Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

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Raskolnikof
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Raskolnikof » Mo 23. Apr 2018, 09:23

Teeernte hat geschrieben:(23 Apr 2018, 01:35)

Alle 2 Jahre ein neues Auto..... = Ich tue gern etwas für die Umwelt. ? ?

Bitte richtig lesen. Es sind vier Jahre. Mein Auto ist zwei Jahre alt und in zwei Jahren gibts ein neues. ;)

Das Neue Auto - hat soviel Abgas erzeugt wie ein Altes in 10 Jahren++....ohne einen Kilometer gefahren zu sein....

Ja ....das ist es eben.... Du selbst merkst es NICHT. :D :D :D

Doch, ich informiere mich eben. Die Ökobilanz eines E-Autos ist viel besser als ursprünglich mal auf ominöse Weise mal errechnet wurde. Zudem ist Erdöl ein nicht unendlich zur Verfügung stehender Rohstoff. Und wenn ich dann noch sehe, was unter "Biodiesel" verstanden wird... Nein danke!
Aber zwei Jahre ist ja noch etwas hin. Vielleicht sind wir dann ja schon bei Wasserstoff. Wobei ich mir das noch nicht so recht vorstellen kann.
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon H2O » Mo 23. Apr 2018, 09:35

Raskolnikof hat geschrieben:(23 Apr 2018, 10:23)

Bitte richtig lesen. Es sind vier Jahre. Mein Auto ist zwei Jahre alt und in zwei Jahren gibts ein neues. ;)


Doch, ich informiere mich eben. Die Ökobilanz eines E-Autos ist viel besser als ursprünglich mal auf ominöse Weise mal errechnet wurde. Zudem ist Erdöl ein nicht unendlich zur Verfügung stehender Rohstoff. Und wenn ich dann noch sehe, was unter "Biodiesel" verstanden wird... Nein danke!
Aber zwei Jahre ist ja noch etwas hin. Vielleicht sind wir dann ja schon bei Wasserstoff. Wobei ich mir das noch nicht so recht vorstellen kann.


Mit einer Vielleicht-Rechnung ist da wohl nichts zu machen. Dazu müßte ja auch eine Wasserstoff-Tankinfrastruktur verfügbar sein... und dann wird das wohl nichts mit einem Reservetank los marschieren und sich mal eben 5 l abholen. Diese Urangst hätte ich auch bei Batterieautos oder Gasautos. Vermutlich hat VW deshalb immer noch einen kleinen Benzintank zusätzlich...

Halten Sie Ihre heutige Kiste fest, bis jemand Ihnen sehr amtlich sagt: "So geht das aber nicht mehr!" Im übertragenen Sinne von: "Der Ehrliche ist der Dumme!"
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Raskolnikof » Di 24. Apr 2018, 15:21

Ja, ich denke auch, dass es mit Wasserstoffautos so schnell nichts wird. Zudem würde sich da die Autoindustrie nur verzetteln. Zunächst müssen erst einmal die Elektroautos in Massen auf den Markt. Dafür muss jetzt schleunigst die entsprechende Infrastruktur geschaffen werden. Lange Lieferzeiten sind ja nicht mehr das große Problem. Oper z.B. kann vorfigurierte ampera-e modelle in zwei bis drei wochen liefern, mit Wunschausstattung in zwei bis drei Monaten. das ist doch akzeptabel. Momentan wäre das mein Favorit. Ich warte allerdings noch auf ein seniorengerechtes Fahrzeug mit hoher Sitzposition. Ich fahre jetzt einen Ford Kuga und würde niemals mehr auf diesen Komfort verzichten wollen. Allein die gute Übersicht über das Auto fahrende Volk eine Etage unter mir... :D
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Positiv Denkender » Di 24. Apr 2018, 16:33

Raskolnikof hat geschrieben:(22 Apr 2018, 22:34)

Manchmal muss man eben bereit sein, ein kleines Opfer zu bringen. Meinen alten Diesel musste ich auch für einen Spottpreis abgeben, obwohl der sicher noch 100.000 km hätte laufen können. Jetzt fahre ich seit zwei Jahren einen Benziner. In genau zwei Jahren wird der dann gegen einen Stromer eingetauscht. Fühle ich mich jetzt bestraft? Nö! Ich tue gern etwas für die Umwelt. ;)

Ja, die Wahrheit zu hören bzw. zu lesen fällt dir schwer.

Hältst du dein Geschreibsel für die Wahrheit .? Übrigens ich habe privat nie einen Diesel gefahren . Nun wird aber schon wieder
berichtet das der CO2 Ausstoß wieder steigt da mehr Benziner gefahren werden .Wem nützt das ? Der Umwelt sicher nicht .
Das du zwischen einen alten Diesel ,der inzwischen kaum noch einen Wiederverkaufspreis erzielen kann, nicht von einem
Auto, dass erst wenige Jahre läuft, unterscheiden kannst, ist für dich bezeichnend .
Würdest du etwas für die Umwelt tun wollen würdest du zu Fuss laufen .
Trotzdem finde ich deine Drehgeschwindigkeit , wie du dich nach dem Wind drehst enorm .
Einmal beklagst du die Autobauer hätten betrogen ,dann wiederum forderst du von Autofahrern, die sich ein von staatlichen
Behörden zugelassenes Auto, für eine oft mittlere 5 stellige Summe gekauft haben, ein Opfer zu erbringen .
Täter und Opfer kannst du anscheinend nicht auseinander halten .
Warum kaufst du erst in 2 Jahren den Stromer ? Vor 2 Jahren gab es die auch schon
Was du in 2 Jahren machst hilft den Dieselkäufern im Moment nichts .
Die Autokäufer können halt nur kaufen was der Markt anbietet . Deine Bemerkungen Autokäufer hätten wissen müssen
dass ihre Autos die angegeben Abgaswerte nicht einhalten, kann man doch nur mit Kopfschütteln beantworten .
Deine Schrottkarre , die kaum noch einen Widerverkaufswert hat, mit einem neuen Modell zu vergleichen, ist einfach
nicht zu toppen .
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon H2O » Di 24. Apr 2018, 17:54

Raskolnikof hat geschrieben:(24 Apr 2018, 16:21)

Ja, ich denke auch, dass es mit Wasserstoffautos so schnell nichts wird. Zudem würde sich da die Autoindustrie nur verzetteln. Zunächst müssen erst einmal die Elektroautos in Massen auf den Markt. Dafür muss jetzt schleunigst die entsprechende Infrastruktur geschaffen werden. Lange Lieferzeiten sind ja nicht mehr das große Problem. Oper z.B. kann vorfigurierte ampera-e modelle in zwei bis drei wochen liefern, mit Wunschausstattung in zwei bis drei Monaten. das ist doch akzeptabel. Momentan wäre das mein Favorit. Ich warte allerdings noch auf ein seniorengerechtes Fahrzeug mit hoher Sitzposition. Ich fahre jetzt einen Ford Kuga und würde niemals mehr auf diesen Komfort verzichten wollen. Allein die gute Übersicht über das Auto fahrende Volk eine Etage unter mir... :D


Bleiben Sie bei Ihrem Ford Kuga, bis er endlich aus dem Verkehr gezogen werden muß! Dafür ist Zeit, wenn unsere Führungskräfte in Politik und Wirtschaft in großer Mehrheit ganz und ausnahmslos auf Wasserstoffautos oder batterie-elektrische Autos umgestiegen sind. "Wasser predigen und Wein saufen" kennzeichnet das an den Tag gelegte Verhalten dieser Klasse.
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Raskolnikof » Di 24. Apr 2018, 18:23

Positiv Denkender hat geschrieben:(24 Apr 2018, 17:33)

Einmal beklagst du die Autobauer hätten betrogen ,dann wiederum forderst du von Autofahrern, die sich ein von staatlichen
Behörden zugelassenes Auto, für eine oft mittlere 5 stellige Summe gekauft haben, ein Opfer zu erbringen .
Täter und Opfer kannst du anscheinend nicht auseinander halten .

Das kann ich sehr wohl. Nur bin ich kein korrupter Politiker sondern ein verantwortungsbewußter Bürger der nicht darauf wartet, bis die Politik in die Puschen kommt.
Warum kaufst du erst in 2 Jahren den Stromer ? Vor 2 Jahren gab es die auch schon. (***) Die Autokäufer können halt nur kaufen was der Markt anbietet .

Merkst du den Widerspruch? Vor zwei Jahren war noch so gut wie nichts lieferbar. Evtl. Tesla. nur liegt der jenseits meines Budget.
Deine Schrottkarre , die kaum noch einen Widerverkaufswert hat, mit einem neuen Modell zu vergleichen, ist einfach nicht zu toppen .

