Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

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Positiv Denkender
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Positiv Denkender » Mo 20. Mär 2017, 23:12

Raskolnikof hat geschrieben:(20 Mar 2017, 14:31)

Es macht einfach keinen Sinn mit User „Positiv Denkender“ ernsthaft zu diskutieren. Ich denke, dass er das auch gar nicht will. Dies hat er im Thread „Abschaffung von Bargeld“ zig mal bewiesen. Auf Fakten wie Statistiken von statista.com und anderen seriösen Zahlenquellen, Veröffentlichungen der Deutschen Bundesbank, Bankinstituten und wissenschaftlichen Einrichtungen (Universitäten), den Medien aber auch dem allgemein zu beobachtenden Trend im Bezahlwesen geht PD in keinen seiner Beiträge ein. In einer Stupidität die Ihresgleichen sucht wiederholt PD seine Behauptungen ohne auf Meinungen und genannten Veröffentlichungen und Zahlen anderer User einzugehen. Da vermeidet er jede sachliche Auseinandersetzung einfach deshalb, weil er den genannten Fakten rein gar nichts entgegenzusetzen hat. Da steht er völlig nackt in der Gegend. Aber eines kann er (sinngemäß): Wie ein Kind im vorpubertären Alter mit den Füßen auf den Boden stampfen und behaupten dass die Erde eine Scheibe sei. Aber Beweise? ich akzeptiere ja durchaus andere Meinungen. Aber auf bloße Behauptungen und unbelegte Tatsachen die jeder Logik widersprechen einzugehen ist vergebliche Liebesmüh.

Für mich ist Positiv Denkender entweder ein Mensch der in einer Parallelwelt lebt, weil er es in der realen Welt nicht aushält und sich lieber im Hier und Jetzt oder schlimmer, in die Vergangenheit flüchtet.
Oder aber er sucht im Forum die Konfrontation in Form eines Brandstifters. Das wäre dann eine Form des Trollens. Ich glaube ja eher an die zweite Möglichkeit.

Deine Einschätzung ist allein deine Sache .Menschen wie dich die meinen nur die eigenen Ansichten wären richtig soll man gewähren lassen .
Bargeld ist hier nicht gefragt deshalb beantworte ich dein Gewäsch auch nicht .
Allein deine Behauptung ich hätte Fakten nichts entgegen zusetzen beweist, dass nur deine Meinung zu gelten hat.
Deine Arroganz , Menschen die nicht deiner Meinung sind zu unterstellen sie würden in einer Parallelwelt leben ist nicht zu übertreffen
Du darfst dir sicher sein in beiden Punkten ,Abschaffung von Bargeld und Fahrverbote für Diesel vertrittst du eine Minderheit.
Du darfst davon ausgehen ich lebe in dieser Welt auf festen Boden .In einem freiheitlichen Land wo Selbstdarsteller wie du glücklicher Weise keinen Einfluss haben .
Wenn jemand Tatsachen ignoriert bist du das . Wäre es anders würde man keine Dieselfahrzeuge mehr bauen ,keine neuen 50 ,-€ Scheine herausgeben .
Das macht man sicher deshalb weil man demnächst Bargeld abschafft .Beweise ? Erheiternd die Aussage es wäre vergebene Liebesmühe mir deine Meinung
aufzudrücken . Da hast du ausnahmsweise Recht .
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Raskolnikof » Mi 22. Mär 2017, 23:21

Was soll man dazu noch sagen? Den Menschentyp "Ewig Gestriger" wird es wohl immer geben. Das sind Menschen, die sich wirklich jedem technichen Fortschritt verweigern, weil sie darin nur das Böse sehen.
Pd, so wie ich dich einschätze gehörst du auch zu denjenigen, die den Klimawandel für den größten Schwindel von gewissen Politikern und Ökos halten, denen der Spinat aus der Tasche wächst.
PD, ist diese Webseite von dir?
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon frems » Fr 24. Mär 2017, 10:47

Naja, seine Prämissen sind ja schon falsch, da es zum einen keine politische Frage ist, zum anderen laut Umfragen eine Mehrheit der Baden-Württemberger ein temporäres Dieselverbot -- so wie bereits beschlossen, was "er" ignoriert -- begrüßt. Euro 6 scheint aber auch kein Heilsbringer zu sein:

Die Umweltorganisation BUND will vor Gericht einen Verkaufsstopp für Diesel-Autos mit zu hohem Stickoxid-Ausstoß erzwingen. Beim Verwaltungsgericht Schleswig habe man den Erlass einer einstweiligen Anordnung beantragt, teilte der Verein mit (PDF). "Tagtäglich werden in Deutschland rund 3500 neue Euro-6-Dieselautos verkauft, die auf der Straße den gesetzlich vorgeschriebenen Stickoxid-Grenzwert teils massiv überschreiten", sagte BUND-Verkehrsexperte Jens Hilgenberg. Das müsse gestoppt werden, um Gesundheitsgefahren abzuwenden.

http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/d ... -1.3434420
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon frems » Fr 24. Mär 2017, 13:33

Gibt übrigens weitere Anreize, nicht auf die Dieseldreckschleudern zu setzen:

