Erneute Führerscheinprüfung für Alte

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Nachprüfung für Rentner

Ja, sollte verpflichtend sein
9
39%
Jein, freiwillige Angebote reichen
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13%
Nein, einmal [den Lappen] erworben reicht
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Sonstiges -> Kommetar
4
17%
 
Abstimmungen insgesamt: 23
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Thomas I
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Re: Zwangsfahrprüfungen für Rentner!!!

Beitragvon Thomas I » Mo 26. Nov 2012, 00:59

epona » So 25. Nov 2012, 18:23 hat geschrieben:Wenn ich nochmal auf die Rentner kommen darf, die fallen ja nicht durch Raserei oder Kilometer weite Autobahnfahrten auf.

Die fahren Auto um zum nächsten Arzt, zu den Kindern oder zum Supermarkt zu kommen.

Sinnvoll wäre es m.E, bei nachweislich gesundheitl. Einschränkungen, die Fahrerlaubnis auf einen eingeschränkten Umkreis zu reduzieren.


Tatsächlich? Also meine werte Frau Mama kommt durchaus auch gelegentlich mit dem Auto die 550km zu mir. Gut, mehr als 180km/h fährt ihr Japaner nicht, aber die fährt sie durchaus auch mal aus.
Und ein Freund von mir hat seiner Mutter neulich einen neuen BMW, aber schwächer motorisiert als ihr alter BMW, nahegellgt. Nach der erste Fernfahrt bekam er von seiner Mutter (74 Jahre alt) einen empörten Anruf was dass denn für eine lahme Kiste sei, bei 220km/h sei ja schon Schluss gewesen...
Rentner ist amn hierzulande meist schon ab 63 - 67 Jahren. Da unternimmt man durchaus auch noch längere Fahrten mit dem Automobil.
Und dass die älteren Herrschaften dabei alle mit 100 oder 120km/h über die Bahn schleichen habe ich noch nicht feststellen können.
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Re: Zwangsfahrprüfungen für Rentner!!!

Beitragvon Thomas I » Mo 26. Nov 2012, 01:01

Clark » So 25. Nov 2012, 18:40 hat geschrieben:Kein Wunder. Spanien ist Flächenmäßig ja auch erheblich grösser als Deutschland.
Da es aber dort auch ein ein Tempolimit auf den Autobahnen gibt, wie erklären Sie sich und mir dann das geringe mehr an Verkehrstoten?


In Relation zur Fahrleistung fallen in Spanien mehr als DOPPELT so viele Verkehrstote an. Ich würde bei doppelter Menge nicht von geringem Mehr reden.
Und sollte ein Tempolimit nach herrschender Ideologie gepaart mit grösserer Landesfläche und geringerer Einwohnerzahl nicht eher zu einem Weniger an Verkehrstoten führen??
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Re: Zwangsfahrprüfungen für Rentner!!!

Beitragvon Thomas I » Mo 26. Nov 2012, 01:05

Demokrat » So 25. Nov 2012, 20:52 hat geschrieben:
Wer schneller als 230 Km/h fährt, der bekommt schon heute in der Rechtssprechung eine Mitschuld, weil er das Höchstgeschwindigkeitsgebot von 130 nicht beachtet hat..


Nein, bekommt er nicht.
Wer schneller als 130km/h fährt kann auch, wenn er nach den Regeln der StVO am Unfall keine Schuld trägt, für einen Teil des Schadens aufkommen müssen wegen erhöhter Betriebsgefahr. Aber auch nur wenn der Unfall bei Einhaltung der Richtgeschwindigkeit vermeidbar gewesen wäre. Das ist aber keine Mitschuld im rechtlichen Sinne.
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Re: Zwangsfahrprüfungen für Rentner!!!

Beitragvon Muninn » Mo 26. Nov 2012, 01:07

Was ich immer etwas lustig finde. Die ganze Juchtenkäfernazis haben in keiner Weise zur Verringerung der Verkehrstotenzahlen beigetragen. Die Verkehrstoten sind zurückgegangen weil die böse Autolobby Unfallforschung betrieben hat. Dabei hat nicht zuletzt die deutsche Automobilindustrie epochales geleistet. So das deutsche Autos nicht zuletzt die Marke mit dem Stern zu den sichersten der Welt gehören.
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Re: Zwangsfahrprüfungen für Rentner!!!

Beitragvon Thomas I » Mo 26. Nov 2012, 01:14

Muninn » Mo 26. Nov 2012, 02:07 hat geschrieben:Was ich immer etwas lustig finde. Die ganze Juchtenkäfernazis haben in keiner Weise zur Verringerung der Verkehrstotenzahlen beigetragen. Die Verkehrstoten sind zurückgegangen weil die böse Autolobby Unfallforschung betrieben hat. Dabei hat nicht zuletzt die deutsche Automobilindustrie epochales geleistet. So das deutsche Autos nicht zuletzt die Marke mit dem Stern zu den sichersten der Welt gehören.


Die Weiterentwicklung der Medizintechnik, der Pharmazie (ja, ja die böse Pharmabranche) und des Rettungswesen wie auch die bessere Infrastruktur dürften aber auch ihren Teil dazu beigetragen haben.
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Re: Zwangsfahrprüfungen für Rentner!!!

Beitragvon Muninn » Mo 26. Nov 2012, 01:21

Thomas I » Mo 26. Nov 2012, 01:14 hat geschrieben:
Die Weiterentwicklung der Medizintechnik, der Pharmazie (ja, ja die böse Pharmabranche) und des Rettungswesen wie auch die bessere Infrastruktur dürften aber auch ihren Teil dazu beigetragen haben.



Das ist richtig. Nur haben daran die Juchtenkäfernazis auch keinen Anteil. Nur immer "Ich bin dagegen" zu schreien bringt einen nicht weiter..

Ein Freund ist mir einem Kraftfahrzeug mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von 100km/h mit ca. 50km/h tödlich verunglückt.
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Re: Zwangsfahrprüfungen für Rentner!!!

Beitragvon Tantris » Mo 26. Nov 2012, 01:25

Thomas I » Mo 26. Nov 2012, 02:14 hat geschrieben:
Die Weiterentwicklung der Medizintechnik, der Pharmazie (ja, ja die böse Pharmabranche) und des Rettungswesen wie auch die bessere Infrastruktur dürften aber auch ihren Teil dazu beigetragen haben.


Auch schärfere urteile gegen leute,die kinder umnieten. In den 60-ern war das noch eine eher lässliches vergehen, dann die verschärfung der alkohol-grenze...

Also, es hat sich schon einiges verbessert, seit der nachkriegszeit und durchaus auch manches, was die grünen fordern.

@munnin: wenn die grünen nazis waren, war dann der gröfaz ein grüner? War zyklon b biologisch abbaubar? :D
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Re: Zwangsfahrprüfungen für Rentner!!!

Beitragvon Thomas I » Mo 26. Nov 2012, 01:57

Muninn » Mo 26. Nov 2012, 02:21 hat geschrieben:

Das ist richtig. Nur haben daran die Juchtenkäfernazis auch keinen Anteil. Nur immer "Ich bin dagegen" zu schreien bringt einen nicht weiter..

Ein Freund ist mir einem Kraftfahrzeug mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von 100km/h mit ca. 50km/h tödlich verunglückt.


Die grassierende Fortschritts- und Technikfeindlichkeit in großen Teilen der Grünen ist durchaus als Problem zu benennen. Blockiert sie ja nicht zuletzt auch von den Grünen eigentlich gewollte Dinge wie Energie- und Verkehrswende. Allerdings bin ich auch da mehr für eine sachliche Debatte.
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Re: Zwangsfahrprüfungen für Rentner!!!

Beitragvon epona » Mo 26. Nov 2012, 02:03

Thomas I » Mo 26. Nov 2012, 01:59 hat geschrieben:
Tatsächlich? Also meine werte Frau Mama kommt durchaus auch gelegentlich mit dem Auto die 550km zu mir. Gut, mehr als 180km/h fährt ihr Japaner nicht, aber die fährt sie durchaus auch mal aus.
Und ein Freund von mir hat seiner Mutter neulich einen neuen BMW, aber schwächer motorisiert als ihr alter BMW, nahegellgt. Nach der erste Fernfahrt bekam er von seiner Mutter (74 Jahre alt) einen empörten Anruf was dass denn für eine lahme Kiste sei, bei 220km/h sei ja schon Schluss gewesen...
Rentner ist amn hierzulande meist schon ab 63 - 67 Jahren. Da unternimmt man durchaus auch noch längere Fahrten mit dem Automobil.
Und dass die älteren Herrschaften dabei alle mit 100 oder 120km/h über die Bahn schleichen habe ich noch nicht feststellen können.


Sie haben die *nachweislich vorhandenen gesundheitlichen Einschränkungen* offenbar überlesen.

Damit meine ich natürlich gesundheitl. Einschränkungen die, die Fahrfähigkeit beeinträchtigen. Die Rentner in ihrem Beispiel haben in der Beziehung zum Glück keine Probleme :)
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Re: Zwangsfahrprüfungen für Rentner!!!

Beitragvon Tantris » Mo 26. Nov 2012, 02:09

Thomas I » Mo 26. Nov 2012, 02:57 hat geschrieben:
Die grassierende Fortschritts- und Technikfeindlichkeit in großen Teilen der Grünen ist durchaus als Problem zu benennen. Blockiert sie ja nicht zuletzt auch von den Grünen eigentlich gewollte Dinge wie Energie- und Verkehrswende. Allerdings bin ich auch da mehr für eine sachliche Debatte.


Sagen wir, das bewusstsein hat sich verändert, seit der nachkriegszeit. Und ein anzeichen dieses prozesses ist halt, dass grüne hochgekommen sind, bzw auch andere parteien anfangen, die sorgen der bürger in dieser hinsicht ernst zu nehmen.
Noch bis in die 80-er hinein wurde umweltschutz von fast allen politikern als luxus problemchen der mittelklasse angesehen.
Inzwischen überlegt man sich tatsächlich ernsthaft, dass man irgendwelche großprojekte anders, als mit reiner poliizeigewalt durchsetzt. Indem man z.b. die gemeinden und anwohner an den einkünften beteiligt. Oder, dass die entflechtung von fahrrad- und autoverkehr innerhalb der städten vielleicht doch nicht die beste methode zur senkung der todesquote im strassenverkehr sein könnte.
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Re: Zwangsfahrprüfungen für Rentner!!!

Beitragvon Muninn » Mo 26. Nov 2012, 02:20

Tantris » Mo 26. Nov 2012, 02:09 hat geschrieben:
Sagen wir, das bewusstsein hat sich verändert, seit der nachkriegszeit. Und ein anzeichen dieses prozesses ist halt, dass grüne hochgekommen sind, bzw auch andere parteien anfangen, die sorgen der bürger in dieser hinsicht ernst zu nehmen.
Noch bis in die 80-er hinein wurde umweltschutz von fast allen politikern als luxus problemchen der mittelklasse angesehen.
Inzwischen überlegt man sich tatsächlich ernsthaft, dass man irgendwelche großprojekte anders, als mit reiner poliizeigewalt durchsetzt. Indem man z.b. die gemeinden und anwohner an den einkünften beteiligt. Oder, dass die entflechtung von fahrrad- und autoverkehr innerhalb der städten vielleicht doch nicht die beste methode zur senkung der todesquote im strassenverkehr sein könnte.



Nur das die Grünen so ziemlich gegen alles sind.
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Re: Zwangsfahrprüfungen für Rentner!!!

Beitragvon Thomas I » Mo 26. Nov 2012, 02:41

epona » Mo 26. Nov 2012, 03:03 hat geschrieben:
Sie haben die *nachweislich vorhandenen gesundheitlichen Einschränkungen* offenbar überlesen.

Damit meine ich natürlich gesundheitl. Einschränkungen die, die Fahrfähigkeit beeinträchtigen. Die Rentner in ihrem Beispiel haben in der Beziehung zum Glück keine Probleme :)


Sie schrieben:

"Wenn ich nochmal auf die Rentner kommen darf, die fallen ja nicht durch Raserei oder Kilometer weite Autobahnfahrten auf.

Die fahren Auto um zum nächsten Arzt, zu den Kindern oder zum Supermarkt zu kommen."

Da äußern sie sich pauschal zum angeblichen Auto-Nutzungsverhalten von Rentnern - und das ohne irgendwelche Einschränkungen.

Das Thema schneiden sie erst im Kontext ihres Lösungsvorschlages im dritten satz ihres Beitrage an. Ein Bezug zu den ersten beiden Sätzen ist dabei mitnichten so gegeben, als das man ihre Aussagen zum Auto-Nutzungsverhalten von Rentnern so verstehen kann oder gar muß, dass sie dabei nur Rentner mit gesundheitl. Einschränkungen welche die Fahrfähigkeit beeinträchtigen meinen.
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Re: Zwangsfahrprüfungen für Rentner!!!

Beitragvon Thomas I » Mo 26. Nov 2012, 02:44

Tantris » Mo 26. Nov 2012, 03:09 hat geschrieben:
Sagen wir, das bewusstsein hat sich verändert, seit der nachkriegszeit. Und ein anzeichen dieses prozesses ist halt, dass grüne hochgekommen sind, bzw auch andere parteien anfangen, die sorgen der bürger in dieser hinsicht ernst zu nehmen.
Noch bis in die 80-er hinein wurde umweltschutz von fast allen politikern als luxus problemchen der mittelklasse angesehen.
Inzwischen überlegt man sich tatsächlich ernsthaft, dass man irgendwelche großprojekte anders, als mit reiner poliizeigewalt durchsetzt. Indem man z.b. die gemeinden und anwohner an den einkünften beteiligt. Oder, dass die entflechtung von fahrrad- und autoverkehr innerhalb der städten vielleicht doch nicht die beste methode zur senkung der todesquote im strassenverkehr sein könnte.



Sicher Tantris - nur wenn ich die Verkehrswende will kann ich mich nicht gegen jeden Aus- und Neubau einer Bahnstrecke engagieren. Wenn ich Energiewende will, muß ich mit Windspargeln im Wattenmeer und neuen Hochspannungsleitungen leben.
Und wenn ich mehr Lebensqualität für die Menschen will, dann kann ich auch nicht jede Umgehungsstasse die Staus auflöst und den Wohngebieten Ruhe und weniger Emissionen bringt angehen.
Und wenn ich Menschen in Arbeit bringen will, dann muß ich auch mal ein paar neue Gewerbegebiete hinnehmen.
Zuletzt geändert von Thomas I am Mo 26. Nov 2012, 02:44, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Zwangsfahrprüfungen für Rentner!!!

Beitragvon epona » Mo 26. Nov 2012, 03:00

Thomas I » Mo 26. Nov 2012, 03:41 hat geschrieben:
Sie schrieben:

"Wenn ich nochmal auf die Rentner kommen darf, die fallen ja nicht durch Raserei oder Kilometer weite Autobahnfahrten auf.

Die fahren Auto um zum nächsten Arzt, zu den Kindern oder zum Supermarkt zu kommen."

Da äußern sie sich pauschal zum angeblichen Auto-Nutzungsverhalten von Rentnern - und das ohne irgendwelche Einschränkungen.

Das Thema schneiden sie erst im Kontext ihres Lösungsvorschlages im dritten satz ihres Beitrage an. Ein Bezug zu den ersten beiden Sätzen ist dabei mitnichten so gegeben, als das man ihre Aussagen zum Auto-Nutzungsverhalten von Rentnern so verstehen kann oder gar muß, dass sie dabei nur Rentner mit gesundheitl. Einschränkungen welche die Fahrfähigkeit beeinträchtigen meinen.


Stimmt,jetzt erkenne ich meinen Fehler. Ich habe mich mißverständlich ausgedrückt.

Sorry :(
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Re: Zwangsfahrprüfungen für Rentner!!!

Beitragvon firlefanz11 » Mo 26. Nov 2012, 14:29

Ein Sehtest verhindert nicht Gas u. Bremse zu verwechseln.
Ein Sehtest verhindert nicht falsch auf die Autobahn zu fahren.
Ein Sehtest verhindert nicht die Kontrolle übers Fahrzeug zu verlieren.
Alles Bullshit!

Es gibt aber noch weit mehr Probleme die eine neue Fahrprüfung in regelmässigen Intervallen notwendig machen.
Rentner haben ihre Prüfung anno dunnemals gemacht, und seither haben sich viele Regeln u. Gegebenheiten geändert.
Mit ihrere verringerten Reaktionsfähigkeit sind sie vielleicht gerade noch fähig durch Standardsituationen zu kommen. Aber wenn dann mal besondere Gegebenheiten ins Spiel kommen sind sie überfordert.
Letztens bin ich ne Bundesstrasse langgefahren, und kam an einer Auffahrt auf Diese mit langem Beschleunigungsstreifen vorbei. Ein Wagen kam parallel zu mir aus der Kurve in den Beschleunigungsbereich; Und was macht der Vollpfosten statt zu beschleunigen u. sich einzufädeln?! VOLLBREMSUNG! Der Hintermann wär fast drauf geknallt! Am Steuer saß Opi auf Sonntagausflug (letzteres Annahme des Autors).

Meinetwegen könnte man auch ne Zwangsprüfung für alle Autofahrer in bestimmten Intervallen verordnen (zum Glück gibts ja geeignete Simulatoren). Aber nur so lassen sich m. M. nach die Unfähigen aussortieren.
Man muss ja auch nicht gleich den Lappen abgeben müssen wenn man was falsch gemacht hat. Sich die korrekte Verhaltensweise erklären lassen, und die Situation noch mal abprüfen lassen würds ja auch schon tun...

Dieser Quark, den sich Ramsauer von den Amis abgeschaut hat, dass man die Pappe einfach nur mit nem Behördengang verlängern lassen muss löst das Problem jedenfalls mit Sicherheit NICHT!
"Wer hier ist, weil er Hilfe beansprucht, hat eine besondere moralische Verpflichtung, den Helfern nicht das Leben zu zerstören."
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Re: Zwangsfahrprüfungen für Rentner!!!

Beitragvon Demokrat » Mo 26. Nov 2012, 17:42

Wer eine MPU für Rentner fordert, der müsste vielleicht selbst mal zu einer gehen.
Natürlich gibt es Unfälle, bei denen klar erkennbar ist, dass der Fahrer ein hohes Alter hat.
Ob es dann am Alter lag, ist kaum beweisbar.
Bei anderen Unfällen ist die Sache eben meist nicht so klar. Der eine Fahrer hat noch mit dem Handy gespielt (meist nicht die Rentner), eine Fahrerin läßt sich von quengelnden Kindern ablenken und ein Anderer hat sich seine Zigarettenglut auf den Schenkel fallen lassen. Es gibt jede Menge anderer Gründe, warum Unfälle geschehen. Welcher Fahrer gibt schon zu, dass ihm dies passiert ist?
Hat hier schon mal jemand ein Rauchverbot am Steuer gefordert?
Muninn

Re: Zwangsfahrprüfungen für Rentner!!!

Beitragvon Muninn » Mo 26. Nov 2012, 22:44

firlefanz11 » Mo 26. Nov 2012, 14:29 hat geschrieben:Ein Sehtest verhindert nicht Gas u. Bremse zu verwechseln.
Ein Sehtest verhindert nicht falsch auf die Autobahn zu fahren.
Ein Sehtest verhindert nicht die Kontrolle übers Fahrzeug zu verlieren.
Alles Bullshit!

Es gibt aber noch weit mehr Probleme die eine neue Fahrprüfung in regelmässigen Intervallen notwendig machen.
Rentner haben ihre Prüfung anno dunnemals gemacht, und seither haben sich viele Regeln u. Gegebenheiten geändert.
Mit ihrere verringerten Reaktionsfähigkeit sind sie vielleicht gerade noch fähig durch Standardsituationen zu kommen. Aber wenn dann mal besondere Gegebenheiten ins Spiel kommen sind sie überfordert.
Letztens bin ich ne Bundesstrasse langgefahren, und kam an einer Auffahrt auf Diese mit langem Beschleunigungsstreifen vorbei. Ein Wagen kam parallel zu mir aus der Kurve in den Beschleunigungsbereich; Und was macht der Vollpfosten statt zu beschleunigen u. sich einzufädeln?! VOLLBREMSUNG! Der Hintermann wär fast drauf geknallt! Am Steuer saß Opi auf Sonntagausflug (letzteres Annahme des Autors).

Meinetwegen könnte man auch ne Zwangsprüfung für alle Autofahrer in bestimmten Intervallen verordnen (zum Glück gibts ja geeignete Simulatoren). Aber nur so lassen sich m. M. nach die Unfähigen aussortieren.
Man muss ja auch nicht gleich den Lappen abgeben müssen wenn man was falsch gemacht hat. Sich die korrekte Verhaltensweise erklären lassen, und die Situation noch mal abprüfen lassen würds ja auch schon tun...

Dieser Quark, den sich Ramsauer von den Amis abgeschaut hat, dass man die Pappe einfach nur mit nem Behördengang verlängern lassen muss löst das Problem jedenfalls mit Sicherheit NICHT!



Welche Verkehrsregeln haben sich denn seit annodazumal geändert?
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Re: Zwangsfahrprüfungen für Rentner!!!

Beitragvon Tantris » Di 27. Nov 2012, 01:08

Demokrat » Mo 26. Nov 2012, 18:42 hat geschrieben:Wer eine MPU für Rentner fordert, der müsste vielleicht selbst mal zu einer gehen.
Natürlich gibt es Unfälle, bei denen klar erkennbar ist, dass der Fahrer ein hohes Alter hat.
Ob es dann am Alter lag, ist kaum beweisbar.
Bei anderen Unfällen ist die Sache eben meist nicht so klar. Der eine Fahrer hat noch mit dem Handy gespielt (meist nicht die Rentner), eine Fahrerin läßt sich von quengelnden Kindern ablenken und ein Anderer hat sich seine Zigarettenglut auf den Schenkel fallen lassen. Es gibt jede Menge anderer Gründe, warum Unfälle geschehen. Welcher Fahrer gibt schon zu, dass ihm dies passiert ist?
Hat hier schon mal jemand ein Rauchverbot am Steuer gefordert?


Die meisten fordern hier regelmäßige untersuchungen für alle.

Das rauchen während der fahrt gefährlich ist, ist auch nicht gerade neu.
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Re: Zwangsfahrprüfungen für Rentner!!!

Beitragvon enfant_terrible » Di 27. Nov 2012, 21:21

Demokrat » Mo 26. Nov 2012, 18:42 hat geschrieben:Hat hier schon mal jemand ein Rauchverbot am Steuer gefordert?

Jungs, jetzt kommt doch endlich mal zu einem Pkt.

Rauchen am Steuer ist gefährlich.
Cola trinken am Steuer ist gefährlich.
Chips essen am Steuer ist gefährlich.
Handy am Steuer ist gefährlich.
Eine attraktive Frau neben sich zu haben ist gefährlich.
Eine Fliege im Auto zu haben ist gefährlich.
Mit Heuschnupfen im Frühjahr ins Auto steigen ist gefährlich.
Radio hören im Auto ist gefährlich.
Bei Nebel autofahren ist gefährlich.
Im Winter autofahren ist gefährlich.
Nachts autofahren ist gefährlich.

Der Fahrer sollte also idealerweise mit 0 Promille, hellwach, stocksteif am Steuer sitzen und seine ganze 100 %-ige Aufmerksamkeit dem Strassenverkehr widmen. Diesen Idealzustand werden wir aber nicht erreichen.

Daher mein obiger - immerhin von Jogi begrüßter Ansatz - gefährliche Fahrzeuge aus dem Verkehr zu nehmen, dazu gehören in erster Linie Geländewagen mit ihrer hohen Front, die selbst bei leichten Unfällen schwere Verletzungen oder den Tod eines Kindes zur Folge haben.
Sahnebär: Charmant, höflich, gebildet!
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Re: Zwangsfahrprüfungen für Rentner!!!

Beitragvon enfant_terrible » Di 27. Nov 2012, 21:41

firlefanz11 » Mo 26. Nov 2012, 15:29 hat geschrieben:Dieser Quark, den sich Ramsauer von den Amis abgeschaut hat, dass man die Pappe einfach nur mit nem Behördengang verlängern lassen muss löst das Problem jedenfalls mit Sicherheit NICHT!

Dieser Behördengang verursacht nur zusätzlichen Strassenverkehr. Als ob einer nach 10 Jahren Führerschein auf einmal nicht mehr Autofahren könnte.

Hier geht es eindeutig um die klammen Staatskassen...
Sahnebär: Charmant, höflich, gebildet!

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