Elektroautos.

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Gruwe
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Gruwe » Mo 16. Jul 2018, 20:50

immernoch_ratlos hat geschrieben:(15 Jul 2018, 22:39)

Hallo Gruwe

zunächst ging es hier um die EEG-Kosten die auf jeder Rechnung eines Privathaushalts erscheinen. Andere Kosten gäbe es auch dann, wenn es nie eine (unvollständige) "Energiewende" gegeben hätte.


Kosten gibt es immer, wenn man etwas haben will!

Es ist doch jetzt nichts Neues, dass vernünftige ökonomische Analysen stets auch immer die Opportunitätskosten einbeziehen müssen. Alles Andere ist für die Tonne und dient nur dazu, sich irgendwelche Argumente herbeizuzaubern, mit denen man Unwissende beeindrucken kann!


Was sonst noch die Höhe dieser Umlage beeinflusst, sind tausende von Stromkunden aus der Industrie die davon ausgenommen sind. Das erhöht den sichtbaren Anteil an der EEG-Umlage.


Das mit den Strom-Großkunden ist sicher richtig! Hier muss man allerdings durchaus differenzieren: Macht es denn wirklich Sinn, die Wettbewerbsfähigkeit eines Teil der wertschöpfenden Industrie aufs Spiel zu setzen? Gerade bei eben energieintensiven Unternehmen, bei denen die Energie einen hohen Anteil der Grenzkosten ausmacht, ist das eben sehr relevant. Das ist aber keine Frage, die wir hier diskutieren brauchen, da nicht zum Thema passend! Weitere Anteil sind Nachholungseffekte, Liquiditätsreserve, etc. (Quelle: https://www.ise.fraunhofer.de/de/veroef ... mlage.html)

Der größte "Posten", der zum starken Anstieg der EEG-Umlage insb. in den Jahren 2008 bis 2014 geführt hat, waren im Übrigen die gestiegene Differenzkosten. Da man hierzulande mit der fixen Einspeisevergütung gestartet ist, ist dieses Problem eben entstanden. Durch die fehlende Marktintegration und eben die fixe Zahlungen konnte man schlecht gegen die steigenden Differenzkosten vorgehen. Also ist man ja dann auf optionale Marktprämie umgestiegen und beginnt nun mit Ausschreibungen. Der positive Effekt des geringen Preisrisikos für die Betreiber waren eben der induzierte starke technische Fortschritt!


Wer sich mit dem "Merit-Order-Modell" näher befassen möchte, kann das HIER tun.


Ja, dann mach doch auch mal!


Für Millionen privater Kleinkunden sieht die Preiswirklichkeit so aus : "Bestandteile des Strompreises"


Wie ich offen schon schrieb: Zahlen sind das Eine, Verständnis dafür das Andere! Entweder wollen wir fundiert und auf einer gewissen Ebene diskutieren, oder aber wir lassen es! Dazu gehört natürlich auch, dass man nach den Regeln der Ökonomie korrekte Argumente anführt und nicht einfach irgendwelche plumpen Zahlen. Dazu gibt es eben hier mal eine interessante Analyse: https://www.evt.tf.fau.de/files/2016/11 ... r_2015.pdf

Bei genauer Betrachtung der unterschiedlichen Strompreise findet sich wenig Logik, dafür aber sehr viel mehr Willkür. Da wird über die "Stromsteuer („Ökosteuer“) zur Förderung klimapolitischer Ziele sowie zur Absenkung und Stabilisierung des Rentenbeitragssatzes" Geld verschoben. " Oben drauf" kommt die Umsatzsteuer mit der der Staat besonders jene stärker belastet, die eben nicht unter die zahlreichen Befreiungsumstände fallen.


Welche Logik fehlt Dir da?

In den Netznutzungsentgelten für den Endverbraucher sind Anteile zur Nutzung des Niederspannungs-, Mittelspannungs- und Hochspannungsnetz inbegriffen. Jo höher der Energiebedarf eines Unternehmens, umso eher ist eine Anbindung an eine höhere Netzebene angebracht. Warum sollte der "extreme" Großverbraucher (z.B. Stahlhersteller, etc.), der sich direkt ans Hochspannungsnetz anschließt (das ist die Ebene, an der in der Regel die Kraftwerke einspeisen) Nutzungsentgelte für Mittel- und Niederspannung bezahlen, die letztendlich doch nur für den Letztverbraucher bzw. kleine Verbraucher (Unternehmen) notwendig sind? Diese Kosten spart dieser logischerweise!

Auch ist Preisdifferenzierungs nichts außergewöhnliches! Bekommst auch Du in jedem Online-Shop oder wenn Du bei deinem Stromanbieter irgendwelche Mindestabnahme-Mengen vereinbarst. Mengenrabatte gibt es so ziemlich überall. Das ist auch keine Willkür oder "Anti-Logik", sondern ganz normales, nachvollziehbares Gewinnmaximierungskalkül der Energieversorger.
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Alter Stubentiger » Di 17. Jul 2018, 06:42

KarlRanseier hat geschrieben:(16 Jul 2018, 21:30)

Ich denke, dass es eine politische Entscheidung ist. China und Norwegen sind wesentlich weniger fortschrittsfeindlich. Warum steht Deutschland auf der Bremse?

1. Die deutschen Parteien befinden sich im Besitz der Automobilindustrie, wie man u.a., aber nicht nur, an dem lächerlichen Herumgeeiere die Betrügereien der deutschen Automobilindustrie betreffend sehen kann. Technologisch, besonders was Antriebstechnik betrifft, befindet die sich weit hinterm Mond und will deshalb die Entwicklung behindern.

2. Brechen auch nur 20% der Einnahmen aus der Mineralölsteuer weg, ist Deutschland hoffnungslos bankrott. Die Mineralölsteuer ist dritthöchste Einnahmequelle des Staates, nach Einkommen- und Mehrwertsteuer.


Deutschland ist nicht fortschrittsfeindlich. Aber wir sind nicht China wo dem Konsumenten einfach die Pistole auf die Brust gesetzt wird. E-Auto oder keins!
Und Norwegen? Befasse dich ernsthaft mit Norwegen und du stellst fest welche Probleme es da gibt die alle nicht gelöst sind. Informier dich.
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Re: Elektroautos.

Beitragvon KarlRanseier » Di 17. Jul 2018, 06:52

Alter Stubentiger hat geschrieben:(17 Jul 2018, 07:42)

Deutschland ist nicht fortschrittsfeindlich. Aber wir sind nicht China wo dem Konsumenten einfach die Pistole auf die Brust gesetzt wird. E-Auto oder keins!
Und Norwegen? Befasse dich ernsthaft mit Norwegen und du stellst fest welche Probleme es da gibt die alle nicht gelöst sind. Informier dich.



Das Ende oller Benzin- und Dieselstinker in Norwegen scheint nahe.
http://www.manager-magazin.de/unternehm ... 57126.html

Die KFZ-Steuer ist "Peanuts", aber wieso können es sich Länder wie Norwegen und China überhaupt leisten, zumindest auf erhebliche Teile der Mineralölsteuer zu verzichten? Müssen die nicht den Mittelstand entlasten, Banken retten, alte Arbeitsplätze sichern usw...? Müssen sie Gesetzesänderungen, die die Autos betreffen, nicht in demokratisch-rechtsstaatlicher Weise mit der Automobilindustrie abstimmen und sich von dieser genehmigen lassen? :?: :?:
Zuletzt geändert von KarlRanseier am Di 17. Jul 2018, 06:59, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Alter Stubentiger » Di 17. Jul 2018, 06:58

KarlRanseier hat geschrieben:(17 Jul 2018, 07:52)

Das Ende oller Benzin- und Dieselstinker in Norwegen scheint nahe.
http://www.manager-magazin.de/unternehm ... 57126.html

Um den Elektroauto-Anteil zu erhöhen, gewährt die Regierung in Oslo emissionsfreien Autos zahlreiche Vorteile. So fallen Import- und Mehrwertsteuer beim Kauf weg, was bei einem Kompaktwagen einen in Euro deutlich fünfstelligen Preisvorteil bedeutet. Zudem dürfen E-Autos in vielen staugeplagten Großstädten die Busspuren benutzen und kostenlos parken.

Norwegen kann sich dies leisten. Die sind reich.
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Tom Bombadil » Di 17. Jul 2018, 08:06

Deutschland könnte sich das auch leisten, hat sich aber andere Prioritäten gesetzt, damit muss man leben. Für dt. Städter ist das natürlich besonders schlecht, die leiden unter der schlechten Luft und dem Lärm.
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Kamikaze » Di 17. Jul 2018, 08:11

KarlRanseier hat geschrieben:(17 Jul 2018, 07:52)
Die KFZ-Steuer ist "Peanuts", aber wieso können es sich Länder wie Norwegen und China überhaupt leisten, zumindest auf erhebliche Teile der Mineralölsteuer zu verzichten? Müssen die nicht den Mittelstand entlasten, Banken retten, alte Arbeitsplätze sichern usw...? Müssen sie Gesetzesänderungen, die die Autos betreffen, nicht in demokratisch-rechtsstaatlicher Weise mit der Automobilindustrie abstimmen und sich von dieser genehmigen lassen? :?: :?:


Dass die Autoindustrie die Politik am Nasenring durch die Manege führt ist nun wirklich nichts neues.
Leider gibt es keine Partei mit genug Rückgrat, die dieses Thema wirklich in Angriff nehmen würde, denn die Autoindustrie beschäftigt sehr viele (potentielle) Wähler. :|
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Alter Stubentiger » Di 17. Jul 2018, 10:03

Tom Bombadil hat geschrieben:(17 Jul 2018, 09:06)

Deutschland könnte sich das auch leisten, hat sich aber andere Prioritäten gesetzt, damit muss man leben. Für dt. Städter ist das natürlich besonders schlecht, die leiden unter der schlechten Luft und dem Lärm.

Deutschland kann sich Sperenzchen wie Norwegen sicher nicht leisten. Aber vor allem kann man die realen Probleme der E-Autos in Norwegen sehr gut sehen. Die meisten stolzen E-Auto Besitzer dort die auch nur ein bißchen ausserhalb wohnen haben noch einen Benziner in der Garage. Denn längere Überlandfahrten sind selbst in Norwegen noch ein Abenteuer. Und im Winter fahren nur die ganz Mutigen E-Auto. Da machen die Batterien nämlich richtig schnell schlapp. Mir ist schleierhaft wieso jeder diese ganze längst nicht ausgereifte Technologie in den Himmel lobt.

Man sollte besser auf Autogas/Erdgas setzen. Ein Erdgasnetz ist vorhanden und Erdgas läßt sich auch aus überflüssigem Windstrom gewinnen. Damit wäre auch dieses Problem kinderleicht zu lösen. Aber nein. Es muß dass E-Auto sein. Und keiner traut sich was anderes zu sagen um nicht als Fortschrittsfeind angeprangert zu werden.
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Re: Elektroautos.

Beitragvon KarlRanseier » Di 17. Jul 2018, 10:08

Kamikaze hat geschrieben:(17 Jul 2018, 09:11)

Dass die Autoindustrie die Politik am Nasenring durch die Manege führt ist nun wirklich nichts neues.
Leider gibt es keine Partei mit genug Rückgrat, die dieses Thema wirklich in Angriff nehmen würde, denn die Autoindustrie beschäftigt sehr viele (potentielle) Wähler. :|



Vor allem befinden sich die relevanten Parteien im Besitz der Konzerne. Erstaunlich finde ich allerdings, dass die FDP so hohe Spenden erhielt, als sie gar nicht im Parlament saß, die Spender also zumindest nicht mit einer schnellen Rendite ihrer Investitionen in diese Partei rechnen konnten... Vielleicht haben da einige Geldsäcke vergessen, den Dauerauftrag zu stornieren... :?: Kann ja mal passieren...

https://www.tagesschau.de/inland/parteispenden-103.html
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Gruwe » Di 17. Jul 2018, 10:11

Alter Stubentiger hat geschrieben:(17 Jul 2018, 11:03)
Mir ist schleierhaft wieso jeder diese ganze längst nicht ausgereifte Technologie in den Himmel lobt.


Weil es in Norwegen aufgrund der ganzen Wasserkraft mehr als genug günstigen Strom gibt!

Und umso mehr die Technik gefördert wird, desto schneller "reift" sie.
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Re: Elektroautos.

Beitragvon KarlRanseier » Di 17. Jul 2018, 10:24

Gruwe hat geschrieben:(17 Jul 2018, 11:11)

Weil es in Norwegen aufgrund der ganzen Wasserkraft mehr als genug günstigen Strom gibt!

Und umso mehr die Technik gefördert wird, desto schneller "reift" sie.



Richtig. Allerdings generiert Deutschland auch wesentlich mehr Strom als es verbraucht. Das liegt, so paradox das klingen mag, hauptsächlich am Atomausstieg. Da stellte sich nämlich kein Mensch, abgesehen von bezahlten Lobbyisten der Energieriesen, hin und jammerte, dass überall der Strom ausfallen würde, weil es nicht genügend andere Kraftwerke gäbe.

Man mag ja skeptisch der Marktwirtschaft gegenüber sein, aber wo eine Nachfrage ist, da entsteht sehr schnell auch ein Angebot. Das jedenfalls funktioniert.
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Kamikaze » Di 17. Jul 2018, 10:38

Alter Stubentiger hat geschrieben:(17 Jul 2018, 11:03)

Deutschland kann sich Sperenzchen wie Norwegen sicher nicht leisten. Aber vor allem kann man die realen Probleme der E-Autos in Norwegen sehr gut sehen. Die meisten stolzen E-Auto Besitzer dort die auch nur ein bißchen ausserhalb wohnen haben noch einen Benziner in der Garage. Denn längere Überlandfahrten sind selbst in Norwegen noch ein Abenteuer. Und im Winter fahren nur die ganz Mutigen E-Auto. Da machen die Batterien nämlich richtig schnell schlapp. Mir ist schleierhaft wieso jeder diese ganze längst nicht ausgereifte Technologie in den Himmel lobt.

Man sollte besser auf Autogas/Erdgas setzen. Ein Erdgasnetz ist vorhanden und Erdgas läßt sich auch aus überflüssigem Windstrom gewinnen. Damit wäre auch dieses Problem kinderleicht zu lösen. Aber nein. Es muß dass E-Auto sein. Und keiner traut sich was anderes zu sagen um nicht als Fortschrittsfeind angeprangert zu werden.


Dass man nicht jede Mobilitäts-Anforderung mit batterieelektrischem Antrieb lösen kann steht (wie in diesem Strang bereits vielfach klargestellt) außer Frage.
Es gibt eine beachtliche Anzahl von Anwendungsfällen, wo diese Technologie Verbrennern deutlich überlegen ist (z.B. lokal Abgasfrei, leise, etc.). Dort ist in Absehbarer Zeit ein lukrativer Markt zu erwarten. Deshalb wird diese Technik entwickelt und gelobt.
Natürlich kann man damit (noch) nicht jeden Anwendungsfall sinnvoll "erschlagen" (z.B. Anhängerbetrieb, Schichtbetrieb, Langstrecken, etc.). Deshalb wird weiter geforscht und sowohl ein (relativ) langsamer Umstieg stattfinden, als auch Alternativen entwickelt (z.B. Oberleitungen für LKW, Wassertoffgas, "Hydrogenius"-Fluid, Akkutechnik, (Erdgas-)Brennstoffzellen für mobile Anwendung, etc.).

Der Kolbenmotor ist weitestgehend am Ende seiner technischen Entwicklung angekommen und weist noch immer einen eher schlechten thermischen Wirkungsgrad auf (den besten thermischen Wirkungsgrad entfalten nach meinem Kenntnisstand Dieselmotoren). Elektromotoren sind zwar technisch ebenfalls schon weitestgehend ausgereift, weisen aber eine wesentlich höhere Energieeffizienz auf, und das bei (zumindest theoretisch) weniger ausfallgefährdeten (beweglichen) Bauteilen. Hier ist aktuell die Gewichtseffiziente Speicherung und zeiteffiziente "Nachfüllung" der benötigten Fahrenergie der Schwachpunkt. Daran wird geforscht und es gab in den letzten Jahren etliche sehr interessante Entwicklungen auf diesem Gebiet. Leider braucht es viel Zeit, bis eine neue Speichertechnologie vom Labor in die "Realität" transferiert wird - ganz zu schweigen bis sich solch eine Technologie in der breiten Masse durchsetzt.

Die aktuell bekannteste Technik diesbezüglich ist vermutlich der "Lithium-Ionen-Akku". Eine Technologie, die unter Modellbauern schon vor gut 10 Jahren als veraltet galt. Die Nachfolger (Lithium-Eisenphosphat-Akkus, Zebra-Zellen, etc.) sind (noch) nahezu unbekannt und daher (noch) (zu) teuer und werden derzeit nur bei Nischenanwendungen genutzt, da "Li-Ionen-Akku" immer noch ein belastbares Verkaufsargument ist (obwohl die Technologie längst überholt ist).
Es wird also hier in den kommenden Jahren (hoffentlich) weitere "neue" Technologien am Markt geben, die das Thema Elektromobilität für mehr Fahrprofile attraktiv machen. Bis dahin erscheint mir die (plug-In-)Hybridtechnik als probater Zwischenschritt.
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Ebiker » Fr 20. Jul 2018, 15:58

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Re: Elektroautos.

Beitragvon Teeernte » Fr 20. Jul 2018, 19:09

Kamikaze hat geschrieben:(17 Jul 2018, 11:38)


Der Kolbenmotor ist weitestgehend am Ende seiner technischen Entwicklung angekommen


Das WIEDERHOLEN von Propaganda macht diese nicht GLAUBHAFTER.

Der Kolbenmotor ..... hatte schon eine höhere Technologie im 2. WK. ohne Elektronik. Aber ...teuerer....

Solange ein Benzinmotor mit BENZIN gekühlt werden MUSS :D :D :D - ist der SPRIT zu billig !

Erkenne bitte - dass die Hersteller einen BILLIGEN Motor bauen wollen - eine PROFITFRAGE !!! -

Solange der Staat keine Festlegungen trifft - wird der Hersteller BILLIG bauen !

Siehe Zweitakter. (Wenig Teile)
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Teeernte » Fr 20. Jul 2018, 20:01



NUR 1,37 € der km....im Tesla ! Das LOHNT aber.... Man spart gegenüber dem Taxi ganze 1,13 € den Kilometer....
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Re: Elektroautos.

Beitragvon immernoch_ratlos » Fr 20. Jul 2018, 20:36

Ebiker hat geschrieben:upps, wer hätte das gedacht
etwas mager dieser ADAC-Autokostenvergleich - mir fehlt auch ein Datum - in Zeiten mit großen Veränderungen wäre das sicher angebracht.

Nun mich wundert dieser sehr hohe Preis pro €-Cent/km nicht wirklich. Noch sind relativ (wie relativ zeigt das folgende ADAC-PDF) wenig unterschiedliche Modelle am "Start". Noch ist e-Mobilität eher etwas für Leute mit gut gefüllter Brieftasche. Doch mit mehr Kornkurenten und Fahrzeugen, die mehr an den echten Bedarf (echte Tagesstrecken - ohne phobischen Neigungen - wie die allgegenwärtige "Reichweitenangst") orientiert sind und mit der teuren Batterieausstattung "sorgsam" umgehen, wird sich das in den nächsten zwei Jahren kräftig ändern. Ich habe dazu meine Kristallkugel beiseite gelassen und mich "rundum" informiert.

Doch was den ADAC angeht, der kann das auch besser :

"Kostenvergleich E-Fahrzeuge + Plug-In Hybride gegen Benziner und Diesel"(STAND 04-2018) PDF-Download (startet automatisch)

Auf den ersten 2 Seiten wird erklärt wie "ADAC Fahrzeugtechnik" zu den Daten gelangt, die ab Seite 3 bis 9 zahlreiche E-Fahrzeuge + PlugIn-Hybride gegen Benziner und Diesel untereinander vergleichen. Diese Vergleiche sind detaillierter und sooo schlecht schneiden die "bösen" e-Mobile nicht ab. Besonders, wenn man "Strom mit 0,30 € (kWh)" einsetzt. Das sehr viele Käufer auf "hausgemachten Strom" zumindest teilweise zurückgreifen können, ist sicher mangels belastbarer statistisch relevanter Zahlen (bislang) nicht mit eingerechnet. Diesel - hier mit 1,19 €/l eingerechnet, ist inzwischen wohl bei dauerhaft 1,2x €/l angelangt, was die Distanz weiter verringert.

Viel interessanter - auch wegen der Kosten ist dieser ADAC-Artikel vom 20.06.2018 der mit Bastian Pfarrherr - Fachbereichsleitung Innovationsmanagement - Stromnetz Hamburg GmbH - in einem Interview : "Elektromobilität: Warum das Stromnetz intelligent werden muss" auf die künftigen Kosten eingeht :
ADAC hat geschrieben:"Den Ausbau werden die Kunden bezahlen"

Wer wird diesen Um- und Ausbau bezahlen?

Am Ende werden das die Kunden sein, über ihre Netzentgelte. Grundsätzlich haben sie irgendwann einmal einen Vertrag mit uns geschlossen, in dem steht, wie viel Strom der jeweilige Lieferant dem jeweiligen Endverbraucher maximal über unsere Stromleitung zur Verfügung stellen muss.

Wenn ein Kunde mehr Kapazität braucht, dann muss er diesen Ausbau bezahlen. Um diese Kosten so niedrig wie möglich zu halten, rüsten wir unsere Transformatoren um. Das erspart uns und unseren Kunden auch teure Tiefbaumaßnahmen, für die es derzeit in Hamburg sowieso kaum Kapazitäten gibt.

Hat der Strom bei einem Hamburger Elektroauto-Besitzer schon einmal nicht gereicht?

Jeder, der eine Ladeinfrastruktur für ein Elektroauto in seine Garage einbaut, muss das bei uns anmelden. Bisher haben wir alle Anträge genehmigt, es gibt ja auch noch nicht so viele Stromer. Was möglich ist, haben wir bei den Hamburger Verkehrsbetrieben und der Hamburger Hochbahn gezeigt.

Die wollen bis 2030 alle ihre Busse auf Strom umstellen. Dafür haben wir den Verbrauch der zehn Betriebshöfe optimiert und so die Anschlussleistung um ca. 50 Prozent senken können. Das funktioniert natürlich nicht mit Maximalleistung an jeder Säule, sondern mit einem intelligenten Lastmanagement, das die Ladestärke je nach Bedarf rauf- und runterregelt.
Wenn man Bastian Pfarrherr googelt stellt man fest "Dipl. Ing. Elektrotechnik, Energietechnik - Vattenfall Europe Netzservice" sollte schon wissen was er damit sagen möchte :
ADAC hat geschrieben:Jeder, der eine Ladeinfrastruktur für ein Elektroauto in seine Garage einbaut, muss das bei uns anmelden. Bisher haben wir alle Anträge genehmigt, es gibt ja auch noch nicht so viele Stromer. Was möglich ist, haben wir bei den Hamburger Verkehrsbetrieben und der Hamburger Hochbahn gezeigt.
Die wollen bis 2030 alle ihre Busse auf Strom umstellen. Dafür haben wir den Verbrauch der zehn Betriebshöfe optimiert und so die Anschlussleistung um ca. 50 Prozent senken können. Das funktioniert natürlich nicht mit Maximalleistung an jeder Säule, sondern mit einem intelligenten Lastmanagement, das die Ladestärke je nach Bedarf rauf- und runterregelt.

Gibt es Förderprogramme von Land oder Bund für die Aufrüstung privater Anschlüsse?

Wir haben eine Förderung beim Bund beantragt und gehen davon aus, dass wir ein Zuschuss-Programm auflegen können, für etwa 12.500 private Lademöglichkeiten. Weil es bei deren Einbau im Bestand große rechtliche Hürden gibt, dürfte das Geld vor allem an Neubauprojekte gehen.

Es sollen auch immer mehr öffentliche Ladesäulen entstehen. Geht deren Strombedarf von der Kapazität der umliegenden Häuser ab?

Wenn die Ladekapazität bei 11 oder 22 kW liegt, dann kommt der Strom normalerweise aus dem Niedrigspannungsnetz, stammt vom nächsten Transformator, verringert damit die zur Verfügung stehende Gesamtkapazität und reduziert deshalb die Leistung, die den Anwohnern zur Verfügung steht.

Bei Schnellladesäulen brauchen Sie einen direkten Anschluss ans Mittelspannungsnetz – und das wäre dann unabhängig vom Bedarf in der jeweiligen Gegend.

Ist das, was Sie in Hamburg vorhaben, auf andere Städte oder Regionen übertragbar?

Nicht unbedingt. Wir arbeiten in einer Metropole, die potenzielle Nachfrage nach Elektroautos ist höher als andernorts. Außerdem wohnen die Menschen sehr eng zusammen, das konzentriert auch die Stromnachfrage.

Auf dem Land sagen viele Netzbetreiber, dass sie schon mit dem Management Tausender Solaranlagen klargekommen sind – da würden auch ein paar E-Autos keinen großen Unterschied mehr machen.
Wie man hört - eine Entwicklung, welche sich an das Geschehen anpasst - von nichts kommt nichts - wo Kosten entstehen, werden sowohl Investitionen getätigt und es werden Arbeitsplätze in diesen neuen Bereichen entstehen. Arbeitsplätze die man eher nicht "auslagern" oder "automatisieren" kann. Disruptive Vorgänge lassen sich nicht einfach mal so stoppen. Die gesamte Automobilindustrie ist im Wandel begriffen. Das mag ja noch nicht jder begriffen haben, aber darauf nimmt Entwicklung wohl eher keine Rücksicht.

Noch eine "Grafik des Tages 19.07.2018" Quelle : FAZ "Auf diese E-Ato-Hersteller entfallen die meisten Prämien-Anträge" (Zwischenbilanz zum Antragsstand vom 30.06.2018 Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle)
FAZ hat geschrieben:Nur 17 Anträge für Brennstoffzellen-Autos

Seit rund zwei Jahren kann hierzulande jeder Käufer eines Autos mit alternativem Antrieb eine staatliche Prämie („Umweltbonus“) beantragen. Er beträgt 4000 Euro für reine Elektro-Autos und Brennstoffzellenfahrzeuge und 3000 Euro für Plug-in-Hybride. Wie die Infografik von Statista zeigt, entfallen seither die meisten Anträge dafür auf die Hersteller BMW und Volkswagen mit jeweils mehr als 10.000 Anträgen. Smart, Renault und Audi liegen im oberen vierstelligen Bereich. Mercedes-Benz und die vier asiatischen Hersteller Mitsubishi, Kia, Nissan und Hyundai liegen zwischen 3200 und 2500 Anträgen. Mit insgesamt rund 38.000 Anträgen liegen Autos mit reinem Batterieantrieb anteilsmäßig an der Spitze der Anträge, gefolgt von Plug-in-Hybriden. Brennstoffzellenfahrzeuge spielen mit 17 Anträgen in 2 Jahren so gut wie keine Rolle bei der Verteilung des Umweltbonus.(Gesamt 66.029)
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Ebiker » Fr 20. Jul 2018, 22:06

Kurz zusammengefaßt, E- Autu fahren wird noch viel teurer werden
Eines Tages werden Millionen Menschen die südliche Hemisphäre verlassen, um in der nördlichen Hemisphäre einzufallen. Und sie werden sie erobern, indem sie sie mit ihren Kindern bevölkern.
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Re: Elektroautos.

Beitragvon immernoch_ratlos » Fr 20. Jul 2018, 22:44

Ebiker hat geschrieben:Kurz zusammengefaßt, E- Autu fahren wird noch viel teurer werden
Ja - allerdings nur, wenn man auf dem "fossilen Auge" völlig blind ist. Kurz zusammengefasst, die "Obergrenze" des Individualverkehrs ist erreicht - gleichgültig welche Richtung der einschlägt. Wobei erschwerend die Probleme der Nebenwirkungen bei fossilen Kraftstoffen - dort wo die höchste Verkehrsdichte nun einmal herrscht - in den Städten - hinzukommen, was wiederum sehr für e-Mobilität spricht.

Die Tatsache, dass praktisch alle PKW-Hersteller versuchen ihre schwindenden Absatzzahlen durch etwas "Neues" zu ersetzen, zeigt wie unsinnig es ist hier einfach so weitermachen zu wollen.

Aber da müsste man überhaupt über die Sinnhaftigkeit von nimmer endendem Wachstum diskutieren.
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Ebiker » Sa 21. Jul 2018, 06:49

Und der Verkehrskollaps wird durch E- Autos verhindert ?
Eines Tages werden Millionen Menschen die südliche Hemisphäre verlassen, um in der nördlichen Hemisphäre einzufallen. Und sie werden sie erobern, indem sie sie mit ihren Kindern bevölkern.
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Re: Elektroautos.

Beitragvon immernoch_ratlos » Sa 21. Jul 2018, 08:28

Ebiker hat geschrieben:Und der Verkehrskollaps wird durch E- Autos verhindert ?
Falsche Fragestellung - wenn es den "Verkehrskollaps" irgendwo gibt, kann der Austausch der Antriebsenergie diesen nicht wirklich verändern.

Doch die unerfreuliche Zusammensetzung der Atemluft in Städten, lässt sich dadurch schon günstig verändern.

Selten lassen sich zwei unterschiedliche Probleme mit der "einen" Methode bekämpfen.

[Moderation: unsachliche Provokation entfernt]

Wenn schon dieses "Stehzeug" zum guten Gefühl bereitgehalten werden muss, dann ist ein kleines e-Mobil, welches die wenigen Fahrten zu bewältigen hat, gewiss die bessere Lösung. Was den "Sprit" angeht, wenn die fossile Energieumwandlung - die ja nur dann notwendig ist, wenn die Kiste nicht elektrisch angetrieben wird, ist auch genügend Strom in der Summe vorhanden. Auch das werden ich nicht noch einmal detailliert nachweisen. Ich befürchte manche würdest es einfach nicht lesen.

Nach meiner bescheidenen Meinung, muss beides geschehen. Der sinnlose Teil der nur "gefühlte" Teil individueller Mobilität (durch das teure eigene Stehzeug vor der Tür) muss durch Mehrfachnutzung - Carsharing z.B. autonomen elektrisch befeuerten Pendelverkehr u.ä. - nach und nach aus den Städten verschwinden. Wer nur Kurzpendler ist - auch diese Zahlen wurden hier schon häufig verlinkt - kann das in vielen Fällen diese Fahrten mit einem kleinen - auf seine Aufgabe angepassten e-Mobil, problemlos erledigen, wenn für ihn - für sie, andere Beförderungsmethoden nicht ausreichen. Das muss wohl jeder selbst entscheiden - was ist wichtiger, ein weitgehend ungenutztes Stehzeug oder andere erfreuliche Dinge die das Leben so bietet :rolleyes:

Für andere Aufgaben - mehr als Kurzstrecke mit wechselnden Zielorten - werden inzwischen Plug-In-Hybriden genutzt. Noch ist da die "Mischung" fossil / elektrisch. Einerseits kann damit die "Stadtluft" verbessert werden und die Reichweite ist wie gehabt "unendlich". Weiterer Vorteil - statt Energie beim Reduzieren der Geschwindigkeit zu vergeuden, fließt diese per Rekuperation in die kleine angepasste Batterie zurück. Übrigens auch während der "fossiler Phase". Dabei ist fossiler Treibstoff lediglich eine "Brückenlösung". Jedenfalls, solange, bis EE die notwendigen synthetischen Treibstoffe liefern. e-Mobilität ist eben nicht nur die Batterie im Fahrzeug.

Womit ich frech behaupte - e-Mobilität ist tatsächlich eine Lösung - allerdings wohl dann eher nicht, wenn man nur einfach +46 Millionen Verbrenner gegen e-Mobile austauscht.

[Moderation: unsachliche Provokation entfernt]
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Raskolnikof » Sa 21. Jul 2018, 11:51

Ebiker hat geschrieben:(20 Jul 2018, 23:06)

Kurz zusammengefaßt, E- Autu fahren wird noch viel teurer werden

Das ist nicht weiter schlimm und für die Umwelt nur vorteilhaft. [Moderation: unsachliche Provokation entfernt] Hauptsache, die Verbrenner verschwinden nach und nach von unseren Straßen. Gut fände ich, wenn beim heutigen Neukauf eines PKW mit Verbrennungsmotor eine Sondersteuer erhoben würde. :thumbup:
Stell dir vor die Liebe deines Lebens geht an dir vorbei
und du schaust auf dein Smartphone.

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