 10. Jun 2018, 15:10

Teeernte hat geschrieben:(10 Jun 2018, 00:15)

die selbe Quelle..

Nachgerüstet... "Strömungsgleichrichter" und etwas Software. kostenfrei - fährt wie vor.

Vermutlich hat sich das noch nicht in alle Winkel Deutschlands herumgesprochen, aber wenn dort von "Hardware" die Rede ist, ist damit nicht "etwas Software" gemeint.
Labskaus!

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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon frems » So 10. Jun 2018, 15:15

Cobra9 hat geschrieben:(10 Jun 2018, 10:26)

Stuttgart tut hier aber was. Die Öffis werden billiger, schnellere Taktung ab 2019, mehr Linien.

Ja, aber bisher nicht ausreichend. Der Radverkehr kommt auch nur schleppend voran. Demnächst könnte es dort zu einem Bürgerentscheid kommen.
Labskaus!

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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon immernoch_ratlos » So 10. Jun 2018, 15:49

frems hat geschrieben:Vermutlich hat sich das noch nicht in alle Winkel Deutschlands herumgesprochen, aber wenn dort von "Hardware" die Rede ist, ist damit nicht "etwas Software" gemeint.
Dem kann man wohl kaum widersprechen angesichts der Dickfälligkeit mit dem hier Scheinargumente "obendrauf gelegt werden" nur um möglichst schnell die Realität zu verdrängen.

Hilft nix - wie schon eine gewisser Helmut Kohl sagte : "Entscheidend ist, was hinten rauskommt." dem war auch gleichgültig ob das nun von Hard- oder Software bewirkt wurde.

Was vor Gericht entscheidend ist, bestimmt immer noch das Gericht. Wenn es denn eine betrügerischen Software in Millionen Dieselfahrzeugen gab - die Amis haben das ja bereits nachgewiesen - offensichtlich nicht nur die ganz alleine - Diesel-Skandal: Neues Tool entlarvt Betrugssoftware in zwei Minuten :
Der Dieselskandal, in den zuerst Volkswagen verstrickt war, gelang, weil die Motorsteuerung die Abgasreinigung nur einschaltete, wenn der Wagen auf dem Prüfstand lief. Das dauerte meist 20 Minuten. Forscher der Ruhr-Universität Bochum (RUB) und der University of California in San Diego haben jetzt eine Software präsentiert, die derartige Betrugssoftware innerhalb von zwei Minuten entlarvt. „Wir finden den rauchenden Colt“, sagt Kirill Lehrstuhl für Systemsicherheit. Computerspezialist in San Diego. „Wir entlarven das System und haben erkannt, wie es funktioniert.“
Wo da die jeweilige Regierung "bleibt" ist für den Betrug den ja diverse Autofirmen nachweislich begangen haben, juristisch unerheblich. Schließlich wurden Behörden betrogen und haben die Zulassungen dank ausgefeilter Software nicht feststellen können.

Man muss schon feinsinnig unterscheiden in juristische und in politische Schuld. Schon die zuständigen Gerichte sind da unterschiedlich. Was das Klagerecht angeht - "Verbandsklage" statt der :
WIKI Sammelklage hat geschrieben:Eine Sammelklage, Massenklage oder Gruppenklage ist eine zivilrechtliche Klage, die im Falle ihres Erfolgs nicht nur dem Kläger Ansprüche verschafft, sondern jeder Person, die in gleicher Weise wie dieser vom betreffenden Sachverhalt betroffen ist – unabhängig davon, ob sie selbst geklagt hat. Die Sammel- oder auch Gruppenklage ist in den USA verbreitet und heißt dort englisch class action (Federal Rules of Civil Procedure, Title 28 United States Code Appendix Rule 23). In Deutschland und der Schweiz gibt es sie in der Form nicht.
wird sich zeigen was da "hinten rauskommt".

