War's das für Stuttgart 21?

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jack000
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Re: War's das für Stuttgart 21?

Beitragvon jack000 » So 22. Apr 2018, 20:00

H2O hat geschrieben:(22 Apr 2018, 20:36)

Ja, zugegeben, das wäre schlimm! Dann hat das mißratene Projekt nur einen einzigen "Vater". Und andernfalls 1.000 "Väter".

Darauf wird es hinauslaufen ... Von den Bejublern des BER in Architekturforen will inzwischen auch keiner mehr was davon wissen ...
Es wird sogar nicht mehr im PF geleugnet: "Ja die Gewalt gegen Frauen hat bedingt durch Zuwanderung zugenommen, und jetzt?"
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jorikke
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Re: War's das für Stuttgart 21?

Beitragvon jorikke » So 22. Apr 2018, 21:11

jack000 hat geschrieben:(22 Apr 2018, 20:57)

Na wenn es weiter nichts ist ... :rolleyes:


Und das weist du woher?


Die Diskussion verlief hier bisher sachlich, daher ist zu empfehlen das das auch so bleibt ...


Dann fang mit der Sachlichkeit einfach an. Deine Beiträge habe ich in jedwedem Zusammenhang kaum mal als sachlich empfunden.
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frems
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Re: War's das für Stuttgart 21?

Beitragvon frems » So 10. Jun 2018, 20:33

Jetzt schießen sich Bedenkträger mit Partikularinteressen auf den Brandschutz ein: https://mobil.stern.de/amp/panorama/ges ... 16488.html
Labskaus!

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Re: War's das für Stuttgart 21?

Beitragvon jack000 » So 10. Jun 2018, 22:25

frems hat geschrieben:(10 Jun 2018, 21:33)

Jetzt schießen sich Bedenkträger mit Partikularinteressen auf den Brandschutz ein: https://mobil.stern.de/amp/panorama/ges ... 16488.html

Das konnte doch vorher niemand ahnen :s
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Re: War's das für Stuttgart 21?

Beitragvon frems » So 10. Jun 2018, 22:51

jack000 hat geschrieben:(10 Jun 2018, 23:25)

Das konnte doch vorher niemand ahnen :s

Ich weiß nicht, ob das solche Personen schon im November 2011 angesprochen haben.
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Re: War's das für Stuttgart 21?

Beitragvon jack000 » So 10. Jun 2018, 23:01

frems hat geschrieben:(10 Jun 2018, 23:51)

Ich weiß nicht, ob das solche Personen schon im November 2011 angesprochen haben.

Gemecker gibt es seit Ewigkeiten bei dem Projekt ...
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Re: War's das für Stuttgart 21?

Beitragvon frems » So 10. Jun 2018, 23:29

jack000 hat geschrieben:(11 Jun 2018, 00:01)

Gemecker gibt es seit Ewigkeiten bei dem Projekt ...

Gibt's bei jedem Projekt. Bei uns haben die Leute auch gepöbelt, weil die neue U-Bahnlinie U4 gebaut und verlängert wird. Am Ende wurde, wie bei den meisten Großprojekten, die Kostensumme unterschritten. Aber das sind halt keine Schlagzeilen. Bequemer ist es bei zehn Projekten "das wird Probleme geben, auch wenn ich nicht weiß, welche!!!" zu schreien und dann ggf. "Wusst ich's doch!" zu rufen, wenn Unvorhergesehenes eintritt. Hat sich leider in Deutschland mittlerweile eingebürgert. Deshalb reden wir auch über den BER und nicht übers Berliner Stadtschloss oder halt über die Elbphilharmonie statt über besagte U4 oder manch neues Kreuzfahrtterminal, das schneller und günstiger fertig wurde. Folglich ist "es gibt Gemecker" kein guter Maßstab, um über die Sinnhaftigkeit zu urteilen.
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Re: War's das für Stuttgart 21?

Beitragvon Marmelada » Mo 11. Jun 2018, 04:08

frems hat geschrieben:(10 Jun 2018, 23:51)

Ich weiß nicht, ob das solche Personen schon im November 2011 angesprochen haben.
Das Eisenbahn-Bundesamt hatte 2007 wegen des Sicherheitsscheiß rumgepöbelt, aber dann gab es von Ramsauer eine Ministererlaubnis.

https://www.stuttgarter-nachrichten.de/ ... c2489.html
Ohne Ministererlaubnis hätte die Bahn bei dem auf 4,1 Milliarden Euro berechneten Großprojekt Stuttgart 21 eine rund 80 Millionen Euro teure Neuplanung beginnen müssen.
:D
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Re: War's das für Stuttgart 21?

Beitragvon jack000 » Mo 11. Jun 2018, 09:07

Marmelada hat geschrieben:(11 Jun 2018, 05:08)

Das Eisenbahn-Bundesamt hatte 2007 wegen des Sicherheitsscheiß rumgepöbelt, aber dann gab es von Ramsauer eine Ministererlaubnis.

https://www.stuttgarter-nachrichten.de/ ... c2489.html
:D

Oder wie es im S21-Sprech genannt wird: "Sondergenehmigung" (Man suche mal irgendein Projekt in Deutschland wo dieses Wort häufiger vorkommt)
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Das wird richtig GEIL!

Beitragvon Cat with a whip » So 15. Jul 2018, 11:19

Ich sage Ihnen: Das wird richtig geil“, sagt Michael Pradel. Der Bauleiter des neuen Stuttgarter Hauptbahnhofs ist mit seinem Besucher auf das zwölf Meter hohe Baugerüst für die Stützpfeiler hinaufgeklettert.........

Der Aufwand, der für S21 getrieben wird, ist immens. Und das betrifft nicht nur die Gesamtkonzeption, sondern auch die Details. Bauleiter Pradel kommt bei der Besichtigung zwar ins Schwärmen, wenn er die Konstruktion beschreibt, die das später begehbare und begrünte Dach des Bahnhofs tragen soll. Es handelt sich um 28 geschwungene, 15 Meter hohe und oben 32 Meter breite „Kelchstützen“ mit Glaseinsätzen, durch die Tageslicht auf die Bahnsteige fallen soll. Das „architektonische Highlight“ (Bahn-Werbung) des Tiefbahnhofs mit seiner ungewöhnlichen Statik zu bauen, ist allerdings extrem aufwendig und teuer; sogar eine eigene Betonmischung musste dafür entwickelt werden. Pradel räumt ein: Es wäre billiger gegangen, nämlich mit einer normalen Dachkonstruktion. Dann wäre es aber auch nicht so elegant geworden. Erst die Füße von sechs Kelchstützen stehen, der Bau aller 28 dürfte noch bis 2021 dauern.

http://www.fr.de/panorama/s21-stuttgart ... -a-1544153

Aber sowas von geil wenn die schwarze Mafia und Polizeistaat gegen Vernunft und Bürger bauen lassen.

https://www.youtube.com/watch?v=hIllxUNYH_o
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Re: War's das für Stuttgart 21?

Beitragvon Welfenprinz » So 15. Jul 2018, 12:35

Ach,Bahnhöfe grade aus der Gründerzeit,haben oft einen starken repräsentativen Charakter,der finanziell sicher oft Unsinn war.
Wenn das Ding dann 150 Jahre als Visitenkarte und Postkartenmotiv steht,relativiert sich das mit den Kosten.

https://encrypted-tbn0.gstatic.com/imag ... xBidtKHFbg
Sterben kann nicht so schlimm sein,sonst würden es nicht so viele tun.
Lt. griinpissstudien stirbt eine Ratte, wenn ihr ein 200l-Fass Glyphosat auf den Kopf fällt.
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Re: War's das für Stuttgart 21?

Beitragvon Cat with a whip » So 15. Jul 2018, 13:02

Ich glaube der Markt für Postkarten ist ebenso Geschichte.

Ich muss aber auch zugeben dass die Trichter einen gewissen Reiz haben, erinnert an Mondkrater.

https://static4.suedkurier.de/storage/i ... wnVTAZ.jpg
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Re: War's das für Stuttgart 21?

Beitragvon jack000 » So 9. Sep 2018, 09:53

Mehrkosten-Streit in Stuttgart

Land und Stadt: Bund soll S21 bezahlen

Der Kostenrahmen für das Bauprojekt Stuttgart 21 muss immer wieder nach oben korrigiert werden. Das wirft vor allem eine Frage auf: Wer soll dafür aufkommen? Die Stadt und Baden-Württemberg haben eine gemeinsame Antwort darauf gefunden. Die Bahn hat andere Pläne.


Im Streit um die Mehrkosten für das umstrittene Bauprojekt Stuttgart 21 sehen Baden-Württemberg und die Stadt Stuttgart den Bund in der Pflicht. Der Bund als Eigentümer der Bahn habe S21, als das Projekt 2013 wegen drastischer Kostensteigerungen auf der Kippe stand, als "politisches Projekt mit Kanzlerinnenunterstützung durchgehauen", sagte Landesverkehrsminister Winfried Hermann. Er hoffe, dass sich der Bund daran erinnere, dass er Verantwortung übernommen habe und deshalb auch zahlen müsse.

Stuttgarts Oberbürgermeister Fritz Kuhn sieht das genauso: "Ich saß noch im Bundestag, als Frau Merkel Stuttgart 21 zu einem europäischen Projekt besonderer Bedeutung erkoren hat", sagte der Grünen-Politiker. "Damals hieß es, wir müssten der Welt zeigen, was der deutsche Ingenieur kann." Heute wolle man in Berlin davon nichts mehr wissen, sagte Kuhn. "Ich fordere die Bundesregierung auf, dass sie ihre Verantwortung für Stuttgart 21 und die Kosten endlich wahrnimmt."

Dass die Bahn Klage gegen das Land, die Stadt, die Region Stuttgart sowie den Stuttgarter Flughafen eingereicht hat, um die Partner zu einer Beteiligung an den Mehrkosten zu zwingen, findet das Stadtoberhaupt absurd. "Eine Kostensteigerung von 4 Milliarden Euro können sie doch nicht vor Gericht ausstreiten. Das würde bedeuten, dass ich hinter jedem Bagger drei Juristen aufstelle, die dann untersuchen müssen, warum es teurer geworden ist."

Auch Verkehrsminister Hermann hofft deshalb auf eine außergerichtliche Einigung. "Wenn der Rechtsweg von der Deutschen Bahn bis zur letzten Instanz beschritten würde, könnte es Jahre und Jahrzehnte dauern, bis geklärt ist, wer zahlen muss, wie hoch die Kosten sind und wer für welche Kostensteigerungen verantwortlich ist", sagte er. Dann sei endloser Streit programmiert, droht er. Bahn und Bund wären gut beraten, eine andere Lösung zu finden.

Streit um Sprechklausel

Die Landesregierung und auch die Stadt hatten wiederholt jede weitere Beteiligung an dem zuletzt auf 8,2 Milliarden Euro gestiegenen Kostenrahmen abgelehnt. Das Land habe eine Erwiderung auf eine entsprechende Klage der Deutschen Bahn eingereicht, die Bahn habe aber bis heute nicht geantwortet, sagte Hermann. "Wir haben mit unserer Klageerwiderung überzeugend dargelegt, dass wir nicht zusätzlich zahlen müssen. Jetzt ist die Deutsche Bahn am Zug." Bei der Bahn hieß es, der Vorgang liege beim Verwaltungsgericht Stuttgart. Ungeachtet der Klage stehe die Tür für eine außergerichtliche Einigung offen, sagte ein Bahn-Sprecher.

Hintergrund ist eine sogenannte Sprechklausel. Die hatten die Parteien für den Fall vereinbart, dass das Projekt teurer wird. Die Bahn leitet aus der Klausel einen Anspruch ab, wonach sich die Projektpartner auch an den Mehrkosten beteiligen müssen. Die sehen darin aber nur eine Pflicht, miteinander zu sprechen.

https://www.n-tv.de/politik/Land-und-St ... 13390.html
Jetzt geht es final darum wer für die Mehrkosten aufkommt. Aber zum Glück hat man ja bei dem Milliardenprojekt eine Sprechklausel eingebaut, so ist die Finanzierung klar gesichert :thumbup:
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Re: War's das für Stuttgart 21?

Beitragvon KarlRanseier » So 9. Sep 2018, 09:57

jack000 hat geschrieben:(09 Sep 2018, 10:53)

https://www.n-tv.de/politik/Land-und-St ... 13390.html
Jetzt geht es final darum wer für die Mehrkosten aufkommt. Aber zum Glück hat man ja bei dem Milliardenprojekt eine Sprechklausel eingebaut, so ist die Finanzierung klar gesichert :thumbup:



Man will "der Welt zeigen, was der deutsche Ingenieur kann"? Verstehe ich nicht. Das sieht die Welt doch schon am Flughafen BER, wozu braucht es da noch ein weiteres, ebenso sinnfreies Chaosprojekt? :?:
Wir fordern VOLKSFAHRRÄDER!
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Re: War's das für Stuttgart 21?

Beitragvon KarlRanseier » So 9. Sep 2018, 10:05

Cat with a whip hat geschrieben:(15 Jul 2018, 14:02)

Ich glaube der Markt für Postkarten ist ebenso Geschichte.

Ich muss aber auch zugeben dass die Trichter einen gewissen Reiz haben, erinnert an Mondkrater.

https://static4.suedkurier.de/storage/i ... wnVTAZ.jpg



Das ist doch super! :thumbup:

Ich wollte schon immer mal einen Mondkrater aus der Nähe sehen, aber eine Reise zum Mond kann ich mir leider nicht leisten. :(
Eine Reise nach Stuttgart ist allerdings erschwinglich! Danke an die Verantwortlichen! :thumbup:

Und wenn sich das herumspricht und alle Menschen, die traurig sind, weil sie sich keine Reise zum Mond leisten können, als Touristen nach Stuttgart kommen, dann sind die paar Milliarden Euro an Kosten wirklich nur "Peanuts".

Da mittelfristig einige Berufe wegfallen werden, wie z.B. Verkäufer/in und LKW-Fahrer/in, ist es doch wirklich toll, dass wir in Deutschland einen ganz neuen, den Tourismus befördernden Beruf erfunden haben: MONDKRATERBAUER! :thumbup: :thumbup: :thumbup:
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Re: War's das für Stuttgart 21?

Beitragvon jack000 » So 9. Sep 2018, 10:05

KarlRanseier hat geschrieben:(09 Sep 2018, 10:57)

Man will "der Welt zeigen, was der deutsche Ingenieur kann"? Verstehe ich nicht. Das sieht die Welt doch schon am Flughafen BER, wozu braucht es da noch ein weiteres, ebenso sinnfreies Chaosprojekt? :?:

Ingenieurstechnisch ist das schon eine Herausforderung. Die Neubaustrecke nach Ulm steht auch gar nicht zur Diskussion. Es geht darum, dass es eine Schnapsidee ist den Bahnhof komplett unter die Erde zu legen.
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Re: War's das für Stuttgart 21?

Beitragvon jorikke » So 9. Sep 2018, 11:39

jack000 hat geschrieben:(09 Sep 2018, 11:05)

Ingenieurstechnisch ist das schon eine Herausforderung. Die Neubaustrecke nach Ulm steht auch gar nicht zur Diskussion. Es geht darum, dass es eine Schnapsidee ist den Bahnhof komplett unter die Erde zu legen.


Du bringst da was durcheinander. Grundsätzlich ist es natürlich eine hervorragende Idee den ganzen alten Kasten und die Gleisanlagen verschwinden zu lassen. Der gewonnene Platz kann städtebaulich viel besser genutzt werden.
Die ganzen techn. Einwände sind durchaus berechtigt und zu berücksichtigen, das aber ist eine ganz andere Baustelle.
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Re: War's das für Stuttgart 21?

Beitragvon KarlRanseier » So 9. Sep 2018, 11:41

jorikke hat geschrieben:(09 Sep 2018, 12:39)

Du bringst da was durcheinander. Grundsätzlich ist es natürlich eine hervorragende Idee den ganzen alten Kasten und die Gleisanlagen verschwinden zu lassen. Der gewonnene Platz kann städtebaulich viel besser genutzt werden.
Die ganzen techn. Einwände sind durchaus berechtigt und zu berücksichtigen, das aber ist eine ganz andere Baustelle.



Vielleicht wäre es sinnvoller und billiger gewesen, den Bahnhof zu lassen und stattdessen die Stadt Stuttgart zu beerdigen...
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Re: War's das für Stuttgart 21?

Beitragvon jorikke » So 9. Sep 2018, 11:48

KarlRanseier hat geschrieben:(09 Sep 2018, 12:41)

Vielleicht wäre es sinnvoller und billiger gewesen, den Bahnhof zu lassen und stattdessen die Stadt Stuttgart zu beerdigen...


Billiger sicher, sinnvoll nicht.
Ein zwei Dämme und Stgt. kann geflutet werden.
Dann wäre auch das Problem mit den Protesten gelöst.
… ich fürchte aber jack000 kann schwimmen.
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Re: War's das für Stuttgart 21?

Beitragvon frems » So 9. Sep 2018, 13:41

KarlRanseier hat geschrieben:(09 Sep 2018, 10:57)
Man will "der Welt zeigen, was der deutsche Ingenieur kann"? Verstehe ich nicht. Das sieht die Welt doch schon am Flughafen BER, wozu braucht es da noch ein weiteres, ebenso sinnfreies Chaosprojekt? :?:

Naja, da muss man die Spreu vom Weizen trennen. Die Verzögerungen und angeblichen Kostensteigerungen bei den beiden Projekten sind ja politischer Natur und nicht technischer. Und dass der fachfremde Mob medial Schlagzeilen bei angeblichen Problemen zu lesen bekommt und daher nicht mitbekommt, wie viele Großprojekte termingerecht und ohne "preisliche Veränderung" fertig werden, ist auch keine Schuld des Ingenieurwesens. Da darf man schon etwas differenzieren. #kopfbahnhofmussweg
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