Elektroautos.

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Positiv Denkender
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Positiv Denkender » Fr 19. Okt 2018, 14:19

H2O hat geschrieben:(18 Oct 2018, 22:17)

Gibt es denn eine gute Erklärung dafür? Ich hätte vermutet, daß in Stadtgebieten mit kurzen Wegen so mancher Mitbürger auf ein eigenes Auto oder wenigstens auf einen Zweitwagen verzichtet, wenn er sich gelegentlich einmal geplant eins leihen könnte.

Den Verkehr belastet jemand der mit dem Auto fährt . Ob 2 oder 3. Wagen spielt keine Rolle. Carsharing bedeutet zusätzliche
Autofahrer die vorher nicht gefahren sind aber durch Carsharing ermöglicht bekommen Auto zu fahren .
Hinzu kommt Car Sharing Autos blockieren Parkplätze auch wenn sie unterwegs sind . Wer will soll dieses Angebot nutzen .
Nur sollte man nicht behaupten Car Sharing Autos entlasten den Verkehr. Da selbst Autobauer sich in diesem Markt tummeln
scheint es doch mehr als logisch zu sein das diese Unternehmen mit Car Sharing zusätzliche Autonutzer aktivieren wollen .
Also merke Abgase verursachen nur Autos die fahren ,egal ob eigenes Auto oder geliehenes .
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Positiv Denkender » Fr 19. Okt 2018, 14:32

Calvadorius hat geschrieben:(18 Oct 2018, 23:59)

Das ist auch so.
Zwar könnte man argumentieren, daß die Dinger zur jeweiligen Verfügung auf "öffentlichen Plätzen" stehen.
Das tut das eigene Auto aber (sehr häufig) auch.
Bei Weitem nicht alle privat genutzten Fahrzeuge haben ihren Stellplatz nämlich auch auf privatem Gelände.
Darüberhinaus werden für Carsharing grundsätzlich weniger Fahrzeuge, und damit auch weniger Parkraum benötigt.

Ja wie kommst du zu dieser Weisheit . Wer sind denn hauptsächlich Car Sharing Nutzer ? Richtig diejenigen, die sich
selbst kein Auto kaufen können ( wollen ) . Bisher haben diese Car Sharing Nutzer öffentliche Verkehrsmittel , das Fahrrad genutzt
oder sind zu Fuß gelaufen .Durch Car Sharing werden diese Leute jetzt zu zusätzlichen Autofahrern und belasten Straßen auch zusätzlich .
Jeder Car Sharing Nutzer ist ein zusätzlicher Autonutzer .
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Positiv Denkender » Fr 19. Okt 2018, 14:58

immernoch_ratlos hat geschrieben:(19 Oct 2018, 08:30)

Ach ja die "üblichen Märchen" zum Carsharing - was man selbst warum auch immer ablehnt - muss unbedingt nicht funktionieren - alles nur Lüge "wir" wissen das alles besser einfach so aus der hohlen Hand... :p

"stadtmobil - carsharing" (einer der bundesweiten Anbieter) sieht das so : PDF-Download (startet automatisch) "Fakten zur Umweltentlastung der ökoeffizienten Dienstleistung CarSharing"

Auch die haben selbstverständlich keinerlei Ahnung - nur seltsam, die arbeiten eng mit den Städten zusammen, man kann deren Leistung über die jeweiligen ÖPNV buchen - dieselben Städte, welche massive Parkplatz und Verkehrsprobleme haben - begünstigen etwas, was mehr Parkplätze benötigt und mehr Verkehr induziert :?: Wo ist da das bisschen Logik, das man auch in einem Forum erwarten dürfen sollte. Auch nicht unlogisch, Carsharing ist auf Städte beschränkt.

Die Nutzung ist am Bedarf ausgerichtet. Wer mit ÖPNV, per Fahrrad und oder zu Fuß seine Mobilitätsbedürfnis "befriedigen" kann und will, warum sollte der sich noch eine eigenes Automobil anschaffen, welches die meiste Zeit völlig ungenutzt in den allermeisten Fällen öffentlichen Parkraum blockiert, den die Kommune mit öffentlichen Steuermitteln erhalten muss. Das es in den Städten immer weniger verfügbare Parkflächen gibt und so die Suche nach einem Parkplatz nicht nur nervig ist, sondern unnötigen "Suchverkehr" induziert und ganz sicher nicht "kostenlos" stattfindet. Die "Computerbild" (12.07.2017) zitiert eine Studie dazu :Nun kann man all das einfach ignorieren - und jedenfalls wenigstens hier im Forum "recht haben" - toll - ganz toll :thumbup:

Recht haben willst du . Dein Beitrag wie immer, lang aber unlogisch . Wie können Autonutzer (Car -Sharing ) den Verkehr entlasten
wenn sie dieses Angebot nutzen, Jeder Car Sharing Fahrer ist ein zusätzlicher
Autofahrer oder für dich verständlicher 10 Car Sharing Autos vor einer Ampel verursachen die gleich lange Schlange wie 10 Privatautos.
Die Mehrheit der Car Sharing Nutzer hatte vorher nie ein eigenes Auto. Nichts gegen dieses Geschäftsmodel , das Menschen ,die sich kein
Auto leisten können ,wollen ,ermöglicht ein Auto nutzen zu können . Fakt bleibt jedes Car Sharing Autos ist ein zusätzliches Auto.
Wer wirklich den Autoverkehr entlasten will macht es so bevor Car Sharing installiert wurde er nutzt den ÖPNV ,das Fahrrad oder läuft .
Merke Oberlehrer. Ein Auto produziert Abgase wenn es fährt nicht wenn es in der Garage steht.
Nun magst du behaupten ein Car Sharing Auto produziert weniger Abgase als ein gleiches Auto im Privatbesitz .aber an solche Weisheiten von dir hat man sich gewöhnt .
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Re: Elektroautos.

