Verkehrswende: UBA will Ausweitung des Klimaschutzes statt Subventionierung des Fahrvergnügens

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Verkehrswende: UBA will Ausweitung des Klimaschutzes statt Subventionierung des Fahrvergnügens

Beitragvon frems » Fr 2. Jun 2017, 14:00

Hier scheinen sich die Unterforen 41 und 42 etwas zu überschneiden, aber wie dem auch sei: bei den Klimazielen der Bundesregierung läuft es weiterhin sehr schleppend. Ein Gutachten ist nun von seiten des Umweltbundesamtes (UBA) herausgegeben worden und erhält einige Maßnahmen, die auf Bundesebene geändert werden könnten. Verkehrsplanerische und raumordnungspolitische Maßnahmen auf kommunaler, Landes- und Europaebene beinhaltet es folglich nicht. Wie ja bekannt sein dürfte, subventioniert die Gesellschaft den motorisierten Individualverkehr mit etlichen Milliarden pro Jahr. Begründung: die immer leistungsstärkeren Pkw der deutschen Hersteller müssen doch gekauft werden, damit Arbeitsplätze erhalten bleiben. Ein kleiner Teil dieser Subventionen steht nun auch auf dem Prüfstand.

Der Erfolg der Energiewende in Deutschland wird vom Verkehr sabotiert. Die hehren klimapolitischen Ziele der Bundesregierung werden regelmäßig von steigenden Emissionen aus dem Autoauspuff zunichte gemacht. „Im Verkehr sehen wir null Energiewende“, stellte der Mobilitätsexperte Andreas Knie beim Zukunftskongress „Energieoffensive 2030“ fest.
http://taz.de/Umbau-der-Energiewirtscha ... /!5409603/

Deutsche Klimaziele nur noch mit Liste des Schreckens erreichbar
Das Gutachten ist 33 Seiten lang - und voller unpopulärer Maßnahmen: Experten des Umweltbundesamts listen auf, wie radikal Deutschland beim Autoverkehr umsteuern muss, um seine Emissionsziele noch zu erreichen.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/natu ... 50422.html

Haltet Ihr die genannten Maßnahmen (Abschaffung Pendlerpauschale, Quote für Elektrofahrzeuge, Maut nach real gefahren Kilometern, höhere Steuern auf Treibstoff, ...) des Umweltbundesamtes für ausreichend? Oder müsste man noch einen Zahn zulegen, um die (zu niedrigen?) Ziele noch zu erreichen?
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Re: Verkehrswende: UBA will Ausweitung des Klimaschutzes statt Subventionierung des Fahrvergnügens

Beitragvon ebi80 » Fr 2. Jun 2017, 17:26

PS Boliden bei lauter vollen Autobahnen. Ein Hoch auf die Logik. Geld ist halt wichtiger als die Zukunft unserer Kinder.
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Re: Verkehrswende: UBA will Ausweitung des Klimaschutzes statt Subventionierung des Fahrvergnügens

Beitragvon Alter Stubentiger » Fr 2. Jun 2017, 17:29

frems hat geschrieben:(02 Jun 2017, 15:00)

Hier scheinen sich die Unterforen 41 und 42 etwas zu überschneiden, aber wie dem auch sei: bei den Klimazielen der Bundesregierung läuft es weiterhin sehr schleppend. Ein Gutachten ist nun von seiten des Umweltbundesamtes (UBA) herausgegeben worden und erhält einige Maßnahmen, die auf Bundesebene geändert werden könnten. Verkehrsplanerische und raumordnungspolitische Maßnahmen auf kommunaler, Landes- und Europaebene beinhaltet es folglich nicht. Wie ja bekannt sein dürfte, subventioniert die Gesellschaft den motorisierten Individualverkehr mit etlichen Milliarden pro Jahr. Begründung: die immer leistungsstärkeren Pkw der deutschen Hersteller müssen doch gekauft werden, damit Arbeitsplätze erhalten bleiben. Ein kleiner Teil dieser Subventionen steht nun auch auf dem Prüfstand.

Der Erfolg der Energiewende in Deutschland wird vom Verkehr sabotiert. Die hehren klimapolitischen Ziele der Bundesregierung werden regelmäßig von steigenden Emissionen aus dem Autoauspuff zunichte gemacht. „Im Verkehr sehen wir null Energiewende“, stellte der Mobilitätsexperte Andreas Knie beim Zukunftskongress „Energieoffensive 2030“ fest.
http://taz.de/Umbau-der-Energiewirtscha ... /!5409603/

Deutsche Klimaziele nur noch mit Liste des Schreckens erreichbar
Das Gutachten ist 33 Seiten lang - und voller unpopulärer Maßnahmen: Experten des Umweltbundesamts listen auf, wie radikal Deutschland beim Autoverkehr umsteuern muss, um seine Emissionsziele noch zu erreichen.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/natu ... 50422.html

Haltet Ihr die genannten Maßnahmen (Abschaffung Pendlerpauschale, Quote für Elektrofahrzeuge, Maut nach real gefahren Kilometern, höhere Steuern auf Treibstoff, ...) des Umweltbundesamtes für ausreichend? Oder müsste man noch einen Zahn zulegen, um die (zu niedrigen?) Ziele noch zu erreichen?


Man könnte ja die KFZ-Steuer nach Schadstoffmenge pro 100km/h berechnen. Nur halt reale Messungen und ohne kreative Rabatte für tonnenschwere SUV-Fahrzeuge. Das ließe sich sofort ohne viel Aufwand realisieren. Allerdings nicht mit einem Lobbyminister Dobrindt.

Ich frage mich auch warum jeder kurze Weg mit dem Auto zurückgelegt werden muß. Ich nutze bei jeder Gelegenheit das Rad.
Niemand hat vor eine Mauer zu errichten (Walter Ulbricht)
...und die Mauer wird noch in 50 oder 100 Jahren stehen (Erich Honecker)
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Re: Verkehrswende: UBA will Ausweitung des Klimaschutzes statt Subventionierung des Fahrvergnügens

Beitragvon Teeernte » Fr 2. Jun 2017, 17:32

ebi80 hat geschrieben:(02 Jun 2017, 18:26)

PS Boliden bei lauter vollen Autobahnen. Ein Hoch auf die Logik. Geld ist halt wichtiger als die Zukunft unserer Kinder.


Wenn es um CO2 geht - fang beim (FRACHT) Flieger an... aber es geht ja NUR gegen den Antichrist der Grünen... DAS AUTO.
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Re: Verkehrswende: UBA will Ausweitung des Klimaschutzes statt Subventionierung des Fahrvergnügens

Beitragvon Teeernte » Fr 2. Jun 2017, 19:40

ebi80 hat geschrieben:(02 Jun 2017, 19:04)

Wieder nur Schwachsinn. Eben, auf Elektro weniger Steuern erheben und auf Verbrennen mehr. Ganz schnell werden alle ein E-Mobil haben wollen.


Welche Steuern hast Du auf dem Elektroauto ?

Arbeitsplätze sind WURST ? - Na da.... Wozu überhaupt "Verkehr" ....gleich ganz abschaffen - WENN Verkehrsarbeitsplätze WURST sind..??

Nebenbei - soviel Strom bringt dein EE nicht....und kann es schon garnicht leiten und Verteilen..

Verrätst Du mal ...warum nicht beim Heizen (Raumheizung) angefangen wird, auf Strom umzustellen ??
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Re: Verkehrswende: UBA will Ausweitung des Klimaschutzes statt Subventionierung des Fahrvergnügens

Beitragvon ebi80 » Fr 2. Jun 2017, 19:47

Teeernte hat geschrieben:(02 Jun 2017, 20:40)

Welche Steuern hast Du auf dem Elektroauto ?

Arbeitsplätze sind WURST ? - Na da.... Wozu überhaupt "Verkehr" ....gleich ganz abschaffen - WENN Verkehrsarbeitsplätze WURST sind..??

Nebenbei - soviel Strom bringt dein EE nicht....und kann es schon garnicht leiten und Verteilen..

Erneuerbare Energien bringen das größte Wachstum aller Energien. Das rumgekraxel mit Fossilen Energien ist, wie der Name schon klingt, bald Geschichte.
Noch wird Öl und Kohle gebraucht. Allerdings immer weniger. Und die Sache mit den Jobs, regelt sich wie man an den Arbeitslosenzahlen sieht. Die waren trotz Steinzeit Energien schon deutlich höher.
Es ist nicht mehr aufzuhalten. Nehm es hin. Dieser Zwergenaufstand bringt keinem etwas. Erst recht keine Arbeitsstellen. Das wird auch Trump merken. Naja, ok, der merkt ja nichts mehr.
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Re: Verkehrswende: UBA will Ausweitung des Klimaschutzes statt Subventionierung des Fahrvergnügens

Beitragvon Teeernte » Fr 2. Jun 2017, 20:04

ebi80 hat geschrieben:(02 Jun 2017, 20:47)

Erneuerbare Energien bringen das größte Wachstum aller Energien. Das rumgekraxel mit Fossilen Energien ist, wie der Name schon klingt, bald Geschichte.
Noch wird Öl und Kohle gebraucht. Allerdings immer weniger. Und die Sache mit den Jobs, regelt sich wie man an den Arbeitslosenzahlen sieht. Die waren trotz Steinzeit Energien schon deutlich höher.
Es ist nicht mehr aufzuhalten. Nehm es hin. Dieser Zwergenaufstand bringt keinem etwas. Erst recht keine Arbeitsstellen. Das wird auch Trump merken. Naja, ok, der merkt ja nichts mehr.

Ausser Propaganda Nichts mehr ?

>> zum 2. Verrätst Du mal ...warum nicht beim Heizen (Raumheizung) angefangen wird, auf Strom umzustellen ??

Weil >>Erneuerbare Energien bringen das größte Wachstum aller Energien. Das rumgekraxel mit Fossilen Energien ist, wie der Name schon klingt, bald Geschichte.
Noch wird Öl und Kohle gebraucht. Allerdings immer weniger. Und die Sache mit den Jobs, regelt sich wie man an den Arbeitslosenzahlen sieht. Die waren trotz Steinzeit Energien schon deutlich höher.
Es ist nicht mehr aufzuhalten. Nehm es hin. Dieser Zwergenaufstand bringt keinem etwas. Erst recht keine Arbeitsstellen. Das wird auch Trump merken. Naja, ok, der merkt ja nichts mehr.... :D :D :D
Zuletzt geändert von Teeernte am Fr 2. Jun 2017, 20:06, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Verkehrswende: UBA will Ausweitung des Klimaschutzes statt Subventionierung des Fahrvergnügens

Beitragvon jack000 » Fr 2. Jun 2017, 23:01

[MOD] - Unterlasst die Spammerei hier und formuliert die Beiträge wenigstens einigermaßen nach deutscher Grammatik!
Ein Zeichen von Intelligenz ist der stetige Zweifel - Idioten sind sich immer todsicher, egal was sie tun ...

"allzu häufig paart sich im Gemüte, Dämlichkeit mit Herzensgüte" (Wilhelm Busch)
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Re: Verkehrswende: UBA will Ausweitung des Klimaschutzes statt Subventionierung des Fahrvergnügens

Beitragvon Boracay » Sa 3. Jun 2017, 07:48

ebi80 hat geschrieben:(02 Jun 2017, 20:47)

Erneuerbare Energien bringen das größte Wachstum aller Energien.


Wirtschaftswachstum bringen die aber nur in China. Hier nur abartige Kosten.

Noch wird Öl und Kohle gebraucht. Allerdings immer weniger. Und die Sache mit den Jobs, regelt sich wie man an den Arbeitslosenzahlen sieht.


Sind es nicht die Linken die die ganze Zeit "Arbeitslosenzahlen sind Fake, in Wirklichkeit viel höher,...) schreien und das obwohl selbst Blinde die kein Wort Deutsch sprechen heute problemlos einen Job finden...
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Re: Verkehrswende: UBA will Ausweitung des Klimaschutzes statt Subventionierung des Fahrvergnügens

Beitragvon immernoch_ratlos » Sa 3. Jun 2017, 13:26

ebi80 hat geschrieben:Erneuerbare Energien bringen das größte Wachstum aller Energien.

daraufhin :
Boracay hat geschrieben:Wirtschaftswachstum bringen die aber nur in China. Hier nur abartige Kosten.
:?: Das interessiert mich nun wirklich brennend.

Was ist los mit uns in D, wenn uns das Wirtschaftswachstum in China nur "abartige Kosten bringt" ? Sind wir unfähig diesen Veränderungen zu folgen, weil "wir" bestimmte Entwicklungen nicht wahrhaben wollen :?:

Wie funktioniert das, wenn eine Volkswirtschaft die Chancen nutzt und damit den notwendigen "Treibstoff" kreiert, für das was im Kapitalismus an erster Stelle steht, das immerwährende Wachstum und eine andere beim gleichen Vorgang nur "abartige Kosten produziert" :?:

Einer von beiden macht dann etwas grundsätzlich falsch - die Chinesen können es wohl kaum sein....

Nochmal, damit es auch Dir vollkommen klar wird - zwei tun offensichtlich das Gleiche - einer ist erfolgreich, was darauf schließen lässt, der macht es richtig, nützt die sich bietende Chance, mit dem Ergebnis mehr, ein hohes "Wirtschaftswachstum" :thumbup:

Der andere durchaus erfahrene Konkurrent und Partner - "wir", kommt mit dem was bei seinem Wirtschaftspartner erfolgreich funktioniert, selbst ganz offensichtlich nicht zurecht. Statt selbst mit "Erneuerbaren Energien" Wirtschaftswachstum zu erzielen, hat D nur "abartige Kosten" :( :?: :(

Kann es eventuelle sein, Du hast eine befremdliche Aversion gegen vernünftigen Fortschritt besonders, aber gegen EE und gibst hier lediglich Deine vollkommen faktenfreie Meinung wieder :dead:
"Wenn der Wind der Veränderung weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen." (aus China)
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Re: Verkehrswende: UBA will Ausweitung des Klimaschutzes statt Subventionierung des Fahrvergnügens

Beitragvon ebi80 » Sa 3. Jun 2017, 13:36

immernoch_ratlos hat geschrieben:(03 Jun 2017, 14:26)

daraufhin :
:?: Das interessiert mich nun wirklich brennend.

Was ist los mit uns in D, wenn uns das Wirtschaftswachstum in China nur "abartige Kosten bringt" ? Sind wir unfähig diesen Veränderungen zu folgen, weil "wir" bestimmte Entwicklungen nicht wahrhaben wollen :?:

Wie funktioniert das, wenn eine Volkswirtschaft die Chancen nutzt und damit den notwendigen "Treibstoff" kreiert, für das was im Kapitalismus an erster Stelle steht, das immerwährende Wachstum und eine andere beim gleichen Vorgang nur "abartige Kosten produziert" :?:

Einer von beiden macht dann etwas grundsätzlich falsch - die Chinesen können es wohl kaum sein....

Nochmal, damit es auch Dir vollkommen klar wird - zwei tun offensichtlich das Gleiche - einer ist erfolgreich, was darauf schließen lässt, der macht es richtig, nützt die sich bietende Chance, mit dem Ergebnis mehr, ein hohes "Wirtschaftswachstum" :thumbup:

Der andere durchaus erfahrene Konkurrent und Partner - "wir", kommt mit dem was bei seinem Wirtschaftspartner erfolgreich funktioniert, selbst ganz offensichtlich nicht zurecht. Statt selbst mit "Erneuerbaren Energien" Wirtschaftswachstum zu erzielen, hat D nur "abartige Kosten" :( :?: :(

Kann es eventuelle sein, Du hast eine befremdliche Aversion gegen vernünftigen Fortschritt besonders, aber gegen EE und gibst hier lediglich Deine vollkommen faktenfreie Meinung wieder :dead:

Ich bin für erneuerbare. Sie werden kommen. Aber Deutschland kann es halt nicht. Ist nicht mein Problem. Da muss Audi, Mercedes, BMW ein bisschen nachlegen. Was sie zwangsweise tun müssen. Was ist daran so schwer zu verstehen?
Die Entwicklung ist eh nicht mehr aufzuhalten, was soll das rumgepläre?
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Re: Verkehrswende: UBA will Ausweitung des Klimaschutzes statt Subventionierung des Fahrvergnügens

Beitragvon Teeernte » Sa 3. Jun 2017, 13:41

immernoch_ratlos hat geschrieben:(03 Jun 2017, 14:26)

daraufhin :
:?: Das interessiert mich nun wirklich brennend.

Was ist los mit uns in D, wenn uns das Wirtschaftswachstum in China nur "abartige Kosten bringt" ? Sind wir unfähig diesen Veränderungen zu folgen, weil "wir" bestimmte Entwicklungen nicht wahrhaben wollen :?:

Wie funktioniert das, wenn eine Volkswirtschaft die Chancen nutzt und damit den notwendigen "Treibstoff" kreiert, für das was im Kapitalismus an erster Stelle steht, das immerwährende Wachstum und eine andere beim gleichen Vorgang nur "abartige Kosten produziert" :?:

Einer von beiden macht dann etwas grundsätzlich falsch - die Chinesen können es wohl kaum sein....

Nochmal, damit es auch Dir vollkommen klar wird - zwei tun offensichtlich das Gleiche - einer ist erfolgreich, was darauf schließen lässt, der macht es richtig, nützt die sich bietende Chance, mit dem Ergebnis mehr, ein hohes "Wirtschaftswachstum" :thumbup:

Der andere durchaus erfahrene Konkurrent und Partner - "wir", kommt mit dem was bei seinem Wirtschaftspartner erfolgreich funktioniert, selbst ganz offensichtlich nicht zurecht. Statt selbst mit "Erneuerbaren Energien" Wirtschaftswachstum zu erzielen, hat D nur "abartige Kosten" :( :?: :(

Kann es eventuelle sein, Du hast eine befremdliche Aversion gegen vernünftigen Fortschritt besonders, aber gegen EE und gibst hier lediglich Deine vollkommen faktenfreie Meinung wieder :dead:


Die Chinesen leben mit der "Stromsperre" in den Haushalten (Industrie hat Vorrang) , wenn kein Wind weht/Solar nichts bringt/nicht genug "Ersatz" vorhanden ist.....

Testen kann man das als Europäer in Albanien.... "Grün" sollte dort Urlaub machen.
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Re: Verkehrswende: UBA will Ausweitung des Klimaschutzes statt Subventionierung des Fahrvergnügens

Beitragvon ebi80 » Sa 3. Jun 2017, 15:10

Teeernte hat geschrieben:(03 Jun 2017, 14:41)

Die Chinesen leben mit der "Stromsperre" in den Haushalten (Industrie hat Vorrang) , wenn kein Wind weht/Solar nichts bringt/nicht genug "Ersatz" vorhanden ist.....

Testen kann man das als Europäer in Albanien.... "Grün" sollte dort Urlaub machen.

Bei dir ist fraglich, welches Problem du hast. Die Wende kommt. Da gibt's gar nichts zu diskutieren. Die paar Arbeiter bekommen wir auch unter. Da gingen schon weit mehr Arbeitsplätze drauf. Nokia, Opel, Pfaff und und und..... Man läuft vorwärts, nicht rückwärts. Da könnt ihr noch so verkrampft um nichts kämpfen.
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Re: Verkehrswende: UBA will Ausweitung des Klimaschutzes statt Subventionierung des Fahrvergnügens

Beitragvon Teeernte » Sa 3. Jun 2017, 19:43

ebi80 hat geschrieben:(03 Jun 2017, 16:10)

Bei dir ist fraglich, welches Problem du hast. Die Wende kommt. Da gibt's gar nichts zu diskutieren. Die paar Arbeiter bekommen wir auch unter. Da gingen schon weit mehr Arbeitsplätze drauf. Nokia, Opel, Pfaff und und und..... Man läuft vorwärts, nicht rückwärts. Da könnt ihr noch so verkrampft um nichts kämpfen.


Ich hab kein Problem.....ich wohn in der Bundesrepublik..., die Wende hab ich bereits hinter mir ...89.

Da kannst Du Linksgrün agitieren .....den "Osten" gibts nicht zurück. Dort hättest Du Öl, Diesel, Benzin und .....Klopapier sparen können....., Altpapier sammeln und ohne Kunstoffverpackungen auskommen müssen.

Das wollten die Leute nicht. Leistung muss sich wieder lohnen - stand auf den Transparenten.

Diesen kleinen Wohlstand werden die Leute verteidigen - selbst die Hartz4er.

Wenn Du noch ne "WENDE" willst - hin zu mehr EIGENVERANTWORTUNG und Leistungsentlohnung ----bitte sehr. In die GEGENRICHTUNG - da bist Du in der falschen Richtung unterwegs. Da macht nicht mal die "LINKE" mit.

DAS 4. nun "GRÜNE" REICH wird es NICHT geben.
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Re: Verkehrswende: UBA will Ausweitung des Klimaschutzes statt Subventionierung des Fahrvergnügens

Beitragvon immernoch_ratlos » Sa 3. Jun 2017, 20:16

Nun wer bin ich - ich kann von Dir ebi80 wohl eher nicht verlangen das Du ältere - nicht einmal sehr alte Beiträge - von mir liest. Wenn denn doch, müsste Dir aufgefallen sein, ich gehöre zu den Befürwortern dieser Technologien. Weit länger als die meisten hier. Nun ja, eigentlich wollte ich von Herrn Borocay eine Erklärung, warum angeblich EE in D "abartige Kosten" verursachen und in China zu Wirtschaftswachstum führen, was Du mit "Erneuerbare Energien bringen das größte Wachstum aller Energien." geschrieben hattest ;)

Nun grätscht Teeernte in seiner unnachahmlichen Art dazwischen und wie könnte es anders sein ein ebenfalls von EE eher wenig angetaner Zeitgenosse, glaubt er womöglich selbst was ihm dazu einfällt :
Teeernte hat geschrieben:Die Chinesen leben mit der "Stromsperre" in den Haushalten (Industrie hat Vorrang) , wenn kein Wind weht/Solar nichts bringt/nicht genug "Ersatz" vorhanden ist.....
Wie meist völlig faktenfrei und mit dem üblichen "wenn kein Wind weht/Solar nichts bringt" aber ohne irgendwelche Links die seine Behauptungen stützen könnten :dead:

Nun ja, Tante Google hilft : Ja es gibt Stromsperren in China - Quelle : FAZ "Energiepolitik - China stellt der Industrie den Strom ab" soweit die "linksradikale FAZ" Nun noch der "rechte Spiegel : Quelle : SPON "Stromsperren - China kämpft gegen Energieverschwender"
Seit 2000 hat sich Chinas Bedarf an Energie verdoppelt, auch wenn der Pro-Kopf-Verbrauch erst bei einem Drittel der reichen Industriestaaten liegt.

Die Regierung in Peking zieht die IEA-Rangliste zwar offiziell in Zweifel, doch letztlich ist die Statistik ohnehin zweitrangig - die realen Probleme wiegen viel schwerer:

Die Energieversorgung des Landes lässt sich kaum noch stabil aufrechterhalten. Der heiße Sommer hat den Stromverbrauch zusätzlich erhöht. Die Klimageräte laufen auf Hochtouren, Strom wird knapp. Viele Provinzen müssen rationieren, damit die Netze nicht zusammenbrechen.

Die Rationierung betrifft aber zunehmend auch Unternehmen, die sich nach Ansicht der Regierung zu wenig um eine energieeffiziente Produktion bemühen. Rund 500 energieintensive Unternehmen in der Provinz Anhui bekamen zuletzt die Quittung für ihr mangelndes Engagement: eine einmonatige Stromsperre.
Das war übrigens vor 6 Jahren ! Inzwischen bemüht sich China "folgerichtig" EE verstärkt mit den vorhanden fossilen und atomaren Quellen zu kombinieren. Recht erfolgreich wie diese Grafik von Statista zeigt : Installierte Leistung der Erneuerbare-Energien-Anlagen in China in den Jahren 2007 bis 2016 (in Gigawatt)
Die vorliegende Statistik zeigt die Entwicklung der installierte Leistung von Erneuerbare-Energien-Anlagen in China in den Jahren 2007 bis 2016. Im Jahr 2010 verfügten die alternativen Energieanlagen in China über eine Leistung von rund 236 Gigawatt.
Inzwischen in 2016 wurden EE in der Größenordnung von 545 GW erreicht.

Sicher die Chinesen sind so blöd und verdoppeln weil "wenn kein Wind weht/Solar nichts bringt" ihre EE-Anlagen in nur sechs Jahren. Nun im Oktober 2014 tun die "dummen Chinesen" das, was ein Netz aus EE-Generatoren zum Funktionieren benötigt : Quelle : INGENIEUR.de "Größter Batteriespeicher der Welt ging in China ans Netz"
Mit 20 Megawatt Wechselrichterleistung bei 40 Megawattstunden (MWh) Kapazität liegt die Leistung viermal so hoch wie die des derzeit größten deutschen Speichers in Schwerin und doppelt so hoch wie eine Anlage im brandenburgischen Feldheim, die Anfang 2015 in Betrieb gehen soll. [und im September 2015 auch planmäßig in Betrieb ging]
Das ein über WKA und PV gespeistes Netz auch andere Komponenten enthalten muss, sollte eigentlich jedem klar sein, der von dieser Materie wenigstens etwas versteht. In China gibt es keine alteingesessene Energielobby, die sich Stromspeicher mit der Behauptung vom Leib halten will, man brauche diese erst in 20 Jahren. :rolleyes:

Der Rekordspeicher löst den bisherigen Spitzenreiter ab, ein 2011 installiertes 6 MW / 36 MWh Regelspeicherkraftwerk in der Nähe Pekings, das ebenfalls von BYD realisiert wurde.

Derweil gehen die Planungen für die nächste Generation von netzdienlichen Speichern
bereits weiter: aktuell werden 3 Standorte für ein 1000 MW / 200 MWh Speicherkraftwerk
geprüft.


Wer allerdings in seinem Kopf nur Platz für das "Dagegensein" hat, wird begierig jeden negativen Aspekt aufgreifen und wo immer möglich, nicht von den überwiegend positiven Seiten reden. Diese Haltung passt bestens ins postfaktische Zeitalter.

Inzwischen sind seit dem China begonnen hat diese "netzdienlichen" Speicher ( Frequenzstabilisierung - Laien glauben gern, die Dinger sollten "Stromversorger" sein) in ihre Netze zu integrieren, ist auch D dabei, eines großen Lithium-Ionen-Batteriespeichers in Jardelund (Kreis Schleswig-Flensburg) in unmittelbarer Nähe zu einem Windpark den größte Batteriespeicher dieser Art in Kontinentaleuropa mit einer Kapazität von 51 eines großen Lithium-Ionen-Batteriespeichers in Jardelund (Kreis Schleswig-Flensburg) mit zwei Millionen Euro. Laut Energieministerium ist dort in unmittelbarer Nähe zu einem Windpark der größte Batteriespeicher dieser Art in Kontinentaleuropa mit einer Kapazität von 51 Megawattstunden [MWh] (Angaben zur Wechselrichterleistung fehlen, dürft aber etwas höher als der in Shenzhen (20MW) sein.

In D gibt es nachdem die Einspeisevergütung nichteinmal mehr die Hälfte des Preises für den Bezug ausmacht, zunehmend die Tendenz, in kleiner, an den Energiebedarf angepasste PV privat zu investieren. Diese Anlagen werden meistens in Kombination mit Speichern installiert, wobei letztere ebenfalls im netzdienlichen Verbund als virtuelle Großspeicher "Schwarm" agieren. Allein in weiten Teilen von Mittelfranken speisen bereits 2014 - rund 45.000 dezentrale Erzeugungsanlagen mit einer installierten Gesamtleistung von mehr als 1.700 MW ein – die meisten davon privat genutzte PV-Anlagen ein. Quelle : etz "Virtueller Großspeicher für PV-Anlagen"

Das all diese Aktivitäten im Zusammenhang mit EE nicht wirtschaftlich sein sollen und wie der erklärte Fortschrittsgegner Borocay mit seiner Behauptung "Wirtschaftswachstum bringen die aber nur in China. Hier nur abartige Kosten." suggerieren möchte, ist schlicht hanebüchener Mist. Tatsächlich kann die dt. Industrie nur weiter führend in der Welt bleiben, wenn sie hier in D vorführt, wie man es clever, richtig und wirtschaftlich ertragreich anstellt. Nur so wird es weiter industrielle, produktive Arbeitsplätze in D geben können. Vom gegenseitigen "Fußnägelbeschneiden" (aka Dienstleistungen) allein, kann kein Land existieren.

Dabei muss man sich nun endgültig von Leuten lösen, die noch mit dem Kopf im Anfang des 20. Jahrhundert stecken. Oder solchen, die ganz offensichtlich auch seit 1991 seit nunmehr >25 Jahren noch mit den Ideen eines am Ende total bankrotten Staates leben - früher war ja immer alles besser ......
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Re: Verkehrswende: UBA will Ausweitung des Klimaschutzes statt Subventionierung des Fahrvergnügens

Beitragvon Teeernte » Sa 3. Jun 2017, 21:21

immernoch_ratlos hat geschrieben:(03 Jun 2017, 21:16)
Nun grätscht Teeernte in seiner unnachahmlichen Art dazwischen und wie könnte es anders sein ein ebenfalls von EE eher wenig angetaner Zeitgenosse, glaubt er womöglich selbst was ihm dazu einfällt : Wie meist völlig faktenfrei und mit dem üblichen "wenn kein Wind weht/Solar nichts bringt" aber ohne irgendwelche Links die seine Behauptungen stützen könnten :dead:

Nun ja, Tante Google hilft : ....


Ich hab 10 Chinesen im Zimmer..... - und wenn der "Genosse" ...der nichts zu tun hat - grad weg ist - dann kann man mit denen auch über die Probleme reden.

Dass die chinesischen - VolksPropagandisten....ähmmm Nachrichtenagenturen NUR GUUUUTES über die Regierung und die Grossen Erfolge der Chinesen schreibt -
....nun - MICH wundert es NICHT......Demokratie hat bekanntlich bei denen GRENZEN.

Ich bin gegen EE ?? Deshalb hab ich mir eins der ersten Stromautos gekauft - in der Schweiz.

http://cree.ch einen der ersten.... - als ich dort arbeitete.

Sabbert ihr doch von euren Träumen. Ich kenn die Realität.

....und nun ihr "Kämpfer" für EE erklärt mal dem Onkel - wie Eure Anbindung an das öffentliche Strom Netz IST......und welchen Querschnitt//Absicherung (JEDER)-man haben MÜSSTE - um einen PKW .....zusätzlich zum Haushalt - mit 100 kW in einer Stunde zu laden....

.....Grossflächig - Deutschlandweit.....

Bei Euch scheint der Strom aus der Dose zu kommen..... ?

Tanzt weiter Euren Namen....
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Re: Verkehrswende: UBA will Ausweitung des Klimaschutzes statt Subventionierung des Fahrvergnügens

Beitragvon ebi80 » Sa 3. Jun 2017, 21:33

immernoch_ratlos hat geschrieben:(03 Jun 2017, 21:16)

Nun wer bin ich - ich kann von Dir ebi80 wohl eher nicht verlangen das Du ältere - nicht einmal sehr alte Beiträge - von mir liest. Wenn denn doch, müsste Dir aufgefallen sein, ich gehöre zu den Befürwortern dieser Technologien. Weit länger als die meisten hier. Nun ja, eigentlich wollte ich von Herrn Borocay eine Erklärung, warum angeblich EE in D "abartige Kosten" verursachen und in China zu Wirtschaftswachstum führen, was Du mit "Erneuerbare Energien bringen das größte Wachstum aller Energien." geschrieben hattest ;)

Nun grätscht Teeernte in seiner unnachahmlichen Art dazwischen und wie könnte es anders sein ein ebenfalls von EE eher wenig angetaner Zeitgenosse, glaubt er womöglich selbst was ihm dazu einfällt : Wie meist völlig faktenfrei und mit dem üblichen "wenn kein Wind weht/Solar nichts bringt" aber ohne irgendwelche Links die seine Behauptungen stützen könnten :dead:

Nun ja, Tante Google hilft : Ja es gibt Stromsperren in China - Quelle : FAZ "Energiepolitik - China stellt der Industrie den Strom ab" soweit die "linksradikale FAZ" Nun noch der "rechte Spiegel : Quelle : SPON "Stromsperren - China kämpft gegen Energieverschwender"Das war übrigens vor 6 Jahren ! Inzwischen bemüht sich China "folgerichtig" EE verstärkt mit den vorhanden fossilen und atomaren Quellen zu kombinieren. Recht erfolgreich wie diese Grafik von Statista zeigt : Installierte Leistung der Erneuerbare-Energien-Anlagen in China in den Jahren 2007 bis 2016 (in Gigawatt)Inzwischen in 2016 wurden EE in der Größenordnung von 545 GW erreicht.

Sicher die Chinesen sind so blöd und verdoppeln weil "wenn kein Wind weht/Solar nichts bringt" ihre EE-Anlagen in nur sechs Jahren. Nun im Oktober 2014 tun die "dummen Chinesen" das, was ein Netz aus EE-Generatoren zum Funktionieren benötigt : Quelle : INGENIEUR.de "Größter Batteriespeicher der Welt ging in China ans Netz" Das ein über WKA und PV gespeistes Netz auch andere Komponenten enthalten muss, sollte eigentlich jedem klar sein, der von dieser Materie wenigstens etwas versteht. In China gibt es keine alteingesessene Energielobby, die sich Stromspeicher mit der Behauptung vom Leib halten will, man brauche diese erst in 20 Jahren. :rolleyes:



Wer allerdings in seinem Kopf nur Platz für das "Dagegensein" hat, wird begierig jeden negativen Aspekt aufgreifen und wo immer möglich, nicht von den überwiegend positiven Seiten reden. Diese Haltung passt bestens ins postfaktische Zeitalter.

Inzwischen sind seit dem China begonnen hat diese "netzdienlichen" Speicher ( Frequenzstabilisierung - Laien glauben gern, die Dinger sollten "Stromversorger" sein) in ihre Netze zu integrieren, ist auch D dabei, eines großen Lithium-Ionen-Batteriespeichers in Jardelund (Kreis Schleswig-Flensburg) in unmittelbarer Nähe zu einem Windpark den größte Batteriespeicher dieser Art in Kontinentaleuropa mit einer Kapazität von 51 eines großen Lithium-Ionen-Batteriespeichers in Jardelund (Kreis Schleswig-Flensburg) mit zwei Millionen Euro. Laut Energieministerium ist dort in unmittelbarer Nähe zu einem Windpark der größte Batteriespeicher dieser Art in Kontinentaleuropa mit einer Kapazität von 51 Megawattstunden [MWh] (Angaben zur Wechselrichterleistung fehlen, dürft aber etwas höher als der in Shenzhen (20MW) sein.

In D gibt es nachdem die Einspeisevergütung nichteinmal mehr die Hälfte des Preises für den Bezug ausmacht, zunehmend die Tendenz, in kleiner, an den Energiebedarf angepasste PV privat zu investieren. Diese Anlagen werden meistens in Kombination mit Speichern installiert, wobei letztere ebenfalls im netzdienlichen Verbund als virtuelle Großspeicher "Schwarm" agieren. Allein in weiten Teilen von Mittelfranken speisen bereits 2014 - rund 45.000 dezentrale Erzeugungsanlagen mit einer installierten Gesamtleistung von mehr als 1.700 MW ein – die meisten davon privat genutzte PV-Anlagen ein. Quelle : etz "Virtueller Großspeicher für PV-Anlagen"

Das all diese Aktivitäten im Zusammenhang mit EE nicht wirtschaftlich sein sollen und wie der erklärte Fortschrittsgegner Borocay mit seiner Behauptung "Wirtschaftswachstum bringen die aber nur in China. Hier nur abartige Kosten." suggerieren möchte, ist schlicht hanebüchener Mist. Tatsächlich kann die dt. Industrie nur weiter führend in der Welt bleiben, wenn sie hier in D vorführt, wie man es clever, richtig und wirtschaftlich ertragreich anstellt. Nur so wird es weiter industrielle, produktive Arbeitsplätze in D geben können. Vom gegenseitigen "Fußnägelbeschneiden" (aka Dienstleistungen) allein, kann kein Land existieren.

Dabei muss man sich nun endgültig von Leuten lösen, die noch mit dem Kopf im Anfang des 20. Jahrhundert stecken. Oder solchen, die ganz offensichtlich auch seit 1991 seit nunmehr >25 Jahren noch mit den Ideen eines am Ende total bankrotten Staates leben - früher war ja immer alles besser ......

Du hattest aber im letzten Satz es so dargestellt, als hätte ich was gegen EE. Da haben wir wohl was falsch verstanden. Was Mr. Borocay anscheinend nicht versteht, das wir von der Zukunft sprechen. Nicht von dem heute. Auch ich hatte ihm geschrieben, daß fossile Brennstoffe heute natürlich noch gebraucht werden. Aber in 10,20,30 Jahren eben nach und nach immer weniger.
Mit den Autos fängt es an, LKW ziehen nach. MAN z.B. Will 2021 den ersten eigenen E-Brummi auf den Markt bringen und nicht nur MAN.
Gerade jetzt, man muss sagen, dank Trump kommt Bewegung ins Spiel. Fast als wäre ein Hype durch die Welt gezogen mit dem Willen: Jetzt erst recht.
Das finde ich ne super Entwicklung und ist ein Weg in die richtige Richtung. Klar zuerst muss investiert werden, bevor man Geld verdienen kann. Von nichts kommt nichts.
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Re: Verkehrswende: UBA will Ausweitung des Klimaschutzes statt Subventionierung des Fahrvergnügens

Beitragvon Teeernte » Sa 3. Jun 2017, 22:10

ebi80 hat geschrieben:(03 Jun 2017, 22:33)


Mit den Autos fängt es an, LKW ziehen nach. MAN z.B. Will 2021 den ersten eigenen E-Brummi auf den Markt bringen und nicht nur MAN.
...Jetzt erst recht.
Das finde ich ne super Entwicklung und ist ein Weg in die richtige Richtung.


Gibts schon....

Aber..

DAS >>> ist die richtige Richtung !! >> https://www.allianz-pro-schiene.de/themen/aktuell/verkehrsverlagerung-henkel-setzt-auf-gueterzug/

15.000 Lkw weniger jedes Jahr: Henkel setzt auf den Güterzug

- falls Du das nicht wissen solltest....Güterzug da ist das "Stromkabel" meistens oben dran......und benötigt keinen Akku... :D :D
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Re: Verkehrswende: UBA will Ausweitung des Klimaschutzes statt Subventionierung des Fahrvergnügens

Beitragvon ebi80 » Sa 3. Jun 2017, 22:58

Teeernte hat geschrieben:(03 Jun 2017, 23:10)

Gibts schon....

Aber..

DAS >>> ist die richtige Richtung !! >> https://www.allianz-pro-schiene.de/themen/aktuell/verkehrsverlagerung-henkel-setzt-auf-gueterzug/

15.000 Lkw weniger jedes Jahr: Henkel setzt auf den Güterzug

- falls Du das nicht wissen solltest....Güterzug da ist das "Stromkabel" meistens oben dran......und benötigt keinen Akku... :D :D

Du denkst auch nicht weiter, als bis zur nächsten Haustür? Die Tonnen an Material schleppen die Angestellten von Hand, oder wie? Achso.... jede Firma, jeder Supermarkt, jeder Rummelplatz bekommt eine eigene Schienenanbindung und einen eigenen Bahnhof.
Das klingt sehr kostenneutral und Infrastrukturell hoch bedacht. APPLAUS. Du wirst dich freuen, wenn plötzlich ein 150 Meter Zug durch dein Garten fährt, um 2 Paletten in Tante Ema's Kaffeelädchen ab zu laden. :dead:
Klar kann man Schiene nutzen, nichts dagegen. Ohne LKW geht es dennoch nicht.
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Re: Verkehrswende: UBA will Ausweitung des Klimaschutzes statt Subventionierung des Fahrvergnügens

Beitragvon MoOderSo » Sa 3. Jun 2017, 23:07

ebi80 hat geschrieben:(03 Jun 2017, 23:58)

Du denkst auch nicht weiter, als bis zur nächsten Haustür? Die Tonnen an Material schleppen die Angestellten von Hand, oder wie? Achso.... jede Firma, jeder Supermarkt, jeder Rummelplatz bekommt eine eigene Schienenanbindung und einen eigenen Bahnhof.

Zu DDR-Zeiten hatte bei uns jede größere Bude einen Anschluss ans Schienennetz.
Der Anarchist ist kein Feind der Ordnung. Er liebt die Ordnung so sehr, daß er ihre Karikatur nicht erträgt.

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