Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

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Dieter Winter
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Dieter Winter » Sa 8. Apr 2017, 20:06

Raskolnikof hat geschrieben:(08 Apr 2017, 14:29)

Ja klar doch, du bist schlauer als die Entwicklungsingenieure und Vorstandsvorsitzende bei Daimler Benz und VW


Definitiv!

Never ever hätte ich auf den Diesel gesetzt. Leider kann ich das jetzt leicht behaupten und nicht beweisen. Insofern kannst Du mir lediglich glauben, oder es halt bleiben lassen.

Ich hätte stattdessen versucht den Zweitakter sauber zu bekommen. Einem Holländer ist das offenbar gelungen. Du kannst mal "Ryger Engine" googeln. Die Idee das so zu machen, hatte ich im Grundsatz vor ca. 30 Jahren - sie allerdings 1. im Detail nicht so weit gedacht und v. a. 2. nicht umgesetzt. Grundsätzlich halte ich das Konzept jedoch für weit erfolgversprechender, als den Diesel. Weniger Bauteile, weniger Gewicht, weniger Verbrauch. Alles was nicht bewegt werden muss, braucht auch keine Energie, um bewegt zu werden. Ich hoffe Du kannst folgen...

Plus: Ein E-Mobil ist immer noch nicht sauberer als ein Verbrenner, solange der Saft aus Kohle- oder Kernkraft produziert wird. Zusätzlich hast Du immer noch das ungelöste Problem mit der Entsorgung der Akkus, sobald sie endgültig das Zeitliche segnen.

Ach ja, noch so ein kleines Problemchen das wir bisher noch nicht zur Sprache gebracht haben:

http://www.n-tv.de/wirtschaft/Model-S-v ... 32616.html

Das aktuelle Akku Geraffel neigt etwas dazu unvermittelt abzufackeln. Frag mal bei Samsung nach...
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Raskolnikof
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Raskolnikof » Sa 8. Apr 2017, 21:11

Pannen gibt es überall. Erinnerst du dich an den ersten Mercedes A-Klasse? Die Autos kippten reihenweise beim Elchtest um. Ist deshalb Mercedes schlecht? Die Samsung-Panne mit den Akkus ist ja nun aufgeklärt. Es war keine typische Akku-Panne. Vielmehr lag es an zwei Elektroden bzw. Kontakten, die zu dicht nebeneinander lagen und unter einem gewissen Druck einen Kurzschluss erzeugten. Pech gehabt. Das kann auch in 100 Jahren noch passieren. Allerdings auch auch beim Vibrator deiner Frau. :D
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Dieter Winter » Sa 8. Apr 2017, 22:07

Raskolnikof hat geschrieben:(08 Apr 2017, 22:11)

Pannen gibt es überall.


Nur halt bei Lithium-Ionen Akkus weit mehr als üblich. Je kleiner sie werden um so kritischer wird's. Und die "Pannen" gehen nun mal oft mit Flammen einher...
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Raskolnikof » Sa 8. Apr 2017, 22:18

"Je kleiner sie weren..." Dann brauchst du dir ja bei den Akkus der E-Autos keine Sorgen machen. Wenn du jetzt den in Flammen aufgegangenenTesla dagegenhälst möchte ich nicht wissen, wie viele Verbrennungsmotoren bereits in kritischen Situationen auseinanderflogen und Auto samt Fahrer und Beifahrer in eine Schlucht stürzten. Merkst du was? Du befindest dich mit Krampf auf Abwegen.
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Dieter Winter » So 9. Apr 2017, 07:13

Raskolnikof hat geschrieben:(08 Apr 2017, 23:18)

"Je kleiner sie weren..." Dann brauchst du dir ja bei den Akkus der E-Autos keine Sorgen machen.


Wieso? M.W. wird die Kapazität aktuell immer noch durch die Schaltung einiger 1.000 kleiner Akkus erreicht. Oder hat sich da was getan?

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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon immernoch_ratlos » So 9. Apr 2017, 09:16

Das ganz normale PKW in Flammen aufgehen, ist nach dieser Meldung vom 27.06.2014 Keine Seltenheit :?
Autos brennen nur im Film? Das stimmt so leider nicht: Allein in Deutschland gibt es pro Jahr rund 15.000 Auto-Brände – über 40 pro Tag!
Auch die Versicherungswirtschaft klagt und wir alle zahlen über unsere Versicherungsbeiträge da mit...
Fahrzeugbrände im Straßenverkehr sind keine Seltenheit. Laut dem Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) brannten 2012 rund 15 500 Autos, was einen Schadenaufwand von rund 61 Millionen Euro verursachte.L+FO

«Einige Brände entstehen durch technische Defekte», sagt Carsten Sammrei, Obermeister der Kfz-Innung Bochum. Das könne zum Beispiel passieren, wenn etwas nachträglich am Fahrzeug eingebaut wird. «So können Kabel durchscheuern und einen Kurzschluss verursachen», erklärt er. Gefährlich seien auch Marderbisse. Die kleinen Übeltäter knabbern gerne an den Gummischläuchen der Elektrokabel. Liegen die nach der Mahlzeit blank, kann es unter Umständen durch einen Kontakt mit der Karosserie zum Funkenschlag kommen.
Interessant auch, diese Zahlen wurden so präzise erhoben, weil diese über Voll- oder Teilkasko liefen. Andere Fahrzeugbrände (ohne solche Versicherungen) sind da noch nicht enthalten. So sollen es tatsächlich ~20.000 PKW oder ~40.000 KFZ jährlich sein.

Was Brände von Lithium Akkus angeht, hilft womöglich (wie bei allen Themen, wo das übliche Dampfgeplauder fehl am Platz ist) wenigstens ein wenig DetailWISSEN weiter. Das kann HIER nachgelesen werden. In Kürze daraus :
Lithium-Ionen-Akkus sind nicht grundsätzlich gefährlicher als andere Akku-Technologien. Der Anteil des gefährlichen Lithiums im Akku beträgt nur rund 0,1 Prozent.

Es gibt allerdings sehr unterschiedliche Anoden- und Kathoden-Materialien, die verwendet werden. Früher waren Lithium-Ionen-Kobalt-Akkus mit Kobalt-Kathoden sehr weit verbreitet und das ist tatsächlich eine gefährliche Technologie.

Mittlerweile gibt es aber eine Vielzahl weiterentwickelter Kathoden-Materialien wie etwa Mangan-Nickel oder Nickel-Kobalt-Mangan, die so sicher sind, dass sie zum Teil sogar ohne aktive Schutzbeschaltung verwendet werden können. Und in solche Zellen kann man einen Nagel reinschlagen oder direkt aus der Steckdose 220 Volt und 16 Ampere draufleiten, ohne dass etwas Schlimmes passiert.
Da reine e-mobile, was deren Produktion angeht, erst am Anfang ihrer Entwicklung stehen, fossile Fahrzeuge hatten immerhin - (Benz Patent-Motorwagen: Das erste Automobil (1885–1886) rund 130 Jahre Zeit auf den heutigen Entwicklungsstand zu gelangen. Dabei sind diese Geräte von "Perfektion" noch immer weit entfernt - brennen vergleichsweise oft und dann auch recht gut. Auf dem Stand der heutigen Technologie und mit Konzentration "nur" auf eine Komponente (alles andere ist Routine), lassen sich diese weiter verbessern. Elektronische Bauteile zur Überwachung in Großserien, lassen sich bei solchen Konstruktionen eventuelle Gefahren frühzeitig detektieren und die Gefahr für die Insassen deutlich begrenzen. Jedenfalls wesentlich einfacher, als bei fossilen Fahrzeugen, wo es gleich mehrere potentielle Brandherde gibt.

Aber das hier lenkt vom eigentlichen Thema ab - deswegen sei nochmal daran erinnert :
Quelle hat geschrieben:Moderne Dieselautos stoßen mehr als doppelt soviel giftige Stickoxide (NOx) aus wie Laster oder Busse.

Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des International Council on Clean Transportation (ICCT), eines unabhängigen Forschungsinstituts. Demnach gäben Autos mit der neuen Euro-6-Schadstoffklasse im realen Betrieb im Schnitt etwa 500 Milligramm NOx pro Kilometer ab, während es bei Lastern und Bussen mit 210 Milligramm weniger als die Hälfte seien.

Messe man den Schadstoffausstoß am Spritverbrauch, seien die Autowerte sogar zehnmal so hoch.(Stand: 06.01.2017)
"Wenn der Wind der Veränderung weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen." (aus China)
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Raskolnikof » So 9. Apr 2017, 09:23

Dieter Winter hat geschrieben:(09 Apr 2017, 08:13)
Wieso? M.W. wird die Kapazität aktuell immer noch durch die Schaltung einiger 1.000 kleiner Akkus erreicht. Oder hat sich da was getan?

Eine typische Lithium-Zelle hat eine Nennspannung von 3,6 - 3,7 Volt. Es gibt aber auch noch weitere, beispielsweise im medizinischen Bereich (z.B. Herzschrittmacher). Deren Größe kann aber schwanken zwischen Knopfzellengröße und einem zig- bzw. hundertfachen.
Zu den hochgehenden Verbrennern: Nicht alles was Du in James Bond Filmen siehst entspricht der Realität....

Und nicht jeder Samsung-Akku explodierte im Note 7. Aber dich zwingt ja keiner in ein Elektroauto zu steigen. Schließlich gibt es noch immer Pferd und Wagen. :rolleyes:
immernoch_ratlos hat geschrieben:(09 Apr 2017, 10:16)

Das ganz normale PKW in Flammen aufgehen, ist nach dieser Meldung vom 27.06.2014 Keine Seltenheit :?
Auch die Versicherungswirtschaft klagt und wir alle zahlen über unsere Versicherungsbeiträge da mit...
Interessant auch, diese Zahlen wurden so präzise erhoben, weil diese über Voll- oder Teilkasko liefen. Andere Fahrzeugbrände (ohne solche Versicherungen) sind da noch nicht enthalten. So sollen es tatsächlich ~20.000 PKW oder ~40.000 KFZ jährlich sein.

Die Wahrscheinlichkeit, dass ein herkömmliches Auto mit Verbrennungsmotor in Flammen aufgeht ist demnach größer als ein Samsung Galaxy Note 7.
Wiederum ein Grund mehr auf Elektromobilität umzusteigen. :)
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Teeernte » So 9. Apr 2017, 09:34

immernoch_ratlos hat geschrieben:(09 Apr 2017, 10:16)

Das ganz normale PKW in Flammen aufgehen,
Aber das hier lenkt vom eigentlichen Thema ab - deswegen sei nochmal daran erinnert :


Mit Propaganda vom Thema ablenken ?

Diesel - Auto Brände sind selten....

Elektroauto Brände - Bestand zu gering um Statistik zu bringen.

Elektrofahrzeuge gibt es genau so lang wie Verbrenner.... Diesel haben die kürzeste Evolution.

Es ist möglich Diesel Emissionsarm (nur CO2) zu bauen. (zB Stapler in geschlossenen Räumen)
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Teeernte » So 9. Apr 2017, 09:40

Raskolnikof hat geschrieben:(09 Apr 2017, 10:23)

Eine typische Lithium-Zelle hat eine Nennspannung von 3,6 - 3,7 Volt.

Wiederum ein Grund mehr auf Elektromobilität umzusteigen. :)


Die Zellen müssen je nach Umgebungstemperatur (je nach Temperatur dauernd) gekühlt/gewärmt werden... :D

Die Ladestationen (Infrastruktur für Elektrofahrzeuge) sind Weltweit nur auf geringer Fläche verfügbar.
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Positiv Denkender » So 9. Apr 2017, 10:28

frems hat geschrieben:(08 Apr 2017, 18:22)

Öhm, direkt an den Landungsbrücken liegen Unterkünfte, z.B. das Hotel Hafen Hamburg. Da kommt man auch gut vom Flughafen und Hauptbahnhof aus hin, ob nun mit Taxi, Carsharing, Mietwagen, ÖPNV oder was auch immer man persönlich bevorzugt. Mit einem privaten Pkw tut man sich keinen Gefallen, weil's kaum Stellplätze gibt. Mir ist aber auch noch kein Mensch begegnet, der abends zum Musical geht und lieber 20-30 Minuten einen Parkplatz sucht (inkl. Fußweg), wenn er mit dem Taxi oder U-Bahn nur fünf Minuten entspannt fahren kann. Muss ein merkwürdiger Fetisch sein, den Du da im Sinn hast. Den Ton gibt er zum Glück nicht an.

Deine Auffassung alle die in Hotels übernachten könnten dort auch mit den öffentlichen Verkehrsmitteln hinkommen darfst du gerne den Hoteliers
übermitteln .Sicher sind die dann bereit ihre Garagenplätze in Zimmer umzuwandeln . Viele Besucher des Musicals verweilen oft mehrere Tage in der HH.
Ob es dir nun passt oder nicht ,viele dieser Touristen reisen mit dem Auto an .Wer lediglich die Theater auf der linken Elbseite besuchen will kann natürlich
auch von der a 7 über Köhlbrandbrücke und Hafen dort hinfahren . Am Theater stehen dann reichlich Parkplätze zur Verfügung .
Wenn man vom Flughafen in die Innenstadt fährt setzt man wohl voraus dass diese Besucher mit dem Flugzeug kommen .Mehr Blödsinn kann man nicht von sich geben .
Von welchem Flugplatz im norddeutschen Raum gibt es denn eine Verbindung zum Flughafen HH oder Bremen ? Übrigens ich habe einige Male im Hafenhotel übernachtet ,egal ob mit der Familie meines Sohnes oder Familien meiner Geschwister . Die Anlässe waren verschieden mal Musical und HH Besichtigung
Hafengeburtstag oder Silvester oder um Bekannte zum Kreuzfahrterminal zu bringen . Die kommen nun mal von weit her und möchten nicht nur einchecken
sondern möchten sich auch die Stadt ansehen . Übrigens die Max Brauer Allee ist weder eine Einkaufsstraße noch eine Straße mit Außengastronomie .
Es ist eine der wichtigsten Querverbindungen in HH . Wer dort ca 30 bis 40 % der Autos heraushalten will von dem hohen LKW Aufkommen dort ganz zu schweigen
wird andere Straßen um so mehr verstopfen . Auch Bürger aus Hamburg wollen einfach nur von Nord nach Süd fahren und zwar auf dem kürzesten Weg .
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Raskolnikof » So 9. Apr 2017, 10:42

Teeernte hat geschrieben:(09 Apr 2017, 10:40)
Die Zellen müssen je nach Umgebungstemperatur (je nach Temperatur dauernd) gekühlt/gewärmt werden... :D

Gekühlt ja, bei Bedarf. Erwärmt werden müssen sie aber in unseren Breiten nicht. Nördlich des Polarkreises im Winter aber schon. Dafür hat da da jedes Auto mit Verbrennungsmotor entweder eine Standheizung oder eine elektrische Zusatzheizung für die Motorvorerwärmung mit Anschluss an 230 Volt.
Die Kühlung stellt aber kein besonderes Problem da und dürfte in spätestens 10 Jahren überhaupt kein Thema mehr sein.
Die Ladestationen (Infrastruktur für Elektrofahrzeuge) sind Weltweit nur auf geringer Fläche verfügbar.
Dabei sprießen derzeit die Stromzapfzäulen Bundes- und EU-weit nur so aus dem Boden.
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Raskolnikof » So 9. Apr 2017, 10:51

Positiv Denkender hat geschrieben:(09 Apr 2017, 11:28)

... Ob es dir nun passt oder nicht ,viele dieser Touristen reisen mit dem Auto an ...

