Die Infrastruktur in Deutschland zerbröselt

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Re: Die Infrastruktur in Deutschland zerbröselt

Beitragvon H2O » Fr 29. Jul 2016, 20:01

frems hat geschrieben:(29 Jul 2016, 20:41)

Pass wegwerfen und dann läuft das. USA wird nur schwierig, wenn Trump nachvollziehbarerweise Deutsche und Franzosen unter Verdacht stellt. Chile?

So, ich verabschiede mich mal. Flieger hat hier in Tegel gute acht Stunden Verspätung. Danke, Merkel. Schön ist was anderes. Nun ist es aber geschafft.


Verdammte Infrastruktur in Tegel; aber niemand hat die Absicht in Berlin einen Großflughafen zu eröffnen. Danke Merkel, Bohnsdorf bis Adlershof nehmen die Absichtserklärung erleichtert zur Kenntnis.
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Re: Die Infrastruktur in Deutschland zerbröselt

Beitragvon frems » Sa 30. Jul 2016, 00:20

H2O hat geschrieben:(29 Jul 2016, 21:01)

Verdammte Infrastruktur in Tegel; aber niemand hat die Absicht in Berlin einen Großflughafen zu eröffnen. Danke Merkel, Bohnsdorf bis Adlershof nehmen die Absichtserklärung erleichtert zur Kenntnis.

Internationale Kleinprojekte wie BER, S21 etc. hat nicht die böse Hexe des Ostens (http://wicked.wikia.com/wiki/Die_b%C3%B ... des_Ostens) auf den Weg gebracht.
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Re: Die Infrastruktur in Deutschland zerbröselt

Beitragvon Wähler » Sa 30. Jul 2016, 05:42

http://www.genios.de/presse-archiv/arti ... 4C6DE.html
Wirtschaftswoche 5. Januar 2015 Gibt es eine gefährliche Investitionslücke in Deutschland? Darüber streiten der Chef der Wirtschaftsweisen, Christoph Schmidt, und DIW-Präsident Marcel Fratzscher.
Schmidt: Bei den privaten Investitionen bleiben wir uneins. Bei den öffentlichen Investitionen sagt auch der Sachverständigenrat, dass ein übermäßiger Rückzug der öffentlichen Hand negativ ist. In einer schrumpfenden Gesellschaft braucht man vielleicht weniger Schulen und Kindergärten. Aber die Engpässe bei der Verkehrsinfrastruktur sollten beseitigt werden.
Fratzscher: Der optimale (öffentliche) Kapitalstock ist schwer zu bestimmen, aber das bedeutet nicht, dass es ihn nicht gibt. Die Kommunen sagen, Sie hätten 2013 eine Investitionslücke von 118 Milliarden Euro. Da sind vielleicht auch Projekte drin, die man nicht so dringend braucht.
Zeitungstexte bei Genios mit Bibliotheksausweis kostenlos: http://rzblx10.uni-regensburg.de/dbinfo ... el_id=1232 (Zugang auch bundesweit)
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Re: Die Infrastruktur in Deutschland zerbröselt

Beitragvon H2O » Sa 30. Jul 2016, 08:13

frems hat geschrieben:(30 Jul 2016, 01:20)

Internationale Kleinprojekte wie BER, S21 etc. hat nicht die böse Hexe des Ostens (http://wicked.wikia.com/wiki/Die_b%C3%B ... des_Ostens) auf den Weg gebracht.


Allein ihre Gegenwart ist schon Schuld genug! Pardon wird nicht gegeben!
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Re: Die Infrastruktur in Deutschland zerbröselt

Beitragvon H2O » Sa 30. Jul 2016, 08:15

Wähler hat geschrieben:(30 Jul 2016, 06:42)

http://www.genios.de/presse-archiv/arti ... 4C6DE.html
Wirtschaftswoche 5. Januar 2015 Gibt es eine gefährliche Investitionslücke in Deutschland? Darüber streiten der Chef der Wirtschaftsweisen, Christoph Schmidt, und DIW-Präsident Marcel Fratzscher.
Schmidt: Bei den privaten Investitionen bleiben wir uneins. Bei den öffentlichen Investitionen sagt auch der Sachverständigenrat, dass ein übermäßiger Rückzug der öffentlichen Hand negativ ist. In einer schrumpfenden Gesellschaft braucht man vielleicht weniger Schulen und Kindergärten. Aber die Engpässe bei der Verkehrsinfrastruktur sollten beseitigt werden.
Fratzscher: Der optimale (öffentliche) Kapitalstock ist schwer zu bestimmen, aber das bedeutet nicht, dass es ihn nicht gibt. Die Kommunen sagen, Sie hätten 2013 eine Investitionslücke von 118 Milliarden Euro. Da sind vielleicht auch Projekte drin, die man nicht so dringend braucht.


Ein Glück, daß wir diese Weisen haben; wir wüßten sonst glatt, was wir tun müssen! :D
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Re: Die Infrastruktur in Deutschland zerbröselt

Beitragvon Ein Terraner » Sa 30. Jul 2016, 08:23

Schön langsam ist es wirklich eine Überlegung wert ob man sich nicht doch etwas richtung Geländewagen zulegen sollte. Die Straßen werden jedenfalls nicht von selbst besser.
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Re: Die Infrastruktur in Deutschland zerbröselt

Beitragvon H2O » Sa 30. Jul 2016, 08:26

Ein Terraner hat geschrieben:(30 Jul 2016, 09:23)

Schön langsam ist es wirklich eine Überlegung wert ob man sich nicht doch etwas richtung Geländewagen zulegen sollte. Die Straßen werden jedenfalls nicht von selbst besser.


Wie wäre es denn mit der Rückbesinnung auf Pferd und Esel? Die sind geländegängig, mitfühlende Wesen obendrein, und tausende Kleingärtner werden Sie preisen!
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Re: Die Infrastruktur in Deutschland zerbröselt

Beitragvon Ein Terraner » Sa 30. Jul 2016, 08:32

H2O hat geschrieben:(30 Jul 2016, 09:26)

Wie wäre es denn mit der Rückbesinnung auf Pferd und Esel? Die sind geländegängig, mitfühlende Wesen obendrein, und tausende Kleingärtner werden Sie preisen!

Nichts dagegen, aber bedenke mal den Pferdeverschleiß bei täglichen 100km Arbeitsweg. ;)
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Re: Die Infrastruktur in Deutschland zerbröselt

Beitragvon H2O » Sa 30. Jul 2016, 08:40

Ein Terraner hat geschrieben:(30 Jul 2016, 09:32)

Nichts dagegen, aber bedenke mal den Pferdeverschleiß bei täglichen 100km Arbeitsweg. ;)


So richtigen Männern macht das nix aus; Relaisstationen mit Pferde-Sharing oder Esel-Sharing nach dem Muster des Pony-Express im Wilden Westen... Außerdem lohnt sich dann auch schon ein Umzug mit Pferd und Wagen. In meiner Jugend gab es noch Zugochsen; das waren Kraftpakete!
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Re: Die Infrastruktur in Deutschland zerbröselt

Beitragvon Ein Terraner » Sa 30. Jul 2016, 10:08

Zugochsen gibt es jetzt immer noch, die haben aber in die Politik gewechselt. :D
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Re: Die Infrastruktur in Deutschland zerbröselt

Beitragvon frems » Sa 30. Jul 2016, 10:15

H2O hat geschrieben:(30 Jul 2016, 09:13)

Allein ihre Gegenwart ist schon Schuld genug! Pardon wird nicht gegeben!

Wir sind hier nicht in Nordkorea. Da darf man Kritik an der Regierung üben, Genosse. Die Verkehrsinfrastruktur hatte eben bessere Zeiten. Leider hat auch die SPD nicht mehr großes Interesse an Fortschritt und Zukunft. Bei den Konservativen war das ja eh immer klar.
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Re: Die Infrastruktur in Deutschland zerbröselt

Beitragvon Ein Terraner » Sa 30. Jul 2016, 10:29

frems hat geschrieben:(30 Jul 2016, 11:15)

Wir sind hier nicht in Nordkorea. Da darf man Kritik an der Regierung üben, Genosse. Die Verkehrsinfrastruktur hatte eben bessere Zeiten. Leider hat auch die SPD nicht mehr großes Interesse an Fortschritt und Zukunft. Bei den Konservativen war das ja eh immer klar.


Der Industriestandort Deutschland schafft es nicht einen popligen Flughafen zu bauen, da fragt man sich schon ob da nicht Absicht dahinter steckt. Oder wir haben es wirklich verlernt eine ausreichend große Fläche für Flugzeuge zu betonieren und ein Gebäude daneben zu setzen das mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar ist.
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Re: Die Infrastruktur in Deutschland zerbröselt

Beitragvon H2O » Sa 30. Jul 2016, 10:44

frems hat geschrieben:(30 Jul 2016, 11:15)

Wir sind hier nicht in Nordkorea. Da darf man Kritik an der Regierung üben, Genosse. Die Verkehrsinfrastruktur hatte eben bessere Zeiten. Leider hat auch die SPD nicht mehr großes Interesse an Fortschritt und Zukunft. Bei den Konservativen war das ja eh immer klar.


Klar darf man hier Kritik an der Regierung in Nord-Korea üben! Man sollte nur nicht unbedingt danach das Land bereisen, wenn man eine Zukunft haben möchte.

Ja, es ist nur noch zum Verzweifeln; aber wir hier sind die Guten! :)
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Re: Die Infrastruktur in Deutschland zerbröselt

Beitragvon H2O » Mi 3. Aug 2016, 19:09

frems hat geschrieben:(30 Jul 2016, 11:15)

Wir sind hier nicht in Nordkorea. Da darf man Kritik an der Regierung üben, Genosse. Die Verkehrsinfrastruktur hatte eben bessere Zeiten. Leider hat auch die SPD nicht mehr großes Interesse an Fortschritt und Zukunft. Bei den Konservativen war das ja eh immer klar.


Ihre Kritik hat sofort gewirkt: 2030 wird unsere Verkehrsinfrastruktur in bester Ordnung sein:

http://www.t-online.de/nachrichten/deut ... snetz.html

Um die Mittel dafür in Höhe von 270 Mrd € müssen sich unsere Kinder und unsere Enkel sorgen. Da haben wir ja noch einmal Glück gehabt!
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Re: Die Infrastruktur in Deutschland zerbröselt

Beitragvon frems » Mi 3. Aug 2016, 19:20

H2O hat geschrieben:(03 Aug 2016, 20:09)

Ihre Kritik hat sofort gewirkt: 2030 wird unsere Verkehrsinfrastruktur in bester Ordnung sein:

http://www.t-online.de/nachrichten/deut ... snetz.html

Um die Mittel dafür in Höhe von 270 Mrd € müssen sich unsere Kinder und unsere Enkel sorgen. Da haben wir ja noch einmal Glück gehabt!

Ich muss Dich und mich leider enttäuschen. Der BVWP ist kein Finanzierungsgesetz oder Teil des Haushalts, sondern eine behördeninterne Richtlinie, ob ein Vorhaben förderungswürdig ist. Ob ein Vorhaben angestoßen und vom Bund (mit)finanziert wird, ist eine andere Sache. Das ist kein Fachgebiet der Boulevardpresse. Der BDI weist da schon korrekt drauf hin.
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Re: Die Infrastruktur in Deutschland zerbröselt

Beitragvon Bielefeld09 » Mi 3. Aug 2016, 19:32

frems hat geschrieben:(03 Aug 2016, 20:20)

Ich muss Dich und mich leider enttäuschen. Der BVWP ist kein Finanzierungsgesetz oder Teil des Haushalts, sondern eine behördeninterne Richtlinie, ob ein Vorhaben förderungswürdig ist. Ob ein Vorhaben angestoßen und vom Bund (mit)finanziert wird, ist eine andere Sache. Das ist kein Fachgebiet der Boulevardpresse. Der BDI weist da schon korrekt drauf hin.

Na und?
Alles geht eben nicht.
Aber im Vergleich mit anderen Nationen steht Deutschland noch immer gut da.
Im übrigen, besser geht immer.
Auch wenn es mal falsch rüberkommt, es ist nie persönlich gemeint. Sorry :( :(
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Re: Die Infrastruktur in Deutschland zerbröselt

Beitragvon frems » Mi 3. Aug 2016, 19:36

Bielefeld09 hat geschrieben:(03 Aug 2016, 20:32)

Na und?
Alles geht eben nicht.
Aber im Vergleich mit anderen Nationen steht Deutschland noch immer gut da.
Im übrigen, besser geht immer.

Das Denken darf nicht über 2017 hinausgehen.
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Re: Die Infrastruktur in Deutschland zerbröselt

Beitragvon nichtkorrekt » Mi 3. Aug 2016, 19:41

frems hat geschrieben:(03 Aug 2016, 20:36)

Das Denken darf nicht über 2017 hinausgehen.


Yo Fischkopf, hast du schon wieder nen Post von mir gelöscht?
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Re: Die Infrastruktur in Deutschland zerbröselt

Beitragvon frems » Mi 3. Aug 2016, 19:42

nichtkorrekt hat geschrieben:(03 Aug 2016, 20:41)

Yo Fischkopf, hast du schon wieder nen Post von mir gelöscht?

Stalkst Du mich, Creep? Ich hab heute nur einen Beitrag gelöscht und der war nicht von Dir.
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Re: Die Infrastruktur in Deutschland zerbröselt

Beitragvon nichtkorrekt » Mi 3. Aug 2016, 19:44

frems hat geschrieben:(03 Aug 2016, 20:42)

Stalkst Du mich, Creep? Ich hab heute nur einen Beitrag gelöscht und der war nicht von Dir.


Wenn du, Cracker Jack und der Neue es nicht waren, dann muss es Blondi gewesen sein. Leider bin ich zu gut erzogen um gegen Frauen ausfällig zu werden.
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