Drohnen als Lieferanten?

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Re: Drohnen als Lieferanten?

Beitragvon frems » Fr 14. Feb 2014, 20:18

jack000 » Fr 14. Feb 2014, 20:15 hat geschrieben:
frems » Fr 14. Feb 2014, 20:11 hat geschrieben:In den Vereinigten Arabischen Emiraten sollen zukünftig Drohnen als Postboten arbeiten. Dadurch könnte auch der Briefverkehr in Städte ohne Postdienst möglich werden. Den Laderaum soll der Empfänger mit seinem Fingerabdruck öffnen.
http://www.ingenieur.de/Branchen/Verkeh ... -Postboten

Tjoa. Und Europa? :|

Das Thema Dronen steht weder in den VAE noch sonstwo ernsthaft zur Umsetzung an ...

Zumindest scheinen die VAE näher dran zu sein und auch -- siehe Punkt zum jetzigen "Post"-System -- ambitionierter zu sein.
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Re: Drohnen als Lieferanten?

Beitragvon frems » Mi 29. Jul 2015, 11:58

Drohnen-Zustellung: Amazon will ein Stück vom Himmel

Amazon hat große Pläne, was Warenlieferungen per Drohne angeht. Nun hat der Konzern einen Vorschlag gemacht, wie das in Zukunft tatsächlich funktionieren könnte: Mit einer eigenen Drohnenspur im Luftraum.

http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpoli ... 45828.html

Sinnvolle Lösung, auch um Konflikte mit anderen Drohnen und Flugobjekten zu vermeiden?
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Re: Drohnen als Lieferanten?

Beitragvon jack000 » Mi 29. Jul 2015, 12:07

frems » Mi 29. Jul 2015, 12:58 hat geschrieben:http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpoli ... 45828.html

Sinnvolle Lösung, auch um Konflikte mit anderen Drohnen und Flugobjekten zu vermeiden?

Das da Linien festgelegt werden müssen ist klar, aber ich sehe die Probleme an ganz anderer Stelle.
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Re: Drohnen als Lieferanten?

Beitragvon frems » Mi 2. Dez 2015, 16:03

Die Angst der Bayern vor Post-Drohnen auf der Alm

Der Paketzusteller DHL startet eine dritte Phase mit dem unbemannten Fluggerät und will Sendungen in die Berge fliegen. Doch die Bürger laufen dagegen Sturm und fürchten Schaden für den Tourismus.

http://www.welt.de/wirtschaft/article14 ... r-Alm.html

Von Flensburg bis Freilassing scheint man aber auch gegen jede Zukunftstechnologie anzukämpfen.
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Re: Drohnen als Lieferanten?

Beitragvon H2O » Mi 2. Dez 2015, 21:16

frems » 2015-12-02, 17:03 hat geschrieben:http://www.welt.de/wirtschaft/article14 ... r-Alm.html

Von Flensburg bis Freilassing scheint man aber auch gegen jede Zukunftstechnologie anzukämpfen.


Welche Abmessungen, Gewichte und Fluggeschwindigkeit
hat ein solcher geflügelter Paketzusteller; wer steht dafür
gerade, wenn ein solcher Flugroboter den Empfänger einer
Sendung schwer verletzt oder tötet? Welche Lärmabstrahlung
verursacht dieser Zustellverkehr? Das sind doch Fragen, die
bei aller Freude über einen guten Einfall auch zu bedenken
sind.
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Re: Drohnen als Lieferanten?

Beitragvon jorikke » Do 3. Dez 2015, 11:20

H2O » Mi 2. Dez 2015, 21:16 hat geschrieben:
Welche Abmessungen, Gewichte und Fluggeschwindigkeit
hat ein solcher geflügelter Paketzusteller; wer steht dafür
gerade, wenn ein solcher Flugroboter den Empfänger einer
Sendung schwer verletzt oder tötet? Welche Lärmabstrahlung
verursacht dieser Zustellverkehr? Das sind doch Fragen, die
bei aller Freude über einen guten Einfall auch zu bedenken
sind.


Dann bedenk mal.
Bedenkenträger sind der Motor jedweder Innovation.
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Re: Drohnen als Lieferanten?

Beitragvon jack000 » Do 3. Dez 2015, 12:19

jorikke » Do 3. Dez 2015, 11:20 hat geschrieben:
Dann bedenk mal.
Bedenkenträger sind der Motor jedweder Innovation.

Das sind aber genau die richtigen Fragen die gestellt werden müssen. Ohne diese Fragen zu klären kann es keine Paketzustellung per Drohne geben.

So wünschenswert es auch ist, ich frage mich auch noch wie das funktionieren soll. So konnte ich meinen Ex-Hubschrauber nur bei Windstille fliegen und der Akku hielt max. 10 Minuten. Ebenso wäre die Anforderung das so eine Drohne ja mindestens 5 Kg(max > 30 Kg) tragen muss und eine solche wäre dann entsprechend riesig.
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Re: Drohnen als Lieferanten?

Beitragvon H2O » Do 3. Dez 2015, 12:49

jorikke » 2015-12-03, 12:20 hat geschrieben:
Dann bedenk mal.
Bedenkenträger sind der Motor jedweder Innovation.


Das habe ich ja hiermit schon getan!
Vor der Einführung solcher sehr auf der
Hand liegenden Möglichkeiten müssen
ihre Nachteile wohl abgewogen werden,
schon um große Fehlinvestitionen aus zu
schließen. Immerhin brauchten wir einen
GAU in Fukushima, um diese Fehlent-
wicklung der Energiegewinnung endgültig
ein zu stellen; die Entsorgungsfragen holen
uns nun doch ein.

Ähnlich auch die Fortschritte der Landwirt-
schaft zur Agrarindustrie. Nun fällt auf, daß
unser aller Grundwasser mit Medikmenten
und Nitraten belastet ist... dafür kostet ein
Kilo Kotelett nur einige Euros... könnte uns
alle bald teuer zu stehen kommen.

Nicht alles, was technisch möglich ist, sollte
auch in großem Maßstab eingeführt werden!
Zuerst das Nachdenken, dann das Machen!
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Re: Drohnen als Lieferanten?

Beitragvon jorikke » Do 3. Dez 2015, 14:00

jack000 » Do 3. Dez 2015, 12:19 hat geschrieben:Das sind aber genau die richtigen Fragen die gestellt werden müssen. Ohne diese Fragen zu klären kann es keine Paketzustellung per Drohne geben.

So wünschenswert es auch ist, ich frage mich auch noch wie das funktionieren soll. So konnte ich meinen Ex-Hubschrauber nur bei Windstille fliegen und der Akku hielt max. 10 Minuten. Ebenso wäre die Anforderung das so eine Drohne ja mindestens 5 Kg(max > 30 Kg) tragen muss und eine solche wäre dann entsprechend riesig.


Wer, um alles in der Welt, sollte auf die Idee kommen mit deinem Windstill-Hubschrauber Pakete zu befördern?
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Re: Drohnen als Lieferanten?

Beitragvon jorikke » Do 3. Dez 2015, 14:03

H2O » Do 3. Dez 2015, 12:49 hat geschrieben:
Das habe ich ja hiermit schon getan!
Vor der Einführung solcher sehr auf der
Hand liegenden Möglichkeiten müssen
ihre Nachteile wohl abgewogen werden,
schon um große Fehlinvestitionen aus zu
schließen. Immerhin brauchten wir einen
GAU in Fukushima, um diese Fehlent-
wicklung der Energiegewinnung endgültig
ein zu stellen; die Entsorgungsfragen holen
uns nun doch ein.

Ähnlich auch die Fortschritte der Landwirt-
schaft zur Agrarindustrie. Nun fällt auf, daß
unser aller Grundwasser mit Medikmenten
und Nitraten belastet ist... dafür kostet ein
Kilo Kotelett nur einige Euros... könnte uns
alle bald teuer zu stehen kommen.

Nicht alles, was technisch möglich ist, sollte
auch in großem Maßstab eingeführt werden!
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Uff, Drohnen belasten das Grundwasser mit Medikamenten und Nitraten?
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Re: Drohnen als Lieferanten?

Beitragvon H2O » Do 3. Dez 2015, 17:28

jorikke » 2015-12-03, 15:03 hat geschrieben:
Uff, Drohnen belasten das Grundwasser mit Medikamenten und Nitraten?


Auch das ist möglich, wenn eine Drohne mit
Medikamenten und einer Gülleladung abstürzt.
Nichts ist unmöglich...
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Re: Drohnen als Lieferanten?

Beitragvon frems » Mi 14. Sep 2016, 21:15

Den kleinen Hunger zwischendurch stillt man in den USA gerne mit einem Burrito. Testweise liefert die Google-Mutter Alphabet die gerollten Weizentortillas jetzt in Virginia per Lieferdrohne an die Kunden aus. Ob sie wie gewünscht heiß und appetitlich ankommen? ...

Schon vor zwei Jahren hatte Google im Projekt Wing Lieferdrohnen auf einer abgelegenen Farm in Australien getestet. Dort hatten die Flugkörper kleinere Objekte wie Bonbons, Wasserflaschen oder Hundefutter ausgeliefert. ...

Hierzulande hat die Deutsche Post bereits Medikamente mit einer Drohne auf die Nordseeinstel Juist geliefert. Eine Weltpremiere. Denn bis dato durften Drohnen in Europa nicht außerhalb des Sichtkontakts fliegen.

http://www.ingenieur.de/Branchen/Verkeh ... ausliefert

So langsam wird's ja was.
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Re: Drohnen als Lieferanten?

Beitragvon Fadamo » Do 15. Sep 2016, 03:53

drohne hat geschrieben:(03 Dec 2013, 19:31)

... bei hochhaeusern stell ich mir das schon recht abenteuerlich vor.


Du musst doch nur das fenster auf lassen.
Die drohne findet den weg durch dein persönlichen geruch. :D :D
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Re: Drohnen als Lieferanten?

Beitragvon frems » Do 17. Nov 2016, 17:46

Neuseeland: Pizza-Lieferdrohne hat ihre Arbeit aufgenommen

Zwei Pizzen lieferte die Drohne der Pizzakette Domino's aus. Fünf Minuten dauerte der Flug. Nun sollen noch mehr Auslieferungen per Drohne folgen und das Liefergebiet bald ausgedehnt werden. Domino's frohlockt.

https://www.heise.de/newsticker/meldung ... 88942.html

Ganz praktisch, z.B. bei Erdbeben.
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Re: Drohnen als Lieferanten?

Beitragvon frems » Fr 30. Dez 2016, 18:18

Und noch ein recht charmantes Konzept:

Amazon plant Warenhaus-Luftschiffe über Städten

Aus riesigen Luftschiffen, die über Städten schweben, will Amazon künftig seine Kunden beliefern. Nach unten schweben dann kleine Drohnen. Und das ist nicht die einzige neue Idee des US-Händlers.

Bild

https://www.welt.de/wirtschaft/article1 ... edten.html
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Re: Drohnen als Lieferanten?

Beitragvon jack000 » Fr 30. Dez 2016, 18:40

frems hat geschrieben:(30 Dec 2016, 18:18)

Und noch ein recht charmantes Konzept:


https://www.welt.de/wirtschaft/article1 ... edten.html

Interessante Idee aber was die Umsetzung betrifft totaler Quatsch. Es gibt keinen Vorteil dadurch, dass man ein komplettes Warenlager in der Luft schweben lässt oder ob es in der Nähe auf dem Boden stationiert ist.
=> Generell ist das Problem, dass Drohnen nicht den Auftrag übernehmen können die Ware zum Kunden zu bringen.
Ein Zeichen von Intelligenz ist der stetige Zweifel - Idioten sind sich immer todsicher, egal was sie tun ...

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Re: Drohnen als Lieferanten?

Beitragvon frems » Fr 30. Dez 2016, 18:52

jack000 hat geschrieben:(30 Dec 2016, 18:40)

Interessante Idee aber was die Umsetzung betrifft totaler Quatsch. Es gibt keinen Vorteil dadurch, dass man ein komplettes Warenlager in der Luft schweben lässt oder ob es in der Nähe auf dem Boden stationiert ist.
=> Generell ist das Problem, dass Drohnen nicht den Auftrag übernehmen können die Ware zum Kunden zu bringen.

Es soll ja ein Lager am Boden geben, von welchem kleinere Luftschiffe das Hauptluftschiff regelmäßig beliefern. Die Reichweite von Drohnen ist bloß beschränkt. Im Sinkflug brauchen sie nur wenig Energie und können dann in wenigen Metern Höhe, ohne schweres Paket an Bord, zur nächsten Ladestation. Und zum Kunden können sie ja. Da muss man halt schauen, wie man den Kontakt herstellt, z.B. dass eine Smartphone-App Alarm schlägt, wenn das Paket nach wenigen Minuten angekommen ist. Dann bleibt die Drohne einige Meter in der Luft und wartet, bis das Smartphone des Kunden in seiner Nähe ist und auf der App mit einem Klick eine Bestätigung erfolgt. Ob der Kunde nun auf dem Dach eines Hochhauses, in seinem Garten oder vor der Haustür eines Mehrfamilienhauses steht, ist da doch erstmal unwichtig. Wer ein Produkt so schnell haben will bzw. braucht, der wird sich ja an dem Ort befinden, zu welchem er das Paket liefern lässt.
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Re: Drohnen als Lieferanten?

Beitragvon Teeernte » Fr 30. Dez 2016, 18:56

Die Drogen kommen per Helikopter-Drohne in die Haftanstalt
Immer wieder gelangt Verbotenes in die Berliner Gefängnisse. Die Justizverwaltung setzt im Kampf gegen den Schmuggel auf Spürhunde.


Drogen per Drohne
Unbekannte haben nach SPIEGEL-Informationen versucht, mit einer Drohne Marihuana in ein Hamburger Gefängnis zu schmuggeln. Beamte entdeckten das havarierte Gerät. Auch in Bremen gab es einen solchen Fall.


Drohne mit 3 Kilo Crystal Meth abgestürzt

Polizei Göttingen(727/2016) "Tieffliegende Hähnchenschenkel" und abgestürzte "Drogen-Drohne" - Polizeiinspektion Göttingen blickt auf "Kuriositäten 2016" zurück

Kurz bevor sie ihr auserwähltes Ziel erreicht hat, ist Mitte Dezember in Göttingen eine "Drogen-Drohne" auf dem Außengelände einer psychiatrischen Fachklinik abgestürzt. Ein Mitarbeiter fand das unbemannte Luftfahrzeug am Morgen des 13. Dezember im Bereich einer Grünanlage und informierte die Polizei.
Der illegale Transport war offenbar gut vorbereitet und sollte nach Vorstellung der Crew auch gelingen. Ca. 20 cm langes Nähgarn diente als Verbindung zwischen den zwei Papierrollen, die die ersehnte Lieferung, ca. drei Gramm Marihuana, beinhalteten, und dem Flugkörper.
Für wen der "Stoff" bestimmt war und auch wer den Schmuggelflug plante und ausführte, ist bislang unbekannt.
"Parrot Bebop2" wird jedenfalls nicht mehr abheben. Die Drohne wurde von der Polizei sichergestellt.
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Re: Drohnen als Lieferanten?

Beitragvon frems » Fr 30. Dez 2016, 19:12

Teeernte hat geschrieben:(30 Dec 2016, 18:56)

Drohne mit 3 Kilo Crystal Meth abgestürzt

Polizei Göttingen(727/2016) "Tieffliegende Hähnchenschenkel" und abgestürzte "Drogen-Drohne" - Polizeiinspektion Göttingen blickt auf "Kuriositäten 2016" zurück

Viel Crystal Meth soll ja aus Tschechien nach Sachsen mit Pkw geschmuggelt werden. Wollen wir jetzt Pkw verbieten? Und natürlich Containerschiffe. Was meinste, was der Zoll da oft an Kokain findet. Nicht zu vergessen LKW, damit kann man sogar Menschen töten statt nur zu berauschen.
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Re: Drohnen als Lieferanten?

Beitragvon jack000 » Fr 30. Dez 2016, 19:17

frems hat geschrieben:(30 Dec 2016, 18:52)

Es soll ja ein Lager am Boden geben, von welchem kleinere Luftschiffe das Hauptluftschiff regelmäßig beliefern. Die Reichweite von Drohnen ist bloß beschränkt. Im Sinkflug brauchen sie nur wenig Energie und können dann in wenigen Metern Höhe, ohne schweres Paket an Bord, zur nächsten Ladestation. Und zum Kunden können sie ja. Da muss man halt schauen, wie man den Kontakt herstellt, z.B. dass eine Smartphone-App Alarm schlägt, wenn das Paket nach wenigen Minuten angekommen ist. Dann bleibt die Drohne einige Meter in der Luft und wartet, bis das Smartphone des Kunden in seiner Nähe ist und auf der App mit einem Klick eine Bestätigung erfolgt. Ob der Kunde nun auf dem Dach eines Hochhauses, in seinem Garten oder vor der Haustür eines Mehrfamilienhauses steht, ist da doch erstmal unwichtig. Wer ein Produkt so schnell haben will bzw. braucht, der wird sich ja an dem Ort befinden, zu welchem er das Paket liefern lässt.

Nun, das ist von der Vision her alles nachvollziehbar und auch richtig. Scheitern aber tut es an der Realität:
- Die Tragfähigkeit ist zu gering
- Die Reichweite ist zu gering
- Es gibt keine Landeplätze (Auf dem Dach oder vor der Haustür ist Blödsinn)
- Drohnen sind ohne Probleme abfangbar
Ein Zeichen von Intelligenz ist der stetige Zweifel - Idioten sind sich immer todsicher, egal was sie tun ...

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