Droht ein generelles Tempolimit auf deutschen Autobahnen?

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Soll es ein generelles Tempolimit auf deutschen Autobahnen geben?

ja
28
42%
nein
33
50%
weiß nicht/Enthaltung
5
8%
 
Abstimmungen insgesamt: 66
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Der General
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Re: Droht ein generelles Tempolimit auf deutschen Autobahnen?

Beitragvon Der General » Do 1. Feb 2018, 00:39

Positiv Denkender hat geschrieben:(31 Jan 2018, 18:02)

Welche Kosten ein Auto verursacht darf jeder selbst bestimmen .


Selbstverständlich !

Positiv Denkender hat geschrieben:Erheiternd wenn man erst behauptet durch
schnelleres Fahren würden auf Autobahnen mehr Unfälle verursacht wenn das entkräftet ist kommt man mit der Verbrauchskeule.


An welcher Stelle bzw. WO wird entkräftet :?:

Positiv Denkender hat geschrieben:
Wenn ich 130 fahre verbraucht das Auto ca 5.6 l bei einer gemäßigten Reisegeschwindigkeit 7 l :Auf 77 % komme ich da nicht .
Es geht auch nicht darum ob man 10 oder 20 Minuten später oder früher ankommt .Es geht einfach darum dass man bei
wenig frequentierten BAB den Verkehr flüssiger hält . Bei 500 km wären es schon fast eine Stunde.


Diese Berechnung sollte bloß die Begründung anzeigen, warum ich für ein Tempolimit von 130 KmH/ bin.

Der Verbrauch spielt für mich eher eine Untergeordnete Rolle. Bei der Zeitersparnis ist es ein wenig anders, ich komme lieber ganz entspannt als gestresst ans Ziel, wobei ich 20 Minuten bzw. 10 Minuten Verspätung gerne in Kauf nehme.
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Re: Droht ein generelles Tempolimit auf deutschen Autobahnen?

Beitragvon Der General » Do 1. Feb 2018, 00:47

jack000 hat geschrieben:(31 Jan 2018, 18:26)

Es werden dort Tempolimits eingeführt wo es Unfallschwerpunkte auf Grund hoher Geschwindigkeiten oder sonstiger Gründe gibt. Daher ist es logisch, dass die Unfallzahlen dann sinken.
Die Unfalltoten auf deutschen Strassen wo schneller als 130 km/h auf einer Strecke ohne Tempolimit gefahren wurde beträgt 0,5%.


Bitte an dieser Stelle mal einen Soliden Beleg für Deine Aussage ! 0,5% von was bzw welche Statistik usw.... ???


jack000 hat geschrieben: (Wobei bei höherer Geschwindigkeit automatisch von einer Schuld des schneller als 130 km/h-fahrenden ausgegangen wird! => Auch wenn man z.B. betrunken, unter Drogeneinfluss oder mit seinem Smart-Phone beschäftigt war oder das Unfallopfer den eigentlichen Verkehrsverstoß (z.B. Geisterfahrer) verursacht hat, wird das in die Statistik aufgenommen)
=> Der Verkehrstote, der durch das nicht vorhandene Tempolimit auf einigen Strecken auf Autobahnen verursacht wurde, ist die absolute Ausnahme unter allen Verkehrstoten in Deutschland!


Nach meinen Informationen die durch Studien Belegt sind, ist der Hauptgrund von schweren Unfällen auf Autobahnen, überhöhte Geschwindigkeit verbunden mit einem zu geringen Abstand im Allgemeinen !

Also, bitte nochmals um Quellen Deinerseits. Gerne kannst Du mir ja auch erklären, warum Deutschland das einzige Land ist was kein generelles Tempolimit auf Autobahnen hat bzw. warum alle anderen Länder dieses eingeführt hat ??!
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Re: Droht ein generelles Tempolimit auf deutschen Autobahnen?

Beitragvon Der General » Do 1. Feb 2018, 00:58

Audi hat geschrieben:(31 Jan 2018, 18:48)

Der Verbrauch und die Zeitersparnis ist jedermanns Sache. Was geht dich das an wenn ich 11 Liter tanke statt 7-8? Und wenn ich eine halbe Stunde schneller da bin ist es halt so. Ich fahre nicht nach dem Motto : Jetzt rase ich etwas... Wenn man etwas Leistung hat, fährt man flüssiger wenn die BAB frei ist. Wenn sich jemand keine 200 traut, ist das sein Problem und der sollte hier niemanden belehren


Zum Verbrauch und Zeitersparnis siehe weiter Oben, war nur eine Info..

Das Problem bei Deiner Aussage ist leider, dass es Unterschiedliche Wahrnehmungen gibt in Bezug auf "wenn die BAB frei ist". Andere wiederum fahren 200 Plus, auch dann, wenn ebend die BAB überhaupt nicht frei ist, viele, sehr viele beanspruchen dann die Linke Fahrbahn für sich und Gefährden somit automatisch andere.

Darum geht es und um nichts anderes !
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Re: Droht ein generelles Tempolimit auf deutschen Autobahnen?

Beitragvon Elser » Do 1. Feb 2018, 12:29

Audi hat geschrieben:(31 Jan 2018, 18:45)

Wow, was sich hier manche vorstellen was bei Tempo 200 passiert... Hast du ein Fiat Panda oder was? Wenn du Ein A6, 5 BMW usw mit 200 fährst, merkst du fast keinen Unterschied zu 130 kmh. Es sei denn man fährt abgelutschte Gurken ala Corsa und anderes Zeug. Ich verpeste lieber die Luft mit meinem 3.0TDI und reise komfortabel :D


Wow - immer wieder der alte Trick, um befürworter eines Tempolimits zu diskreminieren. Wer nicht rast, ist einfach bloß ein Verlierer, der sich nur einen Panda leisten kann. Und somit ist die Raserwelt wieder wie Ritter-Sport, quadratisch, praktisch, gut . Ich bin für 120 auf BAB und mein Auto schafft, nach den Papieren, 215. Und - was ist an mir jetzt falsch ?

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Re: Droht ein generelles Tempolimit auf deutschen Autobahnen?

Beitragvon Polibu » Do 1. Feb 2018, 12:33

Grundsätzlich habe ich nichts gegen ein Tempolimit. Wobei mir 130km/h ein bisschen lahm vorkommt. Aber ich könnte damit leben. Einen Kleinwagen kaufe ich mir deshalb aber trotzdem nicht. Jedenfalls nicht als Erstwagen. Ich will bequem fahren. Bin mittlerweile wieder viel auf der Strasse. Jedesmal, wenn ich unseren Zweitwagen gefahren bin, bin ich froh wieder in einem richtigen Wagen zu sitzen, wenn ich unseren Erstwagen fahre. :)
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Re: Droht ein generelles Tempolimit auf deutschen Autobahnen?

Beitragvon Raskolnikof » Do 1. Feb 2018, 14:23

Elser hat geschrieben:(01 Feb 2018, 12:29)

Wow - immer wieder der alte Trick, um befürworter eines Tempolimits zu diskreminieren. Wer nicht rast, ist einfach bloß ein Verlierer, der sich nur einen Panda leisten kann. Und somit ist die Raserwelt wieder wie Ritter-Sport, quadratisch, praktisch, gut . Ich bin für 120 auf BAB und mein Auto schafft, nach den Papieren, 215. Und - was ist an mir jetzt falsch ?

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Rein gar nichts. Ich bin bei dir. :)
Stell dir vor die Liebe deines Lebens geht an dir vorbei
und du schaust auf dein Smartphone.
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Re: Droht ein generelles Tempolimit auf deutschen Autobahnen?

Beitragvon Audi » Do 1. Feb 2018, 19:57

Elser hat geschrieben:(01 Feb 2018, 12:29)

Wow - immer wieder der alte Trick, um befürworter eines Tempolimits zu diskreminieren. Wer nicht rast, ist einfach bloß ein Verlierer, der sich nur einen Panda leisten kann. Und somit ist die Raserwelt wieder wie Ritter-Sport, quadratisch, praktisch, gut . Ich bin für 120 auf BAB und mein Auto schafft, nach den Papieren, 215. Und - was ist an mir jetzt falsch ?

Elser

Was hat das mit Verlierer zu tun? Ich möchte gemütlich meine 140-200 fahren und das hat mit Rasen nichts zu tun. Ein Raser ist jemand der drängelt, in 120 Zonen 200 fährt. Wir haben genug Gesetze die das regeln, nur kontrolliert es eben keiner. Was bringt ein Tempo Limit wenn niemand kontrolliert? Unsere Straßengesetze sind in Ordnung. Das ist schön das dein Auto 215 km/h schafft, meiner Schaft auch jenseits der 200 und trotzdem fahre ich es zu 99 % nicht aus. Wieso man aber auf einer leeren 3 Spur Autobahn 120 fahren muss bleibt wohl ein Rätsel
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Re: Droht ein generelles Tempolimit auf deutschen Autobahnen?

Beitragvon Audi » Do 1. Feb 2018, 20:02

Der General hat geschrieben:(01 Feb 2018, 00:58)

Zum Verbrauch und Zeitersparnis siehe weiter Oben, war nur eine Info..

Das Problem bei Deiner Aussage ist leider, dass es Unterschiedliche Wahrnehmungen gibt in Bezug auf "wenn die BAB frei ist". Andere wiederum fahren 200 Plus, auch dann, wenn ebend die BAB überhaupt nicht frei ist, viele, sehr viele beanspruchen dann die Linke Fahrbahn für sich und Gefährden somit automatisch andere.

Darum geht es und um nichts anderes !

Da sollte man die Kontrollen ausbauen und nicht irgendwelche Begrenzungen. Wir haben genug Begrenzungen wenn der Verkehr zu nimmt. Ich bin einen Monat von Ingolstadt bis Bad Aibling gependelt und dort ist es komplett eine digitale Geschwindigkeitsführung vorhanden. Wenn der Verkehr zu nimmt wird auf 120 km/h umgeschaltet. Das war gefühlt 95% der Fall. Was will man mehr?
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Re: Droht ein generelles Tempolimit auf deutschen Autobahnen?

Beitragvon Der General » Fr 2. Feb 2018, 11:40

Audi hat geschrieben:(01 Feb 2018, 20:02)

Da sollte man die Kontrollen ausbauen und nicht irgendwelche Begrenzungen. Wir haben genug Begrenzungen wenn der Verkehr zu nimmt. Ich bin einen Monat von Ingolstadt bis Bad Aibling gependelt und dort ist es komplett eine digitale Geschwindigkeitsführung vorhanden. Wenn der Verkehr zu nimmt wird auf 120 km/h umgeschaltet. Das war gefühlt 95% der Fall. Was will man mehr?


Mit solch einer digitalen Geschwindigkeitsführung wäre ich einverstanden, wenn das komplette Autobahnnetz damit ausgestattet wäre! Und auch was die Kontrollen angehen, bin ich mit Dir einer Meinung.
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Re: Droht ein generelles Tempolimit auf deutschen Autobahnen?

Beitragvon Positiv Denkender » Sa 3. Feb 2018, 14:52

Der General hat geschrieben:(01 Feb 2018, 00:39)

Selbstverständlich !



An welcher Stelle bzw. WO wird entkräftet :?:



Diese Berechnung sollte bloß die Begründung anzeigen, warum ich für ein Tempolimit von 130 KmH/ bin.

Der Verbrauch spielt für mich eher eine Untergeordnete Rolle. Bei der Zeitersparnis ist es ein wenig anders, ich komme lieber ganz entspannt als gestresst ans Ziel, wobei ich 20 Minuten bzw. 10 Minuten Verspätung gerne in Kauf nehme.

Wann du dich gestresst fühlst musst du entscheiden . Ich fühle mich bei freier BAB eher gestresst wenn ich mit 130 fahre .
Meine Reisegeschwindigkeit bei freien Autobahnen liegt bei 180 ,.Tempomat an und dann fahre ich stressfreier als mit 130 .
Entscheidend ist doch nicht die Geschwindigkeit sondern dass man seine Geschwindigkeit der Verkehrsdichte anpasst .
Meistens wird das durch elektronische Geschwindigkeitstafeln geregelt . Ist die Autobahn frei wird auch keine Geschwindigkeit angegeben .
Die wenigsten Unfälle werden von Autofahrern verursacht die schneller fahren .
Die meisten Unfälle passieren durch Fehler beim Auf und Abfahren von den Autobahnen ,beim Spurwechsel .
Beim letzteren gibt es 2 Extreme . 1. es wird die Spur gewechselt ohne den Winker zu setzen ,2. es gibt Fahrer die glauben, sobald
sie den Winker setzen können sie auch die Spur wechseln ,ohne auf überholende schnellere Fahrzeuge zu achten .
Autofahren bedeutet nun mal 100 % Konzentration , vorausschauend fahren ,im Zweifel nicht ausscheren, zügig von der BAB abfahren vor allem zügig auffahren . Wer mit 80 auf die BAB auffährt wird sich wundern wie schnell der LKW bei ihm ist .
Solche Fehler sind Hauptursache für Unfälle .Das die meisten Unfälle auf den BAB passieren weil schneller fahrende Autos Auffahrunfälle
verursachen ist falsch . Es liegt an der Fehleinschätzung von Fahrern die Geschwindigkeiten überholender Fahrer wenig oder gar nicht einschätzen oder ignorieren . Stress kommt auf wenn Autofahrer mit geringer Geschwindigkeit km lang die 2 oder 3. Fahrspur belagern
Manche scheren schon auf die Mittelspur aus wenn sie LKW sehen der noch 1 km weit vor ihnen fährt . Über die
Katastrophen beim wechselweisen Einfädeln vor Baustellen schweige ich lieber .Hat nichts mit hohen Geschwindigkeiten zu tun.
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Re: Droht ein generelles Tempolimit auf deutschen Autobahnen?

Beitragvon Elser » So 4. Feb 2018, 01:06

Audi hat geschrieben:(01 Feb 2018, 19:57)

Was hat das mit Verlierer zu tun? Ich möchte gemütlich meine 140-200 fahren und das hat mit Rasen nichts zu tun. Ein Raser ist jemand der drängelt, in 120 Zonen 200 fährt. Wir haben genug Gesetze die das regeln, nur kontrolliert es eben keiner. Was bringt ein Tempo Limit wenn niemand kontrolliert? Unsere Straßengesetze sind in Ordnung. Das ist schön das dein Auto 215 km/h schafft, meiner Schaft auch jenseits der 200 und trotzdem fahre ich es zu 99 % nicht aus. Wieso man aber auf einer leeren 3 Spur Autobahn 120 fahren muss bleibt wohl ein Rätsel



1. Schau Dir DEINEN Beitrag vom 31. 18.45 an.

2. Zum überholen von LKW.

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Re: Droht ein generelles Tempolimit auf deutschen Autobahnen?

Beitragvon Der General » So 4. Feb 2018, 01:22

Positiv Denkender hat geschrieben:(03 Feb 2018, 14:52)

Wann du dich gestresst fühlst musst du entscheiden . Ich fühle mich bei freier BAB eher gestresst wenn ich mit 130 fahre .
Meine Reisegeschwindigkeit bei freien Autobahnen liegt bei 180 ,.Tempomat an und dann fahre ich stressfreier als mit 130 .
Entscheidend ist doch nicht die Geschwindigkeit sondern dass man seine Geschwindigkeit der Verkehrsdichte anpasst .


Ich weiß ja nicht, wann Du mal auf der Autobahn fährst ? Ist das vielleicht mal Sonntags von 5 bis 7 Uhr Morgens ? Ich kenne so gut wie keine Autobahn Tagsüber wo man mit einem Tempomat permanent 180 km/h frei fahren könnte! Die täglichen Staumeldungen belegen meine Aussage!

Positiv Denkender hat geschrieben:Meistens wird das durch elektronische Geschwindigkeitstafeln geregelt . Ist die Autobahn frei wird auch keine Geschwindigkeit angegeben .
Die wenigsten Unfälle werden von Autofahrern verursacht die schneller fahren .
Die meisten Unfälle passieren durch Fehler beim Auf und Abfahren von den Autobahnen ,beim Spurwechsel .
Beim letzteren gibt es 2 Extreme . 1. es wird die Spur gewechselt ohne den Winker zu setzen ,2. es gibt Fahrer die glauben, sobald
sie den Winker setzen können sie auch die Spur wechseln ,ohne auf überholende schnellere Fahrzeuge zu achten .
Autofahren bedeutet nun mal 100 % Konzentration , vorausschauend fahren ,im Zweifel nicht ausscheren, zügig von der BAB abfahren vor allem zügig auffahren . Wer mit 80 auf die BAB auffährt wird sich wundern wie schnell der LKW bei ihm ist .
Solche Fehler sind Hauptursache für Unfälle .Das die meisten Unfälle auf den BAB passieren weil schneller fahrende Autos Auffahrunfälle
verursachen ist falsch . Es liegt an der Fehleinschätzung von Fahrern die Geschwindigkeiten überholender Fahrer wenig oder gar nicht einschätzen oder ignorieren . Stress kommt auf wenn Autofahrer mit geringer Geschwindigkeit km lang die 2 oder 3. Fahrspur belagern
Manche scheren schon auf die Mittelspur aus wenn sie LKW sehen der noch 1 km weit vor ihnen fährt . Über die
Katastrophen beim wechselweisen Einfädeln vor Baustellen schweige ich lieber .Hat nichts mit hohen Geschwindigkeiten zu tun.


Deine Argumente sind völlig Gegenstandslos, denn aufgrund von Studien ist bewiesen, dass bei Tempolimits die Unfälle sehr stark zurück gehen (siehe noch mal meine Beiträge zuvor mit entsprechenden Quellen).

Das was Du hier beschreibst, sind viele andere Gründe warum Unfälle passieren und auch da gibt es ganz sicher noch Lösungen bzw. Verbesserungen die der Gesetzgeber finden muß um das Ganze zu verbessern.

FAKT ist, ein Generelles Tempolimit, von mir aus auch Temporär Geregelt, aber dann Flächendeckend, verhindert Unfälle und somit Schwer verletzte und Tote ! Von daher ist es für Jeden Normaldenkenden eigentlich nur logisch, dass dieses eingeführt werden muß. Deutschland ist das einzige Land, dank der Autolobby, was in Ihrer Politischen Verantwortung bislang versagt hat.
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Re: Droht ein generelles Tempolimit auf deutschen Autobahnen?

Beitragvon jorikke » So 4. Feb 2018, 10:55

Der General hat geschrieben:(04 Feb 2018, 01:22)

Ich weiß ja nicht, wann Du mal auf der Autobahn fährst ? Ist das vielleicht mal Sonntags von 5 bis 7 Uhr Morgens ? Ich kenne so gut wie keine Autobahn Tagsüber wo man mit einem Tempomat permanent 180 km/h frei fahren könnte! Die täglichen Staumeldungen belegen meine Aussage!



Deine Argumente sind völlig Gegenstandslos, denn aufgrund von Studien ist bewiesen, dass bei Tempolimits die Unfälle sehr stark zurück gehen (siehe noch mal meine Beiträge zuvor mit entsprechenden Quellen).

Das was Du hier beschreibst, sind viele andere Gründe warum Unfälle passieren und auch da gibt es ganz sicher noch Lösungen bzw. Verbesserungen die der Gesetzgeber finden muß um das Ganze zu verbessern.

FAKT ist, ein Generelles Tempolimit, von mir aus auch Temporär Geregelt, aber dann Flächendeckend, verhindert Unfälle und somit Schwer verletzte und Tote ! Von daher ist es für Jeden Normaldenkenden eigentlich nur logisch, dass dieses eingeführt werden muß. Deutschland ist das einzige Land, dank der Autolobby, was in Ihrer Politischen Verantwortung bislang versagt hat.


130 ist angesagt und völlig berechtigt.
Von Verkehr verstehst du was.
Wir sollten vielmehr zusammen halten.
...wenn da bloß die blöde Politik nicht wäre.
Dortmund, beim Fußball, kommt erschwerend dazu.
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Re: Droht ein generelles Tempolimit auf deutschen Autobahnen?

Beitragvon JJazzGold » So 4. Feb 2018, 11:41

Der General hat geschrieben:(04 Feb 2018, 01:22)

Ich weiß ja nicht, wann Du mal auf der Autobahn fährst ? Ist das vielleicht mal Sonntags von 5 bis 7 Uhr Morgens ? Ich kenne so gut wie keine Autobahn Tagsüber wo man mit einem Tempomat permanent 180 km/h frei fahren könnte! Die täglichen Staumeldungen belegen meine Aussage!



Deine Argumente sind völlig Gegenstandslos, denn aufgrund von Studien ist bewiesen, dass bei Tempolimits die Unfälle sehr stark zurück gehen (siehe noch mal meine Beiträge zuvor mit entsprechenden Quellen).

Das was Du hier beschreibst, sind viele andere Gründe warum Unfälle passieren und auch da gibt es ganz sicher noch Lösungen bzw. Verbesserungen die der Gesetzgeber finden muß um das Ganze zu verbessern.

FAKT ist, ein Generelles Tempolimit, von mir aus auch Temporär Geregelt, aber dann Flächendeckend, verhindert Unfälle und somit Schwer verletzte und Tote ! Von daher ist es für Jeden Normaldenkenden eigentlich nur logisch, dass dieses eingeführt werden muß. Deutschland ist das einzige Land, dank der Autolobby, was in Ihrer Politischen Verantwortung bislang versagt hat.


Sonntagsmorgens um 08:00 bis 11:00 bin ich erfahrungsgemäß allein auf der Autobahn. Weshalb sollte ich dann auf 130km/h restriktiert fahren? Um die Einsamkeit voll auskosten zu können?
Digital gesteuerte Anzeige, angepasst an die jeweilige Verkehrslage ist ausreichend.
God creates dinosaurs. God destroys dinosaurs. God creates man. Man destroys God. Man creates dinosaurs.
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Re: Droht ein generelles Tempolimit auf deutschen Autobahnen?

Beitragvon Fuerst_48 » So 4. Feb 2018, 12:22

JJazzGold hat geschrieben:(04 Feb 2018, 11:41)

Sonntagsmorgens um 08:00 bis 11:00 bin ich erfahrungsgemäß allein auf der Autobahn. Weshalb sollte ich dann auf 130km/h restriktiert fahren? Um die Einsamkeit voll auskosten zu können?
Digital gesteuerte Anzeige, angepasst an die jeweilige Verkehrslage ist ausreichend.

Leider (oder GsD) sind die Zeiten vorbei, wo man so schnell fahren durfte, wie man wollte. Bei meiner Pendlerstrecke (80km) gab es 2 Abschnitte, wo volles Rohr möglich war.
Ab und zu nutzte ich das. Ohne das Staatssäckel aufzufüllen...das durfte ich zuletzt bei 62km/h im Ortsgebiet per Anonymverfügung.
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Re: Droht ein generelles Tempolimit auf deutschen Autobahnen?

Beitragvon Positiv Denkender » So 4. Feb 2018, 14:43

Der General hat geschrieben:(04 Feb 2018, 01:22)

Ich weiß ja nicht, wann Du mal auf der Autobahn fährst ? Ist das vielleicht mal Sonntags von 5 bis 7 Uhr Morgens ? Ich kenne so gut wie keine Autobahn Tagsüber wo man mit einem Tempomat permanent 180 km/h frei fahren könnte! Die täglichen Staumeldungen belegen meine Aussage!



Deine Argumente sind völlig Gegenstandslos, denn aufgrund von Studien ist bewiesen, dass bei Tempolimits die Unfälle sehr stark zurück gehen (siehe noch mal meine Beiträge zuvor mit entsprechenden Quellen).

Das was Du hier beschreibst, sind viele andere Gründe warum Unfälle passieren und auch da gibt es ganz sicher noch Lösungen bzw. Verbesserungen die der Gesetzgeber finden muß um das Ganze zu verbessern.

FAKT ist, ein Generelles Tempolimit, von mir aus auch Temporär Geregelt, aber dann Flächendeckend, verhindert Unfälle und somit Schwer verletzte und Tote ! Von daher ist es für Jeden Normaldenkenden eigentlich nur logisch, dass dieses eingeführt werden muß. Deutschland ist das einzige Land, dank der Autolobby, was in Ihrer Politischen Verantwortung bislang versagt hat.

Im Gegenteil es ist ein Land das den Menschen eigenverantwortlich überlässt wann zu welcher Zeit man wie schnell fahren kann .
Durch ständige Behauptungen , durch zügiges Fahren steigt die Zahl der Unfälle auf Autobahnen wird es nicht richtiger .
An wieviel Unfällen (können ja nur Auffahrunfälle sein ) sind denn Fahrer die 180 oder schneller fahren beteiligt ?
Im übrigen ist deine Frage wann ich wo mit 180 auf der Autobahn fahre gegenstandslos .Ich habe ausdrücklich geschrieben
dort wo es die Verkehrsdichte zulässt .Auf den meisten BAB Abschnitten gibt eh Geschwindigkeitsbegrenzungen .Natürlich ist das bindend.
Es gibt aber auch noch Autobahnabschnitte ohne Begrenzungen oder eben immer mehr Abschnitte wo die Geschwindigkeitsgrenzen
durch elektronische Leittafeln geregelt werden .Wenn auf diesen Tafeln keine Geschwindigkeit vorgebeben ist bedeutet dies,
dass man dort unbedenklich schneller fahren kann . Würde man nicht schneller fahren können würden die Tafeln die Höchstgeschwindigkeit vorgeben . Ich fahre eben oft ,vor allem längere Strecken Sonntags oder am Abend . Wenn ich dann
auf Teilabschnitten der A 9 fahre oder später im Großraum Hannover A 7 dann kann ich dort, falls erlaubt locker 180 oder 200 fahren,
ohne auch nur einen anderen Autofahrer zu behindern .Nochmals die häufigsten Unfallursachen habe ich genannt . Die passieren aus den genannten Gründen
auch dort wo es Geschwindigkeitsbegrenzungen gibt . Die Hauptursache ist falsches Ein und Ausfahren auf BAB ,plötzliches Ausscheren
ohne auf überholende Fahrzeuge zu achten bzw. weil die Geschwindigkeiten der überholenden Fahrzeuge nicht richtig eingeschätzt wurde .
Du musst mir nun wirklich kein Anschauungsunterricht darüber geben was auf Autobahnen passiert .
Da habe ich 40 Jahre viel Zeit verbracht ohne jemals in einem Unfall verwickelt gewesen zu sein .
Damals noch ohne Tempomat allerdings mit schnelleren Autos als heute .
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jorikke
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Re: Droht ein generelles Tempolimit auf deutschen Autobahnen?

Beitragvon jorikke » So 4. Feb 2018, 18:07

Positiv Denkender hat geschrieben:(04 Feb 2018, 14:43)

Im Gegenteil es ist ein Land das den Menschen eigenverantwortlich überlässt wann zu welcher Zeit man wie schnell fahren kann .
Durch ständige Behauptungen , durch zügiges Fahren steigt die Zahl der Unfälle auf Autobahnen wird es nicht richtiger .
An wieviel Unfällen (können ja nur Auffahrunfälle sein ) sind denn Fahrer die 180 oder schneller fahren beteiligt ?
Im übrigen ist deine Frage wann ich wo mit 180 auf der Autobahn fahre gegenstandslos .Ich habe ausdrücklich geschrieben
dort wo es die Verkehrsdichte zulässt .Auf den meisten BAB Abschnitten gibt eh Geschwindigkeitsbegrenzungen .Natürlich ist das bindend.
Es gibt aber auch noch Autobahnabschnitte ohne Begrenzungen oder eben immer mehr Abschnitte wo die Geschwindigkeitsgrenzen
durch elektronische Leittafeln geregelt werden .Wenn auf diesen Tafeln keine Geschwindigkeit vorgebeben ist bedeutet dies,
dass man dort unbedenklich schneller fahren kann . Würde man nicht schneller fahren können würden die Tafeln die Höchstgeschwindigkeit vorgeben . Ich fahre eben oft ,vor allem längere Strecken Sonntags oder am Abend . Wenn ich dann
auf Teilabschnitten der A 9 fahre oder später im Großraum Hannover A 7 dann kann ich dort, falls erlaubt locker 180 oder 200 fahren,
ohne auch nur einen anderen Autofahrer zu behindern .Nochmals die häufigsten Unfallursachen habe ich genannt . Die passieren aus den genannten Gründen
auch dort wo es Geschwindigkeitsbegrenzungen gibt . Die Hauptursache ist falsches Ein und Ausfahren auf BAB ,plötzliches Ausscheren
ohne auf überholende Fahrzeuge zu achten bzw. weil die Geschwindigkeiten der überholenden Fahrzeuge nicht richtig eingeschätzt wurde .
Du musst mir nun wirklich kein Anschauungsunterricht darüber geben was auf Autobahnen passiert .
Da habe ich 40 Jahre viel Zeit verbracht ohne jemals in einem Unfall verwickelt gewesen zu sein .
Damals noch ohne Tempomat allerdings mit schnelleren Autos als heute .


Wenn es nur solche Autofahrerkoryphäen wie dich gäbe, die Welt wäre in Ordnung.
Leider fahren aber auch noch solche Typen rum, die auf Autobahnen Unfälle verursachen.
Aus folgenden Gründen:
40% zu schnelles Fahren
28% zu geringer Sicherheitsabstand, und
30% ohne Beteiligung anderer Fahrzeuge.
Die fehlenden 2% sind dann wohl auf die von dir genannten Ursachen ( falsches Einfädeln und plötzliches Ausscheren ) zurück zu führen.
Positiv Denkender
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Re: Droht ein generelles Tempolimit auf deutschen Autobahnen?

Beitragvon Positiv Denkender » So 4. Feb 2018, 18:22

jorikke hat geschrieben:(04 Feb 2018, 18:07)

Wenn es nur solche Autofahrerkoryphäen wie dich gäbe, die Welt wäre in Ordnung.
Leider fahren aber auch noch solche Typen rum, die auf Autobahnen Unfälle verursachen.
Aus folgenden Gründen:
40% zu schnelles Fahren
28% zu geringer Sicherheitsabstand, und
30% ohne Beteiligung anderer Fahrzeuge.
Die fehlenden 2% sind dann wohl auf die von dir genannten Ursachen ( falsches Einfädeln und plötzliches Ausscheren ) zurück zu führen.

Zu schnelles Fahren ist nur dann eine Unfallursache weil andere die Geschwindigkeit falsch einschätzen
Geringer Sicherheitsabstand ?hat der etwas mit zügiger Fahrweise zu tun ? Den muss man auch auf Landstraßen bzw .in
geschlossenen Ortschaften einhalten . Zu schnelles Fahren sagt nichts aus .Auch 130 kann zu schnell sein wenn es die Verkehrsdichte
oder die Straßenbeschaffenheit nicht erlauben .
Eigenverantwortung ist angesagt keine Vorsänger .Ich lese täglich lediglich von Unfällen mit LKW ´s .Die fahren 80 oder mal 90 .
Kannst du belegen dass 40 % der Unfälle durch Fahrzeuge verursacht wurden die 180 0der schneller fuhren ?
Könnte sich nur um Auffahrunfälle handeln .
Autobahnen zählen zu den sichersten Straßen . Die meisten Unfälle passieren dort, wo es Geschwindigkeitsbegrenzungen gibt .
In geschlossenen Ortschaften und auf Landstraßen .
Übrigens der ADAC hält auch nichts von einer generellen Geschwindigkeitsbegrenzung auf Autobahnen : Aus nachvollziehbaren Gründen .
Warum Autofahrerkoryphäe ? Ich dachte verhalten im Verkehr hat eher etwas mit einhalten von Vorschriften zu tun .
Mir ist nicht bekannt ,das Autofahren eine Sache von Koryphäen ist . So schwierig ist das eigentlich nicht.
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Re: Droht ein generelles Tempolimit auf deutschen Autobahnen?

Beitragvon Der General » Di 6. Feb 2018, 12:30

Positiv Denkender hat geschrieben:(04 Feb 2018, 14:43)

Im Gegenteil es ist ein Land das den Menschen eigenverantwortlich überlässt wann zu welcher Zeit man wie schnell fahren kann .
Durch ständige Behauptungen , durch zügiges Fahren steigt die Zahl der Unfälle auf Autobahnen wird es nicht richtiger .


Es muß auch nicht Richtiger werden, denn es ist Bewiesen, dass die Unfallhäufigkeit und die Unfallschwere durch Tempolimits erheblich abnimmt. Wenn Du das nicht zur Kenntnis nehmen möchtest, erübrigt sich weitere Diskussionen.

Positiv Denkender hat geschrieben:An wieviel Unfällen (können ja nur Auffahrunfälle sein ) sind denn Fahrer die 180 oder schneller fahren beteiligt ?
Im übrigen ist deine Frage wann ich wo mit 180 auf der Autobahn fahre gegenstandslos .Ich habe ausdrücklich geschrieben
dort wo es die Verkehrsdichte zulässt .Auf den meisten BAB Abschnitten gibt eh Geschwindigkeitsbegrenzungen .Natürlich ist das bindend.
Es gibt aber auch noch Autobahnabschnitte ohne Begrenzungen oder eben immer mehr Abschnitte wo die Geschwindigkeitsgrenzen
durch elektronische Leittafeln geregelt werden .Wenn auf diesen Tafeln keine Geschwindigkeit vorgebeben ist bedeutet dies,
dass man dort unbedenklich schneller fahren kann . Würde man nicht schneller fahren können würden die Tafeln die Höchstgeschwindigkeit vorgeben . Ich fahre eben oft ,vor allem längere Strecken Sonntags oder am Abend . Wenn ich dann
auf Teilabschnitten der A 9 fahre oder später im Großraum Hannover A 7 dann kann ich dort, falls erlaubt locker 180 oder 200 fahren,
ohne auch nur einen anderen Autofahrer zu behindern .Nochmals die häufigsten Unfallursachen habe ich genannt . Die passieren aus den genannten Gründen
auch dort wo es Geschwindigkeitsbegrenzungen gibt . Die Hauptursache ist falsches Ein und Ausfahren auf BAB ,plötzliches Ausscheren
ohne auf überholende Fahrzeuge zu achten bzw. weil die Geschwindigkeiten der überholenden Fahrzeuge nicht richtig eingeschätzt wurde .
Du musst mir nun wirklich kein Anschauungsunterricht darüber geben was auf Autobahnen passiert .
Da habe ich 40 Jahre viel Zeit verbracht ohne jemals in einem Unfall verwickelt gewesen zu sein .
Damals noch ohne Tempomat allerdings mit schnelleren Autos als heute .


Ich sehe, du hast Dich noch gar nicht Richtig mit der Materie auseinander gesetzt bzw. Dich überhaupt noch nicht informiert, sondern argumentierst nur aus Deiner Persönlichen Sicht, kann das sein ?

Hier mal ein paar Informationen vom Statistischen Bundesamt:

https://www.bussgeldkatalog.org/unfallstatistik/

Auszug von dem was Autobahnen betrifft:

Unfallstatistik für Autobahnen

Vor allem bei ausländischen Kraftfahrern sind die deutschen Autobahnen sehr beliebt, da auf vielen Abschnitten keine Geschwindigkeitsbegrenzung herrscht. Es gilt oft lediglich eine Richtgeschwindigkeit von 130 km/h, an der sich die Fahrer orientieren sollen. Viele überschätzen jedoch die eigenen Fähigkeiten und verlieren aufgrund viel zu hoher Geschwindigkeiten leicht die Kontrolle über das Kfz.


Im Jahr 2015 konnten laut Unfallstatistik insgesamt 20.113 Verkehrsunfälle mit Personenschaden auf Autobahnen in Deutschland verzeichnet werden. 414 Personen starben, 5.834 erlitten schwere Verletzungen. Getötet wurden 380 Menschen, wobei 255 in einem Auto, 86 in einem Lkw und 39 zu Fuß unterwegs waren.

Was wohl niemanden überraschen wird: Die meisten Unfälle auf der Autobahn im Jahr 2015 sind auf zu schnelles Fahren zurückzuführen. Dabei muss nicht einmal die erlaubte Maximalgeschwindigkeit überschritten worden sein – es reicht bereits aus, die Geschwindigkeit bei schlechten Wetterverhältnissen nicht anzupassen.

6.916 Unfälle geschahen gemäß Unfallstatistik auf der Autobahn aufgrund zu hoher gefahrener Geschwindigkeiten. Dabei trugen 2.443 Personen schwere Verletzungen davon, 206 starben.

Bei jedem zweiten der Verkehrstoten auf Deutschlands Autobahnen kann demnach eine Überschreitung der zulässigen Geschwindigkeit als Unfallursache genannt werden.


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@Positiv Denkender; Das es Innerorts oder auf Landstraßen zu noch mehr Unfälle kommt, ist unbestritten. Auch dürfte klar sein, dass trotz generellem Tempolimit auf Autobahnen die Unfälle nicht automatisch auf Null sinken. Es geht darum die Unfälle und die schwere der Unfälle zu minimieren !!, die nachgewiesenermaßen (auch durch andere Studien belegt) durch Überhöhter Geschwindigkeiten verursacht werden.

In Brandenburg als Beispiel wurde in einer Studie ermittelt:

Dort wo in Brandenburg Tempolimits auf Autobahnen eingeführt wurden, ging die Zahl der Unfälle und Verkehrstoten um 20-50 Prozent zurück. Dies deckt sich mit Erfahrungen bei früheren Tempolimits z.B. während der Ölkrise oder bei Großversuchen in den 1970er Jahren.

Selbst wenn es gelingt auf nur 5% zu kommen, rettet das schon Leben auch von denjenigen die unbeteiligt Ihre 120 KM/H fahren und nicht so gut Autofahren können Wie DU.
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Re: Droht ein generelles Tempolimit auf deutschen Autobahnen?

Beitragvon Der General » Di 6. Feb 2018, 12:47

jorikke hat geschrieben:(04 Feb 2018, 10:55)

130 ist angesagt und völlig berechtigt.
Von Verkehr verstehst du was.
Wir sollten vielmehr zusammen halten.
...wenn da bloß die blöde Politik nicht wäre.
Dortmund, beim Fußball, kommt erschwerend dazu.


Ja, unglaublich was hier zu Lande noch alles möglich ist was das RASEN angeht :|

Mit Bleifuß durch Germany


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