Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Moderator: Moderatoren Forum 4

Benutzeravatar
frems
Beiträge: 43629
Registriert: Sa 4. Apr 2009, 13:43
Benutzertitel: Hochenergetisch
Wohnort: Hamburg, Europa

Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon frems » Mo 28. Mai 2018, 16:41

Teeernte hat geschrieben:(28 May 2018, 17:34)

Überschrift....Experten glauben

Es läuft immer ...+ 2 % over all... und da muss ich Nicht mal E-Mobile MIT-rechnen... und grad jetzt ......VW kann nicht liefern...und...Preiserhöhungen von bis zu 1.000 Prozent – Streit zwischen VW und Prevent eskaliert..03.05.2018

Die vorige Zahl ist dir wohl absichtlich entgangen. Aber macht ja nix.
Labskaus!

Ob Mailand oder Madrid -- Hauptsache Europa.
Benutzeravatar
Teeernte
Beiträge: 13158
Registriert: Do 11. Sep 2014, 17:55

Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Teeernte » Mo 28. Mai 2018, 16:45

JJazzGold hat geschrieben:(28 May 2018, 17:02)

Also Umleitungsschilder; nur zu einer Umleitung, oder zu mindestens einer weiteren? Ich frage nur wegen der möglichen prozentualen Verteilung der Schadstoffe links und rechts vom vorsortierten Streckenabschnitt.


ein 600 Meter langes Teilstück der Max-Brauer-Allee und ein 1,6 Kilometer langer Abschnitt der Stresemannstraße. Während das Verbot in der Max-Brauer-Allee für alle Pkw und Lkw gilt, die die Abgasnorm Euro 6 nicht erfüllen, wird die Stresemannstraße nur für Lkw unterhalb der Euro-6-Norm gesperrt. Ausgenommen von den Fahrverboten sind Anwohner und deren Besucher, sowie Krankenwagen, Müllautos und Lieferfahrzeuge. Zu weiteren Fahrverboten in Hamburg gebe es laut BUE keine Planungen.


„Anwohnerinnen und Anwohner sowie deren Besucher, Kunden und Beschäftigte von ansässigen Geschäften, Büros, Praxen oder Kanzleien, Krankenwagen, Müllautos, Handwerker oder Lieferverkehre innerhalb des betreffenden Straßenabschnitts“. Auch Taxis, die Fahrgäste aufnehmen oder absetzen, dürfen in den Straßenabschnitten fahren.


Sag einfach ich stehe da.....und du willst mich abholen.... :D :D :D
Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D
Benutzeravatar
Teeernte
Beiträge: 13158
Registriert: Do 11. Sep 2014, 17:55

Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Teeernte » Mo 28. Mai 2018, 16:48

frems hat geschrieben:(28 May 2018, 17:41)

Die vorige Zahl ist dir wohl absichtlich entgangen. Aber macht ja nix.


12% VERÄNGSTIGTE Verbraucher ? NUUUUUUR ? Bei deeeeem Remmidemmi.... und das jetzt wo VW nicht liefern KANN....

Zeugt von VERTRAUEN in die Kanzlerin.... :D :D :D

Die von vielen geforderte blaue Plakette für den Kampf gegen zu schmutzige Luft in Städten, lehnt Bundeskanzlerin Angela Merkel weiter ab...
. 9. März 2018
Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D
Benutzeravatar
JJazzGold
Beiträge: 29496
Registriert: Mo 25. Mai 2009, 00:34
Benutzertitel: L'État, c'est moi

Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon JJazzGold » Mo 28. Mai 2018, 17:28

frems hat geschrieben:(28 May 2018, 17:11)

In den kurzen Abschnitten ergeben sich nicht mehrere Alternativen. Wie es aussieht, wenn man feststellt, dass die Abschnitte nicht ausreichen und man weiträumig(er) reglementieren muss, weiß ich nicht und ehrlich gesagt interessiert mich Altona nicht so viel. Ich bin ja Hamburger.


