Güterverkehr steigt um 38 %

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Re: Güterverkehr steigt um 38 %

Beitragvon Elser » Sa 25. Nov 2017, 14:34

Alexyessin hat geschrieben:(21 Nov 2017, 21:37)

Sie rollen über unsere Autobahnen. Ob sie jetzt reimportiert sind, oder es zu Zollstopps kommen muss, das ist völlig egal. Der Weg in Deutschland bleibt vorerst gleich, bzw. wenn Kollege Elser das richtig rechnen würde, würden sogar erstmal mehr LKWs fahren.


Wenn du meine Vorschläge nicht einfach ignorieren, sondern ein wenig darüber nachdenken würdest, könntest Du den Sinn erkennen. Du willst das einfach nicht. Du diskutierst nicht die Argumente, Du schlägst einfach panisch verbal um Dich. Wie ich finde - ohne Sinn und Verstand, was immer Dich dazu treibt. Träumst Du noch Deinen "Trackerdream"? ;) Wach auf ! Der LKW-Verkehr steht kurz vor dem Kollaps. Sieh' hin !!! Von toten Pferden steigt man ab ! :D

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Re: Güterverkehr steigt um 38 %

Beitragvon Der Neandertaler » So 26. Nov 2017, 12:53

Hallo Quatschki.
Quatschki hat geschrieben:Das ist das gleiche Prinzip, wie wenn man Staus verhindern will.
Da darf man keine neuen Straßen bauen, sondern man muß man aus zweispurig einspurig machen und 30 Zone!
Mit dieser Einstellung ist man auch schon vor etlichen Jahren an die Probleme der damaligen Zeit herangegangen. Mit welchem Erfolg erleben wir heute. Der Verkehr ist trotzdem gestiegen:
    er fährt heute auf löchrigen Strassen und steht auf maroden Brücken.
Wo andere vorausdenken, hängst Du mit Deiner Einschätzung ... mit Deiner Forderung sehr weit zurück.
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Re: Güterverkehr steigt um 38 %

Beitragvon Quatschki » So 26. Nov 2017, 13:21

Der Neandertaler hat geschrieben:(26 Nov 2017, 12:53)

Hallo Quatschki.Mit dieser Einstellung ist man auch schon vor etlichen Jahren an die Probleme der damaligen Zeit herangegangen. Mit welchem Erfolg erleben wir heute. Der Verkehr ist trotzdem gestiegen:
    er fährt heute auf löchrigen Strassen und steht auf maroden Brücken.
Wo andere vorausdenken, hängst Du mit Deiner Einschätzung ... mit Deiner Forderung sehr weit zurück.

Ich finde, die Vergrämung der Autofahrer aus bestimmten Bereichen, Knotenpunkten oder Routen funktioniert recht gut, mit 30 Zone, Verengungen, Verkehrsinseln und Blitzern.

"löchrig und marode" ist ein anderes Thema.
Denn dass Stahlbrücken von vor hundert Jahren alle hundert Jahre und Betonbrücken von vor 50 Jahren alle 50 Jahre saniert oder ersetzt werden müssen, das ist nicht erst seit neuestem bekannt, sondern seitdem die Dinger einst gebaut wurden.
Die Mittel und Ressourcen dafür sind über Jahrzehnte im Voraus planbar und kalkulierbar. Wenn es trotzdem nicht gemacht und lieber auf Verschleiß gefahren wird, ist das eine politische Entscheidung.
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Re: Güterverkehr steigt um 38 %

Beitragvon Der Neandertaler » So 26. Nov 2017, 14:21

Hallo Quatschki.
Wenn Dein Beitrag ... Deine Aussage ("gleiches Prinzip" - "keine Strassen bauen" - "Verengungen") ... wenn dies keine Ironie war ... sein sollte, ist meine Beschreibung ("marode und löchrig") "kein anderes Thema", wie Du feststellst, xondern eine folgerichtige Beschreibung Deiner Forderungen.
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Re: Güterverkehr steigt um 38 %

Beitragvon Alexyessin » Mo 27. Nov 2017, 09:24

Elser hat geschrieben:(25 Nov 2017, 14:26)

Alles Unsinn. Drehe all' das oben geschriebenes um, dann stimmst.


Nein, denn die Menge der zu transportierenden Ware ist ja erstmal da.
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Re: Güterverkehr steigt um 38 %

Beitragvon Alexyessin » Mo 27. Nov 2017, 09:27

Elser hat geschrieben:(25 Nov 2017, 14:34)

Wenn du meine Vorschläge nicht einfach ignorieren, sondern ein wenig darüber nachdenken würdest, könntest Du den Sinn erkennen. Du willst das einfach nicht. Du diskutierst nicht die Argumente, Du schlägst einfach panisch verbal um Dich. Wie ich finde - ohne Sinn und Verstand, was immer Dich dazu treibt. Träumst Du noch Deinen "Trackerdream"? ;) Wach auf ! Der LKW-Verkehr steht kurz vor dem Kollaps. Sieh' hin !!! Von toten Pferden steigt man ab ! :D

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Der LKW wird so lange nicht vor dem Kollaps stehen, solange es keine adäquaten Ersatz gibt. Das sind nun mal Fakten, ob dir das ideologisch passt oder nicht. Denn ich liefere hier die ganze Zeit sachliche Argumente, während du versuchst die ganze Geschichte per ad personam zu verkaufen.
Es geht hier nicht um irgendwelche Gefühle - hier geht es schlichtweg um den Warenverkehr, der vorhanden ist und - auch wenn es dir noch so schwer fällt - bleiben wird. Denn Warenverkehr ist nunmal der Idikator für eine florierende Wirtschaft.
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Re: Güterverkehr steigt um 38 %

Beitragvon immernoch_ratlos » So 3. Dez 2017, 17:06

(11.11.2014) Gerd S. hat geschrieben:Die Belastung für Deutschlands Straßen, Schienen und Wasserwegen steigt weiter: Das Verkehrsministerium prognostiziert bis 2030 einen Anstieg des Güterverkehrs um 38 Prozent. Das größte Plus verzeichnet dabei die Bahn.

Das ist die Schlagzeile eines ARD-Berichtes. Was leider aus diesem Bericht kaum hervorgeht, ist die untragbare Situation auf deutschen Autobahnen. Wir wundern uns über diese vielen Baustellen? Warum? Wenn die deutsche Wirtschaft ihre Lager auf die Straßen verlagert und jede Ware mit Lastzügen oder Transportern verteilt und geliefert wird, dann steigt die Belastung des Bauwerks Straße um ein Vielfaches. Die Länge eines Lastzuges beträgt ca. 19 Meter, sein Gewicht beträgt bis zu 40 Tonnen. Ein PKW wiegt etwa 2 Tonnen und ist 5 Meter lang. Logisch, das bei zunehmendem LKW-Verkehr auf den Autobahnen die Beanspruchung des Bauwerks "Straße" mit all seinen Brücken enorm zugenommen hat und weiter zunehmen wird. Natürlich wird auch der Straßenverkehr und seine Auswirkungen (Stau, Abgase, Lärm, Platzverbrauch, Kosten für den Steuerzahler) zunehmen. Noch mehr Pendler werden im Stau stehen und wertvolle Zeit vertrödeln. Schon jetzt gehört die rechte Spur den Brummis. Wir sollten uns jetzt langsam entscheiden: Bauen wir die Bahn vernünftig aus und verlagern den Güterverkehr weitestgehend auf die Schiene (die für schwere Laste ausgelegt ist, siehe Schweiz) oder überlassen wir die deutschen Autobahnen dem Güterverkehr mit all seinen Folgen. Sollte jemand jetzt auf die vielen Arbeitsplätze des Güterverkehrs hinweisen wollen, möge er bitte zuerst auf die Nummernschilder der LKW´s und Transporter auf deutschen Autobahnen achten und mit den LKW-Fahrern reden, die einen deutschen LKW fahren. Sie sind in der Regel unterbezahlte Leiharbeitskräfte aus dem benachbarten, östlichen Staaten.
Das war der Eingangsbeitrag vor inzwischen knapp mehr als 3 Jahren.

Heute titelt die FAZ : (03.12.2017) "Schiene geht nicht : Warum wir ständig im Stau stehen"

Der Artikel fängt an mit "An den zahlreichen Staus auf deutschen Straßen sind vor allem die Lastwagen schuld. Warum verlagert die Politik den Gütertransport nicht auf die Bahn?"
Stuttgart ist die deutsche Stauhauptstadt schlechthin. Seit Januar dieses Jahres gab es 18.519 Staus, fast sechzig am Tag. Wer als Pendler für eine Autofahrt normalerweise eine Stunde braucht, muss in der Daimler- und Porschestadt nach Berechnungen von Verkehrswissenschaftlern immer 34 Minuten zusätzlich einplanen.
Das wird sicher nicht besser - "falls" oder "wenn" (hier darf jeder glauben was er / sie will) Fahrverbote (wie auch immer "gestaltet") ab 2018 dazukommen.
Schuld an dem extremen Verkehrschaos sind auch lokale Gründe wie das Fehlen eines Autobahnrings und der unattraktive Nahverkehr. Aber in anderen Städten und Bundesländern ist die Verkehrssituation ebenfalls dramatisch. Das verursacht Stress, macht krank, schadet der Umwelt und kostet viel Geld. Nach Schätzungen des Verkehrsinformationsanbieters „Inrix“ werden die Staus auf deutschen Straßen im Jahr 2030 einen volkswirtschaftlichen Schaden in Höhe von 33 Milliarden Euro anrichten.
Auch recht interessant :
„Die durchschnittliche Verkehrsleistung einer in Deutschland lebenden Person liegt derzeit bei rund 41 km pro Person und Tag für die Nutzung aller Verkehrsmittel. In den letzten Jahren ist dieser Wert fast nicht angestiegen“, sagt Martin Kagerbauer. Der Professor für Transportstudien am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) berichtet, dass im Jahr 2014 auf deutschen Straßen 743 Milliarden Kilometer mit Fahrzeugen zurückgelegt wurden. Seit 2002 ist diese Zahl nur um knapp sechs Prozent gestiegen.
Wenn das so ist, ist der "inländische Anteil" kaum, und keineswegs dramatisch angestiegen. Auf einer glückseligen Insel, wäre keine Notwendigkeit für zusätzliche Straßen entstanden - nur D ist keine Insel - wer immer im europäischen Ausland in andere europäische Länder fahren und transportieren möchte / muss, kommt an D buchstäblich nicht vorbei...

Was ist also tatsächlich geschehen :?: Ja wir ahnen es - wir werden "überfremdet"
Deutlich zugenommen hat dagegen im selben Zeitraum die Strecke, die ausländische Kraftfahrzeuge auf deutschen Straßen zurücklegten: von 27 auf 41 Milliarden Kilometer.

Und genau da liegen die Gründe für das Chaos auf deutschen Straßen. Sie reichen über Deutschland hinaus: die Just-in-time-Produktion, bei der immer logistisch genau nach Bedarf geliefert wird; die Verlagerung der Herstellung nach China; der Internet-Handel; die Öffnung der Grenzen nach Osteuropa; die Erweiterung der Europäischen Union.

Wozu das alles führt, lässt sich zum Beispiel im Norden Baden-Württembergs besichtigen, an der A 6, auf der man von Heidelberg bis nach Prag fahren kann.

Auf der jeweils zweispurigen Autobahn stehen in beide Richtungen auf der einen Spur Hunderte Lastwagen, manchmal über hundert Kilometer, und auf der zweiten Spur fahren Autos im Schritt-Tempo. So ist das an jedem Wochentag. Auf dem besonders stark befahrenen Abschnitt vom Weinsberger Kreuz, bekannt aus den Verkehrsnachrichten, bis nach Feuchtwangen zählt die Polizei täglich 77.000 Fahrzeuge, 37 Prozent davon sind Laster. Durchschnittlich liegt der Anteil der Schwerlaster auf Autobahnen bei 14 Prozent.
Eine Idee wie das zukünftig (besser :?: ) geht bzw. aussieht :
Der Güterverkehr auf der Schiene ist insgesamt zu teuer und veraltet.

Und so werden drei Viertel der in Deutschland transportierten Güter über den Asphalt der Autobahnen und Bundesstraßen kutschiert.

Auch Fachleute halten den klassischen Schienengüterverkehr der Bahn für wenig zukunftsfähig, weil die industrielle Produktion abnimmt: Durch den Internethandel werden die einzelnen Sendungen kleiner – da ist eine engmaschige, flexible Logistik nötig, für die sich die Straße einfach besser eignet.

Die Bahn könnte sich aber neu ausrichten, sich zum Beispiel auf schnelle lange Transportstrecken zwischen Logistikzentren konzentrieren.

Auch auf der Straße richten sich die Blicke auf Innovationen. Ob das autonome Fahren, das teilautonome Fahren und das Car-Sharing das Fahrverhalten der Deutschen ändern, will aber kaum ein Wissenschaftler heute voraussagen.
Nein so gesehen wird kein einziges Fahrzeug "vor dem Kollaps stehen" - "einfach nutzlos stehen" allerdings schon.... Das hätte niemand ohne die Wissenschaft ahnen können :
Weniger Staus gibt es nur, wenn die Zahl der Autos auf der Fläche abnimmt, wenn es weniger Schwerlastverkehr gibt und wenn an möglichst wenigen Stellen die Bagger stehen.
Das da überall "Bagger stehen", kann problemlos dem Schwerlastverkehr angelastet werden. Je nach Quelle lässt der Schaden, den EIN LKW anrichtet in ein "PKW-Äquivalent" von ~(70.000PKW/LKW)/a "gewichten" - habe auch schon höhere Zahlen gesehen, aber auf 37% umgerechnet fahren so eine gewaltige "virtuelle PKW-Flotte" real jede Menge BAB und Straßen kaputt. Eine "unsichtbare Subvention" die sich aus der KFZ-Steuer + Maut (zumindest für die in D zugelassenen LKW "gegenrechnen lässt). Alle ausländischen LKW zahlen zwar Maut, aber das war es dann auch schon.

Der dt. Steuerzahler hält gern die Straßen und BAB bereit, wie sonst auch soll das permanente wirtschaftliche Wachstum entstehen :?: Ganz nebenbei wird fleißig emittiert was die fossilen Brennstoffe hergeben. Besonders schlaue osteuropäische LKW-Eigner haben den Nutzen von "Add Blue"- Abschalteinrichtungen entdeckt, die - wie zuvorkommend - in D überhaupt nicht kontrolliert werden :( - auch nicht bei den üblichen Verkehrskontrollen, wo eine beachtliche "Strecke" von LKW-Wracks bereits bei vergleichsweise geringer Kontrollfrequenz "aussortiert" wird :dead:

In D wird auch das kostensparende Nomadentum der meist völlig unterbezahlten osteuropäischen Fahrer, die zu Dumpingpreisen dt. Fuhrunternehmen gleich mit mehreren Methoden "aus dem Verkehr drängen", praktisch nicht verfolgt - z.B. Belgien - greift da härter durch - was dank eindeutiger EU-Vereinbarungen auch in D möglich wäre. Alles nur sehr schwer - wenn überhaupt verständlich.... :mad2:
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Re: Güterverkehr steigt um 38 %

Beitragvon Teeernte » So 3. Dez 2017, 22:15

immernoch_ratlos hat geschrieben:(03 Dec 2017, 17:06)

Das war der Eingangsbeitrag vor inzwischen knapp mehr als 3 Jahren.

Heute titelt die FAZ : (03.12.2017) "Schiene geht nicht : Warum wir ständig im Stau stehen"

Der Artikel fängt an mit "An den zahlreichen Staus auf deutschen Straßen sind vor allem die Lastwagen schuld. Warum verlagert die Politik den Gütertransport nicht auf die Bahn?"Das wird sicher nicht besser - "falls" oder "wenn" (hier darf jeder glauben was er / sie will) Fahrverbote (wie auch immer "gestaltet") ab 2018 dazukommen.Auch recht interessant : Wenn das so ist, ist der "inländische Anteil" kaum, und keineswegs dramatisch angestiegen. Auf einer glückseligen Insel, wäre keine Notwendigkeit für zusätzliche Straßen entstanden - nur D ist keine Insel - wer immer im europäischen Ausland in andere europäische Länder fahren und transportieren möchte / muss, kommt an D buchstäblich nicht vorbei...

Was ist also tatsächlich geschehen :?: Ja wir ahnen es - wir werden "überfremdet" Eine Idee wie das zukünftig (besser :?: ) geht bzw. aussieht :Nein so gesehen wird kein einziges Fahrzeug "vor dem Kollaps stehen" - "einfach nutzlos stehen" allerdings schon.... Das hätte niemand ohne die Wissenschaft ahnen können : Das da überall "Bagger stehen", kann problemlos dem Schwerlastverkehr angelastet werden. Je nach Quelle lässt der Schaden, den EIN LKW anrichtet in ein "PKW-Äquivalent" von ~(70.000PKW/LKW)/a "gewichten" - habe auch schon höhere Zahlen gesehen, aber auf 37% umgerechnet fahren so eine gewaltige "virtuelle PKW-Flotte" real jede Menge BAB und Straßen kaputt. Eine "unsichtbare Subvention" die sich aus der KFZ-Steuer + Maut (zumindest für die in D zugelassenen LKW "gegenrechnen lässt). Alle ausländischen LKW zahlen zwar Maut, aber das war es dann auch schon.

Der dt. Steuerzahler hält gern die Straßen und BAB bereit, wie sonst auch soll das permanente wirtschaftliche Wachstum entstehen :?: Ganz nebenbei wird fleißig emittiert was die fossilen Brennstoffe hergeben. Besonders schlaue osteuropäische LKW-Eigner haben den Nutzen von "Add Blue"- Abschalteinrichtungen entdeckt, die - wie zuvorkommend - in D überhaupt nicht kontrolliert werden :( - auch nicht bei den üblichen Verkehrskontrollen, wo eine beachtliche "Strecke" von LKW-Wracks bereits bei vergleichsweise geringer Kontrollfrequenz "aussortiert" wird :dead:

In D wird auch das kostensparende Nomadentum der meist völlig unterbezahlten osteuropäischen Fahrer, die zu Dumpingpreisen dt. Fuhrunternehmen gleich mit mehreren Methoden "aus dem Verkehr drängen", praktisch nicht verfolgt - z.B. Belgien - greift da härter durch - was dank eindeutiger EU-Vereinbarungen auch in D möglich wäre. Alles nur sehr schwer - wenn überhaupt verständlich.... :mad2:


immernoch_ratlos hat geschrieben:
(03 Dec 2017, 18:10)

Konnte das tatsächlich im Voraus eingeplant werden :?:


ja....der Güterverkehr steigt um 38 %...
Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D
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Re: Güterverkehr steigt um 38 %

Beitragvon Elser » Fr 8. Dez 2017, 10:30

Alexyessin hat geschrieben:(27 Nov 2017, 09:27)

Der LKW wird so lange nicht vor dem Kollaps stehen, solange es keine adäquaten Ersatz gibt. Das sind nun mal Fakten, ob dir das ideologisch passt oder nicht. Denn ich liefere hier die ganze Zeit sachliche Argumente, während du versuchst die ganze Geschichte per ad personam zu verkaufen.
Es geht hier nicht um irgendwelche Gefühle - hier geht es schlichtweg um den Warenverkehr, der vorhanden ist und - auch wenn es dir noch so schwer fällt - bleiben wird. Denn Warenverkehr ist nunmal der Idikator für eine florierende Wirtschaft.



".....hier geht es schlichtweg um Warenverkehr....." Ja - auch. Aber eben auch um die Umwelt. Kann man nicht einfach so trennen.

"....ich liefere hier ständig Argument....." Nein - tuest Du nicht. Du betest hier nur immer wieder herunter, dass alles so bleiben soll wie es ist, auch wenn es umweltpolitisch nicht funktioniert.

".....es geht hier nicht um Gefühle......" Ich lese was du hier so schreibst und komme zu dem Schluss, das es Dir sehr wohl um Gefühle geht.

".....der Warenverkehr ist nunmal der Indikator für eine florierende Wirtschaft..... " Nicht unbedingt, in Teilen aber schon. Das bedeutet aber nicht zwingend, das man den sinnvollen (!!!) Warenverkehr auf eine unsinnige, extrem umweltschädliche Art machen muss.

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Re: Güterverkehr steigt um 38 %

Beitragvon Alexyessin » Fr 8. Dez 2017, 12:03

Elser hat geschrieben:(08 Dec 2017, 10:30)

".....hier geht es schlichtweg um Warenverkehr....." Ja - auch. Aber eben auch um die Umwelt. Kann man nicht einfach so trennen.

"....ich liefere hier ständig Argument....." Nein - tuest Du nicht. Du betest hier nur immer wieder herunter, dass alles so bleiben soll wie es ist, auch wenn es umweltpolitisch nicht funktioniert.

".....es geht hier nicht um Gefühle......" Ich lese was du hier so schreibst und komme zu dem Schluss, das es Dir sehr wohl um Gefühle geht.

".....der Warenverkehr ist nunmal der Indikator für eine florierende Wirtschaft..... " Nicht unbedingt, in Teilen aber schon. Das bedeutet aber nicht zwingend, das man den sinnvollen (!!!) Warenverkehr auf eine unsinnige, extrem umweltschädliche Art machen muss.

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Du hast die Warenmenge X - die bleibt vorhanden, wenn du keinen wirtschaftspolitischen Kamikaze Kurs fahren willst.
Begrenzt du aber die Ladevolumen zu Warenmenge X werden die LKW mehr werden.

Das sind nun mal ganz einfache Fakten.

Dann kannst du natürlich hingehen und sagen - was ich durchaus sinnig finde - warum Lebensmittel von Portugal nach Polen und dann nach Irland transportiert werden müssen. Vollkommen korrekt. Das ist unsinniges Steuervorteilsgezeter. Aber wieviel der LKW macht denn dieser Querverkehr überhaupt aus? Hast du diesbezüglich ein paar verlässliche Zahlen?
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Re: Güterverkehr steigt um 38 %

Beitragvon Elser » Fr 8. Dez 2017, 13:00

Alexyessin hat geschrieben:(08 Dec 2017, 12:03)

Du hast die Warenmenge X - die bleibt vorhanden, wenn du keinen wirtschaftspolitischen Kamikaze Kurs fahren willst.
Begrenzt du aber die Ladevolumen zu Warenmenge X werden die LKW mehr werden.

Das sind nun mal ganz einfache Fakten.

Dann kannst du natürlich hingehen und sagen - was ich durchaus sinnig finde - warum Lebensmittel von Portugal nach Polen und dann nach Irland transportiert werden müssen. Vollkommen korrekt. Das ist unsinniges Steuervorteilsgezeter. Aber wieviel der LKW macht denn dieser Querverkehr überhaupt aus? Hast du diesbezüglich ein paar verlässliche Zahlen?



Deine Fakten sind keine Fakten ! Du erklärst Sie einfach zu Fakten. Hört sich nach der Argumentation von militanten Religonsfanatikern an. Was im Buch X steht ist bewiesen, weil es im Buch X steht. Unsinn ! Einzelne Verkehre herauszuziehen ist auch sinnlos. Stassenverkehr reformieren und sehen welcher sinnvolle Strassentransport dann noch übrig bleibt. Der Rest wird dann z.B. mit der Bahn abgewickelt und der unsinnige Rest fällt weg, oder wird wieder lokal erzeugt.

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Re: Güterverkehr steigt um 38 %

Beitragvon Alexyessin » Fr 8. Dez 2017, 14:25

Elser hat geschrieben:(08 Dec 2017, 13:00)

Deine Fakten sind keine Fakten


Natürlich sind das Fakten, Elser. Wenn du eine Laderaumverknappung bei gleichbleibender Warenmenge durchführst bringst du damit nur mehr LKWs auf die Strasse und nicht weniger.
Oder meinst du, das 20 to Stahl die jetzt auf einem LKW verladen werden auf einmal keine 20 to mehr wiegen?
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Re: Güterverkehr steigt um 38 %

Beitragvon Alexyessin » Fr 8. Dez 2017, 14:30

Elser hat geschrieben:(08 Dec 2017, 13:00)
Der Rest wird dann z.B. mit der Bahn abgewickelt


Die Bahn hat ein Problem - die unflexibilität. Da kannst du ein bisserl dran schrauben, aber im großen und ganzen ist dieses Problem genau wenig wegzureden, wie die Tatsache, das Güter über 260 cm breite nicht transportier werden können.
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Re: Güterverkehr steigt um 38 %

Beitragvon Der Neandertaler » Fr 8. Dez 2017, 19:57

Hallo Alex.
Gib es auf - Elser argumentiert zu emotional. Und Emotionen kann man mit Fakten schwer beikommen.
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Re: Güterverkehr steigt um 38 %

Beitragvon Elser » Mo 11. Dez 2017, 11:35

Der Neandertaler hat geschrieben:(08 Dec 2017, 19:57)

Hallo Alex.
Gib es auf - Elser argumentiert zu emotional. Und Emotionen kann man mit Fakten schwer beikommen.



Welche Argumente? Neben wir doch nur mal diese 2,60 m die jetzt als Argument genannt werden. Ich weis garnicht ob das stimmt, ist aber auch nicht wirklich wichtig. Ich schreibe nirgendwo, dass ich den LKW-Verkehr völlig verbieten will. Ich will diesen Wahnsinn beenden, in der wir z.Zt. beim Strassenverkehr stecken. Darum hätte ich gerne eine starke Einschränkung dieses irssinigen LKW-Verkehrs.

Das ist genau das Problem. Es werden mir immer Dinge untergejubelt, die ich überhaupt nicht gefordert habe und dann wird, völlig entsetzt, gefragt, wie denn diesen Blödsinn fordern kann, um so, meine tatsächlichen gemachten Aussagen, als absurd darzustellen. DAS ist genau die Art von blödsinniger Diskusion, auf die ich hier wiedereinmal treffe. Ich mag das aber nicht einfach so hinnehmen.

Das verdrehen von Argumenten, DAS ist emotionale Argumentation. Hier weis einer, das ich eigentlich recht habe. Es passt ihm aber irgenwie nicht in seinen Kram. Also wird er unsachlich. Da liegt das Problem. Von Alex kam noch nicht auch nur ein Argument, das meine Vorschläge für die Änderung des LKW-Verkehrs als unmöglich erklären würde. Es sind nur Trackerträume die damit, zum Teil, platzen würden.

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Re: Güterverkehr steigt um 38 %

Beitragvon Elser » Mo 11. Dez 2017, 11:37

Alexyessin hat geschrieben:(08 Dec 2017, 14:25)

Natürlich sind das Fakten, Elser. Wenn du eine Laderaumverknappung bei gleichbleibender Warenmenge durchführst bringst du damit nur mehr LKWs auf die Strasse und nicht weniger.
Oder meinst du, das 20 to Stahl die jetzt auf einem LKW verladen werden auf einmal keine 20 to mehr wiegen?


WER bitte forderte WANN "Lagerraumverknappung" ? Wieder so ein, an den Haaren herbeigezogener, Blödsinn. Und dann das mit den 20 Tonnen Stahl - soll ich jetzt ernsthaft hinnehmen, dass Du nicht in der Lage bist, meine Ausführungen zu verstehen? Also schön - noch einmal für die "Einfachen" : 20 t -Stahl auf die Bahn und die letzten max. 100 km auf einen LKW. Meinst du, dass Du das irgentwie verstehen könntest, wenn du Dir 'mal richtig Mühe gibst - was meist Du? :)

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Re: Güterverkehr steigt um 38 %

Beitragvon Teeernte » Mo 11. Dez 2017, 13:07

Alexyessin hat geschrieben:(08 Dec 2017, 14:30)

Die Bahn hat ein Problem - die unflexibilität. Da kannst du ein bisserl dran schrauben, aber im großen und ganzen ist dieses Problem genau wenig wegzureden, wie die Tatsache, das Güter über 260 cm breite nicht transportier werden können.


3,15 m Breite ist das NORMALE Lichtraumprofil, (Bahn Streckenabhängig) - Du darfst auch noch LÜ Cäsar "fahren" - nach Anmeldung.....und wenn es mehr sein muss - eine LÜ Dora - da muss dann manchmal was abgebaut werden.


https://railsignalling.org/signalwiki/i ... tende_Züge

Ja , sicher - für so eine Maßüberschreitung benötigt man einen EXTRA Fahrplan - wenn man mit Dora im Gegengleis fährt.

Unflexibel ist nicht das richtige Wort.... die Transporteure / Versender planen so etwas zu spät ein.

Man kann "Transportraum" bei der Bahn nicht 2 Mal verkaufen// Überbuchen - so wie es auf der Strasse NORMAL ist. :D :D :D
Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D
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Re: Güterverkehr steigt um 38 %

Beitragvon Dampflok94 » Mo 11. Dez 2017, 18:48

Teeernte hat geschrieben:(11 Dec 2017, 13:07)

3,15 m Breite ist das NORMALE Lichtraumprofil, (Bahn Streckenabhängig) - Du darfst auch noch LÜ Cäsar "fahren" - nach Anmeldung.....und wenn es mehr sein muss - eine LÜ Dora - da muss dann manchmal was abgebaut werden.


https://railsignalling.org/signalwiki/i ... tende_Züge

Ja , sicher - für so eine Maßüberschreitung benötigt man einen EXTRA Fahrplan - wenn man mit Dora im Gegengleis fährt.

Unflexibel ist nicht das richtige Wort.... die Transporteure / Versender planen so etwas zu spät ein.

Man kann "Transportraum" bei der Bahn nicht 2 Mal verkaufen// Überbuchen - so wie es auf der Strasse NORMAL ist. :D :D :D

Und wer einen Schwertransport über die Straße bringen will, der muß das manchmal auch Wochen und Monate vorher panen. Von daher ist die Bahn da gar nicht so schlecht. :)
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Re: Güterverkehr steigt um 38 %

Beitragvon Teeernte » Mo 11. Dez 2017, 18:54

Dampflok94 hat geschrieben:(11 Dec 2017, 18:48)

Und wer einen Schwertransport über die Straße bringen will, der muß das manchmal auch Wochen und Monate vorher panen. Von daher ist die Bahn da gar nicht so schlecht. :)


Einige Landkreise sind mit der Genehmigung "PAUSCHAL" relativ freizügig. Meistens DIE - die nur wenig Strasse haben.

...kein Begleitfahrzeug... auch in der schmalen Baustelle nicht - keine Streckenfestlegung - PAUSCHALE Genehmigung eben....
Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D
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Re: Güterverkehr steigt um 38 %

Beitragvon Alexyessin » Mo 11. Dez 2017, 20:36

Elser hat geschrieben:(11 Dec 2017, 11:37)

WER bitte forderte WANN "Lagerraumverknappung" ? Wieder so ein, an den Haaren herbeigezogener, Blödsinn.


DU. Denn du willst die Nutzlast pro LKW verringern. Was bedeutet, sie können halt kein Ladegewicht von 24000 kg laden.
Weniger Nutzlast ---- > Laderaumverknappung.
War deine Idee, nicht meine.
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