Zahl der Verkehrstoten steigt wieder an

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DieBananeGrillt
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Re: Zahl der Verkehrstoten steigt wieder an

Beitragvon DieBananeGrillt » Fr 27. Jan 2017, 23:30

yogi61 hat geschrieben:(21 Nov 2011, 15:47)

Die Zahl der Verkehrstoten in Deutschland steigt erstmals seit 20 Jahren. Mit dem kurzen Winter und einem besonders schönen Frühling allein lässt sich die Entwicklung jedoch nicht erklären. Die Experten sind ratlos.

Wiesbaden - Auf Deutschlands Straßen sind von Januar bis September 2938 Menschen bei Unfällen ums Leben gekommen. Das waren 5,9 Prozent mehr als in den ersten drei Quartalen 2010, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Montag berichtete. Damit setzte sich der Trend aus den Vormonaten fort, der stetige Rückgang seit fast 20 Jahren scheint gestoppt.

Eine Ursache für den Anstieg ist nach Einschätzung von Experten das Wetter - vor allem im warmen und trockenen Frühjahr waren mehr Menschen auf den Straßen unterwegs als im Vorjahr, und es wurde mehr Motorrad und Fahrrad gefahren. Allerdings stieg auch in den Monaten August und September die Zahl der tödlichen Unfälle. Dafür haben die Statistiker bisher keine Erklärung.


Weiter: http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0,15 ... 80,00.html

Sehr bitter und das trotz des technischen Fortschritts.

Es scheinen immer noch zu viele Idioten auf den Strassen unterwegs zu sein,aber das ist auch kein Wunder bei der laschen Rechtsprechung und den niedrigen Bußgeldern.

Auf der Zunge muss man sich die Einschätzung des ADAC-"Experten" zergehen lassen.

"Jeder Verkehrstote ist natürlich immer einer zu viel", sagte ADAC-Sprecher Andreas Hölzel am Montag in München. "Aber die Zahl ist trotzdem auf jeden Fall auf sehr niedrigem Niveau."

und weiter fordert er:

Man muss dran bleiben und darf in den Anstrengungen nicht locker lassen, um zurück auf die Erfolgsspur zu kommen

Erfolgsspur. :rolleyes:



Jaja, das Wetter ist Schuld....und vielleicht der Klimawandel ?

Aber keine Schuld trifft den Pendelverkehr zur Arbeit , wo die Entfernungen stets zumutbar zunehmen.
Und das Nichtvorhandensein von Eigenkapital, stets optimal seine Fahrzeuge in technisch einwandfreien Zustand halten zu können.
Die Reparaturkosten in Werkstätten sind im Vergleich zu Löhnen erheblich gestiegen, so das hier ein Defizit entstanden ist, der fast nicht mehr auszugleichen ist.
Es gibt Werkstätten,die bieten gleich einen Kreditvertrag an für Reparaturen.

Also Bremsbeläge abfahren bis zum Metallgeräusch, Reifen abfahren bis zum rutschen und sonstige Reparaturen einfach ignorieren.
Hauptsache man kommt irgendwie zur Arbeit.
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Re: Zahl der Verkehrstoten steigt wieder an

Beitragvon Teeernte » Sa 28. Jan 2017, 02:09

frems hat geschrieben:(30 Nov 2016, 19:23)

http://www.tagesspiegel.de/berlin/nach- ... 11342.html

Zehn Euro Bußgeld für die Erhöhung des Unfallrisikos, das nun wieder zu Toten führte. Na wenn das nichts ist.


Radfahrer hatte "Recht"....ist aber tot. Ich brems - wenn ich eine Gefahr sehe....auch wenn ich Vorfahrt gehabt hätte.. Evolution / Darwin...
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Re: Zahl der Verkehrstoten steigt wieder an

Beitragvon Teeernte » Sa 28. Jan 2017, 02:20

ebi80 hat geschrieben:(29 Dec 2016, 12:31)

Ach die Köpfe von Motorradfahrern unter Leitplanken ist ein Spiegel unserer Welt. Es wirkt dämlich wenn jeder 20 jährige Milchbub meint Gott zu spielen. So dürfen unsere geschundenen Rettungshelfer, regelmäßig den Müll überheblicher Dummheit aufkratzen.


Jaaaaaaaaa der Rocker .... mit 20 :D :D :D ---- das war mal - als ich klein war.... 50 Jahre her. Motorrad - mal die Preise geschaut ?

Milchbub fährt - geborgten hochPS BMW - und andere tot....nicht sich selbst... Strafe ? ....ohhhh 2 Monate Führerschen ...

http://www.n-tv.de/mediathek/videos/pan ... 15081.html

Sechs Verletzte in Karlsruhe
Jugendliche liefern sich fatales Autorennen

Zwei Männer im Alter von 21 und 22 Jahren rasten demnach mit ihren Wagen auf einer vierspurigen Straße stadtauswärts hintereinander und wechselten mehrfach die Fahrspuren.

... an einem Tunnel im Harz bereits mehrere Autos zu einem Rennen aufgestellt, als die Polizei eingriff. Rund 300 Zuschauer hatten in Partystimmung an beiden Enden des Tunnels gewartet.


und ..... Mehr Radfahrer.... >> mehr die ohne Fremdeinwirkung den Löffel weglegen.
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Re: Zahl der Verkehrstoten steigt wieder an

Beitragvon frems » Sa 25. Feb 2017, 20:01

Nach dem Anstieg der letzten Jahre ist sie nun etwas gesunken. Alles gut?

Herr Brockmann, die Zahl der Verkehrstoten ist 2016 um 7,1 Prozent auf 3.214 gesunken. Ein Erfolg?

Siegfried Brockmann: Natürlich ist das erfreulich. Allerdings sagt die Zahl mehr über das Wetter aus als über die Verkehrssicherheit. Der Rückgang ist vor allem auf die gesunkene Anzahl von Motorradunfällen – die überproportional tödlich enden – zurückzuführen. Wenn es an Wochenenden häufig regnet, sind weniger Motorradfahrer unterwegs. Ergo gibt es weniger Unfälle.

Was bedeutet das für das Gesamtbild?

Will man tatsächlich etwas über die Verkehrssicherheit erfahren, muss man sich die langfristige Entwicklung angucken. Hier stagnierte die Zahl der Verkehrstoten in den letzten Jahren. Ob der jetzige Rückgang einem Trend entspricht, müssen die kommenden Jahre zeigen.

http://taz.de/Unfallforscher-ueber-Verk ... /!5383947/
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Re: Zahl der Verkehrstoten steigt wieder an

Beitragvon Kibuka » So 26. Mär 2017, 09:35

frems hat geschrieben:(25 Feb 2017, 20:01)

Nach dem Anstieg der letzten Jahre ist sie nun etwas gesunken. Alles gut?


http://taz.de/Unfallforscher-ueber-Verk ... /!5383947/


Ja. Alles gut!

Und was heißt "dem Anstieg der letzten Jahre"? Seit 40 Jahren sinken die Zahlen im Trend mit gelegentlichen Ausreißern.

Wen man natürlich der emotionalisierten Empörungsjournaille folgt ist bei jedem kleinen jährlichen Anstieg gleich Weltuntergang angesagt. Dann kann man bestens nach Tempolimits plärren oder gleich den Autofahrer mit Adolf Hitler gleichsetzen.
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Re: Zahl der Verkehrstoten steigt wieder an

Beitragvon Ger9374 » So 26. Mär 2017, 10:28

Dann kann man vielleicht mal schauen das es Volkskrankheiten gibt die Hunderttausende von
Opfern Kosten. Eine Belastung für die Gesundheitssysteme und vieles auch von den Todeszahlen her viel zu hoch.
Die Augen der Öffentlichkeit sollten hier vielmehr
drauf gerichtet sein.
:thumbup: Es gibt eine Streitkultur, der Hass gehört ganz gewiss nicht dazu :thumbup: :thumbup: :D

Menschen sind Ausländer irgendwo: :thumbup:
Rassisten sind Arschlöcher überall: :thumbup:
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Re: Zahl der Verkehrstoten steigt wieder an

Beitragvon Kibuka » Di 28. Mär 2017, 06:45

Ger9374 hat geschrieben:(26 Mar 2017, 11:28)

Dann kann man vielleicht mal schauen das es Volkskrankheiten gibt die Hunderttausende von
Opfern Kosten. Eine Belastung für die Gesundheitssysteme und vieles auch von den Todeszahlen her viel zu hoch.
Die Augen der Öffentlichkeit sollten hier vielmehr
drauf gerichtet sein.