Wenn in einer Demokratie die Ausübung demokratisch garantierter Rechte lästig wird, sollte man sich gleich in eine formvollendete Diktatur verabschieden. Beispiele wie schön dort das Leben ist, gibt es ja genügend. Das dumme an Demokratie ist eben, auch wenn es mir so garnicht passt, können andere durchaus Recht haben und das auch durchsetzen. Oft sind es die selben Kandidaten, die immer dann, wenn sie etwas nicht richtig finden, sich der selben Gerichtsbarkeit bedienen möchten, die sie in anderen Fällen vehement ablehnen....
"Wenn der Wind der Veränderung weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen." (aus China)
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon nyan cat » So 10. Jun 2018, 15:53

Warum nicht Fahrzeuge, die ihre Energie aus der Verbrennung von Mineralölprodukten gewinnen, komplett verbieten? Die hauen immer viel schädlichen Dreck raus. Katalysatoren sind doch nur Augenwischerei.
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Raskolnikof » So 10. Jun 2018, 17:30

Dann würde es dieses Forum nicht geben, du könntest nichts bei Amazon und Co. bestellen, Post bekämst du auch nicht mehr... kurzum, die Welt würde nicht mehr funktionieren. Allerdings wird die Zeit kommen. Unsere Ressourcen in der Erde sind schließlich nicht unendlich. Bis dahin haben wir aber andere Fortbewegungsmittel mit anderen Antrieben. Vorerst wird das der Elektroantrieb mit Akku sein.
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Teeernte » So 10. Jun 2018, 19:05

nyan cat hat geschrieben:(10 Jun 2018, 16:53)

Warum nicht Fahrzeuge, die ihre Energie aus der Verbrennung von Mineralölprodukten gewinnen, komplett verbieten? Die hauen immer viel schädlichen Dreck raus. Katalysatoren sind doch nur Augenwischerei.


Ach, wir haben beschlossen, langsam den PREIS zu erhöhen...das minimiert doch viele Fahrten.
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon nyan cat » So 10. Jun 2018, 19:09

Teeernte hat geschrieben:(10 Jun 2018, 20:05)

Ach, wir haben beschlossen, langsam den PREIS zu erhöhen...das minimiert doch viele Fahrten.


Genau darum geht's: Kohle scheffeln. Alles andere muss sich hinten anstellen.
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Raskolnikof » So 10. Jun 2018, 19:26

Faule Säcke, die mit dem Dieselstinker zum Zigaretten holen fahren sollen ruhig kräftig zur Kasse gebeten werden. :D
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Positiv Denkender » Mo 11. Jun 2018, 16:48

immernoch_ratlos hat geschrieben:(10 Jun 2018, 16:49)

Dem kann man wohl kaum widersprechen angesichts der Dickfälligkeit mit dem hier Scheinargumente "obendrauf gelegt werden" nur um möglichst schnell die Realität zu verdrängen.

Hilft nix - wie schon eine gewisser Helmut Kohl sagte : "Entscheidend ist, was hinten rauskommt." dem war auch gleichgültig ob das nun von Hard- oder Software bewirkt wurde.

Was vor Gericht entscheidend ist, bestimmt immer noch das Gericht. Wenn es denn eine betrügerischen Software in Millionen Dieselfahrzeugen gab - die Amis haben das ja bereits nachgewiesen - offensichtlich nicht nur die ganz alleine - Diesel-Skandal: Neues Tool entlarvt Betrugssoftware in zwei Minuten :Wo da die jeweilige Regierung "bleibt" ist für den Betrug den ja diverse Autofirmen nachweislich begangen haben, juristisch unerheblich. Schließlich wurden Behörden betrogen und haben die Zulassungen dank ausgefeilter Software nicht feststellen können.

Man muss schon feinsinnig unterscheiden in juristische und in politische Schuld. Schon die zuständigen Gerichte sind da unterschiedlich. Was das Klagerecht angeht - "Verbandsklage" statt der :wird sich zeigen was da "hinten rauskommt".

Wenn in einer Demokratie die Ausübung demokratisch garantierter Rechte lästig wird, sollte man sich gleich in eine formvollendete Diktatur verabschieden. Beispiele wie schön dort das Leben ist, gibt es ja genügend. Das dumme an Demokratie ist eben, auch wenn es mir so garnicht passt, können andere durchaus Recht haben und das auch durchsetzen. Oft sind es die selben Kandidaten, die immer dann, wenn sie etwas nicht richtig finden, sich der selben Gerichtsbarkeit bedienen möchten, die sie in anderen Fällen vehement ablehnen....

Den letzten Satz kannst du doch ohne rot zu werden auf dich persönlich beziehen . Gerichte haben Fahrverbote nicht beschlossen
sondern lediglich geurteilt, dass Fahrverbote auf wenige Straßenabschnitte verhängt werden dürfen, nicht müssen .
Ausdrücklich hat das Gericht entschieden das Fahrverbote für geschlossene Wirtschaftsräume nicht zulässig sind .
Das es noch Dieselfahrer gibt die nicht nachgerüstet haben liegt sicher daran, dass diese eh nicht planen in Ballungsgebiete
einzufahren .Selbst wenn nachgerüstet würde sind diese Autos von Fahrverboten betroffen .
Fakt bleibt Käufer von Dieselautos werden für etwas bestraft was sie nicht verschuldet haben.
Zugelassen werden Autos von staatlichen Stellen .Die haben versagt und deshalb ist es ungerecht allein Käufer von Dieselautos
für etwas zu bestrafen ,was sie nicht zu verantworten haben . Deshalb werden Fahrverbote mit wenigen Ausnahmen auch nirgendwo
durchgesetzt .Merke Leipzig hat Fahrverbote nicht gefordert sondern lediglich entschieden dass Fahrverbote für einige wenige
Streckenabschnitte zulässig sind . Das Fahrverbote unsinnig sind ,Abgasmengen durch notwendige Umwege lediglich erhöhen
war kein Thema . Übrigens nur ca 11 % der Bürger sprechen sich für Fahrverbote aus .Alle wissen Fahrverbote sind nutzlos
weil sie Abgaswerte nicht verringern sondern lediglich verlagern und erhöhen .
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon immernoch_ratlos » Mo 11. Jun 2018, 18:32

@PD Steck sie einfach weg, Deine zurechtgezimmerten Erklärungsversuche. Zumal Du lediglich Deine Vorstellungen wie die Welt zu funktionieren hat ständig nur wiederholst.

Schon die bloße Drohung mit Fahrverboten hatte ausgereicht um "Bewegung" in diese großangelegte Betrugsaffäre zu bringen. Leipzig hat gleich mehrere der von den Beklagten zur Sprungrevision eingebrachten Verfahren für rechtens erklärt. Mindesten im Fall von Stuttgart bedeutet dies das die vom Verwaltungsgericht Stuttgart angedrohten Fahrverbote seither rechtens sind. Erzähl also nicht so einen Mist. Ganz offensichtlich verstehst Du unser Gerichtssystem einfach nicht.

Nun gleichgültig was Du Dir da alles zusammenreimst, diese Meldung von Heute 18:11 : Quelle : FAZ (11.06.2018) "In Deutschland : Bundesregierung ordnet Rückruf von 238.000 Daimler-Fahrzeugen an" zeigt, mit Deinen einfachen Erklärungen eines sehr vielschichtigen Geschehens, ist nichts, rein gar nichts erklärt.
FAZ hat geschrieben:Der Bund wird für deutschlandweit 238.000 Daimler-Fahrzeuge wegen unzulässiger Abschalteinrichtungen unverzüglich einen amtlichen Rückruf anordnen. Insgesamt sind in Europa 774.000 Fahrzeuge betroffen.

Daimler ist im Streit über Dieselautos zu einem weiteren umfangreichen Rückruf von Mercedes-Modellen verpflichtet worden. Der Bund werde für deutschlandweit 238.000 Fahrzeuge wegen „unzulässiger Abschalteinrichtungen“ unverzüglich einen amtlichen Rückruf anordnen, erklärte Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) an diesem Montag nach einem Treffen mit dem Daimler-Vorstandsvorsitzenden Dieter Zetsche in Berlin.

In Europa seien insgesamt 774.000 Mercedes-Fahrzeuge betroffen. Neben dem schon zurückgerufenen Transporter Vito sind dies auch C-Klasse-Modelle und der Geländewagen GLC. Daimler habe zugesagt, dass kooperativ mit dem Kraftfahrt-Bundesamt schnellstmöglich die beanstandeten Funktionen beseitigt würden.
Scheuer hatte Zetsche bereits Ende Mai zu einer Krisensitzung einberufen, nachdem das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) einen Rückruf von ungefähr 4900 Exemplaren des Mercedes-Kleintransporters Vito wegen einer unzulässigen Abschalteinrichtung in der Abgasreinigung angeordnet hatte.
Deine dümmlichen Bemerkungen, ich sei ein Autohasser und ähnlichen Nonsens solltest Du unterlassen. Nur weil ich keinen dt. Diesel besitze, bin ich (noch) nicht betroffen. Doch nahe Verwandte verdienen bei einer dieser Firmen ihren Lebensunterhalt. Leider hast Du bis heute nicht begriffen um was es überhaupt geht.

Im übrigen zeigst Du ein eigentümliches Verhältnis zu Gesetzen und daraus hervorgegangen Regeln. Ein Fahrzeug wird grundsätzlich uneingeschränkt für das ganze Bundesgebiet zugelassen. Den Gesetzgeber bzw. dessen von ihm verpflichten Verantwortlichen interessiert es schlicht nicht welche Motive die Betroffenen davon abhalten den Anordnungen zu folgen - diese Auslegung von Dir ist schlicht Blödsinn "PD : Das es noch Dieselfahrer gibt die nicht nachgerüstet haben liegt sicher daran, dass diese eh nicht planen in Ballungsgebiete einzufahren."

Außerdem widersprichst Du Dir selbst mit dieser Aussage "PD : Selbst wenn nachgerüstet würde sind diese Autos von Fahrverboten betroffen."

Genauso irre ist diese Deine Annahme : "PD : Fakt bleibt Käufer von Dieselautos werden für etwas bestraft was sie nicht verschuldet haben." Das ist kein Fakt, Fakt ist dagegen, wer behördlichen Auflagen nicht folgt, muss mit den Konsequenzen leben - auch mit der Stilllegung seines Fahrzeugs.

Das dies auf eine betrügerische Aktion der / des Herstellers, dessen Opfer die Zulassungsbehörde geworden ist, berechtigt, zurückzuführen ist, bricht eben nicht die Verpflichtung dieser Behörde allen betroffenen Fahrzeugen nun die Zulassung zu entziehen.

Das die hohen Abgaswerte der Fahrzeuge, die durch millionenfachen Betrug zunächst unentdeckt blieben, hat bei der großen Anzahl mit Sicherheit einen Einfluss auf die permanenten Grenzwertüberschreitungen in mehr als 60 dt. Städten. Ergo werden (bislang) nur sehr beschränkt verhängte lokale Fahrverbote in einer wachsende Anzahl betroffener Städte verhängt werden ODER ein Teil der sehr großen Anzahl der manipulierten Fahrzeuge erhalten ein generelles Fahrverbot indem die ergaunerte Zulassung erlischt.

Wer so geschädigt wurde, kann und muss zivilrechtlich gegen die KFZ-Firmen vorgehen. Dazu wird (hoffentlich) noch rechtzeitig das Gesetz, welches die Verbandsklage ermöglicht, in Kraft treten. Das ist dringend erforderlich, weil ein Großteil der (noch nicht begonnen) zivilrechtlichen Verfahren die Verjährung aller Ansprüche noch in diesem Jahr droht. Hier liegt der eigentliche Skandal. Nach geltendem Recht müssten in Millionen Verfahren auch sonst identische Mängel einzel von jedem Betroffen nachgewiesen werden - jedenfalls solange bis ein höchstgerichtliches Urteil dem abhilft.
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Positiv Denkender » Di 12. Jun 2018, 15:02

Raskolnikof hat geschrieben:(27 May 2018, 13:27)

Nein, für verantwortungsbewußte Menschen, denen saubere Luft und saubere Umwelt noch etwas wert sind und die bereit sind dafür selbst Opfer zu bringen. Dies auch und insbesondere für unsere Nachwelt.
Egoisten scheren sich darum natürlich eine Dreck. Die verstecken sich hinter ihren Politikern, die sie gewählt haben.

Laufe zu Fuss dann könntest du deine Anschuldigungen untermauern .Ich fahre keinen Diesel sondern einen abgasarmen Benziner.
Es geht aber nicht um mich sondern um ca 15 Millionen Dieselbesitzer. Diese Autofahrer als verantwortungslos zu beschimpfen
zeugt von maßloser Arroganz . Jahrelang hat man den Autofahrern erklärt um den CO2 Ausstoß zu senken sollten verbrauchsarme
Diesel gekauft werden .Um Diesel schmackhaft zu machen hat man den Treibstoff steuerlich bevorzugt .
Merkst du eigentlich noch in deiner maßlosen Arroganz wie du ständig Menschen verunglimpfst die nichts dafür können
dass die Abgaswerte von den Dieselherstellern nicht eingehalten wurden .? Dich interessiert doch nicht, dass durch Fahrverbote
Bewohner von reinen Wohnstraßen zusätzlich belastet werden .Ausgerechnet du suggerierst hier du würdest
dich für die Umwelt einsetzen indem man den Dreck beim Nachbarn entsorgt ?
Eine Frechheit ohne Gleichen Dieselfahrern ,die ein von staatlichen Behörden zugelassenes Auto für oft hohe 5 stellige Beträge
gekauft haben zu unterstellen ihnen wäre die Umwelt egal. Egoismus gehört eher zu deinen Qualitäten .
Sicher kann es auch grenzenloser Hass auf Autos sein . Das wiederum kann nur physische bedingt sein .
Kommunen ,(außer in Oldenburg? ) interessiert die Nachwelt nicht ? Warum besteht deren Fuhrpark zu 99 %
aus Dieselfahrzeugen ? Warum verhängen denn nur wenige Kommunen Fahrverbote ? Weil sie nicht zielführend sind .
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon frems » Di 12. Jun 2018, 15:22

Mainz schreibt ebenfalls Geschichte und zieht die größten Dreckschleudern aus dem Verkehr. Mal sehen, ob das ausreicht oder ob auch in Rheinland-Pfalz die am stärksten belasteten Abschnitte vom Dieselterror befreit werden. Ein wahrlich historischer Moment, der sich in die Abschaffung der Sklaverei, die Verabschiedung der Menschenrechte und die Einführung des Frauenwahlrechts einreiht. :thumbup:

Kein Software-Update? Keine Fahrerlaubnis: Als Folge der Diesel-Affäre will Mainz die ersten Fahrzeuge stilllegen lassen, die nicht nachrüsten. Weitere Städte ziehen nach.

http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/m ... 34067.html
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Raskolnikof » Di 12. Jun 2018, 15:24

PD, ich glaube, dass du in eurer Gemeinschaftsgarage gar kein Auto stehen hast sondern eine Bartwickelmaschine. :D
Stell dir vor die Liebe deines Lebens geht an dir vorbei
und du schaust auf dein Smartphone.

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