Elektroautos.

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Positiv Denkender
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Positiv Denkender » Sa 29. Dez 2018, 17:57

Kamikaze hat geschrieben:(27 Dec 2018, 13:33)

So viel Panikmache und doch wurde auf den letzten paar Seiten dieses Stranges alles schon wiederlegt... :rolleyes:
"Gefühlte Wahrheiten" sind halt doch die besten, nicht wahr?

Alternativ: Gib mal Quellen an, für deine Mobilitäts-Untergangs-Szenarien. Am besten wissenschaftlich fundierte.

Widerlegt von wem ? Von einigen Grünschnäbel ?
Hast du für deine Angaben Quellen zu bieten ? Panikmache scheint eher zu deinen Spezialtäten zu gehören .
Meinst du deine Wahrheiten ?
Du scheinst im Dornröschen Schlaf zu liegen .Wenn dich Autos stören kann man nichts daran ändern .Für solche
Leute gibt es autofreie Inseln . Seltsam nur das es immer mehr Menschen in Großstädte zieht . Sicher weil sie sich vor Autos fürchten .
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H2O
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Re: Elektroautos.

Beitragvon H2O » Sa 29. Dez 2018, 22:38

@ Bingoburner:

E Autos sind ein Baustein. Brennstoffzelle ist sowieso ein E-antrieb und Wasserstoff ? Da müsste mir jetzt mal H20 auf die Sprünge helfen....Autos finde ich nämlich eher langweilig und dieser ganze Technik-Kram.


Das Thema Mobilität bewegt uns mehr, als uns gut tut... aber ganz zu Fuß oder zu Rad, da kommt auch in den meisten Fällen keine Freude auf. Deshalb geht es hier so hoch her!

Kurz einmal zum "Technik-Kram, weil Sie auch so freundlich danach fragen. Fangen wir mit dem Stromer an, der seine Antriebsenergie aus Batterien zieht.

Elektrische Antriebe sind älter als Verbrennungsmotoren. Aber die elektrische Antriebsenergie ließ sich lange Zeit nur in schweren und pflegebedürftigen Batterien speichern. Ich erinnere mich noch, wie in meiner frühen Jugendzeit Postfahrzeuge mit Elektroantrieb und "Fahrradketten" durch unsere Städte surrten. Die fielen dem technischen Stillstand auf diesem Gebiet zum Opfer.

Erst mit tragbaren Rechnern und Gabelstaplern in geschlossenen Räumen gab es vor 20 Jahren einen Entwicklungsschub beim nachladbaren Energiespeicher, und elektronische Stromsteuerungen für hohe Leistungen... und dazu passende robuste Motorkonzepte. Leider sind diese Batterien immer noch sehr teuer ... so um und bei 5.000 € für Reichweiten um 200 bis 250 km. Der Neuanlauf mit elektrischen Antrieben wurde von der Umweltdebatte (Luftverschmutzung und neuerdings auch Klimagase) befeuert. Fahrzeuge mit obiger Reichweite sind inzwischen für Größenordnung 20.000 € zu haben. Natürlich gibt es "Kabinenroller" und "Luxusfahrzeuge" (mit guter ~500 km) zu geringeren oder wesentlich höheren Kaufpreisen.

Wer also nur in Ballungsräumen unterwegs ist, am Stück nie mehr als 200 km weit fahren muß und will, der kann sich durchaus mit einem solchen Stromer anfreunden. Ideal, wenn man eine Garage mit Ladesäule besitzt... ansonsten ist man mit 10.000 € unter dem Strich dabei, wenn man Kabel legen und Elektrik erwerben und anschließen lassen will. So richtig sinnvoll wird das Konzept mit Ladestrom aus erneuerbaren Energien, wenn man einen Öko-Stromversorger ausgewählt hat. Wer die Energiewende fördern will, der hat schon längst einen solchen Versorger als Vertragspartner.

