Elektroautos.

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immernoch_ratlos
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Re: Elektroautos.

Beitragvon immernoch_ratlos » Sa 23. Jun 2018, 16:37

PD hat geschrieben:Na bei deiner (Ein)Bildung wirst du doch ein Forum finden wo User deine Eingaben widerspruchslos hinnehmen .
Dein Weltbild besteht eh lediglich aus Fantasien . Wäre es nicht so würde man doch deine Kreationen lange umgesetzt haben .
Du musst halt tapfer sein dass du in diesem Land nichts zu sagen hast .Ist auch gut so.
Es ist immer wieder amüsant zu lesen wenn du Fakten und Tatsachen einfach ignorierst .
Vergleiche einfach nur die Zahlen bei den Neuzulassungen .
Müsste bei deiner angeblichen Allgemeinbildung doch möglich sein . Zur Allgemeinbildung gehört doch
zu erkennen dass Verbraucher sich aus nachvollziehbaren Gründen keine E Autos anschaffen .
Schön das Du PD so viel in diesem Land zu sagen hast. Du passt recht gut zu all denen, die sich für Fakten nicht wirklich interessieren. Damit passt Du recht gut in mein Weltbild - so sind Ignoranten nun einmal.

Sicher es gibt einen verhältnismäßig kleinen Bestand an reinen e-Mobilen - Anfang 2018 waren es erst einmal 53.861 - alle Hybriden zusammen 236.710 - im Sinn von reinem Elektroantrieb zählen "Plug-In-Hybride" das waren "nur" 44.419 Stück. Habe ich je etwas anderes behauptet :?:

Nun die Frage warum sind das so wenige :?: Eigentlich eine recht einfache Antwort, die Dir allerdings nicht einfällt, was mich und einige Andere hier, sicher nicht sehr verwundert. Eigentlich ein ganz simpler Grund, weil diese Entwicklung noch am Anfang steht. Darauf hättest Du allerdings selbst kommen können. Wenn es neue Entwicklungen gibt, können die ja wohl kaum von jetzt auf gleich mehrere Millionen betragen. Das hätte Dir ja auch selbst einfallen müssen.

Warum ist das so - nicht warum ist das Dir nicht selbst eingefallen - nein eher warum kaufen nicht plötzlich Millionen Menschen sofort eine solches Vehikel ? Weil dieser Markt sich zwar rasant entwickelt, aber wie alles erst mal einen Anfang hat und weil schlicht alle Hersteller noch dabei sind, ihre Produktion erst mal auf den Stand der Nachfrage zu bringen. Man würde schon gerne noch mehr verkaufen, als das bislang der Fall ist, kommt aber mit dem Liefern nicht nach : "Hier 10 wichtige Hersteller und deren Lieferfristen" Diese Grafik stammt aus
Quelle : FOCUS (15.02.2018) hat geschrieben:Stromer-Engpass - Wartezeit nicht nur bei Tesla: Die Elektroautos mit den längsten Lieferzeiten
Mit einer Lieferzeit von vier bis sechs Monaten liegt Tesla im Vergleich zu den etablierten Autobauern übrigens alles andere als schlecht. Denn es kann sogar bis zu einem Jahr dauern, ehe man den Schlüssel für sein Elektro-Schätzchen in Händen hält. Beim Smart ed zum Beispiel beträgt die Lieferzeit zehn bis zwölf Monate.

Es geht nicht nur um Angebot und Nachfrage
Allerdings ist die viel zitierte „starke Nachfrage“ nur die halbe Wahrheit für die teilweise sehr langen Produktionszeiten. Weitere Gründe sind sicher zum einen in dem Fertigungsvorgang an sich und dem Zusammenspiel mit den Zulieferern zu suchen. Mit dem Bau von Elektromobilen betritt man in vielen Bereichen der Produktionskette Neuland. Die Herstellung der Batterien kann ein Flaschenhals sein, genauso wie die Fertigung an sich: Die Hochvolt-Elemente bedingen ganz neue Abläufe, was die Betriebssicherheit angeht.
Also nicht weil die e-Mobile und "Plug-In-Hybride" keiner will, nein, weil die unterschiedlichen Hersteller schlicht nicht liefern können. Weitere Modelle - preiswert und erstmals an den Bedarf angepasst - wie z.B. der kleine "e.GO Life", kommen sind erst im 2. Quartal in Serienproduktion gegangen. Das alles weißt Du werter PD nicht oder ignorierst das absichtlich. Nun ja, wenn wundert das bei Deinem sonstigen Verhältnis zur Realität :rolleyes:

Auch andere Indikatoren weisen auf deutlich höhere Erwartungen der Automobilindustrie hin : Quelle : Automobil Produktion (12.09.2017)"Volkswagen fährt seine Investitionen in die Elektromobilität bis zum Jahr 2030 auf 20 Milliarden Euro hoch." Das tun die nur, weil sie Geld verbrennen wollen ? Eher wohl, weil die rechnen können :

i_r hat geschrieben:2008 1.436 e-Mobile am Start
2009 kamen gerade +16 weitere hinzu = 1.452 = + 1,11%
2010 kamen gerade +136 hinzu = 1.588 = + 9,37%
2011 + 719 = 2.307 = + 45,28%
2012 +2.234 = 4.541 = + 96,84 %
2013 +2.573 = 7.114 = + 56,66 %
2014 +5.042 = 12.156 = + 70,87 %
2015 +6.792 = 18.948 = + 55,87 %
2016 +6.554 = 25.502 = + 34,59 %
2017 +8.520 = 34.022 = + 33,41 %
2018 +19.839 =53.861 = +58,31 %

Zunahme Mittelwert : +46,23 % (seit 2008)

Vergleich 2008 Bestand = 1.436 - Anfang 2018 Bestand = 53.861 = + 3.750%
Diese Zahlen habe ich den WEB-Seiten des KBA entnommen. Ebenso der Anstieg des Bestandes von "Plug-In-Hybriden" (Bestand 2017 = 20.975 / 2018 44.419 = +23.444 = + 111,77%)

Wie jeder - außer Dir ? - erkennen kann, der Verlauf ist seit 10 Jahren positiv und mit einem Mittelwert von ca. 46% exponentiell. Im Durchschnitt hat sich der Bestand von in D angemeldeten e-Mobilen innerhalb von ~2,2 Jahren verdoppelt. Bei den "Plug-In-Hybriden" gab bereits eine Verdoppelung die weniger als ein Jahr benötigte. Welcher PKW-Typ kann das noch von sich behaupten ?

Die PKW Hersteller im In- und Ausland müssten "mit dem Klammerbeutel" gepudert sein oder einfach wie User "Positiv Denkender" die Welt sehen, um sich so ein Geschäft entgehen zu lassen. Deren Angebot liegt hinter der Nachfrage um Monate zurück. Auch das nicht wirklich eine Überraschung. Nocht sind die Automobilhersteller und besonders die Zulieferer mit dem Aufbau der neuen Produktionslinien beschäftigt.

Berücksichtigt man den tatsächlichen Bedarf an Ersatz von PKW, teilen sich diese Anschaffungen von Neufahrzeugen selbstverständlich die gesamten Verkaufszahlen und muss im rein zahlenmäßigen Vergleich geringer abschneiden. In einem ansonsten gesättigten Markt, derartige Steigerungen zu erzielen, ist auch, wenn die Zahlen im Vergleich zum totalen Bestand klein sind, ein wohl eher positives Signal eine beginnenden Veränderung. Besonders die rasche Zunahme der "Plug-In-Hybriden" - die ja keiner Reichweitenbeschränkung unterliegen (was ja bei der "Reichweitenangst" schon wichtig ist) - kann man deutlich mehr erwarten. Immerhin werden dort relativ kleine (nicht so teure) Batterien fällig und Motorbauer dürfen weiter Verbrenner bauen - die auch mit synthetischen Kraftstoffen zufrieden sein werden...

Noch sind die e-Mobile preislich in der "Oberliga" - das wird sich allerdings ändern, wenn z.B. China massiv in dieses Geschäft eintritt. Solange aber sowieso die Nachfrage das Angebot deutlich übersteigt, werden die Preise noch weiter oben bleiben.

Mal sehen was KBA Anfang 2019 zu berichten weiß - das und nur das - wird klären ob mein "Weltbild" in dieser Sache realitätsnah ist oder eben nicht.
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Re: Elektroautos.

Beitragvon immernoch_ratlos » Sa 23. Jun 2018, 16:41

Na Teeernte, ich dachte hier im Thema "Elektroautos" zu sein - wie man sich irren kann - ganz nebenbei hatte ich User Sundance angesprochen. Von Dir erwarte ich nur verwirrendes mit vielen Lachgesichtern - mit Letzterem warst Du diesmal sehr sparsam.... :p
Teeernte hat geschrieben:Ja Zweifel ist angesagt...........................................
...................................

Ich mach mal einen Strich drunter.
:D :D :D Gute Idee :thumbup:
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Teeernte » Sa 23. Jun 2018, 22:01

immernoch_ratlos hat geschrieben:(23 Jun 2018, 17:41)

Na Teeernte, ich dachte hier im Thema "Elektroautos" zu sein - wie man sich irren kann - ganz nebenbei hatte ich User Sundance angesprochen. Von Dir erwarte ich nur verwirrendes mit vielen Lachgesichtern - mit Letzterem warst Du diesmal sehr sparsam.... :p :D :D :D Gute Idee :thumbup:


An welcher Stelle kommst Du nicht mit ... //oder stimmst du zu ?

Die Roadmap E bedeutet jedoch gleichzeitig, dass im Jahr 2030 noch ein großer Anteil der (NEUEN) VW-Fahrzeuge mit einem Verbrennungsmotor angetrieben werden sollen. Ein Verbrennerverbot von 2030 an, wie es die Grünen fordern, hält VW damit wohl für unrealistisch
. Das wolltest Du hier sicher noch schreiben.. :D
Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D
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Re: Elektroautos.

Beitragvon JohnnyWeissmüller » Sa 23. Jun 2018, 23:37

Wer glaubt, ein E-Auto sei in näherer Zukunft alltagstauglich, der soll sich mal ein Formel-E-Rennen anschauen. Beim Boxenstopp tauscht der Fahrer das komplette Auto!
Die Akkus der ersten E-Autos werden sowas wie Druckerpatronen werden: Nach 5-8 Jahren sind sie platt und zum Preis eines neuen Akkus kriegt man auch fast ein neues Auto. Das durchschnittliche Alter der Autos auf Deutschlands Straßen beträgt 12-13 Jahre!
:p
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Teeernte » So 24. Jun 2018, 00:00

JohnnyWeissmüller hat geschrieben:(24 Jun 2018, 00:37)

Wer glaubt, ein E-Auto sei in näherer Zukunft alltagstauglich, der soll sich mal ein Formel-E-Rennen anschauen. Beim Boxenstopp tauscht der Fahrer das komplette Auto!
Die Akkus der ersten E-Autos werden sowas wie Druckerpatronen werden: Nach 5-8 Jahren sind sie platt und zum Preis eines neuen Akkus kriegt man auch fast ein neues Auto. Das durchschnittliche Alter der Autos auf Deutschlands Straßen beträgt 12-13 Jahre!
:p


VW will doch nur das Firmengeld "Ausgründen" und sucht einen plausiblen Grund...

Dabei entfallen 20 Milliarden Euro auf die "Industrialisierung der Elektromobilität", wie es heißt. 50 Milliarden Euro will VW für "langfristige strategische Partnerschaften für China, Europa und Nordamerika" zur Batterieproduktion ausgeben.


70 Mrd Eu....ins Ausland. Wie macht man im Ausland ein KLEINES Vermögen ?

....in dem man ein Grosses mitbringt... :thumbup: Irgend eine Bank wird das Geld schon VERNICHTEN.
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Re: Elektroautos.

Beitragvon JohnnyWeissmüller » So 24. Jun 2018, 00:13

Teeernte hat geschrieben:(24 Jun 2018, 01:00)

VW will doch nur das Firmengeld "Ausgründen" und sucht einen plausiblen Grund...



70 Mrd Eu....ins Ausland. Wie macht man im Ausland ein KLEINES Vermögen ?

....in dem man ein Grosses mitbringt... :thumbup: Irgend eine Bank wird das Geld schon VERNICHTEN.

Was die etablierten Autohersteller bisher machen, ist taktieren und mauern. Man will sich alle Optionen offen halten und dabei nicht so viel Geld verbrennen wie Tesla.
Die Akku-Technologie macht ständig Fortschritte. Wer heute einen Akku kauft, hat morgen ein Stück veraltete Technik am Bein und die Dinger sind ziemlich schwer und teuer.
Außerdem sind die Asiaten Quasi-Monopolisten bei der Akku-Entwicklung und auch bei der Fertigung.
Da liegt ein fetter Brocken Wertschöpfung nicht in den Händen der Autohersteller.
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Re: Elektroautos.

Beitragvon H2O » So 24. Jun 2018, 08:18

JohnnyWeissmüller hat geschrieben:(24 Jun 2018, 01:13)

Was die etablierten Autohersteller bisher machen, ist taktieren und mauern. Man will sich alle Optionen offen halten und dabei nicht so viel Geld verbrennen wie Tesla.

...


Aus meiner Sicht eine sehr vernünftige Strategie. Denn noch immer ist nicht absehbar, welches Antriebskonzept den Massenmarkt beherrschen wird. Wer dabei mit vollem Einsatz auf das falsche Pferd gesetzt hat, der hat seine persönliche Zukunft verspielt.

Mein Tipp: Hybrid mit 50 km Batterierreichweite und CNG-Antrieb aus erneuerbaren Energien. Vielleicht noch Brennstoffzellen anstelle Verbrennungsmotor, wenn sich auf dem Gebiet noch etwas rühren sollte. Aber Haus und Hof verwette ich für den Tipp nicht. :cool:
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Re: Elektroautos.

Beitragvon immernoch_ratlos » So 24. Jun 2018, 08:50

H2O hat geschrieben:Aus meiner Sicht eine sehr vernünftige Strategie. Denn noch immer ist nicht absehbar, welches Antriebskonzept den Massenmarkt beherrschen wird. Wer dabei mit vollem Einsatz auf das falsche Pferd gesetzt hat, der hat seine persönliche Zukunft verspielt.
Mein Tipp: Hybrid mit 50 km Batterierreichweite und CNG-Antrieb aus erneuerbaren Energien. Vielleicht noch Brennstoffzellen anstelle Verbrennungsmotor, wenn sich auf dem Gebiet noch etwas rühren sollte. Aber Haus und Hof verwette ich für den Tipp nicht. :cool:
Das sehe ich nahezu ganz genauso - einziger Unterschied (jedenfalls bislang) - nur wenn die dann verfügbare Brennstoffzelle, preiswert wie der e-Motor / Generator sein wird und ebenso unempfindlich gegen alles was einem Fahrzeug im Fahrbetrieb widerfährt, hat dieser Wandler eine Chance.

Am Ende läuft alles darauf hinaus wie kann man "Sonne in den Tank packen" und diese kostbare Energie möglichst verlustfrei nutzen. Was bereits existiert, lässt sich ja schon mal in ca. 44tausend "Plug- In - Hybriden" (hoffentlich alles serielle Hybriden) nutzen. Nicht verwunderlich, wenn vernünftige Menschen auf diesen Typ umsteigen. Eine clevere Kombination des Machbaren. Die zweite Gruppe fährt reine e-Mobile. Ganz offensichtlich reicht denen die Verwendbarkeit in ihrem Umfeld aus. So stellt sich längst ein "Mix" ein, den zwar immer noch rückständige Verbrenner "anführen" wird - doch das ist erst einmal gut so - noch kann weder die Fahrzeugindustrie überhaupt die erforderlichen Mengen produzieren, noch müssen schon der Arbeitsplätze wegen, die etablierten Bänder einfach weiterlaufen. Da dort die Zahl der höchst flexiblen Roboter weiter zunimmt, wird die Umstellung auf eine neue Produktion dadurch immer problemloser. Innerhalb "Industrie 4.0" "sprechen" diese Maschinen auch zunehmend die selbe Sprache. Die Frage ist allerdings, wer wird über die notwendigen Kapazitäten verfügen ? Das Beispiel PV-Module sollte als Warnung ausreichen - wer hat die Entwicklung angestoßen - und wer bedient heute die Welt ?

Die Einzigen, die sichtlich zurückbleiben, sind gewisse Menschen, die schlicht mit größeren Veränderungen nicht klarkommen. Das war schon bei den "Webern" in GB anno Tobak so, die gibt es immer und wird es immer geben - damit muss der Rest leider leben... :p
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Re: Elektroautos.

Beitragvon H2O » So 24. Jun 2018, 09:07

immernoch_ratlos hat geschrieben:(24 Jun 2018, 09:50)
...

...

...Menschen, die schlicht mit größeren Veränderungen nicht klarkommen. Das war schon bei den "Webern" in GB anno Tobak so, die gibt es immer und wird es immer geben - damit muss der Rest leider leben... :p


Na ja, in etwa sind wir ja alle lernwillig; manche von uns brauchen dazu etwas länger. :cool:
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Positiv Denkender » So 24. Jun 2018, 11:24

immernoch_ratlos hat geschrieben:(23 Jun 2018, 17:37)

Schön das Du PD so viel in diesem Land zu sagen hast. Du passt recht gut zu all denen, die sich für Fakten nicht wirklich interessieren. Damit passt Du recht gut in mein Weltbild - so sind Ignoranten nun einmal.

Sicher es gibt einen verhältnismäßig kleinen Bestand an reinen e-Mobilen - Anfang 2018 waren es erst einmal 53.861 - alle Hybriden zusammen 236.710 - im Sinn von reinem Elektroantrieb zählen "Plug-In-Hybride" das waren "nur" 44.419 Stück. Habe ich je etwas anderes behauptet :?:

Nun die Frage warum sind das so wenige :?: Eigentlich eine recht einfache Antwort, die Dir allerdings nicht einfällt, was mich und einige Andere hier, sicher nicht sehr verwundert. Eigentlich ein ganz simpler Grund, weil diese Entwicklung noch am Anfang steht. Darauf hättest Du allerdings selbst kommen können. Wenn es neue Entwicklungen gibt, können die ja wohl kaum von jetzt auf gleich mehrere Millionen betragen. Das hätte Dir ja auch selbst einfallen müssen.

Warum ist das so - nicht warum ist das Dir nicht selbst eingefallen - nein eher warum kaufen nicht plötzlich Millionen Menschen sofort eine solches Vehikel ? Weil dieser Markt sich zwar rasant entwickelt, aber wie alles erst mal einen Anfang hat und weil schlicht alle Hersteller noch dabei sind, ihre Produktion erst mal auf den Stand der Nachfrage zu bringen. Man würde schon gerne noch mehr verkaufen, als das bislang der Fall ist, kommt aber mit dem Liefern nicht nach : "Hier 10 wichtige Hersteller und deren Lieferfristen" Diese Grafik stammt aus Also nicht weil die e-Mobile und "Plug-In-Hybride" keiner will, nein, weil die unterschiedlichen Hersteller schlicht nicht liefern können. Weitere Modelle - preiswert und erstmals an den Bedarf angepasst - wie z.B. der kleine "e.GO Life", kommen sind erst im 2. Quartal in Serienproduktion gegangen. Das alles weißt Du werter PD nicht oder ignorierst das absichtlich. Nun ja, wenn wundert das bei Deinem sonstigen Verhältnis zur Realität :rolleyes:

Auch andere Indikatoren weisen auf deutlich höhere Erwartungen der Automobilindustrie hin : Quelle : Automobil Produktion (12.09.2017)"Volkswagen fährt seine Investitionen in die Elektromobilität bis zum Jahr 2030 auf 20 Milliarden Euro hoch." Das tun die nur, weil sie Geld verbrennen wollen ? Eher wohl, weil die rechnen können :

Diese Zahlen habe ich den WEB-Seiten des KBA entnommen. Ebenso der Anstieg des Bestandes von "Plug-In-Hybriden" (Bestand 2017 = 20.975 / 2018 44.419 = +23.444 = + 111,77%)

Wie jeder - außer Dir ? - erkennen kann, der Verlauf ist seit 10 Jahren positiv und mit einem Mittelwert von ca. 46% exponentiell. Im Durchschnitt hat sich der Bestand von in D angemeldeten e-Mobilen innerhalb von ~2,2 Jahren verdoppelt. Bei den "Plug-In-Hybriden" gab bereits eine Verdoppelung die weniger als ein Jahr benötigte. Welcher PKW-Typ kann das noch von sich behaupten ?

Die PKW Hersteller im In- und Ausland müssten "mit dem Klammerbeutel" gepudert sein oder einfach wie User "Positiv Denkender" die Welt sehen, um sich so ein Geschäft entgehen zu lassen. Deren Angebot liegt hinter der Nachfrage um Monate zurück. Auch das nicht wirklich eine Überraschung. Nocht sind die Automobilhersteller und besonders die Zulieferer mit dem Aufbau der neuen Produktionslinien beschäftigt.

Berücksichtigt man den tatsächlichen Bedarf an Ersatz von PKW, teilen sich diese Anschaffungen von Neufahrzeugen selbstverständlich die gesamten Verkaufszahlen und muss im rein zahlenmäßigen Vergleich geringer abschneiden. In einem ansonsten gesättigten Markt, derartige Steigerungen zu erzielen, ist auch, wenn die Zahlen im Vergleich zum totalen Bestand klein sind, ein wohl eher positives Signal eine beginnenden Veränderung. Besonders die rasche Zunahme der "Plug-In-Hybriden" - die ja keiner Reichweitenbeschränkung unterliegen (was ja bei der "Reichweitenangst" schon wichtig ist) - kann man deutlich mehr erwarten. Immerhin werden dort relativ kleine (nicht so teure) Batterien fällig und Motorbauer dürfen weiter Verbrenner bauen - die auch mit synthetischen Kraftstoffen zufrieden sein werden...

Noch sind die e-Mobile preislich in der "Oberliga" - das wird sich allerdings ändern, wenn z.B. China massiv in dieses Geschäft eintritt. Solange aber sowieso die Nachfrage das Angebot deutlich übersteigt, werden die Preise noch weiter oben bleiben.

Mal sehen was KBA Anfang 2019 zu berichten weiß - das und nur das - wird klären ob mein "Weltbild" in dieser Sache realitätsnah ist oder eben nicht.

Danke dass du im Prinzip meine Ansichten bestätigst . Besonders darin weil du bestätigst ,die Zeit wäre für E Autos nicht reif .
Genau darum geht es . Es geht um jetzt um die nächsten Jahre und um die vergangenen Jahre .Es geht um die Menschen
die sich vor einigen Jahren ein Auto Diesel oder Benziner gekauft haben. Es geht nicht um 2050 ,was bis dahin ist weißt weder du noch andere .Es bleibt dir natürlich überlassen lediglich
im Übermorgen zu leben . Es geht um jetzt ,und um die Jahre davor . Es geht darum was ein Autokäufer heute am Markt
angeboten bekommt es geht darum was die Autokäufer bisher angeboten bekommen haben und es geht darum was der Autofahrer
jetzt und in einem überschaubaren Zeitraum für Möglichkeiten hat. Nicht was 2030 oder 50 ist . E Autos gehören aus vielerlei bekannten Gründen nicht zu den Möglichkeiten. Wichtigste Gründe 1. zu wenige Ladestationen im Lande
auch wenn du dies ständig bestreitest . 2. E Autos sind zu teuer und haben nicht bewiesen, dass sie ähnlich robust sind wie
Diesel oder Benziner . 3. Die Stromversorger wären nicht in der Lage in Kürze die Stromversorgung zu gewährleisten .
4. Die Ladezeiten sind im Vergleich zu den Tankzeiten von Diesel oder Benzinern viel zu lange .
Sicher alles Gründe warum der Absatz von E angetriebenen Autos weit hinter den Planzahlen liegt .
Fachleute sagen übereinstimmend , dass die gesetzten Ziele bei den Zulassungen von E Autos bis 2025 nicht eingehalten werden
können . Da nützt es wenig wenn du das Gegenteil behauptest . Sicher hast du deinen rollenden Toaster bereits in der Garage stehen .
Viel Spaß damit vor allem beim Aufladen der Batterien, vor allem beim Zurücklegen längerer Strecken .
Demnächst muss ich mal wieder München besuchen . Einmal tanken bedeutet ca 10 Minuten Zeitverlust .
Aufladen eines E Autos nach heutigen Stand bedeuten mindestens 3 -4 Stopps damit stundenlange Ladezeiten ,vorausgesetzt man findet eine Ladestation . Fantasieren darfst du trotzdem weiter . Irgendwas musst du ja auch tum um deine Provision zu sichern .
Bei dem niedrigen Anteil von E Fahrzeugen kann man die prozentuale Zunahme höchstens als Witz bezeichnen .
Übrigens das die Entwicklung von E Autos am Anfang stehen habe ich nie bestritten sondern bestätigt . Deshalb hinkt der
Absatz ja auch weit hinter den Planzahlen .Nur bis die Entwicklung abgeschlossen ist (wenn es überhaupt dazu kommt )
bleiben halt nur Kraftstoff angetriebene Modelle . Jetzt wollen die Menschen Auto fahren. Ein chinesischer E Autohersteller
hatte für 2018 die Fertigstellung einer Montagehalle für E Modelle in unserem BL geplant .Bisher ist für diese Halle nicht einmal
der Grundstein gelegt worden. Vermutungen besagen dass sich die Chinesen völlig von diesem Plan verabschieden .
Geld verbrennen die Autohersteller die heute allein E Modelle produzieren .Musk Aktie lässt grüßen .
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Re: Elektroautos.

Beitragvon immernoch_ratlos » So 24. Jun 2018, 20:40

Tja wieder mal eine Häufung von sinnlos aneinandergereihten Feststellungen, für die Du keinerlei Belege, dass außer Dir noch irgendwer so denkt, bzw. einige davon erweisen sich eindeutig und das auch wissenschaftlich fundiert, als erkennbar falsch - von Dir schlicht aus der Luft gegriffen.

Auch zeigst Du überdeutlich wie wenig Du den fachlichen Teil tatsächlich begreifst. Durch permanentes Wiederholen von teilweise grobem Unsinn, wird daraus keine Tatsache.

Besonders unbegreiflich scheinen Dir die sehr hohen, gerade sprunghaft angestiegenen Verkaufszahlen. Jeder der eine solche Ware in seinem Portfolio hat, wird alles daransetzen, dass dies auch so bleibt. Tatsächlich geben alle in- und ausländischen PKW-Hersteller inzwischen Million aus um überhaupt im Geschäft zu bleiben. VW "fährt seine Investitionen bis 2030 auf 20 Milliarden €uro hoch" - glaubst Du im Ernst, die würden das tun, wenn sie sich nicht eine ordentliches Geschäft und das weltweit davon versprechen ?

Das Firmen - die ja auch Verträge mit ihren Zulieferern benötigen - Jahre im voraus - 2030 ist gerade noch knappe 12 Jahre entfernt - planen und nicht wie Du Dir das anscheinend vorstellst - morgens nach dem Frühstück planen was sie mit dem Tag und der Produktion anfangen wollen.

Außer Dir hat niemand - jedenfalls ich nichts über das Jahr 2050 ausgesagt.
PD hat geschrieben:Es geht nicht um 2050 ,was bis dahin ist weißt weder du noch andere .Es bleibt dir natürlich überlassen lediglich
im Übermorgen zu leben . Es geht um jetzt ,und um die Jahre davor
Ein weitere unsinnigen Behauptung die nichts mit der Realität zu tun hat. Selbstverständlich geht es um die nächsten Jahre. Bei der Betrachtung von Entwicklungen - genau das habe ich (selbstverständlich nicht für Dich) getan, zeigt sich wie eine Entwicklung verlaufen ist und wie eine fixe Prognose aussehen wird.

Traditionell werden die Kapazitäten in einer Fließlinie einmalig für die gesamte Lebensdauer einer Modellreihe festgelegt. Das schließt langfristige Planung selbstverständlich mit ein. Das Problem sind die "just in time" Festlegungen. Das muss im Detail vorausgeplant werden. Ganze Wissenschaftszweige beschäftigen sich damit... und Du legst einfach mal fest "Es geht um jetzt" - wie lächerlich ist das denn :?:
Albert Einstein hat geschrieben:Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.
Da halten 3D-Druck auch oder gerade in der Autoindustrie Einzug - Additive Fertigung - Aus Just-in-time wird on-demand - diese Industrie ist mitten im Umbruch (nicht nur diese !)

Die E-Mobilität nimmt längst Einfluss auf das Ersatzteilgeschäft - E-Mobilität wird die Autoindustrie revolutionieren. Rückläufige Absatzzahlen bei Diesel, die Substitution durch Benzin­, Hybrid­ oder rein elektrisch betriebene Fahrzeuge stellen die Fahrzeugindustrie und vor allem die Motorenwerke vor immense Herausforderungen – und zwar von der Programmplanung bis zu Anpassung der Produktionsaufträge.

"E-Mobilität führt zu einer Reduzierung der Ersatzteile. Ein Verbrennungsmotor hat mehr als 1.400 Einzelteile, ein E-Motor nur etwa 210. E-Fahrzeuge sind durch eine andere Konstruktion und geringere Fahrleistungen weniger reparaturanfällig und müssen seltener in die Werkstatt." Meine nicht ich sondern führende Logistikunternehmen, die längst dabei sind sich auf diesen Boom einzustellen, den Du selbstverständlich in Deiner Verblendung nicht sehen willst.

Eigentlich interessieren mich nicht Deine an den Haaren herbeigezogenen "Scheinargumente" sondern vernünftig geäußerte Kritik an dem was man mit wenig Nachsuche problemlos zu den Fakten im WEB finden kann.
"Wenn der Wind der Veränderung weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen." (aus China)
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Positiv Denkender » Mo 25. Jun 2018, 08:04

immernoch_ratlos hat geschrieben:(24 Jun 2018, 21:40)

Tja wieder mal eine Häufung von sinnlos aneinandergereihten Feststellungen, für die Du keinerlei Belege, dass außer Dir noch irgendwer so denkt, bzw. einige davon erweisen sich eindeutig und das auch wissenschaftlich fundiert, als erkennbar falsch - von Dir schlicht aus der Luft gegriffen.

Auch zeigst Du überdeutlich wie wenig Du den fachlichen Teil tatsächlich begreifst. Durch permanentes Wiederholen von teilweise grobem Unsinn, wird daraus keine Tatsache.

Besonders unbegreiflich scheinen Dir die sehr hohen, gerade sprunghaft angestiegenen Verkaufszahlen. Jeder der eine solche Ware in seinem Portfolio hat, wird alles daransetzen, dass dies auch so bleibt. Tatsächlich geben alle in- und ausländischen PKW-Hersteller inzwischen Million aus um überhaupt im Geschäft zu bleiben. VW "fährt seine Investitionen bis 2030 auf 20 Milliarden €uro hoch" - glaubst Du im Ernst, die würden das tun, wenn sie sich nicht eine ordentliches Geschäft und das weltweit davon versprechen ?

Das Firmen - die ja auch Verträge mit ihren Zulieferern benötigen - Jahre im voraus - 2030 ist gerade noch knappe 12 Jahre entfernt - planen und nicht wie Du Dir das anscheinend vorstellst - morgens nach dem Frühstück planen was sie mit dem Tag und der Produktion anfangen wollen.

Außer Dir hat niemand - jedenfalls ich nichts über das Jahr 2050 ausgesagt. Ein weitere unsinnigen Behauptung die nichts mit der Realität zu tun hat. Selbstverständlich geht es um die nächsten Jahre. Bei der Betrachtung von Entwicklungen - genau das habe ich (selbstverständlich nicht für Dich) getan, zeigt sich wie eine Entwicklung verlaufen ist und wie eine fixe Prognose aussehen wird.

Traditionell werden die Kapazitäten in einer Fließlinie einmalig für die gesamte Lebensdauer einer Modellreihe festgelegt. Das schließt langfristige Planung selbstverständlich mit ein. Das Problem sind die "just in time" Festlegungen. Das muss im Detail vorausgeplant werden. Ganze Wissenschaftszweige beschäftigen sich damit... und Du legst einfach mal fest "Es geht um jetzt" - wie lächerlich ist das denn :?:Da halten 3D-Druck auch oder gerade in der Autoindustrie Einzug - Additive Fertigung - Aus Just-in-time wird on-demand - diese Industrie ist mitten im Umbruch (nicht nur diese !)

Die E-Mobilität nimmt längst Einfluss auf das Ersatzteilgeschäft - E-Mobilität wird die Autoindustrie revolutionieren. Rückläufige Absatzzahlen bei Diesel, die Substitution durch Benzin­, Hybrid­ oder rein elektrisch betriebene Fahrzeuge stellen die Fahrzeugindustrie und vor allem die Motorenwerke vor immense Herausforderungen – und zwar von der Programmplanung bis zu Anpassung der Produktionsaufträge.

"E-Mobilität führt zu einer Reduzierung der Ersatzteile. Ein Verbrennungsmotor hat mehr als 1.400 Einzelteile, ein E-Motor nur etwa 210. E-Fahrzeuge sind durch eine andere Konstruktion und geringere Fahrleistungen weniger reparaturanfällig und müssen seltener in die Werkstatt." Meine nicht ich sondern führende Logistikunternehmen, die längst dabei sind sich auf diesen Boom einzustellen, den Du selbstverständlich in Deiner Verblendung nicht sehen willst.

Eigentlich interessieren mich nicht Deine an den Haaren herbeigezogenen "Scheinargumente" sondern vernünftig geäußerte Kritik an dem was man mit wenig Nachsuche problemlos zu den Fakten im WEB finden kann.


Mich interessieren deine Vorhersagen auch nicht .Es geht um jetzt auch wenn du diese Zeit überspringen willst .
Es geht darum das die E Mobilität momentan weder ausgereift ist noch irgendwo bewiesen hat das diese Autos eine
Lebensdauer haben wie Diesel oder Benziner .Wenn du dich mit dem befassen willst was in 20 sein könnte überlasse ich dir diese
Zeit gerne .Mir geht es um jetzt denn jetzt sollen Millionen Autofahrer vom Autofahren ausgeschlossen werden und
jetzt werden vor allem Dieselkäufer, die sich ein vom Staat zugelassenes Auto gekauft haben faktisch enteignet .
Die Stadt Bremen hat deine These E Autos wären weniger reparaturanfällig widerlegt .
Der geringe Anteil von E Autos wurde damit begründet ,dass die Anschaffungskosten zu hoch seien und die Ausfallquote
3X höher ist wie bei Kraftstoff angetriebenen .
Verblendeter als Du geht nicht . Du blendest doch alles aus und laberst nur was sein könnte nicht was ist .
Dein eingestellter Link ist genauso Blödsinnig denn die Blaue Plakette wird vom Bundesverkehrsministerium abgelehnt .
Das ist nicht an den Haaren herbeigezogen, sondern deine Behauptung die blaue Plakette wird eingeführt ist eine Falschbehauptung.
Selbstverständlich geht es um die jetzigen Autofahrer nicht um die in 10 oder 20 Jahren .
Deine Prognosen für die Zukunft kannst du Selbstdarsteller dir an dein Hutkrempe stecken .
Es sei denn die heutigen ca 45 Millionen Autofahrer interessieren dich nicht . Was langfristig geplant ist überlasse ich Fachleuten .
Wenn ich heute einkaufe muss ich aus dem Verfügbaren Angebot wählen .Da nützt mir nichts wenn ich auf die
Produktplanung in 10 20 0der mehr Jahren warte .Bis dahin wäre ich verhungert und verdurstet .
Bleibt noch anzuführen der von dir behauptetet Boom bei E Autos ist nachweislich weit hinter den Planungen .
Kannst du überall lesen .
immernoch_ratlos
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Re: Elektroautos.

Beitragvon immernoch_ratlos » Mo 25. Jun 2018, 10:18

Lieber PD, ob es Dir irgendwann einmal gelingt meine äußerst bescheidene eigene Meinung von dem was ich lediglich zitiere zu trennen, weil ich diese Fachkompetenz für anschaulich und als gute Beweisführung ansehe, wissen die Götter.

Das UBA (Umweltbundesamt) "ist Deutschlands zentrale Umweltbehörde und forscht, berät und informiert zu zahlreichen Fragen des Umweltschutzes". Wenn ich diese Behörde zitiere, muss deren Darstellung Dir nicht gefallen, doch hoffentlich nicht nur ich, schreibe denen mehr Fachkompetenz zu, als allem, was da in dieser Hinsicht von Dir zu lesen ist.

Das E-Mobile - schon weil die Anzahl der meist beweglichen Teile 1.400 zu 210 = 6,7fache - das vermuten lässt (wenn Logik Vorrang geniest), hat sich in der nun 10jährigen Praxis bewährt. Das Argument stammt übrigens aus dem Logistikbereich, dort bereitet man sich selbstverständlich auf die bereits laufenden Veränderungen vor. Keine Ahnung was die Stadt Bremen dazu vermeldet, ein Link zu diesen Ergebnissen wäre da sicher hilfreich gewesen.

Hier geht es nicht um die Leiden der betrogenen Diesel-PKW Eigentümer, sondern um begründbare Vor- aber auch Nachteile von Elektroautos. Das Einstellen von Links geschieht im übrigen wegen deren Inhalte. Auch wenn der von Deiner werten Meinung deutlich abweicht, ist allenfalls Deine Bemerkung das Verlinken sei "blödsinnig" - übrigens ein Adjektiv - ist nun wirklich blödsinnig. Eine Information zu geben, kann wohl kaum blödsinnig sein. Auch dann nicht, wenn Dir der Inhalt nicht "schmeckt".

Nirgendwo behaupte ich, es werde eine oder gar zwei blaue Plaketten eingeführt. Doch auch wenn das Verkehrsministerium der Idee ghegenwärtig noch ablehnend gegenübersteht, muss das nicht so bleiben. Noch ist ja der Termin den das Bundesverwaltungsgerichtsurteil beinhaltet (in 2019) nicht erreicht. Sollten sich die Befahrverbote nach dem Hamburger Muster mehren, wird auch das Bundesverkehrsministerium - das ja auch durch Sanktionen welche sie die EU verhängt hat - unter wachsendem Druck steht, sich etwas einfallen lassen müssen um Recht und Ordnung zu wahren. Das ist eher nicht an den "Haaren herbeigezogen", was sich allerdings für Teile Deiner seltsamen Argumentation tatsächlich sagen lässt.

Deine Idee, mir all diese Fakten als persönliche Erfindungen anzulasten, ist durch entsprechende Beweise (das dies fremde Meinungen sind) längst und nahezu nach jedem Deiner Beiträge ad absurdum geführt.

Bei den "jetzigen Autofahrern" - also eher bei allen derzeitigen Autoeigentümern, hat die Möglichkeit, sich ein e-Mobil anzuschaffen, absolut nichts mit deren Problemen die aus den Dieselbetrügereien entstanden sind, zu tun. Diesen unsinnigen Zusammenhang stellst lediglich Du immer wieder her. Niemand wird gezwungen sich überhaupt irgend ein bestimmtes Gefährt zu kaufen. Nach wie vor ist die Auswahl an in- und ausländischen Fabrikaten aller Antriebsarten groß genug um jedem "sein" Wunschgefährt zu bieten.

Doch mit rasanter Zunahme - seit zehn Jahre im Durchschnitt über mehr als 46 Prozent bei e-Mobilen (PKW) zuletzt 58,31% von 2017 bis 2018 und gar 111% in nur einem Jahr bei den "Plug-In-Hybriden", zeigen doch allein in diesen beiden Segmenten nahezu 100tausend (98.280) freiwillige Käufer, haben bereits diese Antriebsformen bevorzugt. Das es noch nicht deutlich mehr sein können, ist der Tatsache geschuldet, alle beteiligten Firmen bauen ihre eigene Produktion dieser Antriebsformen erst noch auf und haben erhebliche Lieferfristen.

Das in HEUTE schon so und keiner muss dafür 20 Jahre abwarten. Wenn das (besonders das ausländische) Angebot größer wird - das ist zu befürchten, wird dieser Zuwachs auf immer größer werdender Basis erfolgen. Beim Geld nennt man diese Entwicklung "Zinseszins" - also mathematisch ein "Exponentieller Verlauf" - hier der Verkaufszahlen.

Lässt sich ja zu Beginn 2019 (im Januar veröffentlicht das KBA jährlich diese Informationen) ja einfach nachprüfen ob der bisherige Zehnjahresdurchschnitt (46,23%/a) wieder erreicht wird oder ob die Zunahme von 2017 / 2018 die immerhin bei 58,31% (KBA Zahlen !) unterschritten werden. Das es teilweise erhebliche Schwankungen gibt habe ich ja nicht unterschlagen. Dennoch hat es für einen Durchschnitt von ca. 46% gereicht.

Ich bin mal "mutig" und beziffere die Erhöhung an Hand des genannten Durchschnitts. Also ein Plus von 46% (bezogen auf den Stand von 01/2018 53.861 =+24.901) für den Wert den das KBA ja veröffentlichen wird. Mit dieser Veröffentlichung wird sich zeigen ob und wie weit ich mit der Annahme es seien dann ~78.762 reine Elektrofahrzeuge, danebenliege. Esi st keine Schande sich tatsächlichen Fakten zu beugen....

Der Trend bei "Plug-In-Hybriden" (nur diese !) lag für 2017 / 2018 bei +111,77% - sollte der sich bei 100% bewegen, wären 01/2019 statt 44.419 dieser Fahrzeuge ca. 88tausend zu vermelden.

Schauen wir mal wie weit ich in ca. 7 Monaten daneben liege.

Was dabei "heute" korrekte 46,5 Millionen PKW-Eigener denken, ist völlig unerheblich oder kannst Du belastbare Nachweise, die über deine bloßen Vermutungen hinausgehen beibringen :?: Was allerdings sämtliche Automobilhersteller in diese Zukunft NACHWEISBAR investieren, zeigt welche hohe Erwartungen die gesamte Branche - und das einschließlich und besonders die Zulieferer - haben. Würden sich die dt. Hersteller nach Deiner Meinung richten, wären sie bald weg vom Fenster.

Im übrigen hat ganz offensichtlich auch Politik erhebliches Interesse an diesen Veränderungen. Auch das ist problemlos nachprüfbar. Nichts ist da "an den Haaren herbeigezogen" - das zu behaupten ist nur dein hilfloser Versuch Deine Meinung mehr Gewicht zu verleihen. Sehr durchsichtig, es sei denn, man beschränkt sich auf Deine Darstellung der Vorgänge. All das was Du hier behauptest, hätte ausgezeichnet in die Zeit, als noch Kutschen die "Mobilität" bestimmten, gepasst. Auch da gab es genügend Menschen, die sich dem sichtbaren Fortschritt verweigerten. Nicht das dies irgendetwas verändert hätte. Inzwischen gibt es allein in D ja ca. 46,5 Millionen PKW und weitere Millionen KFZ im Transportbereich.

Was Du mit "überall lesen" meinst, solltest Du auch wenigstens einmal mit einem vernünftigen Link unterfüttern. Leider warte nicht nur ich seit langem auf solchen belastbaren Fakten die nicht nur Deiner Fantasie zuzuschreiben sind.

Hier noch zum besseren Verständnis Deine Sicht der Dinge :
PD hat geschrieben:Mich interessieren deine Vorhersagen auch nicht .Es geht um jetzt auch wenn du diese Zeit überspringen willst .
Es geht darum das die E Mobilität momentan weder ausgereift ist noch irgendwo bewiesen hat das diese Autos eine
Lebensdauer haben wie Diesel oder Benziner .Wenn du dich mit dem befassen willst was in 20 sein könnte überlasse ich dir diese
Zeit gerne .Mir geht es um jetzt denn jetzt sollen Millionen Autofahrer vom Autofahren ausgeschlossen werden und
jetzt werden vor allem Dieselkäufer, die sich ein vom Staat zugelassenes Auto gekauft haben faktisch enteignet .
Die Stadt Bremen hat deine These E Autos wären weniger reparaturanfällig widerlegt .
Der geringe Anteil von E Autos wurde damit begründet ,dass die Anschaffungskosten zu hoch seien und die Ausfallquote
3X höher ist wie bei Kraftstoff angetriebenen .
Verblendeter als Du geht nicht . Du blendest doch alles aus und laberst nur was sein könnte nicht was ist .
Dein eingestellter Link ist genauso Blödsinnig denn die Blaue Plakette wird vom Bundesverkehrsministerium abgelehnt .
Das ist nicht an den Haaren herbeigezogen, sondern deine Behauptung die blaue Plakette wird eingeführt ist eine Falschbehauptung.
Selbstverständlich geht es um die jetzigen Autofahrer nicht um die in 10 oder 20 Jahren .
Deine Prognosen für die Zukunft kannst du Selbstdarsteller dir an dein Hutkrempe stecken .
Es sei denn die heutigen ca 45 Millionen Autofahrer interessieren dich nicht . Was langfristig geplant ist überlasse ich Fachleuten .
Wenn ich heute einkaufe muss ich aus dem Verfügbaren Angebot wählen .Da nützt mir nichts wenn ich auf die
Produktplanung in 10 20 0der mehr Jahren warte .Bis dahin wäre ich verhungert und verdurstet .
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Raskolnikof » Mo 25. Jun 2018, 12:41

Offensichtlich vertritt PD die Meinung, weil nicht jeder Autofahrer auf der Stelle seinen Diesel oder Benziner abstößt allgemein kein Interesse an ein Elektroauto besteht. Dabei berücksichtigt er nicht, dass die allermeisten Autofahrer nicht jedes Jahr ein neues Auto kaufen (können). Das vorhandene muss eine Weile halten, bei dem einen vier Jahre, beim anderen zwölf. Schon allein diese Tatsache ist es neben der, dass z.Z. noch Lieferengpässe bestehen und die Automobilhersteller noch am Aufrüsten bei der Produktion sind geschuldet, dass wir es hier mit einem Prozess zu tun haben, der seine Zeit benötigt. Allerdings ist zu beobachten, dass dieser Entwicklungsprozess immer schneller wird. Die deutsche Post, DHL, Paketdienstleister, Kommunen, Private…, es werden immer mehr, die sich für einen Stromer entscheiden.
Aber wer sich blind stellt…
Ich sehe da Parallelen zum Bargeldthread. :D
Stell dir vor die Liebe deines Lebens geht an dir vorbei
und du schaust auf dein Smartphone.
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Teeernte » Mo 25. Jun 2018, 17:09

Raskolnikof hat geschrieben:(25 Jun 2018, 13:41)

Offensichtlich vertritt PD die Meinung, weil nicht jeder Autofahrer auf der Stelle seinen Diesel oder Benziner abstößt allgemein kein Interesse an ein Elektroauto besteht. Dabei berücksichtigt er nicht, dass die allermeisten Autofahrer nicht jedes Jahr ein neues Auto kaufen (können). Das vorhandene muss eine Weile halten, bei dem einen vier Jahre, beim anderen zwölf. Schon allein diese Tatsache ist es neben der, dass z.Z. noch Lieferengpässe bestehen und die Automobilhersteller noch am Aufrüsten bei der Produktion sind geschuldet, dass wir es hier mit einem Prozess zu tun haben, der seine Zeit benötigt. Allerdings ist zu beobachten, dass dieser Entwicklungsprozess immer schneller wird. Die deutsche Post, DHL, Paketdienstleister, Kommunen, Private…, es werden immer mehr, die sich für einen Stromer entscheiden.
Aber wer sich blind stellt…
Ich sehe da Parallelen zum Bargeldthread. :D


Lieferengpässe beim S4. - Jahresproduktion bereits verkauft.

Im aktuellen Modelljahr (2018) ist der Audi S4 Avant bereits ausverkauft und daher ab sofort nicht mehr individuell konfigurierbar.

Der neue S4 Avant bietet Fahrerlebnis und Dynamik auf Sportwagenniveau. Das Design wurde geschärft, die Leistung gesteigert: Der 3.0 TFSI leistet 260 kW (354 PS) und beschleunigt den S4 Avant in 4,9 Sekunden von 0 auf 100 km/h und weiter bis zu 250 km/h Höchstgeschwindigkeit.
. https://www.audi.de/de/brand/de/neuwage ... avant.html

jaaaa. es werden auch ein paar elektrische Einkaufstüten verkauf/neuzugelassen.t. 2.310 Stück.... wennn da Alle dabei sind...deutsche Post, DHL, Paketdienstleister, Kommunen, Private...hat nicht mal jeder Landkreis eins bekommen..

Bei SUV ist die Steigerung auf 51.226 Stück ja auch NUR marginal das doppelte mehr als E-Dose GESAMT.
Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D
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Re: Elektroautos.

Beitragvon immernoch_ratlos » Di 26. Jun 2018, 14:35

Nur so zum Vergleich, wie lange konnte sich der Röhrenfernseher noch halten, bis jeder nur noch die immer größer werdenden Flachmänner kauft - und wie "billig" (in zweifacher Hinsicht) sind die Dinger nun.

Wer in der "ehemaligen DDR" wollte noch die dort üblichen PKW kaufen, als sich der "Westen" für diese willkommenen Neukapitalisten öffnete - jedes noch so ramponierte Gefährt ging weg wie Schnittbrot :(

Alles Entwicklungen die man inzwischen kennt und die man vorsichtig auf andere Entwicklungen übertragen kann. Im Moment MÜSSEN bei der vergleichsweise hohen Basis der Verbrenner (Diesel) auch 0,9% Absatz dennoch aus diesem Blickwinkel gesehen wesentlich größere Verkaufszahlen ergeben, als das selbst bei Prozentsätzen wie 111% auf der Basis von nur 22tausend dieser PKW der Fall sein kann. Soviel Einsicht, sollte auch ein Volksschulabschluss hergeben. Noch passt diese Veränderung nicht zu Käufern, die sich sichtlich für wenig mehr als das Ausstattungspaket ganz normaler Verbrenner interessieren. Das ist so unschön es "umwelttechnisch" sein mag, ist es aber gut für die Produzenten. Weder könnten die gegenwärtig überhaupt liefern - wenn tatsächlich die 2 ... 3 Millionen jährliche Ersatzkäufe alle elektrisch sein sollten, noch ist die wirtschaftliche Katastrophe übersehbar, wenn keiner - oder jedenfalls alle heute schon jeder keinen Verbrenner mehr wollten.

Man - wir alle - müssen eigentlich dankbar sein, dass sich im Moment mehrheitlich noch Verbrenner weiter gut absetzen lassen. Zwar wird später auch wieder geheult werden, wenn in wenigen Jahren ein Verbrenner immer schlechter weiterverkaufbar sein wird (wie das bei praktisch allen Diesel PKW schon jetzt der Fall ist) - einige werden dann weiter von angeblicher "Enteignung" heulen. Doch wer hat schon genügend Geld um sich derzeit die noch sehr überteuerten e-Mobile zu leisten ? Besonders, wenn sein bisheriger Verbrenner noch keineswegs "alt genug" für eine Neuanschaffung ist :?:

Alle Beteiligten - jedenfalls alle mit der erforderlichen Gehirnleistung - werden noch ein Weilchen (wenn auch aus sehr unterschiedlichen Motiven) versuchen den Status quo beizubehalten. Ein "Zurück", einen " Status quo ante" wird es genausowenig geben wie die Rückkehr zum Röhrenfernseher.....
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Positiv Denkender » Mi 27. Jun 2018, 10:28

immernoch_ratlos hat geschrieben:(25 Jun 2018, 11:18)

Lieber PD, ob es Dir irgendwann einmal gelingt meine äußerst bescheidene eigene Meinung von dem was ich lediglich zitiere zu trennen, weil ich diese Fachkompetenz für anschaulich und als gute Beweisführung ansehe, wissen die Götter.

Das UBA (Umweltbundesamt) "ist Deutschlands zentrale Umweltbehörde und forscht, berät und informiert zu zahlreichen Fragen des Umweltschutzes". Wenn ich diese Behörde zitiere, muss deren Darstellung Dir nicht gefallen, doch hoffentlich nicht nur ich, schreibe denen mehr Fachkompetenz zu, als allem, was da in dieser Hinsicht von Dir zu lesen ist.

Das E-Mobile - schon weil die Anzahl der meist beweglichen Teile 1.400 zu 210 = 6,7fache - das vermuten lässt (wenn Logik Vorrang geniest), hat sich in der nun 10jährigen Praxis bewährt. Das Argument stammt übrigens aus dem Logistikbereich, dort bereitet man sich selbstverständlich auf die bereits laufenden Veränderungen vor. Keine Ahnung was die Stadt Bremen dazu vermeldet, ein Link zu diesen Ergebnissen wäre da sicher hilfreich gewesen.

Hier geht es nicht um die Leiden der betrogenen Diesel-PKW Eigentümer, sondern um begründbare Vor- aber auch Nachteile von Elektroautos. Das Einstellen von Links geschieht im übrigen wegen deren Inhalte. Auch wenn der von Deiner werten Meinung deutlich abweicht, ist allenfalls Deine Bemerkung das Verlinken sei "blödsinnig" - übrigens ein Adjektiv - ist nun wirklich blödsinnig. Eine Information zu geben, kann wohl kaum blödsinnig sein. Auch dann nicht, wenn Dir der Inhalt nicht "schmeckt".

Nirgendwo behaupte ich, es werde eine oder gar zwei blaue Plaketten eingeführt. Doch auch wenn das Verkehrsministerium der Idee ghegenwärtig noch ablehnend gegenübersteht, muss das nicht so bleiben. Noch ist ja der Termin den das Bundesverwaltungsgerichtsurteil beinhaltet (in 2019) nicht erreicht. Sollten sich die Befahrverbote nach dem Hamburger Muster mehren, wird auch das Bundesverkehrsministerium - das ja auch durch Sanktionen welche sie die EU verhängt hat - unter wachsendem Druck steht, sich etwas einfallen lassen müssen um Recht und Ordnung zu wahren. Das ist eher nicht an den "Haaren herbeigezogen", was sich allerdings für Teile Deiner seltsamen Argumentation tatsächlich sagen lässt.

Deine Idee, mir all diese Fakten als persönliche Erfindungen anzulasten, ist durch entsprechende Beweise (das dies fremde Meinungen sind) längst und nahezu nach jedem Deiner Beiträge ad absurdum geführt.

Bei den "jetzigen Autofahrern" - also eher bei allen derzeitigen Autoeigentümern, hat die Möglichkeit, sich ein e-Mobil anzuschaffen, absolut nichts mit deren Problemen die aus den Dieselbetrügereien entstanden sind, zu tun. Diesen unsinnigen Zusammenhang stellst lediglich Du immer wieder her. Niemand wird gezwungen sich überhaupt irgend ein bestimmtes Gefährt zu kaufen. Nach wie vor ist die Auswahl an in- und ausländischen Fabrikaten aller Antriebsarten groß genug um jedem "sein" Wunschgefährt zu bieten.

Doch mit rasanter Zunahme - seit zehn Jahre im Durchschnitt über mehr als 46 Prozent bei e-Mobilen (PKW) zuletzt 58,31% von 2017 bis 2018 und gar 111% in nur einem Jahr bei den "Plug-In-Hybriden", zeigen doch allein in diesen beiden Segmenten nahezu 100tausend (98.280) freiwillige Käufer, haben bereits diese Antriebsformen bevorzugt. Das es noch nicht deutlich mehr sein können, ist der Tatsache geschuldet, alle beteiligten Firmen bauen ihre eigene Produktion dieser Antriebsformen erst noch auf und haben erhebliche Lieferfristen.

Das in HEUTE schon so und keiner muss dafür 20 Jahre abwarten. Wenn das (besonders das ausländische) Angebot größer wird - das ist zu befürchten, wird dieser Zuwachs auf immer größer werdender Basis erfolgen. Beim Geld nennt man diese Entwicklung "Zinseszins" - also mathematisch ein "Exponentieller Verlauf" - hier der Verkaufszahlen.

Lässt sich ja zu Beginn 2019 (im Januar veröffentlicht das KBA jährlich diese Informationen) ja einfach nachprüfen ob der bisherige Zehnjahresdurchschnitt (46,23%/a) wieder erreicht wird oder ob die Zunahme von 2017 / 2018 die immerhin bei 58,31% (KBA Zahlen !) unterschritten werden. Das es teilweise erhebliche Schwankungen gibt habe ich ja nicht unterschlagen. Dennoch hat es für einen Durchschnitt von ca. 46% gereicht.

Ich bin mal "mutig" und beziffere die Erhöhung an Hand des genannten Durchschnitts. Also ein Plus von 46% (bezogen auf den Stand von 01/2018 53.861 =+24.901) für den Wert den das KBA ja veröffentlichen wird. Mit dieser Veröffentlichung wird sich zeigen ob und wie weit ich mit der Annahme es seien dann ~78.762 reine Elektrofahrzeuge, danebenliege. Esi st keine Schande sich tatsächlichen Fakten zu beugen....

Der Trend bei "Plug-In-Hybriden" (nur diese !) lag für 2017 / 2018 bei +111,77% - sollte der sich bei 100% bewegen, wären 01/2019 statt 44.419 dieser Fahrzeuge ca. 88tausend zu vermelden.

Schauen wir mal wie weit ich in ca. 7 Monaten daneben liege.

Was dabei "heute" korrekte 46,5 Millionen PKW-Eigener denken, ist völlig unerheblich oder kannst Du belastbare Nachweise, die über deine bloßen Vermutungen hinausgehen beibringen :?: Was allerdings sämtliche Automobilhersteller in diese Zukunft NACHWEISBAR investieren, zeigt welche hohe Erwartungen die gesamte Branche - und das einschließlich und besonders die Zulieferer - haben. Würden sich die dt. Hersteller nach Deiner Meinung richten, wären sie bald weg vom Fenster.

Im übrigen hat ganz offensichtlich auch Politik erhebliches Interesse an diesen Veränderungen. Auch das ist problemlos nachprüfbar. Nichts ist da "an den Haaren herbeigezogen" - das zu behaupten ist nur dein hilfloser Versuch Deine Meinung mehr Gewicht zu verleihen. Sehr durchsichtig, es sei denn, man beschränkt sich auf Deine Darstellung der Vorgänge. All das was Du hier behauptest, hätte ausgezeichnet in die Zeit, als noch Kutschen die "Mobilität" bestimmten, gepasst. Auch da gab es genügend Menschen, die sich dem sichtbaren Fortschritt verweigerten. Nicht das dies irgendetwas verändert hätte. Inzwischen gibt es allein in D ja ca. 46,5 Millionen PKW und weitere Millionen KFZ im Transportbereich.

Was Du mit "überall lesen" meinst, solltest Du auch wenigstens einmal mit einem vernünftigen Link unterfüttern. Leider warte nicht nur ich seit langem auf solchen belastbaren Fakten die nicht nur Deiner Fantasie zuzuschreiben sind.

Hier noch zum besseren Verständnis Deine Sicht der Dinge :

Meine Sicht der Dinge musst du nicht verbessern in dem du die prozentuale Zunahme von E Autos immer wieder betonst .
Fakt ist nicht einmal 2 % der Neuzulassungen sind Autos mit E Motoren . Statt 100000 Ladesäulen hat man gerade mal 7000 installiert .
Die Bundesregierung hat zugegeben ,dass die Ziele der E Auto Zulassungen bis 2025 nicht annähernd eingehalten werden können .
Nur du faselst vom Boom der E Autos .Planung und Ausführung sind zweierlei solltest du wissen .
Welche belastbaren Fakten möchtest du denn ? Du akzeptierst doch ohnehin keine .
Fakt ist die Neuzulassungen bei E Fahrzeugen hinkt weit hinter den Zielen her ,genau wie die Installierung öffentlicher Ladestationen .Deine Planungen und deine Erfüllung der Planung kannst du dir an den Hut stecken .
E Autos taugen nichts haben nicht bewiesen das sie genau so robust wie Kraftstoff betriebene Autos sind Ladezeiten dauern
wesentlich länger als bei Diesel oder Benziner. Aus diesen Gründen kommt die E Mobilität auch nicht voran .
Irgendwie hast du nicht alle, laufend Links zu fordern über Tatsachen die hier in der Zeitung standen .
Du darfst doch alles was dir nicht gefällt n Zweifel stellen .Fakt ist die Kommune Bremen unterhält weniger als 10 E Autos .
Der Grund wurde doch geliefert ,zu teuer zu reparaturanfällig . Du darfst doch gerne hier her kommen .
Es stimmt nur was du von dir gibst und alles was nicht verlinkt ist gibt es nicht . Diese Einstellung lasse ich dir .
Vielleicht übernimmst du ja die Kosten für mich damit ich zur Onlineausgabe der Tagezeitung zugriff habe .Dann würde ich die
Abo Kosten sparen .Übrigens ich war heute zur Blutabnahme beim Arzt .Einen Link zur Bestätigung kann ich nicht liefern .
Trotzdem von Schulmeistern wie dich zu erfahren was nicht verlinkt ist, hat auch nicht stattgefunden .
Nochmals die Onlineausgabe der Tageszeitung ist gebührenpflichtig . Mir reicht es dieses Blatt zu lesen .Deinetwegen werde
ich darn nichts ändern Hast du jemals etwas durch einen Link bewiesen ? Nichts Lese doch einfach die Statistik bei den Neuzulassungen . Beweise doch einfach das Autos im Dienst von Kommunen und Gemeinden mehrheitlich mit E Motoren fahren .
Kannst du nicht weder mit links noch durch andere Beweise .Dafür kommst du mit einer lächerlichen Steigerungsrate
bei E Auto ausgehend von einer lachhaft niedrigen Zahl. Fakt bleibt heutige E Autos kommen weder bei Privatpersonen
noch bei Kommunen an .
immernoch_ratlos
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Re: Elektroautos.

Beitragvon immernoch_ratlos » Fr 29. Jun 2018, 09:13

PD hat geschrieben:Hast du jemals etwas durch einen Link bewiesen ? Nichts Lese doch einfach die Statistik bei den Neuzulassungen . Beweise doch einfach das Autos im Dienst von Kommunen und Gemeinden mehrheitlich mit E Motoren fahren .
Kannst du nicht weder mit links noch durch andere Beweise .Dafür kommst du mit einer lächerlichen Steigerungsrate
bei E Auto ausgehend von einer lachhaft niedrigen Zahl. Fakt bleibt heutige E Autos kommen weder bei Privatpersonen
noch bei Kommunen an .
Genau da liegt Dein Problem - Du klammerst Dich an Deine (lokal) überregionale Zeitung und was dort nicht geschrieben steht, findet für Dich auch nicht statt.

Du kannst gerne so weiterverfahren, aber dann zu behaupten mit entsprechenden Links zu realen Institutionen, ließe sich nichts "beweisen" - entspricht schlicht Deiner allgemeinen Rückständigkeit. Nun ja, nicht jeder in Deinem Alter kommt mit den recht sprunghaften Entwicklungen klar. Das ist traurig für die Betroffenen und Du tust mir schon ein wenig leid mit Deinem vor-vorgstriegen Weltbild.

Soweit zu Deinem, wie immer apodiktischen Kommentar zur Realität. Es soll auch in D noch Menschen geben, die sich für die Realität interessieren. Was glaubst Du wie viele Automobile mag es zu Beginn der gerade anlaufenden Produktion des "Benz Patent-Motorwagen Nummer 1" im späten 19. Jahrhundert gegeben haben ?

Bestimmt in Mannheim mehr, als im "rückständigen" Bremen. In dieser Zeit und den damaligen Möglichkeiten sich Informationen zu verschaffen, scheinst Du hängen geblieben zu sein. Jeder, der heute einen Internetanschluss (mobil oder Festnetz) hat, kann sich die gewünschten Informationen verschaffen.

Es ist mir schleierhaft, wie Du Dir - außer der wenigen Infos, die eine Tageszeitung heute noch drucken kann - überhaupt die Gewissheit verschaffst, gut informiert mitreden zu können ohne den Pool an Informationen, der das WEB nun einmal jedem verschafft, der diese Informationen nutzen möchte. Allenfalls durch Sprachbarrieren beschränkt, aber auch das kann recht gut über entsprechende Apps überwunden werden. Wo lebst Du eigentlich - ja ich weiß in Bremen - nein, frage mich, in welchem Zeitalter... :(

Quelle : wallstreet online (28.06.2018) "Europa : BMW lockt chinesischen Batteriehersteller nach Thüringen" Das bezieht sich auf diesen Artikel im "Handelsblatt" (in einer ihrer für jeden öffentliche Onlineausgabe - nicht jeder Artikel ist da kostenlos) (28.06.2018)„Wenn ich in China bin, redet kein Mensch über den Diesel“
Handelsblatt hat geschrieben:Kräftige Gewinne, keine systematische Manipulation – ist BMW besser aufgestellt als die Konkurrenz?

Wir gehen unseren eigenen Weg. Mir fehlt der Detailblick in andere Unternehmen. Ich glaube, dass man seine eigenen Prozesse und Verantwortlichkeiten betrachten muss. Beispiel Verbrauchsreduzierung: Wir sind das einzige Unternehmen, das die freiwillige Selbstverpflichtung zur CO2-Reduktion schon 2008 erfüllt hat. Und wir sind Pioniere bei der Elektromobilität. Wir haben im vergangenen Jahr 100.000 elektrifizierte Fahrzeuge verkauft. Wir haben im Moment auch keine zwölf Monate Lieferzeit für Elektroautos, weil wir die Produktions- und Lieferantenkapazität rechtzeitig gesichert haben. Sie sehen: Die Ziele, die wir uns setzen, verfolgen wir konsequent.

Wirklich? BMW ist früh in die Elektromobilität eingestiegen, hat die Sparte aber nicht konsequent weiterentwickelt.
Wir hatten den Mut, sehr früh viel Geld in die Elektromobilität zu investieren. Das ist kein Selbstläufer, aber es zahlt sich aus: Jeder dritte 5er-BMW, den wir heute in Kalifornien verkaufen, ist ein Plug-in Hybrid. Das hätten wir nie erreicht, wenn wir nicht schon früh die Weichen gestellt hätten. Bei Elektromobilität bin ich Überzeugungstäter, der Elektro-Mini und der elektrische BMW iX3 werden Erfolgsmodelle. Unsere Kunden werden diese Autos lieben. Wir brauchen auch attraktive Preise, eine attraktive Reichweite und vor allem eine gute Ladeinfrastruktur. Sie können nicht in München aus dem vierten Stock ein Kabel legen, um ein Elektroauto aufzuladen. Das will kein Kunde.
Selbstverständlich sehen die dt. Hersteller die Anfangsprobleme. Doch mit deren milliardenschweren finanziellem Engagement beweisen sie doch recht nachdrücklich, sie sehen e-Mobile / Hybride als reale Möglichkeit den hochmotivierten Markt erfolgreich weiterzuentwickeln.

Man muss schon blind sein, um diese Entwicklungen nicht zu sehen... :rolleyes:
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Re: Elektroautos.

Beitragvon H2O » Fr 29. Jun 2018, 10:18

Aus meiner Sicht wird 2019 das Jahr des massenhaften Zulaufs von Elektromobilen. Derzeit kämpft eine ganze Anzahl von Herstellern mit den Tücken der Massenherstellung alltagstauglicher Stromer. In 2019 werden etliche Nischenfahrzeuge (kleine Stadtflitzer <150 km) ihre Käufer finden, weil die Preise in einen erträglichen Rahmen geraten, der gebotene Komfort ausreicht, und die Zuverlässigkeit herkömmlichen Fahrzeugen in nichts nachsteht.

Das dürfte der Kipppunkt vom Spielzeug für gut Betuchte zum Gebrauchsfahrzeug sein. Im Zustelldienst ist dieser Wechsel schon vollzogen.
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Teeernte » Fr 29. Jun 2018, 20:16

H2O hat geschrieben:(29 Jun 2018, 11:18)

Aus meiner Sicht wird 2019 das Jahr des massenhaften Zulaufs von Elektromobilen. Derzeit kämpft eine ganze Anzahl von Herstellern mit den Tücken der Massenherstellung alltagstauglicher Stromer. In 2019 werden etliche Nischenfahrzeuge (kleine Stadtflitzer <150 km) ihre Käufer finden, weil die Preise in einen erträglichen Rahmen geraten, der gebotene Komfort ausreicht, und die Zuverlässigkeit herkömmlichen Fahrzeugen in nichts nachsteht.

Das dürfte der Kipppunkt vom Spielzeug für gut Betuchte zum Gebrauchsfahrzeug sein. Im Zustelldienst ist dieser Wechsel schon vollzogen.

:thumbup:

Ja der E-Bikemarkt läuft sehr guuut...
Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D

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