Sie richten sich nach Größe und Umweltfreundlichkeit des Motors. Für Inländer kostet die Maut im Schnitt 67 Euro, maximal 130 Euro pro Jahr. Benziner sind günstiger als Diesel. Damit soll ein Anreiz zum Kauf von Fahrzeugen gegeben werden, die weniger Stickoxide und Feinstaub ausstoßen.
http://www.spiegel.de/auto/aktuell/pkw- ... 40279.html
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Raskolnikof » Fr 24. Mär 2017, 15:05

Hinzu kommt die Einsparung bei der KFZ-Steuer und günstigeren Werkstattkosten. Eine Inspektion mit Ölwechsel in der Vertragswerkstatt ist bei einem Dieselfahrzeug immer teurer als beim gleichen Autotyp mit Benzinmotor. Für den Normalfahrer mit 15 - 20 Tsd. Kilometern Fahrleistung im Jahr rechnet sich der Diesel nie.
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Positiv Denkender » Fr 24. Mär 2017, 23:31

frems hat geschrieben:(24 Mar 2017, 10:47)

Naja, seine Prämissen sind ja schon falsch, da es zum einen keine politische Frage ist, zum anderen laut Umfragen eine Mehrheit der Baden-Württemberger ein temporäres Dieselverbot -- so wie bereits beschlossen, was "er" ignoriert -- begrüßt. Euro 6 scheint aber auch kein Heilsbringer zu sein:


http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/d ... -1.3434420

Klagen darf jeder .Der BUND sollte sich auf seine Kröten konzentrieren .Was ignoriere ich denn ? Es gibt kein Dieselfahrverbot dass ignorierst du lediglich .
Es nützt auch nichts denn dann fahren Dieselfahrzeuge dort wo eh schon die höchsten Werte gemessen werden weit weg von der City .
Dieselfahrzeuge erzeugen knapp 4 % der Stickoxide . Da wären andere Einschränkungen wie Abgase durch Kamine ,durch Kraftwerke hilfreicher.
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Positiv Denkender » Fr 24. Mär 2017, 23:44

Raskolnikof hat geschrieben:(22 Mar 2017, 23:21)

Was soll man dazu noch sagen? Den Menschentyp "Ewig Gestriger" wird es wohl immer geben. Das sind Menschen, die sich wirklich jedem technichen Fortschritt verweigern, weil sie darin nur das Böse sehen.
Pd, so wie ich dich einschätze gehörst du auch zu denjenigen, die den Klimawandel für den größten Schwindel von gewissen Politikern und Ökos halten, denen der Spinat aus der Tasche wächst.
PD, ist diese Webseite von dir?

Raskolnikof um mich mach dir man keine Sorgen .ich komme bestens klar . Welchen technischen Fortschritt lehne ich den ab ?
Etwa den technischen Fortschritt bei Dieselfahrzeugen .? Oder hat die Abschaffung von deinem verhassten Bargeld etwas mit Fortschritt zu tun?
Hat der Bundesrepublik Bargeld irgendwann ,irgendwo geschadet ?
Bisher kann ich nicht feststellen dass der Fortschritt , am Bargeld gescheitert wäre. Auch Dieselfahrzeuge werden weiterentwickelt ,das wird auch weiter so sein. Deshalb ist es ja Irrsinn dass man Millionen Menschen bestraft in dem man sie vom Verkehr ausschließen will nur weil sie der Empfehlung der Regierung gefolgt sind
sich wegen der geringeren Abgaswerke ein Dieselfahrzeug zu kaufen .Damit sollte die Klimaziele erreicht werden .
.
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Raskolnikof » Sa 25. Mär 2017, 10:43

Heute weiß man, dass die Einführung des Diesels ein Jahrhundertfehler war. Warum sollte man diesen Fehler nicht bereinigen? Wir tragen für unsere Nachwelt eine hohe Verantwortung und können es uns einfach nicht mehr erlauben, die Atmosphäre zu verpesten wie bisher. Umdenken ist angesagt, auch wenn es hier und da weh tut. Wir sind ein reicher und wohlhabender Staat. Uns gehts gut. Ich fände es gut, wenn Deutschland bzw. die gesamte EU dem Rest der Welt zeigen würde, was in Sachen Umweltschutz und Reinhaltung der Luft als Beitrag zum Klimaschutz möglich ist. Neue und innovative Technologien, "Made in Germany" die dabei zum Einsatz kommen können unserer Wirtschaft dabei nur zu gute kommen.

Der Dieselmotor wird in bestimmten Bereichen sicherlich noch eine ganze Zeit unverzichtbar sein. Ein 40-Tonner lässt sich nun mal schlecht mit einem Benzinmotor bewegen. Gas wäre noch eine Alternative, aber nur vorübergehend. Zum einen ist Gas auch ein fossiler Brennstoff und trägt bei der Verbrennung nicht zur Klimaverbesserung bei und zum anderen ist Erdgas nicht unendlich verfügbar.
Auf jeden Fall aber ist der Dieselmotor als Antrieb eines PKW heute absolut überflüssig. Die ehemals so gelobten Vorzüge des Diesels (geringer Verbrauch und vor allen Dingen lange Lebensdauer) sind längst Schnee von gestern. In Zeiten, wo eine 2 oder 2,2 Liter Maschine von Daimler Benz gerade mal 55 oder 60 PS bei 3600 U/Min leistete und Taxifahrzeuge auf eine Laufleistung von bis zu 1.000.000 Mill. oder sogar mehr Kilometer brachten sind endgültig Geschichte. Heute müssen moderne Dieselmotoren genau so viel Leistung wie ein Benzinmotor mit gleich großem Hubraum bringen. Dabei haben der Diesel und seine beweglichen Teile wie z.B. die Lager wesentlich höhere Drücke zu verkraften wie ein Benziner.
Ergo: Die längere Lebensdauer des Diesels gegenüber einem Benziner ist heute eine Mär.