Ja, mit Wasserstoff als Energieträger ist man die schwere Fahrstrombatterie los. Wasserstoff kann in Brennstoffzellen mit Sauerstoff "kalt verbrannt" werden; bei der kalten Verbrennung wird elektrischer Strom freigesetzt, Wasser in die Umwelt entlassen. Toll: Strom mit der Brennstoffzelle an Bord erzeugt und keinerlei Schadstoffe freigesetzt! Brennstoffzellen sind ebenfalls schon uralte Konzepte, die durch neue Anforderungen nun mit viel Aufwand weiter entwickelt werden. So ganz ohne Batterie funktioniert dieser Stromer aber auch nicht. Die Batterie wird als Puffer zwischen dem Generator (der Brennstoffzelle) und dem elektrischen Antriebsmotor benötigt. Leider ist eine Brennstoffzelle derzeit ebenfalls sehr teuer und benötigt Bauraum und bringt erhebliches Gewicht ins Fahrzeug. Das ist also mehr eine Lösung für große und teure Fahrzeuge der Luxusklasse. Aber mit großer Reichweite aus Wasserstofftanks! Also auch etwas für Schienenfahrzeuge, Lastwagen und Busse im Fernverkehr. Das wird man abwarten müssen; Prototypen davon laufen in aller Welt.

Wie schon bei den Batteriestromern der Ladestrom, so ist auch die Bereitstellung der Fahrenergie in Form von Wasserstoff aus erneuerbaren Energien der eigentliche Fortschritt. Mit "Power-to-Gas" wird aus Ökostrom mit Dialyse aus Wasser Wasserstoff von Sauerstoff getrennt und gespeichert. Inzwischen laufen solche Dialysesysteme mit hohem Wirkungsgrad (~85 % Energie in Form von Wasserstoff kommen aus 100% Energie aus elektrischem Strom).

Für einen ersten technischen Eindruck muß diese Kurzdarstellung genügen. Auf jeden Fall haben wir viel Veranlassung, unseren Verfahrenstechnikern, Physikern und Ingenieuren mit Hochachtung zu begegnen. Fahrzeuge bewegen uns mit Energie aus der Sonnenstrahlung!
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Teeernte » Mi 2. Jan 2019, 11:47

Kamikaze hat geschrieben:(27 Dec 2018, 13:33)

Alternativ: Gib mal Quellen an, für deine Mobilitäts-Untergangs-Szenarien. Am besten wissenschaftlich fundierte.


Apropos sitzen und Elektroautos...

Tesla-Chef Elon Musk hatte noch einmal kräftig die Werbetrommel geschlagen. Wer bis zum 20. Dezember ein Elektroauto bestelle, bekomme die volle Steuererleichterung von rund 7500 Dollar notfalls von Tesla ersetzt, sollte der Autobauer das Gefährt nicht mehr 2018 ausliefern können. Tatsächlich blieb Tesla zum Jahresende auf 3000 Model 3 sitzen.
http://www.manager-magazin.de/unternehm ... 46008.html
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Re: Elektroautos.

Beitragvon H2O » Do 3. Jan 2019, 10:48

Am 3. Januar 2019 berichtet der Bremer Weser-Kurier eine kleine Erfolgsgeschichte: im nördlichen Niedersachsen wird auf der Bahnstrecke Cuxhaven - Buxtehude der Linienverkehr mit Wasserstoff-Zügen der Firma Alsthom betrieben. Die beiden Züge haben Dieselloks gegen Wasserstoffloks getauscht. Sie fahren so zuverlässig wie zuvor die Dieselloks. Zugpersonal und Fahrgäste sind begeistert: Leise und sauber. Ein Tankstopp je Arbeitstag in Bremervörde.
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Teeernte » Mi 9. Jan 2019, 11:42

09.01.2019 - 10:54 Uhr
Fort Lauderdale – Ihr Sohn starb bei einem Horror-Crash, als ein Tesla in Flammen aufging....

Ein Augenzeuge sagte aus, das Auto sei sofort in Flammen aufgegangen und beide Teenager seien im Tesla gefangen gewesen.

Tatsächlich entzündete sich die Lithium-Ionen-Batterie des Wagens noch zwei Mal, nachdem Feuerwehrleute den Brand gelöscht hatten. Einmal als das Auto verladen wurde, um es vom Unfallort zu entfernen, und zum zweiten Mal auf einem Autolagerplatz.
https://www.bild.de/news/ausland/news-a ... .bild.html

Kann auch einem anderen Auto passieren..
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Raskolnikof » Mi 9. Jan 2019, 12:06

Teeernte hat geschrieben:(09 Jan 2019, 11:42)
Kann auch einem anderen Auto passieren..

