Verkehrswende: UBA will Ausweitung des Klimaschutzes statt Subventionierung des Fahrvergnügens

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Teeernte
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Re: Verkehrswende: UBA will Ausweitung des Klimaschutzes statt Subventionierung des Fahrvergnügens

Beitragvon Teeernte » Sa 3. Jun 2017, 23:43

ebi80 hat geschrieben:(03 Jun 2017, 23:58)

Du denkst auch nicht weiter, als bis zur nächsten Haustür? Die Tonnen an Material schleppen die Angestellten von Hand, oder wie? Achso.... jede Firma, jeder Supermarkt, jeder Rummelplatz bekommt eine eigene Schienenanbindung und einen eigenen Bahnhof.
Das klingt sehr kostenneutral und Infrastrukturell hoch bedacht. APPLAUS. Du wirst dich freuen, wenn plötzlich ein 150 Meter Zug durch dein Garten fährt, um 2 Paletten in Tante Ema's Kaffeelädchen ab zu laden. :dead:
Klar kann man Schiene nutzen, nichts dagegen. Ohne LKW geht es dennoch nicht.


Minimierung des LKW Verkehrs ...siehe Schweiz.

Jahr für Jahr werden weltweit rund 50 Milliarden Tiere lebend transportiert – oft über Hunderte, wenn nicht gar über Tausende Kilometer. Dabei sind die Transporte für die Tiere eine einzige Tortur.


Zulassung von Riesigen Schlachthöfen...??

Transporte von lebenden „Schlachttieren“ innerhalb der Bundesrepublik Deutschland sind auf einen Radius von maximal 300 Kilometer zu begrenzen.Längere Transporte für sogenannte Schlachttiere – vor allem über die Landesgrenzen hinweg – müssen verboten werden. Sie sind tierquälerisch, energieintensiv und kosten den Steuerzahler durch eine irrationale Subventionierung viel Geld. Deshalb setzen wir uns auch für die ersatzlose Streichung der noch vorhandenen Export-Subventionen für Lebendtiere ein.
https://www.tierschutzpartei.de/tiersch ... ransporte/

...da kommt von den Grünen nur noch wenig....

Riesenschlachthöfe ???
Bis zu 24.000 Schweine sollen darin täglich geschlachtet und verarbeitet werden.
...

Nebenbei...
legte der Güterverkehr hierzulande auch zwischen 1991 und 2013 um mehr als 60 Prozent zu.
Zugenommen haben vor allem die Lkw-Transporte. Der Anteil von Bahn und Schiffen am Güterverkehr war noch 1980 genauso groß wie jener der Lkw. In den Krisenjahren 2008 und 2009 ging der Güterverkehr auf der Schiene dann deutlicher zurück als der Transport per Lkw. Inzwischen hat die Schifffahrt einen Anteil von unter zehn Prozent, die Bahnen von unter 20 Prozent – von den wenigen Pipelines abgesehen, wird der übergroße Rest auf der Straße transportiert.

Es gibt zwar Länder, die wickeln ihren Güterverkehr zum größten Teil über die Schiene ab, die Schweiz zum Beispiel, oder die baltischen Staaten. Aber das Gros der Flächenländer hat sich vom Schienengüterverkehr schon so gut wie verabschiedet: In Spanien hat er noch einen Anteil an der Gesamttransportleistung von fünf Prozent, in Großbritannien und Italien von 13 Prozent, in Frankreich von 15 Prozent. Der Durchschnitt in der EU, einschließlich der Türkei, lag 2014 bei nur noch bei 22 Prozent.

Deutschland die Besonderheit, ein Mischnetz zu haben. Das heißt auf bestimmten Trassen fahren Güter- und Personenzüge, Nah- und Fernverkehrsbahnen gleichzeitig. Güterzüge haben dort immer Nachrang – und halten daher oft die geplanten Zeiten nicht ein. „Unser Problem sind die Instabilität und Komplexität des Schienengüterverkehrs“


Die eierlegende Wollmilchsau - Bahn - blockiert - ..

Ein ICE nimmt den Verkehrsraum von 4 und mehr Güterzügen ein - da auf der gleichen Strecke gefahren wird.

Hat DEIN Einkaufspark am Stadtrand einen Güterbahnanschluss ? .....für Ein Geschäft ein Gleis ..nicht ->> aber 100 Geschäfte ?? ....und man könnte sogar "Strassenbahnschiene" nutzen ...Nachts....

Aber Grüüüüüün will ja unbedingt Elektro-Auto/LKW.... Die haben während ihrer Regierungszeit die Bahn und Bahnhöfe VERKOMMEN LASSEN .

Mit der "Pennerfreigabe" der Bahnhöfe - durch die Regierungen - sind immer mehr Leute auf PKW umgestiegen... "Piss"- Maut und Toilettenabriss / Verkauf der Kleinbahnhöfe - hat man nun Autos in der Innenstadt....
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Re: Verkehrswende: UBA will Ausweitung des Klimaschutzes statt Subventionierung des Fahrvergnügens

Beitragvon ebi80 » Sa 3. Jun 2017, 23:52

MoOderSo hat geschrieben:(04 Jun 2017, 00:07)

Zu DDR-Zeiten hatte bei uns jede größere Bude einen Anschluss ans Schienennetz.

Auch im Westen. Aber die sind nach und nach verschwunden. Sicher nicht um der Bevölkerung böses zu tun. Es hat sich nicht mehr gelohnt und wurde zu Unrentabel.
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Re: Verkehrswende: UBA will Ausweitung des Klimaschutzes statt Subventionierung des Fahrvergnügens

Beitragvon Teeernte » Sa 3. Jun 2017, 23:55

MoOderSo hat geschrieben:(04 Jun 2017, 00:07)

Zu DDR-Zeiten hatte bei uns jede größere Bude einen Anschluss ans Schienennetz.


Kannst Du Dich (Ausser Armee, Studenten und "Hauptstadtbauarbeiter") überhaupt an "Pendler" (grössere Strecken) erinnern ?
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Re: Verkehrswende: UBA will Ausweitung des Klimaschutzes statt Subventionierung des Fahrvergnügens

Beitragvon Teeernte » So 4. Jun 2017, 00:06

ebi80 hat geschrieben:(04 Jun 2017, 00:52)

Auch im Westen. Aber die sind nach und nach verschwunden. Sicher nicht um der Bevölkerung böses zu tun. Es hat sich nicht mehr gelohnt und wurde zu Unrentabel.


Ja.....die Umwelt = Unrentabel...nicht mehr gelohnt ( aus Deiner Feder ??) ....Dank auch an Rot-Grün !

Den "Preis" macht die Politik.... LKW Verkehr zahlt trotz Maut zu wenig .....für die UMWELT/CO2 ????
AAAACH deswegen Soll auf noch billigere/geförderte E-LKW umgestiegen...noch weniger mit der Bahn gefahren werden..

....und es "lohnt" immer noch nicht - :D :D :D - und Du MÄKELST..... an der verkehrten Stelle...

NUR Nebenbei - der Rollwiderstand Reifen ...Gummi frisst Energie......Stahl Schiene viel weniger.

Fetisch ? E-LKW.
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Re: Verkehrswende: UBA will Ausweitung des Klimaschutzes statt Subventionierung des Fahrvergnügens

Beitragvon ebi80 » So 4. Jun 2017, 01:15

Teeernte hat geschrieben:(04 Jun 2017, 01:06)

Ja.....die Umwelt = Unrentabel...nicht mehr gelohnt ( aus Deiner Feder ??) ....Dank auch an Rot-Grün !

Den "Preis" macht die Politik.... LKW Verkehr zahlt trotz Maut zu wenig .....für die UMWELT/CO2 ????
AAAACH deswegen Soll auf noch billigere/geförderte E-LKW umgestiegen...noch weniger mit der Bahn gefahren werden..

....und es "lohnt" immer noch nicht - :D :D :D - und Du MÄKELST..... an der verkehrten Stelle...

NUR Nebenbei - der Rollwiderstand Reifen ...Gummi frisst Energie......Stahl Schiene viel weniger.

Fetisch ? E-LKW.

Es wäre hilfreich wenn du mal einen verständlichen Post abgeben könntest. Du vermischt ständig alles mit allem.
Ich hatte geschrieben, das mehr auf die Schiene könnte. Aber dennoch sind LKW von nöten.
Es geht primär nicht darum, sofort alles auf E umzustellen. Aber dieser Schritt muss gemacht werden.
Der Klimawandel ist kein Witz. Selbst wenn, er schafft Arbeitsplätze.
http://www.zeit.de/wissen/umwelt/2017-05/klimawandel-erderwaermung-co2-meeresspiegel-fakten-beweise

Ich selbst bin kein studierter Wissenschaftler. Schlitterte aber irgendwie dort rein. Ich fotografiere seit nun 20 Jahren. Hauptsächlich Natur und speziell Makro Fotografie von Insekten. Wenn also die Sprache vom Artensterben ist und das 80% der Biomasse Insekt unseren Planeten verlassen hat, so kann ich es nur bestätigen. Meine Bilder wurden von der Zahl nicht weniger. Aber die Zahl von unterschiedlichen Insekten sind zu 1997 auf meinen Bildern drastisch gesunken.
Ich weiß nicht wann ich zum letztem mal ein Glühwürmchen, oder einen Hirschkäfer geknipst hab. Die sind echt rar geworden. Bilder lügen nicht. Ich verschönern einige. Aber verfälsche sie nicht.
Ich hätte gar keinen Grund darüber zu lügen. Ich arbeite weder für die Grünen, auch nicht für irgendein großen Konzern.
Fakt ist das über 130 Arten unseren Planeten jeden Tag verlassen und dieser Umstand ähnelt dem aus dem letztem großen Sterben unseres Planeten in Zeit und Ablauf.
Es stellt sich also die Frage. Einfach weitermachen wie bisher, oder doch umdenken?
Wenn sich der größte Teil der Wissenschaftler irren, wäre es toll, aber wahrscheinlicher ist das sie es nicht tun.
Was wirkt mehr..... Die Zukunft unserer Kinder, oder unser momentanes Gefühl?

Ich wähle die Erneuerbaren!!
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Re: Verkehrswende: UBA will Ausweitung des Klimaschutzes statt Subventionierung des Fahrvergnügens

Beitragvon Cat with a whip » Sa 5. Aug 2017, 16:50

frems hat geschrieben:(02 Jun 2017, 15:00)

Haltet Ihr die genannten Maßnahmen (Abschaffung Pendlerpauschale, Quote für Elektrofahrzeuge, Maut nach real gefahren Kilometern, höhere Steuern auf Treibstoff, ...) des Umweltbundesamtes für ausreichend? Oder müsste man noch einen Zahn zulegen, um die (zu niedrigen?) Ziele noch zu erreichen?


Öfffentlichen Nahverkehr kostenfrei stellen, jetzt. Bei sowas schreien aber die Ideologen auf.
"Die Erde ist ein Irrenhaus. Dabei könnte das bis heute erreichte Wissen der Menschheit aus ihr ein Paradies machen." Joseph Weizenbaum

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