Und ob es dir passt oder nicht: Daimler Benz und VW geben weltweit die Zielrichtung im Automobilbau an. Und die haben sich der E-Mobilität verschrieben und das Ende des Verbrennungsmotors öffentlich eingeläutet, u.a. auf Druck der Hauptabnahmeländer. Alle anderen Automobilhersteller dürften das ähnlich sehen.
Dabei wird es den Autobauern schnurzegal sein, wie die Hamburgtouristen ins Hotel Vierjahreszeiten, zur Elbphilharmonie, ins Musicaltheater, zur Hafenrundfahrt oder zur Reeperbahn kommen. Das ist so unwichtig wie ein Hasenfurz. jeder hat die Möglichkeit, sich rechtzeitig auf die kommenden Fahrverbote einzustellen. Du auch.
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Dieter Winter » So 9. Apr 2017, 11:29

Raskolnikof hat geschrieben:(09 Apr 2017, 10:23)

Eine typische Lithium-Zelle hat eine Nennspannung von 3,6 - 3,7 Volt. Es gibt aber auch noch weitere, beispielsweise im medizinischen Bereich (z.B. Herzschrittmacher). Deren Größe kann aber schwanken zwischen Knopfzellengröße und einem zig- bzw. hundertfachen.


Was willst'n mit der Spannung? Was man braucht ist Dampf, also Ampere. Und da haben die Dinger nicht so viel von, jedenfalls wird sie in Milliampere angegeben.

Abgesehen davon änderts nix, dass man jede Menge Zellen braucht um so einen Karren zu bewegen. Die wiederum sollen immer kleiner werden, dürfen nix kosten, was sich dann auf die Fertigungstoleranzen auswirkt. Und schon haben wir die schönst Brandbombe gebastelt...

Raskolnikof hat geschrieben:(09 Apr 2017, 10:23)
Und nicht jeder Samsung-Akku explodierte im Note 7. Aber dich zwingt ja keiner in ein Elektroauto zu steigen. Schließlich gibt es noch immer Pferd und Wagen. :rolleyes:


Den Gaul habe ich schon. :D

Raskolnikof hat geschrieben:(09 Apr 2017, 10:23)
Die Wahrscheinlichkeit, dass ein herkömmliches Auto mit Verbrennungsmotor in Flammen aufgeht ist demnach größer als ein Samsung Galaxy Note 7.
Wiederum ein Grund mehr auf Elektromobilität umzusteigen. :)


Kasper.

Wenn ein "Herkömmlicher" zu brennen anfängt liegt das zu 99,9% an den elektrischen Nebenaggregaten bzw. Kabeln. Die sind im E-Karren ebenfalls vorhanden. Die Akkus als Brandursache addieren sich da nur noch on top.

Mit Technik hast Du es nicht so, oder?
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Raskolnikof » So 9. Apr 2017, 12:18

Klingt zwar paradox, ist aber so: Im Gegensatz zum Auto mit Verbrennungsmotor verfügt das E-Auto nicht über dutzende Sensoren, Fühler und elektrische Zusatzaggregate für das Motormanagement die in erster Linie für saubere Agase sorgen sollen, was sie ja aber nachgewiesenermaßen nur mit Lug und Betrug schaffen. ;) Und je mehr Elektronik sich im Auto befindet desto störanfälliger ist die Technik mit der möglichen Folge von Kurzschlüssen und Kabelbränden.
Deine Horrorphantasien werden den Siegeszug des E-Autos ganz bestimmt nicht aufhalten, allenfalls dich und einige andere Ewig Gestrige.
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Teeernte » So 9. Apr 2017, 14:55

Raskolnikof hat geschrieben:(09 Apr 2017, 13:18)

Klingt zwar paradox, ist aber so: Im Gegensatz zum Auto mit Verbrennungsmotor verfügt das E-Auto nicht über dutzende Sensoren, Fühler und elektrische Zusatzaggregate für das Motormanagement die in erster Linie für saubere Agase sorgen sollen, was sie ja aber nachgewiesenermaßen nur mit Lug und Betrug schaffen. ;) Und je mehr Elektronik sich im Auto befindet desto störanfälliger ist die Technik mit der möglichen Folge von Kurzschlüssen und Kabelbränden.
Deine Horrorphantasien werden den Siegeszug des E-Autos ganz bestimmt nicht aufhalten, allenfalls dich und einige andere Ewig Gestrige.


Brände resultieren meist aus Basteleien an der Elektronik/Elektrik .

Gewinnen wird der ökonomische, für den Nutzer einfache "Wagen"...

Aus "Strom" erzeugter Alkohol/Benzin... ?

Elektro ? Eine BILLIGE Illusion/Propaganda für die NICHT "Physik" gebildeten.
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Raskolnikof » So 9. Apr 2017, 16:08

Der "einfache" Wagen ist das E-Auto. Wartungen bzw. Inspektionen sind kaum noch nötig (kein Ölwechsel,keine neuen Bremsklötze/Trommeln, kein Prüfen und Tausch von möglichen zig Sensoren und Nebenaggregaten. mit anderen Worten: Das ökonomische, für den nutzer einfache Auto ist das elektrische betriebene.
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Positiv Denkender » So 9. Apr 2017, 17:24

Raskolnikof hat geschrieben:(09 Apr 2017, 11:51)

Und ob es dir passt oder nicht: Daimler Benz und VW geben weltweit die Zielrichtung im Automobilbau an. Und die haben sich der E-Mobilität verschrieben und das Ende des Verbrennungsmotors öffentlich eingeläutet, u.a. auf Druck der Hauptabnahmeländer. Alle anderen Automobilhersteller dürften das ähnlich sehen.
Dabei wird es den Autobauern schnurzegal sein, wie die Hamburgtouristen ins Hotel Vierjahreszeiten, zur Elbphilharmonie, ins Musicaltheater, zur Hafenrundfahrt oder zur Reeperbahn kommen. Das ist so unwichtig wie ein Hasenfurz. jeder hat die Möglichkeit, sich rechtzeitig auf die kommenden Fahrverbote einzustellen. Du auch.

Irgendwie ist bei dir im Kopf einiges durcheinander .Wer soll denn E Autos im nächsten Jahr ausreichend liefern ? Ich muss mich nicht auf Fahrverbote
einrichten ich fahre einen Benziner .Oberlehrer Typen wie du gehen anscheinend davon aus, dass ein Dieselfahrverbot nur von Dieselfahren kritisiert wird .
Noch fahren mehr als 40 % der Autos mit Diesel .Du willst die im nächsten Jahr alle gegen E Autos austauschen .Du bist Lehrer`? Arme Schüler .
Im Internet kannst du unter t online nachlesen .Der ZDK argumentiert Diesel ist unverzichtbar wenn die gesetzlichen Werte beim Kohlendioxid
eingehalten werden sollen um die Klimaziele zu erreichen .Typen wie dich interessiert das nicht ist klar . Da wird von Toten gefaselt die allein durch Dieselabgase
sterben .Den Rest der Verursacher von Stickoxide verschweigst du einfach . Meinst du wärst klüger als alle die Autos entwickelt haben oder Diesel angetriebene
Autos gefördert und finanziell gefördert haben ? Alle denen es vor allem um die Einhaltung der Klimaziele geht sind für dich dumm .Nur dein ideologischer
Fanatismus ist richtig mit der Falschbehauptung Dieselfahrzeuge wären allein für den Tod von Menschen verantwortlich ? Niemand kein Wissenschaftler hat das bisher behauptet ,sondern lediglich Stickoxide können für empfindliche Menschen eine Krankheitsursache sein .Den größte Anteil von Stickoxide haben
andere Verursacher .Unwichtiger als ein Hasenfurz ist deine ideologisch fanatische Meinung .
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Teeernte » So 9. Apr 2017, 17:31

Raskolnikof hat geschrieben:(09 Apr 2017, 17:08)

Der "einfache" Wagen ist das E-Auto. Wartungen bzw. Inspektionen sind kaum noch nötig (kein Ölwechsel,keine neuen Bremsklötze/Trommeln, kein Prüfen und Tausch von möglichen zig Sensoren und Nebenaggregaten. mit anderen Worten: Das ökonomische, für den nutzer einfache Auto ist das elektrische betriebene.


Dein durch Dich beschriebenes Propaganda - Kistchen gibt es noch nicht !

....der schwebt und braucht nicht mal Reifen.... ?


keine neuen Bremsklötze/Trommeln, kein Prüfen und Tausch von möglichen zig Sensoren und Nebenaggregaten.
teile uns doch den Hersteller/Typ mit - damit ich die

Bremsklötze/Trommeln,
Prüfen
Tausch von möglichen zig Sensoren und Nebenaggregaten

heraussuchen kann...

Ein Auto aus LUFT - ein TRAUM AUTO...

Ein MÄRCHEN. >> Leerer eben. :D :D

(Tesla Wartung pro Monat 61 €)
Zuletzt geändert von Teeernte am So 9. Apr 2017, 17:40, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon frems » So 9. Apr 2017, 17:34

Positiv Denkender hat geschrieben:(09 Apr 2017, 11:28)
Viele Besucher des Musicals verweilen oft mehrere Tage in der HH.

Dafür brauchen sie aber keinen eigenen Diesel-Pkw.

Wenn man vom Flughafen in die Innenstadt fährt setzt man wohl voraus dass diese Besucher mit dem Flugzeug kommen .Mehr Blödsinn kann man nicht von sich geben .

Die Zahl der Leute, die am Flughafen einsteigen und in die Innenstadt fahren, aber gar nicht am Flughafen gelandet sind, ist sehr überschaubar und beschränkt sich wohl auf einige Mitarbeiter, die nicht in der Nähe ihres Arbeitsplatzes leben.

Übrigens ich habe einige Male im Hafenhotel übernachtet ,egal ob mit der Familie meines Sohnes oder Familien meiner Geschwister .

Das ist schön. Für die Stadt- und Verkehrsplanung sind bloß trotzdem die Hamburger zuständig. Und die schauen auf ihre Alltagssituationen und nicht darauf, wie man es seltenen Gästen "bequem" macht; zumal es ja gar nicht bequemer ist, mit dem eigenen Wagen durch die Innenstadt zu fahren.

Übrigens die Max Brauer Allee ist weder eine Einkaufsstraße noch eine Straße mit Außengastronomie .

Geschäfte und Gastronomie gibt's schon, aber richtig, es ist keine Shoppingmeile, sondern eine bewohnte Straße. Und dort wurde die Stadt schon verklagt und von Gerichten verdonnert, etwas gegen die überschrittenen Grenzwerte zu unternehmen. Damit widerlegst Du Deine Behauptung, bewohnte Straßen seien nirgends mit Abgasen belastet, schön selbst. Ein kleiner Fortschritt.

Wer dort ca 30 bis 40 % der Autos heraushalten will von dem hohen LKW Aufkommen dort ganz zu schweigen
wird andere Straßen um so mehr verstopfen .

Die drei Vs der Verkehrsplanung: vermeiden, verlagern, verbessern. Es sind nicht alle Straßen gleichzeitig verstopft. Genau deshalb geht's auch um Verkehrslenkung und Verkehrsmanagement, um die vorhandenen Straßen möglichst effizient zu nutzen, wodurch nicht nur die Fahrer, sondern auch Anwohner und anderen Verkehrsteilnehmer profitieren. Ich weiß, es ist für manche Leute schwer vorstellbar, dass durch verkehrsplanerische Maßnahmen alle Akteure einen Nutzen haben können, aber das muss Dich nicht weiter interessieren, da Du offensichtlich nicht damit tagtäglich zu tun hast.
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Teeernte » So 9. Apr 2017, 17:49

frems hat geschrieben:(09 Apr 2017, 18:34)

...dass durch verkehrsplanerische Maßnahmen alle Akteure einen Nutzen haben können, aber das muss Dich nicht weiter interessieren, da Du offensichtlich nicht damit tagtäglich zu tun hast.


Mit welchen Vorgaben plant ein Verkehrsplaner "Strassen" - in 20 Jahren ?

Mich interessiert es schon... :D :D

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