Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Moderator: Moderatoren Forum 4

Positiv Denkender
Beiträge: 2528
Registriert: Sa 16. Apr 2016, 16:51

Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Positiv Denkender » Di 14. Nov 2017, 17:46

Raskolnikof hat geschrieben:(13 Nov 2017, 21:00)

Diese Dauerignoranz von PD ist wirklich nicht zu toppen. Beispiel:

Meinen Beitrag zur einzigartigen Fahrradstadt Kopenhagen und der Doku dazu konntest du ja nur mit abfälligen Bemerkungen kommentieren.
Kopenhagen hat gezeigt was geht. Da wurden Hauptverkehrsstraßen, auf denen früher die Autos Stoßstange an Stoßstange fuhren bzw. standen verbannt und zu Fahrradwegen umfunktioniert, auf denen ungefährdet vier Radler nebeneinander fahren können. Über Seen und Flüsse wurden Brücken gebaut, speziell für Radfahrer. Natürlich müssen die Geschäfte auch versorgt werden können. Das funktioniert! Da wo keine konsequente Verkehrswegetrennung möglich ist gibt es spezielle Ladezeiten (nicht nur in der Fußgängerzone wie bei uns üblich) oder aber Radwege sind konsequent von der Fahrbahn durch Grünstreifen oder dergl. abgetrennt.

Der Sperrbereich für PKWs ist in Kopenhagen derart groß, dass die City praktisch nur mit dem ÖPNV oder dem Fahrrad erreichbar ist. Es geht auch gar nicht mehr anders, weil die Autostraßen entweder zurückgebaut oder an die Fahrradfahrer „abgegeben“ wurde. Der Radfahrverkehr in Kopenhagen beträgt über 50 Prozent, Tendenz steigend.
Sowohl die Fahrradfahrer als auch die Autofahrer profitieren von der „Kopenhagener Lösung“: Es gibt weniger Staus und weniger Unfälle.
Interessant: Seitdem viel mehr Fahrradfahrer Kopenhagen besuchen ist der Umsatz der Geschäftsleute gestiegen. Dänische Untersuchungen haben gezeigt, dass Radfahrer spontaner in ihrem Kaufverhalten sind und mit ihrem Rad an mehr Geschäften und Schaufenstern vorbeikommen, wo sie schnell mal anhalten und shoppen können.

Übrigens: Deutsche „Fahrradstädte“ wie Oldenburg und Osnabrück geben pro Fahrradfahrer/Jahr 3 – 4 Euro aus, Kopenhagen 23 Euro!


Wer noch mal nachschauen will wie es geht (Kopenhagen ab Minute 15):

https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/45_min/Der-Fahrradkrieg-Kampf-um-die-Strassen,sendung631726.html

Nun leben wir aber nicht in Kopenhagen sondern in Deutschland . Ob in Kopenhagen ohne diese angeblichen Superradwege weniger Radeln würden
ist doch nicht bewiesen .Wer das Fahrrad nutzen will nutzt es egal ob die Radwege 1 oder 5 m breit sind . Übrigens viele Straßen sind nicht einmal
insgesamt 5 m breit . Es sei denn du möchtest jetzt Straßenbahnen auch aus der Innenstadt verbannen . Wer heute Radfahren will kann auch schon heute
an Schaufenstern vorbeikommen ,allerdings erlaubt nur bis 9Uhr . Dann ist die Einkaufsmeile den Fußgängern vorbehalten . Allerdings halten sich viele
Radfahrer nicht daran .Deshalb nehme es zur Kenntnis kein Radfahrer wird davon abgehalten mit dem Rad zufahren .Entscheidend sind nicht die Radwege
sondern der Wille . Für Mimosen mag es vielleicht hinderlich sein, für Radfahrer nicht . Übrigens diejenigen die angeblich zu wenig für Radwege ausgeben
sind das nicht "deine " Experten ?Vergiss nicht Kopenhagen ist nicht Stuttgart ,München oder Berchtesgaden .
Radfahrer finden hier im Lande optimale Bedingungen vor. Hinderlich ist nur das Wetter ,egal ob die Radwege 1 m oder 10 m breit sind .
Ich denke gerade drüber nach wie man denn z.B in Bamberg ,Bayreuth ,Regensburg mehr Radfahrer mobilseren will ?
Sorry du kennst nur Flachland ?Frage welche abfälligen Bemerkungen habe ich über Kopenhagen gemacht ?
Wenn du Kopenhagen schick findest musst du dort hinziehen . Unsere Innenstadt müsste komplett abgerissen werden um noch breitere Fahrradwege zu bauen .
Du hast halt keine Ahnung wie eng die Straßen der City sind . Die Einkaufsstraßen selbst sind für Radfahrer glücklicher Weise tabu .
Positiv Denkender
Beiträge: 2528
Registriert: Sa 16. Apr 2016, 16:51

Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Positiv Denkender » Di 14. Nov 2017, 18:03

Raskolnikof hat geschrieben:(14 Nov 2017, 00:22)

Das Problem herrenloser Fahrräder kennt jede Stadt. Insbesondere an Bahnhöfen aller größeren Städte stehen sie: Fahrräder, die mal eben geklaut werden, um damit zum Bahnhof zu fahren oder in die City. Na und? Ist das für dich ein Beleg dafür, dass weniger Fahrrad gefahren wird?
Das Fahrradgeschäft und nicht nur das mit den E-Bikes, läuft so gut wie nie. Warum gibts wohl immer mehr Fahrradläden? Ich finde die Entwicklung gut. Und das mit der steigenden Anzahl von Fahrrädern auf unseren Straßen auch die Zahl der Fahrraddiebstähle steigt ist nachvollziebar.


Tolle Einstellung .Die Schrotthalden am Bahnhof oder am Rande der Fußgängerzonen findest du toll .Das Fahrräder geklaut werden findest du auch toll .
Übrigens dieser Beitrag widerspricht doch deine bisherigen Behauptungen .Mehr Radwege geht nicht weil der Platz in den Städten nicht vorhanden ist .
Nochmals wer Rad fahren will wird durch nichts gebremst , der fährt .Wer nicht fahren will wird auch nicht durch breitere Radwege auf das Fahrrad umsteigen.
Das Radwege Netz ist bestens ausgebaut .Nicht fehlende Radwege bremsen den Radfahrer aus sondern oft schlechtes Wetter und in anderen Regionen
die Höhenunterschiede .
Positiv Denkender
Beiträge: 2528
Registriert: Sa 16. Apr 2016, 16:51

Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Positiv Denkender » Di 14. Nov 2017, 20:49

frems hat geschrieben:(12 Nov 2017, 20:40)

Ich hatte nicht den Eindruck, dass geklaute Fahrräder ein Kernthema der AfD seien. Zudem habe ich gar keine Wünsche geäußert, sondern bin nur verwundert, dass Du nüchterne Verkehrszählungen wahlweise für Werbung oder Propaganda hältst. Der Genosse aus Bremen sagte nur, dass die Zahl der Personen seit Jahren stagniere. Und das ist nachweislich falsch, genau wie die Aussage, dass Zustand und Verfügbarkeit von Verkehrsanlagen bedeutungslos für die Wahl des Verkehrsmittels seien. Weitere Faktoren spielen natürlich auch eine Rolle, z.B. Parkboxen an ÖPNV-Stationen, wo man für wenig Geld ein Fahrrad sicher verstauen kann, um danach in die Bahn zu steigen. Intermodalität und so. Wir leben nicht mehr im Kalten Krieg, wo die Leute glaubten, man müsse sich für ein System entscheiden und dafür alle Wege zurücklegen.

Nochmals du bist ein Fantast und Schwätzer . Niemand fährt nicht mit dem Rad weil angeblich die Radwege nicht vorhanden sind und auf der anderen Seite
fährt niemand zusätzlich Rad nur weil man Radwege verberbreitert .hinzu kommt das die meisten Radfahrer ohnehin auch Autofahrer sind im Umkehrschluss
viele Autofahrer nutzen auch das Fahrrad . Wo habe ich geschrieben die Verfügbarkeit der Verkehrsanlagen wären bedeutungslos ? Was willst du mir denn da wieder unterstellen . Wenn sich Straßenbahn und Busse freischalten müssen halt auch Radfahrer und Fußgänger warten .Das ist Fakt. Ich bin für die
Ampelschaltungen nicht zuständig sondern deine tollen grünen Verkehrsplaner . Und nochmals der Anteil derer die mit dem Fahrrad zur Arbeit ,zur
Schule fahren stagniert seit 3 Jahren .Es ist ausgereizt . Im Winter sind es weniger als die Hälfte ,kann man überall sehen .
Nun noch zu den Radstationen .Die stehen halb leer .Statt dessen ist jeder Baum jedes Verkehrsschild jeder Zaun mit Fahrrädern belegt .
Selbst vor Feuerwehr und Rettungszufahrten stehen Räder, genau so wie kreuz und quer vor Hauseingängen, Geschäftszugängen usw. usw.
Merke jeder Bürger entscheidet für sich, wann er welches Verkehrsmittel wann benutzt .Niemand braucht dafür Vorbeter deiner Kategorie .
Am Montag "Hart aber fair gesehen ?" Außer den Österreicher und den entmachtenden Wenzel waren sicher die anderen Teilnehmer deiner Meinung ?
Zum Glück nicht .
Benutzeravatar
frems
Moderator
Beiträge: 42488
Registriert: Sa 4. Apr 2009, 13:43
Benutzertitel: Hochenergetisch
Wohnort: Hamburg, Europa

Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon frems » Fr 17. Nov 2017, 09:35

Positiv Denkender hat geschrieben:(14 Nov 2017, 20:49)

Nochmals du bist ein Fantast und Schwätzer . Niemand fährt nicht mit dem Rad weil angeblich die Radwege nicht vorhanden sind und auf der anderen Seite
fährt niemand zusätzlich Rad nur weil man Radwege verberbreitert .

Zustand von Verkehrsanlagen sowie die Fahrzeit haben erheblichen Einfluss darauf, welche Verkehrsmittel genutzt werden. Das ist beim Rad nicht anders als beim Pkw oder ÖPNV. Das magst Du natürlich leugnen, ebenso den Anstieg des Radverkehrs in Deiner Stadt aufgrund einer solchen Verkehrspolitik... aber das ändert nichts.

Ampelschaltungen nicht zuständig

Damit habe ich jetzt nicht gerechnet.

Und nochmals der Anteil derer die mit dem Fahrrad zur Arbeit ,zur
Schule fahren stagniert seit 3 Jahren .Es ist ausgereizt . Im Winter sind es weniger als die Hälfte ,kann man überall sehen .

Da sprechen nüchterne Fakten wie bspw. Verkehrszählungen eine andere Sprache als Dein Eindruck durch die Windschutzscheibe.

Am Montag "Hart aber fair gesehen ?" Außer den Österreicher und den entmachtenden Wenzel waren sicher die anderen Teilnehmer deiner Meinung ?

Nein, habe ich nicht. Ich lese zu dem Thema lieber Fachliteratur statt den ganzen Tag vor der Glotze zu hängen. Daher interessiert es mich auch nicht, wie hoch der Anteil irgendwelcher Positionen in einer Plappershow ist.
Labskaus!

Ob Mailand oder Madrid -- Hauptsache Europa.
Positiv Denkender
Beiträge: 2528
Registriert: Sa 16. Apr 2016, 16:51

Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Positiv Denkender » Fr 17. Nov 2017, 17:02

frems hat geschrieben:(17 Nov 2017, 09:35)

Zustand von Verkehrsanlagen sowie die Fahrzeit haben erheblichen Einfluss darauf, welche Verkehrsmittel genutzt werden. Das ist beim Rad nicht anders als beim Pkw oder ÖPNV. Das magst Du natürlich leugnen, ebenso den Anstieg des Radverkehrs in Deiner Stadt aufgrund einer solchen Verkehrspolitik... aber das ändert nichts.


Damit habe ich jetzt nicht gerechnet.


Da sprechen nüchterne Fakten wie bspw. Verkehrszählungen eine andere Sprache als Dein Eindruck durch die Windschutzscheibe.


Nein, habe ich nicht. Ich lese zu dem Thema lieber Fachliteratur statt den ganzen Tag vor der Glotze zu hängen. Daher interessiert es mich auch nicht, wie hoch der Anteil irgendwelcher Positionen in einer Plappershow ist.

Erheiternd wenn du meinst andere die täglich am Verkehr teilnehmen egal ob zu Fuß mit dem Fahrrad oder Auto würden alles nur aus eigner Sicht beurteilen .
Auf der anderen Seite nichts als Widerspruch bei dir . Einmal behauptest Rad fahren hängt allein von der Ausstattung der Radwege ab .dann wiederum
kommst du hier mit Zahlen die niemand bestreitet . Nur am Radwegenetz hat sich nichts verändert ,außer man hat Radweg auf die Straße verlegt .
Nur dadurch spart man keinen Meter .Du hängst zu viel an Statistiken .Bei schlechter Witterung fahren weitaus weniger Menschen Fahrrad auch wenn du es wieder mal besser zu wissen scheinst .Ebenso richtig ist, dass die Zahl derer, die mit dem Fahrrad zur Arbeit zur Schule fahren seit 3 Jahren stagniert ,trotz Fahrradstraßen und
tolle Radwege. Frage mal die Wirte der Ausflugslokale wieviel Gäste denn bei Regen ,Sturm oder Schnee, oder Glatteis mit dem Fahrrad kommen .
Verkehrszählungen ? Welche denn . Wo werden die denn durchgeführt ? Ich nehme einmal den unsinnigen Zähler für Radfahrer auf einer Brücke aus
Der zählt nur die Zahl der Radfahrer pro Tag nur es werden auch dort nicht mehr und bei schlechter Witterung geht der Radverkehr bis zu 30 % herunter.
Nochmal bevor du hier den alles Wissenden herauskehrst kein Radfahrer wird daran gehindert mit dem Fahrrad zufahren . Deine irren Behauptungen man müsste
mehr und breitere Radwege bauen dann würden mehr Menschen mit dem Fahrrad fahren ist an Einfältigkeit nicht zu überbieten .
Das Radwege Netz ist optimal . Mehr geht nicht es sei denn man würde Straßenbahnen und Linienbusse aus der Stadt herausnehmen .
Wer jetzt nicht Rad fährt ,fährt auch bei breiteren Radwegen nicht mit dem Fahrrad . Wenn jemand vom Radfahren abgehalten wird liegt es
an den Fahrrad Rowdies die meinen Verkehrsregeln gelten für sie nicht.
Ob mehr Rad gefahren wird oder weniger liegt an der Witterung und am landschaftlichen Umfeld .Stuttgarter haben es nun mal schwerer als Lübecker
Hamburger oder Kopenhagener .
Benutzeravatar
frems
Moderator
Beiträge: 42488
Registriert: Sa 4. Apr 2009, 13:43
Benutzertitel: Hochenergetisch
Wohnort: Hamburg, Europa

Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon frems » Fr 17. Nov 2017, 17:39

Positiv Denkender hat geschrieben:(17 Nov 2017, 17:02)

Erheiternd wenn du meinst andere die täglich am Verkehr teilnehmen egal ob zu Fuß mit dem Fahrrad oder Auto würden alles nur aus eigner Sicht beurteilen . [...] Verkehrszählungen ? Welche denn . Wo werden die denn durchgeführt ?

Du hast also keine Ahnung von Verkehrszählungen, erfindest frei Zahlen und hast als erstes so getan, als würde es nicht um die Wahrnehmung durch die eigene Brille gehen. Na danke für die Bestätitung.

Einmal behauptest Rad fahren hängt allein von der Ausstattung der Radwege ab .dann wiederum
kommst du hier mit Zahlen die niemand bestreitet .

Du hast bestritten, dass der Radverkehrsanteil gestiegen ist und steigen kann, obwohl es die nüchternen Fakten hergeben und es relativ einfach zu erklären ist.

Du hängst zu viel an Statistiken .Bei schlechter Witterung fahren weitaus weniger Menschen Fahrrad auch wenn du es wieder mal besser zu wissen scheinst .

Nicht sehr unüberlegt, denn gerade sowas ist in den Zahlen berücksichtigt. Wenn bei gutem Wetter 100 Personen fahren und bei schlechtem davon nur 50, dann werden aus späteren 120 halt 60. Und somit mehr.

Nochmal bevor du hier den alles Wissenden herauskehrst kein Radfahrer wird daran gehindert mit dem Fahrrad zufahren .

An sich schon, da es psychische Barrieren gibt, z.B. wenn sich Personen nicht trauen, bestimmte Wege zu nutzen. Aber das ist jetzt nicht so wichtig. Eine Verkürzung der Fahrzeit durch gute, neue Wege ist ein Mittel von vielen, um ein Verkehrssystem zu fördern.

Deine irren Behauptungen man müsste
mehr und breitere Radwege bauen dann würden mehr Menschen mit dem Fahrrad fahren ist an Einfältigkeit nicht zu überbieten .

Nicht nur, aber auch. Wichtig ist auch ein guter Streudienst, möglichst eine Trennung mit anderen Verkehrstelinehmern (insb. Fußgänger und Kfz), weitere bereits genannte Infrastrukturen (z.B. Abstellboxen), Bevorzugung bei Lichtsignalanlagen, eine gute Beleuchtung bei Wegen durch Parks mit festen Fahrbahnen, neue Verbindungen für Abkürzungen, eine Vernetzung mit anderen Verkehrssystemen, der Neu- bzw. Ausbau eines günstigen Leihradsystems etc. Die Liste ist endlos lang. Aber am wichtigsten ist nach Untersuchungen nun einmal der Punkt Zeit. Und das geht vor allem durch planfreie (das heißt: kreuzungsfreie) eigene Fahrbahnen. Ob die neu in den Stadtraum integriert werden oder ob sie durch Umwidmung bereits bebauter Räume errichtet werden, kann man nicht pauschal sagen, sondern sollte überall schauen, welche Rahmenbedingungen gegeben sind. Dazu gehört natürlich auch die Berücksichtigung von anderen Verkehrsteilnehmern und ihr jeweiliges Aufkommen. Für eine Fahrradstraße braucht man schon mind. einen Modal Split von an die 50%. Bei 5% kriegt das keine Kommune durch die Bauleitplanung.
Labskaus!

Ob Mailand oder Madrid -- Hauptsache Europa.
Positiv Denkender
Beiträge: 2528
Registriert: Sa 16. Apr 2016, 16:51

Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Positiv Denkender » Fr 17. Nov 2017, 18:11

frems hat geschrieben:(17 Nov 2017, 17:39)

Du hast also keine Ahnung von Verkehrszählungen, erfindest frei Zahlen und hast als erstes so getan, als würde es nicht um die Wahrnehmung durch die eigene Brille gehen. Na danke für die Bestätitung.


Du hast bestritten, dass der Radverkehrsanteil gestiegen ist und steigen kann, obwohl es die nüchternen Fakten hergeben und es relativ einfach zu erklären ist.


Nicht sehr unüberlegt, denn gerade sowas ist in den Zahlen berücksichtigt. Wenn bei gutem Wetter 100 Personen fahren und bei schlechtem davon nur 50, dann werden aus späteren 120 halt 60. Und somit mehr.


An sich schon, da es psychische Barrieren gibt, z.B. wenn sich Personen nicht trauen, bestimmte Wege zu nutzen. Aber das ist jetzt nicht so wichtig. Eine Verkürzung der Fahrzeit durch gute, neue Wege ist ein Mittel von vielen, um ein Verkehrssystem zu fördern.


Nicht nur, aber auch. Wichtig ist auch ein guter Streudienst, möglichst eine Trennung mit anderen Verkehrstelinehmern (insb. Fußgänger und Kfz), weitere bereits genannte Infrastrukturen (z.B. Abstellboxen), Bevorzugung bei Lichtsignalanlagen, eine gute Beleuchtung bei Wegen durch Parks mit festen Fahrbahnen, neue Verbindungen für Abkürzungen, eine Vernetzung mit anderen Verkehrssystemen, der Neu- bzw. Ausbau eines günstigen Leihradsystems etc. Die Liste ist endlos lang. Aber am wichtigsten ist nach Untersuchungen nun einmal der Punkt Zeit. Und das geht vor allem durch planfreie (das heißt: kreuzungsfreie) eigene Fahrbahnen. Ob die neu in den Stadtraum integriert werden oder ob sie durch Umwidmung bereits bebauter Räume errichtet werden, kann man nicht pauschal sagen, sondern sollte überall schauen, welche Rahmenbedingungen gegeben sind. Dazu gehört natürlich auch die Berücksichtigung von anderen Verkehrsteilnehmern und ihr jeweiliges Aufkommen. Für eine Fahrradstraße braucht man schon mind. einen Modal Split von an die 50%. Bei 5% kriegt das keine Kommune durch die Bauleitplanung.

Ich kenne die Verkehrszählungen .Die besagen nun mal das die Zahl derer, die mit dem Fahrrad zur Arbeit oder Schule fahren seit mehr als 3 Jahren stagniert .
Die Kommunen müssten Häuser abreißen ,Auto und den ÖPNV aus den Städten verbannen . Durch den Ausbau von Straßenbahnlinien ist der Platz für Autos
eingeschränkt worden nicht aber für den Radverkehr . Psychische Barrieren mögen bei dir auftreten ,bei denen die Rad fahren bestimmt nicht .
Radfahrer gefährden sich durch tausende Verkehrsübertretungen untereinander . Es werden aber nicht mehr, die täglich mit dem Rad zu Arbeit fahren .
Das sagen nun mal Verkehrsstatistiken aus .Es bleibt sicherlich dein Geheimnis wie man in Straßen ,die sich Fußgänger ,Radfahrer ,Autos und ÖPNV teilen
die Radwege verbreitern soll oder wo man durch Ampelschaltungen allein Radfahrer bevormunden soll . Jeder weiß wie lang seine Strecke zum Arbeitsplatz ist .
Grüne Wellen für Radfahrer sind nun mal nicht machbar . Fahrradstraßen haben wir eh mehr als nützlich . Unsinniger Weise dürfen
Radfahrer auch Einbahnstraßen in falscher Richtung befahren , was in den engen Straßen immer wieder zu prekären Situationen führt. Radfahren
wird auch in Städten mit extremen Höhenunterschieden nicht durch breitere Straßen attraktiver . Das ist für viele einfach nicht zu schaffen.
Ach ja bleibt dein Gefasel Radwege müssten schneller von Eis und Schnee befreit werden . Werden sie nicht ,weil Straßen wo Busse und Bahnen verkehren
absoluten Vorrang haben . Nochmals ob jemand das Rad nutzt oder nicht liegt weder an fehlenden Radwegen noch an Abstellboxen .
Letztere sind vorhanden werden nur selten genutzt . Grund ÖKO Radfahrer möchten alles zum Nulltarif .
Wichtig und Priorität hat erst einmal die Fertigstellung der im Bau befindlichen Autobahnen .Darüber war sich in NS Rot Schwarz schnell einig .
Geht doch ohne die Grünen .
Benutzeravatar
frems
Moderator
Beiträge: 42488
Registriert: Sa 4. Apr 2009, 13:43
Benutzertitel: Hochenergetisch
Wohnort: Hamburg, Europa

Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon frems » Fr 17. Nov 2017, 18:30

Positiv Denkender hat geschrieben:(17 Nov 2017, 18:11)

Ich kenne die Verkehrszählungen .Die besagen nun mal das die Zahl derer, die mit dem Fahrrad zur Arbeit oder Schule fahren seit mehr als 3 Jahren stagniert .

Nicht in Bremen und auch nicht in den meisten Großstädten. Tut mir leid.

Die Kommunen müssten Häuser abreißen ,Auto und den ÖPNV aus den Städten verbannen .

Müssten sie nicht. Beispiele aus dem Ruhrgebiet und Kopenhagen wurden Dir ja schon gezeigt.

Psychische Barrieren mögen bei dir auftreten ,bei denen die Rad fahren bestimmt nicht .

Es geht auch um die, die nicht mit dem Rad fahren. Man muss solche Wege eben auch so planen, dass sich 8- und 80-Jährige auf ihnen sicher fühlen. Oder Frauen bei Dunkelheit. Wer dort Angst bekommt, wird andere Verkehrsmittel bevorzugen. Ist in der Verkehrspsychologie schon lange erforscht.

Es werden aber nicht mehr, die täglich mit dem Rad zu Arbeit fahren .
Das sagen nun mal Verkehrsstatistiken aus .

Ich bin ganz gespannt auf Deine erste Quellenangabe.

Es bleibt sicherlich dein Geheimnis wie man in Straßen ,die sich Fußgänger ,Radfahrer ,Autos und ÖPNV teilen
die Radwege verbreitern soll oder wo man durch Ampelschaltungen allein Radfahrer bevormunden soll .

Bevorzugen, nicht bevormunden. Das ist ein ziemlicher Unterschied. Und Radschnellwege sind nun keine bahnbrechende Erfindung.

Jeder weiß wie lang seine Strecke zum Arbeitsplatz ist .

Eben. Und 20 Minuten mit dem Rad sind attraktiver als 40.

Radfahren
wird auch in Städten mit extremen Höhenunterschieden nicht durch breitere Straßen attraktiver . Das ist für viele einfach nicht zu schaffen.

Vom Himalaya sprechen wir nicht. Zudem gibt's immer mehr E-Bikes. Jedes Jahr zweistellige Wachstumsraten. Warte noch zehn Jahre ab und schau mal, was dann alles auf den Straßen unterwegs ist. Zudem ist die Vernetzung der Verkehrsträger noch immer die Königsdisziplin und nicht das Kalte-Krieg-Denken, man müsse für jeden Weg immer nur ein Verkehrsmittel nehmen. Wurde Dir auch schon mitgeteilt.
Labskaus!

Ob Mailand oder Madrid -- Hauptsache Europa.
Positiv Denkender
Beiträge: 2528
Registriert: Sa 16. Apr 2016, 16:51

Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Positiv Denkender » Fr 17. Nov 2017, 18:56

frems hat geschrieben:(17 Nov 2017, 18:30)

Nicht in Bremen und auch nicht in den meisten Großstädten. Tut mir leid.


Müssten sie nicht. Beispiele aus dem Ruhrgebiet und Kopenhagen wurden Dir ja schon gezeigt.


Es geht auch um die, die nicht mit dem Rad fahren. Man muss solche Wege eben auch so planen, dass sich 8- und 80-Jährige auf ihnen sicher fühlen. Oder Frauen bei Dunkelheit. Wer dort Angst bekommt, wird andere Verkehrsmittel bevorzugen. Ist in der Verkehrspsychologie schon lange erforscht.


Ich bin ganz gespannt auf Deine erste Quellenangabe.


Bevorzugen, nicht bevormunden. Das ist ein ziemlicher Unterschied. Und Radschnellwege sind nun keine bahnbrechende Erfindung.


Eben. Und 20 Minuten mit dem Rad sind attraktiver als 40.


Vom Himalaya sprechen wir nicht. Zudem gibt's immer mehr E-Bikes. Jedes Jahr zweistellige Wachstumsraten. Warte noch zehn Jahre ab und schau mal, was dann alles auf den Straßen unterwegs ist. Zudem ist die Vernetzung der Verkehrsträger noch immer die Königsdisziplin und nicht das Kalte-Krieg-Denken, man müsse für jeden Weg immer nur ein Verkehrsmittel nehmen. Wurde Dir auch schon mitgeteilt.

Sorry was hast du mitgeteilt ? Niemand braucht Angst auf dem Fahrrad zu haben ,außer vor den Fahrrad Rambos . Schmunzeln muss man
bei deiner Feststellung 20 Minuten wären mit dem Rad wären attraktiver als 40 Min . Die Mehrheit derer die mit dem Fahrrad zum Arbeitsplatz fahren
haben selten einen längeren Weg als 30 Minuten . Und da möchtest du durch neue Fahrradwege die Hälfte einsparen ? Nun wird es richtig lustig .
Übrigens die Quellenangabe das die Zahl der Fahrradfahrer seit ca 3 Jahren stagniert konnte man aus unseren Zeitungen erfahren .
Noch lustiger deine Anmerkung des kalten Kriegs denken .Darin bst du in doch in deiner Einseitigkeit nicht zu übertreffen .
E Bikes werden mehr richtig .Zu Lasten anderer Fahrräder . Man steigt um .Überlege mir auch ob das nächste ein E Bike wird .
Noch benötige ich keins .Frage warum soll man Radfahrer bevorzugen ? Weil du Auto hasst .?
Radschnellwege sind vorhanden . Mehr sind nicht notwendig .Ach ja dein grüner Genosse Lose plant so einen vom äußersten Norden bis
zur Stadt . Nur der wird seinen Plan nicht verwirklichen können weil der nach der nächsten Wahl weg ist .
Glaubt der wirklich da fahren Menschen 35 km mit dem Fahrrad ins Büro . ?Die A 281 fertigstellen wäre sinnvoller .
Benutzeravatar
immernoch_ratlos
Beiträge: 1214
Registriert: So 10. Apr 2016, 16:59

Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon immernoch_ratlos » Sa 18. Nov 2017, 01:12

PD hat geschrieben:Nun wird es richtig lustig .
Übrigens die Quellenangabe das die Zahl der Fahrradfahrer seit ca 3 Jahren stagniert konnte man aus unseren Zeitungen erfahren .
Quelle hat geschrieben:Statistiken zum Thema Fahrrad

Die Zahl der Fahrräder in Deutschland hat in den vergangenen Jahren beständig zugenommen. Nach Angaben des Zweirad-Industrie-Verbandes belief sich der Fahrradbestand in Deutschland 2016 auf 73 Millionen Stück. Im Jahr 2007 waren es noch vier Millionen weniger.

Der Fahrradabsatz in Deutschland erreichte 2016 ein Volumen von annähernd 4,1 Millionen Stück. Damit verringerte sich die Anzahl verkaufter Fahrräder gegenüber dem Vorjahr um rund 300.000. Gleichzeitig hat sich auch der Umsatz im Fahrradhandel in den letzten Jahren positiv entwickelt.

Ein aktueller Trend in der Fahrradindustrie sind Räder mit elektronischem Antrieb. Der Absatz von E-Bikes in Deutschland wird für 2016 mit 605.000 Stück angegeben. Die beliebtesten Fahrradmodelle gemessen am Absatz sind Trekking-Räder, City-Räder und E-Bikes.
Ja das ist es, lustig :thumbup: - aber wenig verwunderlich, wenn bei einer Bevölkerung von ca. 82 Millionen Menschen darunter gewiss Kleinkinder, Alte oder sonst des Radfahrens unfähige mit eingerechnet über 73 Millionen Fahrräder verfügen, ist da nicht so ein Markt auch mal "gesättigt" :?:

Anscheinen nicht so ganz - eher von Jahr zu Jahr schwankend wie diese EHI Handelsdaten Grafik zeigt Bei E-Bikes scheint es nur noch aufwärts zu gehen. Ach ja die Grafik-Ansicht dort lässt sich umschalten und man sieht besser was tatsächlich los ist.

Das nun so "mancher" - 2016 wohl 605.000 auf e-bikes umgesattelt haben, ist doch schon eher ein gewisser "Aufwärtstrend" - besonders, wenn man die Preise dieser Geräte mit dem der üblichen Drahteseln vergleicht :?:
"Wenn der Wind der Veränderung weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen." (aus China)
Benutzeravatar
Sole.survivor@web.de
Beiträge: 3791
Registriert: Fr 14. Jul 2017, 19:37

Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Sole.survivor@web.de » Sa 18. Nov 2017, 08:17

Der Trend geht zum Zweitrad. Mtb oder Rennrad für den Spaß, Akkurad für Familienausfahrt mit Anhänger oder Arbeitsweg.
"I should welcome almost any war, for I think this country needs one" - T. Roosevelt, Politiker.
Benutzeravatar
JJazzGold
Beiträge: 27010
Registriert: Mo 25. Mai 2009, 00:34
Benutzertitel: L'État, c'est moi

Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon JJazzGold » Sa 18. Nov 2017, 08:19

Sole.survivor@web.de hat geschrieben:(18 Nov 2017, 08:17)

Der Trend geht zum Zweitrad. Mtb oder Rennrad für den Spaß, Akkurad für Familienausfahrt mit Anhänger oder Arbeitsweg.


Hoffentlich setzt sich dieser Trend in den Städten durch.
God creates dinosaurs. God destroys dinosaurs. God creates man. Man destroys God. Man creates dinosaurs.
Dinosaurs eat man. Woman inherits the earth.
Benutzeravatar
Sole.survivor@web.de
Beiträge: 3791
Registriert: Fr 14. Jul 2017, 19:37

Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Sole.survivor@web.de » Sa 18. Nov 2017, 08:22

JJazzGold hat geschrieben:(18 Nov 2017, 08:19)

Hoffentlich setzt sich dieser Trend in den Städten durch.

Beispiele wie Kopenhagen, Münster oder Jena ermutigen, auch wenn die Dominanz der Radler insbesondere auf radgesperrten Fußwegen nervt. Etwas mehr Rücksicht, aber auch Kontrolle wäre gut. Ich fahre sehr gern Auto, aber nicht city. Wobei ich auch das Rad lieber übers Land fahre.
"I should welcome almost any war, for I think this country needs one" - T. Roosevelt, Politiker.
Benutzeravatar
JJazzGold
Beiträge: 27010
Registriert: Mo 25. Mai 2009, 00:34
Benutzertitel: L'État, c'est moi

Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon JJazzGold » Sa 18. Nov 2017, 08:28

Sole.survivor@web.de hat geschrieben:(18 Nov 2017, 08:22)

Beispiele wie Kopenhagen, Münster oder Jena ermutigen, auch wenn die Dominanz der Radler insbesondere auf radgesperrten Fußwegen nervt. Etwas mehr Rücksicht, aber auch Kontrolle wäre gut. Ich fahre sehr gern Auto, aber nicht city. Wobei ich auch das Rad lieber übers Land fahre.


Es würde auch das Parkplatzproblem für Externe lösen, wenn sich die Städter mehrheitlich per Fahrrad durch die Stadt bewegen würden. Vorzugsweise auf verbindlich vorgeschriebenen Fahrradspuren und in verbindlich vorgeschriebenen Zonen parkend.
Auf dem Land fahre ich vorzugsweise mit dem Rad, bei Stadtbesuchen benötige ich das Auto und damit einen Parkplatz.

God creates dinosaurs. God destroys dinosaurs. God creates man. Man destroys God. Man creates dinosaurs.
Dinosaurs eat man. Woman inherits the earth.
Benutzeravatar
Sole.survivor@web.de
Beiträge: 3791
Registriert: Fr 14. Jul 2017, 19:37

Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Sole.survivor@web.de » Sa 18. Nov 2017, 10:27

JJazzGold hat geschrieben:(18 Nov 2017, 08:28)


Es würde auch das Parkplatzproblem für Externe lösen, wenn sich die Städter mehrheitlich per Fahrrad durch die Stadt bewegen würden. Vorzugsweise auf verbindlich vorgeschriebenen Fahrradspuren und in verbindlich vorgeschriebenen Zonen parkend.
Auf dem Land fahre ich vorzugsweise mit dem Rad, bei Stadtbesuchen benötige ich das Auto und damit einen Parkplatz.


In manchen Städten klappt park&ride ganz gut. Widerspricht natürlich der Idee, ÖPNV in Randlagen müsse nur stündlich fahren. Auch nicht so gut, wenn man schweres Gepäck hat (Stahlkisten mit Ausrüstung etwa)
"I should welcome almost any war, for I think this country needs one" - T. Roosevelt, Politiker.
Benutzeravatar
JJazzGold
Beiträge: 27010
Registriert: Mo 25. Mai 2009, 00:34
Benutzertitel: L'État, c'est moi

Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon JJazzGold » Sa 18. Nov 2017, 11:32

Sole.survivor@web.de hat geschrieben:(18 Nov 2017, 10:27)

In manchen Städten klappt park&ride ganz gut. Widerspricht natürlich der Idee, ÖPNV in Randlagen müsse nur stündlich fahren. Auch nicht so gut, wenn man schweres Gepäck hat (Stahlkisten mit Ausrüstung etwa)


Wenn ich in eine der nächstgelegenen Städte fahre, oder in die Hauptstadt, dann kombiniere ich von Arzt und Friseur bis Supermarkt und Baumarkt bis zu Kultur und dann brauche ich den Kofferraum. ;) Da wäre mir Fahrrad mit Anhänger zu anstrengend durch die Voralpenlandschaft und die Hauptstadt zuweit weg. Ein E-Bike brauche ich nicht, in und ums Dorf lässt sich das meiste mit einem normalen Fahrrad, das nach dem ersten Schneefall jetzt ins Winterquartier gelagert ist, erledigen. Zur S-Bahn muss ich den Berg runter und hinterher wieder rauf, nur dafür schaffe ich mir kein E-Bike an. Um die Kurve zum Diesel wieder zu bekommen, ich fahre Benziner und der eignet sich für die Stadtfahrten. Ein Verbot ist ja momentan nicht in Sicht.
God creates dinosaurs. God destroys dinosaurs. God creates man. Man destroys God. Man creates dinosaurs.
Dinosaurs eat man. Woman inherits the earth.
Benutzeravatar
Raskolnikof
Beiträge: 1104
Registriert: Mi 14. Sep 2016, 13:07
Benutzertitel: Bargeldabstinenzler
Wohnort: Lummerland

Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Raskolnikof » Sa 18. Nov 2017, 11:48

Positiv Denkender hat geschrieben:Niemand fährt nicht mit dem Rad weil angeblich die Radwege nicht vorhanden sind und auf der anderen Seite fährt niemand zusätzlich Rad nur weil man Radwege verberbreitert .[/ quote]

Man merkt bei deinen Ausführungen deutlich, dass du dir die verlinkte Doku über Kopenhagen nicht zu Gemüte geführt hast. Du willst das sicher auch gar nicht, weil du nicht bereit bist, dich mit der Sache auseinanderzusetzen. Du kämpfst um den Erhalt des Status Quo, warum auch immer.
Tatsache ist, dass sich beispielsweise der Fahrradverkehr in Kopenhagen seit des radikalen Umbaus der Stadt zu einer Fahrradstadt mehr als verdoppelt hat. Gleichzeitig ist der Autoverkehr um mehr als 50 Prozent zurück gegangen.
Also, geht doch! Es geht einzig darum, ob man will!

Warum nur ist Kopenhagen geradezu ein Mekka für Verkehrsexperten und Stadtplaner aus aller Welt geworden, die sich dort zeigen lassen, was und mit welchem Aufwand möglich ist und wie man entsprechende Planungen umsetzt? Da kommen sogar Interessenten aus China und Japan, die sich von dem Verkehrskonzept von Kopenhagen begeistern lassen. Sind das alles verblendete Idioten? oder grüne Spinner denen der Spinat aus der Tasche wächst?
Wer anderen eine Bratwurst brät der hat ein Bratwurstbratgerät.
(unbekannter Bratwurstdichter, einer Legende nach aus Thüringen stammend)
Benutzeravatar
immernoch_ratlos
Beiträge: 1214
Registriert: So 10. Apr 2016, 16:59

Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon immernoch_ratlos » Sa 18. Nov 2017, 13:53

Welches Verkehrsmittel ist das Richtige :rolleyes: :?: :s :? :mad: :(

Diese Frage sollte dringen ergänzt werden und möglichst lauten Welches Verkehrsmittel ist WANN das Richtige ?

Zu WANN kommt jeder individuell, wenn er vor den Ereignissen die ein Fahrt notwendig machen, für seine eigene - die seiner Familie tatsächlich notwendigen Gründe analysiert - aka "volksnah gern auch überlegt" - welche zumutbaren Lösungen für "ihn","für sie" und neuerdings auch für X"die individuelle Situation, Lösung(en) darstellen. So einfach ist das.

Rund ums Haus, ohne den Zwang etwas tun zu müssen, ergeben sich sowieso Spaziergänge und Spazierfahrten (letztere wohl nicht notwendigerweise mit einem KFZ). Doch selbst das ist die individuelle Entscheidung. :thumbup:

Entscheidend dürfte wohl der Wohnort sein - Stadt - Stadtrand - umliegende Ortschaften - "auf dem flachen Land weitab von der nächsten Stadt" - "auf dem bergigen Land weitab von der nächsten Stadt".

Weiter das eigene Alter und die körperliche Mobilität.

Die familiäre Situation - Kinder - Alter der Kinder - und oder z.B. pflegebedürftige Personen im Haushalt.

Jede der genannten Situationsbeschreibungen teilen diese grob beschriebenen Gruppen mit Millionen anderen die in etwa der selben Situation leben. Die Aussage es leben gegenwärtig ~75% also über 60 Millionen in dem was unter "Stadt" beschrieben wird und weitere 20 ... 22 Millionen verteilen sich auf die Republik und diese auch keineswegs gleichmäßig. Seit längerem ist der Trend in "urbanen Zonen" leben zu wollen noch ungebrochen.

Städte und die Stadtrandgebiete sind verglichen mit dem "Land drumherum" eher schon recht gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln ausgestattet und die kurzen Wege (im Vergleich zum "Land drumherum") können je nach Jahreszeit recht problemlos "per Pedes " oder mit Fahrrädern mit und ohne e-Motor begangen bzw. befahren werden. Wie beinahe alles, sind eventuell notwendige voluminösere Einkäufe eine reine Organisationsfrage.

Außer zum täglichen beruflichen Pendeln zu eher abgelegenen Orten außerhalb des urbanen Gebiets, dürfte auch heute schon kein eigener PKW mehr notwendig sein. Das mag ja individuell von einer Minderheit noch anders gesehen werden, aber das dies der Realität entspricht, zeigen die geradezu lächerlichen Prozentsätze, wo das "Stehzeug" seiner ursprünglichen Nutzung folgt und wieder Fahrzeug ist.

Wenn der Durchschnitt aller 40 Millionen privater PKW - dabei werden die ~5 Millionen firmeneigenen PKW mit eingerechnet ! Lediglich zu 2...3 Prozent des Jahres überhaupt genutzt werden, muss die Leistung den überwiegenden Anteil der PKW-Eigner eine zu 97 % nutzloses Gerät zu verkaufen - das zu allem Überfluss auch noch im Stehen weitere private, aber auch öffentliche Kosten verursacht - eine gelungene Leistung, die für die den Verkaufsstrategen höchstes Lob verdient.

Das Gefühl stets fahrbereit zu sein ist weit höher einzuschätzen, als der eigentliche Sinn einer solch teuren Anschaffung, dem "echten Fahren". von z.B. 20.000 €uro werden also 19.400 € (97 % im Durchschnitt) für das Privileg stets mobil und stolzer Besitzer eines "besitzanzeigenden" Geräts zu sein, angelegt. Diesem Sinn an sich, werden monatlich weitere Ausgaben wie KFZ-Steuer, Haftpflichtversicherung, Fahrzeugversicherung und wo möglich auch Kosten für die "sichere Unterbringung" des ansonsten wertlosen Prestigeobjekts dargebracht. Eine Art Opfergabe an vermutlich höhere Mächte. Früher, als es noch erlaubt war auf der Straße seinen Schatz die wöchentliche Pflege wasserreich und aufreibend anzutun, war die Welt noch in Ordnung.

Da kommt selbstverständlich eine Fahrrad nicht mit. Es zur Betrachtung im Freien auszustellen, ist es meist zu unscheinbar oder sehr schnell einfach weg... :(

Ja diese Umstellung strapaziert die Nerven aller. Aus nachvollziehbaren Gründen brauchen viele Menschen eigentlich gar keinen eigenen PKW mehr. Leider dringt das nur langsam bis in die individuellen Hirne vor. Doch es scheint da Licht am Ende des Tunnels zu geben - nein es sind nicht die Lichter des heranbrausende Nahverkehrszugs - es sind unsere lieben Kleinen, welche sich des Unsinns bewusst werden, den die Anschaffung eines teuren aber weitgehend nutzlosen Gefährt darstellt. Einige verweigern sich gar gleich dem passenden Führerschein.

Nun ist der deutschen liebstes Spielzeug auch noch ins Gerede gekommen. Selbst während der doch recht sparsamen 2 bis 3prozentigen Nutzung, trägt so ein Gerät nicht gerade zur Verbesserung der Gesundheit bei. Das perfide an solchen in der Öffentlichkeit geführten Diskussion, ist dieser vom Hauch zum kräftigen Wind gediehene Hang etwas zu diskutieren, was vorher allen am Arsch vorbeiging. Gern würden das einige noch heute so halten, ihr geradezu verzweifeltes Aufbegehren durchzieht nicht nur dieses Thema "Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten" und auch andere Lebensbereiche.

Selbst "Fahrradfahren", früher das "Privileg" derer, welche sich einen eigenen PKW nicht leisten konnten, erhielt inzwischen die höheren Weihen. Einige "Bilderstürmer" fordern gar sie Städte "fahrradgerecht" umzugestalten. Wo kommen wir hin, wenn zukünftig das lustige bunte Bild all der Stehzeuge nicht mehr die Städte ziert :?: Eintöniges grün mit Pflanzen, die im Herbst unsere Städte zumüllen - im Frühjahr Allergien auslösen :?: Lautlos die Toaster auf Rädern, nicht mehr dieses Lied des Fortschritts singen dürfen :?: Das gelegentliche Aufheulen eines Motors, der uns des permanenten technischen Fortschritts gewiss machte, plötzlich und für immer verstummen wird :?:

Wollen wir das tatsächlich :?:

NEIN ! Ich werde mich gleich jetzt aufmachen um mein schwindendes Privileg überall hinzudieseln solange wie eben möglich auszuleben. Mein Fahrrad jedenfalls habe ich bereits verschrottet - auch weil es zu 100Prozent ein Stehrad war....

Nur grünversifte Weicheier nehmen Rücksicht auf die Umwelt - was ich als Steuerzahler zwangsmitfinanziert habe, kann ich auch wieder kaputtfahren - wenn die angebliche Luftverschmutzung, sinnvoller Weise die leidigen Rentenzahlungen "sozialverträglich" einkürzt - wer könnte da widersprechen :?:

Mein Ziel wenigsten 12.000km/a in den Städten meiner Metropolregion - in diesem Jahr leider nur läppische 5.000 km - ist eine äußerst schlechte Performance. Da gibt es einiges Nachzuholen ! Bei der schleppenden - wenn überhaupt "Regierungsbildung" bleibt mir mehr Zeit es deutlich besser zu machen.

Bin sicher, diesmal wird PD voll des Lobes über soviel Eigeninitiative sein :p
"Wenn der Wind der Veränderung weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen." (aus China)
Positiv Denkender
Beiträge: 2528
Registriert: Sa 16. Apr 2016, 16:51

Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Positiv Denkender » Sa 18. Nov 2017, 17:38

immernoch_ratlos hat geschrieben:(18 Nov 2017, 13:53)

Welches Verkehrsmittel ist das Richtige :rolleyes: :?: :s :? :mad: :(

Diese Frage sollte dringen ergänzt werden und möglichst lauten Welches Verkehrsmittel ist WANN das Richtige ?

Zu WANN kommt jeder individuell, wenn er vor den Ereignissen die ein Fahrt notwendig machen, für seine eigene - die seiner Familie tatsächlich notwendigen Gründe analysiert - aka "volksnah gern auch überlegt" - welche zumutbaren Lösungen für "ihn","für sie" und neuerdings auch für X"die individuelle Situation, Lösung(en) darstellen. So einfach ist das.

Rund ums Haus, ohne den Zwang etwas tun zu müssen, ergeben sich sowieso Spaziergänge und Spazierfahrten (letztere wohl nicht notwendigerweise mit einem KFZ). Doch selbst das ist die individuelle Entscheidung. :thumbup:

Entscheidend dürfte wohl der Wohnort sein - Stadt - Stadtrand - umliegende Ortschaften - "auf dem flachen Land weitab von der nächsten Stadt" - "auf dem bergigen Land weitab von der nächsten Stadt".

Weiter das eigene Alter und die körperliche Mobilität.

Die familiäre Situation - Kinder - Alter der Kinder - und oder z.B. pflegebedürftige Personen im Haushalt.

Jede der genannten Situationsbeschreibungen teilen diese grob beschriebenen Gruppen mit Millionen anderen die in etwa der selben Situation leben. Die Aussage es leben gegenwärtig ~75% also über 60 Millionen in dem was unter "Stadt" beschrieben wird und weitere 20 ... 22 Millionen verteilen sich auf die Republik und diese auch keineswegs gleichmäßig. Seit längerem ist der Trend in "urbanen Zonen" leben zu wollen noch ungebrochen.

Städte und die Stadtrandgebiete sind verglichen mit dem "Land drumherum" eher schon recht gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln ausgestattet und die kurzen Wege (im Vergleich zum "Land drumherum") können je nach Jahreszeit recht problemlos "per Pedes " oder mit Fahrrädern mit und ohne e-Motor begangen bzw. befahren werden. Wie beinahe alles, sind eventuell notwendige voluminösere Einkäufe eine reine Organisationsfrage.

Außer zum täglichen beruflichen Pendeln zu eher abgelegenen Orten außerhalb des urbanen Gebiets, dürfte auch heute schon kein eigener PKW mehr notwendig sein. Das mag ja individuell von einer Minderheit noch anders gesehen werden, aber das dies der Realität entspricht, zeigen die geradezu lächerlichen Prozentsätze, wo das "Stehzeug" seiner ursprünglichen Nutzung folgt und wieder Fahrzeug ist.

Wenn der Durchschnitt aller 40 Millionen privater PKW - dabei werden die ~5 Millionen firmeneigenen PKW mit eingerechnet ! Lediglich zu 2...3 Prozent des Jahres überhaupt genutzt werden, muss die Leistung den überwiegenden Anteil der PKW-Eigner eine zu 97 % nutzloses Gerät zu verkaufen - das zu allem Überfluss auch noch im Stehen weitere private, aber auch öffentliche Kosten verursacht - eine gelungene Leistung, die für die den Verkaufsstrategen höchstes Lob verdient.

Das Gefühl stets fahrbereit zu sein ist weit höher einzuschätzen, als der eigentliche Sinn einer solch teuren Anschaffung, dem "echten Fahren". von z.B. 20.000 €uro werden also 19.400 € (97 % im Durchschnitt) für das Privileg stets mobil und stolzer Besitzer eines "besitzanzeigenden" Geräts zu sein, angelegt. Diesem Sinn an sich, werden monatlich weitere Ausgaben wie KFZ-Steuer, Haftpflichtversicherung, Fahrzeugversicherung und wo möglich auch Kosten für die "sichere Unterbringung" des ansonsten wertlosen Prestigeobjekts dargebracht. Eine Art Opfergabe an vermutlich höhere Mächte. Früher, als es noch erlaubt war auf der Straße seinen Schatz die wöchentliche Pflege wasserreich und aufreibend anzutun, war die Welt noch in Ordnung.

Da kommt selbstverständlich eine Fahrrad nicht mit. Es zur Betrachtung im Freien auszustellen, ist es meist zu unscheinbar oder sehr schnell einfach weg... :(

Ja diese Umstellung strapaziert die Nerven aller. Aus nachvollziehbaren Gründen brauchen viele Menschen eigentlich gar keinen eigenen PKW mehr. Leider dringt das nur langsam bis in die individuellen Hirne vor. Doch es scheint da Licht am Ende des Tunnels zu geben - nein es sind nicht die Lichter des heranbrausende Nahverkehrszugs - es sind unsere lieben Kleinen, welche sich des Unsinns bewusst werden, den die Anschaffung eines teuren aber weitgehend nutzlosen Gefährt darstellt. Einige verweigern sich gar gleich dem passenden Führerschein.

Nun ist der deutschen liebstes Spielzeug auch noch ins Gerede gekommen. Selbst während der doch recht sparsamen 2 bis 3prozentigen Nutzung, trägt so ein Gerät nicht gerade zur Verbesserung der Gesundheit bei. Das perfide an solchen in der Öffentlichkeit geführten Diskussion, ist dieser vom Hauch zum kräftigen Wind gediehene Hang etwas zu diskutieren, was vorher allen am Arsch vorbeiging. Gern würden das einige noch heute so halten, ihr geradezu verzweifeltes Aufbegehren durchzieht nicht nur dieses Thema "Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten" und auch andere Lebensbereiche.

Selbst "Fahrradfahren", früher das "Privileg" derer, welche sich einen eigenen PKW nicht leisten konnten, erhielt inzwischen die höheren Weihen. Einige "Bilderstürmer" fordern gar sie Städte "fahrradgerecht" umzugestalten. Wo kommen wir hin, wenn zukünftig das lustige bunte Bild all der Stehzeuge nicht mehr die Städte ziert :?: Eintöniges grün mit Pflanzen, die im Herbst unsere Städte zumüllen - im Frühjahr Allergien auslösen :?: Lautlos die Toaster auf Rädern, nicht mehr dieses Lied des Fortschritts singen dürfen :?: Das gelegentliche Aufheulen eines Motors, der uns des permanenten technischen Fortschritts gewiss machte, plötzlich und für immer verstummen wird :?:

Wollen wir das tatsächlich :?:

NEIN ! Ich werde mich gleich jetzt aufmachen um mein schwindendes Privileg überall hinzudieseln solange wie eben möglich auszuleben. Mein Fahrrad jedenfalls habe ich bereits verschrottet - auch weil es zu 100Prozent ein Stehrad war....

Nur grünversifte Weicheier nehmen Rücksicht auf die Umwelt - was ich als Steuerzahler zwangsmitfinanziert habe, kann ich auch wieder kaputtfahren - wenn die angebliche Luftverschmutzung, sinnvoller Weise die leidigen Rentenzahlungen "sozialverträglich" einkürzt - wer könnte da widersprechen :?:

Mein Ziel wenigsten 12.000km/a in den Städten meiner Metropolregion - in diesem Jahr leider nur läppische 5.000 km - ist eine äußerst schlechte Performance. Da gibt es einiges Nachzuholen ! Bei der schleppenden - wenn überhaupt "Regierungsbildung" bleibt mir mehr Zeit es deutlich besser zu machen.

Bin sicher, diesmal wird PD voll des Lobes über soviel Eigeninitiative sein :p

meinst du wirklich du könntest mich mit diesem Schmarrn provozieren ?
Die Menschen sind klug genug zu wissen wann sie welches Verkehrsmittel wählen :Dafür benötigen sie keine Vorbeter wie dich .
Selbst wenn ich nur 1000 km im Jahr fahre geht es Leuten wie dich einen feuchten Dreck an ob sich jemand ein Auto leistet oder nicht .
Du solltest dein Arbeitsfeld in die Moschee verlegen . Mag ja sein das dich die Verkehrssituation stört .Dein Problem .
Die Stadt ist Fahrradgerecht .Deine Unwissenheit nützt da wenig . Wo willst du denn noch Radwege hin bauen ? Gerade die Straßen in und in Richtung
Innenstadt sind eng .Straßenbahnen und Busse Autos teilen sich dort die Fahrbahn . Am Steintor muss sogar die Straßenbahn hinter den Radfahrern zurückbleiben ,weil der Radweg zwischen den Schienen verläuft . Deine Unfähigkeit zu beurteilen wie es in den Städten aussieht ,das man in den letzten
Jahren alles für die Radfahrer getan hat legt nicht an mir . Die FDP fordert nicht mehr Geld n Premium Radwege zu stecken sondern in wichtigere Projekte
Deine Versuche andere Menschen zu bevormunden scheiten .Du merkst es nur nicht . Deine Anspielungen zu den E Autos zeigt doch auf dass es dir nuir
um deine persönlichen Ansichten geht .Einfach zu begreifen dass diese Autos z.Zt. nicht den Anspruch der Verbraucher erfüllen liegt nicht
an mir . Die Entwicklung muss man abwarten nur das nützt den heutigen Besitzern von Diesel Autos nichts . Es geht um Fahrverbote ab 2018
nicht um deine Zukunftsvisionen . Da kannst du noch so mit den Füßen auftreten noch taugen E Autos nichts. Wäre es anders würden sicher mehr Menschen
E Autos kaufen . Niemand außer dir bestreite das es ausreichend Ladestationen gibt.
Benutzeravatar
frems
Moderator
Beiträge: 42488
Registriert: Sa 4. Apr 2009, 13:43
Benutzertitel: Hochenergetisch
Wohnort: Hamburg, Europa

Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon frems » Sa 18. Nov 2017, 18:05

Positiv Denkender hat geschrieben:(17 Nov 2017, 18:56)

Sorry was hast du mitgeteilt ?

Reale Projekte, die in urbanen Räumen die Fahrzeit für Radfahrer verkürzen. Laut Dir ist es ja nicht möglich, den Anteil des Umweltverbunds zu erhöhen, wenn man die Verkehrsanlagen dafür zur Verfügung stellt. Aber zig Städte schaffen genau das. Das betrifft ja nicht nur das Rad. Schau Dir bspw. den ÖPNV in der Schweiz an, der gut finanziert ist, wodurch er eine dichte Taktung anbietet, zuverlässige und aufeinander abgestimmte Verbindungen, saubere Züge, kurze Fahrzeiten etc. pp. Was folgte? Die vom Stau genervten Bürger nahmen immer häufiger den Zug auf dem Weg zur Arbeit. Von Dir käme da wohl nur ein Spruch a la "Wer den ÖPNV nutzen will, tut das schon". Nur geht's gar nicht darum.

Niemand braucht Angst auf dem Fahrrad zu haben ,außer vor den Fahrrad Rambos .

Mag sein. Haben trotzdem viele Menschen, wenn sie keine erfahrenen Radfahrer sind und an ihnen Busse, Lkw etc. im Sekundentakt vorbeifahren. Das subjektive Sicherheitsempfinden ist eben etwas anderes als die objektive Verkehrssicherheit. Und wenn man sich anschaut, wie viele Radfahrer jedes Jahr von Pkw und Lkw zu Tode gefahren werden, wird die Angst natürlich auch nicht geringer.

Schmunzeln muss man
bei deiner Feststellung 20 Minuten wären mit dem Rad wären attraktiver als 40 Min . Die Mehrheit derer die mit dem Fahrrad zum Arbeitsplatz fahren
haben selten einen längeren Weg als 30 Minuten . Und da möchtest du durch neue Fahrradwege die Hälfte einsparen ?

Ja, das liegt daran, dass Du den Einwand nicht erfassen konntest. Es ging darum, wie man den Radverkehrsanteil weiter steigern kann und nicht, wie die Situation für die jetzige Radfahrer ist. Wie Du mit Deinen erfundenen Zahlen schon vermutest, haben die Leute einen kürzeren Radweg, weil längere Fahrzeiten nicht attraktiv sind. Also geht's darum, diese Fahrzeiten zu verkürzen, damit mehr Leute die attraktive Option haben.

Nun wird es richtig lustig .
Übrigens die Quellenangabe das die Zahl der Fahrradfahrer seit ca 3 Jahren stagniert konnte man aus unseren Zeitungen erfahren .

"Unsere Zeitungen" ist toll. Die Landesregierung veröffentlicht bloß andere Zahlen.

Noch lustiger deine Anmerkung des kalten Kriegs denken .Darin bst du in doch in deiner Einseitigkeit nicht zu übertreffen .

Blöderweise hast Du das weiter unten bestätigt.

Noch benötige ich keins .

Wir redeten ja von Pendlern, nicht von Personen ohne Arbeit.

Frage warum soll man Radfahrer bevorzugen ? Weil du Auto hasst .?

Weniger CO2, NOx, SOx und Rußpartikel, weniger schwere Verkehrsunfälle, weniger Flächenversiegelung, weniger volkswirtschaftliche Schäden, weniger Lärmemissionen, weniger Stau für Pkw, höhere Zufriedenheit der Bürger, mehr volkswirtschaftlicher Nutzen, weniger Steuerausgaben, ... ?

Radschnellwege sind vorhanden . Mehr sind nicht notwendig .

Du redest wohl wieder nur von Deiner Kleinstadt. Da gibt es nicht einen einzigen Radschnellweg. Es wurde dazu erst kürzlich eine erste Studie veröffentlicht. Gebaut ist noch nichts und damit auch nicht vorhanden (-> https://www.weser-kurier.de/bremen/brem ... 46816.html). Dass "mehr nicht notwendig" ist, ist wohl nur Dein Wunsch.

Nur der wird seinen Plan nicht verwirklichen können weil der nach der nächsten Wahl weg ist .

Der Verkehrsentwicklungsplan wurde von allen Bürgerschaftsfraktionen entwickelt.

Glaubt der wirklich da fahren Menschen 35 km mit dem Fahrrad ins Büro . ?

Um monomodale Verkehrsketten geht's gar nicht. Es reicht ja schon, wenn ein Mensch 5 km schnell und sicher zur ÖPNV-Station kommt und damit den sog. Hauptlauf zurücklegt. Das ist ja wieder das Gedankengut aus dem Kalten Krieg, so als wenn man entweder die gesamte Strecke mit dem Pkw, mit dem Rad oder mit dem ÖPNV fahren müsse statt es sinnvoll zu kombinieren, um Zeit zu sparen.

Die A 281 fertigstellen wäre sinnvoller .

Nö.
Labskaus!

Ob Mailand oder Madrid -- Hauptsache Europa.

Zurück zu „41. Verkehrswesen - Fahrzeuge - Logistik“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast