Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon frems » Do 18. Jan 2018, 18:54

Teeernte hat geschrieben:(18 Jan 2018, 17:22)

Na dann - ....ähmmm keine sexuellen Anspielungen... :D

Keine Sorge. Ich dachte, es ginge so besser mit der Kommunikation, Genosse.

Aber das Positive ist ja, dass die Politik nun panisch reagiert. München will über 5 Mrd in den ÖPNV buttern und in anderen Städten überwirft man sich auch. Geht doch. Ob es reichen wird, darf natürlich bezweifelt werden. Weitere Schlappe für die Bundesregierung: http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/d ... -1.3828938
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Teeernte » Sa 20. Jan 2018, 20:25

frems hat geschrieben:(18 Jan 2018, 18:54)

Keine Sorge. Ich dachte, es ginge so besser mit der Kommunikation, Genosse.

Aber das Positive ist ja, dass die Politik nun panisch reagiert. München will über 5 Mrd in den ÖPNV buttern und in anderen Städten überwirft man sich auch. Geht doch. Ob es reichen wird, darf natürlich bezweifelt werden. Weitere Schlappe für die Bundesregierung: http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/d ... -1.3828938


jepp...

Aussagen zu geringeren Feinstaub-Emissionen von Benzinfahrzeugen könne der BUND nicht teilen, heißt es in dem Sondervotum. Ebenso wenig, dass die neueste Diesel-Generation "wieder uneingeschränkt empfohlen werden könnte". Angesichts der Klimaziele der Bundesregierung müsse der Anteil von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor schlicht sinken. "Dies muss ein solcher Bericht aus Sicht des BUND berücksichtigen."


Nur eine dumme Frage.... - warum wird keine Einsparung propagiert ?

Fahren alle (EU) "so" viel - wie in D ??

Schweizer : Jahresmobilität

pro Person insgesamt 20 484 km 100%

davon motorisierter Individualverkehr 10 165 km 49,6%

davon Luftverkehr 5 238 km 25,6%

davon öffentlicher Verkehr 3 823 km 18,7%

davon Langsamverkehr (zu Fuss/Velo) 754 km 3,7%



D:

Verkehrsleistung: Jede Person legt täglich durchschnittlich eine Wegstrecke von 39 km zurück; zusammen ergeben sich für alle Einwohner Deutschlands täglich 3,2 Mrd. Personenkilometer.
Mobilitätszeit: Im Durchschnitt ist jede Person täglich 79 min unterwegs.
Verkehrsmittelwahl: 58 % aller Wege werden mit einem Pkw oder Kraftrad unternommen, 24 % zu Fuß, 9 % mit dem Fahrrad, 8 % mit öffentlichen Verkehrsmitteln.
Verkehrszweck: 32 % aller Wege sind Freizeitwege, 21 % Einkaufswege, 21 % Wege zur Arbeit oder Ausbildung, 20 % Wege zur Begleitung von anderen Personen oder für sonstige private Erledigungen,NUR 8 % sind Wege in Ausübung des Berufes.
Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon frems » So 21. Jan 2018, 18:46

Teeernte hat geschrieben:(20 Jan 2018, 20:25)

jepp...



Nur eine dumme Frage.... - warum wird keine Einsparung propagiert ?

Fahren alle (EU) "so" viel - wie in D ??

Schweizer : Jahresmobilität

pro Person insgesamt 20 484 km 100%

davon motorisierter Individualverkehr 10 165 km 49,6%

davon Luftverkehr 5 238 km 25,6%

davon öffentlicher Verkehr 3 823 km 18,7%

davon Langsamverkehr (zu Fuss/Velo) 754 km 3,7%



D:

Verkehrsleistung: Jede Person legt täglich durchschnittlich eine Wegstrecke von 39 km zurück; zusammen ergeben sich für alle Einwohner Deutschlands täglich 3,2 Mrd. Personenkilometer.
Mobilitätszeit: Im Durchschnitt ist jede Person täglich 79 min unterwegs.
Verkehrsmittelwahl: 58 % aller Wege werden mit einem Pkw oder Kraftrad unternommen, 24 % zu Fuß, 9 % mit dem Fahrrad, 8 % mit öffentlichen Verkehrsmitteln.
Verkehrszweck: 32 % aller Wege sind Freizeitwege, 21 % Einkaufswege, 21 % Wege zur Arbeit oder Ausbildung, 20 % Wege zur Begleitung von anderen Personen oder für sonstige private Erledigungen,NUR 8 % sind Wege in Ausübung des Berufes.