Natürlich. Ein Elektroauto zu fahren ist nicht gefährlicher als mit einem Verbrenner. Wenn ich mir so überlege, was mit LPG, Erdgas oder Wasserstoff alles passieren kann... Und dann Benzin. Wenn 60 Liter erst mal ausgelaufen sind und brennen und der Fahrer eingeklemmt...
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und du schaust auf dein Smartphone.
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Skeptiker » Sa 12. Jan 2019, 20:42

Als ich im Kollegenkreis erwähnte, dass es auch so manche eine Komforteinbuße geben könnte damit die Reichweite passt, wurde das eher skeptisch aufgenommen.
Tja, hier heißt es jetzt fahren oder heizen. Beides zusammen ist schwierig.
https://www.focus.de/auto/elektroauto/s ... 76335.html
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Re: Elektroautos.

Beitragvon H2O » Sa 12. Jan 2019, 21:34

Skeptiker hat geschrieben:(12 Jan 2019, 20:42)

Als ich im Kollegenkreis erwähnte, dass es auch so manche eine Komforteinbuße geben könnte damit die Reichweite passt, wurde das eher skeptisch aufgenommen.
Tja, hier heißt es jetzt fahren oder heizen. Beides zusammen ist schwierig.
https://www.focus.de/auto/elektroauto/s ... 76335.html


In dem Zusammenhang fällt mir ein, daß bei winterlichen Temperaturen in einem Fahrzeug die Schutzscheiben innen von den Ausdünstungen der Fahrgäste beschlagen und vereisen, wenn die Scheiben innen nicht geheizt oder gelüftet werden. Damit entsteht ein Sicherheitsproblem, das weitaus schwerer wiegt als geringere Reichweite durch den Energieverbrauch der Heizungsanlage für dem Komfort der Fahrgäste.

https://www.enteiser.info/hilfsmittel/scheibenheizung/ nennt eine Heizleistung von mindestens 1 kW, um eine Frontscheibe oder Heckscheibe sicher von Eis freihalten zu können. Zusammen mit der Fahrzeugbeleuchtung kommt da schon einiges zusammen, wodurch die Reichweite des Fahrzeugs mit einer Batterieladung im Winterbetrieb eingeschränkt wird... nur um das Fahrzeug im Winter sicher betreiben zu können!

Von Komforteinbuße für die Fahrgäste haben wir noch gar nicht gesprochen !
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Echt » Sa 12. Jan 2019, 22:37

Gibt es hier jemanden, der ein Elektroauto fährt?
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Iwan der Liebe » Sa 12. Jan 2019, 22:52

H2O hat geschrieben:(12 Jan 2019, 21:34)

In dem Zusammenhang fällt mir ein, daß bei winterlichen Temperaturen in einem Fahrzeug die Schutzscheiben innen von den Ausdünstungen der Fahrgäste beschlagen und vereisen, wenn die Scheiben innen nicht geheizt oder gelüftet werden. Damit entsteht ein Sicherheitsproblem, das weitaus schwerer wiegt als geringere Reichweite durch den Energieverbrauch der Heizungsanlage für dem Komfort der Fahrgäste.

https://www.enteiser.info/hilfsmittel/scheibenheizung/ nennt eine Heizleistung von mindestens 1 kW, um eine Frontscheibe oder Heckscheibe sicher von Eis freihalten zu können. Zusammen mit der Fahrzeugbeleuchtung kommt da schon einiges zusammen, wodurch die Reichweite des Fahrzeugs mit einer Batterieladung im Winterbetrieb eingeschränkt wird... nur um das Fahrzeug im Winter sicher betreiben zu können!

Von Komforteinbuße für die Fahrgäste haben wir noch gar nicht gesprochen !



Die meisten Autofahrer sind serienmäßig mit zwei Armen und Händen ausgestattet, die sie in die Lage versetzen, notfalls eine beschlagene Scheibe abzuwischen... :rolleyes:
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Re: Elektroautos.

Beitragvon H2O » Sa 12. Jan 2019, 22:59

Iwan der Liebe hat geschrieben:(12 Jan 2019, 22:52)

Die meisten Autofahrer sind serienmäßig mit zwei Armen und Händen ausgestattet, die sie in die Lage versetzen, notfalls eine beschlagene Scheibe abzuwischen... :rolleyes:


Kein Zweifel; dabei können sie auch während der Fahrt ihr Smartphone bedienen und sich eine Zigarette anzünden. Notfalls auch von innen Eis auf der Heckscheibe kratzen. Das müssen Sie einmal bei ausgeschalteter Heizung auf länger Fahrt im Dunkeln versuchen. Könnte natürlich sein, daß die Polizei sie davor bewahrt, hier längere Zeit keine Beiträge mehr einstellen zu können. :)
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Iwan der Liebe » Sa 12. Jan 2019, 23:07

H2O hat geschrieben:(12 Jan 2019, 22:59)

Kein Zweifel; dabei können sie auch während der Fahrt ihr Smartphone bedienen und sich eine Zigarette anzünden. Notfalls auch von innen Eis auf der Heckscheibe kratzen. Das müssen Sie einmal bei ausgeschalteter Heizung auf länger Fahrt im Dunkeln versuchen. Könnte natürlich sein, daß die Polizei sie davor bewahrt, hier längere Zeit keine Beiträge mehr einstellen zu können. :)


Meine Fresse, ich bin als Student mit nem Trabi gefahren, den bekam ich für einen Apfel und ein Ei. Kein ABS, kein ESP, kein Airbag, keine el. Fensterheber, keine vernünftige Heizung, kein Sitzfleischbräter. Nur 4 Räder. Soweit ich weiß, ist trotzdem keiner im Fahrzeug während der Fahrt erfroren, und es war auch keiner überfordert, sein Fahrzeug ohne 25 bekloppte Helferlein zu kontrollieren. Sind die Menschen durch Smartphone & Co schon dermaßen verblödet, dass sie noch nichtmal eine Scheibe putzen können? Und was ist mit den Düsen in herkömmlichen Fahrzeugen? Da muss man auch Schalter betätigen. Ist das nicht GEFÄHHHHRLICH? Wieso ist keine Sprachsteuerung vorgeschrieben? Und wieso ist nicht gesetzlich vorgeschrieben, dass sich die Düsen automatisch einschalten, wenn die Scheibe beschlägt?

Man kann's auch übertreiben... :rolleyes:
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Echt » Sa 12. Jan 2019, 23:10

Iwan der Liebe hat geschrieben:(12 Jan 2019, 23:07)

Meine Fresse, ich bin als Student mit nem Trabi gefahren, den bekam ich für einen Apfel und ein Ei. Kein ABS, kein ESP, kein Airbag, keine el. Fensterheber, keine vernünftige Heizung, kein Sitzfleischbräter. Nur 4 Räder. Soweit ich weiß, ist trotzdem keiner im Fahrzeug während der Fahrt erfroren, und es war auch keiner überfordert, sein Fahrzeug ohne 25 bekloppte Helferlein zu kontrollieren. Sind die Menschen durch Smartphone & Co schon dermaßen verblödet, dass sie noch nichtmal eine Scheibe putzen können? Und was ist mit den Düsen in herkömmlichen Fahrzeugen? Da muss man auch Schalter betätigen. Ist das nicht GEFÄHHHHRLICH? Wieso ist keine Sprachsteuerung vorgeschrieben? Und wieso ist nicht gesetzlich vorgeschrieben, dass sich die Düsen automatisch einschalten, wenn die Scheibe beschlägt?

Man kann's auch übertreiben... :rolleyes:


Ich möchte aber im Auto nicht frieren.
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Iwan der Liebe » Sa 12. Jan 2019, 23:13

Echt hat geschrieben:(12 Jan 2019, 23:10)

Ich möchte aber im Auto nicht frieren.



Dann musst Du halt zumindest im Winter in den ersten Minuten nach dem Start eine Jacke anziehen. Das wird von VerHartzten grundsätzlich auch in ihrer Wohnung verlangt, wobei eine Jacke selbstverständlich ebenfalls als Luxus gilt... :D

Naja, ich sehe ja ein, dass eine Heizung in Autos heutzutage nicht verzichtbar ist...
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Re: Elektroautos.

Beitragvon H2O » Sa 12. Jan 2019, 23:22

Man kann's auch übertreiben... :rolleyes:


Auch wieder richtig; nur diskutieren wir hier über Komfort und Sicherheit gegen Reichweite von Batteriefahrzeugen im heutigen Straßenverkehr, und nicht über die gute alte Zeit, als der Trabbi noch das Maß aller Dinge war. Seine Käuferschar hat nach der Wende recht eindeutig abgestimmt. :dead:

Aber noch einmal neugierig nachgefragt: Hatte der Tabbi tatsächlich gar keine Heizung eingebaut, oder taugte die nur nicht so viel? (Das ist mir von den ersten Käfern noch in Erinnerung!)
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Iwan der Liebe » So 13. Jan 2019, 00:08

H2O hat geschrieben:(12 Jan 2019, 23:22)

Auch wieder richtig; nur diskutieren wir hier über Komfort und Sicherheit gegen Reichweite von Batteriefahrzeugen im heutigen Straßenverkehr, und nicht über die gute alte Zeit, als der Trabbi noch das Maß aller Dinge war. Seine Käuferschar hat nach der Wende recht eindeutig abgestimmt. :dead:

Aber noch einmal neugierig nachgefragt: Hatte der Tabbi tatsächlich gar keine Heizung eingebaut, oder taugte die nur nicht so viel? (Das ist mir von den ersten Käfern noch in Erinnerung!)



Eine Heizung gab es schon, aber die verdiente diese Bezeichnung nicht...
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Re: Elektroautos.

Beitragvon H2O » So 13. Jan 2019, 00:32

Iwan der Liebe hat geschrieben:(13 Jan 2019, 00:08)

Eine Heizung gab es schon, aber die verdiente diese Bezeichnung nicht...


So war das bei den ersten Käfern auch. Die Kühlluft wurde im Winter gestaut mit Blechklappen im Luftauslaß am Motorblock, und der entstandene Druck beförderte angewärmte Luft in die Fahrgastzelle. Meist vergammelte die Klappensteuerung im Laufe des Jahres, und dann ging erst einmal gar nichts. Das kann später besser geworden sein, aber da hatte ich die Nase voll davon.

Na ja, so kann es mit den Stromern natürlich auch kommen... Kinderkrankheiten; nur an der Elektrotechnik (Leistungsverbrauch) läßt sich nichts ändern.

Ich erinnere mich an Straßenbahnen mit Oberleitung, die im Winter ihre Bremsströme in die elektrische Heizung unter den Sitzen leiteten. Das war auch nicht so überzeugend, hat aber vielleicht ein anderes Problem gelöst... :)
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Jo33 » So 13. Jan 2019, 19:50

Bezüglich Heizung, haben wohl die meiten Hersteller auch noch etwas verschlafen, bzw. sich darüber keine bzw. kaum gedanken gemacht.
Aber gerade für Elektroautos wäre vermutlich eine Luftwärmepumpe, ähnlich wie es sie in einem Wärmepumpenwäschetrockner gibt, in Kombi mit einem kleine 500W Heizlüfter wohl am besten geeignet. Die Luftwärmepumpem im Trockner kosten mittlerweile nur noch so um die 100 €, brauchen zwar 5 min bis sie dann 25 Grad warme Luft erzeugen, nach 30 min dann sogar 50 Grad warme Luft, aber zu Beginn, die ersten 10 min könnte man sich mit konventioneller Technik aushelfen und dann automatisch von konventionell zur energiesparenden Wärmepumpe umschalten, ok im Auto braucht die Wärmepumpe vermutlich damit sie selbst nicht zufriert noch eine kleine eigene Heizung dies sollte allerdings machbar sein, damit ein Betrieb auch unter Null Grad gewährleistet ist.
Und im Sommer könnte man die Wärmepumpe dann einfach umschalten/switschen und mit ihr das Auto kühlen.
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Re: Elektroautos.

Beitragvon H2O » So 13. Jan 2019, 22:56

Luftwärmepumpe


Ist schon klar: Sie möchten den umgekehrten Kühlschrank einsetzen. Kalte Luft draußen weiter abkühlen und drinnen die Kompressionswärme mitsamt der außen aufgenommenen Wärme in den Raum blasen; richtig? Im Winter ist das Ergebnis aber mickrig... denken Sie an -10 °C; und vereisen kann das Ding dann auch noch, wenn die Luftfeuchte groß ist. Ich fürchte also, daß man die Natur damit nicht betrügen kann. Im Prinzip ja, aber... Immerhin möchten Sie ja eine Innentemperatur von wenigstens 18 °C einstellen... also 28 °C Temperaturdifferenz zur Außenwelt.

Verflixt noch einmal, da fehlt die Verlustwärme des Verbrenners! Aber den haben wir gerade zuvor abgeschafft.
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JJazzGold
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Re: Elektroautos.

Beitragvon JJazzGold » Mo 14. Jan 2019, 09:45

Wie lange hält so ein E-Auto im kilometer- und stundenlangen Stau durch, bis die Heizung versagt?
Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die der Leute, welche die Welt nie angeschaut haben.
Alexander Freiherr von Humboldt

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