Sammelstrang Autonome/Selbstlenkende Fahrzeuge

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Langfristig wird völlig autonomes Fahren Anteil an den gefahrenen Gesamt-KM(PKW/LKW) umfassen?

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Sri Aurobindo
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Re: Das Ende der Mobilität

Beitragvon Sri Aurobindo » Mo 6. Mai 2013, 22:53

Muninn » Mo 6. Mai 2013, 22:49 hat geschrieben:

OK. Sie fahren ein "Roboterauto". Das Auto überfährt eine Kindergartengruppe. 15 tote 4 Jährige. Davon 1 Kind aus ihrer Familie. Und 5 Kinder aus ihrer Nachbarschaft. Die Haftung ist zweitrangig?

Dann können Sie ihrem Friseur erzählen!

Diesen Vogel schnappt sich bestimmt einen Katze
;)
Zuletzt geändert von Sri Aurobindo am Mo 6. Mai 2013, 22:57, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Das Ende der Mobilität

Beitragvon Muninn » Mo 6. Mai 2013, 22:57

Matthias Pochmann » Mo 6. Mai 2013, 22:53 hat geschrieben:Den Vogel schnappt sich bestimmt die Katze
;)



Sie gehen nach dem Ihr Auto gerade ein paar Kinder zu Brei gefahren hat zum Händler und beschweren sich.
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Sri Aurobindo
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Re: Das Ende der Mobilität

Beitragvon Sri Aurobindo » Mo 6. Mai 2013, 23:03

Muninn » Mo 6. Mai 2013, 22:57 hat geschrieben:

Sie gehen nach dem Ihr Auto gerade ein paar Kinder zu Brei gefahren hat zum Händler und beschweren sich.

Ich will das "Problem" mehr als nur versicherungstechnisch beleuchten:

Diese Fahrzeuge haben sehr sehr viele Sensoren (mehr als unsere 2 Augen und bei Glück 2 Ohren)
... es passiert hier schlicht nicht, dass eine Kindergartengruppe überfahren wird
... die Computer in diesen Fahrzeugen berechnen jederzeit alle möglichen Szenarien und kalkulieren das beste Verhalten

Gäbe es also einen solchen tragischen Unfall, dann haftet natürlich der Hersteller!
... Dies ist eine tragische Fehlfunktion
... So etwas muss zuvor genau so sicher ausgeschlossen werden, wie heute ein Fahrzeug auch nicht einfach so explodieren darf
Zuletzt geändert von Sri Aurobindo am Mo 6. Mai 2013, 23:04, insgesamt 1-mal geändert.
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Cat with a whip
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Re: Das Ende der Mobilität

Beitragvon Cat with a whip » Mo 6. Mai 2013, 23:08

Man könnte ja in diese Mobile noch so Kurbeln für Füsse und Hände einbauen. So könnte man gleichzeitig mit einer Klatsche auch noch die Fliege des Bewegungsmangels erschlagen! :thumbup: Das wäre cooool. :)
Ich stell mir das grad plastisch vor, der volle Freizeitfittnesfun! man sitzt in komischen Plastikeiern mit gummiwalzen unten dran und rotiert an Kurbeln.
Am besten auch noch energieautark!

Macht natürlich Sinn, weil wir uns in Zukunft ohnehin zu wenig bewegen werden, weil Roboter uns die ganze Arbeit weggenommen haben. Dann sitzen wir in Utopia in diesen rollenden Drive-by-wire-Mobilen und drehen an Rädern.

Natürlich nur ganz selten, denn das Haus müssen wir zur Arbeit nicht mehr verlassen, Einkäufe erledigt der Einkaufsroboter frei Haus.
Und da wir ohnehin wieder in urbanen Siedlungen wohnen sind die Wege zu den sozialen Kontakten nur ein Katzensprung entfernt und die paar Meter schaffen wir mit eigener Kurbelkraft. Nur die Lenkung geht vollautomatisch per GPS und intelligentem Abstandskontroll und Wegeerfassungssystemssystem.

Stark. ;)
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Re: Das Ende der Mobilität

Beitragvon Daylight » Mo 6. Mai 2013, 23:09

Muninn » Mo 6. Mai 2013, 23:40 hat geschrieben:

Wer haftet im Falle eines Unfalls? Das ist die entscheidende Frage!

Keine Frage, Verursacherprinzip, in der Regel der Anbieter/Betreiber des Dienstleistungsangebotes, so, wie heute auch schon.
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Sri Aurobindo
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Re: Das Ende der Mobilität

Beitragvon Sri Aurobindo » Mo 6. Mai 2013, 23:18

Cat with a whip » Mo 6. Mai 2013, 23:08 hat geschrieben:Man könnte ja in diese Mobile noch so Kurbeln für Füsse und Hände einbauen. So könnte man gleichzeitig mit einer Klatsche auch noch die Fliege des Bewegungsmangels erschlagen! :thumbup: Das wäre cooool. :)
Ich stell mir das grad plastisch vor, der volle Freizeitfittnesfun! man sitzt in komischen Plastikeiern mit gummiwalzen unten dran und rotiert an Kurbeln.
Am besten auch noch energieautark!

Macht natürlich Sinn, weil wir uns in Zukunft ohnehin zu wenig bewegen werden, weil Roboter uns die ganze Arbeit weggenommen haben. Dann sitzen wir in Utopia in diesen rollenden Drive-by-wire-Mobilen und drehen an Rädern.

Natürlich nur ganz selten, denn das Haus müssen wir zur Arbeit nicht mehr verlassen, Einkäufe erledigt der Einkaufsroboter frei Haus.
Und da wir ohnehin wieder in urbanen Siedlungen wohnen sind die Wege zu den sozialen Kontakten nur ein Katzensprung entfernt und die paar Meter schaffen wir mit eigener Kurbelkraft. Nur die Lenkung geht vollautomatisch per GPS und intelligentem Abstandskontroll und Wegeerfassungssystemssystem.

Stark. ;)

Mir gefällt diese Vision, obwohl ich zugleich Sarkasmus wittere
;)
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Re: Das Ende der Mobilität

Beitragvon Muninn » Mo 6. Mai 2013, 23:25

Matthias Pochmann » Mo 6. Mai 2013, 23:03 hat geschrieben:Ich will das "Problem" mehr als nur versicherungstechnisch beleuchten:

Diese Fahrzeuge haben sehr sehr viele Sensoren (mehr als unsere 2 Augen und bei Glück 2 Ohren)
... es passiert hier schlicht nicht, dass eine Kindergartengruppe überfahren wird
... die Computer in diesen Fahrzeugen berechnen jederzeit alle möglichen Szenarien und kalkulieren das beste Verhalten

Gäbe es also einen solchen tragischen Unfall, dann haftet natürlich der Hersteller!
... Dies ist eine tragische Fehlfunktion
... So etwas muss zuvor genau so sicher ausgeschlossen werden, wie heute ein Fahrzeug auch nicht einfach so explodieren darf



Fehlfunktionen gibt es immer! Das Fzg. muß auch bei Eis und Schnee funktionieren. Sensoren können zufieren und verschmutzen usw... Kann mir nicht vorstellen das ein Hersteller solche Fzg. in die USA verkauft. Ein Unfall und die Firma ist pleite.
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Re: Das Ende der Mobilität

Beitragvon Cat with a whip » Mo 6. Mai 2013, 23:28

Muninn » Di 7. Mai 2013, 00:25 hat geschrieben:

Fehlfunktionen gibt es immer! Das Fzg. muß auch bei Eis und Schnee funktionieren. Sensoren können zufieren und verschmutzen usw... Kann mir nicht vorstellen das ein Hersteller solche Fzg. in die USA verkauft. Ein Unfall und die Firma ist pleite.


Warum werden dann normale PKW in den USA verkauft?
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Re: Das Ende der Mobilität

Beitragvon Muninn » Mo 6. Mai 2013, 23:33

Cat with a whip » Mo 6. Mai 2013, 23:28 hat geschrieben:
Warum werden dann normale PKW in den USA verkauft?



Fzg. die in die USA verkauft werden, werden einer gesonderten Überprüfung unterzogen. Auch sind die Sicherheitsstandards bei der Produktion höher...

Fzg. werden deshalb in die USA verkauft weil der Kunde/Lenker im Falle eines Unfalls haftet. Es sei denn dem Hersteller ist ein Fehler nachzuweisen. Siehe Toyota Gaspedal// Audi Automatikgetriebe.
Zuletzt geändert von Muninn am Mo 6. Mai 2013, 23:33, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Das Ende der Mobilität

Beitragvon Cat with a whip » Mo 6. Mai 2013, 23:35

Muninn » Di 7. Mai 2013, 00:33 hat geschrieben:

Fzg. die in die USA verkauft werden, werden einer gesonderten Überprüfung unterzogen. Auch sind die Sicherheitsstandards bei der Produktion höher...

Fzg. werden deshalb in die USA verkauft weil der Kunde/Lenker im Falle eines Unfalls haftet. Es sei denn dem Hersteller ist ein Fehler nachzuweisen. Siehe Toyota Gaspedal// Audi Automatikgetriebe.


Ok, dann gibts ja keine Probleme.
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Re: Das Ende der Mobilität

Beitragvon Muninn » Mo 6. Mai 2013, 23:40

Cat with a whip » Mo 6. Mai 2013, 23:35 hat geschrieben:
Ok, dann gibts ja keine Probleme.



Es gibt Probleme wenn der Hersteller vollumfänglich haften muß.
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Re: Das Ende der Mobilität

Beitragvon Cat with a whip » Mo 6. Mai 2013, 23:57

Dann wird man sich eben dahingehend versichern müssen damit die Deckungssummen entsprechend ausreichen.

Die Schäden die durch Produktmängel entstehen, sind dann analog zu denen durch Fahrfehlern, die ohnehin auch versichert werden können.

Dasss die Deckungssummen für KFZ-Versicherungen derzeit in den USA lächerlich niedrig sind, spricht eher dafür, dass man dort recht riskant lebt und man mit all seinen Vermögen in Regress genommen wird. Das ist wohl der Unterschied.

Da aber die Betreiber von diesen neuartigen Mobilen Gesellschaften sein werden und die Risiken weit geringer sind als im Individuellen Verkehr, wird das sicher ein zusätzliches Argument sein diese einzuführen. Das wird insgesamt nicht teuerer, eher wird es einfach eine bessere Verteilung des niedrigeren Risikos sein.
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Re: Das Ende der Mobilität

Beitragvon Muninn » Di 7. Mai 2013, 00:04

Cat with a whip » Mo 6. Mai 2013, 23:57 hat geschrieben:Dann wird man sich eben dahingehend versichern müssen damit die Deckungssummen entsprechend ausreichen.

Die Schäden die durch Produktmängel entstehen, sind dann analog zu denen durch Fahrfehlern, die ohnehin auch versichert werden können.

Dasss die Deckungssummen für KFZ-Versicherungen derzeit in den USA lächerlich niedrig sind, spricht eher dafür, dass man dort recht riskant lebt und man mit all seinen Vermögen in Regress genommen wird. Das ist wohl der Unterschied.

Da aber die Betreiber von diesen neuartigen Mobilen Gesellschaften sein werden und die Risiken weit geringer sind als im Individuellen Verkehr, wird das sicher ein zusätzliches Argument sein diese einzuführen. Das wird insgesamt nicht teuerer, eher wird es einfach eine bessere Verteilung des niedrigeren Risikos sein.



Merken Sie was? Warum sollte eine Firma dieses Risiko eingehen?
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Re: Das Ende der Mobilität

Beitragvon Cat with a whip » Di 7. Mai 2013, 00:41

Die werden in Regress genommen WENN die Deckungssumme zu gering ist was dort häufig anzutreffen ist.

Aber, es gibt natürlich auch Deckungsummen die ausreichend sind. Und dann gibt es kein Problem. Und somit auch kein Hindernis. Denn die Schäden insgesamt sind in der Kalkulation der Gesamtkosten identisch.
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Re: Das Ende der Mobilität

Beitragvon Muninn » Di 7. Mai 2013, 00:49

Eine Amerikanerin erhält von Ford 23,4 Millionen Dollar Schadensersatz. Sie ist seit einem Unfall querschnittsgelähmt. Schuld war ein Produktionsfehler. Ford sieht das anders.

Eine seit einem Autounfall querschnittsgelähmte Mutter hat von Ford deswegen Schadensersatz in Höhe von 23,4 Millionen Dollar zugesprochen bekommen.

Die Entscheidung der Geschworenen in Kalifornien erging einstimmig. Die Klägerin hatte nach Angaben ihres Anwalts im Jahr 2007 auf einer Autobahn die Kontrolle über ihren Ford Explorer verloren, weil sich das Reifenprofil am linken Hinterrad gelöst hatte.

http://www.kreiszeitung.de/nachrichten/ ... 39330.html


Wir reden hier nur von einem simplen Reifen und "nur" von einer verletzten Frau. Man braucht nicht viel Phantasie um sich vorzustellen wenn eine Kindergartengruppe getötet wird.

Die Frage ist doch auch ob eine Versicherung das Risiko versichern will.
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Re: Das Ende der Mobilität

Beitragvon Cat with a whip » Di 7. Mai 2013, 00:52

Muninn » Di 7. Mai 2013, 01:49 hat geschrieben:http://www.kreiszeitung.de/nachrichten/ ... 39330.html


Wir reden hier nur von einem simplen Reifen und "nur" von einer verletzten Frau. Man braucht nicht viel Phantasie um sich vorzustellen wenn eine Kindergartengruppe getötet wird.

Die Frage ist doch auch ob eine Versicherung das Risiko versichern will.


Und wer bezahlt das in dem Fall in den USA? Wenn das Versicherungen zahlen müssten wäre Ihre Frage beantwortet, weil das eben Versicherungen zahlen würden.

Wenn nicht, dann würde es der Hersteller zahlen. Und in diesem Falle muß man sich Fragen warum es dann überhaupt Industrie in den USA gibt, wenn die Haftungsrisiken ein Hindernis nach Ihrer irrigen Behauptung für Verkauf von Produkten wäre.

Boah, sind Sie schwer von Begriff. :s
Zuletzt geändert von Cat with a whip am Di 7. Mai 2013, 00:58, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Das Ende der Mobilität

Beitragvon Muninn » Di 7. Mai 2013, 00:58

Cat with a whip » Di 7. Mai 2013, 00:52 hat geschrieben:
Und wer bezahlt das in dem Fall in den USA?


Im Falle eines Autoautos würde der Hersteller immer haften!
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Re: Das Ende der Mobilität

Beitragvon Cat with a whip » Di 7. Mai 2013, 01:09

Das ist hier auch so. :D

Das Risiko geht eben hier komplett auf den Betreiber über. Für die Gesamtkalkulation ist das in der Bilanz aber kein Problem, weil das ganze Versicherungsrisiko im Endeffekt der Nutzer bzw. Verbraucher zahlt.

Unfassbar, immer noch nicht gerafft? Ne oder? :p Was muß ich denn noch an Denkschritten vorkauen?
Zuletzt geändert von Cat with a whip am Di 7. Mai 2013, 01:10, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Das Ende der Mobilität

Beitragvon Muninn » Di 7. Mai 2013, 01:26

Cat with a whip » Di 7. Mai 2013, 01:09 hat geschrieben:Das ist hier auch so. :D

Das Risiko geht eben hier komplett auf den Betreiber über. Für die Gesamtkalkulation ist das in der Bilanz aber kein Problem, weil das ganze Versicherungsrisiko im Endeffekt der Nutzer bzw. Verbraucher zahlt.

Unfassbar, immer noch nicht gerafft? Ne oder? :p Was muß ich denn noch an Denkschritten vorkauen?



Cessna kommt wieder Amerika begrenzt Produkthaftung / Neubeginn im Leichtflugzeugbau

Zehn Jahre hat die amerikanische Leichtflugzeugindustrie darauf gewartet, daß ihr dramatischer Niedergang aufgehalten werde. Endlich ist die gute Nachricht da: Präsident Clinton unterschrieb das Gesetz zur Wiederbelebung der Allgemeinen Luftfahrt (General Aviation Revitalization Act of 1994), das nach langem Tauziehen vom Senat gebilligt worden war. Die stark eingeschränkte, teilweise eingestellte Produktion kleiner Motorflugzeuge soll nun wieder in Gang kommen. Die Hersteller glauben, bis zu 25000 verlorene Arbeitsplätze neu schaffen zu können. Das Gesetz begrenzt die Produkthaftung auf achtzehn Jahre. Denn ...


http://www.seiten.faz-archiv.de/faz/199 ... --100.html

Nachdem General Dynamics die Firma Cessna im Jahr 1985 aufkaufte, wurde die Produktion von Kleinflugzeugen eingestellt. Dies hing maßgeblich mit der Verlängerung der Produkthaftung in den USA zusammen, so dass eine wirtschaftliche Vermarktung dieser Flugzeugmuster unrealistisch erschien.

http://www.flugzeugfliegen.com/luftfahr ... ft-company

Würden Sie Messer verkaufen wenn Sie für jede noch so kleine Verletzung durch ihre Messer bezahlen müssten?
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Re: Das Ende der Mobilität

Beitragvon Cat with a whip » Di 7. Mai 2013, 18:49

Matthias Pochmann » Di 7. Mai 2013, 00:18 hat geschrieben:Mir gefällt diese Vision, obwohl ich zugleich Sarkasmus wittere
;)


Naja, noch bauen deutsche Hersteller andere Autos und in den klassichen Autoländern wie den USA fährt man eben gerne die deutschen Autos wie VW als Premiummarken. Die Absatzzahlen deutscher Hersteller schiessen da gerade in die Höhe.

Was glauben Sie, wann wird so etwas etwas wie Drive-by-Wire kommen? Es wird ja schon lange daran entwickelt.
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