War's das für Stuttgart 21?

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Re: War's das für Stuttgart 21?

Beitragvon ToughDaddy » Sa 8. Mai 2010, 23:06

@ThomasI

Stimmt. Stuttgarter zieht es auch eher raus. Die City ist für die Schwaben einfach zu hektisch. ;)
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jack000
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Re: War's das für Stuttgart 21?

Beitragvon jack000 » Fr 21. Mai 2010, 19:47

Stuttgart - Kurz nach dem positiven Gerichtsurteil zum Abbruch der Seitenflügel hat die Bahn am Donnerstag den Auftrag zum Abbruchauftrag des Nordflügels erteilt. Den Zuschlag erhält mit Wolff&Müller eine Firma aus Stuttgart. Die Bauarbeiter könnten schon im Sommer anrücken.

http://www.stuttgarter-nachrichten.de/i ... 5b376.html

Warum müssen die Seitenflügel eigentlich abgerissen werden ? Wenn ich mir diese Darstellung http://www.das-neue-herz-europas.de/de- ... lected.jpg ansehe, dann wäre doch die Möglichkeit gegeben die Flügel stehen zu lassen und das ganze z.B. mit einer Dachglaslösung umzusetzen.
Es wird sogar nicht mehr im PF geleugnet: "Ja die Gewalt gegen Frauen hat bedingt durch Zuwanderung zugenommen, und jetzt?"
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Re: War's das für Stuttgart 21?

Beitragvon Thomas I » Fr 11. Jun 2010, 07:57

Der ehemalige Leiter des Stuttagrter Hbfs - Herr Egon Hopfenzitz (er war 14 Jahre lang, von 1981 bis 1994 als Leiter des Stuttgarter Hauptbahnhofs tätig) hat siuch kürzlich als erfahrener Betriebseisenbahner aus gegebenen Anlass, mit einem langen Leserbrief an die Stuttgarter Nachrichten gewandt. Diese konnten sich - wenig überraschend - bisher nicht dafür entscheiden, Herrn Hopfenzitz' Leserbrief zu veröffentlichen.

Dennoch fand dieser nun seinen Weg in die Öffentlichkeit und ist durchaus lesenswert:

http://parkschuetzer.de/statements/6150

Wer jetzt noch glaubt, S21 brächte irgendetwas als eine Steuergeldverschwendung ungeahnten Ausmaßes dem ist nicht mehr zu helfen...
Zuletzt geändert von Thomas I am Fr 11. Jun 2010, 07:57, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: War's das für Stuttgart 21?

Beitragvon Thomas I » Fr 18. Jun 2010, 20:12

Mit was für einer verlogenen Arroganz die Befürworter von S21 - gerade die von der CDU - mit den Bürgern umspringen zeigt dieser Artikel aus der SZ wunderbar:

http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/p ... ml?_skip=1
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Re: War's das für Stuttgart 21?

Beitragvon jack000 » Mo 28. Jun 2010, 18:55

Stuttgart - Die Mutmaßungen über die Kosten der ICE-Neubaustrecke Wendlingen-Ulm gehen weiter. Dass die Trasse über die Alb nur 2,025 Milliarden Euro kosten könnte wie 2004 errechnet, gilt schon länger als unwahrscheinlich.

Am Freitag nun legten die Gegner des Projekts Stuttgart21 die Latte ganz hoch: Der Schienenbau mit Tunnelstrecken im schwierigen Karst-Untergrund werde 5,676 Milliarden Euro kosten, im günstigeren Fall 5,2 Milliarden. Damit bestehe eine Finanzierungslücke von drei bis vier Milliarden Euro. Unter 3,496 Milliarden Euro Baukosten bis zum Jahr 2025 gehe ganz sicher nichts, erklärten Roland Ostertag, Gerhard Pfeifer und Gangolf Stocker vom Aktionsbündnis gegen Stuttgart 21.

http://www.stuttgarter-nachrichten.de/i ... 5b003.html

Nicht nur der Bahnhof selbst wird teurer ...
Es wird sogar nicht mehr im PF geleugnet: "Ja die Gewalt gegen Frauen hat bedingt durch Zuwanderung zugenommen, und jetzt?"
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Re: War's das für Stuttgart 21?

