Gehört dem Wasserstoff die Zukunft?

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Re: Gehört dem Wasserstoff die Zukunft?

Beitragvon H2O » Mi 28. Mär 2018, 08:45

immernoch_ratlos hat geschrieben:(28 Mar 2018, 08:33)

Warum nur kann niemand sich mit UNTERSCHIEDLICHEN Lösungen anfreunden ? Warum MUSS dieselbe Lösung für ganz unterschiedliche Verkehrsbereiche gelten :?:


Das ist jetzt aber eine sehr theoretische Frage, die aus meiner Sicht praktisch beantwortet werden muß. Sie verlangen nach unterschiedlichen flächendeckenden Lösungen für Verkehrsträger. Das heißt zugleich die vierfache Infrastrukur und vor allem vierfache Kosten. So etwas entsteht nie und nimmer von allein, sondern nur dann, wenn sich die Sache auszahlt; das heißt, wenn die Verbraucher willig die Kosten dafür tragen, mit Zins und Zinseszins.

Sie selbst leisten einen Beitrag zur Verunsicherung ;) , indem Sie laufend von neue Möglichkeiten berichten, die zur Energieversorgung von Fahrzeugen dienen könnten. Welche davon ist wirtschaftlich zukunftsfest? Ich glaube, da raufen sich etliche Experten die Haare!
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Re: Gehört dem Wasserstoff die Zukunft?

Beitragvon Adam Smith » Mi 28. Mär 2018, 08:49

BingoBurner hat geschrieben:(28 Mar 2018, 09:31)

Das ist doch alles Unsinn mit Verlaub.
Gerade Typen wie Musk zeigen wie es geht.......verzeihung wegen des Ausdrucks..........

"IHR SAGT ALLE ................DAS GEHT NICHT::::::::::::KÖNNT MICH ALLE MAL:::::::::::::ICH ZEIGE EUCH DAS ES GEHT"

Nur präsentieren kann er nicht............ich warte auf das neue Modell........

https://www.tesla.com/de_DE/model3

Will ja jetzt keine Werbung machen..............deshalb nochmal der Verweis auf den ZOE

https://www.renault.de/modellpalette/re ... ontent=Zoe

5000 Flocken dazu auf die Hand.........


Ich fahre erstmal weiterhin mein Bonanzarad :D



Wie viel schwerer wäre ein Flugzeug, wenn es mit Murx-Akkus fliegen würde? Und das mal im Vergleich zum Gewicht der Passagiere, Besatzung und Gepäck.

Du willst es zeigen? Zeige es mir!
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Re: Gehört dem Wasserstoff die Zukunft?

Beitragvon H2O » Mi 28. Mär 2018, 09:01

Grundsätzlich ist das Problem doch gelöst. Vielleicht noch nicht völlig zufriedenstellend, was Reichweite und Reisegeschwindigkeit betrifft: 165 km/h bis 1.500 km mit 4 Mann. ?Kosten?

https://de.wikipedia.org/wiki/Wasserstoffflugzeug#HY4
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Re: Gehört dem Wasserstoff die Zukunft?

Beitragvon Adam Smith » Mi 28. Mär 2018, 10:21

H2O hat geschrieben:(28 Mar 2018, 10:01)

Grundsätzlich ist das Problem doch gelöst.

https://de.wikipedia.org/wiki/Wasserstoffflugzeug#HY4

Stimmt. Nur gibt es leider nicht genügend Wasserstoff um die Flugzeuge dann zu betanken.

Aber hier wollte mir ja BingoBurner die Akku-Lösung zeigen.
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Re: Gehört dem Wasserstoff die Zukunft?

Beitragvon H2O » Mi 28. Mär 2018, 11:33

Adam Smith hat geschrieben:(28 Mar 2018, 11:21)

Stimmt. Nur gibt es leider nicht genügend Wasserstoff um die Flugzeuge dann zu betanken.

Aber hier wollte mir ja BingoBurner die Akku-Lösung zeigen.


Ich glaube aber, daß Sie sich täuschen; so weit ich das weiß, entstehen im Raffineriegeschäft als chemischer Abfall sehr große Mengen Wasserstoff, die so gar nicht genutzt werden können.

http://www.chemie.de/lexikon/Wasserstof ... llung.html

Aber in Zukunft muß man den Wasserstoff natürlich mit Hilfe erneuerbarer Energien und Elektrolyse erzeugen. Grundsätzlich ist auch das schon heute möglich. Einen verhältnismäßig großen Prototypen solcher Anlagen gibt es seit Jahren im Emsland, der von AUDI betrieben wird... nur kommt diese Firma mit der Brennstoffzellentechnik nicht so voran, wie sie sich das vorgestellt hatte.

Kommerzielle Fliegerei mit Batterien kann ich mir im Augenblick nicht vorstellen. Die bekannten chemischen Elemente zur Speicherung von elektrischer Antriebsenergie sind viel zu schwer für Flugzeuge.
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Re: Gehört dem Wasserstoff die Zukunft?

Beitragvon Teeernte » Mi 28. Mär 2018, 11:52

Der BESTE Wasserstoffspeicher ist Wasser. Ungefährich , lange lagerbar... :D :D :D -

Ach Ihr wollt DOCH >> Energie lagern, transportieren, umsetzen ?

Man nimmt dazu Kohlenwasserstoffe für "Oxidation" ....oder ElektroChemische Reaktionen.

Wo hat man bereits ERFAHRUNGEN mit Wasserstoff ..auch unter Extrembedingungen ? - Bei der Ammoniaksynthese.....

Nun die Frage - wo kommt DA der Wasserstoff her ???

[quote]Wasserstoff kann weiterhin durch die Elektrolyse von Wasser gewonnen werden. Hierdurch wird mit elektrischer Energie Wasser in Wasserstoff (H2) und Sauerstoff (O2) zerlegt. Dieses Verfahren ist nur wirtschaftlich, wenn preiswerte elektrische Energie zum Beispiel aus Wasserkraft zur Verfügung steht. Auf die Elektrolyse entfielen 2008 etwa vier Prozent der Wasserstoffproduktion[/quote]

Nun - 4% ist nicht viel.

Andere Verfahren sind BILLIGER.

JA - euch geht es NICHT um Finanzierbarkeit (Gewinn) sondern .....um Glauben.

Machbar ist (fast) alles..... nur eben - nicht Wirtschaftlich.

Wenn der ABFALLSTROM natürlich SOOOOOO billig wird - wie er sein MÜSSTE - kann man darüber reden..>> unter 2-5 Cent die kWh. (Ohne Steuer)
Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D
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Re: Gehört dem Wasserstoff die Zukunft?

Beitragvon immernoch_ratlos » Do 29. Mär 2018, 09:19

@Teeernte @all

Ja, ja ich weiß...

Fakten interessieren nicht - bei Stromgestehungskosten werden "Nebenwirkungen" einfach weggelassen. Fällt ja keiner einfach tot um. Das selbe Spiel wie bei Emissionen aus fossilen KFZ. Da werden dann Äpfel mit Bananen verglichen Hauptsache die Mär vom "Abfallstrom" stimmt.

Das Leute weltweit längst erkannt haben und EE recht große Zuwachszahlen verzeichnen, lässt man einfach weg, würde ja die Idee vom "Abfallstrom" beschädigen.

Bin sicher, wenn "unter 2-5 Cent die kWh. (Ohne Steuer)" nicht nur erreicht, sondern (ALLE Folgekosten inklusive) unterschritten werden, wird gerade Dir wieder etwas neues einfallen.

Wer etwas mehr Verstand hat, wird eventuell auch Langzeitwirkungen in Rechnung stellen. Ansonsten ist mir die "Meinung" des Fraunhofer ISE deutlich wichtiger, als die übliche Faktenferne. Mir jedenfalls reicht erst einmal das bis dato erreichte. Vergleicht man das mit den vorausgegangenen Werten, wird vernünftigen Zeitgenossen schnell klar, welche Erfolgsgeschichte das eigentlich ist. Was hier zitiert wird, sind die "Gestehungskosten" - wobei wie selbstverständlich sämtliche "Nebenkosten" nicht eingerechnet werden. Das lässt noch immer Kohleverstromung wesentlich günstiger aussehen, als WEA und PV, wo solche (unberücksichtigte) Nebenwirkungen völlig fehlen. Was bei der häuslichen PV "selbstverständlich" auch nicht zählt, sind die geringen "Transportkosten" vom "Kraftwerk" zum Verbraucher - was bei konventioneller WEA Lieferung nicht anders ist, als bei Braunkohlekraftwerken. Schau mer mal, was Fraunhofer ISE mit seiner Studie vom 20.03.2018 zu berichten weiß :
Aktuelle Stromgestehungskosten: PV-Anlagen am günstigsten
Die Fraunhofer-Studie greift aktuelle Trends in Technologie- und Kostenentwicklungen auf, wie die Photovoltaik-Eigenstromversorgung, steigende Volllaststunden für Windenergieanlagen (WEA) und neue Finanzierungsparameter.

Die Technologieentwicklungen bei der Photovoltaik führen zu starken Kostensenkungen, so dass sie unter allen Kraftwerkstypen im Mittel die kostengünstigste Technologie in Deutschland ist. Aktuell erzielen PV-Anlagen je nach Anlagentyp und Globalstrahlung – sie liegt in Deutschland zwischen 950 und 1300 kWh/(m²a) – Stromgestehungskosten zwischen 3,71 und 11,54 €Cent/kWh. Die spezifischen Anlagenkosten liegen je nach Anlagentyp bei 600 bis 1400 Euro/kWp.

Beim Windstrom führten sinkende Anlagekosten und steigende Volllaststunden zu den niedrigen Gestehungskosten von 3,99 bis 8,23 €Cent/kWh, was sie zur zweitgünstigsten Erzeugungstechnologie macht. An guten Standorten produzieren Onshore-Windenergieanlagen zu geringeren Kosten als neue Kohle- oder Gas- und Dampfturbinenkraftwerke-Kraftwerke. Trotz höherer durchschnittlicher Volllaststunden von bis zu 4500 Stunden/Jahr sind Offshore-Windenergieanlagen mit knapp 7,49 bis 13,79 €Cent/kWh deutlich teurer, was an den höheren Installations-, Betriebs- und Finanzierungskosten liegt (3100 bis 4700 Euro/kW).

Für konventionelle Kraftwerke ergeben sich unter den derzeitigen Bedingungen auf dem Strommarkt mit den jeweiligen Volllaststunden sowie Brennstoff- und CO2-Zertifikatspreisen folgende Stromgestehungskosten: 2018 errichtete Braunkohlekraftwerke können Gestehungskosten von 4,59 bis 7,98 €Cent/kWh für die gewählten Betriebsparameter (mit einem heute sehr niedrigen CO2-Preis und stark ansteigenden CO2-Preis) ausweisen. Es folgen große Steinkohlekraftwerke (6,27 bis 9,86 €Cent/kWh) und Gas- und Dampfturbinen-Kraftwerke (7,78 bis 9,96 €Cent/kWh). Gaskraftwerke sind mit 11,03 bis 21,94 €Cent/kWh deutlich teurer.
Was die Nutzung von Windkraft zur Wasserstoffproduktion angeht diese Meldung - ich hoffe "so viel" Information verwirrt nicht nur :dead: :"23.03.2018 Langfristige Zukunft für den Energiepark Mainz "
"Wenn der Wind der Veränderung weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen." (aus China)
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Re: Gehört dem Wasserstoff die Zukunft?

Beitragvon BingoBurner » Do 29. Mär 2018, 09:54

Adam Smith hat geschrieben:(28 Mar 2018, 09:49)

Wie viel schwerer wäre ein Flugzeug, wenn es mit Murx-Akkus fliegen würde? Und das mal im Vergleich zum Gewicht der Passagiere, Besatzung und Gepäck.

Du willst es zeigen? Zeige es mir!


Vielen Dank für Ihre Meinung. Siee wird gezählt.

https://www.nasa.gov/multimedia/nasatv/iss_ustream.html

Irgendwie checken hier alle nicht den Widerspruch.............aber macht mal. Ist amüsant......
Dont take your organs to heaven !
Heaven knows we need them here !

Dinge, die Impfgegner sagen : https://www.facebook.com/impfgegnerzitate/

BASTIANNNN ......... https://www.youtube.com/watch?v=n3D33s5GB4A
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Re: Gehört dem Wasserstoff die Zukunft?

Beitragvon Adam Smith » Do 29. Mär 2018, 10:11

BingoBurner hat geschrieben:(29 Mar 2018, 10:54)

Vielen Dank für Ihre Meinung. Siee wird gezählt.

https://www.nasa.gov/multimedia/nasatv/iss_ustream.html

Irgendwie checken hier alle nicht den Widerspruch.............aber macht mal. Ist amüsant......