Also, wozu noch Dieselfahrzeuge? Sie sollen ja auch nicht in die Schrottpresse. Aber es müssen sicherlich keine neuen derartigen Dreckschleudern mehr gebaut werden.
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Positiv Denkender » Sa 25. Mär 2017, 12:09

Raskolnikof hat geschrieben:(25 Mar 2017, 10:43)

Heute weiß man, dass die Einführung des Diesels ein Jahrhundertfehler war. Warum sollte man diesen Fehler nicht bereinigen? Wir tragen für unsere Nachwelt eine hohe Verantwortung und können es uns einfach nicht mehr erlauben, die Atmosphäre zu verpesten wie bisher. Umdenken ist angesagt, auch wenn es hier und da weh tut. Wir sind ein reicher und wohlhabender Staat. Uns gehts gut. Ich fände es gut, wenn Deutschland bzw. die gesamte EU dem Rest der Welt zeigen würde, was in Sachen Umweltschutz und Reinhaltung der Luft als Beitrag zum Klimaschutz möglich ist. Neue und innovative Technologien, "Made in Germany" die dabei zum Einsatz kommen können unserer Wirtschaft dabei nur zu gute kommen.

Der Dieselmotor wird in bestimmten Bereichen sicherlich noch eine ganze Zeit unverzichtbar sein. Ein 40-Tonner lässt sich nun mal schlecht mit einem Benzinmotor bewegen. Gas wäre noch eine Alternative, aber nur vorübergehend. Zum einen ist Gas auch ein fossiler Brennstoff und trägt bei der Verbrennung nicht zur Klimaverbesserung bei und zum anderen ist Erdgas nicht unendlich verfügbar.
Auf jeden Fall aber ist der Dieselmotor als Antrieb eines PKW heute absolut überflüssig. Die ehemals so gelobten Vorzüge des Diesels (geringer Verbrauch und vor allen Dingen lange Lebensdauer) sind längst Schnee von gestern. In Zeiten, wo eine 2 oder 2,2 Liter Maschine von Daimler Benz gerade mal 55 oder 60 PS bei 3600 U/Min leistete und Taxifahrzeuge auf eine Laufleistung von bis zu 1.000.000 Mill. oder sogar mehr Kilometer brachten sind endgültig Geschichte. Heute müssen moderne Dieselmotoren genau so viel Leistung wie ein Benzinmotor mit gleich großem Hubraum bringen. Dabei haben der Diesel und seine beweglichen Teile wie z.B. die Lager wesentlich höhere Drücke zu verkraften wie ein Benziner.
Ergo: Die längere Lebensdauer des Diesels gegenüber einem Benziner ist heute eine Mär.

Also, wozu noch Dieselfahrzeuge? Sie sollen ja auch nicht in die Schrottpresse. Aber es müssen sicherlich keine neuen derartigen Dreckschleudern mehr gebaut werden.

Es werden aber noch moderne und abgasarme Diesel gebaut .Wäre Diesel so schädlich ,würde man die Produktion sofort stoppen . Tut man aber nicht .
Deshalb ist es Unsinn Dieselfahrverbote auszusprechen .Darum geht es ,nicht darum wie sich die Technik entwickelt mit welchem Antrieb die Autos der Zukunft fahren . Elektromotoren sind nicht ausgereift deshalb besteht seitens der Verbraucher wenig Interesse an fahrende Toaster .Gelöst ist weder die
Haltbarkeit der Batterien noch die Entsorgung . Wenn Mittelklasseautos ca 600 km mit einer Batterieladung zurücklegen können ,der Ladevorgang nicht länger als
ein jetziger Tankvorgang dauert mag das E .Auto den Verbrennungsmotor ablösen .Wer weiß was bis dahin Neues erfunden wird. .
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Raskolnikof » Sa 25. Mär 2017, 13:50

Positiv Denkender hat geschrieben:(25 Mar 2017, 12:09)

Es werden aber noch moderne und abgasarme Diesel gebaut .Wäre Diesel so schädlich ,würde man die Produktion sofort stoppen . Tut man aber nicht .
Deshalb ist es Unsinn Dieselfahrverbote auszusprechen .

