Sammelstrang Autonome/Selbstlenkende Fahrzeuge

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Langfristig wird völlig autonomes Fahren Anteil an den gefahrenen Gesamt-KM(PKW/LKW) umfassen?

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frems
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Re: Autonomes Fahren wird sich nicht als Massenprodukt durchsetzen

Beitragvon frems » Do 15. Sep 2016, 10:22

maxbreak2 hat geschrieben:(15 Sep 2016, 08:20)

Wenn ich als Programmierer nicht zwischen Senioren und Kindern unterscheiden muss/kann, dann muss/kann ich auch nicht zwischen Menschen und anderen Lebewesen (Tiere) unterscheiden.
Wir haben ja gelernt, dass Sachschaden vor Personenschaden geht. Somit geht Sachschaden auch vor Tierschaden.
Also wird Dein 40.000,- Euro Autonom-Fahrzeug jedesmal geschrottet, anstatt das Tier zu überfahren, dass Dir vor die Motorhaube läuft.
(Der Gesetzgeber, der Programmierer gezwungenermaßen und Du als Passagier wollen es offensichtlich so)

Komisch, dass das bei autonomen Fahrzeugen noch nicht passiert ist. Kann es sein, dass Deine regelmäßigen Phantasieeinwände einen anderen Ursprung haben bzw. Du aus anderen Gründen Bedenken gegenüber dieser Technologie trägst? Da kam ja ein Einwand nach dem anderen und alle waren etwas... undurchdacht und leicht widerlegt. Von Füchsen ist nirgends die Rede.
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Re: Autonomes Fahren wird sich nicht als Massenprodukt durchsetzen

Beitragvon maxbreak2 » Do 15. Sep 2016, 11:01

frems hat geschrieben:(15 Sep 2016, 11:22)

Komisch, dass das bei autonomen Fahrzeugen noch nicht passiert ist. Kann es sein, dass Deine regelmäßigen Phantasieeinwände einen anderen Ursprung haben bzw. Du aus anderen Gründen Bedenken gegenüber dieser Technologie trägst? Da kam ja ein Einwand nach dem anderen und alle waren etwas... undurchdacht und leicht widerlegt. Von Füchsen ist nirgends die Rede.


Welche "autonome Fahrzeuge" meinst Du genau?
Meinst Du vielleicht die semi-autonomen Teslas, die gegen LKW´s oder auch Leitplanken fahren, weil die Fahrer gemeint haben, sie müssten die aktuellen Grenzbereiche austesten?

Was soll den bei den anderen vermeintlichen "autonomen" Fahrzeugen bisher schon passieren?
Den entscheidenden Paradigmenwechsel vom lediglich unterstützten Fahren zum wirklichen autonomen Fahren in Praxisumgebungen hat sich doch bisher kein Hersteller getraut?
Der Fahrer muss ja nach wie vor immer die Hände am Lenkrad haben bzw. jederzeit eingreifen können.

Interessant wird es eigentlich erst dann, wann die Maschine vom "Fahrer" wirklich komplett allein gelassen wird.
Bzw. eigentlich auch dann schon, wenn der menschliche Fahrer bei einem Problem erst nach maximal 10 Sekunden eingreifen muss.
Habe ich was verpasst? Ist so was inzwischen schon in Praxis?
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Re: Autonomes Fahren wird sich nicht als Massenprodukt durchsetzen

Beitragvon frems » Do 15. Sep 2016, 11:10

maxbreak2 hat geschrieben:(15 Sep 2016, 12:01)

Habe ich was verpasst?

Ja, jede Menge. Und das, obwohl es direkt vor Deiner Nase war. Die Haftung, die u.a. Volvo freiwillig anbietet, hast Du ja auch "verpasst" bzw. "übersehen". Stattdessen behauptet man einfach, das wäre die sofortige Insolvenz, weil man einer Religion angehört, die sich ein Feindbild schuf und erst danach schaut, welche Gründe man dafür findet. In diversen Städten fahren schon autonome Autos, Taxen, Busse. Es gab noch keine Probleme, einen Hasen von einem spielenden Kind zu unterscheiden. Dass Tiere und Menschen auf eine Stufe gestellt werden sollen, war lediglich Deine unbelegte Behauptung, genau wie der angebliche Verzicht von Tesla auf Bilderkennung.
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Re: Autonomes Fahren wird sich nicht als Massenprodukt durchsetzen

Beitragvon HugoBettauer » Do 15. Sep 2016, 11:39

maxbreak2 hat geschrieben:(15 Sep 2016, 11:01)

Na wenn Du da so von überzeugt bist, dann würde ich vorschlagen ich ziehe das Scrum-Ticket, das die White-List aufbaut, sprich ich mache den Update in der Datenbank (speichere in der Datenbank was überfahren werden darf und was nicht) und Du bearbeitest das Ticket mit der Bilderkennung. Sprich Du bist dafür verantwortlich, dass Du mir die korrekten Informationen lieferst. (Den letzten beißen die Hunde)

Wer bezahlt mir die Entwickler, um etwas zu programmieren, das es schon lange gibt? Billige Studenten scheiden da mangels interessanter Aufgabenstellung aus. Obwohl die das auch könnten. Du legst das Geld auf den Tisch?
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Re: Autonomes Fahren wird sich nicht als Massenprodukt durchsetzen

Beitragvon maxbreak2 » Do 15. Sep 2016, 11:44

frems hat geschrieben:(15 Sep 2016, 12:10)

In diversen Städten fahren schon autonome Autos, Taxen, Busse. .


Echt, dann habe ich das verpasst.
Hast Du konkrete Beispiele (Links)?
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Re: Autonomes Fahren wird sich nicht als Massenprodukt durchsetzen

Beitragvon frems » Do 15. Sep 2016, 12:21

maxbreak2 hat geschrieben:(15 Sep 2016, 12:44)

Echt, dann habe ich das verpasst.
Hast Du konkrete Beispiele (Links)?

Ja, dieser Strang ist voll davon.
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Re: Autonomes Fahren wird sich nicht als Massenprodukt durchsetzen

Beitragvon maxbreak2 » Do 15. Sep 2016, 13:43

frems hat geschrieben:(15 Sep 2016, 13:21)

Ja, dieser Strang ist voll davon.


Nein, in diesem Strang gibt es leider kein einziges Beispiel, dass die geforderten Eigenschaften aufweist.

Ich fasse nochmal zusammen:
PKW
Personenbeförderung.
Auf öffentlichen Verkehrswegen.
Geschwindigkeit: das gewohnte Maß: Innerorts: 50 km/h, Außerorts 100 km/h, Autobahn: 130 km/h.
Keine der beförderten Personen ist verpflichtet, die Tätigkeiten des PKW´s zu überwachen.
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Re: Autonomes Fahren wird sich nicht als Massenprodukt durchsetzen

Beitragvon frems » Do 15. Sep 2016, 13:50

maxbreak2 hat geschrieben:(15 Sep 2016, 14:43)

Keine der beförderten Personen ist verpflichtet, die Tätigkeiten des PKW´s zu überwachen.

Das sind sie aufgrund des Gesetzgebers, nicht aufgrund der Technik. Deine willkürlichen Definitionen sind einfach für die Tonne, wenn Du verlangst, dass nicht einmal mehr aus der Ferne überwacht werden dürfe, ob ein Auto einen Schaden hat, oder man nicht einmal per Mensch irgendein Start- und Endziel eingeben dürfe, damit's "autonom" ist, selbst wenn es der Personenbeförderung dient. Kommt zu Deinen Tierschäden noch was Brauchbares?
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Re: Autonomes Fahren wird sich nicht als Massenprodukt durchsetzen

Beitragvon maxbreak2 » Do 15. Sep 2016, 14:07

frems hat geschrieben:(15 Sep 2016, 14:50)

Das sind sie aufgrund des Gesetzgebers, nicht aufgrund der Technik. Deine willkürlichen Definitionen sind einfach für die Tonne, wenn Du verlangst, dass nicht einmal mehr aus der Ferne überwacht werden dürfe, ob ein Auto einen Schaden hat, oder man nicht einmal per Mensch irgendein Start- und Endziel eingeben dürfe, damit's "autonom" ist, selbst wenn es der Personenbeförderung dient. Kommt zu Deinen Tierschäden noch was Brauchbares?


Ich dachte der Gesetzgeber grübelt noch über den neuen Vorschriften?

ok mit dem Umfang der Überwachung hast Du natürlich Recht.

Aber dann möchte ich als Passagier wenigstens 10 Sekunden das Fahrzeug nicht überwachen müssen.
Solange brauche ich persönlich maximal, bis ich eine Tätigkeit unterbreche, die neue Situation (Verkehrsgeschehen) einordne und dann entsprechend darauf reagiere.

Hast Du dafür ein Beispiel?

Was ist ansonsten bei den Definitionen willkürlich?
Ok, bei der Geschwindigkeit lasse ich noch mit mir verhandeln. Aber 75% geringere Geschwindigkeit gegenüber dem gewohnten Tempo ist das Maximum. Viel langsamer will ich nicht unterwegs sein, weil dann fahre ich mit dem Zug.
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Re: Autonomes Fahren wird sich nicht als Massenprodukt durchsetzen

Beitragvon maxbreak2 » Sa 17. Sep 2016, 10:01

Ich habe was gefunden:
http://www.heise.de/ct/artikel/Die-sieb ... &hgf=false
Besonders die Kommentare sind interessant.
Aktueller Stand: Notwendiger finaler Aufwand leider nicht absehbar, Unsichere Ergebnisse, Große Risiken, Insgesamt fraglicher Nutzen.
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Re: Autonomes Fahren wird sich nicht als Massenprodukt durchsetzen

Beitragvon maxbreak2 » Di 20. Sep 2016, 07:36

Was passiert eigentlich in der freien Wirtschaft, wenn in einer kleineren oder mittelgroßen Firma die Entwickler gefragt werden, den voraussichtlichen Aufwand für das nächste Projekt zu schätzen und sie zu dem Schluß kommen, dass der Aufwand nicht absehbar ist?

https://www.itemis.com/de/agile/scrum/k ... d-aufgaben
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Re: Autonomes Fahren wird sich nicht als Massenprodukt durchsetzen

Beitragvon HugoBettauer » Di 20. Sep 2016, 08:25

maxbreak2 hat geschrieben:(20 Sep 2016, 08:36)

Was passiert eigentlich in der freien Wirtschaft, wenn in einer kleineren oder mittelgroßen Firma die Entwickler gefragt werden, den voraussichtlichen Aufwand für das nächste Projekt zu schätzen und sie zu dem Schluß kommen, dass der Aufwand nicht absehbar ist?

https://www.itemis.com/de/agile/scrum/k ... d-aufgaben

Dann werden sie aufgefordert, eine begründete Vermutung anstelle einer seriösen Abschätzung abzuliefern.
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Re: Autonomes Fahren wird sich nicht als Massenprodukt durchsetzen

Beitragvon HugoBettauer » Di 20. Sep 2016, 08:28

maxbreak2 hat geschrieben:(17 Sep 2016, 11:01)

Ich habe was gefunden:
http://www.heise.de/ct/artikel/Die-sieb ... &hgf=false
Besonders die Kommentare sind interessant.
Aktueller Stand: Notwendiger finaler Aufwand leider nicht absehbar, Unsichere Ergebnisse, Große Risiken, Insgesamt fraglicher Nutzen.


Der Artikel ist drollig.

Miteinander vernetzte Autopiloten könnten auch viel geringere Sicherheitsabstände einhalten. Wären menschliche Lenker versucht, das nachzumachen?


Das Gegenteil ist der Fall. Sicherheitsabstände werden heute gewohnheitsmäßig weit unterschritten. Auch wenn ein vernetztes Fahrzeug zu einem weiteren vernetzten Fahrzeug objektiv weniger Sicherheitsabstand braucht, werden die realen Abstände dadurch länger als heute.
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Re: Autonomes Fahren wird sich nicht als Massenprodukt durchsetzen

Beitragvon Welfenprinz » Mi 21. Sep 2016, 10:31

Sterben kann nicht so schlimm sein,sonst würden es nicht so viele tun.
Lt. griinpissstudien stirbt eine Ratte, wenn ihr ein 200l-Fass Glyphosat auf den Kopf fällt.
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Re: Autonomes Fahren wird sich nicht als Massenprodukt durchsetzen

Beitragvon HugoBettauer » Mi 21. Sep 2016, 10:38

Das sieht interessant aus. Allerdings scheint es sich um einen Versuchsaufbau zu handeln. Großflächig würde man andere Übertragungstechniken nutzen wollen.
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Re: Autonomes Fahren wird sich nicht als Massenprodukt durchsetzen

Beitragvon frems » Fr 23. Sep 2016, 14:45

maxbreak2 hat geschrieben:(17 Sep 2016, 11:01)

Ich habe was gefunden:
http://www.heise.de/ct/artikel/Die-sieb ... &hgf=false
Besonders die Kommentare sind interessant.
Aktueller Stand: Notwendiger finaler Aufwand leider nicht absehbar, Unsichere Ergebnisse, Große Risiken, Insgesamt fraglicher Nutzen.

Weil es noch Hürden zu bewältigen gibt, soll man autonome Fahrzeuge nicht entwickeln? Also da fielen Dir schon lustigere Argumente ein, warum Du diese Technologie aus unerklärlichen Gründen ablehnst. Die Punkte wurden zwar alle widerlegt, aber wie gesagt, sie waren lustiger als "Ethik". Auch beim Punkt "Raum- und Verkehrsplanung" kann ich Dir versichern, dass da autonome Fahrzeuge nicht befürchtet, sondern herbeigesehnt werden.

Raum- und Verkehrsplaner sind besonders verunsichert. Sie sind für äußerst langfristige und besonders teure Projekte verantwortlich. Wie werden sich Verkehrsmuster verändern, wo werden die Leute wohnen und arbeiten wollen? Viele Planer fürchten einen enormen Anstieg der Verkehrsmenge. Wer würde schon teure Parkgebühren zahlen, wenn er sein Auto leer nach Hause schicken kann, und sich später von ihm wieder abholen lässt?

Und während die meisten Fahrzeuge heutzutage eher Stehzeuge sind, könnte man sie morgen vielleicht gewinnbringend als mobile Reklameschilder umherfahren lassen, wenn man das KFZ gerade nicht braucht. Eine Horrorvision. Über die vielen freien Parkplätze würden sich Stadtplaner jedoch freuen.


Wenn man nicht exakt prognostizieren kann, wie sich eine Entwicklung in der Zukunft verhalten wird, bringt das keine Verunsicherung. Als Planer muss man täglich damit leben. Kannste mir glauben.
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Re: Autonomes Fahren wird sich nicht als Massenprodukt durchsetzen

Beitragvon Gruwe » Mo 26. Sep 2016, 15:43

Hier mal ein interessanter Podcast (ca. 90 Min) zum Thema: http://forschergeist.de/podcast/fg003-a ... r-verkehr/
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Re: Autonomes Fahren wird sich nicht als Massenprodukt durchsetzen

Beitragvon maxbreak2 » So 9. Okt 2016, 14:33

Gruwe hat geschrieben:(26 Sep 2016, 16:43)

Hier mal ein interessanter Podcast (ca. 90 Min) zum Thema: http://forschergeist.de/podcast/fg003-a ... r-verkehr/


Die Diskussion wird immer noch sehr kontrovers geführt:

http://www.zeit.de/mobilitaet/2016-10/a ... -zulassung

Sehe ich das richtig?
Die Politik setzt sich im Prinzip über ein Gutachten hinweg, dass sie selbst in Auftrag gegeben hat?

Im Grunde geht es bei dem Thema nur nur um Begrifflichkeiten.
Der Tesla-Autopilot ist nur ein besseres Fahrassistenzsystem, der Fahrer muß seine Hände immer am Lenkrad haben.

Ein Autohersteller dürfte meiner Meinung ein System erst "Autopilot" nennen, wenn sein "Autopilot" die praktische Führerscheinprüfung fehlerfrei besteht, so wie der Mensch auch.

Meine Führerscheinprüfung ist schon einige Jahrzehnte her und ich bin nicht auf der Autobahn gefahren. Würde ich heute die Prüfung bestehen, wenn ich in einer "Autobahnbaustelle die gelben Hilfslinien ignoriere"?
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Re: Sammelstrang Autonome/Selbstlenkende Fahrzeuge

Beitragvon frems » Do 17. Nov 2016, 18:09

Hab mal drei Stränge zusammengeführt, da sie inhaltlich bzw. thematisch identisch sind.

Und dazu ein kleiner Nachrichtenhappen:

Autonome Seefahrt: Kapitän über Bord
http://www.ndr.de/nachrichten/Autonome- ... rt122.html
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Re: Sammelstrang Autonome/Selbstlenkende Fahrzeuge

Beitragvon Quatschki » Do 17. Nov 2016, 18:19

Da muß man keine Schiffbrüchigen mehr retten...
Was menschlicher Wahn erschuf, kann durch menschliche Einsicht überwunden werden.

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