An Infektionen im Krankenhaus sterben 10x mehr. Aber jetzt EU-Kommissarin Violeta Bulc daher und schwadroniert von Tempolimits.

Die EU ist mittlerweile der absolute Witzverein geworden. Glühbirnenverbote und Gurkenkrümmungen bekommen sie hin. Aber essentielle Themen, wie Schengen, Energiewende oder Eurokrise bleiben unbeantwortet.

Diese ganzen fetten EU-Beamten gehören zu mindestens 50% abgeschafft!
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Re: Zahl der Verkehrstoten steigt wieder an

Beitragvon immernoch_ratlos » Di 28. Mär 2017, 08:20

Wie viel Sinn macht das Nutzen von solchen "Meinungsverstärkern", wenn doch gleichzeitig wirklich "essentielle Themen, wie Schengen, Energiewende" von der "ach so mächtigen EU" nicht angegangen werden ?
Kibuka hat geschrieben:Die EU ist mittlerweile der absolute Witzverein geworden. Glühbirnenverbote und Gurkenkrümmungen bekommen sie hin.
Wer einerseits fehlende Handlungen in Sachen "Energiewende" beklagt, andererseits sich zwar indirekt über ein Handelsverbot für Glühlampen echauffiert, wo eigentlich die "Ökodesign-Richtlinie 2005/32/EG stufenweise Herstellungs- und Vertriebsverbote von Lampen geringer Energieeffizienz in den Mitgliedsländern umgesetzt wurde", eine sehr sinnvolle Maßnahme, den wer Lampen kauft, möchte eigentlich seine Räume beleuchten und nicht beheizen.

Was da der EU allein angelastet wird und höchst sinnvoll ist, wird längst von Neuseeland, Kuba, der Schweiz, den USA und vermutlich nicht nur noch China in etwa den selben Zeitraum übernommen. Das beliebte EU-Bashing ist eben allemal für simple Gemüter einfacher zu verstehen, als der tatsächliche Hintergrund. Ebenso die berühmte "Gurkenkrümmung". :p Dabei ist es eindeutig der falsche Baum, den da alle anbellen um es mal wieder der EU so richtig zu zeigen. Leider nur die eigene Trägheit zu begreifen was Fakt und was Märchen ist :
WIKI Verordnung (EWG) Nr. 1677/88 (Gurkenverordnung) hat geschrieben:Die Verordnung Nr. 1677/88/EWG zur Festsetzung von Qualitätsnormen für Gurken war eine Verordnung der Europäischen Gemeinschaft, die Gurken anhand verschiedener Merkmale in unterschiedliche Güteklassen einteilte. Da sie unter anderem festlegte, dass eine Gurke der Handelsklasse „Extra“ maximal eine Krümmung von zehn Millimetern auf zehn Zentimetern Länge aufweisen durfte, wurde die Verordnung als Gurkenverordnung oder Gurkenkrümmungsverordnung berühmt.

Als solche stand sie synonym für eine als überbordend empfundene Bürokratie Brüssels und diente EU-Kritikern und Kabarettisten zwanzig Jahre lang als gängiger Beleg für zügellosen Regelungswahn der europäischen Verwaltung. Die Europäische Kommission setzte die Verordnung 2009 außer Kraft, obwohl sich eine Mehrheit der EU-Mitgliedstaaten sowie Handels- und Bauernverbände für eine Beibehaltung aussprachen. Die wichtigsten Großhändler verwenden die Vorgabe weiterhin als interne Normung.
Woher kommt diese, so gern der EU angelastete Verordnung ?
Einführung der Verordnung

Die Verordnung wurde 1988 verabschiedet. Sie war eine weitgehend wörtliche Übernahme der Empfehlungen der in Genf ansässigen Uno-Wirtschaftskommission für Europa (ECE), der 56 Mitgliedstaaten angehören. Als Europäische Verordnung besaß die Norm rechtlich bindenden Charakter. Die Regelungen gingen auf Wünsche des Handels zurück. Andere Quellen nennen eine Gemüseverordnung Dänemarks aus dem Jahr 1926 als Grundlage.