Warten wir es ab. Spekulieren können wir viel. Wir können nicht wissen, was uns die Umweltpolitik morgen beschert. Es geht aber in Richtung Verbote. Immer mehr Städte richten Umweltzonen ein, wobei abzusehen ist, dass eine einfache „4“ auf der Umweltplakette an der Windschutzscheibe schon bald nicht mehr ausreichend sein wird.
Elektromotoren sind nicht ausgereift deshalb besteht seitens der Verbraucher wenig Interesse an fahrende Toaster .Gelöst ist weder die Haltbarkeit der Batterien noch die Entsorgung . Wenn Mittelklasseautos ca 600 km mit einer Batterieladung zurücklegen können ,der Ladevorgang nicht länger als ein jetziger Tankvorgang dauert mag das E .Auto den Verbrennungsmotor ablösen

Die in heutigen PKWs verbaute Elektromotoren und Batterien bieten sicher noch Entwicklungspotenzial. Wo ist das nicht so? Die Technik schreitet immer weiter voran. Das kann aber ja kein Grund dafür sein zu sagen, dass das Elektroauto noch nicht reif für den Markt ist. Irgendwann muss mit der Vermarktung einer jeden Innovation ja begonnen werden. Wenn man immer nur sagt die Technik sei noch nicht ausgereift dann haben wir einen Stillstand am Markt.
Zur Reichweite: Zwischen 380 und 520 km sind heute schon möglich (Opel Amera-e). Mir würde das reichen. In der Garage habe ich einen Kraftstromanschluss, so dass ich den Akku über Nacht schnellladen könnte. Als nächstes Auto ist mir das echt eine Überlegung wert, weil immer preiswertere E-Modelle auf dem Markt erscheinen.

Das ist wie bei den PCs. Am Anfang waren die Dinger so teuer, dass es ein Privileg von Gutverdienern war, so ein Teil auf dem Schreibtisch stehen zu haben. Und heute? Die Massenproduktion macht den günstigen Preis und sorgt zudem für die Weiterentwicklung der Technik.
Wer weiß was bis dahin Neues erfunden wird.

Wenn du darauf warten willst musst du ewig warten. Jede technische Neuentwicklung wird irgendwann von einer neuen technischen Innovation abgelöst.
Fortschritt ohne gleichzeitiger Vermarktung ist nicht möglich. Schließlich muss Fortschritt (durch Forschung) finanziert werden.
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon yogi61 » Sa 25. Mär 2017, 15:50

Das Märchen vom modernen und unschädlichen Diesel ist doch längst wiederlegt. Dieseabgase sind mindestens so toxisch wie Asbest und killen an jedem Tag Menschen die sich nicht dagegen wehren können. Das Geld für Dieselsubventionen sollte man lieber direkt in die Tumorforschung stecken.
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon immernoch_ratlos » Sa 25. Mär 2017, 17:11

Wenn PD "Elektromotoren sind nicht ausgereift" schreibt, beweist er wieder einmal seine geradezu globale Expertise :D

Die ersten Verbrennungsmotoren "Ottomotor" - Nicolaus August Otto schuf 1876 den ersten entwicklungsfähigen Viertaktmotor der Welt. Alles andere kam danach - diese Entwicklung ist auch Heute noch nicht abgeschlossen - ginge es nach PD, dürfte es auch heute noch keine KFZ mit Verbrennungsmotoren geben - schließlich darf ein KFZ mit Verbrennungsmaschine erst dann gebaut werden, wenn es an den Motoren dafür nix mehr zum Entwickeln gibt :dead:

Seit dem dritten Viertel des 19. Jahrhundert, seit ~140 Jahren kaufen Irre in aller Welt KFZ die mit "nicht ausgereiften Verbrennungsmotoren" betrieben wurden und oh Skandal immer noch betrieben werden ! Statt mit dem Bau von Benzin- und Dieselkutschen geduldig darauf zu warten, bis es an diesen Motortypen absolut nix mehr zu entwickeln gibt.... :?

Gerade die verschiedenen Typen von Elektromotoren wurden und werden seit ~ 1834 (erste praxistauglichen Elektromotoren in Potsdam) "Werner von Siemens ließ im Jahre 1866 seine Dynamomaschine patentieren. Sie ermöglichte erstmals eine Erzeugung elektrischer Energie in größerem Umfang. Dies verhalf dem Elektromotor zum Durchbruch bei einer praxistauglichen breiten Anwendung."

Nun ja, das Elektromotoren werden in Kraftfahrzeugen und Bahnen seit dieser Zeit genutzt - was ja viel zu früh war, wenn die Leute damals schon PD gekannt hätten. :D

Soweit mir bekannt, gehören heutige Elektromotoren zu den am weitesten entwickelten Motorformen. Im Gegensatz zu den Verbrennungsmotoren können auch (problemlos) mehrere Motoren in einem Fahrzeug zur Anwendung kommen. Allradsysteme benötigen weder Getriebe, noch Differenzial - oder Differenzialsperre. Der sog. "Radnabenmotoren"- jedem Rad sein Motor - hier fallen zusätzlich zu Getriebe, Differenzial und Differenzialsperre, noch die Antriebsstränge weg. Was bislang diese Bauteile übernahmen, wird nun über entsprechende Elektronik geregelt. Das Fahrzeug kann "innen" deutlich größer ausfallen und oder mehr Akkus können in die größere Grundfläche eingbaut werden. :cool:

1900 gab es schon mal so ein Radnabenmotore-Gefährt der „Lohner-Porsche“ - die damalige Bleibatterietechnik und deren großes Gewicht (1.800 kg) legte allgemein die früher verfügbare E-Mobilität in einen bis vor wenigen Jahren dauernden Schlaf. Lediglich schienen- und oder oberleitungsgebundene E-Fahrzeuge gibt es ununterbrochen bis Heute. Auch da, wurde fleißig entwickelt.

