Droht ein generelles Tempolimit auf deutschen Autobahnen?

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Soll es ein generelles Tempolimit auf deutschen Autobahnen geben?

ja
28
42%
nein
33
50%
weiß nicht/Enthaltung
5
8%
 
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jack000
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Re: Droht ein generelles Tempolimit auf deutschen Autobahnen?

Beitragvon jack000 » So 11. Feb 2018, 01:52

Der General hat geschrieben:(11 Feb 2018, 01:10)

Wer bei einer Reisegeschwindigkeit von zwischen 200 und 240 KM/H von einer "entspannten" Fahrt spricht, macht sich entweder nur selbst etwas vor, oder ist ganz einfach nur ein ganz miserabler Fahrer, der Gefahren völlig außer Acht läßt!

Oder kann halt gut Auto fahren ...

Wenn ICH jenseits von 200 km/H fahre, achte ich Verantwortungsvoll auf jedes kleinste Detail. Von Reifenplatzer bis Wildwechsel oder anderen Unerwarteten Dingen ! Automatisch sind solche Fahrten dann Nie "Entspannend".

Deswegen passieren auch weniger Unfälle wenn die Fahrer konzentriert und verantwortungsvoll fahren und das tun die eher nicht bei Schleichfahrten. Interessant aber das du genauso unterwegs bist :thumbup:

Hier wird nochmal alles erklärt:
Deutschland 2017: "Bevor ich loslege, würde ich gerne noch wissen, ob es für Sie in Ordnung ist, dass ich als weibliche Person hier sitze und auch Ihre Dolmetscherin weiblich ist."
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Teeernte
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Re: Droht ein generelles Tempolimit auf deutschen Autobahnen?

Beitragvon Teeernte » So 11. Feb 2018, 09:38

Der General hat geschrieben:(11 Feb 2018, 01:22)

Warum nimmst Du die Studien und Statistiken nicht zur Kenntnis ?

Es ist Eindeutig Bewiesen, dass schelles Fahren Unfälle verursacht ! Dort wo bereits Tempolimits eingeführt wurden, ist ein Rückgang von bis zu 50% zu verbuchen. Nicht nur dort wo Unfallschwerpunkte vorlagen, sondern Flächendeckend. Warum "wehrst" Du Dich dagegen und nimmst diese Fakten nicht zur Kenntnis :?:

Generelle Tempolimits sind zwingend Notwendig, genauso Natürlich wie die Anschnallpflicht, wobei es überhaupt keinen Widerspruch mehr gibt über dessen Sinnhaftigkeit.

Heute wird sich auch nicht Abgeschnallt, wenn man Sonntags-morgens Kilometerweit auf einer Dreispurigen Autobahn fährt, ohne andere Verkehrsteilnehmer anzutreffen. Es ist Selbstverständlich geworden, da man begriffen hat, dass so eine Maßnahme Leben rettet.

Genauso muß man über ein Generelles Tempolimit persönlich mal nachdenken. Bin mir sicher, auch Du schaffst das ;)


Wenn Du nicht lesen kannst - meine Erwiderung nicht hin nimmst - nicht erfassen willst....nutzt es nichts.

Rückgang von 50% ist ALLGEMEIN in D gegeben. (Technische MAßnahmen ) und deshalb bekommst Du Deinen Satz einfach zurück..: Warum "wehrst" Du Dich dagegen und nimmst diese Fakten nicht zur Kenntnis :?:

Es gibt eine FÜLLE von Fakten - DER RÜCKGANG DER UNFÄLLE ist ALLGEMEIN ....BELEGBAR......50% ohne GENERELLES TEMPOLIMIT.

Wir liegen im guten Mittelfeld der EU mit den Verkehrstoten..... noch vor (also besser als) Niederlande , Luxemburg und Frankreich... (Natürlich vor Spanien und Portugal..) .

>>> Wer sich platt fahren WILL...der machts. - dagegen hilft kein Tempolimit...
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Teeernte
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Re: Droht ein generelles Tempolimit auf deutschen Autobahnen?

Beitragvon Teeernte » So 11. Feb 2018, 10:04

Der General hat geschrieben:(11 Feb 2018, 01:10)

Wer bei einer Reisegeschwindigkeit von zwischen 200 und 240 KM/H von einer "entspannten" Fahrt spricht, macht sich entweder nur selbst etwas vor, oder ist ganz einfach nur ein ganz miserabler Fahrer, der Gefahren völlig außer Acht läßt!

Wenn ICH jenseits von 200 km/H fahre, achte ich Verantwortungsvoll auf jedes kleinste Detail. Von Reifenplatzer bis Wildwechsel oder anderen Unerwarteten Dingen ! Automatisch sind solche Fahrten dann Nie "Entspannend".

Du bist sehr wahrscheinlich dann auch ein Grund irgendwann einmal der in der Statistik mit berücksichtigt wird, wünschen tue ich das Natürlich nicht.

Dennoch ist Deine Aussage, vom "Entspannten fahren" ziemlicher Nonsens.


Na dann hast Du das Richtige Verhältnis zu Geschwindigkeiten >> jenseits der 240....

Man muss das Beste material fahren....Reifenplatzer ? (Fährst Du "HOLZ"-Reifen ? ) Länger als 6 Monate sind die dann NIE drauf. Beim Motorrad kann es sich um einen oder 2 Monate handeln.... Bei max. 3.000 km sind die RUNTER. Die MÜSSEN kleben..... wenn die warm sind - drauf fassen ! KLEBT !

Das fängt beim Motorrad bereits beim Helm an - sonst zerrt jeder kleine Luftwirbel am Kopf .... Jede Klamottenfalte zerrt >> also Superpassend LEDER.
Stoßdämpfer auf HART... Auto auf "Breit"/Tief. ....und die Motorhaube extra gesichert.