Bereits seit 1967 regelte in Österreich ein Qualitätsklassengesetz und ab 1968 diverse Qualitätsklassenverordnungen die Einteilung bestimmter landwirtschaftlicher Erzeugnisse nach Klassen und Qualitätsnormen von Früchten rigoros

(„Der Unterschied im Querdurchmesser darf bei Früchten [Äpfel und Birnen] der Klasse I, die lose verpackt sind, 10 mm betragen.“). Der für Gurken erlassene Paragraph in der Verordnung regelte ebenso bereits, dass für Gurken der Klasse „Extra“ die „maximale Krümmung 10 mm auf 10 cm Länge der Gurke“ zu betragen habe.

Ebenso wie in der EU-Qualitätsnorm vermerkt durften auch krumme Gurken („Krümmung von über 20 mm auf 10 cm Länge der Gurke“), aber „nur getrennt von geraden oder leicht gebogenen Gurken“ im Handel angeboten werden. Diese Qualitätsklassenverordnung trat mit 30. Juni 1997 außer Kraft, nachdem Österreich 1995 der EU beigetreten war.
Ein wenig Sorgfalt mit der Begründung eigener Abneigungen könnte also nützlich sein. Besonders dann, wenn man sich über das Ansinnen, die jährlichen Verkehrstoten in der EU (2016 = 25.500 was in etwa der Einwohnerzahl einer Mittelstadt wie Heppenheim Bergstraße, Hessen 25.284 entspricht) weiter zu reduzieren, recht künstlich aufregt

Da zu hohe Geschwindigkeit die größten Opferzahlen verursacht, ist es vernünftig sich dieser und anderer Ursachen anzunehmen. Was die andern vermeidbaren Todesursachen angeht, man muss und kann auch dort selbstverständlich tätig werden, warum man dabei das Andere - die weitere Reduzierung von Verkehrstoten sein lassen soll, will sich sicher nicht nur mir nicht so recht erschließen....

Wer die Handlungen der EU wirklich verstehen möchte, der sollte nachsehen, welche MITGLIEDSSTAATEN die betreffende Aktion gestartet haben - deren Politiker nach erfolgreicher Implementierung, bei Kritik aus der Bevölkerung, einfach auf die EU deuten, um ihr eigenes Wollen und Handeln geschickt zu verbergen. So "kurzschlüssig" zu denken kommt den eigenen meist faktenresistenten Schlafmützen gerade recht... :thumbup:
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Re: Zahl der Verkehrstoten steigt wieder an

Beitragvon Kibuka » Do 30. Mär 2017, 17:17

immernoch_ratlos hat geschrieben:Da zu hohe Geschwindigkeit die größten Opferzahlen verursacht, ist es vernünftig sich dieser und anderer Ursachen anzunehmen.


Blödsinn!

Es sind nicht "zu hohe" Geschwindigkeiten, sondern unangepasste Geschwindigkeiten! Wenn 100 km/h auf der Landstrasse erlaubt sind, bedeutet das nicht, dass man bei glatter Fahrbahn auch mit 100 km/h um die Kurve brettern soll.

Und dein Versuch die EU dadurch zu entlasten, dass du mit dem Finger auf die Mitgliedsstaaten zeigst verhält sich in etwa so, als ob man eine Fußballmannschaft jeglicher Beteiligung an der Niederlage freispricht und stattdessen auf die einzelnen Spieler los geht.

Die EU IST ein Verbund von 28 Mitgliedstaaten.
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Re: Zahl der Verkehrstoten steigt wieder an

Beitragvon frems » Do 30. Mär 2017, 19:57

Kibuka hat geschrieben:(26 Mar 2017, 10:35)

Ja. Alles gut!

Mit der Parole hätte es in den letzten 40 Jahren nie Fortschritte gegeben. Schlechte Autofahrer sind die meisten Deutschen aber leider trotzdem, auch wenn es natürlich niemand eingestehen möchte, der auf die alte ADAC-Propaganda hereinfiel. Da kann man für nationales Versagen natürlich populistisch "die EU!" keifen. Ist nur ohne irgendeine Grundlage. Wie so oft.
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Re: Zahl der Verkehrstoten steigt wieder an

Beitragvon immernoch_ratlos » Fr 31. Mär 2017, 09:26

Kibuka hat geschrieben:Es sind nicht "zu hohe" Geschwindigkeiten, sondern unangepasste Geschwindigkeiten!
Aha - wer also bei z.B. glatter Straße die dort erlaubte Geschwindigkeit fährt und im Graben landet oder eben im KFZ des Entgegenkommenden, ist nicht zu schnell gefahren :?:

Ausgesprochen schlau was Du da absonderst ist das nun gerade nicht.
Synonyme - das sind lt. Duden "Hier stehen bedeutungsgleiche oder -ähnliche Wörter oder Wortgruppen
Quelle hat geschrieben:Synonyme
Unangepasste Geschwindigkeit,
Rasen (Fahren mit unangepasster Geschwindigkeit),
zu schnell fahren,
schnell fahren

Erklärung
Das Fahren mit unangepasster Geschwindigkeit an bestimmten Gefahrenstellen oder im Zusammenhang mit einer Sachbeschädigung ist eine Verkehrsordnungswidrigkeit.

Für eine unangepasste Fahrtgeschwindigkeit an einer Gefahrenstelle sieht der Bußgeldkatalog einen Bußgeld-Regelsatz von € 100,00 und 3 Punkte im Verkehrszentralregister (VZR) vor (Nr. 8.1 BKatV) vor.

Ist eine unangepasste Fahrtgeschwindigkeit für eine Sachbeschädigung ursächlich (wie z.B. bei einem Verkehrsunfall) sieht der Bußgeldkatalog ein Verwarnungsgeld von € 35,00 vor. Punkte im VZR werden nicht eingetragen (Nr. 8.2 BKatV).

Wird eine Verkehrsordnungswidrigkeit in der Probezeit begangen, kann dieses zusätzliche fahrerlaubnisrechtliche Folgen nach sich ziehen.
Ergo, wenn Du Dich auch noch so bemühst das Adjektiv "schnell" herauszuhalten, die Zahl der Probleme, welche bei "unangepasste Geschwindigkeit" durch "zu langsam" entstehen, dürfte vergleichsweise gering sein.

Ach ja "Die EU IST ein Verbund von 28 Mitgliedstaaten" - wo Du recht hast, hast selbstverständlich recht. :thumbup:

Am 29. März 2017 veranlasste die Premierministerin den britischen Austrittsantrag. Nach Artikel 50 (3) des Vertrags über die Europäische Union ist damit das Vereinigte Königreich auch weiterhin, bis zu einem Abschluss der Verhandlungen, Teil der Union.

Fraglich ist allerdings, ob GB sich seit dem 29.03.2017 noch weiter um irgendwelche Beschlüsse der EU kümmern wird. :rolleyes:

Was Dein seltsamer Vergleich zur Fußballmannschaft angeht, die politische Mitwirkung der 28 Mitgliedstaaten wird durch den sog. "Ministerrat der Europäischen Union" garantiert. Entsprechend "wechselnder Aufgaben" nimmt jeweils ein Minister aus jedem EU-Land an der Tagung des Ministerrates teil (Stichwort "Gestaltungsmehrheiten im Ministerrat"). Kurz, alle Mitgliedstaaten nehmen sehrwohl an allen Entscheidungen teil und beeinflussen diese je nach ihrem "politischen Gewicht" auch erheblich. Die Tatsache, das dennoch das Märchen von der "übermächtigen EU" sich so hartnäckig hält, ändert daran nix.
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Re: Zahl der Verkehrstoten steigt wieder an

Beitragvon yogi61 » Fr 31. Mär 2017, 10:18

Kibuka hat geschrieben:(26 Mar 2017, 10:35)

Ja. Alles gut!