Die Verkehrsleistung ist ehrlich gesagt ziemlich unbedeutend, weil es bei der Debatte nicht um den Gesamtausstoß in Deutschland oder in der Schweiz geht, sondern um die Konzentration an mehreren Stellen. Die Luft Leipzigs wird halt nicht besser, wenn jemand aus Bremen dieses Jahr den Sommerurlaub im Baskenland statt in Galicien verbringt, auch wenn seine Kilometerzahl pro Jahr damit sinkt.
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Teeernte » So 21. Jan 2018, 19:09

frems hat geschrieben:(21 Jan 2018, 18:46)

Die Verkehrsleistung ist ehrlich gesagt ziemlich unbedeutend, weil es bei der Debatte nicht um den Gesamtausstoß in Deutschland oder in der Schweiz geht, sondern um die Konzentration an mehreren Stellen. Die Luft Leipzigs wird halt nicht besser, wenn jemand aus Bremen dieses Jahr den Sommerurlaub im Baskenland statt in Galicien verbringt, auch wenn seine Kilometerzahl pro Jahr damit sinkt.


Gevatter, wenn es der Staat nicht "bringt" die Kinder zur Schule zu bringen ...und zurückzukarren, 20%.....weitere 21% der Weg zur Arbeit und 8 % Job ...

und nur 52 % Fun und Einkauf ist...

60% Aller Wege also an den "Stellen" mehrfach vorbeiknattert ... is unrelevant - na klar.
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon frems » So 21. Jan 2018, 19:12

Teeernte hat geschrieben:(21 Jan 2018, 19:09)

Gevatter, wenn es der Staat nicht "bringt" die Kinder zur Schule zu bringen ...und zurückzukarren, 20%.....weitere 21% der Weg zur Arbeit und 8 % Job ...

und nur 52 % Fun und Einkauf ist...

60% Aller Wege also an den "Stellen" mehrfach vorbeiknattert ... is unrelevant - na klar.

Es geht nur um die "Stellen". Du solltest nicht den Fehler machen und von Durchschnittswerten Rückschlüsse auf jede Person an jedem Ort ziehen.
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Teeernte » So 21. Jan 2018, 19:27

frems hat geschrieben:(21 Jan 2018, 19:12)

Es geht nur um die "Stellen". Du solltest nicht den Fehler machen und von Durchschnittswerten Rückschlüsse auf jede Person an jedem Ort ziehen.


Wenn man am Tag durchschnittlich 40 km fährt, 30 davon als Pflichtveranstaltung, .... ists egal ob die 10 km aufgespart nach Rimini führen -

....wenn es die Schweiz schafft - dass ihre Bürger ein drittel weniger mit dem Auto umherzukarren. (Mit mehr PS..) :D :D
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon frems » So 21. Jan 2018, 19:29

Teeernte hat geschrieben:(21 Jan 2018, 19:27)

Wenn man am Tag durchschnittlich 40 km fährt, 30 davon als Pflichtveranstaltung, .... ists egal ob die 10 km aufgespart nach Rimini führen -

....wenn es die Schweiz schafft - dass ihre Bürger ein drittel weniger mit dem Auto umherzukarren. (Mit mehr PS..) :D :D

Ob sich die Schweizer gegenseitig vergiften oder nicht, hilft deutschen Städten leider erstmal wenig.
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Tom Bombadil » So 21. Jan 2018, 19:32

Teeernte hat geschrieben:(21 Jan 2018, 19:27)

...wenn es die Schweiz schafft - dass ihre Bürger ein drittel weniger mit dem Auto umherzukarren. (Mit mehr PS..) :D :D

Die Schweiz ist ja auch deutlich kleiner.
The tree of liberty must be refreshed from time to time with the blood of patriots and tyrants. It is its natural manure.
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Teeernte » So 21. Jan 2018, 19:34

frems hat geschrieben:(21 Jan 2018, 19:29)

Ob sich die Schweizer gegenseitig vergiften oder nicht, hilft deutschen Städten leider erstmal wenig.


30 mikro g in Ch als Grenzwert - da träumst du nachts von... :D :D
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Teeernte » So 21. Jan 2018, 19:34

Tom Bombadil hat geschrieben:(21 Jan 2018, 19:32)

Die Schweiz ist ja auch deutlich kleiner.
Hamburg auch.
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon frems » So 21. Jan 2018, 19:37

Teeernte hat geschrieben:(21 Jan 2018, 19:34)

30 mikro g in Ch als Grenzwert - da träumst du nachts von... :D :D

Davon muss ich nicht träumen, da die Belastung bei mir vor Ort schon immer weit unter den Grenzwerten war. Bloß hilft das eben den Leuten, die in Gebieten mit dreckiger Luft leben, auch nichts.
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Tom Bombadil » So 21. Jan 2018, 19:41

Teeernte hat geschrieben:(21 Jan 2018, 19:34)

Hamburg auch.

Die Schweiz ist eine Großstadt?
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Teeernte » So 21. Jan 2018, 19:49

Tom Bombadil hat geschrieben:(21 Jan 2018, 19:41)

Die Schweiz ist eine Großstadt?


Stellenweise...
Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon immernoch_ratlos » So 21. Jan 2018, 20:28

Zurück zum Thema - "Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten"

Quelle : FAZ (21.01.2018) "Abgas- (Betrugs) Affäre : Zwangsrückruf für Audi-Dieselmodelle"
FAZ hat geschrieben:In der Abgas-Affäre hat das Kraftfahrt-Bundesamt für V6-Dieselmodelle von Audi einen Zwangsrückruf verhängt. Der Hersteller sei darüber informiert worden, dass die Behörde in den

Audi-Modellen A4, A5, A6, A7, A8, Q5, SQ5 und Q7

mit der Abgasnorm 6 „unzulässige Abschaltvorrichtungen“ festgestellt habe,

bestätigte ein Sprecher des Bundesverkehrsministeriums an diesem Sonntag in Berlin. Insgesamt seien in Deutschland 77.600 Fahrzeuge betroffen und 127.000 Fahrzeuge in der ganzen Welt.

Zuvor hatte die „Bild am Sonntag“ darüber berichtet. Demnach seien diese Dieselmodelle erst seit Ende 2015, also erst nach Bekanntwerden der Abgas-Affäre, produziert worden und würden nach wie vor verkauft.
nun ja - versuchen kann man´s doch mal oder :?:

Und es geht doch - nur wer bezahlt es :?: Quelle : FAZ (20.01.2018) "F.A.S. exklusiv : Warum VW-Diesel doch nachgerüstet werden können"
FAZ hat geschrieben:Hunderttausende Diesel-Fahrer können sich Hoffnung machen, dass ihre Autos aufwendig nachgerüstet werden, um den Ausstoß von Stickoxiden zu verringern.

Politik und Umweltschützer fordern dies schon lange, ein Gutachten der Bundesregierung legt diesen Schluss nun ebenfalls nahe, nur die Autoindustrie hat sich bisher dagegen mit aller Macht gesperrt.

Ihr Angebot war bisher ausschließlich eine Auffrischung der Software, gegen eine Nachrüstung der Hardware haben sich die Autohersteller einmütig gewehrt: technisch nicht möglich, zu kompliziert, zu teuer sowieso, das waren die Argumente.

Aus dieser Phalanx schert Volkswagen, der weltgrößte Autohersteller, jetzt aus. Ingenieure des Konzerns haben bewiesen: Die Technik ist nicht das Problem.

Nach Informationen der Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung (F.A.S.) hat VW in Wolfsburg das Verfahren getestet, und dabei mit mehreren Autos vorexerziert: Es geht doch. Mit baulichen Eingriffen in den Motor, unter anderem mit einem neuen Katalysator, lassen sich die Nox-Werte (Stickstoffoxid) deutlich senken – nicht für alle Modelle wohlgemerkt (in manchen ist der Platz zu eng), aber doch für etliche.
"Schlappe" 2500 Euro Kosten je Auto....
FAZ hat geschrieben:Im Endeffekt könnten so mehrere Hunderttausend VW-Fahrzeuge der Abgasnorm „Euro 5“, die auf Deutschlands Straßen unterwegs sind, nachgerüstet werden. Diese schaffen nach dem Eingriff zwar nicht die Norm „Euro 6“, der Luftreinheit ist trotzdem erheblich gedient.

Mehrere entsprechende Erprobungsfahrzeuge haben die VW-Techniker bereits erfolgreich umgerüstet. Die ganze Angelegenheit ist nur ziemlich teuer: Von 2500 Euro Kosten je Auto ist die Rede, woraus sich angesichts der Menge an nachzurüstenden Fahrzeugen rasch Milliardenbeträge ergeben.
Ein Kartell :?: oder ist die 'Ndrangheta da am Werk :?:
FAZ hat geschrieben:...Der VW-Konzern wollte den Sachverhalt nicht kommentieren, zumal die Gemengelage heikel ist: VW-Chef Matthias Müller hat die Branche jüngst schon gegen sich aufgebracht, als er forderte, die Diesel-Subventionen abzuschaffen. Auch die Nachrüstung der Motoren ist nicht mit den Wettbewerbern abgestimmt. Alle gemeinsam fürchten sie, dass die Politik sie verpflichtet, die Motoren auf eigene Kosten nachzurüsten.
Was die Fahrverbote, die so immer bedrohlicher werden angeht meint man :
FAS hat geschrieben:Der Handlungsdruck ist enorm. Am 22. Februar [in 32 Tagen] entscheidet das Bundesverwaltungsgericht, ob Dutzende deutsche Kommunen Fahrverbote verhängen dürfen wegen erhöhter Stickoxid-Konzentrationen.

Gegen 72 deutsche Städte wurde von der EU-Kommission ein Verfahren eröffnet, weil die von ihr verordneten Grenzwerte für den Schadstoffgehalt in der Luft nicht eingehalten werden.
"Wenn der Wind der Veränderung weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen." (aus China)
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Positiv Denkender » Fr 26. Jan 2018, 18:23

immernoch_ratlos hat geschrieben:(21 Jan 2018, 20:28)

Zurück zum Thema - "Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten"

Quelle : FAZ (21.01.2018) "Abgas- (Betrugs) Affäre : Zwangsrückruf für Audi-Dieselmodelle" nun ja - versuchen kann man´s doch mal oder :?:

Und es geht doch - nur wer bezahlt es :?: Quelle : FAZ (20.01.2018) "F.A.S. exklusiv : Warum VW-Diesel doch nachgerüstet werden können" "Schlappe" 2500 Euro Kosten je Auto....Ein Kartell :?: oder ist die 'Ndrangheta da am Werk :?:Was die Fahrverbote, die so immer bedrohlicher werden angeht meint man :


Die sogenannte DUH hat eine weitere Schlappe vor Gericht hinnehmen müssen . Nachrüstungen bei der Software senken
den Schadstoffausstoß . Der Rest regelt sich durch den Austausch von älteren gegen technisch hochentwickelte neue Modelle von selbst
Mann muss sich nur etwas mehr Zeit gönnen .
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon jack000 » Fr 26. Jan 2018, 19:20

Positiv Denkender hat geschrieben:(26 Jan 2018, 18:23)

Die sogenannte DUH hat eine weitere Schlappe vor Gericht hinnehmen müssen.

In der Tat:
Deutsche Umwelthilfe scheitert mit Klage gegen Stadt Düsseldorf
Die Deutsche Umwelthilfe will, dass die Stadt Düsseldorf Autos aus dem Verkehr zieht, die vom VW-Dieselskandal betroffen sind. Sie reichte Klage ein. Doch dazu hatten die Umweltschützer kein Recht.

http://www.dw.com/de/deutsche-umwelthil ... a-42295562

Deutsche Umwelthilfe:
Die Deutsche Umwelthilfe e. V. (DUH) ist eine nichtstaatliche Umwelt- und Verbraucherschutzorganisation in Deutschland. Sie ist ein klageberechtigter Verbraucherschutz­verband nach dem Unterlassungsklagengesetz. Der eingetragene Verein mit Sitz in Hannover ist eines der deutschen Mitglieder des Europäischen Umweltbüros in Brüssel. Außerdem hat sie aus dem Umwelt-Rechtsbehelfsgesetz das Recht zur Verbandsklage und ist als gemeinnützig anerkannt.

https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Umwelthilfe
=> So eine Vereinigung von 243 Personen maßt sich also an in Deutschland festzulegen welche Autos fahren dürfen und welche nicht. Gut das dieser Abmahn- und Abzockerverein eine Schlappe vor Gericht erhalten hat!
=> Der ADAC hat fast 100 mal so viele Mitglieder und ist somit der Vertreter für die motorisierte Mobilität. Würde sich die DUH eine Gewerkschaft nennen, wären die längst platt!
Deutschland 2017: "Bevor ich loslege, würde ich gerne noch wissen, ob es für Sie in Ordnung ist, dass ich als weibliche Person hier sitze und auch Ihre Dolmetscherin weiblich ist."
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon jorikke » Fr 26. Jan 2018, 20:50

jack000 hat geschrieben:(26 Jan 2018, 19:20)

In der Tat:

http://www.dw.com/de/deutsche-umwelthil ... a-42295562

Deutsche Umwelthilfe:

https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Umwelthilfe
=> So eine Vereinigung von 243 Personen maßt sich also an in Deutschland festzulegen welche Autos fahren dürfen und welche nicht. Gut das dieser Abmahn- und Abzockerverein eine Schlappe vor Gericht erhalten hat!
=> Der ADAC hat fast 100 mal so viele Mitglieder und ist somit der Vertreter für die motorisierte Mobilität. Würde sich die DUH eine Gewerkschaft nennen, wären die längst platt!


Der ADAC hat 20 Millionen Mitglieder, so im Kopf überschlagen ist das sogar noch etwas mehr als das 100-fache.
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Teeernte » Fr 26. Jan 2018, 20:57

jorikke hat geschrieben:(26 Jan 2018, 20:50)

Der ADAC hat 20 Millionen Mitglieder, so im Kopf überschlagen ist das sogar noch etwas mehr als das 100-fache.


100....also nicht die Mehrheit... gegen 243 .
Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon frems » Fr 26. Jan 2018, 21:03

jorikke hat geschrieben:(26 Jan 2018, 20:50)

Der ADAC hat 20 Millionen Mitglieder, so im Kopf überschlagen ist das sogar noch etwas mehr als das 100-fache.

Aber nur gaaanz knapp. Und genau genommen ist die DUH deutlich effizienter als die Filzvereine wie Greenpeace, Nabu und BUND. Mit ein paar Klagen erreichen die mehr als andere mit Mitgliederversammlungen, Infoständen, Petitionen und Demonstrationen. Oder ums mit den Worten des erzkonservativen Grünenhassers Jan Fleischhauer zu sagen: Je älter ich werde, desto mehr schätze ich die temperierende Wirkung des Rechts. Der Rechtsstaat ist das Bollwerk, das zwischen dem Volkszorn und dem Individuum steht. (http://www.spiegel.de/politik/deutschla ... 09893.html)
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon jorikke » Fr 26. Jan 2018, 21:26

frems hat geschrieben:(26 Jan 2018, 21:03)

Aber nur gaaanz knapp. Und genau genommen ist die DUH deutlich effizienter als die Filzvereine wie Greenpeace, Nabu und BUND. Mit ein paar Klagen erreichen die mehr als andere mit Mitgliederversammlungen, Infoständen, Petitionen und Demonstrationen. Oder ums mit den Worten des erzkonservativen Grünenhassers Jan Fleischhauer zu sagen: Je älter ich werde, desto mehr schätze ich die temperierende Wirkung des Rechts. Der Rechtsstaat ist das Bollwerk, das zwischen dem Volkszorn und dem Individuum steht. (http://www.spiegel.de/politik/deutschla ... 09893.html)


Hab die Botschaft verstanden und bewege sie in meinem Herzen. (Herz ist weniger angreifbar als Hirn)
Dir geht also Effizienz über alles? Na gut, vielleicht nicht über alles aber du hältst es für sinnvoller das Durchsetzungsvermögen von Kadertruppen über Mitglieder starke Verbände zu stellen, deren Anliegen sich in ihren Mitgliedern findet.
Halte ich für falsch.
Etwas Richtiges kann sich nur durchsetzen wenn es in der Breite akzeptiert wird.
...na ja, Demokratie muss ja nicht immer richtig sein.
Überlassen wir den Haudraufs das Spielfeld.

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