Inwiefern ist das eine Antwort auf meine Frage?
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Re: Gehört dem Wasserstoff die Zukunft?

Beitragvon BingoBurner » Do 29. Mär 2018, 14:48

Adam Smith hat geschrieben:(29 Mar 2018, 11:11)

Inwiefern ist das eine Antwort auf meine Frage?


Sie suchen nach eine Flugzeug das mit elektrischen Strom fliegen kann ?
Ist meine Annahme richtig ?

Gegenfrage mit welcher Enerhie bewegt sich ein ICE ?
Dont take your organs to heaven !
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BASTIANNNN ......... https://www.youtube.com/watch?v=n3D33s5GB4A
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Re: Gehört dem Wasserstoff die Zukunft?

Beitragvon H2O » Do 29. Mär 2018, 15:09

Adam Smith hat geschrieben:(28 Mar 2018, 11:21)

Stimmt. Nur gibt es leider nicht genügend Wasserstoff um die Flugzeuge dann zu betanken.

Aber hier wollte mir ja BingoBurner die Akku-Lösung zeigen.


Heute früh (2018-03-29) im Deutschlandfunk: In China werden Lufttaxis auf Drohnenbasis mit 8 Rotoren gebaut, die eine Person bis etwa 40 km weit befördern können, von speziellen Start- und Landeplätzen. Danach müssen die Akkus wieder geladen werden.

Ein solches Gerät ist als Prototyp auch in Deutschland in Betrieb mit insgesamt 20 Rotoren rundum angeordnet.

Also, diese Art der "Stadtfliegerei" ist mit Akkumulatoren möglich.

Aber wollen wir da von Flugzeugen reden, die heute Atlantik oder Pazifik mit hunderten Personen an Bord mit 800 km/h überqueren? Vermutlich doch wohl nicht!

Da kann doch am unteren Rande der HY 4 als Flugzeug gelten: 4 Personen, 1.500 km, 165 km/h.

Vielleicht kommt auf diese Weise der gute alte Zeppelin doch noch einmal zu Ehren!
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Re: Gehört dem Wasserstoff die Zukunft?

Beitragvon Adam Smith » Do 29. Mär 2018, 15:52

H2O hat geschrieben:(29 Mar 2018, 16:09)

Heute früh (2018-03-29) im Deutschlandfunk: In China werden Lufttaxis auf Drohnenbasis mit 8 Rotoren gebaut, die eine Person bis etwa 40 km weit befördern können, von speziellen Start- und Landeplätzen. Danach müssen die Akkus wieder geladen werden.

Ein solches Gerät ist als Prototyp auch in Deutschland in Betrieb mit insgesamt 20 Rotoren rundum angeordnet.

Also, diese Art der "Stadtfliegerei" ist mit Akkumulatoren möglich.

Aber wollen wir da von Flugzeugen reden, die heute Atlantik oder Pazifik mit hunderten Personen an Bord mit 800 km/h überqueren? Vermutlich doch wohl nicht!

Da kann doch am unteren Rande der HY 4 als Flugzeug gelten: 4 Personen, 1.500 km, 165 km/h.

Vielleicht kommt auf diese Weise der gute alte Zeppelin doch noch einmal zu Ehren!

Beim Start verbraucht ein Flugzeug sehr viel Kerosin. Danach kaum noch was.

https://www.fluglaerm.de/hamburg/klima.htm

Das Lufttaxi funktioniert vermutlich mit Akkus, weil nur wenige Personen mitfliegen. Oder die Höhe ist hier entscheidend.

Und wir reden von Hunderten Personen, die über den Atlantik fliegen sollen. Der Zeppelin ist wie der Fesselballon. Die Reise ist/war das Ereignis.
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Re: Gehört dem Wasserstoff die Zukunft?

Beitragvon Adam Smith » Do 29. Mär 2018, 15:59

BingoBurner hat geschrieben:(29 Mar 2018, 15:48)

Sie suchen nach eine Flugzeug das mit elektrischen Strom fliegen kann ?
Ist meine Annahme richtig ?

Gegenfrage mit welcher Enerhie bewegt sich ein ICE ?

Die Annahme ist richtig. Ein ICE bewegt sich mit Strom. Und nun kannst du mir eins nennen?
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Re: Gehört dem Wasserstoff die Zukunft?

Beitragvon Teeernte » Do 29. Mär 2018, 17:03

immernoch_ratlos hat geschrieben:(29 Mar 2018, 10:19)

@Teeernte @all

Ja, ja ich weiß...

Fakten interessieren nicht - bei Stromgestehungskosten werden "Nebenwirkungen" einfach weggelassen. Fällt ja keiner einfach tot um. Das selbe Spiel wie bei Emissionen aus fossilen KFZ. Da werden dann Äpfel mit Bananen verglichen Hauptsache die Mär vom "Abfallstrom" stimmt.

Das Leute weltweit längst erkannt haben und EE recht große Zuwachszahlen verzeichnen, lässt man einfach weg, würde ja die Idee vom "Abfallstrom" beschädigen.

Bin sicher, wenn "unter 2-5 Cent die kWh. (Ohne Steuer)" nicht nur erreicht, sondern (ALLE Folgekosten inklusive) unterschritten werden, wird gerade Dir wieder etwas neues einfallen.

:dead: :"23.03.2018 Langfristige Zukunft für den Energiepark Mainz "



Denn bereits heute müssen Windkraft- oder Photovoltaikanlagen wegen fehlender Kapazitäten im Stromnetz zu bestimmten Zeiten abgeschaltet werden. Durch den weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien wird sich diese Problematik in den nächsten Jahren weiter verstärken. Im Energiepark Mainz kann diese „überschüssige“ elektrische Energie durch die Zerlegung von Wasser in Wasserstoff und Sauerstoff gespeichert und der umweltfreundlich erzeugte Wasserstoff später bedarfsgerecht verwendet werden.


Deine Quelle... - ich hoffe "so viel" Information verwirrt nicht nur....

Mir geht es ausschliesslich NUR um die Kosten und das Steuergeld. Hier werden nur wieder "Kollegen" die Tasche gefüllt.

Preiswert setzt sich selber - durch den Preis und den Nutzen ....

Ich hab nur drauflegen müssen bei EE.
Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D
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Re: Gehört dem Wasserstoff die Zukunft?

Beitragvon immernoch_ratlos » Do 29. Mär 2018, 17:12

Teeernte hat geschrieben:Ich hab nur drauflegen müssen bei EE.
Na dann berichte einmal - solche Behauptungen kann jeder aufstellen...
"Wenn der Wind der Veränderung weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen." (aus China)
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Re: Gehört dem Wasserstoff die Zukunft?

Beitragvon H2O » Do 29. Mär 2018, 17:13

Adam Smith hat geschrieben:(29 Mar 2018, 16:52)

Beim Start verbraucht ein Flugzeug sehr viel Kerosin. Danach kaum noch was.

https://www.fluglaerm.de/hamburg/klima.htm

Das Lufttaxi funktioniert vermutlich mit Akkus, weil nur wenige Personen mitfliegen. Oder die Höhe ist hier entscheidend.

Und wir reden von Hunderten Personen, die über den Atlantik fliegen sollen. Der Zeppelin ist wie der Fesselballon. Die Reise ist/war das Ereignis.


Das chinesische "Drohnentaxi" macht in der Tat viel Fluglärm; auch bleibt es in geringer Flughöhe...<200 m. Der deutsche Prototyp mit seinen 20 Rotoren ist deutlich geräuschärmer und auch etwas größer. Leider gab es in der Rundfunkmeldung keine technischen Daten.

Es ist schon richtig, daß der Steigflug eines Flugzeugs viel Energie frißt. Das Gesetz E = m*g*h für die potentielle Energie kommt zum Strömungswiderstand hinzu. Aber "Null" ist auch der Strömungswiderstand nicht, weshalb "ausgewachsene" Strahlflugzeuge vermutlich in großen Höhen verkehren. Wie weit das jetzt mit HY 4 und Brennstoffzelle als Stromquelle möglich ist... immer neue Fragen! Meine Vermutung: 1.000 m Flughöhe und Alpenüberquerung nur entlang Paßstraßen :cool: Die Brennstoffzellen im HY 4 hatten 25 kW Leistungsabgabe (wiki). Das reichte offenbar bei konstanter Flughöhe für die 165 km/h.

So lange wir als Menschheit über Flugbenzin verfügen können, so lange können wir hohnlachend auf den Zeppelin herunter sehen. Bei den Wahnsinnsverbräuchen der großen Flugmaschinen müßte man am Ende des Flugbenzins wohl einige Kontinente Anbaufläche für Bio-Treibstoff hinzu gewinnen. Aus Mangel an Entdeckern neuer Kontinente könnte der Zeppelin für weiträumige Flüge dann doch noch zu neuen Ehren gelangen. Mühsam nährt sich das Eichhörnchen; Futter ist seine liebste Speise! :)
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Re: Gehört dem Wasserstoff die Zukunft?

Beitragvon H2O » Do 29. Mär 2018, 17:17

Adam Smith hat geschrieben:(29 Mar 2018, 16:59)

Die Annahme ist richtig. Ein ICE bewegt sich mit Strom. Und nun kannst du mir eins nennen?


Oh ja, wenn wir unter die Spitzfindigen gehen, dann fliegt HY 4 auch mit Strom und nur mit Strom! Ob uns das dann technisch weiter bringt... :)
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Re: Gehört dem Wasserstoff die Zukunft?

Beitragvon Teeernte » Do 29. Mär 2018, 17:21

H2O hat geschrieben:(29 Mar 2018, 18:13)

So lange wir als Menschheit über Flugbenzin verfügen können, so lange können wir hohnlachend auf den Zeppelin herunter sehen. Bei den Wahnsinnsverbräuchen der großen Flugmaschinen müßte man am Ende des Flugbenzins wohl einige Kontinente Anbaufläche für Bio-Treibstoff hinzu gewinnen. Aus Mangel an Entdeckern neuer Kontinente könnte der Zeppelin für weiträumige Flüge dann doch noch zu neuen Ehren gelangen. Mühsam nährt sich das Eichhörnchen; Futter ist seine liebste Speise! :)


Bei Flugzeugen nimmt der Auftrieb viel "Arbeit" ab , die eine Drohne erst mal leisten muss...

Natürlich wird der Solar3000-Zeppelin - einer Verbindung von Solarzelle und Sonnen- und Wind-segel das Rennen machen.

Danach wird die Fertigung von Gravitations-Sperr-Farbe.... die ich grade anrühre der Hit werden.
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Re: Gehört dem Wasserstoff die Zukunft?

Beitragvon Adam Smith » Do 29. Mär 2018, 17:33

H2O hat geschrieben:(29 Mar 2018, 18:13)

Es ist schon richtig, daß der Steigflug eines Flugzeugs viel Energie frißt. Das Gesetz E = m*g*h für die potentielle Energie kommt zum Strömungswiderstand hinzu. Aber "Null" ist auch der Strömungswiderstand nicht, weshalb "ausgewachsene" Strahlflugzeuge vermutlich in großen Höhen verkehren. Wie weit das jetzt mit HY 4 und Brennstoffzelle als Stromquelle möglich ist... immer neue Fragen! Meine Vermutung: 1.000 m Flughöhe und Alpenüberquerung nur entlang Paßstraßen :cool: Die Brennstoffzellen im HY 4 hatten 25 kW Leistungsabgabe (wiki). Das reichte offenbar bei konstanter Flughöhe für die 165 km/h.


BingoBurner ist an der Sache dran und wird Einstein und Hawking zitieren. (Hawking hat es schließlich doch noch geschafft zu erklären wo die Information bei Schwarzen Löchern bleibt, der Mann ist BingoBurner). Das meiste Kerosin wird doch für den Streckenflug benötigt. 1.300 lt. auf 100 km ergibt bei 5.000 km mal eben 65.000 ltr.
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Re: Gehört dem Wasserstoff die Zukunft?

Beitragvon H2O » Do 29. Mär 2018, 18:14

Teeernte hat geschrieben:(29 Mar 2018, 18:21)

Bei Flugzeugen nimmt der Auftrieb viel "Arbeit" ab , die eine Drohne erst mal leisten muss...


Schlicht genial; dann könnte man von der Auftriebsenergie etwas abzweigen für den Vortrieb, und so wäre Flugbenzin überflüssig.

Natürlich wird der Solar3000-Zeppelin - einer Verbindung von Solarzelle und Sonnen- und Wind-segel das Rennen machen.

Danach wird die Fertigung von Gravitations-Sperr-Farbe.... die ich grade anrühre der Hit werden.


Sie haben das Erdmagnetfeld vergessen; mit Hilfe des Induktionsgesetzes ließe sich darin Strom erzeugen und dann ein Propeller antreiben. Patent läuft schon...

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