Vorschläge zur Wohnungsnot

Moderator: Moderatoren Forum 4

Benutzeravatar
frems
Moderator
Beiträge: 41874
Registriert: Sa 4. Apr 2009, 13:43
Benutzertitel: Hochenergetisch
Wohnort: Hamburg, Europa

Re: Vorschläge zur Wohnungsnot

Beitragvon frems » Mo 28. Dez 2015, 16:09

Teeernte » So 27. Dez 2015, 18:00 hat geschrieben:

:D :D :D Frems ? ....der getroffene Hund/Eichhorn bellt :D :D :D

....für manche Berufe ist es gaaaaaanz schädlich eine hohe bezahlte Eigentumsquote bei Wohnraum zu haben....

(IRONIE)

Leute mietet teueren Wohnraum ! >> Der Vermieter legt bestimmt :D :D :D :D immer drauf.... :D :D :D :D


Als Immobilienbesitzer mit der Mietpreisbremse reich werden

Nachtrag... http://blogs.faz.net/stuetzen/2013/11/0 ... rden-4029/

Wovon getroffen, Genosse? Von der geistigen Beschränktheit einiger User? Damit muß man immer leben. Das sprach ich ja von Anfang an an. Statt mal sachlich ans Thema heranzugehen, jaulen sie herum, behaupten widerlegten Unsinn erneut und klopfen nur ein paar Stammtischparolen. Wenn sie sich viel Mühe geben, picken sie sich einen Teilaspekt raus und hoffen, daß sie diesen kritisieren können (oder es zumindest auf andere so aussieht) und damit die gesamte Argumentation falsch sei, weil ihnen das Ergebnis stört, aber sie nichts dran aussetzen können. Da fehlt einfach das Rückgrat, um einzugestehen, daß sie sich irrten.

Ich sagte nicht, daß Vermieter drauflegen. Ich habe Dir nur gesagt, warum Eigentumsquote nichts über die Mietpreise sagt und daß wir in Deutschland sehr niedrige Preise haben, die -- mit wenigen Ausnahmen -- in den meisten Fällen noch weiter sinken werden, wenn der demographische Trend die nächsten 20 bis 30 Jahre anhält. Gilt auch für den Kauf- und nicht nur den Mietpreis, aber manche scheitern eben schon an der Tilgungsrate und reden sich ein, sie müßten nur Zinsen bezahlen. Dazu noch ein paar schöne Renderings und die Bank freut sich. Soll ich Dir jetzt wirklich erklären, was Skaleneffekte in der Immobilienwirtschaft sind? Oder wann man ein Haus im Schnitt abgeschrieben hat und wie es sich danach mit Wert und Einnahmen verhält? Ich fürchte, da wirft man wieder Perlen vor die Säue. Die einfachsten Dinge kriegt man nicht gebacken, selbst wenn einem alles Schritt für Schritt erklärt wird.

Sieh Dir doch mal den Typen weiter vorne an, der vermutlich vielen Menschen ihr Geld ohne nachzudenken hinterherwirft. Ich hab einige Punkte angesprochen, warum aus 300.000 schnell 800.000 über viele Jahre werden können und warum ein Verkauf als Privatperson in der Regel ein Minusgeschäft ist. Die meisten finanziellen Aspekte wie Steuern, Sanierungen, Versicherung etc. wurden einfach geistig ausgeblendet. Das ist eben sehr typisch für Leute, die ein Haus haben bzw. irgendwann erwerben möchten. Sie können sich nicht eingestehen, daß ihr Privatspaß eben ein emotionales Thema ist, weil sie sich nicht für einen emotional handelnden Menschen halten und sich arrogant über ihre Mitmenschen emporherben wollen, weil sie nichts anderes im Leben haben. Beim Auto ist es nicht anders. Da schauen sie darauf, was sie gelegentlich an der Tankstelle lassen. Daß das Fahrzeug aber auch gekauft werden mußte und man den Kaufpreis (minus Restwert) auf die gefahrenen Kilometer umlegen kann, ist für sie Hexerei, die sie nicht begreifen können. Selbiges wieder für Themen wie Steuern, ggf. Stellplatz, Versicherung und Reparaturen. Das ignoriert man halt und hält sich deshalb noch für schlau, obwohl man nur extrem beschränkt und merkbefreit ist bzgl. seines Umfelds. Und damit werden sie ins Sterbebett gehen statt im Kopf nochmal einen Hebel umzulegen. Kann man nicht ändern. Oder es halt finanziell nutzen. Du erkennst sie schnell daran, daß sie keine Fakten zur Hand haben, sondern nur wirre Behauptungen.

Und nun kannst Du gerne erklären, wovon ich getroffen sein soll, wenn Du dieses "ich pöbel gegen User, wenn mir ihre Aussagen nicht gefallen und mir sonst nichts dazu einfällt"-Spielchen mitspielen möchtest. Das ändert natürlich alles. ;)
Zuletzt geändert von frems am Mo 28. Dez 2015, 16:21, insgesamt 2-mal geändert.
Labskaus!

Ob Mailand oder Madrid -- Hauptsache Europa.
Benutzeravatar
frems
Moderator
Beiträge: 41874
Registriert: Sa 4. Apr 2009, 13:43
Benutzertitel: Hochenergetisch
Wohnort: Hamburg, Europa

Re: Vorschläge zur Wohnungsnot

Beitragvon frems » Mo 28. Dez 2015, 16:43

Teeernte » So 27. Dez 2015, 17:53 hat geschrieben:
Wenn jedermann unbelasteten Wohnraum hat.....sind die Preise WURST....das volk gibt insgesamt wenig Einkommen für Wohnen aus.

Der unterschied - teurer Staat - armes Volk (D) ....>>.....Reiche Bürger - armer Staat (zB. Italien) ist ablesbar.

Du möchtest , dass der Staat JEDERMANN stützen muss ?? .....der Staat VERLIERT 2/3 für jede ausgegebene Eurone....

Einen Staat von Abhängigen.....ausgequetschten Steurerzahlern.....wie D mit 50% Abgabelast. Halbe - Halbe....

So wird auch der Hausbau in D teuer - dass sich die Hälfte der Einwohner soetwas garnicht leisten kannn.......und 30% der anderen das Geld dafür teuer leihen müssen....

Wie kommst Du auf "stützen"? Momentan fördert der Staat den Eigentumserwerb und nicht den normalen Mieter. Wieder so eine wirre Aussage. Südliche Länder wie Italien und vor allem Spanien sowie Griechenland sind übrigens ein schönes Beispiel dafür, wohin hohe Eigentumsquoten führen können: Blasen, weil die Leute ihre Kredite nicht begleichen können, weil sie wie Emin "rechnen", während sie sich zugleich an einen Wohnort ketten und somit a) nur eingeschränkt eine Arbeit aufnehmen können oder b) sehr hohe Transaktionskosten berappen müssen. Die Leute sind eben abhängig von Banken und Immobilie. Und schlachte mal Dein Sparschwein für eine Immobilie in Rom, die Dich kaum in Mailand arbeiten läßt. Viel Vergnügen. Aber klar, nimm einen Kredit von 300.000 auf und rede Dir ein, Du hättest gerade Dein Vermögen mit einer Unterschrift erhöht. Tun hier ja auch andere. :D

Aber Du bringst es auf den Punkt. Sich etwas "leisten" können. Es ist eben ein persönlicher Luxus aus emotionalen Gründen. Nur ums Gut "Wohnen" geht's dabei gar nicht, sondern private Belange. Und dagegen spricht doch auch rein gar nichts. Bloß die Behauptung, es sei finanziell raffiniert, ist in den meisten Fällen sehr dumm und im Nu haben das hier ja auch User bestätigt, die für Eigentum plädieren und sich an die meisten anfallenden Kosten nicht erinnern können, selbst wenn man sie ihnen vorrechnet. Wie gesagt, die Wirtschaft hat auch kein Interesse daran, daß viele Menschen mieten, vor allem in ostzonalen Bruchbuden. Lieber was neues bauen und die hohen Preise ausnutzen, solange es noch geht. Gibt offensichtlich genug Naivlinge, die sich leicht reinlegen lassen, wenn man ihnen ein paar Gefühle mit der Werbebroschüre vermittelt. Die Bilder und Beschreibungen sind da ja immer köstlich. :)
Zuletzt geändert von frems am Mo 28. Dez 2015, 17:07, insgesamt 2-mal geändert.
Labskaus!

Ob Mailand oder Madrid -- Hauptsache Europa.
Benutzeravatar
Emin
Beiträge: 1853
Registriert: Fr 30. Mär 2012, 12:38

Re: Vorschläge zur Wohnungsnot

Beitragvon Emin » Mo 28. Dez 2015, 18:07

frems » Mo 28. Dez 2015, 16:03 hat geschrieben:Okay, also nur personenbezogener Spam, null Belege und keine Argumente. So wie man es von Dir bei allen Themen kennt. Aber immerhin eine blühende Phantasie, das muß man lassen. Laß mich raten: ein Fahrzeug kostet nur Treibstoff und sonst keine Kosten, oder? Naja, dann viel Spaß beim Hauskauf. Die Firma dankt. :)


Sag mal, was bist du eigentlich für ein Autist? Selber hier User die anderer Meinung als geistig beschränkt bezeichnen, aber sich dann über ad personam spam beschweren. Selber irrelevante Statistiken über Einkommensanteile posten, aber sich dann über wirre Argumentationen beschweren. Übrigens, in Deutschland ist auch die Lebenserwartung höher als In Simbabwe. Damit dürfte eindeutig bewiesen sein, dass sich der Hauskauf lohnt :D

Leute haben Häuser kreditfinanziert gekauft, als der Zins um ein vielfaches höher war wie heute, und das hat sich u.U. trotzdem noch gelohnt. Bei den heutigen Zinssätzen lohnt sich das außer bei Ausnahmefällen so gut wie immer.

Ich weiß ja nicht was für ein Auto du fährst, aber die meisten verursachen ganz sicher nicht 500 Euro Kosten monatlich. Ein Auto lässt sich übrigens auch für andere Dinge nutzen, als damit zur Arbeit zu fahren, daher macht die Berechnung ohnehin wenig Sinn.
"Sir, we're surrounded"
"Excellent, now we can attack in any direction"
Benutzeravatar
frems
Moderator
Beiträge: 41874
Registriert: Sa 4. Apr 2009, 13:43
Benutzertitel: Hochenergetisch
Wohnort: Hamburg, Europa

Re: Vorschläge zur Wohnungsnot

Beitragvon frems » Mo 28. Dez 2015, 18:23

Emin » Mo 28. Dez 2015, 18:07 hat geschrieben:
Sag mal, was bist du eigentlich für ein Autist? Selber hier User die anderer Meinung als geistig beschränkt bezeichnen, aber sich dann über ad personam spam beschweren. Selber irrelevante Statistiken über Einkommensanteile posten, aber sich dann über wirre Argumentationen beschweren. Übrigens, in Deutschland ist auch die Lebenserwartung höher als In Simbabwe. Damit dürfte eindeutig bewiesen sein, dass sich der Hauskauf lohnt :D

Leute haben Häuser kreditfinanziert gekauft, als der Zins um ein vielfaches höher war wie heute, und das hat sich u.U. trotzdem noch gelohnt. Bei den heutigen Zinssätzen lohnt sich das außer bei Ausnahmefällen so gut wie immer.

Ich weiß ja nicht was für ein Auto du fährst, aber die meisten verursachen ganz sicher nicht 500 Euro Kosten monatlich. Ein Auto lässt sich übrigens auch für andere Dinge nutzen, als damit zur Arbeit zu fahren, daher macht die Berechnung ohnehin wenig Sinn.

Es kann sich unter Umständen auch lohnen, darauf verwies ich ja schon. Man spekuliert halt -- oder hat einfach nur Glück, daß eine nicht vorhersehbare Entwicklung eingetreten ist. Gerade in Berlin hat es sich für viele gelohnt, als sie in den 90ern spottbillig Wohnungen kauften, als Menschen scharenweise die Stadt verließen und die Preise entsprechend im Keller waren. Damals hat man in der Stadt nur diskutiert, welche Wohngebäude man abreißen läßt und niemand rechnete damit, daß es in einigen Vierteln 20 Jahre später einen Mangel gibt. Und natürlich läßt sich ein Auto auch für andere Dinge nutzen. Je nach Wohnort muß man das auch. Das sind eben auch die Kosten, die ich ansprach. Und viele scheitern schon daran, daß sie den Anschaffungspreis aus ihren Mobilitätskosten ausblenden. Dabei ist es eigentlich recht simpel. Nimm einfach den Kaufpreis, zieh den späteren Verkaufspreis ab und schau, wie viele Kilometer Du mit dem Fahrzeug gefahren bist bzw. wie lange Du es genutzt hast. Bleibt Dir (Kauf- minus Verkaufspreis) eine Differenz von 20.000 Euro, kannst Du das auf den Monat runterrechnen. Selbiges für alle anderen Kosten, die in dem Zeitraum anfielen, wie Steuern, Versicherung, Reparaturen, TÜV, Stellplatz, Parkgebühren, Maut (im Ausland) und was halt sonst noch so anfällt neben den Treibstoffkosten. Ein Auto kostet eben auch Geld, wenn es nur herumsteht. Und sei es nur, daß es durch sein Alter an Wert verliert. Da sind viele schnell überrascht, wenn der ADAC Listen herausgibt und dort steht, daß ihr Pkw gerne 35-45 Cent pro gefahrenen Kilometer im Schnitt kostet. "Was? So viel schluckt der doch nicht!". Tja. :|
Labskaus!

Ob Mailand oder Madrid -- Hauptsache Europa.
Benutzeravatar
frems
Moderator
Beiträge: 41874
Registriert: Sa 4. Apr 2009, 13:43
Benutzertitel: Hochenergetisch
Wohnort: Hamburg, Europa

Re: Vorschläge zur Wohnungsnot

Beitragvon frems » Mo 28. Dez 2015, 19:22

Mehrere Beispiele bzw. Vorschläge gibt's übrigens hier:

Tausende Asylsuchende leben in Notunterkünften, trotz kalter Witterung. Langfristige Lösungen für das Wohnraumproblem sind Mangelware. Drei Architekten sagen, was jetzt zu tun wäre - und erklären, warum die Flüchtlinge nicht das Problem sind. [...]

Als Zweites muss das städtische Wohnhaus neu gedacht werden. Wir brauchen günstigen Wohnraum, in dem unten gearbeitet wird. Sei es in einer Werkstatt oder einem Atelier, einem Laden oder Café. So würde es auch zu einer Durchmischung der Mietparteien kommen. Menschen könnten dort, wo sie arbeiten, auch wohnen, bei vielen Gewerben ist diese Nähe heute verträglich. Studenten, Familien, Einwanderer und Ärmere würden von den günstigen Mieten profitieren - und alle würden in einem interessanten, durchmischten Viertel leben.

Darüber reden wir Planer schon seit dreißig oder vierzig Jahren. Aber die Gesetzgebung hängt komplett hinterher.

http://www.spiegel.de/panorama/gesellsc ... 65749.html

(in der Mitte des Artikels muß man jeweils die Personen/Autoren anklicken, damit ihr Text kommt)
Labskaus!

Ob Mailand oder Madrid -- Hauptsache Europa.
Dingo
Beiträge: 1576
Registriert: Sa 18. Apr 2015, 19:24
Benutzertitel: olle Tante

Re: Vorschläge zur Wohnungsnot

Beitragvon Dingo » Mo 28. Dez 2015, 21:31

Menschen könnten dort, wo sie arbeiten, auch wohnen, bei vielen Gewerben ist diese Nähe heute verträglich.
Manche Menschen. Da mein Freund und ich nicht zusammen arbeiten, aber zusammen wohnen, könnte maximal einer von uns dort wohnen, wo er arbeitet. Wohl eher er, bei mir könnte es sonst eng werden mit den ganzen Kollegen.

Ist auch die Frage, ob man unbedingt da wohnen möchte, wo man auch arbeitet. Manchem fehlt dann wohl der Abstand zwischen Privat- und Arbeitsleben.
Ich bin ein Flüchtlingskind.

Sollten weiterführende Links auf Seiten, die ich verlinke, zu Inhalten führen, die als Gewaltaufruf verstanden werden könnten, so mache ich mir diese ausdrücklich nicht zu eigen.
Benutzeravatar
frems
Moderator
Beiträge: 41874
Registriert: Sa 4. Apr 2009, 13:43
Benutzertitel: Hochenergetisch
Wohnort: Hamburg, Europa

Re: Vorschläge zur Wohnungsnot

Beitragvon frems » Mo 28. Dez 2015, 21:50

Dingo » Mo 28. Dez 2015, 21:31 hat geschrieben:Manche Menschen. Da mein Freund und ich nicht zusammen arbeiten, aber zusammen wohnen, könnte maximal einer von uns dort wohnen, wo er arbeitet. Wohl eher er, bei mir könnte es sonst eng werden mit den ganzen Kollegen.

Ist auch die Frage, ob man unbedingt da wohnen möchte, wo man auch arbeitet. Manchem fehlt dann wohl der Abstand zwischen Privat- und Arbeitsleben.

Das Problem ist, daß die, die es privat möchten, es häufig nicht können, weil die Rechtslage Gewerbe im Wohngebiet ausschließt (mit sehr wenigen, umständlichen Ausnahmen) bzw. Wohnnutzung in Gewerbegebieten, selbst wenn die früheren Gründe (Lärm, Abgase) für die Klassifizierung weggefallen sind. Dafür müßte man die Bebauungspläne ändern, was ein sehr zeitaufwendiges Unterfangen ist, was man nicht für kleine Vorhaben macht. Wir hatten hier in Hamburg, unweit der Technischen Universität, schon Gewerbeflächen, wo Investoren Studentenwohnheime, einen kleinen Beachclub, Supermarkt, Künstlerateliers etc. bauen wollten, nachdem die (früher sehr laute) Industrie weggezogen ist. War rechtlich aber nicht möglich und die Fläche lag trotz guter Lage über etliche Jahre brach -- bis noch weitere Industriezweige ihre Gebiete aufgaben und man ein komplett neues Viertel errichten konnte. Dafür wurden dann die Pläne auch geändert, aber da waren die Investoren schon längst weg und nun schaut man, wen man für so eine Nutzung findet. Mit einer flexibleren Gesetzgebung wäre das alles kein großes Thema geworden.
Labskaus!

Ob Mailand oder Madrid -- Hauptsache Europa.
Benutzeravatar
Teeernte
Beiträge: 11123
Registriert: Do 11. Sep 2014, 17:55

Re: Vorschläge zur Wohnungsnot

Beitragvon Teeernte » Mo 28. Dez 2015, 21:58

frems » Mo 28. Dez 2015, 19:23 hat geschrieben:
Es kann sich unter Umständen auch lohnen, darauf verwies ich ja schon. Man spekuliert halt -- oder hat einfach nur Glück, daß eine nicht vorhersehbare Entwicklung eingetreten ist. Gerade in Berlin hat es sich für viele gelohnt, als sie in den 90ern spottbillig Wohnungen kauften, als Menschen scharenweise die Stadt verließen und die Preise entsprechend im Keller waren.


Frems gegen Frems.... :thumbup:


Bitte zurück zur Realität kommen, auch wenn es anderen erfahrungsgemäß bei jedem Thema schwerfällt.

Wer sich Eigentum kauft und dafür ggf. sogar einen Kredit aufnimmt, der macht das eben, weil er es möchte, aber nicht, weil es sich finanziell lohnt -- auch wenn manch einer nicht rechnen kann und sich das einbildet. Natürlich für den Fall, daß man selbst drin wohnt und es nicht vermietet, um eine weitere Einnahme zu haben.
(Frems.)

:D :D :D
Benutzeravatar
frems
Moderator
Beiträge: 41874
Registriert: Sa 4. Apr 2009, 13:43
Benutzertitel: Hochenergetisch
Wohnort: Hamburg, Europa

Re: Vorschläge zur Wohnungsnot

Beitragvon frems » Mo 28. Dez 2015, 22:02

Teeernte » Mo 28. Dez 2015, 21:58 hat geschrieben:
Frems gegen Frems.... :thumbup:


(Frems.)

:D :D :D

Herrgott, Teeernte. Du hast sogar ausnahmsweise mal den entscheidenden Part nicht weggelassen. Lies nochmal den letzten Satz im zweiten Zitat. " :D :D :D "

:|
Labskaus!

Ob Mailand oder Madrid -- Hauptsache Europa.
Benutzeravatar
Bielefeld09
Beiträge: 5190
Registriert: Mo 19. Jan 2015, 19:48

Re: Vorschläge zur Wohnungsnot

Beitragvon Bielefeld09 » Mo 28. Dez 2015, 22:06

Teeernte » Mo 28. Dez 2015, 22:58 hat geschrieben:
Frems gegen Frems.... :thumbup:


(Frems.)

:D :D :D

Hallo, Frems hat Recht,
du bewegst dich im Widerspruch.
Dann begründe mal.+
Miete gegen Eigentum.
Ich bin ja sowas von gespannt.
Auch wenn es mal falsch rüberkommt, es ist nie persönlich gemeint. Sorry :( :(
Benutzeravatar
Teeernte
Beiträge: 11123
Registriert: Do 11. Sep 2014, 17:55

Re: Vorschläge zur Wohnungsnot

Beitragvon Teeernte » Mo 28. Dez 2015, 22:16

Bielefeld09 » Mo 28. Dez 2015, 23:06 hat geschrieben:Hallo, Frems hat Recht,
du bewegst dich im Widerspruch.
Dann begründe mal.+
Miete gegen Eigentum.
Ich bin ja sowas von gespannt.


Lies Frems - es geht mir nicht um Miete gegen Eigentum.....

...bei Frems (anscheinend ) auch nicht....bei den Vorschlägen zur Verringerung der Wohnungsnot.

Es geht (mir) um POLITIK - die zB die Spritpreise festsetzt.....oder die Steuer(zugabe) bei der Fahrt zur Arbeit...... >> Schweiz darf jeder ein Fahrrad als Arbeitsweg in die Steuer einsetzen....<<
Benutzeravatar
Teeernte
Beiträge: 11123
Registriert: Do 11. Sep 2014, 17:55

Re: Vorschläge zur Wohnungsnot

Beitragvon Teeernte » Mo 28. Dez 2015, 22:20

frems » Mo 28. Dez 2015, 23:02 hat geschrieben:Herrgott, Teeernte. Du hast sogar ausnahmsweise mal den entscheidenden Part nicht weggelassen. Lies nochmal den letzten Satz im zweiten Zitat. " :D :D :D "

:|


auch wenn manch einer nicht rechnen kann und sich das einbildet. Natürlich für den Fall, daß man selbst drin wohnt und es nicht vermietet, um eine weitere Einnahme zu haben.


Wenn einer nicht rechnen kann gilt dass nur - wenn man selbst drin wohnt ? - und NICHT vermietet....

AHja.
Benutzeravatar
Bielefeld09
Beiträge: 5190
Registriert: Mo 19. Jan 2015, 19:48

Re: Vorschläge zur Wohnungsnot

Beitragvon Bielefeld09 » Mo 28. Dez 2015, 22:31

Teeernte » Mo 28. Dez 2015, 23:16 hat geschrieben:
Lies Frems - es geht mir nicht um Miete gegen Eigentum.....

...bei Frems (anscheinend ) auch nicht....bei den Vorschlägen zur Verringerung der Wohnungsnot.

Es geht (mir) um POLITIK - die zB die Spritpreise festsetzt.....oder die Steuer(zugabe) bei der Fahrt zur Arbeit...... >> Schweiz darf jeder ein Fahrrad als Arbeitsweg in die Steuer einsetzen....<<

Wieder Thema verfehlt, denn es geht hier um Wohnungsbaumodelle.
Es gibt eben zunehmend alte Menschen,
mit grossen Wohnungen.
Das ist Fakt.
Und jetzt denk doch mal weiter.
Auch wenn es mal falsch rüberkommt, es ist nie persönlich gemeint. Sorry :( :(
Monteur

Re: Vorschläge zur Wohnungsnot

Beitragvon Monteur » Mo 28. Dez 2015, 22:54

Ich bin Monteur.
Mal arbeite ich Hamburg, dann wieder monatelang in Süddeutschland. Oft auch im Ausland. Und war jetzt gerade ein halbes Jahr in Barcelona. Ich wäre doof, wenn ich irgendwo eine Eigentumswohnung oder ein Haus hätte, die ich kaum sehe. Also wird gemietet. Allermeist gibt der Arbeitgeber einen Teil der Miete dazu oder zahlt sie sogar ganz.
Benutzeravatar
frems
Moderator
Beiträge: 41874
Registriert: Sa 4. Apr 2009, 13:43
Benutzertitel: Hochenergetisch
Wohnort: Hamburg, Europa

Re: Vorschläge zur Wohnungsnot

Beitragvon frems » Mo 28. Dez 2015, 23:15

Teeernte » Mo 28. Dez 2015, 22:16 hat geschrieben:
Lies Frems - es geht mir nicht um Miete gegen Eigentum.....

...bei Frems (anscheinend ) auch nicht....bei den Vorschlägen zur Verringerung der Wohnungsnot.

Es geht (mir) um POLITIK - die zB die Spritpreise festsetzt.....oder die Steuer(zugabe) bei der Fahrt zur Arbeit...... >> Schweiz darf jeder ein Fahrrad als Arbeitsweg in die Steuer einsetzen....<<

Wir sind vom eigentlichen Thema halt abgekommen. Irgendwer -- vielleicht erinnerst Du Dich -- brachte dazu ein, daß jeder sich ein Eigenheim kaufen sollte. Das ist aus meiner Sicht aber keine sinnvolle Lösung. Natürlich kann man auch spekulieren und ja, das kann sich auch auszahlen. Ist bloß selten der Fall und viele tun sich halt schwer damit abzuschätzen, was ein Eigenheim kostet. Trotzdem kann es das einem ja auch wert sein, so wie andere mehrere Wohnungen haben oder ein Wochenendshaus, das sie nur wenige Male im Jahr sehen und das ansonsten leersteht.

Teeernte hat geschrieben:


Wenn einer nicht rechnen kann gilt dass nur - wenn man selbst drin wohnt ? - und NICHT vermietet....

AHja.

Nein. Wenn man finanziellen Profit mit einem Haus- bzw. Wohnungskauf machen möchte, ist es bloß sinnvoller, es zu vermieten statt selbst drin zu wohnen. Letzteres ist in der Regel ein Minusgeschäft, selbst wenn man externe Faktoren komplett ausblendet und für sich persönlich für unmöglich hält (Umzug, Immobilität, Erweiterung/Verkleinerung, unvorhersehbare Schaden, Straßensanierung vor der Haustür).
Labskaus!

Ob Mailand oder Madrid -- Hauptsache Europa.
Benutzeravatar
Teeernte
Beiträge: 11123
Registriert: Do 11. Sep 2014, 17:55

Re: Vorschläge zur Wohnungsnot

Beitragvon Teeernte » Di 29. Dez 2015, 00:37

frems » Di 29. Dez 2015, 00:15 hat geschrieben:Wir sind vom eigentlichen Thema halt abgekommen. .


Also - was kann man ändern - politisch ?

Arbeitende wollen kurze Arbeitswege.....in Ballungszentren kommt es deshalb zu einem Mangel an Wohnraum, zusätzlich alimentiert der Staat langzeitarbeitslose in diesen Ballungsräumen, vergrössert also den Mangel.....um nun die Flüchtlinge nicht im Nirvana zu verklappen - müssen diese zusätzlich in den Ballungsräumen untergebracht werden. Vor allem Rentner haben da ebenfalls grosse selbstgenutzte Eigentumswohnungen ....

Die Aufgabe von Bauvorschriften bringt Wohnraum auf dem Land.... in der Stadt ist das nicht empfehlenswert - bzw zum Teil rechtlich nicht möglich.
(Über Details kann man sicher streiten)
Zusätzlich werden viele Wohnungen gewerblich genutzt....bzw direkt umgewandelt. Arztpraxen, Rechtsanwaltsbüros, ...in den Messestädten auch zu Kurzzeitvermietungen für Messegäste -ohne Dauermieter verbraucht.
Neu bebaubare Gebiete stehen in der Innenstadt (meist) nicht zur Verfügung......Bildungsstätten...Staatszentralen verschärfen die Lage zusätzlich.

(Im Moment sind die Kaufpreise so hoch - dass sie sich nichtmal auf Mieten umlegen lassen....

735.000 € Kaufpreis, 3 Zimmer, 87 m² Wohnfläche .........

München...
Steigende Mieten (+ 50 % seit 2000)
und Kaufpreise (+ 70 % seit 2000)
Immenser Zuwachs von bis zu 1,65 Mio. Einwohner bis 2030 vorhergesagt
Sehr geringes Wohnungsangebot (zu wenig Bautätigkeit, kaum Leerstandsquote)


im Vergleich - Quadratmetermiete in NY 30-100 €; London 20-50; Paris 15-30.........da hat München noch Platz.

Was ist Dein Konzept ?
Benutzeravatar
frems
Moderator
Beiträge: 41874
Registriert: Sa 4. Apr 2009, 13:43
Benutzertitel: Hochenergetisch
Wohnort: Hamburg, Europa

Re: Vorschläge zur Wohnungsnot

Beitragvon frems » Di 29. Dez 2015, 01:01

Teeernte » Di 29. Dez 2015, 00:37 hat geschrieben:Also - was kann man ändern - politisch ?

Arbeitende wollen kurze Arbeitswege.....in Ballungszentren kommt es deshalb zu einem Mangel an Wohnraum, zusätzlich alimentiert der Staat langzeitarbeitslose in diesen Ballungsräumen, vergrössert also den Mangel.....um nun die Flüchtlinge nicht im Nirvana zu verklappen - müssen diese zusätzlich in den Ballungsräumen untergebracht werden. Vor allem Rentner haben da ebenfalls grosse selbstgenutzte Eigentumswohnungen ....

Das ist zumindest aktuell nicht weiter tragisch. Wenn in den nächsten Jahren nicht zig Millionen Flüchtlinge kommen und fast alle bleiben, wird Deutschland in 25-30 Jahren mit Glück noch 70 Millionen Bürger haben. Demographieinstitute peilen momentan eher die 65 Millionen für den Zeitraum an. Sollte die Wirtschaft noch ermüden, der Zuzug durch Südeuropäer sinken oder gar viele Deutsche auswandern... naja, damit wollen wir mal nicht rechnen, oder? Das wird ohne solche Unvorhersehbarkeiten den Druck schon ganz allgemein absenken, wenn die Babyboomer mit ihren großen Wohnungen nicht mehr leben. Notfalls muß man dann nur nochmal sanieren, falls der Tote nicht zeitnah gefunden wurde.

Die Aufgabe von Bauvorschriften bringt Wohnraum auf dem Land.... in der Stadt ist das nicht empfehlenswert - bzw zum Teil rechtlich nicht möglich.
(Über Details kann man sicher streiten)
Zusätzlich werden viele Wohnungen gewerblich genutzt....bzw direkt umgewandelt. Arztpraxen, Rechtsanwaltsbüros, ...in den Messestädten auch zu Kurzzeitvermietungen für Messegäste -ohne Dauermieter verbraucht.
Neu bebaubare Gebiete stehen in der Innenstadt (meist) nicht zur Verfügung......Bildungsstätten...Staatszentralen verschärfen die Lage zusätzlich.

Zumindest Arztpraxen gehören ja auch in Wohngebiete. Wohin denn sonst? Auf die grüne Wiese am Autobahnkreuz? Da helfen drei Dinge: Nachverdichtung, Nachverdichtung und Nachverdichtung. Und die Einsicht beim Bürger, daß nicht jeder für 20% seines Einkommens eine Wohnung in jedem gewünschten Viertel kriegen kann.

(Im Moment sind die Kaufpreise so hoch - dass sie sich nichtmal auf Mieten umlegen lassen....

735.000 € Kaufpreis, 3 Zimmer, 87 m² Wohnfläche .........

München...

im Vergleich - Quadratmetermiete in NY 30-100 €; London 20-50; Paris 15-30.........da hat München noch Platz.

Danke! Ich predige hier schon die ganze Zeit, daß man sich nicht nur vermeintlich steigende Mietpreise anschauen sollte, sondern auch die (parallel verlaufende) Entwicklung der Kaufpreise. Und auch, daß selbst die teuersten Ecken Deutschlands im internationalen Maßstab noch immer extrem günstig sind (Kauf sowie Miete). Ich dachte schon, es kommt gar nicht mehr an.

Was ist Dein Konzept ?

Schrieb ich zwar schon auf Seite 1, aber gerne nochmal:

Die Gesetzgebung lockern, um unkompliziert Mischgebiete zu ermöglichen. Der kurzfristige Zeitgeist der funktional aufgeteilten Stadt muß bis zum letzten Absatz ausgemerzt werden. Zudem mehr Baugenehmigungen rausgeben und Bauland ausweisen. Die Unternehmen würden ja bauen, wenn man sie ließe, und damit von selbst Druck nehmen. Jedenfalls in den wenigen Regionen, die keine Schrumpfung erwarten. Den Rest macht die unsichtbare Hand.

Konversion wäre natürlich auch vielerorts angebracht, aber so viele Flächen gibt's da nicht. Da würde man mehr Wohnraum freisetzen, wenn auf jedes zweite Mehrfamilienhaus in angespannten Lagen ein weiteres Geschoß raufkommt. Aber vermutlich kommen dann wieder die Kläger, die dort vor fünf Jahren in einen Neubau zogen und nun keine Veränderungen oder gar temporäre Belastungen akzeptieren können.
Zuletzt geändert von frems am Di 29. Dez 2015, 01:02, insgesamt 1-mal geändert.
Labskaus!

Ob Mailand oder Madrid -- Hauptsache Europa.
Benutzeravatar
Teeernte
Beiträge: 11123
Registriert: Do 11. Sep 2014, 17:55

Re: Vorschläge zur Wohnungsnot

Beitragvon Teeernte » Di 29. Dez 2015, 11:21

frems » Di 29. Dez 2015, 02:01 hat geschrieben:Das ist zumindest aktuell nicht weiter tragisch. Wenn in den nächsten Jahren nicht zig Millionen Flüchtlinge kommen und fast alle bleiben, wird Deutschland in 25-30 Jahren mit Glück noch 70 Millionen Bürger haben. Demographieinstitute peilen momentan eher die 65 Millionen für den Zeitraum an. Sollte die Wirtschaft noch ermüden, der Zuzug durch Südeuropäer sinken oder gar viele Deutsche auswandern... naja, damit wollen wir mal nicht rechnen, oder? Das wird ohne solche Unvorhersehbarkeiten den Druck schon ganz allgemein absenken, wenn die Babyboomer mit ihren großen Wohnungen nicht mehr leben. Notfalls muß man dann nur nochmal sanieren, falls der Tote nicht zeitnah gefunden wurde.


Zumindest Arztpraxen gehören ja auch in Wohngebiete. Wohin denn sonst? Auf die grüne Wiese am Autobahnkreuz? Da helfen drei Dinge: Nachverdichtung, Nachverdichtung und Nachverdichtung. Und die Einsicht beim Bürger, daß nicht jeder für 20% seines Einkommens eine Wohnung in jedem gewünschten Viertel kriegen kann.


Danke! Ich predige hier schon die ganze Zeit, daß man sich nicht nur vermeintlich steigende Mietpreise anschauen sollte, sondern auch die (parallel verlaufende) Entwicklung der Kaufpreise. Und auch, daß selbst die teuersten Ecken Deutschlands im internationalen Maßstab noch immer extrem günstig sind (Kauf sowie Miete). Ich dachte schon, es kommt gar nicht mehr an.


Schrieb ich zwar schon auf Seite 1, aber gerne nochmal:

Die Gesetzgebung lockern, um unkompliziert Mischgebiete zu ermöglichen. .


Meinst Du - dass bei BMW am Band noch ein Schlafplatz geschaffen werden sollte ?......oder fehlt der Sound einer Metallschmiede am Marienplatz ?

Ansonsten gibt es ja bereits viel Gewerbe in der Stadt......von den vielen Raum (Verkehr) 30-40% Grundfläche ganz zu schweigen.

Was soll also eine weitere Freigabe bringen ? (WOHNUNGSNOT lindern - durch zusätzliches Gewerbe im Haus ?)
Benutzeravatar
frems
Moderator
Beiträge: 41874
Registriert: Sa 4. Apr 2009, 13:43
Benutzertitel: Hochenergetisch
Wohnort: Hamburg, Europa

Re: Vorschläge zur Wohnungsnot

Beitragvon frems » Di 29. Dez 2015, 18:51

Teeernte » Di 29. Dez 2015, 11:21 hat geschrieben:
Meinst Du - dass bei BMW am Band noch ein Schlafplatz geschaffen werden sollte ?......oder fehlt der Sound einer Metallschmiede am Marienplatz ?

Ansonsten gibt es ja bereits viel Gewerbe in der Stadt......von den vielen Raum (Verkehr) 30-40% Grundfläche ganz zu schweigen.

Was soll also eine weitere Freigabe bringen ? (WOHNUNGSNOT lindern - durch zusätzliches Gewerbe im Haus ?)

1. Wer redet von lärmintensiven Gewerbebetrieben? Gewerbegebiete gehören in Städten zu den ruhigeren Gebieten. Kein Vergleich mit einer Kreuzung von Hauptstraßen, an der Menschen leben. Fahr doch mal in der nächstbesten Großstadt durch ein Gewerbegebiet und schau, was da alles an den Gebäuden steht. Softwareentwickler, private Forschungsinstitute, Ingenieurbüros, Onlineshops etc. wirst Du vermutlich eher entdecken als Metallschmieden. Letztere hat in innerstädtischen Vierteln eh nichts verloren und es geht ja nicht darum, dass man Ballungsräume komplett zu Mischgebieten ausweist, sondern die jetzige Regulierung so lockert, dass in einem Gewerbegebiet auch ein Wohngebäude gebaut werden kann, wenn nichts (s. TA Lärm und BImSchG) dagegen spricht.

2. Von zusätzlichem Gewerbe ist auch nicht die Rede, sondern von Verlagerung, um den vorhandenen Raum sinnvoller nach den jeweiligen Bedürfnissen zu vergeben.

3. Gerade die Verkehrswege würden sich immens verkürzen, auch wenn das erstmal sekundär ist.
Labskaus!

Ob Mailand oder Madrid -- Hauptsache Europa.
Benutzeravatar
Fadamo
Beiträge: 13343
Registriert: Di 7. Feb 2012, 18:19

Re: Vorschläge zur Wohnungsnot

Beitragvon Fadamo » Di 29. Dez 2015, 22:23

Dingo » Mo 28. Dez 2015, 21:31 hat geschrieben:Ist auch die Frage, ob man unbedingt da wohnen möchte, wo man auch arbeitet. Manchem fehlt dann wohl der Abstand zwischen Privat- und Arbeitsleben.


Der Arbeitgeber hätte dich öfters am Arsch, wenn Not am Mann wär ,wie es dir lieb wär.
Nach Feierabend Handy aus und Klingel abstellen.
Kann ich nur empfehlen. :)
Politik ist wie eine Hure,die kann man nehmen wie man will

Zurück zu „4. Technik - Infrastruktur“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast