Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Positiv Denkender » So 12. Nov 2017, 19:35

frems hat geschrieben:(12 Nov 2017, 19:18)

Es geht auch nicht darum, ob jemand gehindert wird, sondern ob er sich dafür entscheidet. Und muss man riesige Umwege fahren, weil es keine kurze, direkte Verbindung gibt, steigt eben die Fahrzeit an. "Es gibt eine Brücke" ist eine absolute Nichtaussage.


Das ist lustig. Das hieße, der Radweg würde direkt an der Brücke erst beginnen bzw. aufhören.


Ja, aber es ist ein Unterschied, ob 10% oder 50% der Leute so zur Arbeit fahren. Mag für Dich vielleicht nicht vorstellbar sein, aber ist verkehrsplanerisch von größter Bedeutung.


Naja, nicht unbedingt, wenn er Stau oder ausfallende Züge hat, aber ja, grob kennen die Leute ihre voraussichtlich Fahrzeit. Und wenn sie mit dem Pkw 20 Minuten brauchen und mit dem Fahrrad 40, dann wird die Wahl oftmals nicht aufs Fahrrad fallen. Ist man aber mit dem Rad schneller, sieht's wieder anders aus. So viel Spaß macht dichter Stadtverkehr zur Hauptverkehrszeit nämlich nicht.


Galt früher ja nicht, sondern nur für den Pkw. Das ist aber seit Jahrzehnten auf dem Rückzug. Der ÖPNV wird ja auch vielerorts begünstigt, z.B. durch telematisch-gestützte Lichtsignalanlagen. Für Dich: eine Ampel, die erkennt, wann bspw. ein Bus auf ihrer Höhe ist, sodass sie erst danach auf Rot schaltet.


Auf die Quelle bin ich gespannt.


Deshalb hatte Bremen ja auch in den letzten zehn Jahren eine Steigerung von 14% beim Radverkehrsanteil. :p

Richtig weil es eine Stadt der kurzen Wege ist . Nur die Zahl derer die mit dem Rad zum Arbeitsplatz fahren ist seit Jahren konstant .
Richtig ist der ÖPNV wird durch Lichtsignalanlagen begünstigt .Längere Wartezeiten an Ampeln ergeben sich dann auch für Radfahrer und Fußgänger .
Richtig ist die Menschen entscheiden für sich, was für sie günstiger ist .Nur an mangelnden Radwegen liegt es bestimmt nicht .
Kein Radweg der Welt kann die Fahrzeit verkürzen . Die führen nun mal entlang vorhandener Straßen . Woanders kann man keine Radwege installieren .
Brücken ist eine Nichtaussage ? Ja wie soll man denn sonst über den Fluss kommen .Bei uns geht das auch noch mit der Fähre aber eben nur an einer Stelle
in der Stadt .Diese Variante wird meistens nur von Ausflüglern genutzt .Das geht es eh nicht um Zeit sondern um Spaß .
Fahrradwege können nur im Verbund vorhandener Straßen angelegt werden .Zeitersparnisse sind deshalb nicht möglich .1 km bleibt 1 km .
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon frems » So 12. Nov 2017, 19:41

Positiv Denkender hat geschrieben:(12 Nov 2017, 19:35)

Richtig weil es eine Stadt der kurzen Wege ist . Nur die Zahl derer die mit dem Rad zum Arbeitsplatz fahren ist seit Jahren konstant .

Ist sie in Bremen nicht. In den meisten europäischen Metropolen gibt's einen Anstieg der Radfahrer. Und das hat eben auch damit zu tun, dass man die nötige Infrastruktur schafft. In Amsterdam werden bspw. Radwege als erstes im Winter gestreut bzw. frei geräumt. Das ist eben ein klares Symbol, wie die dortige Verkehrsplanung bzw. -politik ausgerichtet ist.

Richtig ist der ÖPNV wird durch Lichtsignalanlagen begünstigt .Längere Wartezeiten an Ampeln ergeben sich dann auch für Radfahrer und Fußgänger .

Nicht zwangsläufig. Wenn der Bus weit genug entfernt ist, kann man die rote Ampel auch vorziehen, sodass sie erst dann auf grün geschaltet wird, wenn der Bus angekommen ist. Das ist keine Raketenwissenschaft.

Kein Radweg der Welt kann die Fahrzeit verkürzen .

https://i.pinimg.com/originals/0a/67/c2 ... 0268e3.jpg

Fahrradwege können nur im Verbund vorhandener Straßen angelegt werden .

Ist auch falsch. Beispiel aus dem Ruhrgebiet: http://www.rs1.ruhr/
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Sole.survivor@web.de » So 12. Nov 2017, 19:43

Wir nutzen auch viele Feldwege zum Radeln. Da hats keine Straße.
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Teeernte » So 12. Nov 2017, 20:21

frems hat geschrieben:(12 Nov 2017, 19:41)

Ist sie in Bremen nicht. In den meisten europäischen Metropolen gibt's einen Anstieg der Radfahrer. Und das hat eben auch damit zu tun, dass man die nötige Infrastruktur schafft. In Amsterdam werden bspw. Radwege als erstes im Winter gestreut bzw. frei geräumt. Das ist eben ein klares Symbol, wie die dortige Verkehrsplanung bzw. -politik ausgerichtet ist.


Nicht zwangsläufig. Wenn der Bus weit genug entfernt ist, kann man die rote Ampel auch vorziehen, sodass sie erst dann auf grün geschaltet wird, wenn der Bus angekommen ist. Das ist keine Raketenwissenschaft.


https://i.pinimg.com/originals/0a/67/c2 ... 0268e3.jpg


Ist auch falsch. Beispiel aus dem Ruhrgebiet: http://www.rs1.ruhr/


Bremen.... :D :D :D Spitzenreiter :

http://www.focus.de/fotos/ranking-zum-f ... 44007.html


Die mangelnde Kriminalitätsbekämpfung in dem Sektor Fahrrad zeigt doch den UNWILLEN der Länder - den Umstieg Otto Normalverbraucher auf das Fahrrad zu fördern.

http://www.ardmediathek.de/tv/Panorama/ ... d=37905572

340.000 Fahrraddiebstähle wurden 2014 in Deutschland erfasst. Die Diebe sind bandenmäßig organisiert und knacken jedes Schloss. Die Polizei hat weitgehend kapituliert – nur in Bayern nicht.
https://www.welt.de/politik/deutschland ... stahl.html

Nun Deine "WERBUNG"/Propaganda hör ich wohl.....nur - mag ich Lettlands Fahrradinfrastruktur nicht mit-finanzieren.... , denn es erfolgt ja keine "Umverteilung" im Land - sondern ein EXPORT der geklauten Fahrräder. - Aufklährungsquote unter 10 % - eine KAPITULATION der Polizei/Politik....
Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon frems » So 12. Nov 2017, 20:29

Teeernte hat geschrieben:(12 Nov 2017, 20:21)

Bremen.... :D :D :D

Ja, der Genosse PD kommt nach eigener Aussage aus Bremen. Wenn ich ihm etwas über konkrete Maßnahmen in München, Hamburg, Berlin, Stuttgart oder Frankfurt erzählen würde, käme das nicht an. Deshalb nehme ich auf seine fehlende Weitsicht Rücksicht und stelle fest, dass selbst in seinem Bundesland der Anteil signifikant erhöht werden konnte.

Die mangelnde Kriminalitätsbekämpfung in dem Sektor Fahrrad zeigt doch den UNWILLEN der Länder - den Umstieg Otto Normalverbraucher auf das Fahrrad zu fördern.

Eher nicht. Wenn in Bremen mehr Leute mit dem Rad fahren als im Saarland, dürfte auch der Bestand höher sein und mehr Diebstähle sind erstmal nicht überraschend, genau wie weniger Verkehrstote pro Einwohner. Sonderlich hoch erscheinen die Zahlen auch nicht. 1% beim "Spitzenreiter", nunja.

Nun Deine "WERBUNG"/Propaganda hör ich wohl.....nur - mag ich Lettlands Fahrradinfrastruktur nicht mit-finanzieren.... , denn es erfolgt ja keine "Umverteilung" im Land - sondern ein EXPORT der geklauten Fahrräder. - Aufklährungsquote unter 10 % - eine KAPITULATION der Polizei/Politik....

Wenn ich mitteile, dass der Anteil in Bremen laut Verkehrszählungen anstieg, ist das Werbung oder Propaganda? Du scheinst ja sehr emotional aufgewühlt zu sein.
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Teeernte » So 12. Nov 2017, 20:35

frems hat geschrieben:(12 Nov 2017, 20:29)

Wenn ich mitteile, dass der Anteil in Bremen laut Verkehrszählungen anstieg, ist das Werbung oder Propaganda? Du scheinst ja sehr emotional aufgewühlt zu sein.


Du wünscht - dass Otto NORMAL auf das Fahrrad umsteigt. Der kann das Fahrrad aber aufgrund Kriminalität nicht parken.

Du willst Das "Problem" der Polizei klein reden ?

SO wird das nichts mit dem Umstieg !

....oder WEITER SO.....das bringt der AfD dann stimmen.... :D :D :D
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon frems » So 12. Nov 2017, 20:40

Teeernte hat geschrieben:(12 Nov 2017, 20:35)

Du wünscht - dass Otto NORMAL auf das Fahrrad umsteigt. Der kann das Fahrrad aber aufgrund Kriminalität nicht parken.

Du willst Das "Problem" der Polizei klein reden ?

SO wird das nichts mit dem Umstieg !

....oder WEITER SO.....das bringt der AfD dann stimmen.... :D :D :D

Ich hatte nicht den Eindruck, dass geklaute Fahrräder ein Kernthema der AfD seien. Zudem habe ich gar keine Wünsche geäußert, sondern bin nur verwundert, dass Du nüchterne Verkehrszählungen wahlweise für Werbung oder Propaganda hältst. Der Genosse aus Bremen sagte nur, dass die Zahl der Personen seit Jahren stagniere. Und das ist nachweislich falsch, genau wie die Aussage, dass Zustand und Verfügbarkeit von Verkehrsanlagen bedeutungslos für die Wahl des Verkehrsmittels seien. Weitere Faktoren spielen natürlich auch eine Rolle, z.B. Parkboxen an ÖPNV-Stationen, wo man für wenig Geld ein Fahrrad sicher verstauen kann, um danach in die Bahn zu steigen. Intermodalität und so. Wir leben nicht mehr im Kalten Krieg, wo die Leute glaubten, man müsse sich für ein System entscheiden und dafür alle Wege zurücklegen.
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Teeernte » So 12. Nov 2017, 21:33

frems hat geschrieben:(12 Nov 2017, 20:40)

Ich hatte nicht den Eindruck, dass geklaute Fahrräder ein Kernthema der AfD seien. Zudem habe ich gar keine Wünsche geäußert, sondern bin nur verwundert, dass Du nüchterne Verkehrszählungen wahlweise für Werbung oder Propaganda hältst. Der Genosse aus Bremen sagte nur, dass die Zahl der Personen seit Jahren stagniere. Und das ist nachweislich falsch, genau wie die Aussage, dass Zustand und Verfügbarkeit von Verkehrsanlagen bedeutungslos für die Wahl des Verkehrsmittels seien. Weitere Faktoren spielen natürlich auch eine Rolle, z.B. Parkboxen an ÖPNV-Stationen, wo man für wenig Geld ein Fahrrad sicher verstauen kann, um danach in die Bahn zu steigen. Intermodalität und so. Wir leben nicht mehr im Kalten Krieg, wo die Leute glaubten, man müsse sich für ein System entscheiden und dafür alle Wege zurücklegen.


Wenn Du den Link zum Thema AfD hier brauchst ...ich liefere. :D :D :D

Ich sehe AUCH ein Ansteigen der Radfahrer. - und die Verfügbarkeiten der Verkehrsanlage hat auf die Wahl einen grossen Einfluss.

Jedoch - wer ein Auto hat - hat die größte Investition hinter sich.. und jeden METER Investition in Fremde Verkehrsträger ist - wie Coca Cola besitzen ....und Pepsi trinken. MAAAAAARKT Wirtschaft. ähmmm Kapitalismus.

Hier sollte man schon für VIEEEEL bessere Verhältnisse hinsichtlich Fahrrad //Nutzung als Staat sorgen.
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon frems » So 12. Nov 2017, 21:43

Teeernte hat geschrieben:(12 Nov 2017, 21:33)

Wenn Du den Link zum Thema AfD hier brauchst ...ich liefere. :D :D :D

Nein danke.

Ich sehe AUCH ein Ansteigen der Radfahrer. - und die Verfügbarkeiten der Verkehrsanlage hat auf die Wahl einen grossen Einfluss.

Ich sag ja nichts anderes. Zum Verkehrssystem Rad gehören viele Punkte. Der Zustand der Fahrbahn ist da nur einer.

Jedoch - wer ein Auto hat - hat die größte Investition hinter sich.. und jeden METER Investition in Fremde Verkehrsträger ist - wie Coca Cola besitzen ....und Pepsi trinken. MAAAAAARKT Wirtschaft. ähmmm Kapitalismus.

Naja, jeder Meter kostet weiterhin Geld. Du sprichst aber einen guten Punkt an: es geht vor allem um den Zeitpunkt der Anschaffung. Wer in eine andere Stadt zieht und bereits ein Auto hat, wird es ja nicht gleich verkaufen, selbst wenn andere Lösungen existieren. Da tritt dieses "Na, wenn ich eh schon ein Auto hab, muss ich es auch nutzen"-Denken ein, auch wenn es ökonomisch und verkehrlich oftmals kontraproduktiv ist. Interessanter ist die Frage, was junge Berufseinsteiger machen. Oder ältere Personen, deren Auto langsam reif für den Verkauf bzw. die Schrottpresse ist.

Hier sollte man schon für VIEEEEL bessere Verhältnisse hinsichtlich Fahrrad //Nutzung als Staat sorgen.

Wird ja, wenn auch sehr langsam. Schaut man sich bspw. die Verkehrsausgaben der Länder und Kommunen an und setzt sie in einen Vergleich zu den Nutzern der jeweiligen Verkehrssysteme, geht natürlich das meiste Geld für Kfz drauf. Jeder Pkw ist ein volkswirtschaftliches Zuschussgeschäft, während man bspw. mit dem Rad einen volkswirtschaftlichen Profit hätte. Aber erklär das mal Millionen von Wählern, die ernsthaft der Religion der Melkkuh der Nation anhängen. Da wird's keine Verkehrswende geben, was ja selbst die Grünen einsehen. Früher noch 5 Mark für Sprit, heute Milliarden Euro für Hersteller von Elektroautos.
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Teeernte » So 12. Nov 2017, 21:54

frems hat geschrieben:(12 Nov 2017, 21:43)

Nein danke.


Ich sag ja nichts anderes. Zum Verkehrssystem Rad gehören viele Punkte. Der Zustand der Fahrbahn ist da nur einer.


Naja, jeder Meter kostet weiterhin Geld. Du sprichst aber einen guten Punkt an: es geht vor allem um den Zeitpunkt der Anschaffung. Wer in eine andere Stadt zieht und bereits ein Auto hat, wird es ja nicht gleich verkaufen, selbst wenn andere Lösungen existieren. Da tritt dieses "Na, wenn ich eh schon ein Auto hab, muss ich es auch nutzen"-Denken ein, auch wenn es ökonomisch und verkehrlich oftmals kontraproduktiv ist. Interessanter ist die Frage, was junge Berufseinsteiger machen. Oder ältere Personen, deren Auto langsam reif für den Verkauf bzw. die Schrottpresse ist.


Wird ja, wenn auch sehr langsam. Schaut man sich bspw. die Verkehrsausgaben der Länder und Kommunen an und setzt sie in einen Vergleich zu den Nutzern der jeweiligen Verkehrssysteme, geht natürlich das meiste Geld für Kfz drauf. Jeder Pkw ist ein volkswirtschaftliches Zuschussgeschäft, während man bspw. mit dem Rad einen volkswirtschaftlichen Profit hätte. Aber erklär das mal Millionen von Wählern, die ernsthaft der Religion der Melkkuh der Nation anhängen. Da wird's keine Verkehrswende geben, was ja selbst die Grünen einsehen. Früher noch 5 Mark für Sprit, heute Milliarden Euro für Hersteller von Elektroautos.



Merkst Du nicht - wie Du Dir selbst widersprichst ?

ENTWEDER man braucht KEIN Auto ......ODER - man braucht ein AUTO (Auch wenn Du da E-Auto sagst !)

Jeder PKW ist KONSUM - nix Volkswirtschaft. Konsum wie 1000 paar Schuhe oder 20 modische Hosen - die morgen bereits unmodern - weggeworfen und neu gekauft werden. Beim Auto geht der Konsum nur schneller.

Mann wo soll man das Geld loswerden ? Spenden ?? :D :D :D ....oder Immobilien kaufen ?

PKW ist lecker Konsum mit vielen Folge- Konsum - ABOS.

Als erstes - sollte ein Parkverbot in Innenstädten auf öffentlichem Grund kommen. :D :D
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon frems » So 12. Nov 2017, 21:59

Teeernte hat geschrieben:(12 Nov 2017, 21:54)

Merkst Du nicht - wie Du Dir selbst widersprichst ?

ENTWEDER man braucht KEIN Auto ......ODER - man braucht ein AUTO (Auch wenn Du da E-Auto sagst !)

Du verwechselst nun Rationalität mit Emotionalität. Wenn ein Mensch sich einredet, er bräuchte ein Auto, dann ist er davon auch felsenfest überzeugt und kauft sich eins, selbst wenn er's nicht bräuchte. Die BWL-Theorie vom homo oeconomicus kannst Du da völlig vergessen, Genosse. 1995 hatten Neuwagen im Schnitt 95 PS, 2005 waren es 123 und 2016 148. Kannst Du erklären, warum man das heute braucht und in den 90ern nicht? Siehste. Die Leute wollen es und kaufen's halt. Das kann man ihnen nicht vorwerfen, genau wie den Anbietern, die nur die Nachfrage bedienen.

Jeder PKW ist KONSUM - nix Volkswirtschaft. Konsum wie 1000 paar Schuhe oder 20 modische Hosen - die morgen bereits unmodern - weggeworfen und neu gekauft werden. Beim Auto geht der Konsum nur schneller.

Da muss ich Dich enttäuschen. Eine volkswirtschaftliche Betrachtung gehört im Verkehrswesen seit vielen Jahren dazu (genau wie in anderen Bereichen).

Mann wo soll man das Geld loswerden ? Spenden ?? :D :D :D ....oder Immobilien kaufen ?

PKW ist lecker Konsum mit vielen Folge- Konsum - ABOS.

Als erstes - sollte ein Parkverbot in Innenstädten auf öffentlichem Grund kommen. :D :D

Rebound-Effekt. Da muss man sich nicht sorgen.
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Teeernte » So 12. Nov 2017, 22:08

frems hat geschrieben:(12 Nov 2017, 21:59)

Du verwechselst nun Rationalität mit Emotionalität. Wenn ein Mensch sich einredet, er bräuchte ein Auto, dann ist er davon auch felsenfest überzeugt und kauft sich eins, selbst wenn er's nicht bräuchte. Die BWL-Theorie vom homo oeconomicus kannst Du da völlig vergessen, Genosse. 1995 hatten Neuwagen im Schnitt 95 PS, 2005 waren es 123 und 2016 148. Kannst Du erklären, warum man das heute braucht und in den 90ern nicht? Siehste. Die Leute wollen es und kaufen's halt. Das kann man ihnen nicht vorwerfen, genau wie den Anbietern, die nur die Nachfrage bedienen.


Da muss ich Dich enttäuschen. Eine volkswirtschaftliche Betrachtung gehört im Verkehrswesen seit vielen Jahren dazu (genau wie in anderen Bereichen).


Rebound-Effekt. Da muss man sich nicht sorgen.


SUV ist MODE.

Heeee.... das Auto IST eine Pflichtveranstaltung ab Ehepaar und 6. Monat Schwangerschaft. Unerlässlich für die Erhaltung der Art. >> Soweit Emotionalität.

Schon bemerkt das jede neue Autogeneration die vorhergehende auf der Strasse "überholt" ? >> Was ist da nötig (wenn es das Aussehen/Windschnitt NICHT sein darf ?) -
genauuuuuuu PS ....... die kann man nur mit "MEHR PS" ersetzen. Wenns auch nur ein Hüüüüüüüh - Brid ist.

Wird man den HÜÜÜh Bridakku am Strom zu hause laden ? (DEN Vorteil ausschöpfen ? ) ....NIEEEE !

Auftauchen - und Halbe Kraft - der Rest geht beim Akku laden drauf.
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon frems » So 12. Nov 2017, 22:13

Teeernte hat geschrieben:(12 Nov 2017, 22:08)

SUV ist MODE.

Heeee.... das Auto IST eine Pflichtveranstaltung ab Ehepaar und 6. Monat Schwangerschaft. Unerlässlich für die Erhaltung der Art. >> Soweit Emotionalität.

Schon bemerkt das jede neue Autogeneration die vorhergehende auf der Strasse "überholt" ? >> Was ist da nötig (wenn es das Aussehen/Windschnitt NICHT sein darf ?) -
genauuuuuuu PS ....... die kann man nur mit "MEHR PS" ersetzen. Wenns auch nur ein Hüüüüüüüh - Brid ist.

Wird man den HÜÜÜh Bridakku am Strom zu hause laden ? (DEN Vorteil ausschöpfen ? ) ....NIEEEE !

Auftauchen - und Halbe Kraft - der Rest geht beim Akku laden drauf.

Naja, ein Tesla ist nun auch kein Symbol für Bescheidenheit. Das kann man schlecht unterteilen zwischen Verbrenner und Stromer. Kennst du den Wirkungsgrad von ersteren?
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Teeernte » So 12. Nov 2017, 22:38

frems hat geschrieben:(12 Nov 2017, 22:13)

Naja, ein Tesla ist nun auch kein Symbol für Bescheidenheit. Das kann man schlecht unterteilen zwischen Verbrenner und Stromer. Kennst du den Wirkungsgrad von ersteren?


Natürlich kann ich -

Kannst Du mir den WIRKUNGSGRAD einer Hose sagen - die jedes viertel Jahr der >>MODE folgend - gewechselt werden MUSS ?
(Ja nun - muss ja nicht gleich Mao Look sein..)

Also Stromerzeugung und Verbrauch im Fahrzeug zieht im Wirkungsgrad mit Verbrenner ungefähr gleich. Da wir aber keine Wirkungsgradgesellschaft haben (oder Diktatur) - scheint es ähmmmm - kapitalistisch - am PREIS zu liegen ?
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon frems » So 12. Nov 2017, 22:42

Teeernte hat geschrieben:(12 Nov 2017, 22:38)

Natürlich kann ich -

Kannst Du mir den WIRKUNGSGRAD einer Hose sagen - die jedes viertel Jahr der >>MODE folgend - gewechselt werden MUSS ?
(Ja nun - muss ja nicht gleich Mao Look sein..)

Also Stromerzeugung und Verbrauch im Fahrzeug zieht im Wirkungsgrad mit Verbrenner ungefähr gleich. Da wir aber keine Wirkungsgradgesellschaft haben (oder Diktatur) - scheint es ähmmmm - kapitalistisch - am PREIS zu liegen ?

Dann erzähle mal, was 100 Kilometer mit den beiden Antrieben kosten und wie hoch die jeweilige Besteuerung ist :p
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Teeernte » So 12. Nov 2017, 22:53

frems hat geschrieben:(12 Nov 2017, 22:42)

Dann erzähle mal, was 100 Kilometer mit den beiden Antrieben kosten und wie hoch die jeweilige Besteuerung ist :p


Mann... - bekommst Du den Link zur ADAC Studie nicht selbst hin ?

Am größten ist die Differenz beim Tesla Model S 70D (93.800 Euro), für den es wegen des zu hohen Kaufpreises keine Förderung gibt. Gegenüber einem vergleichbaren Diesel oder Benziner von Audi, BMW oder Mercedes ist er 7,5 bis 32,8 Cent pro Kilometer teurer. Da es von Tesla kein Benzin- oder Dieselfahrzeug gibt, wurden für diese Berechnung vergleichbare Modelle anderer Hersteller herangezogen.


https://www.adac.de/infotestrat/adac-im ... leich.aspx

Den meisten sind da die Steuern "Wurst" da als Privatier nicht absetzbar.....also in den Kosten inkludiert.

...und ....jaaaaaa >>

Mit einem geplanten Zuschuss von 4000 Euro fahren künftig nur zwei von zwölf E-Autos günstiger pro Kilometer als die in Ausstattung und Leistung vergleichbare Diesel- oder Benzinvariante - der Mercedes B 250 e (minus 3,6 Cent/km gegenüber Benziner) und der Kia Soul EV (minus 0,9 Cent/km gegenüber Diesel, minus 0,6 Cent/km gegenüber Benziner).



ist aber beim Benziner wie beim Kohlekraftwerk. Anfangsinvest SAUBILLIG - (JEDER KANN sich sowas LEISTEN) .
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Positiv Denkender » Mo 13. Nov 2017, 18:15

frems hat geschrieben:(12 Nov 2017, 19:41)

Ist sie in Bremen nicht. In den meisten europäischen Metropolen gibt's einen Anstieg der Radfahrer. Und das hat eben auch damit zu tun, dass man die nötige Infrastruktur schafft. In Amsterdam werden bspw. Radwege als erstes im Winter gestreut bzw. frei geräumt. Das ist eben ein klares Symbol, wie die dortige Verkehrsplanung bzw. -politik ausgerichtet ist.


Nicht zwangsläufig. Wenn der Bus weit genug entfernt ist, kann man die rote Ampel auch vorziehen, sodass sie erst dann auf grün geschaltet wird, wenn der Bus angekommen ist. Das ist keine Raketenwissenschaft.


https://i.pinimg.com/originals/0a/67/c2 ... 0268e3.jpg


Ist auch falsch. Beispiel aus dem Ruhrgebiet: http://www.rs1.ruhr/

Deine Logik ist hinreißend . Auf die Verkehrszeichen und Ampelphasen haben Verkehrsteilnehmer nun mal keinen Einfluss .
Auch wenn Bahn und Busse sich kurzfristiger freischalten müssen auch Fußgänger und Radfahrer warten. ( oft ignorieren sie rote Ampeln .
Wer jetzt nicht Rad fährt, fährt auch in Zukunft nicht Fahrrad .Mehr Radwege geht nicht . Niemand ,auch wenn du wieder versuchst alles
besser zu wissen, wird heute am Radfahren durch zu wenig durch zu enge Radwege oder oder, oder daran gehindert mit dem Fahrrad zu fahren .
Wer jetzt nicht Rad fährt wird auch nicht umsteigen wenn die Radwege noch breiter , höher oder länger gemacht werden .
Das Radwegenetz ist optimal . Besser geht es nicht !!!!!!!!!Die Infrastruktur ist optimal deshalb stagniert die Zahl der Radfahrer ja auch .
Nicht mangelnde Radwege sondern die Witterung ist für viele der entscheidende Faktor ob Rad , Auto oder ÖPNV genutzt wird.
Wer erzählt fehlende Radwege würden Menschen am Radfahren hindern, der muss nicht ganz frisch sein. Das mag vor 40 Jahren noch der Fall gewesen sein .
Die Mehrheit der Radfahrer sind auch Autofahrer .Auch wenn du diese Tatsache wie alles bestreitest .
Sicher benötigst du wieder links als Beweis .Erfahrungen aus Umfeld ,Freundes,- Kollegen ,Familienkreis Nachbarn ignorierst du.
Ich kenne niemanden ,niemanden der Auto fährt und nicht auch Fahrrad fährt . Du solltest dich mal in der Ferienzeit auf den Autobahnen
umschauen ,dann würdest du erleben wie viele Fahrräder mitgeführt werden . Du solltest nicht immer von deinem Umfeld ausgehen .
Entscheidend sind allein die landschaftlichen Voraussetzungen ob viel oder weniger Fahrrad gefahren wird . Im Flachland
ist das nun mal einfacher als im Harz ,Sauerland oder anderen Gebirgsorten . Um dort mehr Menschen zum Radfahren zu bewegen
müsstest du Alleswisser erst einmal die Berge abtragen .
Bleibt anzumerken für Schäden an Radwege und Straßen sind nicht die Verkehrsteilnehmer zuständig sondern diejenigen die du als Experten vergötterst .
Es wird nicht lange dauern bis zum ersten Glatteis oder Schnee . Dann verringert sich die Zahl der Radfahrer auf ein Minimum .Breite Radwege
nützen dann nichts . Die werden zuletzt frei gemacht . Dann wird wieder das Auto genutzt .
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Raskolnikof » Mo 13. Nov 2017, 21:00

Diese Dauerignoranz von PD ist wirklich nicht zu toppen. Beispiel:
Positiv Denkender hat geschrieben:(13 Nov 2017, 18:15)
Wer jetzt nicht Rad fährt, fährt auch in Zukunft nicht Fahrrad .Mehr Radwege geht nicht . Niemand ,auch wenn du wieder versuchst alles besser zu wissen, wird heute am Radfahren durch zu wenig durch zu enge Radwege oder oder, oder daran gehindert mit dem Fahrrad zu fahren . Wer jetzt nicht Rad fährt wird auch nicht umsteigen wenn die Radwege noch breiter , höher oder länger gemacht werden .
Das Radwegenetz ist optimal . Besser geht es nicht !!!!!!!!!Die Infrastruktur ist optimal deshalb stagniert die Zahl der Radfahrer ja auch . Nicht mangelnde Radwege sondern die Witterung ist für viele der entscheidende Faktor ob Rad , Auto oder ÖPNV genutzt wird.
Wer erzählt fehlende Radwege würden Menschen am Radfahren hindern, der muss nicht ganz frisch sein. Das mag vor 40 Jahren noch der Fall gewesen sein .

Meinen Beitrag zur einzigartigen Fahrradstadt Kopenhagen und der Doku dazu konntest du ja nur mit abfälligen Bemerkungen kommentieren.
Kopenhagen hat gezeigt was geht. Da wurden Hauptverkehrsstraßen, auf denen früher die Autos Stoßstange an Stoßstange fuhren bzw. standen verbannt und zu Fahrradwegen umfunktioniert, auf denen ungefährdet vier Radler nebeneinander fahren können. Über Seen und Flüsse wurden Brücken gebaut, speziell für Radfahrer. Natürlich müssen die Geschäfte auch versorgt werden können. Das funktioniert! Da wo keine konsequente Verkehrswegetrennung möglich ist gibt es spezielle Ladezeiten (nicht nur in der Fußgängerzone wie bei uns üblich) oder aber Radwege sind konsequent von der Fahrbahn durch Grünstreifen oder dergl. abgetrennt.

Der Sperrbereich für PKWs ist in Kopenhagen derart groß, dass die City praktisch nur mit dem ÖPNV oder dem Fahrrad erreichbar ist. Es geht auch gar nicht mehr anders, weil die Autostraßen entweder zurückgebaut oder an die Fahrradfahrer „abgegeben“ wurde. Der Radfahrverkehr in Kopenhagen beträgt über 50 Prozent, Tendenz steigend.
Sowohl die Fahrradfahrer als auch die Autofahrer profitieren von der „Kopenhagener Lösung“: Es gibt weniger Staus und weniger Unfälle.
Interessant: Seitdem viel mehr Fahrradfahrer Kopenhagen besuchen ist der Umsatz der Geschäftsleute gestiegen. Dänische Untersuchungen haben gezeigt, dass Radfahrer spontaner in ihrem Kaufverhalten sind und mit ihrem Rad an mehr Geschäften und Schaufenstern vorbeikommen, wo sie schnell mal anhalten und shoppen können.

Übrigens: Deutsche „Fahrradstädte“ wie Oldenburg und Osnabrück geben pro Fahrradfahrer/Jahr 3 – 4 Euro aus, Kopenhagen 23 Euro!


Wer noch mal nachschauen will wie es geht (Kopenhagen ab Minute 15):

https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/45_min/Der-Fahrradkrieg-Kampf-um-die-Strassen,sendung631726.html
Wer anderen eine Bratwurst brät der hat ein Bratwurstbratgerät.
(unbekannter Bratwurstdichter, einer Legende nach aus Thüringen stammend)
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Teeernte » Mo 13. Nov 2017, 21:24

Raskolnikof hat geschrieben:(13 Nov 2017, 21:00)
.

Übrigens: Deutsche „Fahrradstädte“ wie Oldenburg und Osnabrück geben pro Fahrradfahrer/Jahr 3 – 4 Euro aus, Kopenhagen 23 Euro![/b]


Fahrradmüllstadt Osnabrück ?

https://www.noz.de/lokales/osnabrueck/a ... mussen-weg

Von denen werden grad mal 20% genutzt - der Rest ist defekt//Schrott.

....klar wenn der Eigentümer nicht weis wo sein Fahrrad steht....wenn geklaut und am Bahnhof entsorgt.
Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Raskolnikof » Di 14. Nov 2017, 00:22

Das Problem herrenloser Fahrräder kennt jede Stadt. Insbesondere an Bahnhöfen aller größeren Städte stehen sie: Fahrräder, die mal eben geklaut werden, um damit zum Bahnhof zu fahren oder in die City. Na und? Ist das für dich ein Beleg dafür, dass weniger Fahrrad gefahren wird?
Das Fahrradgeschäft und nicht nur das mit den E-Bikes, läuft so gut wie nie. Warum gibts wohl immer mehr Fahrradläden? Ich finde die Entwicklung gut. Und das mit der steigenden Anzahl von Fahrrädern auf unseren Straßen auch die Zahl der Fahrraddiebstähle steigt ist nachvollziebar.
Wer anderen eine Bratwurst brät der hat ein Bratwurstbratgerät.
(unbekannter Bratwurstdichter, einer Legende nach aus Thüringen stammend)

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