Ok, kein Problem, wir werden es lesen.
God creates dinosaurs. God destroys dinosaurs. God creates man. Man destroys God. Man creates dinosaurs.
Dinosaurs eat man. Woman inherits the earth.
Benutzeravatar
JJazzGold
Beiträge: 29496
Registriert: Mo 25. Mai 2009, 00:34
Benutzertitel: L'État, c'est moi

Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon JJazzGold » Mo 28. Mai 2018, 17:29

H2O hat geschrieben:(28 May 2018, 17:30)

Brauchen wir nicht. Die Endnummer (einstellig) muß bei Weg A gerade sein, bei Weg B eine Primzahl unter 10 und bei Weg C eine Primzahl zwischen 10 und 20. Das Verfahren kann zyklisch im Wechsel angewandt werden, so daß jeder gelegentlich in den Genuß von Weg A kommt.


:D Hervorragend :thumbup:
God creates dinosaurs. God destroys dinosaurs. God creates man. Man destroys God. Man creates dinosaurs.
Dinosaurs eat man. Woman inherits the earth.
Benutzeravatar
JJazzGold
Beiträge: 29496
Registriert: Mo 25. Mai 2009, 00:34
Benutzertitel: L'État, c'est moi

Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon JJazzGold » Mo 28. Mai 2018, 17:32

Teeernte hat geschrieben:(28 May 2018, 17:45)

Sag einfach ich stehe da.....und du willst mich abholen.... :D :D :D


Nur gut, dass ich mich nie durch Hamburg mit dem PKW bewegen muss, ich wäre der Stauverursacher schlechthin, weil ich erst mal stehen bleiben und mich orientieren würde. ;)
God creates dinosaurs. God destroys dinosaurs. God creates man. Man destroys God. Man creates dinosaurs.
Dinosaurs eat man. Woman inherits the earth.
Benutzeravatar
Teeernte
Beiträge: 13158
Registriert: Do 11. Sep 2014, 17:55

Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Teeernte » Mo 28. Mai 2018, 18:16

JJazzGold hat geschrieben:(28 May 2018, 18:32)

Nur gut, dass ich mich nie durch Hamburg mit dem PKW bewegen muss, ich wäre der Stauverursacher schlechthin, weil ich erst mal stehen bleiben und mich orientieren würde. ;)


Karte ?

https://www.bild.de/politik/inland/dies ... .bild.html

unten..
Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D
Positiv Denkender
Beiträge: 3315
Registriert: Sa 16. Apr 2016, 16:51

Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Positiv Denkender » Di 29. Mai 2018, 16:05

Teeernte hat geschrieben:(28 May 2018, 14:41)

Immer dann wenn 30 ? Tage der Wert von 40 Mikro überschritten wird...dannnnnnn. ...... im Hamburg ist das im April dann immer so weit... für den Rest des Jahres fährt da dann kein Diesel..

Hat die Neue strecke das SELBE Problem ....30 Tage Grenzwertüberschreitung - muss ebenfalls wieder eine neue Strecke ran...

Zu Silvester wird dann DIE LUFT wieder AUTOMATISCH auf NULL gestellt. :D :D :D




Es kann Städte geben - die bereits ab 1 Tag Grenzwertüberschreitung die Umleitung fahren lassen...

Absolut toller NEBENEFFEKT - wenn der NOX Wert DANN weiterhin überschritten wird...... - fliegen auch die anderen Autos von der Strasse.... Ein Typ nach dem anderen.....

Deshalb gab es bereits EURO-6 RücknahmeGARANTIE .... Weil es eben auch Benziner UND DIESEL erwischen KANN. (Stuttgart ist so ein Kandidat!)

....ist der Wert dann immer noch zu hoch - fliegen auch die Elektrowagen raus.

Heute auf T online (sorry wieder kein link nur ein Hinweis auf eine Quelle )
Diesel ist lange nicht so schlecht wie er gemacht wird. Das Thema wird von einigen Autohassern ideologisch ausgeschlachtet .
Im Forum gibt es 3-4 davon .Interessant übrigens der Stand der Abstimmung dort .Über 75 % sprechen sich bisher gegen Fahrverbote aus.
Benutzeravatar
Raskolnikof
Beiträge: 1563
Registriert: Mi 14. Sep 2016, 13:07
Benutzertitel: Bargeldabstinenzler
Wohnort: Lummerland

Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Raskolnikof » Di 29. Mai 2018, 18:30

Positiv Denkender hat geschrieben:(29 May 2018, 17:05)

Im Forum gibt es 3-4 davon .Interessant übrigens der Stand der Abstimmung dort .Über 75 % sprechen sich bisher gegen Fahrverbote aus.

Klar, wenn man u.U. selbst betroffen ist.
Zu den Gegnern von Fahrverboten zählen auch viele Kaufleute, die meinen, bei Fahrverboten in ihrer Stadt ihren Laden dichtmachen zu müssen. Das ist natürlich vollkommener Unsinn. Exakt diese Diskussion gab es auch bei der Einführung der Fußgängerzonen in unseren Städten. Meine Heimatstadt Oldenburg war die erste in Deutschland, die die gesamte City 1967 für den Autoverkehr dicht machte. Was gab das für einen Aufschrei in der Geschäftswelt! Die Gerichte wurden mit Klagen der Kaufleute, des Einzelhandelsverbandes und anderen Organisationen überschüttet. Und heute? Von dieser Peinlichkeit spricht heute kein Geschäftsmann mehr. Alle haben sie von der Fußgängerzone nur profitiert.
Und was haben die Kneipenwirte und Gaststättenbetreiber gewettert, als das Rauchverbot eingeführt wurde. Und heute?

Und genau so wird es bei Fahrverboten aussehen. Der Untergang des Abendlandes wird nicht zu befürchten sein. Bestes Beispiel hierfür ist Dänemarks Hauptstadt Kopenhagen: Der Sperrbereich für PKWs ist in Kopenhagen derart groß, dass die City praktisch nur mit dem ÖPNV oder dem Fahrrad erreichbar ist. Es geht auch gar nicht mehr anders, weil die Autostraßen entweder zurückgebaut oder an die Fahrradfahrer „abgegeben“ wurde. Der Radfahrverkehr in Kopenhagen beträgt über 50 Prozent, Tendenz steigend.
Sowohl die Fahrradfahrer als auch die Autofahrer profitieren von der „Kopenhagener Lösung“: Es gibt weniger Staus und weniger Unfälle.
Interessant: Seitdem viel mehr Fahrradfahrer Kopenhagen besuchen ist der Umsatz der Geschäftsleute gestiegen. Dänische Untersuchungen haben gezeigt, dass Radfahrer spontaner in ihrem Kaufverhalten sind und mit ihrem Rad an mehr Geschäften und Schaufenstern vorbeikommen, wo sie schnell mal anhalten und shoppen können.
Stell dir vor die Liebe deines Lebens geht an dir vorbei
und du schaust auf dein Smartphone.
Positiv Denkender
Beiträge: 3315
Registriert: Sa 16. Apr 2016, 16:51

Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Positiv Denkender » Mi 30. Mai 2018, 10:03

Raskolnikof hat geschrieben:(29 May 2018, 19:30)

Klar, wenn man u.U. selbst betroffen ist.
Zu den Gegnern von Fahrverboten zählen auch viele Kaufleute, die meinen, bei Fahrverboten in ihrer Stadt ihren Laden dichtmachen zu müssen. Das ist natürlich vollkommener Unsinn. Exakt diese Diskussion gab es auch bei der Einführung der Fußgängerzonen in unseren Städten. Meine Heimatstadt Oldenburg war die erste in Deutschland, die die gesamte City 1967 für den Autoverkehr dicht machte. Was gab das für einen Aufschrei in der Geschäftswelt! Die Gerichte wurden mit Klagen der Kaufleute, des Einzelhandelsverbandes und anderen Organisationen überschüttet. Und heute? Von dieser Peinlichkeit spricht heute kein Geschäftsmann mehr. Alle haben sie von der Fußgängerzone nur profitiert.
Und was haben die Kneipenwirte und Gaststättenbetreiber gewettert, als das Rauchverbot eingeführt wurde. Und heute?

Und genau so wird es bei Fahrverboten aussehen. Der Untergang des Abendlandes wird nicht zu befürchten sein. Bestes Beispiel hierfür ist Dänemarks Hauptstadt Kopenhagen: Der Sperrbereich für PKWs ist in Kopenhagen derart groß, dass die City praktisch nur mit dem ÖPNV oder dem Fahrrad erreichbar ist. Es geht auch gar nicht mehr anders, weil die Autostraßen entweder zurückgebaut oder an die Fahrradfahrer „abgegeben“ wurde. Der Radfahrverkehr in Kopenhagen beträgt über 50 Prozent, Tendenz steigend.
Sowohl die Fahrradfahrer als auch die Autofahrer profitieren von der „Kopenhagener Lösung“: Es gibt weniger Staus und weniger Unfälle.
Interessant: Seitdem viel mehr Fahrradfahrer Kopenhagen besuchen ist der Umsatz der Geschäftsleute gestiegen. Dänische Untersuchungen haben gezeigt, dass Radfahrer spontaner in ihrem Kaufverhalten sind und mit ihrem Rad an mehr Geschäften und Schaufenstern vorbeikommen, wo sie schnell mal anhalten und shoppen können.

Deine Vergleiche mit Skandinavien sind doch an Borniertheit nicht zu übertreffen .
Die Innenstädte selbst sind hier doch selten von zu hohen Abgaswerten betroffen .Betroffen sind Durchganstrassen in die man
Berufsverkehr und Schwerverkehr bewusst konzentriert hat . Hinzu kommet noch die Lage der Städte . Kopenhagen ist platt .
Städte wie Stuttgart , München Freiburg , Düsseldorf aber nicht . Unsere Einkaufsstraßen sind reine Fußgängerzonen
also auch für Radfahrer verboten .Es geht nicht um Einkaufsstraßen .Die sind seit Jahrzehnten in Fußgängerzonen umgewandelt
worden . Dort wo Fahrverbote drohen handelt es sich um Durchgangsstraßen .Wäre mir neu dass es sich um die
von Fahrverbot bedrohten Straßenabschnitten in HH um Shoppingmeilen handelt .
Auch HH Shoppingmeilen sind seit Jahrzehnten Fußgängerzonen ,.
Fakt bleibt Monopolregionen sind auf Käufer aus dem Umland angewiesen .Wenn du glaubst die Menschen kommen mit dem Fahrrad
aus dem 20, 30 km oder weiteren Umland mit dem Fahrrad dann stell dich hin und versuche das den Menschen zu vermitteln .
Die bevorzugen schon heute die riesigen Einkaufscentren am Rande der Stadtgrenze . Allein ein Kaufhaus in dem kleinen
Ort Posthausen (über 5000 ) Parkplätze generiert mehr Umsatz als die gesamte Bremer Innenstadt .
Innenstädte leben von Besuchern aus dem näheren und weiteren Umland .wenn diese dort nicht mehr hinkommen
können dann tun sie das was sie ohnehin schon forcieren . Sie fahren in die EK Zentren mit vielen Parklätze ,dazu kosten frei .
Bleibt deine immer wieder kehrende Forderung die Menschen sollten den ÖPNV nutzen .Dafür ist aber kein Platz
um diesen großartig auszubauen . Mehr Fahrzeuge, kürzere Intervalle sind auf Grund der Straßenbeschaffenheit nicht zu realisieren .
Deine Fantasien kannst du trotzdem weiter ausleben .Nur du bist weit von der Realität entfernt.
Einzig allein könnte in unserem BL die Fertigstellung der A 281 den Stadtverkehr entlasten.
Trotzdem belustigend wie du dich hier gegenüber Unternehmern ,Wirtschaftsverbänden als Besserwisser aufspielst .
Die Innenstadthotels werden demnächst nur noch von Radfahrern und Nutzer des ÖPNV aufgesucht weil sie dann ruhiger schlafen können oder ? Von der Struktur der Innenstädte hast du keine Ahnung .
Benutzeravatar
Raskolnikof
Beiträge: 1563
Registriert: Mi 14. Sep 2016, 13:07
Benutzertitel: Bargeldabstinenzler
Wohnort: Lummerland

Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Raskolnikof » Mi 30. Mai 2018, 12:04

PD, deine Argumente sind keine. Du musst dich damit abfinden, dass alle halbherzigen Versuche die Luft in unseren Städten zu verbessern nichts bringen. Die ersten Fahrverbote sind auf den Weg gebracht und weitere werden folgen. Ich weiß, dass dir das nicht gefällt, aber du und andere Autofahrer werden damit leben müssen.
Stell dir vor die Liebe deines Lebens geht an dir vorbei
und du schaust auf dein Smartphone.
Kamikaze
Beiträge: 73
Registriert: Mo 12. Mär 2018, 16:10
Benutzertitel: mittelalt

Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Kamikaze » Mi 30. Mai 2018, 12:55

Raskolnikof hat geschrieben:(30 May 2018, 13:04)
aber du und andere Autofahrer werden damit leben müssen.


Deshalb muss man aber weder jubeln, noch von der Richtigkeit der Maßnahmen überzeugt sein.
Auch ich bin ein absoluter Befürworter von erneuerbaren Energien und sauberer Luft.
Fahrverbote, wie sie Hamburg jetzt verhängt hat, halte ich dennoch für den falschen Weg.
Nicht nur, dass hier lediglich eine Verlagerung des Verkehrs (und damit eine Verlagerung der Luftverschmutzung) bewirkt wird (diverse "Fachleute" rechnen sogar mit einem Nettozuwachs der verkehrsbedingten Luftverschmutzung), sondern angesichts der mannigfaltigen Ausnahmen und der schlechten Erkennbarkeit der "ausgesperrten" Fahrzeuge, sowie dem Personalnotstand bei Polizei und Ordnungsämtern werden diese Fahrverbote in der Praxis kaum bis keinen Effekt auf die Luftqualität in den entsprechenden Straßen haben.

Zum Thema Fahrrad:
Fahrräder sind eine nützliche und gute Erfindung und sollten öfter benutzt werden. Diese jedoch als vollwertigen Ersatz für PKW zu propagieren scheitert aber an der Praxis. Im Sommer mag der morgendliche Weg zum Büro schon beinahe angenehm zu radeln sein. Im Winter jedoch 'zig Kilometer bei Eis und Schnee morgens, wenn noch kein Winterdienst fährt, zur Werkstatt oder dem nächsten Bahnhof strampeln ist dann schon nicht mehr so romantisch. ;)

Wesentlich sinnvoller als Fahrverbote fände ich eine gesetzlich bindende Regelung zum Flottenverbrauch der Hersteller - anhand realer Fahrtests ermittelt. Wer schummelt oder Dreckschleudern produziert muss dann saftige (!) Strafen zahlen und/oder darf eben keine Verbrenner mehr verkaufen, bis das neue "Umwelt-Budget" da ist.
Leider wird es aber kein Messer an der Brust der Autoindustrie geben, da diese den Stempel "Systemrelevant" trägt. Der Verbraucher, der sich (wie ich) vor einigen Jahren einen "sauberen" und "CO2-armen" Diesel zugelegt hat, trägt diesen Stempel glücklicherweise nicht. :)
Wer viel kluges sagt ist klug,
wer zuhört ist weise.
Positiv Denkender
Beiträge: 3315
Registriert: Sa 16. Apr 2016, 16:51

Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Positiv Denkender » Mi 30. Mai 2018, 13:19

Raskolnikof hat geschrieben:(30 May 2018, 13:04)

PD, deine Argumente sind keine. Du musst dich damit abfinden, dass alle halbherzigen Versuche die Luft in unseren Städten zu verbessern nichts bringen. Die ersten Fahrverbote sind auf den Weg gebracht und weitere werden folgen. Ich weiß, dass dir das nicht gefällt, aber du und andere Autofahrer werden damit leben müssen.

Deine Argumente sicher keine . Sicher muss ich mich mit dem abfinden was der Gesetzgeber anordnet .
Nur deshalb werde ich Fahrverbote für unsinnig und wenig zielführend halten ,wie Politik ,Interessenvertreter ,einschließlich
Umweltverbände wie BUND . Die Luft ist verbessert worden auch wenn du das bestreitest .Noch nicht überall ausreichend
aber durch den ständigen Austausch von alten gegen neuen Fahrzeugen wird es noch besser .
Fakt bleibt Fahrverbote sind unsozial treffen die Falschen und werden hohen wirtschaftlichen Schaden verursachen .
Selbst die Menschen die in den betroffenen Straßen in HH befragt wurden halten Fahrverbote für sinnlos weil damit
nur Probleme verlagert werden . Du wirst vor allem damit leben müssen. dass die Mehrheit der Kommunen und Städte
alles daran setzen wird um Fahrverbote zu vermeiden . Ich muss nicht mit einen 30 Tonner, statt durch die Otto Brenner Alle
durch Wohngebiete fahren um meine Ladung loszuwerden .Meinetwegen leiden auch Hotels ,Gastronomie und EH nicht darunter
dass zig tausende aus den Randgebieten nicht mehr in die Nähe der Innenstädte kommen können und wegbleiben .
Millionen Menschen die dort ihre Existenz aufgebaut haben leiden darunter .Mich stören Diesel Autos nicht .
Benutzeravatar
Raskolnikof
Beiträge: 1563
Registriert: Mi 14. Sep 2016, 13:07
Benutzertitel: Bargeldabstinenzler
Wohnort: Lummerland

Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Raskolnikof » Mi 30. Mai 2018, 14:19

Kamikaze hat geschrieben:(30 May 2018, 13:55)

Deshalb muss man aber weder jubeln, noch von der Richtigkeit der Maßnahmen überzeugt sein.

Doch, sie gehen nur nicht weit genug! Obwohl ich der 1968er Generation angehöre und als Student gegen jede Form der staatlichen Bevormundung demonstriert habe sehe ich das heute mit anderen Augen. Unsere Gesellschaft ist extrem egoistisch geworden. Jeder denkt nur noch an sich selbst. Was morgen ist interessiert kaum noch jemanden. Es lebe die "Hoppla, jetzt komme ich Gesellschaft". Was bringen da noch Appelle, gute Ratschläge und Hinweise? Nichts!
Mittlerweile bin ich der festen Überzeugung, dass nur noch Verbote, deren Mißachtung strengstens sanktioniert werden etwas bringen. Aber eine Kuscheljustiz wie wir sie haben mit Strafen die keine sind und aus der Portokasse bezahlt werden kommen wir keinen Schritt weiter.

Von den derzeitigen Maßnahmen (Fahrvervote auf bestimmten Straßenabschnitten) bin ich selbst nicht überzeugt. Nein, da sind wesentlich weitreichendere Maßnahmen gefragt. So fände ich es richtig, wenn sich innerhalb der EU eine Mehrheit finden würde, die nach dem Vorbild Chinas für die kommenden Jahre den Schadstoffausstoß bei neu zuzulassenden Autos Jahr für Jahr per Gesetz so weit absenkt, dass eine Abkehr vom Verbrennungsmotor unausweichlich wird. In China wird bereits ab 2023 kein PKW mit Verbrennungsmotor mehr verkäuflich sein weil dann die Abgasreinigung mit vertretbaren finanziellen Aufwand nicht mehr machbar sein wird.
Stell dir vor die Liebe deines Lebens geht an dir vorbei
und du schaust auf dein Smartphone.
Positiv Denkender
Beiträge: 3315
Registriert: Sa 16. Apr 2016, 16:51

Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Positiv Denkender » Mi 30. Mai 2018, 15:19

Raskolnikof hat geschrieben:(30 May 2018, 15:19)

Doch, sie gehen nur nicht weit genug! Obwohl ich der 1968er Generation angehöre und als Student gegen jede Form der staatlichen Bevormundung demonstriert habe sehe ich das heute mit anderen Augen. Unsere Gesellschaft ist extrem egoistisch geworden. Jeder denkt nur noch an sich selbst. Was morgen ist interessiert kaum noch jemanden. Es lebe die "Hoppla, jetzt komme ich Gesellschaft". Was bringen da noch Appelle, gute Ratschläge und Hinweise? Nichts!
Mittlerweile bin ich der festen Überzeugung, dass nur noch Verbote, deren Mißachtung strengstens sanktioniert werden etwas bringen. Aber eine Kuscheljustiz wie wir sie haben mit Strafen die keine sind und aus der Portokasse bezahlt werden kommen wir keinen Schritt weiter.

Von den derzeitigen Maßnahmen (Fahrvervote auf bestimmten Straßenabschnitten) bin ich selbst nicht überzeugt. Nein, da sind wesentlich weitreichendere Maßnahmen gefragt. So fände ich es richtig, wenn sich innerhalb der EU eine Mehrheit finden würde, die nach dem Vorbild Chinas für die kommenden Jahre den Schadstoffausstoß bei neu zuzulassenden Autos Jahr für Jahr per Gesetz so weit absenkt, dass eine Abkehr vom Verbrennungsmotor unausweichlich wird. In China wird bereits ab 2023 kein PKW mit Verbrennungsmotor mehr verkäuflich sein weil dann die Abgasreinigung mit vertretbaren finanziellen Aufwand nicht mehr machbar sein wird.

Und du glaubst Chinesen kaufen heute Autos mit denen sie in 4 Jahren nicht mehr fahren dürfen. ? China sollte erst einmal
an seinen industriellen Dreckschleudern arbeiten . Warum nur werden während politischer Gipfeltreffen
Industriebetriebe vorübergehend stillgelegt. Natürlich ist es richtig dass zu viele Menschen Vorschriften
oder Gesetze ignorieren . Das hat aber nichts mit Fahrverboten zu tun . Vorschriften werden auch von Radfahrer und Fußgänger missachtet . tausendfach Tag für Tag in jeder Stadt. Weitreichendere Maßnahmen zur Schadstoffreduzierung sind lange eingeleitet .
Die Autos werden immer sauberer .China als positives Beispiel für den Kampf gegen Luftverschmutzung zu nennen ist wirklich
an Lachhaftigkeit nicht zu übertreffen .Wo die Chinesen hinwollen sind wir schon lange .
Kein Staat kann bis 2023 zig Millionen Autos mit Verbrennungsmotor gegen E Autos austauschen .
Die Autoindustrie wird Lösungen finden . Ich denke die Erkenntnisse sind vorhanden .Leider noch nicht umgesetzt ,man pokert .
Nur deshalb die Falschen zu bestrafen, die ja keine anderen Autos kaufen konnten ,denen man sogar nahe gelegt hat Diesel
zu kaufen um den CO2 Ausstoß zu senken, kann man nicht einige Jahre später verbieten mit ihren Autos zu fahren .
Wenn hätten ja Kommunen und Städte mit dem eigenen Fuhrpark voran gehen können und auf E Motoren umstellen können .
Hat man nicht, weil die Entwicklung der E Autos nicht ausreichen um den kommunalen Flottenverband umzustellen .
Du kannst sicher sein das China noch lange die Luft stärker verpestet als die meisten europäischen Staaten .
China wird bis 2023 nicht einmal unsere Standards von heute erreichen .
Benutzeravatar
Raskolnikof
Beiträge: 1563
Registriert: Mi 14. Sep 2016, 13:07
Benutzertitel: Bargeldabstinenzler
Wohnort: Lummerland

Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Raskolnikof » Mi 30. Mai 2018, 18:31

Positiv Denkender hat geschrieben:(30 May 2018, 16:19)

Und du glaubst Chinesen kaufen heute Autos mit denen sie in 4 Jahren nicht mehr fahren dürfen. ?

Du beweist einmal wieder, dass du nicht richtig liest bzw. nicht richtig lesen willst. Wenn ich von Verkäufen spreche dann meine ich Neuzulassungen.
China sollte erst einmal an seinen industriellen Dreckschleudern arbeiten .

Das macht China bereits. Nur geht das nicht von heute auf morgen. China sieht in der Umwelttechnik seine Zukunft. Du wirst es nicht mehr erleben. Aber so wie wir den Chinesen unsere gesamte Unterhaltungselektronik, Computertechnik, Chip-Fertigung und nun auch noch die Photovoltaiktechnig und Windkraft überlassen (in China werden mittlerweile die leistungsstärksten Windkraftanlagen gefertigt) werden uns die Chinesen in der Umwelttechnik einholen und in der Automobiltechnik sowiso.
Stell dir vor die Liebe deines Lebens geht an dir vorbei
und du schaust auf dein Smartphone.
Benutzeravatar
Adam Smith
Beiträge: 24791
Registriert: Mi 18. Jan 2012, 21:57

Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Adam Smith » Mi 30. Mai 2018, 18:34

Raskolnikof hat geschrieben:(30 May 2018, 19:31)

Das macht China bereits. Nur geht das nicht von heute auf morgen. China sieht in der Umwelttechnik seine Zukunft. Du wirst es nicht mehr erleben.


Warum sollte er das nicht mehr erleben?
Benutzeravatar
Raskolnikof
Beiträge: 1563
Registriert: Mi 14. Sep 2016, 13:07
Benutzertitel: Bargeldabstinenzler
Wohnort: Lummerland

Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Raskolnikof » Mi 30. Mai 2018, 20:04

PD ist eigenen Angaben zufolge Rentner. Ausgehend von seiner statistischen Lebenserwartung wird er das neue China nicht mehr erleben. Das ist doch nicht schwer zu verstehen. Mir geht es ja genau so. Bin auch Rentner, im Gegensatz zu PD aber ein positiv denkender Rentner. :)
Stell dir vor die Liebe deines Lebens geht an dir vorbei
und du schaust auf dein Smartphone.
Positiv Denkender
Beiträge: 3315
Registriert: Sa 16. Apr 2016, 16:51

Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Positiv Denkender » Mi 30. Mai 2018, 21:57

Raskolnikof hat geschrieben:(30 May 2018, 21:04)

PD ist eigenen Angaben zufolge Rentner. Ausgehend von seiner statistischen Lebenserwartung wird er das neue China nicht mehr erleben. Das ist doch nicht schwer zu verstehen. Mir geht es ja genau so. Bin auch Rentner, im Gegensatz zu PD aber ein positiv denkender Rentner. :)

Ob ich das erlebe oder nicht ist belanglos .Es geht um jetzt .Und jetzt liegt China was Schadstoffausstoß betrifft weit
über den Werten in Deutschland . Auch wenn du nicht mehr lebst wird Deutschland in punkto Saubere Luft immer vor China liegen .
Du tust ja so als wenn hier niemand daran arbeitet um den Schadstoffausstoß zu vermindern . Nur es nützt nichts wenn
lediglich der Schadstoffausstoß verlagert wird .China liegt beim Umweltschutz meilenweit hinter europäischen Standards .
Daran wird sich auch nichts ändern .Ob China uns beim Umweltschutz einholt beruht auf deinen Fantasien .
Es wird Jahre dauern bis China unsere Standards von heute erreicht .
Ich denke auch dass unsere Spezialisten den Schadstoffausstoß auch ohne Fahrverbote verringern werden .
Im Gegensatz zu dir verunglimpfe ich unseren technologischen Fortschritt nicht.
Benutzeravatar
frems
Beiträge: 43629
Registriert: Sa 4. Apr 2009, 13:43
Benutzertitel: Hochenergetisch
Wohnort: Hamburg, Europa

Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon frems » Fr 1. Jun 2018, 09:35

Teeernte hat geschrieben:(28 May 2018, 17:48)

12% VERÄNGSTIGTE Verbraucher ? NUUUUUUR ? 8

Nee, Verbraucher und Anzahl der Zulassungen sind nicht identisch. Zudem ist es kein Dauerzustand, sondern eine Entwicklung über kurze Zeit in einem Trend, der weitergeht. Aber nunja, Statistik mag nicht jeder. Ist auch nicht weiter wild.
Labskaus!

Ob Mailand oder Madrid -- Hauptsache Europa.

Zurück zu „41. Verkehrswesen - Fahrzeuge - Logistik“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast