Renaissance der Strassenbahn.

Moderator: Moderatoren Forum 4

Benutzeravatar
garfield336
Beiträge: 10260
Registriert: Mo 25. Mär 2013, 21:05

Renaissance der Strassenbahn.

Beitragvon garfield336 » Di 12. Dez 2017, 13:53

überall werden derzeit neue Strassenbahnsysteme geplannt und gebaut.

Wurden die meisten Strassenbahnen in den 50iger stillgelegt und zumeist durch Busse ersetzt, erleben sie gerade wieder Aufwind.
Seit mitte 90iger? wird zumindest in Frankreich in jeder grössere Stadt wieder Strassenbahenn eingeführt.

Auch Luxemburg eröffente seine neue Tram letzte Woche.

Erstmal finde ich das natürlich interessant aus Klimaschutzgründen und Umweltgründen wenn die dreckigen Busse wieder verschwinden.

Ich mache den Strang hier auf weil ich fragen wollte, wie die Situation in Deutschland aussieht?

Mir ist nur als neueres Projekt die Saarbahn in Saarbrücken bekannt. (Was aber keine klassische Strassenbahn ist, da er auch auf regulären Eisenbahnstrecken fahren kann).
Auch in München befinden sich neue Tramlinien in Bau.
In Trier war eine Strassenbahn zum Petrisberg (Unigelände) in der Diskussion.
Benutzeravatar
Dampflok94
Moderator
Beiträge: 12533
Registriert: Mo 2. Jun 2008, 16:59
Benutzertitel: Betriebsrat
Wohnort: Berlin

Re: Renaissance der Strassenbahn.

Beitragvon Dampflok94 » Di 12. Dez 2017, 16:22

Ich glaube ganz große Projekte sind gerade nicht in Arbeit. Aber viele kleine. In Potsdam wurde auch gerade wieder eine Strecke verlängert. Und hier in Berlin wird die Tram auch weiter nach "West-"Berlin zurück kehren.

Hamburg hingegen hat die Pläne ja wieder aufgegeben. :(
Leute kauft mehr Dampflokomotiven!!!
Benutzeravatar
garfield336
Beiträge: 10260
Registriert: Mo 25. Mär 2013, 21:05

Re: Renaissance der Strassenbahn.

Beitragvon garfield336 » Di 12. Dez 2017, 16:29

Dampflok94 hat geschrieben:(12 Dec 2017, 16:22)

Ich glaube ganz große Projekte sind gerade nicht in Arbeit. Aber viele kleine. In Potsdam wurde auch gerade wieder eine Strecke verlängert. Und hier in Berlin wird die Tram auch weiter nach "West-"Berlin zurück kehren.

Hamburg hingegen hat die Pläne ja wieder aufgegeben. :(


Bahnen sind beliebter und konfortabler als Omnibusse, und wenn sie auf ihren eigenen Spur fahren, wo kein andere fahren darf, sind sie auch deutlich schneller.

Die Luxemburger Linie die noch in Bau ist kreuzt die Stadt von Südwest nach Nordost und wird 24km länge haben. Aber ich glaube dabei wird es nicht bleiben. Weitere Linien werden vermutlich später dazukommen. Komplette Erföffnung erst Ende 2020.

Sie sprechen Grossstädte an, wie Berlin und Hamburg, gibt es keine Mittelgrosse Stadt die sowas plant ? Die Grossstädte sind doch bereits alle gut mit S und Ubahnen bedient.
Mir ist nur Saarbrücken bekannt, die darin investiert haben und dort wird jetzt auch weitergebaut.
Benutzeravatar
garfield336
Beiträge: 10260
Registriert: Mo 25. Mär 2013, 21:05

Re: Renaissance der Strassenbahn.

Beitragvon garfield336 » Di 12. Dez 2017, 16:37

Benutzeravatar
Dampflok94
Moderator
Beiträge: 12533
Registriert: Mo 2. Jun 2008, 16:59
Benutzertitel: Betriebsrat
Wohnort: Berlin

Re: Renaissance der Strassenbahn.

Beitragvon Dampflok94 » Di 12. Dez 2017, 16:46

garfield336 hat geschrieben:(12 Dec 2017, 16:29)

Bahnen sind beliebter und konfortabler als Omnibusse, und wenn sie auf ihren eigenen Spur fahren, wo kein andere fahren darf, sind sie auch deutlich schneller.

Die Luxemburger Linie die noch in Bau ist kreuzt die Stadt von Südwest nach Nordost und wird 24km länge haben. Aber ich glaube dabei wird es nicht bleiben. Weitere Linien werden vermutlich später dazukommen. Komplette Erföffnung erst Ende 2020.

Sie sprechen Grossstädte an, wie Berlin und Hamburg, gibt es keine Mittelgrosse Stadt die sowas plant ? Die Grossstädte sind doch bereits alle gut mit S und Ubahnen bedient.

Großstädte sind solche über 100.000 Einwohnern. Davon hat beileibe nicht jede eine U-Bahn. Viele weder U- noch Straßenbahn. Und der Verkehr nimmt immer weiter zu. U-Bahnen sind schlicht ein finanzielles Problem. Für einen kilometer U-Bahn kann man 10 Km Straßenbahn bauen. Aber wo die Straßenbahn einmal weg ist, kommt sie in D kaum wieder. Siehe Hamburg. München wollte sie auch mal abschaffen, war aber zum Glück nicht schnell genug. Als der Wind wieder drehte, war halt der Kern noch vorhanden. Berlin profitiert vdavon, daß der Ostteil der Stadt die Straßenbahn behalten hat.

Es gab sowieso eine sehr unterschiedliche Entwicklung zwischen Ost und West. In der DDR konnte auf viele -auch kleine- Straßenbahnbetriebe nicht verzichtet werden. Im Westen haben in den 50er und 60er Jahren praktisch alle Kleinbetriebe den Betrieb einstellen müssen. Städte der Größe von Görlitz, Halberstadt oder Naumburg haben im Westen schon lange keine Straßenbahn mehr.
Leute kauft mehr Dampflokomotiven!!!
Benutzeravatar
garfield336
Beiträge: 10260
Registriert: Mo 25. Mär 2013, 21:05

Re: Renaissance der Strassenbahn.

Beitragvon garfield336 » Di 12. Dez 2017, 16:49

Dampflok94 hat geschrieben:(12 Dec 2017, 16:46)

Großstädte sind solche über 100.000 Einwohnern. Davon hat beileibe nicht jede eine U-Bahn. Viele weder U- noch Straßenbahn. Und der Verkehr nimmt immer weiter zu. U-Bahnen sind schlicht ein finanzielles Problem. Für einen kilometer U-Bahn kann man 10 Km Straßenbahn bauen. Aber wo die Straßenbahn einmal weg ist, kommt sie in D kaum wieder. Siehe Hamburg. München wollte sie auch mal abschaffen, war aber zum Glück nicht schnell genug. Als der Wind wieder drehte, war halt der Kern noch vorhanden. Berlin profitiert vdavon, daß der Ostteil der Stadt die Straßenbahn behalten hat.

Es gab sowieso eine sehr unterschiedliche Entwicklung zwischen Ost und West. In der DDR konnte auf viele -auch kleine- Straßenbahnbetriebe nicht verzichtet werden. Im Westen haben in den 50er und 60er Jahren praktisch alle Kleinbetriebe den Betrieb einstellen müssen. Städte der Größe von Görlitz, Halberstadt oder Naumburg haben im Westen schon lange keine Straßenbahn mehr.


Ich meinte Städte unterhalb 500.000 Einwohner. Für alle Städte die weniger haben lohnen sich Trambahnen, weil du ja schon bemerkt hast, Ubahnen sind sehr teuer.
Und Städte dieser Grösse gibt es dutzende in Deutschland.

In Frankreich gibt hat aber fast jeder grössere Stadt die Tram wieder eingeführt, oder hat zumindest Pläne für die Weidereinführung.
Benutzeravatar
Dampflok94
Moderator
Beiträge: 12533
Registriert: Mo 2. Jun 2008, 16:59
Benutzertitel: Betriebsrat
Wohnort: Berlin

Re: Renaissance der Strassenbahn.

Beitragvon Dampflok94 » Di 12. Dez 2017, 16:59

garfield336 hat geschrieben:(12 Dec 2017, 16:49)

Ich meinte Städte unterhalb 500.000 Einwohner. Für alle Städte die weniger haben lohnen sich Trambahnen, weil du ja schon bemerkt hast, Ubahnen sind sehr teuer.
Und Städte dieser Grösse gibt es dutzende in Deutschland.