Euro 6 = Schrottkarre, keinen Wiederverkaufswert?
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Raskolnikof » Di 24. Apr 2018, 18:25

H2O hat geschrieben:(24 Apr 2018, 18:54)

Bleiben Sie bei Ihrem Ford Kuga, bis er endlich aus dem Verkehr gezogen werden muß! Dafür ist Zeit, wenn unsere Führungskräfte in Politik und Wirtschaft in großer Mehrheit ganz und ausnahmslos auf Wasserstoffautos oder batterie-elektrische Autos umgestiegen sind. "Wasser predigen und Wein saufen" kennzeichnet das an den Tag gelegte Verhalten dieser Klasse.

Der ist doch erst zwei Jahre alt! Nein, der neue ist schon anvisiert. Es wird ein Stromer in zwei Jahren. Auf Wasserstoff kann ich als Rentner nicht mehr warten.
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon H2O » Di 24. Apr 2018, 20:01

Raskolnikof hat geschrieben:(24 Apr 2018, 19:25)

Der ist doch erst zwei Jahre alt! Nein, der neue ist schon anvisiert. Es wird ein Stromer in zwei Jahren. Auf Wasserstoff kann ich als Rentner nicht mehr warten.


Das ist selbstverständlich reine Privatsache und auch ein Stück Lebensqualität... kann ich völlig verstehen. Wenn Sie erst "anvisiert" haben, dann sollten Sie sich auch meine Hinweise eine Rede sein lassen. Ich habe einen gut ausgestatteten uralten VW LUPO 3L Umweltklasse 4, der bei ruhiger Fahrweise wirklich nur 3 l/100 km verbraucht. Den benutze ich so lange, bis er dann doch schlapp macht oder mir amtlich befohlen wird, diesen Unsinn endlich sein zu lassen.

Ich warte auch nicht unbedingt auf einen Stromer oder Wasserstoffler... eher auf mein persönliches Fahrverbot. Vielleicht leiste ich mir dann jeweils einen persönlichen City-Stromer an meinen beiden hauptsächlichen Wohnsitzen, und die große Entfernung [~550 km] dazwischen lege ich als Mitfahrer bei polnischen Wochenendfahrern zurück. Mal sehen, was dann möglich ist, auch mit Blick auf die Kosten.
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Positiv Denkender » Di 24. Apr 2018, 22:24

Raskolnikof hat geschrieben:(24 Apr 2018, 19:23)

Das kann ich sehr wohl. Nur bin ich kein korrupter Politiker sondern ein verantwortungsbewußter Bürger der nicht darauf wartet, bis die Politik in die Puschen kommt.

Merkst du den Widerspruch? Vor zwei Jahren war noch so gut wie nichts lieferbar. Evtl. Tesla. nur liegt der jenseits meines Budget.

Euro 6 = Schrottkarre, keinen Wiederverkaufswert?

Bisher hast du aber von einem alten Diesel gefaselt . Mit E 6 Norm ist er nicht älter als 2 Jahre.
Du hältst dich für verantwortungsvoll . Die Politik kommt ja in die Puschen in dem sie Fahrverbote unbedingt vermeiden will .
Meinst du deinen Widerspruch`? Genau vor 2 Jahren waren E Autos so gut wie nicht lieferbar .Deshalb waren Autokäufer auf Autos angewiesen
die weltweit von der Autoindustrie angeboten wurden . Deshalb sind Fahrverbote ja auch unsinnig . Durch den Rückgang von Diesel
autos steigt der CO 2 Ausstoß . Genau der sollte durch Diesel gemindert werden . Eine richtige Entscheidung ,
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Raskolnikof » Di 24. Apr 2018, 22:47

Es dürfte ja hinreichend bekannt sein, dass du selektiv liest und verstehst. Ja, ich hatte einen Diesel, einen Ford Mondeo TDCI, Bj. 2002, Euro 3. Aber das ist seit zwei Jahren Geschichte.
Ansonsten: Schwärme weiter für den Diesel. Ich will dir deine Illusion nicht nehmen. Ich sag auch hierzu nichts:
http://www.dlr.de/next/desktopdefault.a ... ead-50426/
Zuletzt geändert von Raskolnikof am Mi 25. Apr 2018, 13:14, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon frems » Mi 25. Apr 2018, 08:28

Wer seinen gebrauchten Diesel-Wagen verkaufen will, kennt solche Gespräche. Ein Anruf beim Händler, und die erste Frage lautet gleich: "Ist es ein Diesel?" Nein, einen Diesel will der Händler lieber nicht in Zahlung nehmen, davon hat er schon genug. Und die bekommt er im schlimmsten Fall eh nicht verkauft.

Zuerst der Abgasskandal bei Volkswagen, dann die grundsätzliche Debatte über die gesundheitsschädigenden Belastungen durch das Diesel-Fahren in Städten bis hin zu den jüngsten Debatten über Fahrverbote an Orten, an denen die Schadstoff-Grenzwerte längst überschritten sind - Diesel-Verkaufen ist für die Händler kein Vergnügen. 87 Prozent von ihnen schaffen es nur noch, Diesel-Gebrauchtwagen mit höheren Abschlägen zu verkaufen - 22 Prozent von ihnen verzichten gleich ganz darauf, gebrauchte Diesel in Zahlung zu nehmen, wie aus Erhebungen des Dieselbarometers der Deutschen Automobil Treuhand (DAT) hervorgeht, über die zuerst dpa berichtete.

Wegen der Debatten um die Zukunft des Diesel und Fahrverbote in den Städten werden auch immer seltener neue Dieselfahrzeuge angeschafft. Demnach hatten 58 Prozent der Händler angegeben, weniger Diesel-Neuwagen an Gewerbekunden verkauft zu haben. Bei den Privatkunden sind es noch mehr, nämlich 86 Prozent der Händler. [...]

Schon vor einigen Wochen warnte der Autoexperte Ferdinand Dudenhöffer: "Immer größere Dieselhalden im Gebrauchtwagen-Bereich entstehen, die immer mehr Händler in den Ruin treiben."

http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/a ... -1.3956546

Da wird man sich wohl eines Tages fragen, warum es in früheren Zeiten in Europa Berufe wie Autohändler oder Henker gab.
Labskaus!

Ob Mailand oder Madrid -- Hauptsache Europa.
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Teeernte » Mi 25. Apr 2018, 10:32

frems hat geschrieben:(25 Apr 2018, 09:28)

http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/a ... -1.3956546

Da wird man sich wohl eines Tages fragen, warum es in früheren Zeiten in Europa Berufe wie Autohändler oder Henker gab.


Die Politik und ein paar Lobbyisten regeln das schon....

Deutsche Umwelthilfe: Selbstbedienungsbüffet auf Kosten des Steuerzahlers

Ein Beispiel für einen „Schwesterverein“ der DUH ist die Tropenwaldstiftung OroVerde. Die erhält über vier Millionen Euro Förderung von Vater Staat. Ein stattlicher Betrag für eine Stiftung, die laut Lobbyliste des Bundestags nur acht Mitglieder aufführt.
Der Stiftungsrat – ebenfalls aus acht Mitgliedern bestehend – umfaßt bekannte Namen: Harald Kächele (Vorsitzender der DUH) und Sascha Müller-Kraenner (Geschäftsführer der DUH). Jürgen Resch, Geschäftsführer und Gesicht der DUH, wird als Vorstandsmitglied geführt.

Alles nur Zufall?


Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Positiv Denkender » Mi 25. Apr 2018, 13:07

Raskolnikof hat geschrieben:(24 Apr 2018, 23:47)

Es dürfte ja hinreichend bekannt sein, dass du selektiv liest und verstehst. Ja, ich hatte einen Diesel, einen Ford Mondeo TDCI, Bj. 2002, Euro 4. Aber das ist seit zwei Jahren Geschichte.
Ansonsten: Schwärme weiter für den Diesel. Ich will dir deine Illusion nicht nehmen. Ich sag auch hierzu nichts:
http://www.dlr.de/next/desktopdefault.a ... ead-50426/

Woher nimmst du die Weisheit ich schwärme für Diesel . Würde ich hätte ich einen . Privat habe ich noch nie einen Diesel gefahren
allein schon weil die Mehrkosten bei der Anschaffung sich erst ab ca 30000 km jährlicher Fahrleistung rechnen .
Es geht um Millionen Dieselfahrer die durch Fahrverbote für etwas bestraft werden was sie nicht zu verantworten haben .
Diese Menschen scheinen dir egal zu sein . Notwendige Umwege bringen keine Entlastung der Abgase ,sondern bewirken das Gegenteil
Deshalb versuchen Politik ,Wirtschaft und Verkehrsexperten Fahrverbote zu verhindern .
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Orbiter1
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Orbiter1 » Mo 14. Mai 2018, 12:38

Wenn es nach den neuesten DEKRA-Messungen zu Feinstaub geht müsste man die Bahnhöfe und U-Bahnen schließen und das Fahrradfahren verbieten.

"In der unteren Etage des Bahnhofs Charlottenplatz in Stuttgart zeigten die Messgeräte laut dem Medienbericht einen Messwert von 100 Mikrogramm Feinstaub pro Kubikmeter an – den doppelten Tagesgrenzwert. ... Video: reuters, Bild: dpa
Zwei Stationen weiter, Haltestelle Neckartor, schnellten die Messwerte dem Bericht zufolge jedoch abermals nach oben – diesmal sogar auf 120 Mikrogramm. Was die Prüfer verblüfft: der stark überhöhte Wert wird nur im unterirdischen Bahnhof gemessen. Oben, am gerne als dreckigste Kreuzung Deutschlands bezeichneten Neckartor, sei der Wert wieder rapide gesunken – auf 25 Mikrogramm pro Kubikmeter. .... Schließlich bekommt auch das Fahrrad sein Fett weg: mit durchschnittlich zwei bis vier Milligramm Feinstaub pro Kilometer produzierten die Zweiräder wegen des Bremsabriebs im Test rund zehnmal so viel schmutzige Luftteilchen wie ein modernes Dieselauto heute noch ausstößt." Quelle: http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/f ... 89122.html

Die Fahrradfahrer hatte ich schon immer im Verdacht üble Luftverschmutzer zu sein. Die sollten besser auf moderne Diesel umsteigen.
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon immernoch_ratlos » Do 17. Mai 2018, 17:53

Offenbar ist das ein sehr schwieriges Thema - zunächst mal - um verständliche Vergleich zu machen, brauchen wir Zahlen, keine Adjektive.

In dem FAZ Artikel "Feinstaub-Falle Bahnhöfe" ist zwar von unterschiedlichen Mengen (in Mikrogramm) sehr häufig die Rede, aber über die Konsistenz der Zusammensetzung findet sich keine einzige Angabe.

Das ist so sinnvoll, wie die Aussage "im Klingelbeutel befand sich heute viel Geld" - was war denn drin ? Viele Eincentmünzen, Fünfhunderteuroscheine ? oder was ?

Das Problem mit Politikern ist das Selbe wie mit den "Leuten". Wer nicht weiß um was es geht, macht einfach mehr Fehler, als andere die wissen was sie tun. Wenn allerdings Politiker erst garnicht zuhören kommt meist Mist heraus. Wem hätten sie besser zugehört ? Prof. Matthias Klingner, Leiter des Fraunhofer-Instituts für Verkehrs- und Infrastruktursysteme IVI in Dresden. Der wurde am 06. September 2017 vom "MDR Sachsen" interviewt. Der wesentliche Punkt war :
Prof. Matthias Klingner hat geschrieben: Das ist grundsätzlich und man muss da ein wenig tiefer gehen. Beispielsweise in die Zusammenhänge von Feinstaub und Stickoxid. Das ist ein motor-technisches Problem. Wenn wir wenig Partikel - also Feinstaub - ausstoßen wollen, müssen wir die Temperatur des Motors erhöhen, um den Kraftstoff vollständig zu verbrennen. Dann steigen aber die Stickoxid-Emissionen. Daran scheitert also die Automobilindustrie – beides kann man schwer reduzieren. Aber eigentlich gibt es eine sehr einfache Lösung für das Problem: Wir haben vor Jahren die Problematik der Feinstaubbelastung in der Luft untersucht und wir haben aus großen Datenmengen festgestellt, dass die Feinstaubgrenzwerte schlicht gesagt Unsinn sind.
Wer also weniger Stickoxid produzieren möchte, muss etwas mehr Feinstaub aus dem Auspuff zulassen. Die Gesetzgeber stolpern also in dies Antagonismusfalle - obwohl eben dieser Herr Prof. Matthias Klingner schon im Oktober 2011 HIER auf 3 Seiten nachlesbar - übrigens hatte ich darüber hier in diesem Thema vor Wochen darauf hingewiesen...

Auch nicht uninteressant, wer wirklich etwas über "primären Feinstaub" wissen möchte, sollte mal das WIKI "Feinstaub" gründlich lesen. Wirklich schädlich sind "die ganz feinen Feinstäube". WIKI : "Jüngere Forschungen haben gezeigt, dass der PM2,5-Anteil am Feinstaub besonders gesundheitsgefährdend ist, da Partikel dieser Größe bis in die Lungenbläschen gelangen können. Sie sind maximal so groß wie Bakterien und können daher mit freiem Auge nicht gesehen werden.

Durch diese geringe Größe der Partikel und der daraus resultierenden langen Verweilzeit in der Atmosphäre (Tage bis Wochen) und der atmosphärischen Transportdistanz von bis zu 1000 km ist PM2,5 auch von internationaler Relevanz".

Der Widerspruch - und da haben sich Politiker sehenden Auges selbst hineinmanövriert - es ist also ein antagonistischer Widerspruch, Feinstaub und Stickoxidwerte durch eine geschickte Motorsteuerung gleichzeitig reduzieren zu wollen. Da der "motorbedingte" - nicht der verkehrsbedingte ! - Feinstaub gegenüber all den aus anderen Quellen stammenden Feinstäuben, geradezu vernachlässigbar gering ist - 90% sind sowieso natürlichen Ursprungs - könnte das NO2 Problem samt der daraus entstehenden sekundären Feinstäube (NOx) erheblich verringert werden, wenn man eine vergleichsweise geringere Menge "motorbedingten Primärstaub" zulassen würde - das meine nicht etwa ich, sondern Prof. Matthias Klingner, Leiter des Fraunhofer-Instituts für Verkehrs- und Infrastruktursysteme IVI in Dresden.

Die jetzt anstehenden Klagen der EU gegen D hätten ohne Schaden verhindert werden können, hätte man die Studie des Fraunhofer-Instituts für Verkehrs- und Infrastruktursysteme IVI in Dresden (die kurz zuvor erschienen war !) nicht zuerst in Berlin und dann in Brüssel IGNORIERT !

Was andere Feinstäube aus Reifen- und Bremsenabrieb angeht, erstere will man durch neue Gummimischungen verringern - Bremsstäube können direkt dort wo sie entstehen aufgefangen werden - Kosten vergleichsweise gering. Was natürlich auch hilfreich wäre, geringerer Verkehr, höhere Durchschnittsgeschwindigkeiten der beteiligten Fahrzeuge - weniger "Stop and Go" - bringt auch eine günstigere Energiebilanz - auch für e-Mobile, die ab 30km/h "abwärts" sehr viel mehr Energie aus der Batterie "saugen" als in den Geschwindigkeiten darüber...

Ja, das Problem - die Bürger haben sich ihre Politiker verdient - durch wenig bis garnix wissen....

Ergo : Quelle : SZ
17. Mai 2018, 13:50 Uhr Stickoxid-Belastung | Was die EU-Klage für Deutschland bedeutet | Die Luft in deutschen Städten ist so schlecht, dass die Kommission klagt. Kommen jetzt Fahrverbote?
Na denn.... :dead:
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Do 17. Mai 2018, 18:22

Raskolnikof hat geschrieben:(23 Apr 2018, 10:23)

Zudem ist Erdöl ein nicht unendlich zur Verfügung stehender Rohstoff. Und wenn ich dann noch sehe, was unter "Biodiesel" verstanden wird... Nein danke!


Mittlerweile ist man technisch ja auch schon wieder viel weiter. Man heute bereits in der Lage synthetischen Erdölersatz aus Sonnenenergie, Wasser und CO2 herzustellen. Dieser ist CO2-neutral und verbrennt nahezu rußfrei. Im Prinzip ist das auch nichts anderes als ein Weg zur Speicherung regenerativer Energien. Vielleicht wird dann der Verbrenner auch wieder interessant... wer weiß ;)
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon immernoch_ratlos » Sa 19. Mai 2018, 12:47

3x schwarzer Kater hat geschrieben:Mittlerweile ist man technisch ja auch schon wieder viel weiter. Man heute bereits in der Lage synthetischen Erdölersatz aus Sonnenenergie, Wasser und CO2 herzustellen. Dieser ist CO2-neutral und verbrennt nahezu rußfrei. Im Prinzip ist das auch nichts anderes als ein Weg zur Speicherung regenerativer Energien. Vielleicht wird dann der Verbrenner auch wieder interessant... wer weiß ;)
Das ich das ganz genauso sehe, kann man in einer ganzen Reihe von meinen früheren Beiträgen nachlesen. Der "Verbrenner" ist weiterhin die ideale Maschine um Energie zu transferieren.

Das könnte man sicher mal in einem neuen Thema im Detail behandeln - nur müsste dann das schier Unmögliche gelingen, alle Teilnehmer an einer solchen Diskussion zur Sachlichkeit und Faktentreue zu bewegen. Das ist leider schwierig bis unmöglich - könnte aber sehr lehrreich sein, wenn sich sehr viele redlich bemühen würden die zahlreichen Fakten hier "zusammenzutragen". Doch weiter mit dem hiesigen Thema "Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten" - was nun - leider - wieder sehr aktuell ist wie die FAZ, nicht wirklich für "überschäumende Meinungsäußerungen" bekannt gestern titelte : Quelle : FAZ (18.05.2018) "Fahrverbote sind sofort möglich" Untertitel : "Das Bundesverwaltungsgericht hat die Begründung für sein Diesel-Urteil vorgelegt. Übergangsfristen für Fahrverbote muss es nur in bestimmten Situationen geben."

Was zahlreiche Anmerkungen von der drohenden "Enteignung" widerlegt, ist dieser Teil der Urteilsbegründung aus dem FAZ-Artikel :
FAZ hat geschrieben:Fahrverbote könnten für Fahrzeuge aller Schadstoffklassen unterhalb der neuesten Euro-6-Stufen gelten, soweit es um einzelne Straßen geht. Derartige Einschränkungen gehen laut Urteil nicht über sonstige Durchfahrt- und Halteverbote hinaus, mit denen Autofahrer „stets rechnen und die sie grundsätzlich hinnehmen müssen.
Das haben auch hier in der Vergangenheit eine ganze Reihe der hiesigen User so gesehen. Nun hat dies das zuständige höchste dt. Verwaltungsgericht lediglich bestätigt. Wie auch sonst in D werden sich Verkehrsteilnehmer also auch hier mit der Tatsache über "Durchfahrt- und Halteverbote hinaus, mit denen Autofahrer „stets rechnen und die sie grundsätzlich hinnehmen müssen" hinaus, an neue "Durchfahrtsverboten" anpassen müssen :(

Auch dem andere, gern genommene Märchen vom der "unmöglichen Kontrolle" haben die zuständigen Richter die Relevanz genommen :
FAZ hat geschrieben:Nach dem mündlichen Urteil hieß es immer wieder, Fahrverbote seien nicht kontrollierbar, weil einem Auto nicht anzusehen sei, ob es ein Diesel oder ein Benziner sei und welcher Abgasnorm der Motor entspricht. Die Leipziger Richter gehen indes davon aus, dass sich die Einhaltung von Fahrverboten auch durchsetzen lasse: Polizei oder Behörden könnten sowohl parkende Autos als auch den fließenden Verkehr kontrollieren und zum Beispiel den Fahrzeugschein zu Rate ziehen, um die Abgasnorm eines Autos festzustellen. Die Einhaltung von Geschwindigkeitsbegrenzungen würde ebenfalls lediglich stichprobenartig überprüft, heißt es weiter. Einen Zusammenhang zwischen lokalen Fahrverboten und dem Zusammenbruch des Gebrauchtwagenmarkts für Dieselautos will das Bundesverwaltungsgericht nicht herstellen: „Verkehrsverbote werden nämlich nur für einen Bruchteil des Straßennetzes in Deutschland und beschränkt auf nur wenige Ballungsräume in Betracht kommen.“
Hamburg wird jetzt von diesem Urteilsspruch als erste dt. Großstadt und Bundesland Gebrauch machen müssen. Die neue Beschilderung - das wird sicher noch zu klären sein - muss der StVO entsprechen und kann dann durchaus den dt. Schilderwald weiter "bereichern". Ob und wann andere Städte folgen, hängt sicher auch von der nun ergangenen Klage vor dem Europäischen Gerichtshof ab. Neben D müssen sich weitere fünf EU-Staaten dieser Anklage stellen...
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Orbiter1 » Mi 23. Mai 2018, 09:25

immernoch_ratlos hat geschrieben:(19 May 2018, 13:47)

Hamburg wird jetzt von diesem Urteilsspruch als erste dt. Großstadt und Bundesland Gebrauch machen müssen. Die neue Beschilderung - das wird sicher noch zu klären sein - muss der StVO entsprechen und kann dann durchaus den dt. Schilderwald weiter "bereichern".
In Hamburg geht es am 31.05. mit dem Fahrverbot an 2 Straßenabschnitten in Altona-Nord los. Nur Diesel mit Euro 6 sind noch erlaubt. Schilder sind bereits aufgestellt. https://www.welt.de/wirtschaft/article1 ... 1-Mai.html
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Positiv Denkender » Do 24. Mai 2018, 18:03

Orbiter1 hat geschrieben:(23 May 2018, 10:25)

In Hamburg geht es am 31.05. mit dem Fahrverbot an 2 Straßenabschnitten in Altona-Nord los. Nur Diesel mit Euro 6 sind noch erlaubt. Schilder sind bereits aufgestellt. https://www.welt.de/wirtschaft/article1 ... 1-Mai.html

Selbst Umweltschützer wie BUND kritisieren diese Fahrverbote als untauglich .
Bei Umfragen in der Stadt wurde klar von den Bürgern zum Ausdruck gebracht ,dass Fahrverbote lediglich das Abgasproblem verlagern . Der ADAC sicher mit größeren Experten besetzt als dich kritisieren Fahrverbote ebenfalls .
Wohin HH den Schwerverkehr umleiten will wird noch Freude bereiten .Übrigens das Urteil von Leipzig hast du ,sicher
vorsätzlich nur zum Teil wiedergegeben .Die Richter unterscheiden klar zwischen Verboten nur auf einzelne Strecken und in
größeren Innenstadtzonen . Der Grundsatz der Verhältnismäßigkeit ist zu beachten und verbietet es derartige derart weitreichende
Verkehrsverbote ohne Berücksichtigung ´der damit für die Betroffenen verbundenen wirtschaftlichen Folgen auszusprechen .
Heute im Wirtschaftsbericht " Nach Sperrung von zwei Straßenabschnitten für Diesel wird vielfach Kritik laut .
u.a der BUND ,ADAC , Autoclub Deutschland VDA , .Nun darfst du wieder behaupten ich wäre der einzige Bundesbürger
der sich gegen Fahrverbote ausspricht .
Ein Verkehrschaos in HH ist vorprogrammiert .
immernoch_ratlos
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon immernoch_ratlos » Do 24. Mai 2018, 22:26

Auch wenn das niemandem und ganz besonders Dir PD nicht gefällt aus "Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten" ist nun doch ein tatsächliches - wenn auch nur erstes Fahrverbot geworden.

Das war absehbar, nur Du (zumindest hier im Forum) hast das stets vehement bestritten. Der einzige der hier "vorsätzlich" Tatsachen weglässt, bist doch Du PD.

Mit einem "Fahrverbot an 2 Straßenabschnitten in Altona-Nord" ist das Ganze noch lange nicht zuende. Auch vor dem Richterspruch, der glücklicherweise vernünftige Fristen einräumt, gab es genügend Meinungen gegen Fahrverbote. Nun warum soll das nach dem Urteil von Leipzig anders sein :?:

Der Unterschied ist, nun müssen alle Beteiligten etwas unternehmen und nicht nur darüber reden. Auch die nun ergangenen Klage vor dem Europäischen Gerichtshof, wird zu weiterem Handeln zwingen.

Im übrigen haben die Richter - und das magst Du nicht hören in der Urteilsbegründung darauf hingewiesen :
FAZ hat geschrieben:Fahrverbote könnten für Fahrzeuge aller Schadstoffklassen unterhalb der neuesten Euro-6-Stufen gelten, soweit es um einzelne Straßen geht. Derartige Einschränkungen gehen laut Urteil nicht über sonstige Durchfahrt- und Halteverbote hinaus, mit denen Autofahrer „stets rechnen und die sie grundsätzlich hinnehmen müssen.
Das haben auch hier in der Vergangenheit eine ganze Reihe der hiesigen User so gesehen. Nun hat dies das zuständige höchste dt. Verwaltungsgericht lediglich bestätigt. Wie auch sonst in D werden sich Verkehrsteilnehmer also auch hier mit der Tatsache über "Durchfahrt- und Halteverbote hinaus, mit denen Autofahrer „stets rechnen und die sie grundsätzlich hinnehmen müssen" hinaus, an neue "Durchfahrtsverboten" anpassen müssen :(

Auch dem andere, gern genommene Märchen vom der "unmöglichen Kontrolle" haben die zuständigen Richter die Relevanz genommen :
FAZ hat geschrieben:Nach dem mündlichen Urteil hieß es immer wieder, Fahrverbote seien nicht kontrollierbar, weil einem Auto nicht anzusehen sei, ob es ein Diesel oder ein Benziner sei und welcher Abgasnorm der Motor entspricht. Die Leipziger Richter gehen indes davon aus, dass sich die Einhaltung von Fahrverboten auch durchsetzen lasse: Polizei oder Behörden könnten sowohl parkende Autos als auch den fließenden Verkehr kontrollieren und zum Beispiel den Fahrzeugschein zu Rate ziehen, um die Abgasnorm eines Autos festzustellen. Die Einhaltung von Geschwindigkeitsbegrenzungen würde ebenfalls lediglich stichprobenartig überprüft, heißt es weiter. Einen Zusammenhang zwischen lokalen Fahrverboten und dem Zusammenbruch des Gebrauchtwagenmarkts für Dieselautos will das Bundesverwaltungsgericht nicht herstellen: „Verkehrsverbote werden nämlich nur für einen Bruchteil des Straßennetzes in Deutschland und beschränkt auf nur wenige Ballungsräume in Betracht kommen.“
"Wenn der Wind der Veränderung weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen." (aus China)

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