Mit Scherwinden ist an Schneisen zu rechnen...Böen sind an Baumwipfeln/Feldenrn zu erkennen..Richtungsänderungen (Wind) an den Windrädern. Natürlich HAT man da an Brücken einen "Sog"... und manchmal ein Fahrzeugversatz bis 2m.....grade an Tunnelaus- und Eingängen.

Das ist alles vorher zu SEHEN !

....ähmmmm Fährst Du überhaupt Motorrad ?
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Re: Droht ein generelles Tempolimit auf deutschen Autobahnen?

Beitragvon immernoch_ratlos » So 11. Feb 2018, 13:55

Nun verstehe ich diese Abneigung gegen "Begrenzungen".

Zu unserer Kultur gehört in allumfassender Weise das Verbieten. Es gibt praktisch keinen Bereich des Lebens in D, wo nicht eine ausführliche Gebots- und Verbotskultur "alles regelt" :mad2:

Nun soll eine der letzten Bastionen der "Freiheit" fallen, das Fahren mit Höchstgeschwindigkeit. Das wäre sehr bitter. Mag die ganze Welt das seltsam finden, "wir" sind hier eigen und "frei".

Mit Rationalität hat das rein garnix zu tun. Deswegen lohnt es sich auch nicht rationale Gründe anzuführen um totale Irrationalität ad absurdum zu führen. Interessant sind die Versuche, die eigene Irrationalität mit sehr rationalen Begründungen zu verteidigen.

Beim gekonnten Bewegen einer Maschine kann der wahre Mann noch beweisen was in ihm steckt. Wie vom Vorfahr vor 100.000 Jahren, muss dabei die feindliche Natur beachtet werden - klar eine Frage des Überlebens. Da stören diese uniformen Regeln nur. Selbstverständlich gehört zum Feind den man besiegen muss, auch alle anderen Teilnehmer bei dieser Jagd. Das inzwischen auch unsewre Weibchen diese "Werkzuge" bedienen und benutzen dürfen, ist ein Skandal - geradezu widernatürlich - ist es doch schon immer der Mann, der sich "draußen" den Herausforderungen stellt - und drinnen waltet die züchtige Hausfrau :thumbup:

Nun, ich wüsste schon einen schönen Spielplatz, wo all das noch sehr fordernd vorhanden ist. Fahren in einer echten "off road" Situation. Jeder fährt wo er den besten "Weg" findet. Nutzt alle Sinne und kann permanent die Möglichkeiten seiner Maschine ausnutzen - beherrscht das alles oder landet "irgendwo im nirgendwo" - besiegt von Natur und seinem begrenzten Vermögen :dead:

Womöglich interessiert mich das schnelle Fahren in einer rundum so sicher wie nur irgend möglich gestalteten Umgebung, die eine BAB nun einmal ist, einfach nicht ? Statt ins "Fantasialand" zu reisen, möchte ich reale Herausforderungen genießen. In D mit ~46 Millionen PKW halte ich es für einen Glücksfall, dass man nur die "erlaubten Wege" benutzen darf. Doch wer schon mal tagelang in irgendwelchen nahezu vollkommen leeren Wüsteneien - Sand - Schotter - Wadis usw. herumgefahren ist - weil man da anders nicht weiterkommt - oder weil das wirklich herausfordernden Spaß macht. Der kann diesem hirnrissigen Schnellfahren inmitten der Menschenherden, nichts mehr abgewinnen. Mir ist es gleichgültig, warum einige so sehr dieses Abfallprodukt modernen Lebens so besonders toll finden. Bin eher erleichtert schon sehr lange nicht mehr auf einer der wohl am stärksten befahrenen Autobahnabschnitte täglich 2 x ~70 km fahren zu müssen - völlig gleichgültig wie schnell oder eben im Schritttempo, weil mal wieder "irgendwer", "irgendwen" kaputt und oder totgefahren hat.

Nun meide ich diese Strecken, wann immer möglich. Allerdings, der allgemeinen Irrationalität folgend, habe ich mir seinerzeit einen schönen wendigen "Klein SUV" der selbstverständlich auf Wunsch über zuschaltbares Allrad und abschaltbares ESP verfügt und von dem dummen vorderen Überhang einmal abgesehen, recht geländegängig ist, wenn, wenn es hier irgendwo ein "solches Gelände" überhaupt geben würde.... :rolleyes:

Neben der Möglichkeit, auch mal ohne "Hängen und Würgen" einen Überholvorgang zu überleben, liebe ich den Komfort der hohen Sitzposition, der sich nun eben bei solchen Vehikeln "natürlich" ergibt. Weiß das besonders zu schätzen, seit ich wieder mal in zwar hochpreisigen, aber reichlich unbequemen "Normalfahrzeuge" ein- und ausgestiegen bin. So gut wie keine Verrenkungen die alterstechnisch zunehmend anstrengender werden. Nun könnte ich noch das Hohelied meiner Fahrkünste singen, aber mir reicht schon wie superp einige hier die BAB beherrschen - da kann ich eher nicht konkurrieren :cool:
"Wenn der Wind der Veränderung weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen." (aus China)
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Re: Droht ein generelles Tempolimit auf deutschen Autobahnen?

Beitragvon Positiv Denkender » So 11. Feb 2018, 16:22

immernoch_ratlos hat geschrieben:(11 Feb 2018, 13:55)

Nun verstehe ich diese Abneigung gegen "Begrenzungen".

Zu unserer Kultur gehört in allumfassender Weise das Verbieten. Es gibt praktisch keinen Bereich des Lebens in D, wo nicht eine ausführliche Gebots- und Verbotskultur "alles regelt" :mad2:

Nun soll eine der letzten Bastionen der "Freiheit" fallen, das Fahren mit Höchstgeschwindigkeit. Das wäre sehr bitter. Mag die ganze Welt das seltsam finden, "wir" sind hier eigen und "frei".

Mit Rationalität hat das rein garnix zu tun. Deswegen lohnt es sich auch nicht rationale Gründe anzuführen um totale Irrationalität ad absurdum zu führen. Interessant sind die Versuche, die eigene Irrationalität mit sehr rationalen Begründungen zu verteidigen.