Habe zufällig gerade ein nettes Büchlein gelesen. Danach haben die meisten Städte oberhalb von 200.000 Einwohnern (im Westen) ihre Straßenbahn behalten. Ausnahmen sind Wiesbaden, Oberhausen, Lübeck und Münster. Bei den Städten zwischen 100.000 und 200.000 Einwohnern hat die Mehrzahl ihre Straßenbahn verloren.
Im übrigen sind ja so einige U-Bahnen schlicht Straßenbahnen unter der Erde. Die fahren nur in der Innenstadt unterirdisch um dann wieder im Tageslicht aufzutauchen.
In Frankreich gibt hat aber fast jeder grössere Stadt die Tram wieder eingeführt, oder hat zumindest Pläne für die Weidereinführung.

In D sehe ich eine solche Entwicklung leider nicht. :(
Leute kauft mehr Dampflokomotiven!!!
Benutzeravatar
Dampflok94
Moderator
Beiträge: 12533
Registriert: Mo 2. Jun 2008, 16:59
Benutzertitel: Betriebsrat
Wohnort: Berlin

Re: Renaissance der Strassenbahn.

Beitragvon Dampflok94 » Di 12. Dez 2017, 17:02

garfield336 hat geschrieben:(12 Dec 2017, 16:37)


Sieht schick aus. Von vorne etwas zu futuristisch für mich, aber das ist ja Geschmackssache. Ich bin da eher etwas old-fashioned. :)
Leute kauft mehr Dampflokomotiven!!!
Benutzeravatar
garfield336
Beiträge: 10260
Registriert: Mo 25. Mär 2013, 21:05

Re: Renaissance der Strassenbahn.

Beitragvon garfield336 » Di 12. Dez 2017, 17:06

Dampflok94 hat geschrieben:(12 Dec 2017, 17:02)

Sieht schick aus. Von vorne etwas zu futuristisch für mich, aber das ist ja Geschmackssache. Ich bin da eher etwas old-fashioned. :)


Ja gut es ist ja ein kompletter Neubau. Dann kann aber gleich neues Material kaufen.

Ist ein CAF Urbos.

Edit: habe gerade auf wikipedia gelesen dass diese Typ auch in Freiburg eingesetzt wird.
Benutzeravatar
jack000
Moderator
Beiträge: 27868
Registriert: So 1. Jun 2008, 17:21
Wohnort: Stuttgart

Re: Renaissance der Strassenbahn.

Beitragvon jack000 » Di 12. Dez 2017, 18:00

Dampflok94 hat geschrieben:(12 Dec 2017, 16:22)

Ich glaube ganz große Projekte sind gerade nicht in Arbeit. Aber viele kleine. In Potsdam wurde auch gerade wieder eine Strecke verlängert. Und hier in Berlin wird die Tram auch weiter nach "West-"Berlin zurück kehren.

Für Ludwigsburg ist ebenso eine Bahn in Diskussion:
https://de.wikipedia.org/wiki/Stadtbahn_Ludwigsburg
Einen großen Trend sehe ich aber ebenso nicht ...
Es wird sogar nicht mehr im PF geleugnet: "Ja die Gewalt gegen Frauen hat bedingt durch Zuwanderung zugenommen, und jetzt?"
Benutzeravatar
SpukhafteFernwirkung
Beiträge: 1017
Registriert: Fr 28. Okt 2016, 19:53

Re: Renaissance der Strassenbahn.

Beitragvon SpukhafteFernwirkung » Di 12. Dez 2017, 18:21

verkehrspolitisch sind straßenbahnen mit eigenen, exklusiven spuren vollkommen unsinnig und ein anachronismus aus einer zeit, als die ganze straße voll mit unrat und pferdescheisse war und dampflokomotiven ned nur die städtische luft verpesteten, sondern auch einen wirkungsgrad von 1% hatten. heute hätten sie meistens weniger personendurchsatz als eine pkw spur für fahrgemeinschaften.
ich würde hochbahnen favorisieren. ned so teuer wie ubahnen und verbrauchen kaum wertvollen platz...- :D
IT'S A LONG WAY TO THE TOP (IF YOU WANNA ROCK 'N' ROLL) - AC DC!!
Benutzeravatar
Dampflok94
Moderator
Beiträge: 12533
Registriert: Mo 2. Jun 2008, 16:59
Benutzertitel: Betriebsrat
Wohnort: Berlin

Re: Renaissance der Strassenbahn.

Beitragvon Dampflok94 » Di 12. Dez 2017, 19:08

jack000 hat geschrieben:(12 Dec 2017, 18:00)

Für Ludwigsburg ist ebenso eine Bahn in Diskussion:
https://de.wikipedia.org/wiki/Stadtbahn_Ludwigsburg
Einen großen Trend sehe ich aber ebenso nicht ...

Mir ist nach Lesen des Artikels nicht ganz klar, ob das Ding nun als Eisenbahn oder Straßenbahn konzessioniert sein soll.
Leute kauft mehr Dampflokomotiven!!!
Benutzeravatar
jack000
Moderator
Beiträge: 27868
Registriert: So 1. Jun 2008, 17:21
Wohnort: Stuttgart

Re: Renaissance der Strassenbahn.

Beitragvon jack000 » Di 12. Dez 2017, 19:13

Dampflok94 hat geschrieben:(12 Dec 2017, 19:08)

Mir ist nach Lesen des Artikels nicht ganz klar, ob das Ding nun als Eisenbahn oder Straßenbahn konzessioniert sein soll.

Eine Eisenbahnverbindung gibt es bereits von Stuttgart nach Ludwigsburg (S- und Regionalbahn), in diesem Fall geht es also tatsächlich um einen Ausbau der U-Bahn (Stadtbahn die nur teilweise unterirdisch verläuft) Stuttgart unter Einbeziehung bestehender Gleise:
https://de.wikipedia.org/wiki/Stadtbahn_Stuttgart
Es wird sogar nicht mehr im PF geleugnet: "Ja die Gewalt gegen Frauen hat bedingt durch Zuwanderung zugenommen, und jetzt?"
Benutzeravatar
garfield336
Beiträge: 10260
Registriert: Mo 25. Mär 2013, 21:05

Re: Renaissance der Strassenbahn.

Beitragvon garfield336 » Di 12. Dez 2017, 20:06

SpukhafteFernwirkung hat geschrieben:(12 Dec 2017, 18:21)

verkehrspolitisch sind straßenbahnen mit eigenen, exklusiven spuren vollkommen unsinnig und ein anachronismus aus einer zeit, als die ganze straße voll mit unrat und pferdescheisse war und dampflokomotiven ned nur die städtische luft verpesteten, sondern auch einen wirkungsgrad von 1% hatten. heute hätten sie meistens weniger personendurchsatz als eine pkw spur für fahrgemeinschaften.
ich würde hochbahnen favorisieren. ned so teuer wie ubahnen und verbrauchen kaum wertvollen platz...- :D


Sie behaupten 10.000Personen pro Stunde pro Richtung zu transportieren. Mehr als mit Bussen möglich wäre.
Benutzeravatar
SpukhafteFernwirkung
Beiträge: 1017
Registriert: Fr 28. Okt 2016, 19:53

Re: Renaissance der Strassenbahn.

Beitragvon SpukhafteFernwirkung » Di 12. Dez 2017, 20:09

garfield336 hat geschrieben:(12 Dec 2017, 20:06)

Sie behaupten 10.000Personen pro Stunde pro Richtung zu transportieren. Mehr als mit Bussen möglich wäre.
wenn das stimmt, ist das sicher keine gewöhnliche straßenbahn mit einem fassungsvermögen von ca. 50 personen und einem 10 min. takt...
IT'S A LONG WAY TO THE TOP (IF YOU WANNA ROCK 'N' ROLL) - AC DC!!
Benutzeravatar
garfield336
Beiträge: 10260
Registriert: Mo 25. Mär 2013, 21:05

Re: Renaissance der Strassenbahn.

Beitragvon garfield336 » Di 12. Dez 2017, 20:49

SpukhafteFernwirkung hat geschrieben:(12 Dec 2017, 20:09)

wenn das stimmt, ist das sicher keine gewöhnliche straßenbahn mit einem fassungsvermögen von ca. 50 personen und einem 10 min. takt...


Die Wagen fassen 450 Personen und es ist ein 3Minuten Takt geplant.
Jetzt fährt sie im 6Minuten Intervall.
Benutzeravatar
garfield336
Beiträge: 10260
Registriert: Mo 25. Mär 2013, 21:05

Re: Renaissance der Strassenbahn.

Beitragvon garfield336 » Di 12. Dez 2017, 20:56

SpukhafteFernwirkung hat geschrieben:(12 Dec 2017, 20:09)

wenn das stimmt, ist das sicher keine gewöhnliche straßenbahn mit einem fassungsvermögen von ca. 50 personen und einem 10 min. takt...





Die Stadt Freiburg hat das Gleiche Modell im Einsatz.
Zuletzt geändert von garfield336 am Mi 13. Dez 2017, 08:38, insgesamt 1-mal geändert.
Benutzeravatar
imp
Beiträge: 8512
Registriert: Fr 14. Jul 2017, 19:37
Benutzertitel: Man On The Silver Mountain

Re: Renaissance der Strassenbahn.

Beitragvon imp » Di 12. Dez 2017, 21:15

jack000 hat geschrieben:(12 Dec 2017, 18:00)

Für Ludwigsburg ist ebenso eine Bahn in Diskussion:
https://de.wikipedia.org/wiki/Stadtbahn_Ludwigsburg
Einen großen Trend sehe ich aber ebenso nicht ...

Naja, Stadtbahnprogramme gibt es von Berlin bis zu Pleitestädten wie Gera. Andere Städte haben auf Nahverkehrsgleisen mit ausgemusterten Regionalzügen eine Art S-Bahn improvisiert, bevor sie das Netz mit eigenen Bahnen ergänzten. Im sächsischen Chemnitz fährt die Straßenbahn in den Hauptbahnhof ein und von dort auf Eisenbahntrassen ins Umland.

https://de.wikipedia.org/wiki/Chemnitzer_Modell

In der ehemaligen Audi-Heimat Zwickau geht man den umgekehrten Weg: Dort fährt die Regionalbahn bis in die City. Das ist bemerkenswert, da Zwickau daneben auch eine meterspurige Straßenbahn betreibt. Möglich wurde dies durch Nachnutzung einer alten Industriebahn im Stadtbereich und dem Dreischienen-Ausbau weiterer Strecken.

Im sogenannten Karlsruher Modell wurden dagegen Strecken teilweise nach BOStrab und teilweise nach EBO konzessioniert, sodass ein ständiger Übergang zwischen den Systemen die Norm ist.

https://de.wikipedia.org/wiki/Stadtbahn_Karlsruhe
https://de.wikipedia.org/wiki/Zwickauer_Modell
It's only words
Benutzeravatar
Realist2014
Beiträge: 38880
Registriert: Mo 26. Mai 2014, 14:12
Benutzertitel: Sozialer Marktwirtschaftler
Wohnort: München , Stadt des FC Bayern

Re: Renaissance der Strassenbahn.

Beitragvon Realist2014 » Di 12. Dez 2017, 21:35

Dampflok94 hat geschrieben:(12 Dec 2017, 16:59)



In D sehe ich eine solche Entwicklung leider nicht. :(



doch

München....
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden
Benutzeravatar
jack000
Moderator
Beiträge: 27868
Registriert: So 1. Jun 2008, 17:21
Wohnort: Stuttgart

Re: Renaissance der Strassenbahn.

Beitragvon jack000 » Di 12. Dez 2017, 21:41

Sole.survivor@web.de hat geschrieben:(12 Dec 2017, 21:15)

Naja, Stadtbahnprogramme gibt es von Berlin bis zu Pleitestädten wie Gera. Andere Städte haben auf Nahverkehrsgleisen mit ausgemusterten Regionalzügen eine Art S-Bahn improvisiert, bevor sie das Netz mit eigenen Bahnen ergänzten. Im sächsischen Chemnitz fährt die Straßenbahn in den Hauptbahnhof ein und von dort auf Eisenbahntrassen ins Umland.

https://de.wikipedia.org/wiki/Chemnitzer_Modell

In der ehemaligen Audi-Heimat Zwickau geht man den umgekehrten Weg: Dort fährt die Regionalbahn bis in die City. Das ist bemerkenswert, da Zwickau daneben auch eine meterspurige Straßenbahn betreibt. Möglich wurde dies durch Nachnutzung einer alten Industriebahn im Stadtbereich und dem Dreischienen-Ausbau weiterer Strecken.

Im sogenannten Karlsruher Modell wurden dagegen Strecken teilweise nach BOStrab und teilweise nach EBO konzessioniert, sodass ein ständiger Übergang zwischen den Systemen die Norm ist.

https://de.wikipedia.org/wiki/Stadtbahn_Karlsruhe
https://de.wikipedia.org/wiki/Zwickauer_Modell

Korrekt, auch in Karlsruhe wird da viel investiert (m.W. mehr als 1 Mrd. €) aber es wir keine neue Bahn gebaut, sondern eine bestehende Bahn unter die Erde gelegt ...
Es wird sogar nicht mehr im PF geleugnet: "Ja die Gewalt gegen Frauen hat bedingt durch Zuwanderung zugenommen, und jetzt?"

Zurück zu „4. Technik - Infrastruktur“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast