Droht ein generelles Tempolimit auf deutschen Autobahnen?

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Soll es ein generelles Tempolimit auf deutschen Autobahnen geben?

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50%
weiß nicht/Enthaltung
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Teeernte
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Re: Droht ein generelles Tempolimit auf deutschen Autobahnen?

Beitragvon Teeernte » Di 6. Feb 2018, 13:10

Der General hat geschrieben:(06 Feb 2018, 12:30)




Unfallstatistik für Autobahnen

Vor allem bei ausländischen Kraftfahrern sind die deutschen Autobahnen sehr beliebt, da auf vielen Abschnitten keine Geschwindigkeitsbegrenzung herrscht. Es gilt oft lediglich eine Richtgeschwindigkeit von 130 km/h, an der sich die Fahrer orientieren sollen. Viele überschätzen jedoch die eigenen Fähigkeiten und verlieren aufgrund viel zu hoher Geschwindigkeiten leicht die Kontrolle über das Kfz.


Im Jahr 2015 konnten laut Unfallstatistik insgesamt 20.113 Verkehrsunfälle mit Personenschaden auf Autobahnen in Deutschland verzeichnet werden. 414 Personen starben, 5.834 erlitten schwere Verletzungen. Getötet wurden 380 Menschen, wobei 255 in einem Auto, 86 in einem Lkw und 39 zu Fuß unterwegs waren.

Was wohl niemanden überraschen wird: Die meisten Unfälle auf der Autobahn im Jahr 2015 sind auf zu schnelles Fahren zurückzuführen. Dabei muss nicht einmal die erlaubte Maximalgeschwindigkeit überschritten worden sein – es reicht bereits aus, die Geschwindigkeit bei schlechten Wetterverhältnissen nicht anzupassen.




In Brandenburg als Beispiel wurde in einer Studie ermittelt:


Ja - die Fußgänger auf der Autobahn - und die LKW - RASER !!


Der gefährlichste Ort auf der Autobahn ist das Stauende. Nicht bei Vollgas, sondern wenn gerade nichts mehr vorwärtsgeht, steigt die Todesgefahr für Autofahrer.


NUR IN BAYERN STARBEN:::

von Januar bis Mai die „Verkehrsunfälle mit Beteiligung von Schwerverkehr“ im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 2,2 Prozent auf 7046 gestiegen. Dabei starben 51 Menschen, neun mehr als in den ersten fünf Monaten 2016. Im Gesamtjahr 2016 waren es 118 Tote bei 18.163 Lkw-Unfällen.


https://www.welt.de/regionales/bayern/a ... Kette.html

„Die gesetzlich vorgeschriebenen Assistenten bremsen den Lkw von 80 auf 60 Stundenkilometer herunter, 80 oder 60 macht bei einem Aufprall aber wenig Unterschied“, erklärt Mediziner Hell. „Das Ergebnis ist dasselbe: Vom Auto bleibt nicht mehr viel übrig.



Zu den Zahlen in Brandenburg..... :D :D :D

Bemerkt das zum Studienanfang genau da die Baustellen weg waren ...... und der pennende LKW Fahrer nun zwischen Magdeburg und Hannover einpennt ? Da wird Geschwindigkeitsabhängig geregelt.....

Trifft aber den LKW Fahrer selten....die Geschwindigkeitsregulierung.


Der LKW räumt die Strasse ab..... 5 bis 10 beteiligte Fahrzeuge KEINE Seltenheit.

Der "schnelle" Porsche semmelt direkt UNTER den LKW - meist ALLEIN >> Darwin AWARD.

Unangepasste Geschwindigkeit ? >> LKW mit Sommerreifen im Winter....bei 80 kmh.
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Re: Droht ein generelles Tempolimit auf deutschen Autobahnen?

Beitragvon Der General » Di 6. Feb 2018, 13:49

Teeernte hat geschrieben:(06 Feb 2018, 13:10)

Ja - die Fußgänger auf der Autobahn - und die LKW - RASER !!




NUR IN BAYERN STARBEN:::



https://www.welt.de/regionales/bayern/a ... Kette.html




Zu den Zahlen in Brandenburg..... :D :D :D

Bemerkt das zum Studienanfang genau da die Baustellen weg waren ...... und der pennende LKW Fahrer nun zwischen Magdeburg und Hannover einpennt ? Da wird Geschwindigkeitsabhängig geregelt.....

Trifft aber den LKW Fahrer selten....die Geschwindigkeitsregulierung.


Der LKW räumt die Strasse ab..... 5 bis 10 beteiligte Fahrzeuge KEINE Seltenheit.

Der "schnelle" Porsche semmelt direkt UNTER den LKW - meist ALLEIN >> Darwin AWARD.

Unangepasste Geschwindigkeit ? >> LKW mit Sommerreifen im Winter....bei 80 kmh.


Wenn Du Dich über LKW Fahrer "auslassen" möchtest, mach einfach einen neuen Strang auf.
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Re: Droht ein generelles Tempolimit auf deutschen Autobahnen?

Beitragvon Teeernte » Di 6. Feb 2018, 15:56

Der General hat geschrieben:(06 Feb 2018, 13:49)

Wenn Du Dich über LKW Fahrer "auslassen" möchtest, mach einfach einen neuen Strang auf.


Nein - ich bezweifele DEIN "Einzelproblem" .........da es gesamtgesellschaftlich Unrelevant IST

Verkehrstote Autobahn Abzüglich Tote durch Schwerverkehr .......also Tote durch "Fahrfehler" im oberen Geschwindigkeitsbereich ab 190 kmh eine wie von Dir behauptete Menge ist...

Doppelfehler = LKW überholt im Überholverbot .....und PKW fährt drunter - im geschwindigkeitsbeschränkten Bereich - (Kasseler Berge zB) noch einmal EXTRA gerechnet...
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Re: Droht ein generelles Tempolimit auf deutschen Autobahnen?

Beitragvon Positiv Denkender » Di 6. Feb 2018, 16:38

Der General hat geschrieben:(06 Feb 2018, 12:30)

Es muß auch nicht Richtiger werden, denn es ist Bewiesen, dass die Unfallhäufigkeit und die Unfallschwere durch Tempolimits erheblich abnimmt. Wenn Du das nicht zur Kenntnis nehmen möchtest, erübrigt sich weitere Diskussionen.



Ich sehe, du hast Dich noch gar nicht Richtig mit der Materie auseinander gesetzt bzw. Dich überhaupt noch nicht informiert, sondern argumentierst nur aus Deiner Persönlichen Sicht, kann das sein ?

Hier mal ein paar Informationen vom Statistischen Bundesamt:

https://www.bussgeldkatalog.org/unfallstatistik/

Auszug von dem was Autobahnen betrifft:

Unfallstatistik für Autobahnen

Vor allem bei ausländischen Kraftfahrern sind die deutschen Autobahnen sehr beliebt, da auf vielen Abschnitten keine Geschwindigkeitsbegrenzung herrscht. Es gilt oft lediglich eine Richtgeschwindigkeit von 130 km/h, an der sich die Fahrer orientieren sollen. Viele überschätzen jedoch die eigenen Fähigkeiten und verlieren aufgrund viel zu hoher Geschwindigkeiten leicht die Kontrolle über das Kfz.


Im Jahr 2015 konnten laut Unfallstatistik insgesamt 20.113 Verkehrsunfälle mit Personenschaden auf Autobahnen in Deutschland verzeichnet werden. 414 Personen starben, 5.834 erlitten schwere Verletzungen. Getötet wurden 380 Menschen, wobei 255 in einem Auto, 86 in einem Lkw und 39 zu Fuß unterwegs waren.

Was wohl niemanden überraschen wird: Die meisten Unfälle auf der Autobahn im Jahr 2015 sind auf zu schnelles Fahren zurückzuführen. Dabei muss nicht einmal die erlaubte Maximalgeschwindigkeit überschritten worden sein – es reicht bereits aus, die Geschwindigkeit bei schlechten Wetterverhältnissen nicht anzupassen.

6.916 Unfälle geschahen gemäß Unfallstatistik auf der Autobahn aufgrund zu hoher gefahrener Geschwindigkeiten. Dabei trugen 2.443 Personen schwere Verletzungen davon, 206 starben.

Bei jedem zweiten der Verkehrstoten auf Deutschlands Autobahnen kann demnach eine Überschreitung der zulässigen Geschwindigkeit als Unfallursache genannt werden.


--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

@Positiv Denkender; Das es Innerorts oder auf Landstraßen zu noch mehr Unfälle kommt, ist unbestritten. Auch dürfte klar sein, dass trotz generellem Tempolimit auf Autobahnen die Unfälle nicht automatisch auf Null sinken. Es geht darum die Unfälle und die schwere der Unfälle zu minimieren !!, die nachgewiesenermaßen (auch durch andere Studien belegt) durch Überhöhter Geschwindigkeiten verursacht werden.

In Brandenburg als Beispiel wurde in einer Studie ermittelt:

Dort wo in Brandenburg Tempolimits auf Autobahnen eingeführt wurden, ging die Zahl der Unfälle und Verkehrstoten um 20-50 Prozent zurück. Dies deckt sich mit Erfahrungen bei früheren Tempolimits z.B. während der Ölkrise oder bei Großversuchen in den 1970er Jahren.

Selbst wenn es gelingt auf nur 5% zu kommen, rettet das schon Leben auch von denjenigen die unbeteiligt Ihre 120 KM/H fahren und nicht so gut Autofahren können Wie DU.


Ich gehe nicht von mir aus obwohl ich durchaus eigene Beobachtungen einfließen lasse . Die Unfallstatistik wegen zu schnellen Fahrens
sagt nichts darüber aus wie hoch die Geschwindigkeiten der beteiligten Fahrzeuge waren . Zu schnell kann auch bedeuten
Tempo 130 statt vorgegebene 100 oder 80 . Nirgendwo in der Statistik steht welche Geschwindigkeiten bei Unfällen gefahren wurden .
Wieviel KFZ waren denn an Unfällen beteiligt, die schneller als 200 gefahren sind . ?
Nirgendwo steht ob der schneller Fahrende auch Schuld am Unfallhergang war . Oft liegt die Unfallursache darin begründet ,dass Autofahrer die Geschwindigkeit überholender nicht richtig einschätzen
egal wie schnell jemand fährt . Ganz nebenbei solltest du die Statistiken lesen . Dort werden genau die Ursachen als häufigste
Unfallursache angegeben die ich benannt habe . Es geht um angepasste Geschwindigkeiten . Wenn die BAB voll ist sind
Geschwindigkeiten von mehr als 130 selten möglich oft nicht einmal 130 . Nicht ausgeschlossen dass trotzdem einige mit eingebauter Lichthupe versuchen
sich den Weg frei zu blenden .Nur das ist schon jetzt gesetzeswidrig . Es geht um die Eigenverantwortung eines jeden Autofahrers .
Es geht darum, warum auf Autobahnen, trotz geringem Verkehrsaufkommen und guten Witterungsbedingungen, nicht schneller als 130 gefahren werden darf . .
Bleibt anzumerken nach wie vor gelten BAB zu den sichersten Straßen .Bleibt noch der Hinweis auf die Kategorie der Autofahrer
die durch störrisches links fahren meinen andere belehren zu müssen .Eine größere Gefahr als Autofahrer, die schneller als 130 fahren .
Fazit auf den meisten BAB Abschnitten ist die Höchstgeschwindigkeit eh vorgegeben . Wo das nicht der Fall ist darf schneller gefahren werden weil es die Verkehrssituation erlaubt. Das kann auch Sonntags morgens oder an Sonn und Feiertagen der Fall sein .
Deshalb sind generelle Geschwindigkeitsbegrenzungen sinnlos.
Zuletzt geändert von Positiv Denkender am Mi 7. Feb 2018, 14:04, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Droht ein generelles Tempolimit auf deutschen Autobahnen?

Beitragvon Der General » Mi 7. Feb 2018, 00:44

Positiv Denkender hat geschrieben:(06 Feb 2018, 16:38)

Ich gehe nicht von mir aus obwohl ich durchaus eigene Beobachtungen einfließen lassen . Die Unfallstatistik wegen zu schnellen Fahrens
sagt nichts darüber aus wie hoch die Geschwindigkeiten der beteiligten Fahrzeuge waren . Zu schnell kann auch bedeuten
Tempo 130 statt vorgegebene 100 oder 80 . Nirgendwo in der Statistik steht welche Geschwindigkeiten bei Unfällen gefahren wurden .
Wieviel KFZ waren denn an Unfällen beteiligt, die schneller als 200 gefahren sind . ?
Nirgendwo steht ob der schneller Fahrende auch Schuld am Unfallhergang war . Oft liegt die Unfallursache darin begründet ,dass Autofahrer die Geschwindigkeit überholender nicht richtig einschätzen
egal wie schnell jemand fährt . Ganz nebenbei solltest du die Statistiken lesen . Dort werden genau die Ursachen als häufigste
Unfallursache angegeben die ich benannt habe . Es geht um angepasste Geschwindigkeiten . Wenn die BAB voll ist sind
Geschwindigkeiten von mehr als 130 selten möglich oft nicht einmal 130 . Nicht ausgeschlossen dass trotzdem einige mit eingebauter Lichthupe versuchen
sich den Weg frei zu blenden .Nur das ist schon jetzt gesetzeswidrig . Es geht um die Eigenverantwortung eines jeden Autofahrers .
Es geht darum, warum auf Autobahnen, trotz geringem Verkehrsaufkommen und guten Witterungsbedingungen, nicht schneller als 130 gefahren werden darf . .
Bleibt anzumerken nach wie vor gelten BAB zu den sichersten Straßen .Bleibt noch der Hinweis auf die Kategorie der Autofahrer
die durch störrisches links fahren meinen andere belehren zu müssen .Eine größere Gefahr als Autofahrer, die schneller als 130 fahren .
Fazit auf den meisten BAB Abschnitten ist die Höchstgeschwindigkeit eh vorgegeben . Wo das nicht der Fall ist darf schneller gefahren werden weil es die Verkehrssituation erlaubt. Das kann auch Sonntags morgens oder an Sonn und Feiertagen der Fall sein .
Deshalb sind generelle Geschwindigkeitsbegrenzungen sinnlos.


Nein, leider liegst Du falsch !

Hier noch eine weitere Studie, wobei einige Deiner Fragen beantwortet werden.

https://www.ace.de/fileadmin/user_uploa ... Studie.pdf

Daraus:

Ursachen von Autobahnunfällen

Häufigste Unfallursache auf deutschen Autobahnen ist eine der Verkehrssituation nicht
angepasste Geschwindigkeit. Damit ist nicht zwangläufig die Übertretung einer
Temporeduzierung gemeint. Auch auf Strecken ohne Geschwindigkeitsbegrenzung kann
ein Tempo oberhalb der Richtgeschwindigkeit von 130 km/h als unfallursächlich gewertet
werden. Bei 39,7 Prozent aller Autobahnunfälle spielt zu schnelles Fahren eine
ausschlaggebende Rolle.


Somit liegst DU in Deiner Annahme schon mal falsch.

Gefahrenpotenzial Leistung (PS)

Fahrer von schwächer motorisierten Pkw sind seltener Verursacher von schweren
Verkehrsunfällen auf deutschen Autobahnen als Besitzer von leistungsstarken
Personenwagen


35,5% sind Unfallverursacher auf Autobahnen von PKW´s über 125 PS.

@Positiv Denkender;

ich verstehe beim besten Willen nicht, warum man sich nicht ganz einfach im Netz informiert !?! Es gibt ganz viele Seriöse Studien, die Deine Argumente einfach widerlegen. Selbstverständlich hast Du auch Recht, wenn du schreibst, die Autobahnen sind die sichersten usw... oder das andere falsch abbiegen, andere die Geschwindigkeiten nicht Richtig einschätzen können usw. ect.pp....Darum geht es aber doch nicht.

Unter dem Berühmten Strich, läßt sich eindeutig festhalten, dass Überhöhte Geschwindigkeit, verbunden mit unangepassten Tempo, klar die Nr.1 auf Autobahnen ist was Schwerstverletzte und Tote fordert !!

Um dieses Risiko zu minimieren, ist es doch völlig logisch, dass man ein Generelles Tempolimit einführt. Wenn man es schaffen würde 39,7% aller Autobahnunfälle durch zu schnelles Fahren, auf nur noch 30% zu Reduzieren, würde das Automatisch mehrere Leben retten. Verstehst Du das nicht, oder ist Dir Dein Persönliches "Schnell fahren" lieber bzw. Wichtiger ?

PS. Ich würde mir wünschen es wäre anders, da ich auch sehr gerne schnell fahre. Leider gibt es aber viel zu viele Idioten, die sich Maßlos selbst Überschätzen und die Physischen Grenzen bei Hohen Geschwindigkeiten nicht kennen.
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Re: Droht ein generelles Tempolimit auf deutschen Autobahnen?

Beitragvon Der General » Mi 7. Feb 2018, 00:49

Teeernte hat geschrieben:(06 Feb 2018, 15:56)

Nein - ich bezweifele DEIN "Einzelproblem" .........da es gesamtgesellschaftlich Unrelevant IST

Verkehrstote Autobahn Abzüglich Tote durch Schwerverkehr .......also Tote durch "Fahrfehler" im oberen Geschwindigkeitsbereich ab 190 kmh eine wie von Dir behauptete Menge ist...

Doppelfehler = LKW überholt im Überholverbot .....und PKW fährt drunter - im geschwindigkeitsbeschränkten Bereich - (Kasseler Berge zB) noch einmal EXTRA gerechnet...


Sorry, aber Deine Abgehackten Sätze konnte ich auch nach mehrmaligen Lesen nicht Richtig verstehen.

Das LKW´s auch Unfälle auf Autobahnen verursachen bestreite ich nicht und dürfte Allgemein bekannt sein.
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Re: Droht ein generelles Tempolimit auf deutschen Autobahnen?

Beitragvon SpukhafteFernwirkung » Mi 7. Feb 2018, 02:45

Der General hat geschrieben:(07 Feb 2018, 00:49)
Sorry, aber Deine Abgehackten Sätze konnte ich auch nach mehrmaligen Lesen nicht Richtig verstehen.
.
niemand kann das...- :rolleyes:
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Re: Droht ein generelles Tempolimit auf deutschen Autobahnen?

Beitragvon Teeernte » Mi 7. Feb 2018, 08:05

Der General hat geschrieben:(07 Feb 2018, 00:49)

Sorry, aber Deine Abgehackten Sätze konnte ich auch nach mehrmaligen Lesen nicht Richtig verstehen.

Das LKW´s auch Unfälle auf Autobahnen verursachen bestreite ich nicht und dürfte Allgemein bekannt sein.


Macht nichts...

Jedoch hopsen die Vertreter des Tempolimits - immer zu der Statistik die am besten passt und noch nicht wiederlegt ist.

Also - bei den "meisten" Toten auf der Autobahn ....ist der LKW "Schuld"...

Beim zu schnellen Fahren ists der überladene Kleintransporter mit Handwerkern ....(unter Termindruck...//auf der Heimfahrt 1000 km nach 12h Arbeit)

Natürlich soll man an den Unfallstellen nicht GLOTZEN - aber bekommt ihr nicht mit wer da Bodenbelag ist ?
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Re: Droht ein generelles Tempolimit auf deutschen Autobahnen?

Beitragvon Positiv Denkender » Mi 7. Feb 2018, 14:25

Der General hat geschrieben:(07 Feb 2018, 00:44)

Nein, leider liegst Du falsch !

Hier noch eine weitere Studie, wobei einige Deiner Fragen beantwortet werden.

https://www.ace.de/fileadmin/user_uploa ... Studie.pdf

Daraus:

Ursachen von Autobahnunfällen

Häufigste Unfallursache auf deutschen Autobahnen ist eine der Verkehrssituation nicht
angepasste Geschwindigkeit. Damit ist nicht zwangläufig die Übertretung einer
Temporeduzierung gemeint. Auch auf Strecken ohne Geschwindigkeitsbegrenzung kann
ein Tempo oberhalb der Richtgeschwindigkeit von 130 km/h als unfallursächlich gewertet
werden. Bei 39,7 Prozent aller Autobahnunfälle spielt zu schnelles Fahren eine
ausschlaggebende Rolle.


Somit liegst DU in Deiner Annahme schon mal falsch.

Gefahrenpotenzial Leistung (PS)

Fahrer von schwächer motorisierten Pkw sind seltener Verursacher von schweren
Verkehrsunfällen auf deutschen Autobahnen als Besitzer von leistungsstarken
Personenwagen


35,5% sind Unfallverursacher auf Autobahnen von PKW´s über 125 PS.

@Positiv Denkender;

ich verstehe beim besten Willen nicht, warum man sich nicht ganz einfach im Netz informiert !?! Es gibt ganz viele Seriöse Studien, die Deine Argumente einfach widerlegen. Selbstverständlich hast Du auch Recht, wenn du schreibst, die Autobahnen sind die sichersten usw... oder das andere falsch abbiegen, andere die Geschwindigkeiten nicht Richtig einschätzen können usw. ect.pp....Darum geht es aber doch nicht.

Unter dem Berühmten Strich, läßt sich eindeutig festhalten, dass Überhöhte Geschwindigkeit, verbunden mit unangepassten Tempo, klar die Nr.1 auf Autobahnen ist was Schwerstverletzte und Tote fordert !!

Um dieses Risiko zu minimieren, ist es doch völlig logisch, dass man ein Generelles Tempolimit einführt. Wenn man es schaffen würde 39,7% aller Autobahnunfälle durch zu schnelles Fahren, auf nur noch 30% zu Reduzieren, würde das Automatisch mehrere Leben retten. Verstehst Du das nicht, oder ist Dir Dein Persönliches "Schnell fahren" lieber bzw. Wichtiger ?

PS. Ich würde mir wünschen es wäre anders, da ich auch sehr gerne schnell fahre. Leider gibt es aber viel zu viele Idioten, die sich Maßlos selbst Überschätzen und die Physischen Grenzen bei Hohen Geschwindigkeiten nicht kennen.


Die Frage bleibt , 1 .wo steht dass die Hauptverursacher bei unangepasster Geschwindigkeit schneller als 180 oder 200 gefahren sind .?
Nirgendwo . Wo steht dass diejenigen die schneller als 130 oder mehr die Unfälle verschuldet haben ?
Wo steht das angepasste Geschwindigkeit bei relativ freien Autobahnen lediglich 130 sein muss ?
Nochmals die Unfallursachen entstehen selten durch Auffahrunfälle sondern durch bereits genannte Unaufmerksamkeit und
Fehleinschätzungen langsamer Fahrender. Deshalb nochmals ,wo steht dass Unfallverursacher die schneller fahren
den Unfall auch verschuldet haben ? Dort wo sie ohne Beteiligung anderer Fahrzeuge in Gräben oder Leitplanken fahren ja .
Nur das passiert auch Autofahrern die 130 oder langsamer fahren .
Die Hauptursachen stehen doch in deinem eingestellten Link. Ich muss nicht verstehen was nicht zu verstehen ist .
Fehlverhalten anderer gegenüber schneller Fahrenden ist die Hauptursache für Unfälle . Geht eindeutig aus der Statistik hervor.
Daran ändert auch eine generelle Geschwindigkeitsbegrenzung nichts .
Elektronische Tempoleitsysteme sind die richtige Maßnahme .In den Zentralen werden die Systeme sicher verantwortungsvoll gesteuert.
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Re: Droht ein generelles Tempolimit auf deutschen Autobahnen?

Beitragvon Der General » Mi 7. Feb 2018, 15:03

Positiv Denkender hat geschrieben:(07 Feb 2018, 14:25)

Die Frage bleibt , 1 .wo steht dass die Hauptverursacher bei unangepasster Geschwindigkeit schneller als 180 oder 200 gefahren sind .?
Nirgendwo . Wo steht dass diejenigen die schneller als 130 oder mehr die Unfälle verschuldet haben ?
Wo steht das angepasste Geschwindigkeit bei relativ freien Autobahnen lediglich 130 sein muss ?
Nochmals die Unfallursachen entstehen selten durch Auffahrunfälle sondern durch bereits genannte Unaufmerksamkeit und
Fehleinschätzungen langsamer Fahrender. Deshalb nochmals ,wo steht dass Unfallverursacher die schneller fahren
den Unfall auch verschuldet haben ? Dort wo sie ohne Beteiligung anderer Fahrzeuge in Gräben oder Leitplanken fahren ja .
Nur das passiert auch Autofahrern die 130 oder langsamer fahren .
Die Hauptursachen stehen doch in deinem eingestellten Link. Ich muss nicht verstehen was nicht zu verstehen ist .
Fehlverhalten anderer gegenüber schneller Fahrenden ist die Hauptursache für Unfälle . Geht eindeutig aus der Statistik hervor.
Daran ändert auch eine generelle Geschwindigkeitsbegrenzung nichts .
Elektronische Tempoleitsysteme sind die richtige Maßnahme .In den Zentralen werden die Systeme sicher verantwortungsvoll gesteuert.


Ich habe jetzt wirklich keine Lust hier ständig Studien zu verlinken.

Aber Du wiederlegst Dich Praktisch schon selbst wenn ich mal diesen Satz von Dir aufgreife:

....durch bereits genannte Unaufmerksamkeit und
Fehleinschätzungen langsamer Fahrender....


Begreife, durch ein Generelles Tempolimit was für ALLE gleich gilt, würden sich solche "Fehleinschätzungen langsamer Fahrer" reduzieren. Es dürfte klar sein, dass man ein Auto was mit maximal 130 km/H überholen möchte, viel besser Einschätzen kann, als ein Auto was um die 200 oder mehr Km/H unterwegs ist. Auch wenn das Natürlich nicht der Hauptgrund ist (siehe Studien) hätte man diesen Unfall Grund schon mal minimiert.

Positiv Denkender hat geschrieben:Elektronische Tempoleitsysteme sind die richtige Maßnahme ...


Damit, wäre ich wie schon erwähnt Einverstanden wenn es Flächendeckend wäre. Das Ganze ist aber alles viel zu Teuer und ein Generelles Tempolimit leichter umzusetzen.

Und noch etwas worüber Du mal nachdenken solltest:

Fakten:

Die Weltgesundheitsorganisation kommt zu dem Schluss, dass in der EU jedes Jahr 5.000 bis 6.000 Leben gerettet, zwischen 120.000 und 140.000 Autounfälle vermieden werden könnten, wenn die Durchschnittsgeschwindigkeit nur um 3 km/h gesenkt würde.

Der Europäische Verkehrssicherheitsrat hat herausgefunden, dass eine durchschnittliche Reduktion der Fahrgeschwindigkeit um 5 km/h auf Europas Straßen jährlich 11.000 Menschenleben in den EU-Staaten retten würde. Wird auf Landstraßen
und Autobahnen durch Tempolimits die Geschwindigkeit um 10% gesenkt, dann ist ein Rückgang der Zahl der Getöteten um 40% zu erwarten.

Erfahrungen mit Verkehrsbeeinflussungsanlagen zeigen, dass Geschwindigkeitsbegrenzungen auf Autobahnen positive Wirkungen entfalten.

Erfahrungen wurden auf deutschen Autobahn-Teststrecken mit Tempo130 gemacht. Dort wurden 30% weniger Unfälle mit 20% weniger Toten festgestellt.

Von 1984 bis 1987 galt auf einigen Autobahnen in Hessen ein Tempolimit von 100 km/h. Hierdurch sank die Zahl der Toten und Schwerverletzen um 25 bis 50% auf den betroffenen Abschnitten.

http://www.jeden-kann-es-treffen.de/unt ... aserei.pdf

@Positiv Denkender;

denk noch mal in Ruhe darüber nach ob in Anbetracht dieser Zahlen ein Generelles Tempolimit nicht doch Sinnvoll wäre.

Diese Zahlen bzw. Erfahrungen, hat man ja nicht Frei erfunden !
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Re: Droht ein generelles Tempolimit auf deutschen Autobahnen?

Beitragvon Positiv Denkender » Mi 7. Feb 2018, 16:15

Der General hat geschrieben:(07 Feb 2018, 15:03)

Ich habe jetzt wirklich keine Lust hier ständig Studien zu verlinken.

Aber Du wiederlegst Dich Praktisch schon selbst wenn ich mal diesen Satz von Dir aufgreife:

....durch bereits genannte Unaufmerksamkeit und
Fehleinschätzungen langsamer Fahrender....


Begreife, durch ein Generelles Tempolimit was für ALLE gleich gilt, würden sich solche "Fehleinschätzungen langsamer Fahrer" reduzieren. Es dürfte klar sein, dass man ein Auto was mit maximal 130 km/H überholen möchte, viel besser Einschätzen kann, als ein Auto was um die 200 oder mehr Km/H unterwegs ist. Auch wenn das Natürlich nicht der Hauptgrund ist (siehe Studien) hätte man diesen Unfall Grund schon mal minimiert.



Damit, wäre ich wie schon erwähnt Einverstanden wenn es Flächendeckend wäre. Das Ganze ist aber alles viel zu Teuer und ein Generelles Tempolimit leichter umzusetzen.

Und noch etwas worüber Du mal nachdenken solltest:

Fakten:

Die Weltgesundheitsorganisation kommt zu dem Schluss, dass in der EU jedes Jahr 5.000 bis 6.000 Leben gerettet, zwischen 120.000 und 140.000 Autounfälle vermieden werden könnten, wenn die Durchschnittsgeschwindigkeit nur um 3 km/h gesenkt würde.

Der Europäische Verkehrssicherheitsrat hat herausgefunden, dass eine durchschnittliche Reduktion der Fahrgeschwindigkeit um 5 km/h auf Europas Straßen jährlich 11.000 Menschenleben in den EU-Staaten retten würde. Wird auf Landstraßen
und Autobahnen durch Tempolimits die Geschwindigkeit um 10% gesenkt, dann ist ein Rückgang der Zahl der Getöteten um 40% zu erwarten.

Erfahrungen mit Verkehrsbeeinflussungsanlagen zeigen, dass Geschwindigkeitsbegrenzungen auf Autobahnen positive Wirkungen entfalten.

Erfahrungen wurden auf deutschen Autobahn-Teststrecken mit Tempo130 gemacht. Dort wurden 30% weniger Unfälle mit 20% weniger Toten festgestellt.

Von 1984 bis 1987 galt auf einigen Autobahnen in Hessen ein Tempolimit von 100 km/h. Hierdurch sank die Zahl der Toten und Schwerverletzen um 25 bis 50% auf den betroffenen Abschnitten.

http://www.jeden-kann-es-treffen.de/unt ... aserei.pdf

@Positiv Denkender;

denk noch mal in Ruhe darüber nach ob in Anbetracht dieser Zahlen ein Generelles Tempolimit nicht doch Sinnvoll wäre.

Diese Zahlen bzw. Erfahrungen, hat man ja nicht Frei erfunden !

Ich denke immer in aller Ruhe nach . Deine Statistiken sagen nichts darüber aus wer einen Unfall verschuldet hat
der schnellere oder der langsamere Fahrer . Richtig lesen . Wie schon erwähnt schnellere Fahrer können entweder
Unfälle verursachen ohne das andere daran beteiligt sind oder Auffahrunfälle .
Bei freier Autobahn ist höchstens ersteres möglich . Nochmals es geht darum angepasste Geschwindigkeiten zu fahren .
Das kann 100 oder weniger sein ,ebenso wie 160 und schneller .
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Re: Droht ein generelles Tempolimit auf deutschen Autobahnen?

Beitragvon Teeernte » Mi 7. Feb 2018, 23:11

Der General hat geschrieben:(07 Feb 2018, 15:03)

Ich habe jetzt wirklich keine Lust hier ständig Studien zu verlinken.


Fakten:

Die Weltgesundheitsorganisation kommt zu dem Schluss,
http://www.jeden-kann-es-treffen.de/unt ... aserei.pdf

@Positiv Denkender;

denk noch mal in Ruhe darüber nach ob in Anbetracht dieser Zahlen ein Generelles Tempolimit nicht doch Sinnvoll wäre.

Diese Zahlen bzw. Erfahrungen, hat man ja nicht Frei erfunden !


Deutschlands Autobahnen sind bei weitem die sichersten
Straßen. Auf den Autobahnen werden 31,4 % aller Kraftfahrzeugkilometer
abgewickelt, während der Anteil aller
Verkehrstoten
bei vergleichsweise geringen 10,7 % liegt.


Ein Zusammenhang zwischen generellem Tempolimit und
Sicherheitsniveau auf Autobahnen ist im internationalen
Vergleich
nicht feststellbar. Die Zahl der Getöteten auf
Autobahnen
pro 1 Mrd. Fahrzeugkilometer liegt in Deutschland
bei 1,7, mit seit Jahren



Auch beim innerdeutschen Vergleich sind Autobahnen ohne
Tempolimit nicht unfallauffälliger als Strecken mit Tempolimit
120/130 km/h. Auch eine höhere Unfallschwere
(Unfälle mit Getöteten je 1.000 Unfälle mit Personenschaden)
lässt sich nicht feststellen.
Das Risiko auf Autobahnen getötet zu werden, ist etwa
4,5-mal niedriger als auf Landstraßen. Bei einem Fahrleistungsanteil
von etwa 40 % sind dort 60 % aller Verkehrstoten
zu registrieren. Es muss daher alles vermieden
werden,
was die Attraktivität der Autobahnen beeinträchtigt
und Verkehr auf die Landstraßen verdrängen könnte.


Nur etwa 13 % der Pkw-Fahrleistung werden mit Geschwindigkeiten
von höher als 150 km/h gefahren.


Download kostenfrei:
http://www.adac.de/infotestrat/ratgeber ... -verhalten
und im weiteren Verlauf „Souverän auf der Autobahn“


Fakten ?

WHO - ....Indien und Pakistan...?


Fakt von :
http://www.jeden-kann-es-treffen.de/unt ... aserei.pdf
Eine Selbsthilfegruppe,.....Mittlerweile sind wir über 40 Betroffene,...Hinterbliebene, die einen überalles geliebten Menschen verloren haben und wissen, was unbeschreibliche, unerfüllbare Sehnsucht ist.
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Re: Droht ein generelles Tempolimit auf deutschen Autobahnen?

Beitragvon Der General » Do 8. Feb 2018, 00:07

Positiv Denkender hat geschrieben:(07 Feb 2018, 16:15)

Ich denke immer in aller Ruhe nach . Deine Statistiken sagen nichts darüber aus wer einen Unfall verschuldet hat
der schnellere oder der langsamere Fahrer . Richtig lesen .


Es ist doch völlig egal WER diesen Unfall verschuldet. Würde der "schnellere Fahrer" durch ein Tempolimit gezwungen werden sich dem "langsameren Fahrer" anzupassen oder auch Umgekehrt, hätten wir eine kleine Unfallursache weniger.

Nicht nur die Statistik, sondern Studien mit erprobten Geschwindigkeitsbegrenzungen BELEGEN eindeutig, dass Geschwindigkeits-Begrenzungen Unfälle reduzieren .

Positiv Denkender hat geschrieben:Nochmals es geht darum angepasste Geschwindigkeiten zu fahren .
Das kann 100 oder weniger sein ,ebenso wie 160 und schneller .


Bei 160 und schneller ist das Unfallrisiko zu Hoch bzw. Erhöht sich sehr stark. Wurde ja durch Fall-Studien in Hessen und Brandenburg, aber auch International Eindeutig Belegt!

Frage an Dich. Warum glaubst Du gibt es in 98% der anderen Länder (Weltweit) Tempolimits bzw. warum wurde diese eingeführt ???
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TheManFromDownUnder
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Re: Droht ein generelles Tempolimit auf deutschen Autobahnen?

Beitragvon TheManFromDownUnder » Do 8. Feb 2018, 07:47

Nein absolut nicht. Ich freue mich jedes mal wenn ich in Deutschland bin, das ich nicht bei 110km/Stunde Gewchwindigkeit rumkriechen muss. Wir haben tempo Limit 110 km/hour auf den Autobahnen und trotzdem jede Menge Unfaelle.
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frems
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Re: Droht ein generelles Tempolimit auf deutschen Autobahnen?

Beitragvon frems » Do 8. Feb 2018, 08:47

TheManFromDownUnder hat geschrieben:(08 Feb 2018, 07:47)

Nein absolut nicht. Ich freue mich jedes mal wenn ich in Deutschland bin, das ich nicht bei 110km/Stunde Gewchwindigkeit rumkriechen muss. Wir haben tempo Limit 110 km/hour auf den Autobahnen und trotzdem jede Menge Unfaelle.

Vielleicht sollte man in deutschen Fahrschulen etwas Verkehrsstatistik lehren. Das bringt zwar den Babyboomern wenig und dürfte manch Sonderschüler (Schulabschluss ist für den Besuch einer Fahrschule ja unerheblich) überfordern, aber man muss ja auch mal langfristig denken.
Labskaus!

Ob Mailand oder Madrid -- Hauptsache Europa.
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Re: Droht ein generelles Tempolimit auf deutschen Autobahnen?

Beitragvon Positiv Denkender » Do 8. Feb 2018, 14:28

frems hat geschrieben:(08 Feb 2018, 08:47)

Vielleicht sollte man in deutschen Fahrschulen etwas Verkehrsstatistik lehren. Das bringt zwar den Babyboomern wenig und dürfte manch Sonderschüler (Schulabschluss ist für den Besuch einer Fahrschule ja unerheblich) überfordern, aber man muss ja auch mal langfristig denken.

Letzteres geht dir ab . Deine Hetze gegenüber Menschen ohne Hochschulabschluss sind an Arroganz nicht zu überbieten .
Dein Hass gegen Autos nimmt krankhafte Formen an .
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Re: Droht ein generelles Tempolimit auf deutschen Autobahnen?

Beitragvon Positiv Denkender » Do 8. Feb 2018, 14:47

Der General hat geschrieben:(08 Feb 2018, 00:07)

Es ist doch völlig egal WER diesen Unfall verschuldet. Würde der "schnellere Fahrer" durch ein Tempolimit gezwungen werden sich dem "langsameren Fahrer" anzupassen oder auch Umgekehrt, hätten wir eine kleine Unfallursache weniger.

Nicht nur die Statistik, sondern Studien mit erprobten Geschwindigkeitsbegrenzungen BELEGEN eindeutig, dass Geschwindigkeits-Begrenzungen Unfälle reduzieren .



Bei 160 und schneller ist das Unfallrisiko zu Hoch bzw. Erhöht sich sehr stark. Wurde ja durch Fall-Studien in Hessen und Brandenburg, aber auch International Eindeutig Belegt!

Frage an Dich. Warum glaubst Du gibt es in 98% der anderen Länder (Weltweit) Tempolimits bzw. warum wurde diese eingeführt ???


Andere Länder andere Sitten .Das Unfallrisiko bei 160 oder höher ist bei freien Autobahnabschnitten nicht höher ,
als 130 bei hochfrequentierten Autobahnabschnitten . Es geht um die Grundsätzlichkeit von Geschwindigkeitsbeschränkungen .
Bei relativ freien Strecken ,deshalb wählt man ja für längere Strecken Zeiten vor 7 00 Uhr morgens nach 20 00 Uhr, oder
Sonn und Feiertage . Warum man dann auf gut ausgebauten Autobahnen nur 130 fahren soll bleibt dein Geheimnis .
Wen bitte sollte man da gefährden ? Wichtig allein ist das langsam Fahrende rechts fahren. Selbsternannte Oberlehrer auf den Straßen
bringen mehr Gefahr als zügig fahrende Autofahrer . Die Autos sind heute technisch so hervorragend entwickelt , dass schnelleres fahren
kein Problem ist . Es muss ja niemand . Rechts fahren Überholvorgänge zügig abschließen verhindert Unfälle .
Mir ist nicht bekannt dass ich durch schnellere Fahrzeuge jemals gefährdet wurde. Schlimmer sind Fahrer die
ohne zu blinken plötzlich die Spur wechseln oder Fahrer die meinen sobald sie den Winker gesetzt haben die Spur wechseln zu können .
Gefahr bringen auch Autofahrer die nicht zügig auf die BAB auffahren oder schon km vor der Abfahrt ihre Geschwindigkeit
drastisch reduzieren . Die Mehrheit der Unfälle auf BAB sind eben auf diese Fehler zurückzuführen nicht auf zügige Fahrweise.
Das bestätigen alle Unfallstatistiken ,auch die von dir eingestellten . Oder hast du die gar nicht gelesen ?
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Der General
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Re: Droht ein generelles Tempolimit auf deutschen Autobahnen?

Beitragvon Der General » Fr 9. Feb 2018, 12:09

Positiv Denkender hat geschrieben:(08 Feb 2018, 14:47)

Andere Länder andere Sitten .Das Unfallrisiko bei 160 oder höher ist bei freien Autobahnabschnitten nicht höher ,
als 130 bei hochfrequentierten Autobahnabschnitten . Es geht um die Grundsätzlichkeit von Geschwindigkeitsbeschränkungen .
Bei relativ freien Strecken ,deshalb wählt man ja für längere Strecken Zeiten vor 7 00 Uhr morgens nach 20 00 Uhr, oder
Sonn und Feiertage . Warum man dann auf gut ausgebauten Autobahnen nur 130 fahren soll bleibt dein Geheimnis .
Wen bitte sollte man da gefährden ? Wichtig allein ist das langsam Fahrende rechts fahren. Selbsternannte Oberlehrer auf den Straßen
bringen mehr Gefahr als zügig fahrende Autofahrer . Die Autos sind heute technisch so hervorragend entwickelt , dass schnelleres fahren
kein Problem ist . Es muss ja niemand . Rechts fahren Überholvorgänge zügig abschließen verhindert Unfälle .
Mir ist nicht bekannt dass ich durch schnellere Fahrzeuge jemals gefährdet wurde. Schlimmer sind Fahrer die
ohne zu blinken plötzlich die Spur wechseln oder Fahrer die meinen sobald sie den Winker gesetzt haben die Spur wechseln zu können .
Gefahr bringen auch Autofahrer die nicht zügig auf die BAB auffahren oder schon km vor der Abfahrt ihre Geschwindigkeit
drastisch reduzieren . Die Mehrheit der Unfälle auf BAB sind eben auf diese Fehler zurückzuführen nicht auf zügige Fahrweise.
Das bestätigen alle Unfallstatistiken ,auch die von dir eingestellten . Oder hast du die gar nicht gelesen ?


Du machst hier wieder den Fehler und gehst von Deinen Persönlichen Erfahrungen aus. Die Studien besagen etwas anderes, nämlich das die meisten Unfälle, mit Schwerstverletzten und Toten auf Autobahnen durch Überhöhte und nicht angepasste Geschwindigkeiten verursacht werden. Dort wo Testweise ein Tempolimit eingeführt wurde, gingen die Unfälle bis zu 50% zurück !

Und das es in anderen Ländern Tempolimits gibt außer in Deutschland, hat ganz sicher nichts mit irgendwelchen "Sitten" zu tun. Ich bin mir ziemlich sicher, dass Du weißt warum das so ist ;)

Nichtsdestotrotz beende ich an dieser Stelle auch die Diskussion, wir drehen uns da nur im Kreis und wenn man Fakten nicht zur Kenntnis nehmen möchte ist es dann auch irgendwann Langweilig und Sinnlos.

Ich bin mir übrigens ziemlich sicher, dass auf D-Autobahn in den nächsten Jahren ein Generelles Tempolimit eingeführt wird. Wenn eine Deutsche Regierung das nicht macht, dann die EU auch wegen der Umwelt CO2 usw....

grüsse
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Re: Droht ein generelles Tempolimit auf deutschen Autobahnen?

Beitragvon Positiv Denkender » Fr 9. Feb 2018, 12:22

Der General hat geschrieben:(09 Feb 2018, 12:09)

Du machst hier wieder den Fehler und gehst von Deinen Persönlichen Erfahrungen aus. Die Studien besagen etwas anderes, nämlich das die meisten Unfälle, mit Schwerstverletzten und Toten auf Autobahnen durch Überhöhte und nicht angepasste Geschwindigkeiten verursacht werden. Dort wo Testweise ein Tempolimit eingeführt wurde, gingen die Unfälle bis zu 50% zurück !

Und das es in anderen Ländern Tempolimits gibt außer in Deutschland, hat ganz sicher nichts mit irgendwelchen "Sitten" zu tun. Ich bin mir ziemlich sicher, dass Du weißt warum das so ist ;)

Nichtsdestotrotz beende ich an dieser Stelle auch die Diskussion, wir drehen uns da nur im Kreis und wenn man Fakten nicht zur Kenntnis nehmen möchte ist es dann auch irgendwann Langweilig und Sinnlos.

Ich bin mir übrigens ziemlich sicher, dass auf D-Autobahn in den nächsten Jahren ein Generelles Tempolimit eingeführt wird. Wenn eine Deutsche Regierung das nicht macht, dann die EU auch wegen der Umwelt CO2 usw....

grüsse

Fakten solltest du zur Kenntnis nehmen . Fakt ist, das es bereits auf den meisten BAB Abschnitten Tempolimits gibt
bzw .durch Elektronische Tempoleitsysteme je nach Verkehrsaufkommen und Straßenbeschaffenheit geregelt werden .
Dort wo keine Geschwindigkeitsbegrenzungen vorgeben sind bestehen auch keine Bedenken das dort durch schnelleres Fahren
die Unfallgefahr steigt . Einfache Logik oder ?Lese Statistiken richtig . Solange man den Grünen das Verkehrsministerium nicht
überlässt wird es keine generelle Geschwindigkeitsbegrenzung auf BAB geben . Unfälle passieren nicht auf wenig frequentierten Autobahnen ohne Geschwindigkeitsbegrenzung sondern dort wo ohne hin nur 130 oder weniger erlaubt ist .
Übrigens der CO2 Ausstoß erhöht sich durch Staus ,nicht durch zügiges Fahren .
pikant
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Re: Droht ein generelles Tempolimit auf deutschen Autobahnen?

Beitragvon pikant » Fr 9. Feb 2018, 12:23

Der General hat geschrieben:(09 Feb 2018, 12:09)



Ich bin mir übrigens ziemlich sicher, dass auf D-Autobahn in den nächsten Jahren ein Generelles Tempolimit eingeführt wird. Wenn eine Deutsche Regierung das nicht macht, dann die EU auch wegen der Umwelt CO2 usw....

grüsse


dazu ist die Bundesregierung nicht befugt - ein generelles Tempolimit auf Autobahnen kann nur der Bundestag beschliessen.
im neuen Koalitionsvertrag steht davon nichts drin.

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