Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Moderator: Moderatoren Forum 4

Positiv Denkender
Beiträge: 3505
Registriert: Sa 16. Apr 2016, 16:51

Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Positiv Denkender » Di 13. Feb 2018, 19:52

Raskolnikof hat geschrieben:(12 Feb 2018, 09:52)

PD du Lügenbaron! Nirgendwo habe ich behauptet, dass deutsche Autobauer in Asien vom Markt verschwinden. Sie werden es allerdings, wenn sie ihre Automodelle nicht den in China für die kommenden Jahre festgeschriebenen gesetzlichen Abgasbestimmungen anpassen werden. Da dies mit vertretbaren finanziellen Mitteln nicht zu schaffen sein wird setzen z.B. Daimler und VW für die Zeit ab 2023 auf dem asiatischen Markt zu 100 Prozent auf Elektroantrieb. Das sind offizielle Verlautbahungen der beiden Autobauer aus einen Interview mit dem Stern. Den Artikel dazu hatte ich ja bereits mehrfach hier verlinkt. Aber den ignorierst du ja.
Glaubst du im Ernst, dass z.B. VW und Daimler dann exclusiv für den europäischen bzw. Deutschen Makt noch Dreckschleudern für die letzten Fans von Rudolf Diesel herstellen werden?
Das ist Wunschdenken von dir.

Du solltest deine Gedanken erst einmal sortieren bevor du ständig mit zu hohem Blutdruck schreibst .
Es geht um Fahrverbote jetzt und in 2018 . Alles was du von dir gibst steht doch gar nicht zur Debatte .
Der größte Nonsens besteht in deinem Vergleich zwischen >Inland Markt und Export .Natürlich können deutsche Autobauer nur wachsen
wenn sie mehr exportieren und im Ausland weiter expandieren . Die Art der Antriebsformen ist doch nicht entscheidend sondern
entscheidend ist was gekauft wird. Die deutschen Autobauer werden schon die richtigen Weichen für künftiges Wachstum stellen .
Die Frage was hat die Zukunft mit der Forderung jetzt Fahrverbote für hochentwickelte Autos zu verhängen, zu tun ?
Genau diese technische Entwicklung erübrigt doch Fahrverbote für Autos die zumindest die E Norm 4 erfüllen . Durch den
ständigen Austausch alt gegen neu werden die durch Autos verursachten Abgaswerte doch ständig vermindert . Da muss man jetzt
keine hektischen Fahrverbote aussprechen ,die ohnehin nur eine Verlagerung der Abgase bewirken .
Alle deine Anekdoten und Schlaumeiereien habe ich nie bezweifelt . Es geht bei Fahrverboten nicht um die Zukunft sondern um jetzt .
Für die Zukunft wird das Abgasproblem gelöst .Hatte ich im Gegensatz zu dir nie bezweifelt .
Enteignet werden Autobesitzer jetzt . Immerhin werden immer noch Diesel zugelassen ,weniger aber immerhin noch jede 3. Neuzulassung .
Sortiere erst einmal es geht um Fahrverbote für 2018 .Für die Zukunft sind zu hohe Abgaswerte kein Thema mehr .Die Techniker finden Lösungen .Den Lügenbaron lass ich mal stehen . Ich hatte nicht vor in dein Adelsgeschlecht einzutreten .
Du forderst keine Fahrverbote ? Gut aber du befürwortest sie . Fordern kannst du eh nichts .
immernoch_ratlos
Beiträge: 1898
Registriert: So 10. Apr 2016, 16:59

Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon immernoch_ratlos » Mi 14. Feb 2018, 10:41

14.02.2018 10:00 noch etwas mehr als eine Woche bist zum "Showdown" jedenfalls vor dem höchsten dt. Verwaltungsgericht :

Quelle : FAZ (13.02.2018) "Abgas-Affäre : Wachsende Nervosität vor dem Diesel-Showdown"
FAZ hat geschrieben:Auch in hessischen Städten ist die Luft so schlecht, dass nach einem anstehenden Leipziger Richterspruch Fahrverbote nicht unwahrscheinlich sind. Dabei hätte man längst gegensteuern können, sagt das hessische Kraftfahrzeuggewerbe.
Was passiert in der "Provinz" ähm Berlin - dort versucht man die eigenen Unfähigkeit durch eine spektakuläres Angebot von der Qualität "Freibier für alle" recht ungeschickt zu verstecken.
FAZ hat geschrieben:Diesel-Showdown in Leipzig. Am 22. Februar wird dort vor dem Bundesverwaltungsgericht der Streit zwischen der Deutschen Umwelthilfe und dem Land Nordrhein-Westfalen über Diesel-Fahrverbote verhandelt und womöglich auch schon entschieden.

Wirken wird der Richterspruch aber in ganz Deutschland. Und wenn, wofür viel spricht, daraus folgt, dass Fahrverbote für Dieselautos zulässig sind, um geltende Immissionsgrenzwerte für Stickstoffoxide durchzusetzen, dann wird das vier Städte im Ballungsraum Rhein-Main betreffen, allen voran Darmstadt, aber ebenso Wiesbaden, Mainz und Frankfurt, wie aus einer Untersuchung des Car-Center Automotiv Research an der Universität Duisburg-Essen hervorgeht.
Was einige absolut nicht zur Kenntnis nehmen wollen - das Geschäft mit Diesel PKW ist auf Talfahrt - nix mehr mit ungebrochenem Vertrauen in die tolle Verbrennertechnik. Wenn das irgendwer behauptet, mag es ja daran liegen das man selbst nicht davon profitiert bzw. Verluste erleidet. Doch, wenn sich die Betroffenen selbst melden und beklagen was da tatsächlich passiert :?:
FAZ hat geschrieben:Das hessische Kraftfahrzeuggewerbe hofft, dass die Politik wenigstens nach dem 22. Februar klare Regeln für Dieselfahrzeuge formuliert, wie ein Sprecher gestern sagte. Das Hin und Her ohne Entscheidung hat in der Branche längst zu heiklen Folgen geführt:

Der Absatz von Dieselfahrzeugen ist 2017 um 12 Prozent auf gut 15 0000 eingebrochen.

Der von Benzinern hat zwar im gleichen Zeitraum um 18,5 Prozent auf knapp 207 000 zugelegt, ein ersatzloses Wegbrechen des Dieselmarktes lässt sich dadurch aber kaum mehr kompensieren, zumal E-Autos derzeit noch eine eher zu vernachlässigende Größe sind.

Zudem sind ältere Dieselautos, die ein Händler in der Praxis in Zahlung nehmen muss, wenn er einen neuen Wagen verkaufen will, inzwischen nahezu unverkäuflich. Er bleibt also auf dem Schaden sitzen.

Einziger Ausweg ist dann der Export. Dabei verringert der Händler aber bestenfalls den Verlust, und im Sinne der Umwelt ist damit nichts gewonnen.
Sie - die Hersteller der Diesel mit nachgewiesener Betrugssoftware - scheuen selbstverständlich die "Hardwarenachrüstung" - wenn Hardwarenachrüstung , dann sollen das die Betrogenen selbst bezahlen. Wäre ja noch schöner, wenn man die eigentlichen Täter zur Rechenschaft ziehen würde. Interessant, wenn man diese Koalition aus Händlern, Werkstädten, Naturschützern und wer hätte das gedacht auch die dt. Umwelthilfe e.V betrachtet :
FAZ hat geschrieben:Hersteller scheuen den Kostenaufwand bei Nachbesserungen
Das ärgert Roger Seidl vom Verband des hessischen Kraftfahrzeuggewerbes deshalb besonders, weil viele der Euro-5-Dieselautos nach Ansicht der Branche und auch nach Einschätzung der Umwelthilfe mit Ad-Blue-Systemen nachzurüsten wären, so dass sie alle Grenzwerte einhalten würden. Und das bei einem Kostenaufwand zwischen 1500 und 2500 Euro.

Diesen Aufwand scheuen Hersteller wie der Volkswagenkonzern, dessen Vorstandsvorsitzender Matthias Müller jede Art der Hardwarenachrüstung ausgeschlossen hat. Eine Lösung also, die nach Einschätzung von Händlern und Naturschützern der Umwelt nützen würde und auch den Käufern, die nicht auf einen Schlag viel Geld verlieren würden, weil ihre wenige Jahre alten Euro-5-Autos womöglich nicht mehr nutzbar wären.
Zu der großen Zahl der noch älteren "Euro-4-Autos" schweigen betreten alle. Stattdessen vage Ankündigungen für Freifahrscheine, die erst mal jahrelang erprobt werden müssen (obwohl man längst recht negative Erfahrungen "weltweit" damit hat) für die eine Finanzierung absolut unsicher ist, weil keiner auch nur annähernd die Kosten kennt - Kosten, die dann aus den Taschen der Steuerzahler fließen, während sich praktisch die komplette dt. Autoindustrie mit politischem "Assistenzsystem" weiterhin eine schlanken Fuß macht. Recht eindeutige Reaktion : Wir können das jedenfalls nicht bezahlen aber "wir" die Melkkuh schon...
"Wenn der Wind der Veränderung weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen." (aus China)
Benutzeravatar
TheManFromDownUnder
Beiträge: 1111
Registriert: Do 8. Feb 2018, 04:54
Wohnort: Queensland Australien

Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon TheManFromDownUnder » Mi 14. Feb 2018, 10:51

Das klingt fuer uns fernab sehr kompliziert.

Will man in Deutschland das alle wieder zu Fuss unterwegs sind oder mit dem Stahlesel oder Elektroautos die man ueber nacht an die Steckdose anschliesst. Naaaa geht nicht, die brauchen Strom und Strom muss erzeugt werden und Strom ist teuer wenn man ihn fast ausschliesslich mit Wind, Sonne und Wasser erzeugen will. Atom waere sauber aber neeee da wollen wir erst gar nicht darueber reden.

Ich habe nichts gegen Diesel der neuen Generation. Die Leistung ist hervorragend und der Gebrauch sehr gering. Die Benziner holen auf in Punkto Verbrauch. Mein Mazda CX 5 laueft mit 7.6 Liter pro 100 km. Damit kann ich lebe
Support the Australian Republican Movement
immernoch_ratlos
Beiträge: 1898
Registriert: So 10. Apr 2016, 16:59

Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon immernoch_ratlos » Mi 14. Feb 2018, 16:51

Na das Du das "fernab" verwunderlich siehst, wundert mich nun wieder überhaupt nicht. 24 Millionen Australier haben gleich einen ganzen Kontinent zur Verfügung - rein rechnerrisch leben auf schlappen 7.692.024 km² gerade mal 3,1 Einwohner pro km². D mit >82,5 Millionen einwohnern muss sich bescheidene 357.385,71 km² untereinander teilen 231 Einwohner pro km². Doch 75 Prozent hocken in den Städten mit der schlechten Luft herum, die ~46 Millionen PKW plus Millionen anderer Fahrzeuge verursachen - nicht ganz allein selbstverständlich :(

Was den ach so teuer Strom aus PV angeht, solltest Du die mal auf den neusten Stand bringen - würde ich "downunder" leben hätte ich gewiss eine PV mindestens von der Größe wie ich sie hier betreibe - jedenfalls in vergleichbarer Umgebung - nah an mehreren Städten aber auf dem Land :thumbup: Dank des WWW kann man auch von D aus in Australien "recherchieren". Allein die zahlreichen Stromausfälle von denen man lesen kann, sind - wären für mich ein Grund zu mehr Autarkie.

Bei der Gelegenheit - wo kann ich Dich verorten - Stadt - Land - wo in Australien (ohne zuviel näheres zu Deiner Person - immer schön anonym bleiben :cool: ) ?
"Wenn der Wind der Veränderung weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen." (aus China)
KarlRanseier
Beiträge: 1309
Registriert: Fr 14. Jul 2017, 19:43

Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon KarlRanseier » Do 15. Feb 2018, 00:07

Würden wir in einem Rechtsstaat leben, gäbe es dieses Problem gar nicht, oder es wäre zumindest deutlich kleiner.

Deutsche Automobilkonzerne haben Käufer von Dieselfahrzeugen betrogen. In einem Rechtsstaat hätten die Käufer nach dem Aufdecken des Betruges das Recht, ihr Geld zurückzubekommen oder aber das Produkt so nachrüsten zu lassen, dass es den Angaben entspricht.

400.000 Menschen sterben jährlich in der EU an den Abgasen der Fahrzeuge. Da tut sich erstaunlich wenig. Stattdessen schreibt die EU vor, dass ab April alle Neuwagen mit einem Notrufsystem ausgestattet sind, das bei einem schweren Unfall automatisch einen Krankenwagen ruft.

Täuscht das, oder fühlt sich die Politik auf europäischer, erst recht aber auf deutscher Ebene weniger den Menschen als den Profitinteressen der Konzerne verpflichtet? Irgendwie drängt sich dieser Gedanke auf.
Positiv Denkender
Beiträge: 3505
Registriert: Sa 16. Apr 2016, 16:51

Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Positiv Denkender » Do 15. Feb 2018, 18:16

KarlRanseier hat geschrieben:(15 Feb 2018, 00:07)

Würden wir in einem Rechtsstaat leben, gäbe es dieses Problem gar nicht, oder es wäre zumindest deutlich kleiner.

Deutsche Automobilkonzerne haben Käufer von Dieselfahrzeugen betrogen. In einem Rechtsstaat hätten die Käufer nach dem Aufdecken des Betruges das Recht, ihr Geld zurückzubekommen oder aber das Produkt so nachrüsten zu lassen, dass es den Angaben entspricht.

400.000 Menschen sterben jährlich in der EU an den Abgasen der Fahrzeuge. Da tut sich erstaunlich wenig. Stattdessen schreibt die EU vor, dass ab April alle Neuwagen mit einem Notrufsystem ausgestattet sind, das bei einem schweren Unfall automatisch einen Krankenwagen ruft.

Täuscht das, oder fühlt sich die Politik auf europäischer, erst recht aber auf deutscher Ebene weniger den Menschen als den Profitinteressen der Konzerne verpflichtet? Irgendwie drängt sich dieser Gedanke auf.


Bei deiner Behauptung in Europa sterben angeblich 400000 Menschen durch Abgase von Dieselautos handelt es sich um eine sicher von dir beabsichtigte Lüge. Wenn überhaupt gilt diese Zahl weltweit . Aber auch dies sind Zahlen ,die sich auf den gesamt Ausstoß von NO2 beziehen .
Diesel Autos sind daran am geringsten beteiligt .Du magst ja in deiner linken ideologischen Verklemmtheit die Meinung vertreten
Deutschland wäre kein Rechtsstaat . Das kann nur daher kommen weil du deinen "Rechtstaat seit fast 30 Jahren nachtrauerst .
Recht ist immer nur das was du in deiner ideologischen Einseitigkeit für Recht hältst ? Auch die Dieselproblematik wir hier nach
bestehenden Recht gelöst . Du musst dich , falls du hier weiter leben möchtest, mit unserem erfolgreichen Gesellschaftssystem abfinden .
Mehr als 90 % lehnen einen Staat nach deinen Wünschen ab . Der Grund ist einleuchtend ..
Zuletzt geändert von Positiv Denkender am Fr 16. Feb 2018, 23:27, insgesamt 2-mal geändert.
Audi
Beiträge: 3053
Registriert: Di 22. Mär 2016, 11:57

Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Audi » Do 15. Feb 2018, 18:27

Raskolnikof hat geschrieben:(07 Feb 2018, 20:11)

Unsinn! Wenn in China oder anderswo strengere Abgasbestimmungen eingeführt werden gelten die dann für neu zuzulassenen Fahrzeuge.

Ja, in Städten wäre es kein Problem. Nur wenn man die Größe Chinas, Russlands, USAs sieht, wird man schnell merken, dass Diesel und Benzin noch sehr lange führend bleiben
Audi
Beiträge: 3053
Registriert: Di 22. Mär 2016, 11:57

Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Audi » Do 15. Feb 2018, 18:31

KarlRanseier hat geschrieben:(15 Feb 2018, 00:07)

Würden wir in einem Rechtsstaat leben, gäbe es dieses Problem gar nicht, oder es wäre zumindest deutlich kleiner.

Deutsche Automobilkonzerne haben Käufer von Dieselfahrzeugen betrogen. In einem Rechtsstaat hätten die Käufer nach dem Aufdecken des Betruges das Recht, ihr Geld zurückzubekommen oder aber das Produkt so nachrüsten zu lassen, dass es den Angaben entspricht.

400.000 Menschen sterben jährlich in der EU an den Abgasen der Fahrzeuge. Da tut sich erstaunlich wenig. Stattdessen schreibt die EU vor, dass ab April alle Neuwagen mit einem Notrufsystem ausgestattet sind, das bei einem schweren Unfall automatisch einen Krankenwagen ruft.

Täuscht das, oder fühlt sich die Politik auf europäischer, erst recht aber auf deutscher Ebene weniger den Menschen als den Profitinteressen der Konzerne verpflichtet? Irgendwie drängt sich dieser Gedanke auf.

Och Gott, mir kommen die Tränen :eek: Wie viele Menschen sterben bei einem Hausunfall in der EU? Oder bei einem Autounfall? Oder Ärztepfusch? Es hat sich sehr viel getan in Sachen Luftqualität. Und jetzt kannst du aufhören dich künstlich zu empören :rolleyes:
KarlRanseier
Beiträge: 1309
Registriert: Fr 14. Jul 2017, 19:43

Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon KarlRanseier » Do 15. Feb 2018, 18:31

Positiv Denkender hat geschrieben:(15 Feb 2018, 18:16)

Bei deiner Behauptung in Europa sterben angeblich 400000 Menschen durch Abgase von Dieselautos ist eine sicher von dir beabsichtigte Lüge. Wenn überhaupt gilt diese Zahl weltweit . Aber auch dies sind Zahlen die sich auf den gesamt Ausstoß von NO2 beziehen .
Diesel Autos sind darn am geringsten beteiligt .Du magst ja in deiner linken ideologischen Verklemmtheit die Meinung vertreten
Deutschland wäre kein Rechtsstaat . Das kann nur daher kommen weil du deinen "Rechtstaat seit fast 30 Jahren nachtrauerst .
Recht ist immer nur das was du in deiner ideologischen Einseitigkeit für Recht hältst ? Auch die Dieselproblematik wir hier nach
bestehenden Recht gelöst . Du musst dich , falls du hier weiter leben möchtest, mit unserem erfolgreichen Gesellschaftssystem abfinden .
Mehr als 90 % lehnen einen Staat nach deinen Wünschen ab . Der Grund ist einleuchtend ..



In einem Rechtsstaat gilt gleiches Recht für Alle, unabhängig von deren Standeszugehörigkeit. Die Betrügereien der deutschen Autoindustrie kosteten Menschenleben. Man schätzt 38.000. Meinst Du, dass dafür jemand in den Knast wandert? Am Wirtschaftsstandort? Wohl kaum, denn Profitmaximierer stehen bei uns weit über dem Gesetz.

Ich weiß nicht, ob Du noch im Kalten Krieg lebst oder was Dir vor 30 Jahren passiert ist, aber das, was hier zu beobachten ist, hat mit Rechtsstaatlichkeit nichts zu tun, mal ganz unabhängig von Deinem Trauma oder davon, was vor 30, 90 oder 2.745 Jahren passiert ist. :rolleyes:

Das ideologische Geblubber ändert doch daran nichts.

http://www.zeit.de/wissen/gesundheit/20 ... ote-studie

Oder ist "Zeit" nun auch ein "linkes" Medium?
KarlRanseier
Beiträge: 1309
Registriert: Fr 14. Jul 2017, 19:43

Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon KarlRanseier » Do 15. Feb 2018, 18:33

Audi hat geschrieben:(15 Feb 2018, 18:31)

Och Gott, mir kommen die Tränen :eek: Wie viele Menschen sterben bei einem Hausunfall in der EU? Oder bei einem Autounfall? Oder Ärztepfusch? Es hat sich sehr viel getan in Sachen Luftqualität. Und jetzt kannst du aufhören dich künstlich zu empören :rolleyes:



Betrug ist Betrug, und wenn er Menschenleben kostet, dann kostet er Menschenleben. Das lässt sich doch nicht relativieren.
Polibu
Beiträge: 4634
Registriert: Mo 11. Dez 2017, 02:04

Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Polibu » Do 15. Feb 2018, 18:34

KarlRanseier hat geschrieben:(15 Feb 2018, 00:07)

Würden wir in einem Rechtsstaat leben, gäbe es dieses Problem gar nicht, oder es wäre zumindest deutlich kleiner.

Deutsche Automobilkonzerne haben Käufer von Dieselfahrzeugen betrogen. In einem Rechtsstaat hätten die Käufer nach dem Aufdecken des Betruges das Recht, ihr Geld zurückzubekommen oder aber das Produkt so nachrüsten zu lassen, dass es den Angaben entspricht.

400.000 Menschen sterben jährlich in der EU an den Abgasen der Fahrzeuge. Da tut sich erstaunlich wenig. Stattdessen schreibt die EU vor, dass ab April alle Neuwagen mit einem Notrufsystem ausgestattet sind, das bei einem schweren Unfall automatisch einen Krankenwagen ruft.

Täuscht das, oder fühlt sich die Politik auf europäischer, erst recht aber auf deutscher Ebene weniger den Menschen als den Profitinteressen der Konzerne verpflichtet? Irgendwie drängt sich dieser Gedanke auf.


Der Rechtsstaat in Deutschland bröckelt an so manchen Stellen. Und auch beim VW-Skandal hat er keinen guten Eindruck hinterlassen. Die Geschädigten werden weder entschädigt, noch müssen sich die Verantwortlichen juristisch verantworten. Mit einem Rechtsstaat hat das in diesem Fall rein gar nichts zu tun.
Audi
Beiträge: 3053
Registriert: Di 22. Mär 2016, 11:57

Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Audi » Do 15. Feb 2018, 18:37

KarlRanseier hat geschrieben:(15 Feb 2018, 18:33)

Betrug ist Betrug, und wenn er Menschenleben kostet, dann kostet er Menschenleben. Das lässt sich doch nicht relativieren.

Wenn ich schon lese "Man schätzt" :rolleyes: Komm lass gut sein. Diese Scheinheiligkeit ist einfach nur langweilig. Wie viele sterben durch den "sauberen" Benziner? Oder elektro Autos? Bei den E Auto Akkus sollen die Arbeitsbedingungen in den Abbauplätzen nicht so dolle sein
Im Endeffekt hat KEINER die Schadstoffangabe eingehalten. KEINER! VW hat es nur ordentlich mit einer Software für das Papier legal gemacht. Der Rest fährt weiter ohn, dass sich jemand aufregt. Und das LEGAL
Audi
Beiträge: 3053
Registriert: Di 22. Mär 2016, 11:57

Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Audi » Do 15. Feb 2018, 18:39

Polibu hat geschrieben:(15 Feb 2018, 18:34)

Der Rechtsstaat in Deutschland bröckelt an so manchen Stellen. Und auch beim VW-Skandal hat er keinen guten Eindruck hinterlassen. Die Geschädigten werden weder entschädigt, noch müssen sich die Verantwortlichen juristisch verantworten. Mit einem Rechtsstaat hat das in diesem Fall rein gar nichts zu tun.

Weil sehr viele Arbeitsplätze daran hängen. Für was soll man z.B dich entschädigen? Schnupperst du Abgase beim fahren? Wurdest du irgendwie geschädigt, dass du Schadensersatz bekommst? Ich würde es Mutter Natur zugestehen aber nicht dem Fahrer dem eigentlich KEIN schaden endstanden ist
KarlRanseier
Beiträge: 1309
Registriert: Fr 14. Jul 2017, 19:43

Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon KarlRanseier » Do 15. Feb 2018, 18:45

Audi hat geschrieben:(15 Feb 2018, 18:37)

Wenn ich schon lese "Man schätzt" :rolleyes: Komm lass gut sein. Diese Scheinheiligkeit ist einfach nur langweilig. Wie viele sterben durch den "sauberen" Benziner? Oder elektro Autos? Bei den E Auto Akkus sollen die Arbeitsbedingungen in den Abbauplätzen nicht so dolle sein
Im Endeffekt hat KEINER die Schadstoffangabe eingehalten. KEINER! VW hat es nur ordentlich mit einer Software für das Papier legal gemacht. Der Rest fährt weiter ohn, dass sich jemand aufregt. Und das LEGAL



Ein Rechsstaat würde darauf achten, dass seine Gesetze VON ALLEN, UNABHÄNGIG VON DEREN STAND, eingehalten werden. Das ist in Deutschland eindeutig nicht der Fall, denn der Staat hält seine schützenden Hände deutlich sichtbar und ungeniert über die Automobilindustrie, über die Energieriesen und über andere. Wer würde das bestreiten wollen?

Übrigens zeigen Kinder, wenn sie bei irgendetwas erwischt werden, grundsätzlich mit dem Finger auf Andere, die vermeintlich genauso böse sind. Erwachsene sollten aber doch wissen, dass diese Strategie wenig überzeugend ist, oder?
Polibu
Beiträge: 4634
Registriert: Mo 11. Dez 2017, 02:04

Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Polibu » Do 15. Feb 2018, 18:47

Audi hat geschrieben:(15 Feb 2018, 18:39)

Weil sehr viele Arbeitsplätze daran hängen. Für was soll man z.B dich entschädigen? Schnupperst du Abgase beim fahren? Wurdest du irgendwie geschädigt, dass du Schadensersatz bekommst? Ich würde es Mutter Natur zugestehen aber nicht dem Fahrer dem eigentlich KEIN schaden endstanden ist


Warum wurden dann die Amerikaner entschädigt und warum ist ein verantwortlicher Manager im Gefängnis gelandet?
Audi
Beiträge: 3053
Registriert: Di 22. Mär 2016, 11:57

Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Audi » Do 15. Feb 2018, 18:49

KarlRanseier hat geschrieben:(15 Feb 2018, 18:45)

Ein Rechsstaat würde darauf achten, dass seine Gesetze VON ALLEN, UNABHÄNGIG VON DEREN STAND, eingehalten werden. Das ist in Deutschland eindeutig nicht der Fall, denn der Staat hält seine schützenden Hände deutlich sichtbar und ungeniert über die Automobilindustrie, über die Energieriesen und über andere. Wer würde das bestreiten wollen?

Übrigens zeigen Kinder, wenn sie bei irgendetwas erwischt werden, grundsätzlich mit dem Finger auf Andere, die vermeintlich genauso böse sind. Erwachsene sollten aber doch wissen, dass diese Strategie wenig überzeugend ist, oder?

Die EU Zone ist nach der Darstellung kein Rechtsstaat. So ziemlich alle Hersteller halten sich nicht an die Vorgaben. Ja, der Staat sollte auch seine schützende Hand über Schlüsselindustrien halten. Bin ich voll dafür! Jetzt sollte man drauf achten, falls man es nicht gewusst hat, dass man Abgas manipuliert hat oder gar nicht eingehalten hat. Bestrafung ändert jetzt gar nichts. Eine gelbe Karte reicht vollkommen. Jetzt muss man sich um die Lösung kümmern
KarlRanseier
Beiträge: 1309
Registriert: Fr 14. Jul 2017, 19:43

Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon KarlRanseier » Do 15. Feb 2018, 18:49

Audi hat geschrieben:(15 Feb 2018, 18:39)

Weil sehr viele Arbeitsplätze daran hängen. Für was soll man z.B dich entschädigen? Schnupperst du Abgase beim fahren? Wurdest du irgendwie geschädigt, dass du Schadensersatz bekommst? Ich würde es Mutter Natur zugestehen aber nicht dem Fahrer dem eigentlich KEIN schaden endstanden ist



Ja, "die Arbeitsplätze". Die Begründung kommt immer, wenn Vater Staat bei Verbrechen seiner Amigos wegschaut. :rolleyes:

Natürlich wurden die Käufer betrogen, denn die Angaben waren falsch. Aber das werden sie schon merken, wenn es Fahrverbote für ihre ollen Stinker gibt! Die Betrüger kann man ja nicht zur Verantwortung ziehen, und zwar wegen der "Arbeitsplätze". :thumbup: :thumbup: :thumbup:
Audi
Beiträge: 3053
Registriert: Di 22. Mär 2016, 11:57

Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Audi » Do 15. Feb 2018, 18:50

Polibu hat geschrieben:(15 Feb 2018, 18:47)

Warum wurden dann die Amerikaner entschädigt und warum ist ein verantwortlicher Manager im Gefängnis gelandet?

Weil die Ammis auch entschädigt werden wenn die eine Katze trocknen und dieser keinen Hinweis gibt, dass es die Katze nicht überlebt :p
Audi
Beiträge: 3053
Registriert: Di 22. Mär 2016, 11:57

Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Audi » Do 15. Feb 2018, 18:52

KarlRanseier hat geschrieben:(15 Feb 2018, 18:49)

Ja, "die Arbeitsplätze". Die Begründung kommt immer, wenn Vater Staat bei Verbrechen seiner Amigos wegschaut. :rolleyes:

Natürlich wurden die Käufer betrogen, denn die Angaben waren falsch. Aber das werden sie schon merken, wenn es Fahrverbote für ihre ollen Stinker gibt! Die Betrüger kann man ja nicht zur Verantwortung ziehen, und zwar wegen der "Arbeitsplätze". :thumbup: :thumbup: :thumbup:

Diese Stinker sind sauberer als das meiste was hier rum fährt :p :p :p . Glaube nicht, dass ein VW Passat BJ 2015 ein stinker ist ;) Die Betrüger kann man zur Verantwortung ziehen und nicht den ganzen Betrieb mit lächerlichen Strafzahlungen. Der Benziner ist schädlicher und keine Sau juckt das. Das stickt nach einer Anti Diesel Aktion. Sogar E Mobil Befürworter finden den Diesel bashing absurd
Audi
Beiträge: 3053
Registriert: Di 22. Mär 2016, 11:57

Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Audi » Do 15. Feb 2018, 18:53

KarlRanseier hat geschrieben:(15 Feb 2018, 18:49)

Ja, "die Arbeitsplätze". Die Begründung kommt immer, wenn Vater Staat bei Verbrechen seiner Amigos wegschaut. :rolleyes:

Natürlich wurden die Käufer betrogen, denn die Angaben waren falsch. Aber das werden sie schon merken, wenn es Fahrverbote für ihre ollen Stinker gibt! Die Betrüger kann man ja nicht zur Verantwortung ziehen, und zwar wegen der "Arbeitsplätze". :thumbup: :thumbup: :thumbup:

Und Noch einmal. Der Kunde wurde nicht geschädigt und es gibt keine Fahrverbote :rolleyes:
Ein Staat muss sich nun mal um Arbeitsplätze kümmern ;)

Zurück zu „41. Verkehrswesen - Fahrzeuge - Logistik“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast