Taxiverkehr und seine Konkurrenz

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frems
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Taxiverkehr und seine Konkurrenz

Beitragvon frems » Mi 25. Jun 2014, 20:27

In vielen Städten Europas protestieren derzeit desöfteren die Taxifahrer. Schuld daran ist eine aufkommende Konkurrenz, die sich vor allem über soziale Netzwerke sowie Smartphone-Apps nach und nach etabliert.

Der Trend zu Social Sharing ist ungebrochen - das macht sich auch bei Mitfahrangeboten bemerkbar. Doch die Konkurrenten zu Taxidiensten sind umstritten. Wer sind Uber, Wundercar und Co.? Netzwelt stellt die Angebote und weitere Dienste vor.

http://www.netzwelt.de/news/136761-myta ... sicht.html

Gründe der Taxilobby sind u.a., daß sie in diesem Wettbewerb benachteiligt werden, da sie recht strenge, teure Auflagen haben, denen diese Mitbewerber nicht unterliegen. Auf der anderen Seite wird beklagt, daß Konkurrenz gesetzlich verboten werden soll, um (vermeintliche?) Privilegien der Taxifahrer zu sichern.

Was mich nur mal interessieren würde: Hat jemand von Euch schon mal Uber, Flinc, Wundercar o. ä. benutzt? Ich selbst noch nicht, aber bisher scheinen die (eher wenigen) Kunden äußerst zufrieden zu sein.
Zuletzt geändert von frems am So 3. Mai 2015, 11:55, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Überschrift nach Strang-Zusammenlegung korrigiert
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Mithrandir
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Re: Das Monopol der Taxifahrer

Beitragvon Mithrandir » Mi 25. Jun 2014, 21:09

Dass für die kommerzielle Personenbeförderung spezielle Rahmenbedingungen gelten (Personenbeförderungsschein, entsprechende Versicherungstarife, Umsatzsteuer usw.) ist schon in Ordnung, und wenn irgendwelche Dienste meinen, sie bräuchten sich nicht daran zu halten, ist das nicht richtig.

Was aber ein Unding ist, sind Monopole die dadurch entstehen, dass Städte die Anzahl von Taxi-Konzessionen begrenzen, um die Taxifahrer vor »zu viel« Konkurrenz zu schützen. Es gibt Städte, in denen quasi keine neuen Konzessionen ausgegeben werden und die bestehenden dann für zigtausende Euro gehandelt werden.
Auch die Preise sind festgelegt, Wettbewerb besteht da nicht.

Es ist verwunderlich, warum ausgerechnet im Taxi-Gewerbe kein Wettbewerb stattfinden darf. Bei Bäckereien z. B. (und dort gibt es immerhin um Grundnahrungsmittel) beschränken die Städte ja auch nicht die Zahl der Marktteilnehmer durch Bäckerei-Konzessionen und schreiben dann auch noch vor, was das Brot kosten darf.
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Theodore
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Re: Das Monopol der Taxifahrer

Beitragvon Theodore » Mi 25. Jun 2014, 21:20

Die Taxiunternehmen müssen sich wohl der Lage fügen und sich anpassen, aber solange Apps meinen Wochenendsrausch nicht schlagartig auskurieren können oder mich früh morgens zum Flughafen bringen, werde ich weiterhin auf die guten, alten, offiziellen Taxis setzen.
Die Realität ist unfehlbar oder so...
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ToughDaddy
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Re: Das Monopol der Taxifahrer

Beitragvon ToughDaddy » Mi 25. Jun 2014, 22:03

Theodore » Mi 25. Jun 2014, 22:20 hat geschrieben:Die Taxiunternehmen müssen sich wohl der Lage fügen und sich anpassen, aber solange Apps meinen Wochenendsrausch nicht schlagartig auskurieren können oder mich früh morgens zum Flughafen bringen, werde ich weiterhin auf die guten, alten, offiziellen Taxis setzen.


Wie sollen sie sich anpassen? Auch sich der Schwarzarbeit hingeben ohne Lizenz, ohne Versicherung usw?


@frems

Ich halte nichts von solcher Schwarzarbeit.
Wäre es keine Schwarzarbeit hätten sie eine Gewerbe und bräuchten eine Taxilizenz und müssten die gleichen Voraussetzungen erfüllen. Hinzu kommt natürlich noch, dass es keine festen Preise gibt.
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Tantris
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Re: Das Monopol der Taxifahrer

Beitragvon Tantris » Mi 25. Jun 2014, 22:37

Mithrandir » Mi 25. Jun 2014, 22:09 hat geschrieben:Dass für die kommerzielle Personenbeförderung spezielle Rahmenbedingungen gelten (Personenbeförderungsschein, entsprechende Versicherungstarife, Umsatzsteuer usw.) ist schon in Ordnung, und wenn irgendwelche Dienste meinen, sie bräuchten sich nicht daran zu halten, ist das nicht richtig.

Was aber ein Unding ist, sind Monopole die dadurch entstehen, dass Städte die Anzahl von Taxi-Konzessionen begrenzen, um die Taxifahrer vor »zu viel« Konkurrenz zu schützen.


Hm... das gibts aber bei sehr vielen berufen.... unendlich viele gewerbelizenzen sind auch eher selten und auch nur selten sinnvoll.
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Cat with a whip
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Re: Das Monopol der Taxifahrer

Beitragvon Cat with a whip » Do 26. Jun 2014, 11:58

"social sharing", rofl. Wer solche Begriffe auf entgeltliche Privattaxis und deren kommerzielle Vermittlung ummünzt, den erkennt man daran, dass er seine Unterhose übern Kopf trägt.
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John Galt
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Re: Das Monopol der Taxifahrer

Beitragvon John Galt » Do 26. Jun 2014, 12:25

Als Staazi steht man auf der falschen Seite der Geschichte.
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Re: Das Monopol der Taxifahrer

Beitragvon gopinay » Do 26. Jun 2014, 12:34

frems » Mi 25. Jun 2014, 20:27 hat geschrieben:In vielen Städten Europas protestieren derzeit desöfteren die Taxifahrer. Schuld daran ist eine aufkommende Konkurrenz, die sich vor allem über soziale Netzwerke sowie Smartphone-Apps nach und nach etabliert.

Der Trend zu Social Sharing ist ungebrochen - das macht sich auch bei Mitfahrangeboten bemerkbar. Doch die Konkurrenten zu Taxidiensten sind umstritten. Wer sind Uber, Wundercar und Co.? Netzwelt stellt die Angebote und weitere Dienste vor.

http://www.netzwelt.de/news/136761-myta ... sicht.html

Gründe der Taxilobby sind u.a., daß sie in diesem Wettbewerb benachteiligt werden, da sie recht strenge, teure Auflagen haben, denen diese Mitbewerber nicht unterliegen. Auf der anderen Seite wird beklagt, daß Konkurrenz gesetzlich verboten werden soll, um (vermeintliche?) Privilegien der Taxifahrer zu sichern.

Was mich nur mal interessieren würde: Hat jemand von Euch schon mal Uber, Flinc, Wundercar o. ä. benutzt? Ich selbst noch nicht, aber bisher scheinen die (eher wenigen) Kunden äußerst zufrieden zu sein.

Dieses prinzipielle Problem haben doch viele Handwerks- und Dienstleistungsanbieter.

Begegnen kann man dem meiner Meinung nach mit besseren Absetzungsmöglichkeiten im Steuerrecht und mit Verschärfung der Haftungs- und Gewährleistungsregelungen.
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Re: Das Monopol der Taxifahrer

Beitragvon John Galt » Do 26. Jun 2014, 12:36

Bezahlt wird über bei Uber über den Anbieter -> Buchungen vorhanden, "Schwarzarbeit" wäre sehr dumm.
Umsatzsteuer -> Phantasieproblem.
Personenbeförderungsschein -> reine bürokratische Schikane.
Ortskenntnis Taxi-rotz -> aus dem letzten Jahrhundert, jeder Depp hat GPS.

Sonst noch was? :rolleyes:
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Re: Das Monopol der Taxifahrer

Beitragvon Blickwinkel » Do 26. Jun 2014, 12:37

Tja, da sind die Taxi-Unternehmen selbst schuld. Nur bei den Taxifahrern abkassieren, aber dafür die Trends verschlafen, ist eben Mist.

Davon abgesehen ist das Taxifahrer-Monopol überhaupt nicht gut. Ich fahre oft mit der Konkurrenz, weil diese einen besseren Service haben und dabei noch günstiger sind. Die Taxi-Lizenzen sind eben sehr teuer.

Bezüglich des Service bei den Taxis ist es manchmal echt grauenhaft, was da einem geboten wird. Von verrauchten, stinkenden Taxen, über Taxifahrer, die mit lauter Musik einen auf Michael Schumacher in der Innenstadt machen müssen, über faule Taxi-Fahrer, die einen noch nicht mal direkt vor die Tür des Kunden im Schneegestöber fahren wollen oder volle Kofferräume im Taxi, weil der Hr. Taxi-Fahrer noch 20 Taschen durch die Gegend fährt, während der Fahrgast doch gefälligst sein Gepäck auf den Schoß nehmen kann.

Oder der Klassiker, dass man als Geschäftsreisender bei der Ankunft am Flughafen direkt nach dem Weg zu der genannten Adresse gefragt wird, und der Taxifahrer ansonsten stur nach Navi fährt (obwohl er doch eine Ortskundeprüfung normalerweise braucht, um seinen Job machen zu dürfen).

Dann noch das Gejammer der Taxifahrer, dass sie zu wenig Geld verdienen, kurze Fahrten lohnen sich nicht, lange Fahrten, so hat mir eine Taxifahrerin gesagt, sind auch schlecht usw.

Gott sei Dank gibt es auch normale Taxifahrer, aber die sind rar gesäht.
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Re: Das Monopol der Taxifahrer

Beitragvon ToughDaddy » Do 26. Jun 2014, 15:57

Tja die Schwarzarbeiter unterstützen und dann noch zur Rechtfertigung wüst rumschimpfen.
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Re: Das Monopol der Taxifahrer

Beitragvon Blickwinkel » Do 26. Jun 2014, 15:59

ToughDaddy » Do 26. Jun 2014, 16:57 hat geschrieben:Tja die Schwarzarbeiter unterstützen und dann noch zur Rechtfertigung wüst rumschimpfen.


Kannst ja mal gerne öfters Taxi-Fahren, dann wirst du vielleicht deine Meinung ändern, du Robin-Hood aller Armen und Taxifahrer. :)
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Re: Das Monopol der Taxifahrer

Beitragvon Liegestuhl » Do 26. Jun 2014, 16:26

In 20 Jahren werden wir darüber lachen, dass wir tatsächlich mal eine solche Diskussion geführt haben. Das Ganze nennt sich "Strukturwandel" und lässt sich nicht aufhalten. Es lassen sich allenfalls bedingt Rahmenbedingungen setzen.
Ein Hütchen mit Federn, die Armbrust über der Schulter, aber ein Jäger ist es nicht.
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Re: Das Monopol der Taxifahrer

Beitragvon Sri Aurobindo » Do 26. Jun 2014, 16:39

In 20 Jahren sind Taxifahrer so etwas wie heute Kutschfahrer

Und Google fährt uns wohin wir auch wollen.
ob sich das dann Android-Taxi nennt?

http://www.heise.de/newsticker/meldung/ ... 39212.html
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Re: Das Monopol der Taxifahrer

Beitragvon ToughDaddy » Do 26. Jun 2014, 16:52

Sri Aurobindo » Do 26. Jun 2014, 17:39 hat geschrieben:In 20 Jahren sind Taxifahrer so etwas wie heute Kutschfahrer

Und Google fährt uns wohin wir auch wollen.
ob sich das dann Android-Taxi nennt?

http://www.heise.de/newsticker/meldung/ ... 39212.html


Es geht um das heute, um die Gegenwart und nicht eine mögliche Zukunft. Derzeit müssen Taxifahrer eine Lizenz haben und dazu bestimmte Voraussetzungen erfüllen, Steuern müssen gezahlt werden usw. usf.
Dies geschieht bei den Schwarzfahrern nicht. Da gibt es nicht mal feste Preise. Keine Versicherung. usw. usf.


@Blickwinkel
viewtopic.php?p=2615089#p2615089
Tja und mal wieder nur ad personam und weiterhin ohne Argumentation. Wie wärs mal mit Argumentation, warum die einen Lizenzen haben müssen, Steuern zahlen müssen, Versicherungen haben müssen und die anderen nicht?
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Re: Das Monopol der Taxifahrer

Beitragvon Liegestuhl » Do 26. Jun 2014, 18:04

ToughDaddy » Do 26. Jun 2014, 17:52 hat geschrieben:Es geht um das heute, um die Gegenwart und nicht eine mögliche Zukunft. Derzeit müssen Taxifahrer eine Lizenz haben und dazu bestimmte Voraussetzungen erfüllen, Steuern müssen gezahlt werden usw. usf.
Dies geschieht bei den Schwarzfahrern nicht.


Steuern müssen für diese Einkommen ebenfalls bezahlt werden. Ob das immer gemacht wird, steht auf einem anderen Blatt. Schwarzfahrer gibt es auch bei Taxifahrern ausreichend.

Und dass man eine Lizenz dafür benötigt, um jemanden von A nach B zu transportieren, ist reiner Bürokratismus und Geldschneiderei. Wenn du mal schaust, wie man heute einen Personenbeförderungsschein bekommt, ist das ein Hohn. Das hat mit einer sicherheitsrelevanten Untersuchung rein gar nichts zu tun.
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Re: Das Monopol der Taxifahrer

Beitragvon Dampflok94 » Do 26. Jun 2014, 18:12

Mithrandir » 25. Jun 2014, 22:09 hat geschrieben:Dass für die kommerzielle Personenbeförderung spezielle Rahmenbedingungen gelten (Personenbeförderungsschein, entsprechende Versicherungstarife, Umsatzsteuer usw.) ist schon in Ordnung, und wenn irgendwelche Dienste meinen, sie bräuchten sich nicht daran zu halten, ist das nicht richtig.

Was aber ein Unding ist, sind Monopole die dadurch entstehen, dass Städte die Anzahl von Taxi-Konzessionen begrenzen, um die Taxifahrer vor »zu viel« Konkurrenz zu schützen. Es gibt Städte, in denen quasi keine neuen Konzessionen ausgegeben werden und die bestehenden dann für zigtausende Euro gehandelt werden.
Auch die Preise sind festgelegt, Wettbewerb besteht da nicht.

Es ist verwunderlich, warum ausgerechnet im Taxi-Gewerbe kein Wettbewerb stattfinden darf. Bei Bäckereien z. B. (und dort gibt es immerhin um Grundnahrungsmittel) beschränken die Städte ja auch nicht die Zahl der Marktteilnehmer durch Bäckerei-Konzessionen und schreiben dann auch noch vor, was das Brot kosten darf.

Es mag ja für dich sinnvoll erscheinen ein Taxi heran zu winken, dann um den Preis zu feilschen um letztendlich den Wagen abzulehnen um auf ein preiswerteres Modell zu warten. Ich halte das für unpraktikabel. Oder am Taxihalteplatz anzurufen, den Fahrer nach seinem Preis zu fragen und wenn der nicht paßt zu bitten, er möge doch den Hörer an den nächsten Fahrer weiter zu geben. In der Hoffnung der ist vielleicht billiger. Halte ich auch nicht für sinnvoll.
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Re: Das Monopol der Taxifahrer

Beitragvon Dampflok94 » Do 26. Jun 2014, 18:18

Liegestuhl » 26. Jun 2014, 17:26 hat geschrieben:In 20 Jahren werden wir darüber lachen, dass wir tatsächlich mal eine solche Diskussion geführt haben. Das Ganze nennt sich "Strukturwandel" und lässt sich nicht aufhalten. Es lassen sich allenfalls bedingt Rahmenbedingungen setzen.

Es gibt diese Rahmenbedingungen bereits. Und an die sollte man sich halten. Man kann sich ja für Änderungen einsetzen. Aber bis die erzielt sind, sollte man schon warten.
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Re: Das Monopol der Taxifahrer

Beitragvon Liegestuhl » Do 26. Jun 2014, 18:27

Dampflok94 » Do 26. Jun 2014, 19:18 hat geschrieben:Es gibt diese Rahmenbedingungen bereits. Und an die sollte man sich halten. Man kann sich ja für Änderungen einsetzen. Aber bis die erzielt sind, sollte man schon warten.


Meines Wissens ist es nicht geklärt, ob gegen Rahmenbedingungen verstoßen werden.
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Re: Das Monopol der Taxifahrer

Beitragvon Dampflok94 » Do 26. Jun 2014, 18:35

Liegestuhl » 26. Jun 2014, 19:27 hat geschrieben:
Dampflok94 » Do 26. Jun 2014, 19:18 hat geschrieben:Es gibt diese Rahmenbedingungen bereits. Und an die sollte man sich halten. Man kann sich ja für Änderungen einsetzen. Aber bis die erzielt sind, sollte man schon warten.


Meines Wissens ist es nicht geklärt, ob gegen Rahmenbedingungen verstoßen werden.

Schau mer mal. :)
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