Beitragvon ToughDaddy » Di 29. Jun 2010, 09:39

@jack

Wow die Finanzierungslücke sieht wohl eher schon wie eine Finanzierungslüge aus.
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Re: War's das für Stuttgart 21?

Beitragvon Thomas I » Di 29. Jun 2010, 09:54

ToughDaddy hat geschrieben:@jack

Wow die Finanzierungslücke sieht wohl eher schon wie eine Finanzierungslüge aus.


Es kommt noch besser:

http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/p ... etung.html

"Bei Stuttgart 21, dem "bestgeplanten Projekt der Deutschen Bahn AG" (Ex-Bahnchef Hartmut Mehdorn), gibt es bereits in der allerersten Bauphase eine gravierende Panne: [...]"Die Bahn hat die Veränderungen bei den Arbeiten an der S-Bahn-Rampe in eigener Regie vorgenommen", erklärte am Montag Heike Schmidt, Sprecherin des Eisenbahnbundesamtes (Eba), auf StZ-Anfrage. Das sei auch rechtmäßig gewesen. "Da bei den Umbauarbeiten aber ein bestehendes Signal weggenommen wurde, ist die seit 1978 bestehende Ausnahmegenehmigung automatisch erloschen." Diese habe den Zugführern das Fahren auf Sicht, also das langsame Annähern an eine voraus fahrende S-Bahn, erlaubt. "Die Bahn hätte bei der Umbauplanung eine neue Ausnahmegenehmigung bei uns beantragen können", erklärte Schmidt, "das hat sie aber nicht getan."[...]
Die Folgen sind gravierend: Wegen der erheblich verlängerten Sicherheitsabstände kommt es beim 15-Minuten-Takt im Berufsverkehr zu großen Problemen, weil nicht mehr alle zweieinhalb Minuten ein S-Bahn-Zug durch den zweigleisigen Tunnel unter dem Hauptbahnhof geschleust werden kann. Dieser gilt seit langem als Nadelöhr des Stuttgarter S-Bahn-Systems.[...]
Im Klartext: Die Stationen Hauptbahnhof tief, Stadtmitte, Feuersee, Schwabstraße, Universität und Österfeld werden "bis auf weiteres" nicht mehr von allen S1-Zügen angefahren."

"Bis auf weiteres" dürfte wohl einige Jahre anhalten...
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Re: War's das für Stuttgart 21?

Beitragvon ToughDaddy » Di 29. Jun 2010, 09:57

@ThomasI

Da kann man echt nur noch mit dem Kopf schütteln.
Die Bahn macht das bestimmt alles für ihre Kunden. :mad2:
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Re: War's das für Stuttgart 21?

Beitragvon Thomas I » Di 29. Jun 2010, 10:01

ToughDaddy hat geschrieben:@ThomasI

Da kann man echt nur noch mit dem Kopf schütteln.
Die Bahn macht das bestimmt alles für ihre Kunden. :mad2:


Die Bahn macht das in dem Falle aml weil die Politik das will.
Dass das Unfug ist, ist bei der Bahn durchaus bekannt - aber wo man Blöde in der Politik gefunden haben die einem so einen schicken Neubau bezahlen ohne jedes Kostenrisiko für die Bahn hat man halt auch zugegriffen...
...und wie der Betrieb dann in 10 oder 20 Jahren damit klarkommt ist den Entscheidern der Bahn heute auch egal.
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Re: War's das für Stuttgart 21?

Beitragvon ToughDaddy » Di 29. Jun 2010, 10:06

Thomas I hat geschrieben:
Die Bahn macht das in dem Falle aml weil die Politik das will.
Dass das Unfug ist, ist bei der Bahn durchaus bekannt - aber wo man Blöde in der Politik gefunden haben die einem so einen schicken Neubau bezahlen ohne jedes Kostenrisiko für die Bahn hat man halt auch zugegriffen...
...und wie der Betrieb dann in 10 oder 20 Jahren damit klarkommt ist den Entscheidern der Bahn heute auch egal.


Stimmt. Nach denen die Sintflut und erstmal alles mitnehmen, was möglich ist.
Mich wundert es ein wenig, dass die Stuttgarter, welche Kritik geübt haben, sich so schlecht durchgesetzt haben, kenne ich von den Stuttgartern, welche ich kenne, gar nicht so.
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Re: War's das für Stuttgart 21?

Beitragvon el loco » So 4. Jul 2010, 10:00

ToughDaddy hat geschrieben:
Stimmt. Nach denen die Sintflut und erstmal alles mitnehmen, was möglich ist.
Mich wundert es ein wenig, dass die Stuttgarter, welche Kritik geübt haben, sich so schlecht durchgesetzt haben, kenne ich von den Stuttgartern, welche ich kenne, gar nicht so.

Weil me ebbas zum schaffe henn.
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Re: War's das für Stuttgart 21?

Beitragvon Thomas I » Mo 5. Jul 2010, 12:42

Schon platzen Ausschreibungen und Termine:

http://stuttgarter-zeitung.de/stz/page/ ... ferne.html
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Re: War's das für Stuttgart 21?

Beitragvon Amun Ra » Mo 5. Jul 2010, 13:43

Thomas I hat geschrieben:Schon platzen Ausschreibungen und Termine:

http://stuttgarter-zeitung.de/stz/page/ ... ferne.html

HaHa! :D

Diesen Satz:
Dazu befragt, wollte die Bahn sich wegen der gebotenen Vertraulichkeit nicht äußern. Nur so viel: es wird mit "den Angeboten der Bieter begründet".

kenne ich nur zu gut! :D Das heisst nichts anderes wie: selbst das günstigste Angebot liegt über unseren Preisvorstellungen... :D :D
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Re: War's das für Stuttgart 21?

Beitragvon jack000 » Mi 7. Jul 2010, 17:58

Hamburg - Ein nun bekannt gewordenes Arbeitspapier weist auf potenzielle Mängel an dem umstrittenen Verkehrsprojekt „Stuttgart 21“ hin. Die in Zürich ansässige Firma SMA befürchte laut ihrer vor zwei Jahren vorgelegten Untersuchung, dass die Fahrzeiten länger würden und der Fahrplan nur „in geringem Maße“ gestaltet werden könne, berichtete das Nachrichtenmagazin „Stern“ am Mittwoch vorab. Kritiker des Projekts sahen sich in ihrer Position bestätigt und forderten einen Baustopp. Das Umwelt- und Verkehrsministerium wies die Vorwürfe zurück und betonte, dass man auf die Ergebnisse der Verkehrsplaner bereits reagiert habe.

SMA arbeitet nach Angaben des „Stern“ häufig mit der Deutschen Bahn zusammen und ist eines der wenigen Ingenieurbüros weltweit, das die komplexen Strukturen eines Fahrbetriebs exakt analysieren kann. Die Verkehrsexperten monieren bei „Stuttgart 21“ ein „hohes Stabilitätsrisiko“ und eine „knapp dimensionierte Infrastruktur“. Der Vorstandsvorsitzende von SMA, Giuliano Montanaro, sagte auf ddp-Anfrage, dass er sich nicht zu dem Vorgang äußern dürfe.

http://www.stuttgarter-nachrichten.de/i ... da01a.html

Wenn es fertig gebaut ist, ist es zu spät :s
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Re: War's das für Stuttgart 21?

Beitragvon Thomas I » Mi 7. Jul 2010, 23:24

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Re: War's das für Stuttgart 21?

Beitragvon Thomas I » Mi 7. Jul 2010, 23:28

Anderer 2 hat geschrieben:Die Bahn braucht von Stuttgart nach München 2Std 20 Min (90 km/h). Wenn Stuttgart 21 nicht kommt, dann kann man gleich statt 3 Sputren die A8 auf 5 Spuren ausbauen und den Zugverkehr einstellen (Stattdessen Busverkehr einführen) :P :D
.



Weil es mir gerade auffällt: Die schnellfahrstrecke nach Ulm hat mit S21 nichts zu tun, das sind zwei unabhängige Bauvorhaben.
Die könnte man auch ohne S21 bauen.
Und für das Geld was S21 kostetn wird, könnte man K21 verwirklichen und eine Schnellfahrstrecke auf der selbst die Lahmarsch-ICE der gegenwärtigen Generation München Hbf in max. 55 min erreichen würden - moderne nach japanischem/chinesischem Vorbild auch in unter 45min.
Und das ganz ohne S21.
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Re: War's das für Stuttgart 21?

Beitragvon jack000 » Do 8. Jul 2010, 17:35

Thomas I hat geschrieben:Weil es mir gerade auffällt: Die schnellfahrstrecke nach Ulm hat mit S21 nichts zu tun, das sind zwei unabhängige Bauvorhaben.
Die könnte man auch ohne S21 bauen.


Es ist schon miteinander gekoppelt denn ohne den neuen Bahnhof hat man erstmal keine Anbindung an die Neubaustrecke.
=> D.h. es Bedarf eines neuen Planungsverfahren. Die von K21 haben da einen Vorschlag gemacht (http://kopfbahnhof-21.de/fileadmin/bild ... ahnhof.pdf Seite 16).

Edit: Hier ist ein übersichtlicherer Link : http://www.vcd-bw.de/themen/s21/vergleich/index.html
Zuletzt geändert von jack000 am Do 8. Jul 2010, 17:38, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: War's das für Stuttgart 21?

Beitragvon Thomas I » Do 8. Jul 2010, 18:13

jack hat geschrieben:
Es ist schon miteinander gekoppelt denn ohne den neuen Bahnhof hat man erstmal keine Anbindung an die Neubaustrecke.
=> D.h. es Bedarf eines neuen Planungsverfahren. Die von K21 haben da einen Vorschlag gemacht (http://kopfbahnhof-21.de/fileadmin/bild ... ahnhof.pdf Seite 16).

Edit: Hier ist ein übersichtlicherer Link : http://www.vcd-bw.de/themen/s21/vergleich/index.html


Das Projekt heisst nicht ganz grundlos "NBS Wendlingen - Ulm" und nicht etwa "NBS Stuttgart - Ulm".

Warum? Nun, weil sie in Wendlingen am Neckar an der Bahnlinie Plochingen - Tübingen beginnt.
Und so auch ohne S21 immer mit dem Bahnnetz im Raum Stuttgart verbunden sein wird.
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Re: War's das für Stuttgart 21?

Beitragvon jack000 » Do 8. Jul 2010, 20:01

Thomas I hat geschrieben:
Das Projekt heisst nicht ganz grundlos "NBS Wendlingen - Ulm" und nicht etwa "NBS Stuttgart - Ulm".

Warum? Nun, weil sie in Wendlingen am Neckar an der Bahnlinie Plochingen - Tübingen beginnt.
Und so auch ohne S21 immer mit dem Bahnnetz im Raum Stuttgart verbunden sein wird.

Mit dem Bahnnetz verbunden, aber doch nicht auf einem brauchbaren Niveau ? Es müsste dann doch mindestens Wendlingen - Plochingen ausgebaut werden ?

http://www.stuttgart.de/img/mdb/item/318917/38854.jpg
Zuletzt geändert von jack000 am Do 8. Jul 2010, 20:28, insgesamt 1-mal geändert.
Es wird sogar nicht mehr im PF geleugnet: "Ja die Gewalt gegen Frauen hat bedingt durch Zuwanderung zugenommen, und jetzt?"
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Re: War's das für Stuttgart 21?

Beitragvon Thomas I » Do 8. Jul 2010, 23:33

jack hat geschrieben:Mit dem Bahnnetz verbunden, aber doch nicht auf einem brauchbaren Niveau ? Es müsste dann doch mindestens Wendlingen - Plochingen ausgebaut werden ?

http://www.stuttgart.de/img/mdb/item/318917/38854.jpg


Wendlingen - Plochingen ist eine zweigleisige, elektrifizierte Hauptbahn. Darauf kann jeder ICE problemlos fahren.
Von Stuttgart Hbf bis dahin braucht ein ICE via Esslingen und Plochingen etwa 15min.
Das ergäbe eine Fahrzeit Stuttgart - Ulm von etwa 33min, das wären 5 (!!) min mehr als mit Stuttgart 21.
Dann könnte man immernoch einen Abstieg als Neubau von Wendlingen nach Esslingen bauen und so dann die Gesamtfahrzeit auf 27 bis 28min drücken.

Wobei die SFS Stuttgart - Ulm eh unsinnig projektiert wird: Für Güterztügre nicht nutzbar aber nur für 250km/h projektiert.
Da wäre es doch besser eine reine Schnellfahrstrecke aber dann auch für 320km/h zu bauen.
Denn die langsameren und älteren ICE-1 und ICE-2 kämen ohnehin nicht über diese Strecke wegen der zu starken Steigungen.

Mein Vorschlag wäre K21 statt S21 und mit dem gesparten Geld

eine ICE-Strecke mit Steigungen bis 3,5% und für 330km/h Esslingen - Wendlingen - entlang A8 - Böttingen (Abzweig nach Ulm Hbf) -entlang A8 - Dornstadt

eine Neubaustrecke mit Steigungen bis 1,25% und für 300km/h Dornstadt (Verbindung von der Altstrecke) - entlang A8 - Leipheim (Verbindung von Ulm/nach Günzburg -entlang A8 - Jettingen

viergleisiger Ausbau der Bahnstrecke Plochingen - Göppingen für bis zu 200km/h, zweigleisiger Tunnelneubau unter der Alb mit Steigungen bis maximal 1,25% für eine Vmax von 160 bis 200km/h.

Vorteile dadurch:
Fahrzeit Stuttgart - Ulm: 26 min (jetzt: 58 min, S21: 28 min)
Fahrzeit Stuttgart - Augsburg: 55 min (jetzt: 108 min, S21: 75 min)
Fahrzeit Ulm - Augsburg: 30 min (jetzt: 48 min, S21: 37 min)
Fahrzeit Stuttgart - München: 83 min (jetzt: 139min, S21: 94 min)
Fahrzeit Ulm - Göppingen: 24 min (jetzt: 35 min, S21: 35 min)
Fahrzeit Stuttgart - Göppingen: 20 min (jetzt: 26 min, S21: 26 min)

Güterverkehr durchquerte insbesondere nachts nicht mehr Ulm, Neu-Ulm und Günzburg (Nachruhegewinn für Anwohner)
Güterverkehr müsste nicht mehr über die Geislinger Steige

Mit einer anschliessenden Neubaustrecke Jettingen - Gessertshausen - Bobingen - Mering könnte man dann später folgende Fahrzeiten erzielen:

Stuttgart - München: 57 min (jetzt: 139 min, S21: 94min)
Stuttgart - Augsburg: 42 min (jetzt: 108 min, S21: 75 min)
Ulm - Augsburg: 24 min (jetzt: 48 min, S21: 37 min)
Ulm - München: 52 min( jetzt: 82 min, S21: 64 min)
Stuttgart - Ulm - Augsburg - München: 80 min (jetzt 139 min, S21: 94 min)
Zuletzt geändert von Thomas I am Do 8. Jul 2010, 23:35, insgesamt 1-mal geändert.

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