Beitragvon immernoch_ratlos » Fr 19. Okt 2018, 16:31

PD hat geschrieben:Recht haben willst du . Dein Beitrag wie immer, lang aber unlogisch . Wie können Autonutzer (Car -Sharing ) den Verkehr entlasten
wenn sie dieses Angebot nutzen, Jeder Car Sharing Fahrer ist ein zusätzlicher
Autofahrer oder für dich verständlicher 10 Car Sharing Autos vor einer Ampel verursachen die gleich lange Schlange wie 10 Privatautos.
Die Mehrheit der Car Sharing Nutzer hatte vorher nie ein eigenes Auto. Nichts gegen dieses Geschäftsmodel , das Menschen ,die sich kein
Auto leisten können ,wollen ,ermöglicht ein Auto nutzen zu können . Fakt bleibt jedes Car Sharing Autos ist ein zusätzliches Auto.
Wer wirklich den Autoverkehr entlasten will macht es so bevor Car Sharing installiert wurde er nutzt den ÖPNV ,das Fahrrad oder läuft .
Merke Oberlehrer. Ein Auto produziert Abgase wenn es fährt nicht wenn es in der Garage steht.
Nun magst du behaupten ein Car Sharing Auto produziert weniger Abgase als ein gleiches Auto im Privatbesitz .aber an solche Weisheiten von dir hat man sich gewöhnt .
Chapó wo Du recht hast hast Du recht "10 Car Sharing Autos vor einer Ampel verursachen die gleich lange Schlange wie 10 Privatautos."

Bei "Jeder Car Sharing Fahrer ist ein zusätzlicher Autofahrer" melde ich Zweifel an. Wieder mal die leidige Frage, hast Du Dir das selber ausgedacht - entspringt das quasi Deiner Fantasie - oder könntest Du H2O, Calvadorius, frems, Raskolnikof und mich einweihen wo wir das nachlesen können ?? Selbstverständlich nur, wenn es Dir nicht zuviel Mühe macht.

Aus dem von mir verlinkten FAZ-Artikel entnehme ich "Drive Now" - "Von 6400 Mietautos fahren derzeit 970 elektrisch. „Wir bieten unseren Kunden schon heute in allen Städten eine elektrische Alternative an“. Damit ist der Satz "Also merke Abgase verursachen nur Autos die fahren ,egal ob eigenes Auto oder geliehenes" oder mir gewidmet "Ein Auto produziert Abgase wenn es fährt nicht wenn es in der Garage steht." zumindest fraglich. Immerhin - "habe ich gelesen" - "In Summe sind es mehr als 2.000 Elektroautos, die in Deutschland über Carsharing-Systeme zugelassen sind."

Inzwischen kenne ich mehrere Menschen, welche im Bereich von Städten wohnen, die haben sich die "Karte ab 60" zugelegt, können nun in einem sehr großen Bereich ÖPNV (Busse und Bahnen und DB) nutzen.
rnv hat geschrieben:CarSharing So leicht war mobil noch nie!

Egal, ob auf der Straße oder der Schiene: Wer in der Metropolregion Rhein-Neckar wohnt, ist mit dem Angebot der rnv bestens unterwegs. Für diejenigen, die auf ein Auto nicht verzichten wollen, ist CarSharing die ideale Ergänzung zum ÖPNV.

Und so funktioniert das CarSharing-Angebot: Sind Sie Inhaber einer Halbjahres- oder Jahreskarte des VRN, können Sie sich einfach bei http://www.stadtmobil.de anmelden und die CarSharing-Angebote zu günstigeren Konditionen nutzen.

rnv-Kunden sparen bei stadtmobil
Als rnv-Kunde zahlen Sie eine geringere Aufnahmegebühr und eine geringe Kaution. Ansonsten fahren Sie zu den gleichen Tarifen wie die übrigen CarSharing-Nutzer. Sie suchen sich einfach das für Ihren jeweiligen Fahrzweck geeignete Auto aus und holen es bei einem Fahrzeugstandort in Ihrer Nähe ab. Dabei zahlen Sie selbstverständlich nur für die Zeit, während der Sie das Auto auch nutzen.
Jeder von denen (die ich kenne) hatte zuvor einen eigenen PKW. Warum für etwas permanent bezahlen, wenn es auch anders geht ? Warum sollten (nicht nur) Rentner, die inmitten einer Metropolregion wohnen, ÖPNV-Anschluß in weniger als 500 m Umkreis haben, weder pendeln müssen oder sonst mehr als die durchschnittlichen 40km/Tag zurücklegen müssen, weiter einen eigenen PKW unterhalten ? Für fällige Transporte können angepasst an die Notwendigkeit problemlos entsprechende Fahrzeuge geordert werden.

Von wegen nicht entlasten - es sei denn Du bringst außer Deiner Fantasie überprüfbare Fakten ein -
Umweltfakten hat geschrieben:EIN Carsharing Auto ersetzt laut Untersuchungen 6 bis 10 private Fahrzeuge...Die Fahrzeuge von Stadtmobil Rhein-Neckar entlasten die Straßen der Metropolregion deswegen von 780 bis 1.300 Autos


Für alle die Fakten interessieren : Quelle : Fraunhofer ISI (05/2011) PDF "Integration von Elektrofahrzeugen in Carsharing-Flotten" oder "Fraunhofer ISE : Elektrofahrzeuge vor allem für Carsharing und gewerbliche Flotten interessant" Das ist nur ein kleiner Ausschnitt aus dem was das "BMBF" - BMWI - BMU - BMVI - Europäische Union - Bundesländer - eine BMVI "Übersichtskarte: 129 Elektromobilitäts-Konzepte in Kommunen" zu dem Thema beitragen können.

Zum Abschluss, wenn Du Deine Meinung als Kommentar zu meinem Beitrag richtig oder falsch oder "gemischt" loswerden möchtest, dann bitte ohne die "Beleidigung Oberlehrer" (Umgangssprachlich wird das Wort auch abwertend im Sinne von „Besserwisser“ benutzt). Dort wo ich Fakten zitiere will ich wohl kaum "Recht haben" - diese Fakten sind öffentlich verfügbares Wissen - jeder kann sich diese Fakten verschaffen, diese dann so zu nutzen wie sie vorliegen, ist klug und keine Besserwisserei die Du mir einfach unterstellst. Es wäre im höchsten Maß dumm, wenn ich die mir bekannte Fakten (und ihre Quellen) nicht nutzen würde, nur weil Dir das womöglich besser gefallen täte.
"Wenn der Wind der Veränderung weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen." (aus China)
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Teeernte » Sa 20. Okt 2018, 08:51

immernoch_ratlos hat geschrieben:(18 Oct 2018, 09:14)


Um in einem Segment erfolgreich zu sein, muss niemand zugleich auch in allen anderen Segmenten erfolgreich sein. Ich will garnix "schönreden", aber im Gegensatz zu Dir versuche ich nicht reflexartig alles und jede Entwicklung kaputt zureden. Das Leben ist angenehmer, wenn man Dinge gelassen sieht. Grundsätzlich hat jede "Münze" zwei Seiten. So zu tun - Dein genereller Stil - als gäbe es nur eine, die tiefschwarze unangenehme - negativ konnotierte Seite, welch finsterer Blick auf die Welt....



Im Gegensatz zu mir ..... :D :D :D redest Du vom hörensagen. Ich hab so ein Gürkchen, red aus Erfahrung. Im Sommer an den Strand....eine Spassfahrt...was Erleben...ok.

Aber im Alltag ...??

Ich muss nichts schlechtreden....die Möhrchen sind einfach nicht so weit. (für unter 30.000 eu)
Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D
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Re: Elektroautos.

Beitragvon immernoch_ratlos » Sa 20. Okt 2018, 15:40

Teeernte hat geschrieben:Ich muss nichts schlechtreden....die Möhrchen sind einfach nicht so weit. (für unter 30.000 eu)
Technisch ? oder vom Preis her gesehen ?

Wobei - falls Du das nicht bemerkt hast, es neben dem Verkauf an Privat, Elektroautos einige andere wichtige Bereiche "bedienen". Für den Flottenverbrauch (um die Strafzahlungen zu mildern / vermeiden) spielt der Preis eine untergeordnete Rolle. Man verkauft an Carsharing und wer ist das ? "Mobility Services | Daimler" oder "Mobility Services & Carsharing" oder "Volkswagen starts “We Share” e-mobility car sharing in Berlin" oder "Renault und Ikea starten Car-Sharing-Partnerschaft in Frankreich" usw. usf.....

Konzerntochter - Holding - was auch immer hier werden mehrere "Fliegen" mit einer Klappe "erschlagen" - Aufbau einer Mindestproduktion ("Eigenbedarf" + Fremdkunden) um die notwendige "Masse" ökonomisch sinnvoll zu gestalten, Verkauf (Verrechnung mit dem Flottenverbrauch) um Strafzahlungen zu mildern / vermeiden, Produkt - im medialen Bewusstsein verankern - potentielle Käufer sehen sie sind "im Trend", Produkt - "Betriebserlebnis live vermitteln" (verlängerte Probefahrt ohne Entscheidungszwang, aber mit "Entscheidungshilfe" - last but not least - Kohle machen durch das Carsharing....

Was offensichtlich nicht nur Dir entgeht, etwas, was sich in der Entwicklung befindet, kann nicht den selben Stand haben, wie das ein ... zwei Jahre später der Fall sein wird.

Ein Beispiel von "Entwicklung" das "Fernsehgerät - Fernsehapparat" startete etwa 1926 / 30 (die Idee ist älter 1886). Bis ca. 1996 war diese Kiste allein als "Röhrengerät" bekannt - bis die ersten "Flachbildfernseher" auf den Markt kamen zu recht unerschwinglichen Preisen für "Normalos" umgerechnet 15.000 €uronen für eine 42 "Zöller" 2018 findet man Röhrengeräte nur noch im Museum - beinahe 90 Jahre hat das gedauert, wobei die letzte Entwicklung noch wesentlich schneller verlief. Auch hier ist Entwicklung noch immer im Gang.

Es gibt noch einige vergleichbare Entwicklungen. Niemals war der Anfang - sofort auch exakt das Entwicklungsende. Das man so was erwachsenen Menschen noch erklären muss, sagt viel aus über deren Horizont. Was offensichtlich nicht wirklich verstanden wird, ist die enorme Gleichzeitigkeit von mehreren unterschiedlichen Entwicklungen. Eine Entwicklung wirkt wie ein Beschleuniger für eine andere - diese wieder treiben eine dritte voran usw. usf. Kein Wunder, wenn einige dabei den Durchblick verlieren.

Wenn also praktisch sämtliche Entwicklungsabteilungen der Fahrzeugindustrie und auch Zulieferer auf "E-Mobilität" setzen, zwei Schritte weiter autonomes Fahren und E-Mobilität nach allgemeinem Verständnis zusammenpassen wie LCD und Fortschritt von Elektronik und Computertechnologie nebst Softwareentwicklung, ist es mehr als unwahrscheinlich, das Elektroautos nicht alle Nischen besetzen werden, für die diese Technologie "wie geschaffen" ist. Das dies nicht ein 100prozentige Durchdringung sein wird, ist normal und absehbar. Es soll ja auch noch Pferdekutschen und Ochsenkarren geben - "vermutlich" stört das die KFZ-Entwicklung nicht im geringsten.

Daran ändert auch die Tatsache nichts, wenn Dein Elektroauto (es kann wohl kaum das Aktuellste sein) Dir mal mitten auf der Kreuzung abkackt. Mit einem meiner Röhrenfernseher war ich auch nicht so ganz zufrieden - aber daraus ein Urteil für einen aktuellen TV ableiten wie irre wäre das denn :?:

Was das "Hörensagen" angeht - danach dürfte sich niemand zu irgendetwas in dieser Welt äußern. Ein eher "wenig intelligentes" Argument.
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Teeernte » So 21. Okt 2018, 14:19

immernoch_ratlos hat geschrieben:(20 Oct 2018, 16:40)

Technisch ? oder vom Preis her gesehen ?


Daran ändert auch die Tatsache nichts, wenn Dein Elektroauto (es kann wohl kaum das Aktuellste sein) Dir mal mitten auf der Kreuzung abkackt. Mit einem meiner Röhrenfernseher war ich auch nicht so ganz zufrieden - aber daraus ein Urteil für einen aktuellen TV ableiten wie irre wäre das denn :?:

Was das "Hörensagen" angeht - danach dürfte sich niemand zu irgendetwas in dieser Welt äußern. Ein eher "wenig intelligentes" Argument.



Beides.

Mir egal ....wo die Hersteller die Karren auf Halde stellen....Öffentlich ? Carr shaRing ? Nun...der Parkplatz ist dann für die eine Karre blockiert.... :D :D :D

Wenn Du den Röhrenfernseher reparieren könntest - würdest Du den neuesten technischen Stand kennen.

....und die technische Grenze in der Leistngselektronik//Akkuchemie.

Wenn Du ein technisches Studium HÄTTEST ....würdest Du keinen solchen (technischen) SCHMÄH schreiben.....


Da ist "hörensagen" bei Dir schon LAIENWERK....auf Biertischniveau... aber mehr wolltest Du ja sicher nicht. :D :D :D
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Re: Elektroautos.

Beitragvon immernoch_ratlos » Mo 22. Okt 2018, 16:14

Wie immer ein toller, durchstrukturierter Fachbeitrag den Du da ablieferst :
Teeernte hat geschrieben:Beides.
Mir egal ....wo die Hersteller die Karren auf Halde stellen....Öffentlich ? Carr shaRing ? Nun...der Parkplatz ist dann für die eine Karre blockiert.... :D :D :D
Wenn Du den Röhrenfernseher reparieren könntest - würdest Du den neuesten technischen Stand kennen.
....und die technische Grenze in der Leistngselektronik//Akkuchemie.
Wenn Du ein technisches Studium HÄTTEST ....würdest Du keinen solchen (technischen) SCHMÄH schreiben.....
Da wird doch sofort klar was Du zum Thema Elektroautos beitragen möchtest.... :thumbup:

Nun ich versuch mich mit diesem "SCHMÄH", könnte ja sein, das außer Dir noch jemand tatsächliches Interesse aufbringt. Das "manager Magazin" berichtet recht aktuell (18.10.2018) :
Quelle hat geschrieben:Solarauto-Start-up vor neuer Finanzierungsrunde So will Sono Millionen Euro einsammeln

Ein Elektroauto für nur 20.000 Euro, die Außenhaut aus Solarzellen. Innen Schalter und Knöpfe, die bereits für andere Autohersteller produziert werden. Carsharing-Funktionen ab Werk, die Gründer allesamt unter 30 Jahren alt - Sono Motors ist Deutschlands wohl ungewöhnlichstes Auto-Start-up, über dessen Fortschritte manager-magazin.de mehrfach berichtete.

Ob der Elektro-Fünftürer wie geplant Ende 2019 in größeren Stückzahlen gebaut wird, ist noch offen. Doch unbestreitbar ist, dass Sono Motors mit vergleichsweise geringem Budget ziemlich weit gekommen ist. Nun geht das Start-up in eine neue Finanzierungsrunde, um sein Modell Sion in Serie produzieren zu können.
Bisher hat sich das 2016 gegründete Start-up über Crowdfunding und Anzahlungen für Autoreservierungen finanziert. 2017 stiegen auch mehrere Investoren ein, unter ihnen der Autozulieferer Böllinger Group und der Gründer des Energiedienstleisters Juvi. Ein Betrag in niedriger zweistelliger Millionenhöhe kam so zusammen.
Das kann sicher auch scheitern, aber wer nicht wagt der nicht gewinnt.

Einfach so Zuhause sitzen und nichts tun ist besser ? Unternehmer kommt von (etwas) unternehmen :? Einige finden sich eben nicht mit allem ab was die "jeweilige Führung" für richtig hält. Für mich ist das schon mal positiv. Die "Beplankung" mit PV soll ungefähr 30km/d Ladung bringen - an einem sonnigen Tag selbstverständlich - da die meisten Stehzeuge sowieso immer irgendwo herumstehen, ist die Idee eigentlich nur logisch. Nur Nachts wird das nix (nur für den Fall, jemand denkt ich wüsste das womöglich nicht) :p Selbst das Liegenbleiben wegen "quasi leerer Batterie" verliert so etwas an Schrecken - einen sonnigen Tag später geht es von ganz alleine weiter....
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Kamikaze » Di 23. Okt 2018, 11:00

Ich bin auf meiner Suche nach einem kleinen Flitzer für das Stadtumland und den täglichen Weg zur Arbeit gerade über dieses Fahrzeug gefallen:
Mitsubishi iMiEV
Renault Ion
Citroen C-Zero

Diese drei Fahrzeuge sind im Prinzip baugleich und ein vollwertiger Kleinwagen (im Vergleich zum Renault Twizy). So hat der Ion (und alle anderen baugleichen Fahrzeuge) eine rein elektrische Reichweite von anständigen 100 (realen) Kilometern, was für die meisten Stadtfahrten und Tagesausflüge ausreichen dürfte, einen 166l bzw. 400l-Kofferraum, und Heizung, Radio, sowie einige weitere Komfortfunktionen an Bord, die ihn vom Puristen Twizy (keine Heizung, keine Lüftung, kein Kofferraum, nur zwei Sitzplätze) unterscheiden. Das macht den Ion natürlich schwerer, weniger agil (wenngleich schneller: Ion: 130km/h; Twizy: 80km/h) und weniger effizient, aber gleichzeitig auch für Fahrer interessant, denen der Twizy zu "puristisch" ist.
Das Fahrzeug braucht laut diverser Tests ca. 16kWh/100km und ist damit in Sachen Energieverbrauch äquivalent zu etwa 1,4l Benzin/100km (bei einem Brennwert von 11,1kWh/l).
Damit braucht der Ion zwar deutlich mehr als der Twizy (6kWh/100km -> 0,54l/100km), ist aber dafür deutlich komfortabler. Das gleiche gilt für den Preis: Ion neu ~20-24.000€; Twizy neu ~5-10.000€.

mein Fazit: Der Twizy ist das Extrembeispiel für Effizienz und Reduktion aufs notwendigste, wohingegen der Ion ein "normaler" Kleinwagen ist, der den Fahrer leise, effizient und komfortabel ans Ziel bringt.

Generell freut es mich aber zu sehen, dass sich große Autokonzerne zusammenschließen, um erschwingliche E-Kleinwägen zu produzieren.
Nun ist der Ion im Vergleich zum Benziner leider immer noch kein Schnäppchen, aber immerhin fast gleichauf mit vergleichbaren Verbrennern. Dazu kommt jedoch, dass die elektrische Energie auf Dauer deutlich günstiger ist, und im Falle von Strom aus erneuerbaren Energien ist man zusätzlich fast emissionsfrei unterwegs. Leider kommt es wirklich auf die Herkunft der Energie (bzw. die entsprechende Verdrängung von fossil erzeugtem Strom) an, wenn man die Umweltbilanz des Ion positiv gestalten will: https://www.br.de/nachricht/elektroauto ... t-100.html
Die Lithium-Batterie benötigt seltene Erden, was entsprechende Umweltschäden bedeutet. Dennoch ist die Umweltbilanz ab ca. 80.000km sogar mit Kohlestrom besser als ein vergleichbarer Verbrenner wäre.
Sehr schade, dass es diese Fahrzeuge nicht mit z.B. Zebra-Akkus zu kaufen gibt. Das dürfte die Umweltbilanz stark positiv beeinflussen - bleibt aber wohl leider ein Traum. :/
Zuletzt geändert von Kamikaze am Di 23. Okt 2018, 11:12, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Alter Stubentiger » Di 23. Okt 2018, 11:12

Kamikaze hat geschrieben:(23 Oct 2018, 12:00)

Ich bin auf meiner Suche nach einem kleinen Flitzer für das Stadtumland und den täglichen Weg zur Arbeit gerade über dieses Fahrzeug gefallen:
Mitsubishi iMiEV
Renault Ion
Citroen C-Zero

Diese drei Fahrzeuge sind im Prinzip baugleich und ein vollwertiger Kleinwagen (im Vergleich zum Renault Twizy). So hat der Ion (und alle anderen baugleichen Fahrzeuge) eine rein elektrische Reichweite von anständigen 100 (realen) Kilometern, was für die meisten Stadtfahrten und Tagesausflüge ausreichen dürfte, einen 400l-Kofferraum, und Heizung, Radio, sowie einige weitere Komfortfunktionen an Bord, die ihn vom Puristen Twizy (keine Heizung, keine Lüftung, kein Kofferraum, nur zwei Sitzplätze) unterscheiden. Das macht den Ion natürlich schwerer, weniger agil und weniger effizient, aber gleichzeitig auch für Fahrer interessant, denen der Twizy zu "puristisch" ist.
Das Fahrzeug braucht laut diverser Tests ca. 16kWh/100km und ist damit in Sachen Energieverbrauch äquivalent zu etwa 1,4l Benzin/100km (bei einem Brennwert von 11,1kWh/l).
Damit braucht der Ion zwar deutlich mehr als der Twizy (6kWh/100km -> 0,54l/100km), ist aber dafür deutlich komfortabler. Das gleiche gilt für den Preis: Ion neu ~20-24.000€; Twizy neu ~5-10.000€.

mein Fazit: Der Twizy ist das Extrembeispiel für Effizienz und Reduktion aufs notwendigste, wohingegen der Ion ein "normaler" Kleinwagen ist, der den Fahrer leise, effizient und komfortabel ans Ziel bringt.

Generell freut es mich aber zu sehen, dass sich große Autokonzerne zusammenschließen, um erschwingliche E-Kleinwägen zu produzieren.
Nun ist der Ion im Vergleich zum Benziner leider immer noch kein Schnäppchen, aber immerhin fast gleichauf mit vergleichbaren Verbrennern. Dazu kommt jedoch, dass die elektrische Energie auf Dauer deutlich günstiger ist, und im Falle von Strom aus erneuerbaren Energien ist man zusätzlich fast emissionsfrei unterwegs. Leider kommt es wirklich auf die Herkunft der Energie (bzw. die entsprechende Verdrängung von fossil erzeugtem Strom) an, wenn man die Umweltbilanz des Ion positiv gestalten will: https://www.br.de/nachricht/elektroauto ... t-100.html
Die Lithium-Batterie benötigt seltene Erden, was entsprechende Umweltschäden bedeutet. Dennoch ist die Umweltbilanz ab ca. 80.000km sogar mit Kohlestrom besser als ein vergleichbarer Verbrenner wäre.
Sehr schade, dass es diese Fahrzeuge nicht mit z.B. Zebra-Akkus zu kaufen gibt. Das dürfte die Umweltbilanz stark positiv beeinflussen - bleibt aber wohl leider ein Traum. :/


Wenn man die Akkus wenigstens in die Wohnung schleppen könnte um sie da an der Steckdose aufzuladen....
Und selbst als Kleinwagen zu teuer das Ganze. Hab im August noch einen Twingo gekauft für die Fahrt zur Arbeit. Mit allen Schikanen unter 10.000 Euro. Für den Einkauf oder die Fahrt zum Arzt oder Frisör nehm ich das Rad.
Niemand hat vor eine Mauer zu errichten (Walter Ulbricht)
...und die Mauer wird noch in 50 oder 100 Jahren stehen (Erich Honecker)
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Kamikaze » Di 23. Okt 2018, 11:16

Alter Stubentiger hat geschrieben:(23 Oct 2018, 12:12)

Wenn man die Akkus wenigstens in die Wohnung schleppen könnte um sie da an der Steckdose aufzuladen....


Ich nehme doch auch bei herkömmlichen Autos nicht nur den Tank mit zur Zapfsäule... :?
Dann muss man halt entweder zur Stromtanke (z.B. beim Supermarkt oder Bahnhof) oder eine Steckdose am Stellplatz realisieren. Wer auf beides keine Lust hat, oder es schlicht nicht kann sollte natürlich ein für ihn passendes Modell wählen.
Ich habe glücklicherweise eine Steckdose in meiner Garage und könnte das Wägelchen bequem über Nacht aufladen. :thumbup:
Zusätzlich haben in meiner näheren Umgebung drei Supermärkte und ein Einkaufszentrum, sowie zwei Bahnhöfe Ladestationen (mit je zwei Stell- und Ladeplätzen) und eine Autobahnraststätte bietet sogar einen CHAdeMO-Fähigen Turbolader an, der natürlich auch fast alle kleineren Leistungsklassen (<62,5kW; 500V 125A DC) bedienen kann. Damit wäre der 16kWh-Akku rechnerisch in knapp über 15 min voll. Leider geht das jedoch nur bis 80% (-> ~13min). Die übrigen Stromtanken geben nur je 12,8kW maximal ab. Da müsste also der Einkaufsbesuch rechnerisch 75min lange dauern, um einen komplett leeren Akku voll zu bekommen. Faktisch geht aber auch das nur bis 80% (-> ~60min), da die letzten 20% immer bedeutend länger dauern, da hier der Ladezyklus anders verläuft und nicht mehr die maximale Leistung eingeladen werden kann.
Zuletzt geändert von Kamikaze am Di 23. Okt 2018, 13:34, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Alter Stubentiger » Di 23. Okt 2018, 11:23

Kamikaze hat geschrieben:(23 Oct 2018, 12:16)

Ich nehme doch auch bei herkömmlichen Autos nicht nur den Tank mit zur Zapfsäule... :?
Dann muss man halt entweder zur Stromtanke (z.B. beim Supermarkt oder Bahnhof) oder eine Steckdose am Stellplatz realisieren. Wer auf beides keine Lust hat, oder es schlicht nicht kann sollte natürlich ein für ihn passendes Modell wählen.
Ich habe glücklicherweise eine Steckdose in meiner Garage und könnte das Wägelchen bequem über Nacht aufladen. :thumbup:


Hab keine Garage und müßte dann 3x die Woche in die Innenstadt und hoffen dass die 2 Ladestationen nicht besetzt sind und dann endlos warten bis die Batterien voll sind. Das ist nicht praktikabel. Es müßte zumindest die Möglichkeit bestehen eine Steckdose an die Straßenlaterne montieren zu lassen so dass der Wagen jede Nacht aufgeladen werden kann oder eben tragbare Akkus.

Mit dem was bis jetzt an E-Mobilität zu sehen ist sind keine Kunden zu gewinnen. Allenfalls Enthusiasten mit viel Zeit und Geduld.
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Raskolnikof » Di 23. Okt 2018, 11:44

Kamikaze hat geschrieben:(23 Oct 2018, 12:00)

Dazu kommt jedoch, dass die elektrische Energie auf Dauer deutlich günstiger ist, und im Falle von Strom aus erneuerbaren Energien ist man zusätzlich fast emissionsfrei unterwegs. Leider kommt es wirklich auf die Herkunft der Energie (bzw. die entsprechende Verdrängung von fossil erzeugtem Strom) an, wenn man die Umweltbilanz des Ion positiv gestalten will

Wer über keinen eigenen Carport oder Garage mit eigenem Stromanschluss verfügt hat da natürlich keine Möglichkeit hinsichtlich der Wahl des Stromlieferanten. Ansonsten aber besteht ja die Möglichkeit, bei Ablauf des laufenden Stromliefervertrages zu einem zu wechseln, der den Strom zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien anbietet. Ich erhalte meinen Strom z.B. zu 100 Prozent aus Wasserkraft. Entsprechende Anbieter findet man auf den Preisvergleichsportalen sogar unter den preisgünstigsten Anbietern.
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Re: Elektroautos.

Beitragvon immernoch_ratlos » Di 23. Okt 2018, 13:45

Alter Stubentiger hat geschrieben:Hab keine Garage und müßte dann 3x die Woche in die Innenstadt und hoffen dass die 2 Ladestationen nicht besetzt sind und dann endlos warten bis die Batterien voll sind. Das ist nicht praktikabel. Es müßte zumindest die Möglichkeit bestehen eine Steckdose an die Straßenlaterne montieren zu lassen so dass der Wagen jede Nacht aufgeladen werden kann oder eben tragbare Akkus.

Mit dem was bis jetzt an E-Mobilität zu sehen ist sind keine Kunden zu gewinnen. Allenfalls Enthusiasten mit viel Zeit und Geduld.
Da magst Du (letzteres) ja recht haben. Nur keiner muss doch tatsächlich - und besonders, wenn bei ihm oder ihr die notwendigen Voraussetzungen fehlen sich ein "reinrassiges" Elektroauto anschaffen. Das fordert doch niemand.

Ein Verbrenner der über den "elektrischen Weg" gewonnenes Gas - P2X - als Energiequelle nutzt oder ein Hybridfahrzeug (der E-Motor ist dort eine "modifizierter Anlasser") dessen sehr klein Batterie nutzt allerdings die Rekuperation um mit Energie optimal umzugehen. All das sind doch lediglich mögliche Alternativen. Warum so starr eine einzige Technologie geradezu "bekämpfen", wo doch relativ problemlos erkennbar ist, die alleine wird nicht die zukünftige Mobilitätslösung sein - sein können.

Elektrizität als höchste verfügbare Energieform, kann in vielfacher Weise gewandelt dienen. Selbstverständlich ist es nicht gleichgültig wie und wo diese generiert wird. Auch da ist nur eine einzige Methode "unnatürlich". Es liegt in der "Natur" stets mehrere Lösungen gleichzeitig zu generieren. Warum wollen Menschen nur immer "die eine richtige Methode" kennen bzw. herbeiführen ?

Entweder "wir" Homo sapiens sortieren aus, was uns langfristig umbringt oder die "Natur" tut das gegen uns ohne "Berufung" ohne "mildernde Umstände" ohne "Straferlass". "Natur" ist weder böse noch gut - aber sich gegen sie zu wenden ist hochgradig dumm und leider auch tödlich. "Natur" ist uralt und völlig unangreifbar - wenn am Ende eine menschenleerer Planet zurückbleibt - wen außer uns Menschen "interessiert" das. Das ist, nichts als mehr oder minder voraussehbare Reaktion auf menschliche Aktion. Genau die haben "wir" doch in der Hand.....

Ach ja - das "Zauberwort" ist "Nachfrage" - Raskolnikof "fragt" ein der ältesten EE nach. Ich tue das Gleiche und sehe mich juristisch nachvollziehbar bei "Naturstrom" an der einzig für mich akzeptablen "Energiequelle" eine Mischung moderner und klassischer Stromgeneration, auf dem richtigen Weg. Ein Weg den jeder gehen kann und teurer als die üblichen "Hersteller" die auch schon mal über Zertifikate eigentlichen Graustrom als "Grünstrom" vermarkten, ist der auch nicht. Nun weiß ich D ist KEINE "Kupferplatte" die mir meinen Strom fein sortiert liefern kann. Aber die Nachfrage lässt so eben andere Angebote nach und nach "unverkäuflich" werden. Über den Bezugsstrom hinaus liefere ich im jährlichen Schnitt 10,5 MWh/a. Die bisherige höchste Produktion (2012) von 10,88 MWh habe ich 2018 mit 10,93 MWh (Stand 22.10. 2018) bereits deutlich übertroffen wobei noch wenigstens 410 kWh (6Jahresdurchschnitt die noch hinzukommen) für November und Dezember fehlen.

Ausgenommen Mieter die bislang leider außen vor bleiben, haben zumindest alle Eigenheimbesitzer - das sind noch Millionen - die Möglichkeit und das deutlich günstiger als bei mir in 2011 sich eine PV und die mit Speicher installieren zu lassen. Klein, fein auf den Eigenbedarf hin ausgelegt (derzeit will ja "niemand" etwas anderes) kann nahezu jeder einen zusätzlichen Beitrag leisten. Eine Anlage in Sachwerte, die eben nicht nutzlos herumsteht.

Klar, würde ich mich - allerdings erst sobald ein Neukauf überhaupt ansteht - für eine kleines angepasstes Elektroauto entscheiden. Mit 12,5 kWh/100km plus geschätzte 7,5 kWh Verlustleistung = 20 kWh/100km könnte ich meine derzeitige Jahresleistung von max. 8.000 km/a mit dann 1.600 kWh recht problemlos "stemmen" dafür müsste ich, weil es "eigengenutzter Strom" ist ca 14 Cent an meinen Provider - das bin ich ja selbst - zahlen = 224 € meint ich hätte noch dafür die 19% MwSt zu entrichten (35,76 €) und könnt mit den verbleibenden 188,24 € sonstwas anfangen. OK hätte ich den Strom komplett eingespeist, hätte das rund 450 € (vor Steuer) eingebracht somit kostet mich die Fahrerrei dann doch "unterm Strich ca. 230 € damit könnte ich leben, habe ich doch allein in 2017 für 426,17 € Diesel - Aral "Ultimate" verbrannt.
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Alter Stubentiger » Di 23. Okt 2018, 14:16

Schön reden hilft nicht weiter. Dinge müßen für sich selber sprechen damit sie sich durchsetzen.
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Kamikaze » Di 23. Okt 2018, 14:18

Alter Stubentiger hat geschrieben:(23 Oct 2018, 15:16)

Schön reden hilft nicht weiter. Dinge müßen für sich selber sprechen damit sie sich durchsetzen.


Eine interessante These. Was spricht denn aktuell (und in naher Zukunft <3 Jahre) für einen Verbrenner-PKW im Stadtverkehr?
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Teeernte » Di 23. Okt 2018, 14:31

Kamikaze hat geschrieben:(23 Oct 2018, 15:18)

Eine interessante These. Was spricht denn aktuell (und in naher Zukunft <3 Jahre) für einen Verbrenner-PKW im Stadtverkehr?


Eine kleine Sortimo - Ausrüstung und eine Anhängerkuppluung... (...und die TANK-Karte zum Auto des Arbeitgebers)
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Kamikaze » Di 23. Okt 2018, 15:27

Teeernte hat geschrieben:(23 Oct 2018, 15:31)

Eine kleine Sortimo - Ausrüstung und eine Anhängerkuppluung... (...und die TANK-Karte zum Auto des Arbeitgebers)


Bei der Anhängerkupplung stimme ich zu. Da sind die E-Autos noch weit abgeschlagen (aktuell nur ein PKW im Premium-Segment, der 750kg ziehen darf).
Die Sortimo-Ausrüstung hätte sicherlich auch in einem e-Lieferwagen Platz. Das ist also kein stichhaltiges Argument. :)
Firmenwagen klammere ich übrigens aus, da man sich diese idR. nicht aussuchen kann und somit der Entscheidung des Arbeitgebers unterliegen. Ob diese PKW also Verbrenner- oder E-betrieben sind hängt von Faktoren ab, die der Fahrer nicht oder nur wenig beeinflussen kann. Hier geht es maßgeblich um die Millionen Privat-PKW, die sich in Städten tummeln.

Gerade habe ich eine interessante Entdeckung gemacht:
Litium-titanat-Batterien (Wikipedia EN)
Diese Batterien haben zwar eine geringere Energiedichte als "klassische" Lithium-Ionen- oder Li-Eisenphosphat-Akkus, können dafür aber extrem schnell aufgeladen werden: z.B. in 15sek, während Fahrgäste in einen Bus ein- und aussteigen.
Dazu besitzen diese Batterien Lebenserwartungen von 3.000 bis 7.000 Ladezyklen, und damit deutlich mehr als viele andere gängigen Batterietypen (Li-Ion: ~1000; LiFePO4: ~6.000; NiMH: ~500) - jeweils gemeint sind Volladezyklen (1%-100%) bis zur Restleistungsfähigkeit von 80% gegenüber dem Neuzustand.
Zwar basiert auch diese Technologie auf der seltenen erde Lithium, aber die extreme Schnelladefähigkeit macht diesen Batterietyp sehr sinnvoll für z.B. öffentliche Verkehrsmittel wie Busse, wo bei jedem Halt kurz und intensiv geladen werden könnte, oder für Mittelstreckentaugliche E-Mobile (oder solche, die eben nur kurze Ladestops machen können/sollen wie z.B. Carsharing oder Robo-Taxis), die an Turboladern mit maximaler Leistung geladen werden können (aktuell also ~63,5kW).
Zuletzt geändert von Kamikaze am Di 23. Okt 2018, 15:34, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Teeernte » Di 23. Okt 2018, 15:32

Kamikaze hat geschrieben:(23 Oct 2018, 16:27)

Bei der Anhängerkupplung stimme ich zu. Da sind die E-Autos noch weit abgeschlagen (aktuell nur ein PKW im Premium-Segment, der 750kg ziehen darf).
Die Sortimo-Ausrüstung hätte sicherlich auch in einem e-Lieferwagen Platz. Das ist also kein stichhaltiges Argument. :)

Gerade habe ich eine interessante Entdeckung gemacht:
Litium-titanat-Batterien (Wikipedia EN)
Diese Batterien haben zwar eine geringere Energiedichte als "klassische" Lithium-Ionen- oder Li-Eisenphosphat-Akkus, können dafür aber extrem schnell aufgeladen werden: z.B. in 15sek, während Fahrgäste in einen Bus ein- und aussteigen.
Dazu besitzen diese Batterien Lebenserwartungen von 3.000 bis 7.000 Ladezyklen, und damit deutlich mehr als viele andere gängigen Batterietypen ([url=https://de.wikipedia.org/wiki/Lithium-Ionen-Akkumulator]Li-Ion: ~1000; LiFePO4: ~6.000; NiMH: ~500) - jeweils gemeint sind Volladezyklen (1%-100%) bis zur Restleistungsfähigkeit von 80% gegenüber dem Neuzustand.
Zwar basiert auch diese Technologie auf der seltenen erde Lithium, aber die extreme Schnelladefähigkeit macht diesen Batterietyp sehr sinnvoll für z.B. öffentliche Verkehrsmittel wie Busse, wo bei jedem Halt kurz und intensiv geladen werden könnte, oder für Mittelstreckentaugliche E-Mobile (oder solche, die eben nur kurze Ladestops machen können/sollen wie z.B. Carsharing oder Robo-Taxis), die an Turboladern mit maximaler Leistung geladen werden können (aktuell also ~63,5kW).


Damit Du im Anhänger kein Notstrom mitschleppst... :D :D :D

....und es gibt biegsame Solarzellen...mit 40% Wirkungsgrad...

Nur eben nicht im Handel... PKW (bezahlbar)..
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Alter Stubentiger » Di 23. Okt 2018, 16:34

Kamikaze hat geschrieben:(23 Oct 2018, 15:18)

Eine interessante These. Was spricht denn aktuell (und in naher Zukunft <3 Jahre) für einen Verbrenner-PKW im Stadtverkehr?

Alles. Sieht man an den Verkaufszahlen für E-Autos.
Niemand hat vor eine Mauer zu errichten (Walter Ulbricht)
...und die Mauer wird noch in 50 oder 100 Jahren stehen (Erich Honecker)

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