Güterverkehr steigt um 38 %

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Re: Güterverkehr steigt um 38 %

Beitragvon Alexyessin » Mo 13. Nov 2017, 09:21

Elser hat geschrieben:(12 Nov 2017, 17:58)

Genau das machen sie ja jetzt und kutschieren die Produkte dann durch unsere "noch" gute Infrastruktur. Möbel aus Polen, Elektronik aus Ungarn, Handys aus Rumänien, zum Krabbenpuhlen nach Slovenien und zurück nach Ostfriesland usw. usw. Einer dieser 40 -Tonner kostet in Deutschland ca. 3 Arbeitplätze. Das die Flut der 40-Tonner, Arbeitplätze in Deutschland fördert ist ein Märchen. Genau das Gegenteil ist der Fall. Eine Reform darf aber wohl nicht sein, da die A-Industrie das nicht will. Hier machen sich, nach meinem Eindruck, einige etwas vor, weil sie Ihren "Trackerdream" weiterträumen wollen. Wann merken diese Traumtänzer das es sich hierbei längst um einen Albtraum handelt. Überforderte Fahrer sorgen immer mehr für specktakuläre Unfälle, während Sie unser Infastuktur (Volkseigentum) zerfahren. Sie quälen sich ab, damit nicht noch mehr ihrer Albtraum-Arbeitplätze an Polen, Tschechen oder andere arme Schlucker fallen. Wie lange soll das noch gehen; bis endlich auch sie zu Hungerlöhnen schuften dürfen? Der Fernfahrertraum ist zu Ende!!! Kapiert das endlich. Dringende Frischware und Zubringerverkehr, darauf muss der LKW-Verkehr reduziert werden. Darum meine konkreten Vorschläge.


Doch, das ist nach wie vor unausgegoren, weil du das Prinzip der Lagerhaltungskosten einfach dezent verschweigst. Diese Kosten sind nun mal existent, ob dir das jetzt gefällt oder nicht (bzw. dich bei der Formulierung deiner Ideen stören könnten ).
Und auch wenn Möbel in Deutschland hergestellt werden würden, würden diese ebenfalls transportiert - eben auf der Straße.

Übrigens standen wir schon einmal vor einer solchen Reform des Schwerverkehrs,


Die Schiene hat das Problem der Unfelxibilität. Das wurde hier schon mehrfach besprochen. Das dazu noch eine Nutzbreite von höchstens 265 cm beschränkt ist, kommt noch dazu.
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Re: Güterverkehr steigt um 38 %

Beitragvon Elser » Mi 15. Nov 2017, 18:58

Alexyessin hat geschrieben:(13 Nov 2017, 09:21)

Doch, das ist nach wie vor unausgegoren, weil du das Prinzip der Lagerhaltungskosten einfach dezent verschweigst. Diese Kosten sind nun mal existent, ob dir das jetzt gefällt oder nicht (bzw. dich bei der Formulierung deiner Ideen stören könnten ).
Und auch wenn Möbel in Deutschland hergestellt werden würden, würden diese ebenfalls transportiert - eben auf der Straße.



Die Schiene hat das Problem der Unfelxibilität. Das wurde hier schon mehrfach besprochen. Das dazu noch eine Nutzbreite von höchstens 265 cm beschränkt ist, kommt noch dazu.



Das ich hier irgentetwas verschweige ist ein unsinniger Vorwurf. Als wenn wir uns nicht alle vorstellen könnten, das eine feste Lagerhaltung, für die Unternehmen, teurer ist als die auf der Strasse. Na sicher ist das so, sonst würde die Industrie das doch nicht machen. Was für ein müssiger Vorwurf. Das Problem ist doch, dass die Lagerhaltung auf unseren Strassen, dann erhöhte Kosten für die Allgemeinheit bedeutet und damit nur verteckte Kosten sind, die uns wahrscheinlich teuerer kommen, als wenn wir sie mit den Produktpreisen direkt zahlen würden. Hizu kommt noch der wahnsinnige Verkehr der dadurch auf den Stassen entsteht.

Ja - die Schine ist da etwas unflexibler. Auch eine müssige Feststellung. Darum braucht man dann ja auch ein ausgebaute feste Lagerhaltung. Was soll das hier werden - ein der, gerne zur Verschleierung benutzten, Schleifendiskusionen. Die Feststellung dass keine neuen Probleme entstehen wenn man alles so lässt ist schon richtig, aber sinnlos. Denn dann bleiben die Alten !!! ;) Genau diese sind aber Größer ! Ist doch garnicht soooo schwer zu kappieren - oder :?:

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Re: Güterverkehr steigt um 38 %

Beitragvon Alexyessin » Do 16. Nov 2017, 11:35

Elser hat geschrieben:(15 Nov 2017, 18:58)

Das ich hier irgentetwas verschweige ist ein unsinniger Vorwurf. Als wenn wir uns nicht alle vorstellen könnten, das eine feste Lagerhaltung, für die Unternehmen, teurer ist als die auf der Strasse. Na sicher ist das so, sonst würde die Industrie das doch nicht machen. Was für ein müssiger Vorwurf. Das Problem ist doch, dass die Lagerhaltung auf unseren Strassen, dann erhöhte Kosten für die Allgemeinheit bedeutet und damit nur verteckte Kosten sind, die uns wahrscheinlich teuerer kommen, als wenn wir sie mit den Produktpreisen direkt zahlen würden. Hizu kommt noch der wahnsinnige Verkehr der dadurch auf den Stassen entsteht.

Ja - die Schine ist da etwas unflexibler. Auch eine müssige Feststellung. Darum braucht man dann ja auch ein ausgebaute feste Lagerhaltung. Was soll das hier werden - ein der, gerne zur Verschleierung benutzten, Schleifendiskusionen. Die Feststellung dass keine neuen Probleme entstehen wenn man alles so lässt ist schon richtig, aber sinnlos. Denn dann bleiben die Alten !!! ;) Genau diese sind aber Größer ! Ist doch garnicht soooo schwer zu kappieren - oder :?:

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Du wirst die Problematik mit den vielen LKWs auf den deutschen Straßen nicht beheben können. Weniger Nutzlast = mehr LKWs. Der einzige Weg ist den freien Warenverkehr wieder einzuschränken. Möchtest du das wirklich?
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Re: Güterverkehr steigt um 38 %

Beitragvon Sole.survivor@web.de » Do 16. Nov 2017, 12:35

Man könnte U-Straßen einführen für den Containerverkehr. Oder eine Art Lowspeed-Transrapid für container zwischen den Haupt-Umschlagsplätzen. Evtl kann man die Lastzüge auch am Stück wegschweben.
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Re: Güterverkehr steigt um 38 %

Beitragvon Der Neandertaler » Do 16. Nov 2017, 16:14

Hallo Sole.survivor@web.de.
Sole.survivor@web.de hat geschrieben:Man könnte U-Straßen einführen für den Containerverkehr. Oder eine Art Lowspeed-Transrapid ...
Genau das ist das Prinzip von CargoCap oder von Cargo Sous Terrain, wovon ich schon zuvor geschrieben habe. Eine palettierte, umweltfreundliche und wirtschaftliche Transportalternative, durch unterirdische Fahrrohrleitungen.

CargoCap wurde allerdings bisher durch Politik und unsere Transportwirtschaft wenig unterstützt ... es wurde vernachläßigt. Bei Cargo Sous Terrain sieht es ähnlich düster aus.
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Re: Güterverkehr steigt um 38 %

Beitragvon Sole.survivor@web.de » Do 16. Nov 2017, 16:35

Der Neandertaler hat geschrieben:(16 Nov 2017, 16:14)

Hallo Sole.survivor@web.de.Genau das ist das Prinzip von CargoCap oder von Cargo Sous Terrain, wovon ich schon zuvor geschrieben habe. Eine palettierte, umweltfreundliche und wirtschaftliche Transportalternative, durch unterirdische Fahrrohrleitungen.

CargoCap wurde allerdings bisher durch Politik und unsere Transportwirtschaft wenig unterstützt ... es wurde vernachläßigt. Bei Cargo Sous Terrain sieht es ähnlich düster aus.

Schauen wir mal. Das Konzept an sich ist interessant. Nun muss es wer bezahlen.
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Re: Güterverkehr steigt um 38 %

Beitragvon Quatschki » Do 16. Nov 2017, 17:04

Sole.survivor@web.de hat geschrieben:(16 Nov 2017, 16:35)

Schauen wir mal. Das Konzept an sich ist interessant. Nun muss es wer bezahlen.

Die Konzepte sind Alternativen zum Eisenbahn-Containerzug, aber nicht zu der Art Verkehr, die unsere Autobahnen verstopft. Die Güterflüsse auf Deutschlands Straßen laufen von vielen Sendern an viele Empfänger, die meisten klein oder mittelständisch
maximale Flexibilität just in Time.
Ein konstantes Transportaufkommen zwischen zwei Großkunden ist da eher die Ausnahme
Zuletzt geändert von Quatschki am Do 16. Nov 2017, 17:05, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Güterverkehr steigt um 38 %

Beitragvon Der Neandertaler » Do 16. Nov 2017, 17:05

Sole.survivor@web.de hat geschrieben:Schauen wir mal. Das Konzept an sich ist interessant. Nun muss es wer bezahlen.
RICHTIG!
Wenn man aber dem Glauben schenken darf, was im Hintergrund-Info steht ... auf der WAZ-Seite, welche ich verlinkt habe, sind diese Kosten letztlich ein Bruchteil dessen, was der Bau einer Autobahn kostet.
    Darin sind jetzt nur der Bau, nicht aber der Unterhalt, sowie der Ausbau von Straßen gerechnet.
Insofern wäre es also ein lukratives Geschäft ... zumindest für unsere Umwelt. Aber ...

Kosten für den Bau, sowie für den Unterhalt der Infrastruktur kommt der Staat auf - also die Gesellschaft ... der Steuerzahler ... dafür muß dieser aufkommen - die Wirtschaft hat damit erstmal nichts zu tun. Im Gegenteil:
    Der Transportwirtschaft würde etwa durch Cago Cap Transportleistungen verloren gehen - also Gewinnverlußt. Der Autoindustrie würden Gewinne durch weniger Lkw-Verkauf entgehen.
Warum also sollten diese ein Interesse an Alternativen haben?
    Alternativen, die nicht den Lkw als Grundvoraussetzung haben.
Warum etwa propagiert und favorisiert unsere (Transport-) Wirtschaft den Gigaliner oder Lang-Lkw? Dadurch würden etwa 30 Prozent der Fahrer eingespart - aber nicht unbedingt auch 30 Prozent der Lkw ... bzw. das Volumen, welches die Lkw auf unseren Straßen einnehmen. Der Gewinn der Autoindustrie bliebe vergleichbar gleich hoch, ebenso das der Transportwirtschaft - lediglich die Fahrer würden weniger.
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Re: Güterverkehr steigt um 38 %

Beitragvon Sole.survivor@web.de » Do 16. Nov 2017, 17:07

Quatschki hat geschrieben:(16 Nov 2017, 17:04)

Die Konzepte sind Alternativen zum Eisenbahn-Containerzug, aber nicht zu der Art Verkehr, die unsere Autobahnen verstopft. Die Güterflüsse auf Deutschlands Straßen laufen von vielen Sendern an viele Empfänger, die meisten klein oder mittelständisch
maximale Flexibilität just in Time.
Ein konstantes Transportaufkommen zwischen zwei Großkunden ist da eher die Ausnahme

Braucht man nicht. Der ICE schafft auch nicht 500 Leute von Omas Altenheim in München in Onkels Haus in Hamburg. Lediglich den - computergefahrenen - LKW muss es mitbringen. Evtl nicht mal den.
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Re: Güterverkehr steigt um 38 %

Beitragvon Der Neandertaler » Do 16. Nov 2017, 17:17

Hallo Quatschki.
Quatschki hat geschrieben:Die Konzepte sind Alternativen zum Eisenbahn-Containerzug, aber nicht zu der Art Verkehr, die unsere Autobahnen verstopft. Die Güterflüsse auf Deutschlands Straßen laufen von vielen Sendern an viele Empfänger, die meisten klein oder mittelständisch
maximale Flexibilität just in Time.
Ein konstantes Transportaufkommen zwischen zwei Großkunden ist da eher die Ausnahme
Diese Systeme entlasten zwar in erster Linie lediglich unsere Innenstädte, aber, ausgebaut, wären diese eine Alternative für alle Art von Güterverkehr - nicht nur "zum Eisenbahn-Containerzug"
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Re: Güterverkehr steigt um 38 %

Beitragvon Elser » Di 21. Nov 2017, 19:31

Alexyessin hat geschrieben:(16 Nov 2017, 11:35)

Du wirst die Problematik mit den vielen LKWs auf den deutschen Straßen nicht beheben können. Weniger Nutzlast = mehr LKWs. Der einzige Weg ist den freien Warenverkehr wieder einzuschränken. Möchtest du das wirklich?


JA ! Zur Verbesserung unserer Lebensqualität und der unserer Kinder und Enkel! Weniger Nutzlast wird zu keineswags zu mehr LKW führen - im Gegenteil. Dann würde der LKW-Verkehr zu teuer werden. Zu Gunsten der jeweiligen regionalen Wirtschaft, der Bahn, der Umwelt, unserer Gesundheit............ Ich dachte DAS wäre jetzt doch wohl klar geworden. Ich sag's ja - verschleierde Schleifendiskusion. Deine Argument sind, nach und nach, zerschlagen worden - fängst du einfach vorne wieder an - gelle :D

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Re: Güterverkehr steigt um 38 %

Beitragvon Quatschki » Di 21. Nov 2017, 20:45

Das ist das gleiche Prinzip, wie wenn man Staus verhindern will.
Da darf man keine neuen Straßen bauen, sondern man muß man aus zweispurig einspurig machen und 30 Zone!
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Re: Güterverkehr steigt um 38 %

Beitragvon Alexyessin » Di 21. Nov 2017, 21:02

Elser hat geschrieben:(21 Nov 2017, 19:31)

JA ! Zur Verbesserung unserer Lebensqualität und der unserer Kinder und Enkel! Weniger Nutzlast wird zu keineswags zu mehr LKW führen - im Gegenteil. Dann würde der LKW-Verkehr zu teuer werden. Zu Gunsten der jeweiligen regionalen Wirtschaft, der Bahn, der Umwelt, unserer Gesundheit............ Ich dachte DAS wäre jetzt doch wohl klar geworden. Ich sag's ja - verschleierde Schleifendiskusion. Deine Argument sind, nach und nach, zerschlagen worden - fängst du einfach vorne wieder an - gelle :D

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Sicherlich wird das zu mehr LKWs führen. Weil der Warenstrom erstmal gleich bleibt. Deutschland ist nach den USA und Rotchina Nummer drei als Exportland. ergo, die Ladungen sind da.
Und was glaubst du, was passiert, wenn die Transporte im Inland teurer werden? Es wird mehr ins Ausland verladen und unterm Strich verlagert.
Dann hast du mit Sicherheit einen schlechteren Lebensstandard, weil Deutschland auf Lange Sicht wirtschaftlich schwächer werden würde. Und das wirkt sich dann auch auf alles aus. Weniger Steuereinnahmen durch den Staat, weniger Arbeitnehmer, weniger Arbeitgeber - kurzum Volkswirtschaftlicher Unsinn.
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Re: Güterverkehr steigt um 38 %

Beitragvon Quatschki » Di 21. Nov 2017, 21:18

Alexyessin hat geschrieben:(21 Nov 2017, 21:02)

Sicherlich wird das zu mehr LKWs führen. Weil der Warenstrom erstmal gleich bleibt. Deutschland ist nach den USA und Rotchina Nummer drei als Exportland.

Aber nur nach Wert. Nicht nach Gewicht.
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Re: Güterverkehr steigt um 38 %

Beitragvon Alexyessin » Di 21. Nov 2017, 21:25

Quatschki hat geschrieben:(21 Nov 2017, 21:18)

Aber nur nach Wert. Nicht nach Gewicht.


Sicherlich auch im Gewicht.
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Re: Güterverkehr steigt um 38 %

Beitragvon Quatschki » Di 21. Nov 2017, 21:31

Alexyessin hat geschrieben:(21 Nov 2017, 21:25)

Sicherlich auch im Gewicht.

Da werden Güter in Polen gebaut, nach Deutschland geschafft, "Made in Germany" drauf gestempelt und nach Übersee verschifft. So entsteht natürlich eine Menge Verkehr. Und auch Wertschöpfung.
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Re: Güterverkehr steigt um 38 %

Beitragvon Quatschki » Di 21. Nov 2017, 21:36

Oder Kaffee in Säcken importiert, geröstet vakuumiert, in Pads verpackt, die Pads verpackt, die Verpackungen verpackt und außenrum noch ne Verpackung. Made in Germany drauf. Ab in den Export. Und dann noch in Länder, wo das Plastik einfach in den Fluß geworfen wird, weil sie kein Recyclingwesen haben...
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Re: Güterverkehr steigt um 38 %

Beitragvon Alexyessin » Di 21. Nov 2017, 21:37

Quatschki hat geschrieben:(21 Nov 2017, 21:31)

Da werden Güter in Polen gebaut, nach Deutschland geschafft, "Made in Germany" drauf gestempelt und nach Übersee verschifft. So entsteht natürlich eine Menge Verkehr. Und auch Wertschöpfung.


Sie rollen über unsere Autobahnen. Ob sie jetzt reimportiert sind, oder es zu Zollstopps kommen muss, das ist völlig egal. Der Weg in Deutschland bleibt vorerst gleich, bzw. wenn Kollege Elser das richtig rechnen würde, würden sogar erstmal mehr LKWs fahren.
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Re: Güterverkehr steigt um 38 %

Beitragvon Teeernte » Di 21. Nov 2017, 21:44

Quatschki hat geschrieben:(21 Nov 2017, 21:36)

Oder Kaffee in Säcken importiert, geröstet vakuumiert, in Pads verpackt, die Pads verpackt, die Verpackungen verpackt und außenrum noch ne Verpackung. Made in Germany drauf. Ab in den Export. Und dann noch in Länder, wo das Plastik einfach in den Fluß geworfen wird, weil sie kein Recyclingwesen haben...


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Re: Güterverkehr steigt um 38 %

Beitragvon Elser » Sa 25. Nov 2017, 14:26

Alexyessin hat geschrieben:(21 Nov 2017, 21:02)

Sicherlich wird das zu mehr LKWs führen. Weil der Warenstrom erstmal gleich bleibt. Deutschland ist nach den USA und Rotchina Nummer drei als Exportland. ergo, die Ladungen sind da.
Und was glaubst du, was passiert, wenn die Transporte im Inland teurer werden? Es wird mehr ins Ausland verladen und unterm Strich verlagert.
Dann hast du mit Sicherheit einen schlechteren Lebensstandard, weil Deutschland auf Lange Sicht wirtschaftlich schwächer werden würde. Und das wirkt sich dann auch auf alles aus. Weniger Steuereinnahmen durch den Staat, weniger Arbeitnehmer, weniger Arbeitgeber - kurzum Volkswirtschaftlicher Unsinn.


Alles Unsinn. Drehe all' das oben geschriebenes um, dann stimmst. Du ignorierst wiedereinmal alle von mir vorgebrachten Argumente. Besonders die Tatsache, dass ich für die Änderungen eine lange Einführungszeit forderte. Also wenn man jetzt ein solches Gesetz verabschieden würde, dann vielleicht für den 1.1. 2025. Dann hätte das Transportgewerbe und die Industrie 7 Jahre Zeit sich darauf einzustellen. Wir können das natürlich auch lassen und einfach abwarten bis uns das Verkehrskaos ereilt. Dann wird es PLÖTZLICH zu Veränderungen kommen müssen (siehe z.B. kurzfristig anstehende Fahrverbote für PKW-Diesel). Wer langfristig aber bestimmt, eine Verkehrswende zu weniger LKW-Verkehr einfüht, würde uns allen einen Gefallen tun. Da bin ich absolut sicher!

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