Beim gekonnten Bewegen einer Maschine kann der wahre Mann noch beweisen was in ihm steckt. Wie vom Vorfahr vor 100.000 Jahren, muss dabei die feindliche Natur beachtet werden - klar eine Frage des Überlebens. Da stören diese uniformen Regeln nur. Selbstverständlich gehört zum Feind den man besiegen muss, auch alle anderen Teilnehmer bei dieser Jagd. Das inzwischen auch unsewre Weibchen diese "Werkzuge" bedienen und benutzen dürfen, ist ein Skandal - geradezu widernatürlich - ist es doch schon immer der Mann, der sich "draußen" den Herausforderungen stellt - und drinnen waltet die züchtige Hausfrau :thumbup:

Nun, ich wüsste schon einen schönen Spielplatz, wo all das noch sehr fordernd vorhanden ist. Fahren in einer echten "off road" Situation. Jeder fährt wo er den besten "Weg" findet. Nutzt alle Sinne und kann permanent die Möglichkeiten seiner Maschine ausnutzen - beherrscht das alles oder landet "irgendwo im nirgendwo" - besiegt von Natur und seinem begrenzten Vermögen :dead:

Womöglich interessiert mich das schnelle Fahren in einer rundum so sicher wie nur irgend möglich gestalteten Umgebung, die eine BAB nun einmal ist, einfach nicht ? Statt ins "Fantasialand" zu reisen, möchte ich reale Herausforderungen genießen. In D mit ~46 Millionen PKW halte ich es für einen Glücksfall, dass man nur die "erlaubten Wege" benutzen darf. Doch wer schon mal tagelang in irgendwelchen nahezu vollkommen leeren Wüsteneien - Sand - Schotter - Wadis usw. herumgefahren ist - weil man da anders nicht weiterkommt - oder weil das wirklich herausfordernden Spaß macht. Der kann diesem hirnrissigen Schnellfahren inmitten der Menschenherden, nichts mehr abgewinnen. Mir ist es gleichgültig, warum einige so sehr dieses Abfallprodukt modernen Lebens so besonders toll finden. Bin eher erleichtert schon sehr lange nicht mehr auf einer der wohl am stärksten befahrenen Autobahnabschnitte täglich 2 x ~70 km fahren zu müssen - völlig gleichgültig wie schnell oder eben im Schritttempo, weil mal wieder "irgendwer", "irgendwen" kaputt und oder totgefahren hat.

Nun meide ich diese Strecken, wann immer möglich. Allerdings, der allgemeinen Irrationalität folgend, habe ich mir seinerzeit einen schönen wendigen "Klein SUV" der selbstverständlich auf Wunsch über zuschaltbares Allrad und abschaltbares ESP verfügt und von dem dummen vorderen Überhang einmal abgesehen, recht geländegängig ist, wenn, wenn es hier irgendwo ein "solches Gelände" überhaupt geben würde.... :rolleyes:

Neben der Möglichkeit, auch mal ohne "Hängen und Würgen" einen Überholvorgang zu überleben, liebe ich den Komfort der hohen Sitzposition, der sich nun eben bei solchen Vehikeln "natürlich" ergibt. Weiß das besonders zu schätzen, seit ich wieder mal in zwar hochpreisigen, aber reichlich unbequemen "Normalfahrzeuge" ein- und ausgestiegen bin. So gut wie keine Verrenkungen die alterstechnisch zunehmend anstrengender werden. Nun könnte ich noch das Hohelied meiner Fahrkünste singen, aber mir reicht schon wie superp einige hier die BAB beherrschen - da kann ich eher nicht konkurrieren :cool:

Wieder einmal belustigend wie du hier Dinge vermischt . Amüsant wenn du davon schreibst auf vollbesetzen Auto Bahnen zu faseln .
Darum geht es aber nicht sondern um freie wenig frequentierte Autobahnen vor allem zu Tages oder Nachtzeiten wo wenig Verkehr ist .
Das man verantwortungsvoll und geschwindigkeitsangepasst fährt steht doch gar nicht zur Diskussion .Dort wo höhere Geschwindigkeiten
wie 120 oder 130 nicht gefahren werden können gibt es eh schon Geschwindigkeitsbegrenzungen genau wie in Baustellen .
Dein Zynismus kommt wenig an . Niemand verbietet dir 120 oder 130 zu fahren ,solange du rechts fährst , schnellere Fahrzeuge nicht
behinderst . Das man auf der Autobahn mit Übersicht und hoher Verantwortung fährt erwarte ich von jedem, auch von dir .
Niemand fährt auf einer schwach frequentierten BAB verantwortungslos ,wenn er schneller als 130 fährt .
Man kann dann auch kaum jemanden gefährden, es sei denn es springt jemand über die Leitplanke auf die Autobahn .
Am letzten Sonntag befuhr ich die BAB von Cuxhaven nach HB . Ich fuhr fast alleine dort . Im Bereich Bremerhaven ist die Geschwindigkeit eh
auf 120 begrenzt. Grund sind die in kurzen Abständen befindlichen BAB Auf und Zufahrten . Ab der Stadtbremischen Landesgrenze sind die Geschwindigkeiten durch elektronische Tafeln vorgeben . Wie auf der A1 gilt dort m Bereich des Landes Bremen höchstens 120 .
An Unsinn nicht zu überbieten sind deine Anspielungen auf Autofahrer, die angeblich BAB zum Beweis ihrer Männlichkeit nutzen .
Oder meinst du Verantwortung, auf Sicht fahren , korrektes Überholen ,die Einsicht dass man sich durch korrekter Fahrweise auch überholen lassen muss, hätte etwas mit deinen Gesang auf die eigene Fahrkünste zu tun ? Mir ist nicht bekannt dass man bei freier BAB besondere Fahrkünste benötigt um schneller als 120 oder 130 zu fahren .
Mir ist lediglich bewusst dass ich so schnell fahren kann wie es Auto, Beschaffenheit der Fahrbahn ,Verkehrsdichte und eigene Verantwortung es zulassen .
Mir ist nicht bekannt ,dass es verschiedene Verkehrsregeln gibt. Verantwortungslose Autofahrer fahren auch dort wesentlich
schneller wo es Geschwindigkeitsbegrenzungen gibt . Ansonsten bei wenig frequentierten BAB gilt angepasstes Fahren .
Dazu gehört auch , nicht schneller zu fahren als man es sich zutraut . 250 wäre für mich persönlich nicht angepasst .
180 ,wenn es geht, schon . Für höhere Geschwindigkeiten ist mein Auto auch nicht ausgelegt. Nicht die schnelleren Autos verursachen Unfälle ,sondern die langsam fahrenden , die schnellere Fahrzeuge falsch einschätzen . Unerheblich dabei ob jemand 130 oder 180 fährt .
Sorry ich vergaß Eigenverantwortung ist für dich ein Fremdwort .Für dich gilt ,alles muss staatlich geregelt werden.
Typisch für Leute die den Menschen sogar vorschreiben möchten wie man sich zu ernähren hätte , oder wie man zu bezahlen hat.
immernoch_ratlos
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Re: Droht ein generelles Tempolimit auf deutschen Autobahnen?

Beitragvon immernoch_ratlos » Mo 12. Feb 2018, 15:16

anstößigen Kommentar selbst entfernt 12.02.2018 19:31 - i_R

@all
Mit der gültigen Richtgeschwindigkeit von 130km/h hat der Gesetzgeber eine deutliche Grenze gesetzt, wo juristisch eine Teilschuld bei einem Unfall bei dem mindestens ein Teilnehmer über dieser Richtgeschwindigkeit also schneller als 130km/h gefahren ist, besteht. Damit ist vollkommen klar, es besteht ein kausaler Zusammenhang von "überhöhter Geschwindigkeit" und dem allgemeinen Unfallgeschehen.

Ebenso logisch, aber Dir und anderen offensichtlich nicht "zugänglich" - ist keiner der am Unfallbeteiligten schneller als die gesetzliche Richtgeschwindigkeit 130km/h gefahren, kann diese nicht als Unfallgrund angenommen werden. In solchen Fällen wird reichlich nebulös von "überhöhter Geschwindigkeit" gesprochen. Die kann alles zwischen >0 km/h und der jeweiligen Höchstgeschwindigkeit sein. Hier werden eben andere kausale Zusammenhänge wirksam, die dann eben in eine tatsächlich mit "unangepasster Geschwindigkeit" beschriebenen Formulierung enden.

Ein Fahrt auf einem nicht geschwindigkeitsbegrenzten Teilstück der BAB mit entsprechend niedriger Verkehrsdichte, günstigen Witterungsbedingungen, einem in jeder Hinsicht geeigneten Fahrer und nicht zuletzt eine vollkommen fahrtüchtigen, technisch zweifelsfrei geeigneten Fahrzeug, kann nur dann, als "angepasst" gelten, wenn alle Kriterien erfüllt sind. Alles dies lässt sich in der gültigen "Straßenverkehrs-Ordnung" wiederfinden. Es reicht völlig sich darauf zu berufen und es ist gesetzliche Pflicht sich daran zu halten. Nichts davon ist frei interpretierbar. Gleich zwei unterschiedliche Rechtsnormen befassen sich mit dem Verkehrsrecht. Das Straßenverkehrsgesetz (StVG) als Grundlage, aus dem alle anderen Rechtsgrundlagen hervorgehen. So auch die "Straßenverkehrs-Ordnung (StVO)". Besonders aber für die Geschwindigkeit ist relevant die :
Straßenverkehrs-Ordnung hat geschrieben:
§ 3
Geschwindigkeit


(1) 1Wer ein Fahrzeug führt, darf nur so schnell fahren, dass das Fahrzeug ständig beherrscht wird. 2Die Geschwindigkeit ist insbesondere den Straßen-, Verkehrs-, Sicht- und Wetterverhältnissen sowie den persönlichen Fähigkeiten und den Eigenschaften von Fahrzeug und Ladung anzupassen. 3Beträgt die Sichtweite durch Nebel, Schneefall oder Regen weniger als 50 m, darf nicht schneller als 50 km/h gefahren werden, wenn nicht eine geringere Geschwindigkeit geboten ist. 4Es darf nur so schnell gefahren werden, dass innerhalb der übersehbaren Strecke gehalten werden kann. 5Auf Fahrbahnen, die so schmal sind, dass dort entgegenkommende Fahrzeuge gefährdet werden könnten, muss jedoch so langsam gefahren werden, dass mindestens innerhalb der Hälfte der übersehbaren Strecke gehalten werden kann.

(2) Ohne triftigen Grund dürfen Kraftfahrzeuge nicht so langsam fahren, dass sie den Verkehrsfluss behindern.

(2a) Wer ein Fahrzeug führt, muss sich gegenüber Kindern, hilfsbedürftigen und älteren Menschen, insbesondere durch Verminderung der Fahrgeschwindigkeit und durch Bremsbereitschaft, so verhalten, dass eine Gefährdung dieser Verkehrsteilnehmer ausgeschlossen ist.

(3) Die zulässige Höchstgeschwindigkeit beträgt auch unter günstigsten Umständen
1. innerhalb geschlossener Ortschaften für alle Kraftfahrzeuge 50 km/h,
2. außerhalb geschlossener Ortschaften
a) für
aa) Kraftfahrzeuge mit einer zulässigen Gesamtmasse über 3,5 t bis 7,5 t, ausgenommen Personenkraftwagen,
bb) Personenkraftwagen mit Anhänger,
cc) Lastkraftwagen und Wohnmobile jeweils bis zu einer zulässigen Gesamtmasse von 3,5 t mit Anhänger sowie
dd) Kraftomnibusse, auch mit Gepäckanhänger,
80 km/h,
b) für
aa) Kraftfahrzeuge mit einer zulässigen Gesamtmasse über 7,5 t,
bb) alle Kraftfahrzeuge mit Anhänger, ausgenommen Personenkraftwagen, Lastkraftwagen und Wohnmobile jeweils bis zu einer zulässigen Gesamtmasse von 3,5 t, sowie
cc) Kraftomnibusse mit Fahrgästen, für die keine Sitzplätze mehr zur Verfügung stehen,
60 km/h,
c) 1für Personenkraftwagen sowie für andere Kraftfahrzeuge mit einer zulässigen Gesamtmasse bis 3,5 t

100 km/h.

2 Diese Geschwindigkeitsbeschränkung gilt nicht auf Autobahnen (Zeichen 330.1) sowie auf anderen Straßen mit Fahrbahnen für eine Richtung, die durch Mittelstreifen oder sonstige bauliche Einrichtungen getrennt sind. 3 Sie gilt ferner nicht auf Straßen, die mindestens zwei durch Fahrstreifenbegrenzung (Zeichen 295) oder durch Leitlinien (Zeichen 340) markierte Fahrstreifen für jede Richtung haben.

(4) Die zulässige Höchstgeschwindigkeit beträgt für Kraftfahrzeuge mit Schneeketten auch unter günstigsten Umständen 50 km/h.
Ich wüsste nicht was davon noch erklärt werden müsste. Sollte es noch Erklärungsbedarf geben, finden sich dazu die entsprechenden Urteile der damit befassten Gerichte der ordentlichen Gerichtsbarkeit. Dort finden sich auch relevante Urteile (Verkehrsstrafrecht) die bereits in 3. Instanz rechtskräftig sind. Darunter auch richtungsweisende Urteile zur Überschreitung der gesetzlichen Richtgeschwindigkeit von 130 km/h innerhalb von mehreren unterschiedlichen Unfallgeschehen.

Es sollte selbst für Laien (die wir hier wohl alle sind) klar sein, nahezu niemals, besteht nur ein einziger kausaler Zusammenhang mit einem beliebigen Unfallgeschehen. Es sind immer mehrere Ursachen, welche zum Erfolg führen. Daher wird auch der allerbeste Fahrer der Höchstgeschwindigkeiten superb beherrscht, im Fall eines Unfalls eine Teilschuld zugesprochen bekommen, die sich ausschließlich auf seine zum Unfallzeitpunkt nachweisbare Geschwindigkeit über der gesetzlichen Richtgeschwindigkeit von 130 km/h ergibt bzw. bezieht.

Ob ein Unfall "auch", die Betonung liegt auf "auch", durch andere schuldrelevante Gründe zustande kam, ist für die Tatsache, dass wenigstens EINE der Unfallursachen die Überschreitung der Richtgeschwindigkeit von 130 km/h ist, relevant. Der Zusammenhang ist juristisch relevant und das wiederum findet Eingang in die entsprechenden Statistiken. Praktisch alle Länder in der Welt haben daraus die notwendigen Konsequenzen gezogen und eine entsprechende Höchstgeschwindigkeit die nicht rein zufällig in der Nähe von 130 km/h liegt, zum Gesetz erhoben.

Das dies nun hier so vehement - geradezu bekämpft - wird, zeigt, wie wichtig gesetzliche Vorgaben in solch lebensbedrohenden Angelegenheiten sind. Auf das Einsehen aller zu hoffen, ist wohl da die am meisten falsch verstandene Hoffnung. :(

Wie schon einige vor mir feststellten, wenn auch nur ein einziger Mensch nicht stirbt oder nicht verletzt oder gar zeitlebens verkrüppelt wird, weil man sich auch auf allen BAB zu eine gesetzlichen Höchstgeschwindigkeit durchringen kann, war es dies allemal wer. Alle anderen Bedenken sind dagegen schlicht und einfach irrelevant. Menschen müssen nun einmal leider auch vor sich selbst geschützt werden. Das Potential an menschlicher Dummheit und Ignoranz ist zu groß, als das man dies einfach sein lassen könnte :rolleyes:
Zuletzt geändert von immernoch_ratlos am Mo 12. Feb 2018, 19:33, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Droht ein generelles Tempolimit auf deutschen Autobahnen?

Beitragvon Tom Bombadil » Mo 12. Feb 2018, 19:06

Letzte Ermahnung an die User "Positiv Denkender" und "immernoch_ratlos", die gegenseitigen persönlichen Anfeindungen zu unterlassen!
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Re: Droht ein generelles Tempolimit auf deutschen Autobahnen?

Beitragvon Positiv Denkender » Sa 17. Feb 2018, 17:07

Audi hat geschrieben:(10 Feb 2018, 19:42)

Bin heute 500 km unterwegs gewesen auf der A7 a3 und a93. Meistens 200-240km/h. Es war entspannend und ich bin knapp 40 Minuten eher angekommen als der Navi es vorher gesagt hat. Es gab keine Situationen wo die Geschwindigkeit überhöht und gefährlich war. Man muss nur auf die Leute aufpassen die ohne blinken oder mit blinken einfach raus ziehen weil die zu blöd sind um Geschwindigkeit auf der linken Spur einschätzen zu können. Oder die wollen es nicht weil "King of the road"

Diese Autofahrer sehen sich als Oberlehrer. Diese Gattung der Autofahrer vergisst allerdings , dass ihr Verhalten den Straftatbestand der Nötigung erfüllt.
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Re: Droht ein generelles Tempolimit auf deutschen Autobahnen?

Beitragvon Teeernte » Sa 17. Feb 2018, 17:42

immernoch_ratlos hat geschrieben:(12 Feb 2018, 15:16)

anstößigen Kommentar selbst entfernt 12.02.2018 19:31 - i_R

@all
Mit der gültigen Richtgeschwindigkeit von 130km/h hat der Gesetzgeber eine deutliche Grenze gesetzt, wo juristisch eine Teilschuld bei einem Unfall bei dem mindestens ein Teilnehmer über dieser Richtgeschwindigkeit also schneller als 130km/h gefahren ist, besteht. Damit ist vollkommen klar, es besteht ein kausaler Zusammenhang von "überhöhter Geschwindigkeit" und dem allgemeinen Unfallgeschehen.

:rolleyes:


....50 Eu... Bei Nachweis. Null Punkte.

Ebenso "Kausal" - das "Rechtsfahrgebot" - und das Verhalten eines Überholten...

"Richt" Geschwindigkeit = Deutlich ? ....Grenze ? Das ist - wie Halber "Tacho"abstand.... meiner ist 130 mm Durchmesser...

Kausaler Zusammenhang = Klorole in der Ablage....3. Spur....>> zu langsam.
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Re: Droht ein generelles Tempolimit auf deutschen Autobahnen?

Beitragvon Teeernte » Sa 17. Feb 2018, 17:46

Positiv Denkender hat geschrieben:(17 Feb 2018, 17:07)

Diese Autofahrer sehen sich als Oberlehrer. Diese Gattung der Autofahrer vergisst allerdings , dass ihr Verhalten den Straftatbestand der Nötigung erfüllt.


Langsam in der 3. Spur -

Kriecher auf der Autobahn. Darf ich die Lichthupe benutzen um mein Überholvorhaben an zu zeigen oder gilt das schon als Nötigung?

Wenn jemand die linke Spur durch langsames Fahren behindert, dann ist das benutzen der Lichthupe erlaubt. Dabei sollte aber auf genügend Abstand zum Vordermann geachtet werden und die Lichthupe sollte nicht mehr als zweimal benutzt werden.

Ähnliches gilt auch für Kriecher in der Innenstadt: Hier gilt Ruhe bewahren und ggf. Verständnis haben! Häufig sind das Fahranfänger, Ortsfremde oder Autofahrer, die einfach in Gedanken sind. Im schlimmsten Fall kurz Lichthupe benutzen oder einfach eine andere Strecke nehmen.


Wer aber auf die Idee kommt, seinen Hintermann auszubremsen, muss im Falle eines Unfalls auch zahlen. Dann lieber der Klügere sein und dem Raser Platz machen.
http://www.radiobonn.de/bonn/rb/1134136/programm
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Re: Droht ein generelles Tempolimit auf deutschen Autobahnen?

Beitragvon Positiv Denkender » Sa 17. Feb 2018, 18:01

Teeernte hat geschrieben:(17 Feb 2018, 17:46)

Langsam in der 3. Spur -

http://www.radiobonn.de/bonn/rb/1134136/programm

Unfälle zu provozieren in dem man auf sein Recht pocht führt zu nichts ,vor allem wenn man keine Zeugen aufbieten kann .
Deshalb ist es immer klug eher zurückzustecken .
Egal ob in der Stadt ,auf der Landstraße oder BAB. Mit Fahranfänger hat das wenig zu tun . Viele fahren seit Jahren
allerdings immer ich bezogen . Man muss nur einmal beobachten wie trotz knapper Parkflächen geparkt wird.
platzsparendes Parken ist für viele ein Fremdwort .
Auf BAB bereiten zügig fahrenden Autofahrer/innen keine Probleme . Das bedeutet allerdings nicht dass ich meinen
Überholvorgang abrupt abbreche nur weil jemand meint er müsste mich in eine Lücke zwingen .
Sobald der Überholvorgang zu Ende ist darf der schnellere vorbei.
Schneller fahrende müssen natürlich auch zwischen notorischen Linksfahrern und zügig überholende unterscheiden .
Zuletzt geändert von Positiv Denkender am So 18. Feb 2018, 11:34, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Droht ein generelles Tempolimit auf deutschen Autobahnen?

Beitragvon Teeernte » Sa 17. Feb 2018, 18:52

Positiv Denkender hat geschrieben:(17 Feb 2018, 18:01)

Unfälle zu provozieren in dem man auf sein Recht pocht führt zu nichts ,vor allem wenn man keine Zeugen aufbieten kann .
Deshalb ist es immer klug eher zurückzustecken .
Egal ob in der Stadt ,auf der Landstraße oder BAB. Mit Fahranfänger hat das wenig zu tun . Viele fahren seit Jahren
allerdings immer ich bezogen . Man muss nur einmal beobachten wie trotz knapper Parkflächen geparkt wir.
platzsparendes Parken ist für viele ein Fremdwort .
Auf BAB bereiten zügig fahrenden Autofahrer/innen keine Probleme . Das bedeutet allerdings nicht dass ich meinen
Überholvorgang abrupt abbreche nur weil jemand meint er müsste mich in eine Lücke zwingen .
Sobald der Überholvorgang zu Ende ist darf der schnellere vorbei.
Schneller fahrende müssen natürlich auch zwischen notorischen Linksfahrern und zügig überholende unterscheiden .


Aus "ER-FAHR-ung" ... Langsamfahrer müssen - noch schnell überholen - wenn einer von "hinten" kommt - auch wenn der Langsamfahrer bereits mehrere km genau gleich - hinter seinem Vormann im gleichen Abstand gefahren IST.

....die "LKW" Spur wird selten von PKW genutzt - auch wenn sie lang frei ist.

PKW mit Anhänger (80kmh) halten sich (fast) NIE an ihre Geschwindigkeits-Begrenzung. (Im Frühjahr ist wieder die Zeit den verunglückten Pferden den Fangschuss zu geben..)
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Re: Droht ein generelles Tempolimit auf deutschen Autobahnen?

Beitragvon Positiv Denkender » So 18. Feb 2018, 11:48

Teeernte hat geschrieben:(17 Feb 2018, 18:52)

Aus "ER-FAHR-ung" ... Langsamfahrer müssen - noch schnell überholen - wenn einer von "hinten" kommt - auch wenn der Langsamfahrer bereits mehrere km genau gleich - hinter seinem Vormann im gleichen Abstand gefahren IST.

....die "LKW" Spur wird selten von PKW genutzt - auch wenn sie lang frei ist.

PKW mit Anhänger (80kmh) halten sich (fast) NIE an ihre Geschwindigkeits-Begrenzung. (Im Frühjahr ist wieder die Zeit den verunglückten Pferden den Fangschuss zu geben..)


Sobald eine ausreichende Lücke rechts besteht muss man den Überhohlvorgang abrechen um den Schnelleren vorbeizulassen .
Ist diese Lücke nicht vorhanden muss der Schnellere halt einen Moment hinter bleiben .
Einfach mitdenken , schauen auf Sicht fahren , mehr verlangt niemand . Egoisten und Oberlehrer brauchen wir nicht .
Wir brauchen aber auch keine notorischen Drängler die meinen überholende müssten sich rechts einordnen dabei noch den Rechtsfahrenden schneiden . Sieht man im Rückspiegel einen schneller fahrenden beginnt man halt den eigenen Überholvorgang
wenn dieses Fahrzeug vorbei ist .Manchmal können es auch 3 4 oder mehr schnellere sein die man vorbeilassen muss bevor
man zum eigenen Überholvorgang ansetzt . Winker raus und ausscheren ist der falsche Weg . Nur habe ich meinen Überholvorgang
bereits eingeleitet bevor der schnellere in Sicht war schließe ich den auch ab . Dann muss der Schnellere halt etwas runter mit der
Geschwindigkeit . Sobald man sich gefahrlos wieder rechts einordnen kann macht man das . So funktioniert Autobahnfahren .
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Re: Droht ein generelles Tempolimit auf deutschen Autobahnen?

Beitragvon Positiv Denkender » Sa 24. Feb 2018, 15:30

Positiv Denkender hat geschrieben:(18 Feb 2018, 11:48)

Sobald eine ausreichende Lücke rechts besteht muss man den Überhohlvorgang abrechen um den Schnelleren vorbeizulassen .
Ist diese Lücke nicht vorhanden muss der Schnellere halt einen Moment hinter bleiben .
Einfach mitdenken , schauen auf Sicht fahren , mehr verlangt niemand . Egoisten und Oberlehrer brauchen wir nicht .
Wir brauchen aber auch keine notorischen Drängler die meinen überholende müssten sich rechts einordnen dabei noch den Rechtsfahrenden schneiden . Sieht man im Rückspiegel einen schneller fahrenden beginnt man halt den eigenen Überholvorgang
wenn dieses Fahrzeug vorbei ist .Manchmal können es auch 3 4 oder mehr schnellere sein die man vorbeilassen muss bevor
man zum eigenen Überholvorgang ansetzt . Winker raus und ausscheren ist der falsche Weg . Nur habe ich meinen Überholvorgang
bereits eingeleitet bevor der schnellere in Sicht war schließe ich den auch ab . Dann muss der Schnellere halt etwas runter mit der
Geschwindigkeit . Sobald man sich gefahrlos wieder rechts einordnen kann macht man das . So funktioniert Autobahnfahren .

Leute die diese einfachsten Regeln befolgen ,verursachen auch mit hohen Geschwindigkeiten keine Unfälle .
Diejenigen, die sich nicht dran halten verursachen auch mit niedrigen Geschwindigkeiten Unfälle.
Alles eine Sache von Disziplin .
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Re: Droht ein generelles Tempolimit auf deutschen Autobahnen?

Beitragvon immernoch_ratlos » Sa 24. Feb 2018, 16:36

PD hat geschrieben:Winker raus und ausscheren ist der falsche Weg
Hand aufs Herz - wer von den hier versammelten Foristen hat schon mal einen "Winker" zu Gesicht bekommen :?:

Niemand jedenfalls (außer im Museum) der deutlich nach dem 1. Juli 1963 geboren wurde. Soooo lange ist es in D nach der StVO schon her , dass alle Kfz über 4 Meter Länge und 1,6 Meter Breite mit Blinkleuchten an Vorder- und Rückseite zu versehen sind. Hier ein "Winker" für alle, welche den Belehrungen von PD sachgerecht folgen wollen. Ja nun wissen wir alle - "So funktioniert Autobahnfahren" Gute Idee, diese tollen Tricks gleich zweimal allen bekannt zu machen :thumbup:

Gehe ich richtig in der Annahme lieber PD - Du fährst so ein antikes Vehikel ? - Falls ja - was suchst Du dann überhaupt auf der linken Spur einer BAB :mad2:
"Wenn der Wind der Veränderung weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen." (aus China)
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Re: Droht ein generelles Tempolimit auf deutschen Autobahnen?

Beitragvon Rob Schuberth » Sa 24. Feb 2018, 17:28

Allein schon die Tatsache, dass in der headline von einer "Bedrohung" getextet wurde, zeigt, wie voreingenommen (eben auch hier) über diese Thematik gesprochen u. a. in der Medienlandschaft publiziert wird.

Wer öfter mit dem Auto in Skandinavien unterwegs war, der wird nicht umhin kommen, zuzugeben, dass dort der gesamte Straßenverkehr deutlich entspannter abläuft.
Wir brauchen nämlich nicht nur ein generelles Tempo-Limit auf unseren Autobahnen, sondern auch die gleichen saftigen Strafen wie sie in anderen Ländern der EU üblich sind.

Die Auto-Lobby verhindert dies - leider - seit vielen Jahren.

Es wird aber nicht ewig so weitergehen.
Der Abgang unserer weltweiten Vormachtstellung, als qualitativ hochwertiger (usw.) Fahrzeughersteller, von Platz 1 ist bereits erkennbar.
Bedauerlich, aber selbst verschuldet.
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Re: Droht ein generelles Tempolimit auf deutschen Autobahnen?

Beitragvon Rob Schuberth » Sa 24. Feb 2018, 17:39

immernoch_ratlos hat geschrieben:(24 Feb 2018, 16:36)

Hand aufs Herz - wer von den hier versammelten Foristen hat schon mal einen "Winker" zu Gesicht bekommen :?:

Niemand jedenfalls (außer im Museum) der deutlich nach dem 1. Juli 1963 geboren wurde. Soooo lange ist es in D nach der StVO schon her , dass alle Kfz über 4 Meter Länge und 1,6 Meter Breite mit Blinkleuchten an Vorder- und Rückseite zu versehen sind. Hier ein "Winker" für alle, welche den Belehrungen von PD sachgerecht folgen wollen. Ja nun wissen wir alle - "So funktioniert Autobahnfahren" Gute Idee, diese tollen Tricks gleich zweimal allen bekannt zu machen :thumbup:

Gehe ich richtig in der Annahme lieber PD - Du fährst so ein antikes Vehikel ? - Falls ja - was suchst Du dann überhaupt auf der linken Spur einer BAB :mad2:


Wenn Sie die Aussagen von PD als Belehrungen empfinden, sollten Sie überlegen, ob Sie den richtigen (vorausschauenden und der StVO gemäßen) Fahrstil praktizieren.

Ich höre am Tonfall Ihrer Äußerungen jedenfalls derlei Verhalten nicht heraus.
Vllt sollten Sie sich § 1 der StVO mal ansehen....da ist z. B. von Rücksichtnahme die Rede und auch, dass dieser § den GRUNDSATZ für das Verhalten im Straßenverkehr darstellt.

Rechte von Stärkeren u. ä. gibt es nicht...allenfalls in den Fantasien mancher Fahrer...leider.
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Re: Droht ein generelles Tempolimit auf deutschen Autobahnen?

Beitragvon immernoch_ratlos » Sa 24. Feb 2018, 19:34

Hi Rob Schuberth,

keiner kann Dich zwingen ältere Post zu lesen - dies war inzwischen mein 24. zu diesem Thema - mit PD verbindet mich eine "herzliche Freundschaft" - wie ich zu einer generellen Geschwindigkeitsbegrenzung tatsächlich stehe, darfst Du diesem internen Beitrag entnehmen ;)

Deine Belehrung zu StVO kannst Du getrost wegstecken - ich verhalte mich nun seit ~50 Jahren in den allermeisten Fällen wie gewünscht....

Diesen antiken "Winker" kenne ich aus meiner reichhaltigen Vergangenheit und aus direkter eigener Anschauung. :cool:
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Re: Droht ein generelles Tempolimit auf deutschen Autobahnen?

Beitragvon Positiv Denkender » So 25. Feb 2018, 16:52

immernoch_ratlos hat geschrieben:(24 Feb 2018, 16:36)

Hand aufs Herz - wer von den hier versammelten Foristen hat schon mal einen "Winker" zu Gesicht bekommen :?:

Niemand jedenfalls (außer im Museum) der deutlich nach dem 1. Juli 1963 geboren wurde. Soooo lange ist es in D nach der StVO schon her , dass alle Kfz über 4 Meter Länge und 1,6 Meter Breite mit Blinkleuchten an Vorder- und Rückseite zu versehen sind. Hier ein "Winker" für alle, welche den Belehrungen von PD sachgerecht folgen wollen. Ja nun wissen wir alle - "So funktioniert Autobahnfahren" Gute Idee, diese tollen Tricks gleich zweimal allen bekannt zu machen :thumbup:

Gehe ich richtig in der Annahme lieber PD - Du fährst so ein antikes Vehikel ? - Falls ja - was suchst Du dann überhaupt auf der linken Spur einer BAB :mad2:

Wolltest du dich jetzt mit deiner Wortklauberei lustig machen ? Gut ,du hast Recht, es müsste Blinker heißen . Nur außer dir hat sicher
niemand daran gezweifelt das mit Winker der Blinker gemeint war . Im Volksmund wird der Begriff Winker auch heute noch benutzt .
Übrigens gefahren habe ich noch ein Auto mit "Winker " ein Opel Blitz Baujahr 1952 und VW Käfer .
Recht hast du .Ich nutze zumeist die Rechte Spur ,die linke Spur nur zum Überholen .
Ich habe mit Bewunderung zur Kenntnis genommen, das du weißt, das man man heute "Blinker" sagt .
Entscheidend ist nicht wie man dieses Teil nennt ,sondern das man es richtig nutzt . Übrigens auch beim Lenkrad sprechen wir noch lax vom Steuerrad . (Straßenjargon den hier jeder versteht.)
Merke :du wirst mir den Begriff Winker nicht verleiden . Jeder, außer dir ,weiß was gemeint ist .
Ich denke viele der User hier im Forum kennen die Zeit, als man noch den" Winker" setzte gar nicht mehr .
Meine Generation kennt diesen Begriff .
Übrigens davon gab es nur 2 . Einer Rechts einer links neben der Fahrertür. Schwer zu erkennen . LKW Winker bewegten sich rauf und runter .Trotzdem erheiternd wie du versuchst dich durch Wortklauberei zu profilieren . Zu mehr reicht es halt bei dir nicht .
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Re: Droht ein generelles Tempolimit auf deutschen Autobahnen?

Beitragvon Raskolnikof » So 25. Feb 2018, 18:08

Positiv Denkender hat geschrieben:(25 Feb 2018, 16:52)
Gut ,du hast Recht, es müsste Blinker heißen . Nur außer dir hat sicher niemand daran gezweifelt das mit Winker der Blinker gemeint war . Im Volksmund wird der Begriff Winker auch heute noch benutzt .

Bei den Untoten vielleicht. :D
Übrigens auch beim Lenkrad sprechen wir noch lax vom Steuerrad

Ja, in der christlichen Seefahrt! :p
Stell dir vor die Liebe deines Lebens geht an dir vorbei
und du schaust auf dein Smartphone.

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