Neben den heute verfügbaren Batteriesystemen, wird der weitaus größte Teil der Bremsenergie rückverstromt (Rekuperation - Motor läuft als Generator) - diese Energie steht dann wieder für den Vortrieb zur Verfügung, auch durchaus ungesunder Bremsstaub wird reduziert.

Allgemein gibt es zum Glück immer etwas zum weiterentwickeln - wenn ich mich da nicht sehr irre, lebt gerade D davon.... :thumbup:

Ach ja, wer nicht nur dummes Zeug labern möchte, kann sich schon mal HIER die "Energie und Umwelt - Elektromobil - Studie Fraunhofer - e-mobil BW" PDF-Download (startet automatisch) beschaffen....
"Wenn der Wind der Veränderung weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen." (aus China)
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Raskolnikof » Sa 25. Mär 2017, 17:33

Ich frage mich, was das für Menschen sind, die in jeder Neuentwicklung, selbst wenn diese eindeutig dem Umwelt- und Klimaschutz dienlich sind immer nur als Teufelswerk betrachten und schlechtreden müssen. Derartige Miesepeter möchte ich nicht als Nachbarn oder Freunde haben.
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Positiv Denkender » Sa 25. Mär 2017, 18:31

Raskolnikof hat geschrieben:(25 Mar 2017, 13:50)

Warten wir es ab. Spekulieren können wir viel. Wir können nicht wissen, was uns die Umweltpolitik morgen beschert. Es geht aber in Richtung Verbote. Immer mehr Städte richten Umweltzonen ein, wobei abzusehen ist, dass eine einfache „4“ auf der Umweltplakette an der Windschutzscheibe schon bald nicht mehr ausreichend sein wird.

Die in heutigen PKWs verbaute Elektromotoren und Batterien bieten sicher noch Entwicklungspotenzial. Wo ist das nicht so? Die Technik schreitet immer weiter voran. Das kann aber ja kein Grund dafür sein zu sagen, dass das Elektroauto noch nicht reif für den Markt ist. Irgendwann muss mit der Vermarktung einer jeden Innovation ja begonnen werden. Wenn man immer nur sagt die Technik sei noch nicht ausgereift dann haben wir einen Stillstand am Markt.
Zur Reichweite: Zwischen 380 und 520 km sind heute schon möglich (Opel Amera-e). Mir würde das reichen. In der Garage habe ich einen Kraftstromanschluss, so dass ich den Akku über Nacht schnellladen könnte. Als nächstes Auto ist mir das echt eine Überlegung wert, weil immer preiswertere E-Modelle auf dem Markt erscheinen.

Das ist wie bei den PCs. Am Anfang waren die Dinger so teuer, dass es ein Privileg von Gutverdienern war, so ein Teil auf dem Schreibtisch stehen zu haben. Und heute? Die Massenproduktion macht den günstigen Preis und sorgt zudem für die Weiterentwicklung der Technik.

Wenn du darauf warten willst musst du ewig warten. Jede technische Neuentwicklung wird irgendwann von einer neuen technischen Innovation abgelöst.
Fortschritt ohne gleichzeitiger Vermarktung ist nicht möglich. Schließlich muss Fortschritt (durch Forschung) finanziert werden.

Wann ein Produkt für denn Massenmarkt reif ist entscheiden die Verbraucher .Momentan scheint die Lust auf E angetriebene Autos noch gering zu sein .
Selbst von staatliche Prämien lassen sich Verbraucher nicht umstimmen .Der Verbraucher wird sich nicht als Versuchskaninchen missbrauchen lassen .
Wenn ausgereifte E Autos mit gleichem Nutzwert und zu gleichen Preisen auf dem Markt kommen werden sicher Verbraucher umsatteln .
Momentan wurden gerade mal 16 E Autos in unserem BL. Januar 17 zugelassen .Ganz nebenbei kritisiert der Steuerzahlerbund bereits die Zuschüsse für E Autos .
Wo die Millionen Batterien entsorgt werden ,welche Lebensdauer solch eine Batterie hat ,ob die überhaupt dauerhaft die nötigen Leistungen erbringen
steht noch in den Sternen . Fakt ist Benziner und Diesel werden auch in den nächsten 10-20 Jahren überwiegend fahren .Da weiß man was man hat .
Zuletzt geändert von Positiv Denkender am Sa 25. Mär 2017, 18:54, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Positiv Denkender » Sa 25. Mär 2017, 18:37

yogi61 hat geschrieben:(25 Mar 2017, 15:50)

Das Märchen vom modernen und unschädlichen Diesel ist doch längst wiederlegt. Dieseabgase sind mindestens so toxisch wie Asbest und killen an jedem Tag Menschen die sich nicht dagegen wehren können. Das Geld für Dieselsubventionen sollte man lieber direkt in die Tumorforschung stecken.

Wer hat dir denn den Blödsinn erzählt das Dieselabgase den Tod von Menschen herbeiführen ? Dann müssten ja alle Menschen die sich im Freien aufhalten sterben .Ganz davon abgesehen dass Dieselfahrzeuge am geringsten für Stickoxide verantwortlich sind .
Diesel hat man forciert um die Klimawerte einzuhalten weil sie eben weniger Abgase produzieren . Das Ziel die Erderwärmung einzudämmen
muss über alle anderen Ziele stehen .
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Positiv Denkender » Sa 25. Mär 2017, 18:52

Raskolnikof hat geschrieben:(25 Mar 2017, 13:50)

Warten wir es ab. Spekulieren können wir viel. Wir können nicht wissen, was uns die Umweltpolitik morgen beschert. Es geht aber in Richtung Verbote. Immer mehr Städte richten Umweltzonen ein, wobei abzusehen ist, dass eine einfache „4“ auf der Umweltplakette an der Windschutzscheibe schon bald nicht mehr ausreichend sein wird.

Die in heutigen PKWs verbaute Elektromotoren und Batterien bieten sicher noch Entwicklungspotenzial. Wo ist das nicht so? Die Technik schreitet immer weiter voran. Das kann aber ja kein Grund dafür sein zu sagen, dass das Elektroauto noch nicht reif für den Markt ist. Irgendwann muss mit der Vermarktung einer jeden Innovation ja begonnen werden. Wenn man immer nur sagt die Technik sei noch nicht ausgereift dann haben wir einen Stillstand am Markt.
Zur Reichweite: Zwischen 380 und 520 km sind heute schon möglich (Opel Amera-e). Mir würde das reichen. In der Garage habe ich einen Kraftstromanschluss, so dass ich den Akku über Nacht schnellladen könnte. Als nächstes Auto ist mir das echt eine Überlegung wert, weil immer preiswertere E-Modelle auf dem Markt erscheinen.

Das ist wie bei den PCs. Am Anfang waren die Dinger so teuer, dass es ein Privileg von Gutverdienern war, so ein Teil auf dem Schreibtisch stehen zu haben. Und heute? Die Massenproduktion macht den günstigen Preis und sorgt zudem für die Weiterentwicklung der Technik.

Wenn du darauf warten willst musst du ewig warten. Jede technische Neuentwicklung wird irgendwann von einer neuen technischen Innovation abgelöst.
Fortschritt ohne gleichzeitiger Vermarktung ist nicht möglich. Schließlich muss Fortschritt (durch Forschung) finanziert werden.

Warten will ich darauf nicht lediglich nichts ausschließen .Ich schließe jedenfalls nicht aus das die E Autos mangels Tauglichkeit durch andere Antriebe
überholt werden .So manche Technik ist schnellstens von einer effektiveren abgelöst worden . Ich denke da nur an Fernschreiber oder Faxgeräte .
Massenproduktionen lösen Versuchstechnologien ab .Auch die ersten Navis kosteten eine mittlere 4 stellige DM Summe . Entscheiden ist ob ein Produkt
beim Verbraucher ankommt .Ankommen wird ein Produkt nur wenn die Masse der Verbraucher beim Kauf eines Produkts einen hohen Nutzwert für sich erkennt .
Solange E autos diesen Nutzen nicht bieten bleiben die E Fahrzeuge Testfahrzeuge für wenige Autokäufer .
Wäre es anders würde kein Autobauer mehr Autos mit Verbrennungsmotoren bauen . Übrigens auch die Gasbetriebenen Autos haben nie den Durchbruch geschafft .
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Positiv Denkender » Sa 25. Mär 2017, 19:37

Raskolnikof hat geschrieben:(25 Mar 2017, 17:33)

Ich frage mich, was das für Menschen sind, die in jeder Neuentwicklung, selbst wenn diese eindeutig dem Umwelt- und Klimaschutz dienlich sind immer nur als Teufelswerk betrachten und schlechtreden müssen. Derartige Miesepeter möchte ich nicht als Nachbarn oder Freunde haben.


Wer hat Elektro Autos als Teufelswerk bezeichnet ? Es geht darum das diese Autos momentan weder Leistungsfähig noch zu einem vernünftigen Preis zu haben sind . Deshalb werden diese Autos nicht vom Verbraucher akzeptiert .Niemand hindert dich daran dich als Versuchskaninchen für E angetriebene Autos
zur Verfügung zu stellen .Auch wenn du blind zu sein scheinst E .Autos werden vom Verbraucher nicht angenommen .Wäre es anders würden keine
anderen Autos mehr hergestellt. Warum muss man Miesepeter sein um sich ein nicht ausgereiftes Auto ,was zudem noch ca 30 % teurer ist ,nicht zu kaufen .
Deine ständigen Behauptungen bis auf die wenigen E Autobesitzer sind alles anderen 60 Millionen Autobesitzer Miesepeter sind an Lächerlichkeit nicht zu überbieten . Klimafreundlich sind Dieselfahrzeuge deshalb wurden sie ja vom Staat gefördert .
Millionen Menschen können es sich halt nicht leisten als Versuchskaninchen für Produkte herzuhalten . Wenn die Fahrzeuge ausgereift sind die
Anschaffungskosten nicht höher sind als für Verbrennungsmotoren werden sich die Verbraucher umorientieren .
Das ist bisher bei allen technischen Erneuerungen bei Autos nicht anders gewesen .
Ich fahre ein abgasarmes Auto 5mg CO2 Ausstoß .Hier weiß ich es fährt bestens ist sparsam beim Verbrauch und erfüllt meine Ansprüche an ein Auto.
Neue Techniken wie eco System 7 gang Automatik 5.-5,5 l Verbrauch sind doch wohl Beweis genug, dass niemand etwas gegen technische Entwicklungen hat .
Angefangen habe ich noch mit Autos mit Zwischengas ,ohne Heizung , ohne Servolenkung ,ohne Blinker ,damals gabs noch Zeiger .
Bisher habe ich keine technische Entwicklung bei Autos abgelehnt ,im Gegenteil ich war und bin über jede Entwicklung die dem Verbraucher nützt dankbar .
Übrigens diese ständige Entwicklung ist doch der Grund dafür, dass Millionen Menschen sich stets das neueste Modell kaufen .Weswegen sind die Menschen deswegen miesepetrig . Wenn du mir ein E Auto finanzierst bin ich gerne bereit es zu testen . Solange ein rollender Toaster mir nicht die gleichen Annehmlichkeiten
bietet wie ein Benziner oder Diesel werde ich dafür keinen Cent ausgeben .Das Nachfolgemodell meines Autos ist neu auf den Markt, soviel ich weiß
nicht als E Auto . Also werde ich wohl dieses technisch weiter verbessertes Auto als Benziner kaufen . Wenn du meinst deshalb wären alle diese Autokäufer
Miesepeter weil sie kein E angetriebenes Fahrzeug kaufen darfst du diese Meinung gerne vertreten . Wie schon erwähnt du darfst dir solch ein E Auto zulegen
würdest den Anteil der E Autos drastisch anheben .
Die Formel 1 fährt auch nicht mit E Autos .Alle Piloten Miesepeter ?In unserem BL fahren nur ganz wenige E Autos .Ein Land voller Miesepeter .
Übrigens am letzten Wochenende auf der Fahrt nach Bayern und zurück sind mir weder auf der BAB noch auf einen Rastplatz E Autos begegnet .
Warum wohl nicht ?
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Raskolnikof » Sa 25. Mär 2017, 23:58

Positiv Denkender hat geschrieben:(25 Mar 2017, 18:37)
Wer hat dir denn den Blödsinn erzählt das Dieselabgase den Tod von Menschen herbeiführen ? Dann müssten ja alle Menschen die sich im Freien aufhalten sterben .Ganz davon abgesehen dass Dieselfahrzeuge am geringsten für Stickoxide verantwortlich sind . Diesel hat man forciert um die Klimawerte einzuhalten weil sie eben weniger Abgase produzieren .

Menschen können sich irren. Und was den umweltfreundlichen Diesel betrifft... nun, das war ein ganz großer Irrtum, vielleicht der größte der Automobilgeschichte.
Positiv Denkender hat geschrieben:(25 Mar 2017, 18:52)
Ich schließe jedenfalls nicht aus das die E Autos mangels Tauglichkeit durch andere Antriebe überholt werden .

Ganz bestimmt nicht wegen mangels Tauglichkeit. Aber ganz sicherlich, weil auch der Elektroantrieb irgendwann überholt sein wird so wie jetzt der Diesel wohl bald das Zeitliche segnen wird und dann der Ottomotor.
So manche Technik ist schnellstens von einer effektiveren abgelöst worden . Ich denke da nur an Fernschreiber oder Faxgeräte .

Fernschreiber waren rund 40 Jahre weltweit im Einsatz und unverzichtbar und wurden dann durch digitale Nachrichtenübermittlung ersetzt. Na und? Faxgeräte sind auch heute noch unverzichtbar und werden in jeder Behörde und und in Unternehmen noch genutzt. Grund: Eine E-Mail kann nicht unterschrieben werden. Verträge, die per E-Mail verschickt werden können also angefochten bzw. für nichtig erklärt werden. Die Unterschrift auf einem Fax hingegen ist rechtsgültig.
Technische Errungenschaften sind immer relativ kurzlebig. Sich diesen aber zu verschließen macht keinen Sinn. ich vergleiche das immer mit der Computertechnik. Wer ständig damit abwartet, seine Hardware zu erneuern, weil ja ein schnellerer Prozessor, größere und schnellere Speichermedien und schnellere Grafikkarten angekündigt wurden, wird wohl nie neue Technik auf seinem Schreibtisch stehen haben.
Wäre es anders würde kein Autobauer mehr Autos mit Verbrennungsmotoren bauen .

Die Automobilindustrie befindet sich in einer Umbruchphase. Da kann nicht gleich die ganze Produktpallette eines Herstellers auf E-Antrieb umgestellt werden. Zudem gibt es noch zu viele Zweifler wie dich, die bedient werden müssen. Auch muss die erforderliche Infrastruktur stimmen. So werden derzeit zehntausende von Stromzapfstellen errichtet. Das dauert seine Zeit.
Übrigens auch die Gasbetriebenen Autos haben nie den Durchbruch geschafft .

Was redest du für einen Unsinn? In der Stadt Oldenburg (160.000 Einwohner) und in den umliegenden Landkreisen fahren fast alle Busse im Personennahverkehr mit Erdgas! Die nächste Generation der Aida-Kreuzfahrtschiffe wird ausschließlich mit Erdgasantrieben ausgestattet werden. Erdgas ist voll im Kommen! Erdgas wird Diesel und Benzin nicht ersetzen aber wunderbar ergänzen.
Positiv Denkender hat geschrieben:(25 Mar 2017, 19:37)
Es geht darum das diese Autos momentan weder Leistungsfähig noch zu einem vernünftigen Preis zu haben sind .

Ich höre wohl nicht richtig? Der neue Ampera-e (nur ein Beispiel) leistet 150 kW bzw. 204 PS, die Höchstgeschwindigkeit beträgt 150 km/h, die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h = 7,4 Sekunden. Also mir würde das voll und ganz reichen.
Deine ständigen Behauptungen bis auf die wenigen E Autobesitzer sind alles anderen 60 Millionen Autobesitzer Miesepeter sind an Lächerlichkeit nicht zu überbieten .

Nein, das hast du falsch verstanden. Damit habe ich dich und eine kleine Gemeinde Ewig Gestriger gemeint.
Angefangen habe ich noch mit Autos mit Zwischengas ,ohne Heizung , ohne Servolenkung ,ohne Blinker ,damals gabs noch Zeiger .

Na ja, dann scheint ja deine Technikverdrossenheit deinem Alter geschuldet. Altersstarrsinn? ;)
Übrigens am letzten Wochenende auf der Fahrt nach Bayern und zurück sind mir weder auf der BAB noch auf einen Rastplatz E Autos begegnet .

Ach, das erkennst du während der Fahrt auf der Autobahn? Das kann ich nicht. Ist aber auch völlig egal. Das Elektroauto ist noch zu neu, als dass man sie täglich und in Massen auf der Straße sieht (und nicht hört).
Auf dem Parkplatz des Edeka-Marktes in unserem Dorf wurden übrigens zwei Stromzapfsäulen vom hiesigen Stromversorgungsunternehmen (EWE) montiert. Da sehe ich täglich Autos, die da an der Strippe hängen. Wie viel das täglich durchschnittlich sind weiß ich nicht. Ich werde da aber mal nachhaken.
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon yogi61 » So 26. Mär 2017, 10:44

Positiv Denkender hat geschrieben:(25 Mar 2017, 18:37)

Wer hat dir denn den Blödsinn erzählt das Dieselabgase den Tod von Menschen herbeiführen ? Dann müssten ja alle Menschen die sich im Freien aufhalten sterben .Ganz davon abgesehen dass Dieselfahrzeuge am geringsten für Stickoxide verantwortlich sind .
Diesel hat man forciert um die Klimawerte einzuhalten weil sie eben weniger Abgase produzieren . Das Ziel die Erderwärmung einzudämmen
muss über alle anderen Ziele stehen .


Hallo? Noch einmal lesen bitte. Wa soll der Quatsch, dass alle Menschen sterben, die sich im Freien aufhalten ?
Du kannst natürlich gerne so weiter argumentieren und die WHO als Spinner bezeichnen.

WHO: Dieselabgase so giftig wie Asbest und Arsen


Die Weltgesundheitsorganisation stuft die Abgase des Treibstoffs nicht mehr nur als "potenziell krebserregend" ein, sondern sieht Beweise für einen "eindeutigen Zusammenhang" mit der Krankheit.

http://diepresse.com/home/panorama/klim ... -und-Arsen
Wer sich nur ein Fünkchen mit der Medizin beschäftigt, weiss längst das das eine Tatsache ist. Mir ist klar, dass das gerne verdrängt wird, wer möchte sich schon als Killer bezeichnen lassen und weil ich weiss, dass das vielen Leuten einfach egal ist und das der Diesel eine heilige Kuh in diesem Land ist, deswegen meine Forderung die Subventionen lieber in die Forschung von Blasen,Nieren und Lungenkarzinomen zu stecken, denn dann hätten wenigstens auch die Unschuldigen etwas davon.
Two unique places, one heart
https://www.youtube.com/watch?v=Ca9jtQhnjek
Boracay
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Registriert: So 30. Dez 2012, 23:26

Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Boracay » So 26. Mär 2017, 11:34

yogi61 hat geschrieben:(26 Mar 2017, 11:44)

Hallo? Noch einmal lesen bitte. Wa soll der Quatsch, dass alle Menschen sterben, die sich im Freien aufhalten ?
Du kannst natürlich gerne so weiter argumentieren und die WHO als Spinner bezeichnen.


Nun, alle Grünen unterstellen der WHO ständig Lügen wie zum Beispiel bei Uranmunition.

Aber jetzt haben die auf einmal recht - aha......

[b]WHO: Dieselabgase so giftig wie Asbest und Arsen

Wer sich nur ein Fünkchen mit der Medizin beschäftigt, weiss längst das das eine Tatsache ist. Mir ist klar, dass das gerne verdrängt wird, wer möchte sich schon als Killer bezeichnen lassen und weil ich weiss, dass das vielen Leuten einfach egal ist und das der Diesel eine heilige Kuh in diesem Land ist, deswegen meine Forderung die Subventionen lieber in die Forschung von Blasen,Nieren und Lungenkarzinomen zu stecken, denn dann hätten wenigstens auch die Unschuldigen etwas davon.


Wie viele Krebsfälle gehen denn auf den Diesel mit seinen gigantischen 4% Beitrag zu den Stickoxiden zusammen? Wir sind uns auch wohl alle einig dass sich die LKW Diesel nicht vermeiden lassen?
Wie viel 4% der Stickoxide gehen dann noch auf die Diesel BKW zurück? 1%?
Eigentlich eine Summe bei der es lächerlich ist sich auch nur 5 Sekunden darüber Gedanken zu machen, allerdings geht es ja hier um Ideologie und die Kunstlehrer und Hausfrauen der deutschen Umwelthilfe wollen eben Krieg.

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