Flughafen Berlin Brandenburg

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Hiver
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Flughafen Berlin Brandenburg

Beitragvon Hiver » So 16. Sep 2012, 15:14

Amun Ra » Fr 6. Jul 2012, 08:35 hat geschrieben:Punkt 1 ist selten ein Problem, da man für jede Technik auch mühelos einen Fachmann herbekommt.

Bei Punkt 2 muss man differenzieren. Ist der Auftraggeber ein Konzern spielt Geld nur eine kleine Rolle. Wenn der Auftraggeber nämlich etwas haben will das Schweinegeld kostet dann macht er auch das Schweinegeld locker. Bei Behörden ist das anders. Die wollen erst die Neuerung, die ein Schweinegeld kostet, für umsonst haben und wenn sie dann nach drei Wochen bemerken das sie von niemandem diese Neuerung, die ein Schweinegeld kostet, kostenlos bekommen fangen sie an zu überlegen wo sie sparen können. Dann sparen Sie irgendwo wo es völlig absurd ist an der Stelle überhaupt Geld einzusparen und wundern sich dann hinterher warum nichts so funktioniert wie es sollte.

Zu Punkt 3 sage ich nur: Zum Glück... :D Irgendwie muss ich ja meine Brötchen verdienen... :p


Das Hauptproblem ist die Ausschreibungs- Auftragsvergabe. Hier übersieht man fast immer in den Beamtenstuben, dass geringere Kosten nicht immer die billigeren sind.
Hier am Beispiel des ungenügenden Brandschutzes am Airport sieht man doch welche Pfeifen am Werke waren. Brandgase am Boden absaugen, soetwas hätte kein Fachmann abgenommen. Ich frage mich doch bei diesem Beispiel ob die Bauleitung überhaupt fachlich qualifiziert war. In der Industrie wären längstens bereits Köpfe gerollt.
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John Galt
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Re: Baudesaster und Kostenexplosionen

Beitragvon John Galt » So 16. Sep 2012, 15:19

Hängt der gesamte Flughafen wirklich nur wegen dem Brandschutz?

Brandschutz ist doch 08/15 Standard.
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Kibuka
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Re: Baudesaster und Kostenexplosionen

Beitragvon Kibuka » So 16. Sep 2012, 15:55

Karl Murx hat geschrieben:Hängt der gesamte Flughafen wirklich nur wegen dem Brandschutz?


Nein.
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Re: Flughafen Berlin Brandenburg

Beitragvon Amun Ra » Di 18. Sep 2012, 01:11

Hiver » So 16. Sep 2012, 16:14 hat geschrieben:Das Hauptproblem ist die Ausschreibungs- Auftragsvergabe.

Ja und nein. Bei einem Bauvorhaben dieser Größe sind die Faktoren bei weitem mannigfaltiger. Das kann man nicht pauschal auf die Ausschreibungen bzw. die Vergabepraxis runterbrechen. Man kann zwar auch hier noch sehr viel mit den Ausschreibungen tricksen, wenn man weiss wie, aber nicht so das das Wohl und Wehe des ganzen Projekts davon abhängt. Dazu ist so ein Bauprojekt einfach zu groß.
Hiver hat geschrieben:Hier übersieht man fast immer in den Beamtenstuben, dass geringere Kosten nicht immer die billigeren sind.
...

Es ist falsch anzunehmen das bei einem solchen Projekt alle Entscheidungen alleine nur in Amtsstuben von irgendwelchen Beamten getroffen werden. So einfach ist es nun auch wieder nicht. Ein Flughafen ist schliesslich keine Sporthalle... ;)

Zum Rest kann ich nicht viel sagen da ich mich ehrlich gesagt mit dem Berliner Flughafen nicht besonders beschäftigt habe. Hauptsache er wird bald fertig damit die armen Menschen in Berlin schneller aus dem Moloch Berlin fliehen können...
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Re: Baudesaster und Kostenexplosionen

Beitragvon Hiver » Do 20. Sep 2012, 09:07

Kibuka » So 16. Sep 2012, 15:55 hat geschrieben:
Nein.


Doch!
Ein neuer Flughafen braucht nicht unbedingt vollständig fertiggestellt sein um in Betrieb zu gehen. Hier gibt es die Möglichkeit der Sondergenehmigung durch die Behörden auf Prüfungeexpertisen des TÜV Rheinland hin.
Da der Hauptknackpunkt die automatischen Brandschutzeinrichtungen war, wollte der Betreiber das Problem manuell lösen und dazu 700 Arbeitskräfte einstellen. Das war den Sicherheitsbehörden doch des Guten zuviel und die Sondergenehmigung wurde verweigert.
http://www.focus.de/politik/deutschland ... 49633.html
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Re: Baudesaster und Kostenexplosionen

Beitragvon Mithrandir » Do 20. Sep 2012, 18:55

Karl Murx » So 16. Sep 2012, 16:19 hat geschrieben:Brandschutz ist doch 08/15 Standard.

Ja, wenn man es so macht, wie es auf quasi allen Flughäfen der Welt Standard ist. Das wollten die Berliner aber nicht.
In Berlin soll der Rauch nicht nach oben, sondern zunächst nach unten abgeleitet werden, was den Flughafen architektonisch attraktiver, aber brandschutztechnisch erheblich komplexer macht.

Das ist natürlich ein ambitionierteres Konzept als ein 08/15-Brandschutz, allerdings etwas, dass man in einem Hochtechnologie-Land durchaus umsetzen kann, bzw. könnte, wenn das Projekt gut geplant und gemanagt wäre.
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Re: Baudesaster und Kostenexplosionen

Beitragvon Hiver » Do 20. Sep 2012, 19:33

Mithrandir » Do 20. Sep 2012, 18:55 hat geschrieben:Ja, wenn man es so macht, wie es auf quasi allen Flughäfen der Welt Standard ist. Das wollten die Berliner aber nicht.
In Berlin soll der Rauch nicht nach oben, sondern zunächst nach unten abgeleitet werden, was den Flughafen architektonisch attraktiver, aber brandschutztechnisch erheblich komplexer macht.

Das ist natürlich ein ambitionierteres Konzept als ein 08/15-Brandschutz, allerdings etwas, dass man in einem Hochtechnologie-Land durchaus umsetzen kann, bzw. könnte, wenn das Projekt gut geplant und gemanagt wäre.


Hat sich dieses Konzept, Rauch nach unten abzusaugen eigentlich irgendwo bereits in der Praxis bewährt?
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Re: Baudesaster und Kostenexplosionen

Beitragvon John Galt » Do 20. Sep 2012, 20:31

Hiver » Do 20. Sep 2012, 09:07 hat geschrieben:
Doch!
Ein neuer Flughafen braucht nicht unbedingt vollständig fertiggestellt sein um in Betrieb zu gehen. Hier gibt es die Möglichkeit der Sondergenehmigung durch die Behörden auf Prüfungeexpertisen des TÜV Rheinland hin.
Da der Hauptknackpunkt die automatischen Brandschutzeinrichtungen war, wollte der Betreiber das Problem manuell lösen und dazu 700 Arbeitskräfte einstellen. Das war den Sicherheitsbehörden doch des Guten zuviel und die Sondergenehmigung wurde verweigert.
http://www.focus.de/politik/deutschland ... 49633.html


Im Prinzip ist also das Amt schuld. Sollen die doch bitte ein paar Hundert Millionen zahlen.
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Re: Baudesaster und Kostenexplosionen

Beitragvon Kibuka » Sa 22. Sep 2012, 18:51

Hiver » Do 20. Sep 2012, 09:07 hat geschrieben:
Doch!


Nein!

Wird der Termin jetzt in Stein gemeißelt?

So meint die Lausitzer Rundschau, dass es noch viel schlimmer kommen könnte: "Das wirklich Allerschlimmste ist die Ursache für die neueste Verzögerung: die fehlenden Pläne. So lange selbst Chefplaner Horst Amann keinen Überblick über die Baustelle bekommen kann, weil die Unterlagen fehlen, so lange wird auch jede Information über den weiteren Fortgang des Bauprojekts nur provisorisch sein. Es ist nicht ausgeschlossen, dass der Flughafen erst 2014 öffnet oder 2015 oder passenderweise am 31. Oktober 2017, zum 500. Jahrestag der Reformation. Streng genommen stochern alle, die sich heute zum Flughafen äußern, wie wild im Nebel herum - wie lange es am Ende wirklich dauern wird, kann ohne Pläne niemand verbindlich sagen. Nur dass es immer noch einmal schlimmer kommen wird, davon kann man beim BER schon heute sicher ausgehen."

http://www.n-tv.de/politik/pressestimme ... 34616.html
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Re: Flughafen Berlin Brandenburg

Beitragvon JJazzGold » Sa 22. Sep 2012, 19:00

Es sind doch noch nicht einmal die interessanten Passierprobeläufe > 200 Pax gelaufen und die Kinderkrankheiten wie Zusammenbruch der IT und der Gepäckanlage sind ebenfalls noch weit entfernt von der Behebung.

Wie soll den so ein Flughafen in Betrieb gehen, ob mit oder ohne Sondergenehmigung?
Zuletzt geändert von JJazzGold am Sa 22. Sep 2012, 19:10, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Flughafen Berlin Brandenburg

Beitragvon Thomas I » Sa 22. Sep 2012, 19:03

Hiver » So 16. Sep 2012, 16:14 hat geschrieben:
Das Hauptproblem ist die Ausschreibungs- Auftragsvergabe. Hier übersieht man fast immer in den Beamtenstuben, dass geringere Kosten nicht immer die billigeren sind.
Hier am Beispiel des ungenügenden Brandschutzes am Airport sieht man doch welche Pfeifen am Werke waren. Brandgase am Boden absaugen, soetwas hätte kein Fachmann abgenommen. Ich frage mich doch bei diesem Beispiel ob die Bauleitung überhaupt fachlich qualifiziert war. In der Industrie wären längstens bereits Köpfe gerollt.


Sind diejenigen die das Abnehmen eigentlich nicht auch dieselben, die eine Baugenehmigung erteilen?
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Re: Flughafen Berlin Brandenburg

Beitragvon Hiver » So 23. Sep 2012, 16:25

Thomas I » Sa 22. Sep 2012, 19:03 hat geschrieben:
Sind diejenigen die das Abnehmen eigentlich nicht auch dieselben, die eine Baugenehmigung erteilen?


Es sind zwei unterschiedliche Behörden involviert.
Die Betriebserlaubnis als Verkehrsflughafen kann nur die Luftfahrtbehörde des Landes erteilen, § 6 LuftVG. Diese Behörde ist meistens unmittelbar bei der Landesregierung installiert.
Die Bauaufsicht und Abnahme der Bauten ist also völlig getrennt.
Zuletzt geändert von Hiver am So 23. Sep 2012, 16:25, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Flughafen Berlin Brandenburg

Beitragvon Thomas I » So 23. Sep 2012, 17:53

Hiver » So 23. Sep 2012, 17:25 hat geschrieben:
Es sind zwei unterschiedliche Behörden involviert.
Die Betriebserlaubnis als Verkehrsflughafen kann nur die Luftfahrtbehörde des Landes erteilen, § 6 LuftVG. Diese Behörde ist meistens unmittelbar bei der Landesregierung installiert.
Die Bauaufsicht und Abnahme der Bauten ist also völlig getrennt.


Ich vermute ja aber mal dass das Brandschutzproblem nicht die direkt dem Flugverkehr dienenden Anlagen sondern die Servicegebäude betrifft oder?
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Re: Flughafen Berlin Brandenburg

Beitragvon Kibuka » Do 4. Okt 2012, 21:00

Hier mal ein Bericht über den Lügner Wowi und BER.

http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/ ... ober-2012-

Wowi weiß eben, dass das schon die "Anderen" bezahlen werden.
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Re: Baudesaster und Kostenexplosionen

Beitragvon wintermute » Fr 5. Okt 2012, 11:16

Kibuka » Sa 22. Sep 2012, 19:51 hat geschrieben:
Nein!



Fehlende Pläne? Wie bekommt man sowas fertig? Fehlt nur noch, dass sich die Bauleitung mit einem Koffer voll Geld nach Südamerika absetzt.
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Re: Flughafen Berlin Brandenburg

Beitragvon G.Rasheimer » Mi 24. Okt 2012, 11:38

Die Reportage lief gestern und zeigt meiner Meinung nach eindeutig,
woran's hapert
http://www.zdf.de/ZDFmediathek/hauptnavigation/sendung-verpasst/#/beitrag/video/1758406/Der-Fluchhafen-Berlin
das Beste zum Schluß :cool:
....wenn dat Dingen irgendwann mal in Betrieb geht,
ist es hoffnungslos zu klein und darf sofort vergrößert werden.
Was da im Moment fertiggemurkst wird,
ist ein Kaufhaus mit Flughafen :D :?: :mad2:
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Re: Flughafen Berlin Brandenburg

Beitragvon Gutmensch » Mi 24. Okt 2012, 12:22

Thomas I » Sa 22. Sep 2012, 20:03 hat geschrieben:
Sind diejenigen die das Abnehmen eigentlich nicht auch dieselben, die eine Baugenehmigung erteilen?



Das ist zu trennen, die Abnahme wird von Fach-Ingenieuren, in Bradschutzbelagen von Brandschutzbeauftragten abgenommen. Die Baugenehmigung wird von Beamten erteilt. Die Genehmigung für die Eröffnung mit "lebenden" Brandmeldern war erteilt. Sie wurde vom Brandschutzbeauftragten widerrufen.
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Re: Baudesaster und Kostenexplosionen

Beitragvon Gutmensch » Mi 24. Okt 2012, 12:25

wintermute » Fr 5. Okt 2012, 12:16 hat geschrieben:
Fehlende Pläne? Wie bekommt man sowas fertig? Fehlt nur noch, dass sich die Bauleitung mit einem Koffer voll Geld nach Südamerika absetzt.



Die Pläne fehlen, weil die Bauherren und der Aufsichtsrat in großem Umfang Verantwortliche Unternehmen und Bauleiter entließen. Sie wollten Köpfe rollen sehen, um den schwarzen Peter auf andere abzuschieben. Planungen, die nicht bezahlt wurden, müssen nicht herausgegeben werden. Sie arbeiten auch nicht umsonst oder?
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Re: Baudesaster und Kostenexplosionen

Beitragvon Dampflok94 » Mi 24. Okt 2012, 13:19

Gutmensch » Mi 24. Okt 2012, 13:25 hat geschrieben:

Die Pläne fehlen, weil die Bauherren und der Aufsichtsrat in großem Umfang Verantwortliche Unternehmen und Bauleiter entließen. Sie wollten Köpfe rollen sehen, um den schwarzen Peter auf andere abzuschieben. Planungen, die nicht bezahlt wurden, müssen nicht herausgegeben werden. Sie arbeiten auch nicht umsonst oder?

Und vorher galt: Der Bauplan von gestern war elider schon wieder veraltet. Weil andauernd auf Wunsch des Bauherren irgendwas umgestrickt werden mußte.
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Re: Baudesaster und Kostenexplosionen

Beitragvon jorikke » Do 25. Okt 2012, 12:27

Dampflok94 » Mi 24. Okt 2012, 14:19 hat geschrieben:Und vorher galt: Der Bauplan von gestern war elider schon wieder veraltet. Weil andauernd auf Wunsch des Bauherren irgendwas umgestrickt werden mußte.



Habe gerade gegoogelt, welcher Sinn sich hinter dem Fremdwort "elider" verbirgt.
Google springt aber nicht darauf an und hält sich an "leider" fest.
...und da ging mir ein Licht auf.
Jetzt erst mal Mittagsschlaf...

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