Und was heißt "dem Anstieg der letzten Jahre"? Seit 40 Jahren sinken die Zahlen im Trend mit gelegentlichen Ausreißern.

Wen man natürlich der emotionalisierten Empörungsjournaille folgt ist bei jedem kleinen jährlichen Anstieg gleich Weltuntergang angesagt. Dann kann man bestens nach Tempolimits plärren oder gleich den Autofahrer mit Adolf Hitler gleichsetzen.


Es ist eher verwunderlich, dass die Zahl der Toten immer noch so hoch ist. Wir haben natürlich technische Verbesserungen in den Autos erlebt und auch in der Medizin hat sich sehr viel getan. Komatöse Patient können sehr viel länger am Leben erhalten werden und nach vier oder fünf Jahren sind es dann natürlich keine Verkehrstoten mehr, sondern sie sind an Herz oder multiplen Organversagen gestorben. Es ist auch unbestritten, dass die Mortalitätsrate bei den oft notwendigen Amputationen durch neue, den Kreislauf stützende Medikamente stark reduziert werden konnte. Trotzdem kann man konstatieren, dass die Zahl der Idioten offenbar nicht abgenommen hat und wer sich da bei den Opferzahlen mit dem medizinischen Fortschritt tröstet, der liegt eben falsch.
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Re: Zahl der Verkehrstoten steigt wieder an

Beitragvon Kibuka » Fr 31. Mär 2017, 17:46

yogi61 hat geschrieben:(31 Mar 2017, 11:18)

Es ist eher verwunderlich, dass die Zahl der Toten immer noch so hoch ist. Wir haben natürlich technische Verbesserungen in den Autos erlebt und auch in der Medizin hat sich sehr viel getan. Komatöse Patient können sehr viel länger am Leben erhalten werden und nach vier oder fünf Jahren sind es dann natürlich keine Verkehrstoten mehr, sondern sie sind an Herz oder multiplen Organversagen gestorben. Es ist auch unbestritten, dass die Mortalitätsrate bei den oft notwendigen Amputationen durch neue, den Kreislauf stützende Medikamente stark reduziert werden konnte. Trotzdem kann man konstatieren, dass die Zahl der Idioten offenbar nicht abgenommen hat und wer sich da bei den Opferzahlen mit dem medizinischen Fortschritt tröstet, der liegt eben falsch.


Autos werden von Menschen gefahren und Menschen machen eben Fehler. Viele Tote gibt es auf Landstraßen mit Tempolimit 100 km/h. Wenn Leute bei Regen, Eis oder Nebel mit 100 km/h durch die Kurven rasen und die Kontrolle über ihr Fahrzeug verlieren, ist der nächste Baum oft nah. Da nutzt es wenig, dass man das Tempolimit eingehalten hat. So sehr die neuen Fahrzeuge in Sachen Crashsicherheit aufgeholt haben, Baumunfälle gehen oft tödlich aus. Allein im Jahr 2011 gingen 820 Verkehrstote in Deutschland auf Baumunfälle zurück. Das sind fast 25 % aller Verkehrstoten.

Dann kommen die ganzen Unfälle mit Fußgängern und Radfahrern in den Städten hinzu. Einmal abgebogen und nicht geschaut, ist selbst bei 30 km/h oft der Friedhof für den Unfallgegner die Endstation.

Ich habe selbst im Bekanntenkreis einen solchen Todesfall gehabt. Sie ging im Winter bei Dunkelheit über die Straße, der PKW-Fahrer sah sie zu spät und erfasste sie. Sie wurde mehrere Meter weit weg geschleudert und schlug mit dem Kopf auf. Der Notarzt konnte nur noch den Tod feststellen. Der PKW-Fahrer fuhr weder zu schnell, noch handelte er fahrlässig.

Man muss sich ganz genau anschauen, weshalb genau wir immer noch jährlich ca. 3.500 Verkehrstote haben. Danach muss man versuchen diese Zahl weiter zu reduzieren, wie in der Vergangenheit bereits geschehen.

Aber letztlich bleibt es eine Illusion zu denken, man könnte die Zahl auf 0 reduzieren. Insbesondere solange Menschen am Straßenverkehr teilnehmen. Menschen sind gefühlsgesteuert, trinken, lassen sich ablenken oder konsumieren Drogen. All das verträgt sich nunmal nicht mit dem Ziel einen absolut fehlerfreien Verkehr zu haben.
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Re: Zahl der Verkehrstoten steigt wieder an

Beitragvon SpukhafteFernwirkung » Fr 31. Mär 2017, 19:08

Kibuka hat geschrieben:(31 Mar 2017, 18:46)

...., Baumunfälle gehen oft tödlich aus. Allein im Jahr 2011 gingen 820 Verkehrstote in Deutschland auf Baumunfälle zurück. Das sind fast 25 % aller Verkehrstoten.
....

ich fordere ein strengeres tempolimit für das wachstum von bäumen!

außerdem gehören die ganzen toten unter den mopedfahrern aus der statistik der verkehrstoten herausgerechnet, denn streng genommen handelt es sich dabei um sportunfälle.
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Re: Zahl der Verkehrstoten steigt wieder an

Beitragvon immernoch_ratlos » Fr 31. Mär 2017, 20:45

Es bleibt unklar, warum es diese Fixiertheit, zu hohe Geschwindigkeit könnte nicht ursächlich für den vergleichsweise hohen Anteil an Toten im Straßenverkehr sein. Ebenso möchte ich betonen, ich verspreche mir selbst kein großen Veränderungen durch weitere Einschränkungen. Menschen machen auf Grund ihrer Natur Fehler und halten überall dort, wo es keinen äußeren Druck "unverständliche" Geschwindigkeitsbeschränkungen einzuhalten gibt, ihr eigenes "Gefühl" für den richtigen Maßstab.

Als Beispiel (quasi vor meiner "Haustür"), eine der üblichen recht kurvenreiche Strecke "Landstraße" "2xxx", problemlos am Tag, keine Niederschläge, keine Sichtbehinderung, trockene Fahrbahn - Sicht auf wenigstens 500 m unbehindert.

Die Geschwindigkeitsbegrenzung wurde wegen 2 schweren Unfällen (in wenigstens 5 ... 7 Jahren davor in einer der Kurven) auf 80km/h festgelegt. Die selbe Strecke war zuvor unter den o.g. Konditionen problemlos mit der bis dahin erlaubten Geschwindigkeit von 100km/h befahrbar. Da bei beiden Unfällen Alkohol im Spiel war, ist das Einsehen, fortan mit max. 80km/h fahren zu müssen eher "gering".

Bei freier Strecke - die ja mindestens 500m problemlos "voraussehbar" ist, hält sich kaum jemand an die Begrenzung. Das Problem zeigt sich ausschließlich bei einem Crash - eine frontaler Zusammenstoß, setzt auch noch bei 80km/h sehr hohe Kräfte frei. Die Chance eine "Frontalzusammenstoß" zu überleben oder wenigstens keine massiven Schäden zu erleiden, sinkt mit jedem weiteren km/h.

Das Bewusstsein "zu schnell" unterwegs zu sein, tendiert in einem modernen Fahrzeug für einen routinierten Fahrer gegen Null. Das Fahrzeug, die gewohnte Umgebung, Routine, die bisherigen positiven Erfahrungen des Fahrers, alles trägt zu einem Vertrauen bei, welches bei massiven Veränderungen der Situation plötzlich zu Reaktionen "nötigt", zu denen offensichtlich nicht jeder / jede in der Lage ist. Eingebaute Assistenzsysteme helfen - Airbag - Gurt - Gurtstraffer - Fahrgastzelle mildern die Folgen. Je höher die noch verbleibenden Kräfte auf den Körper einwirken, desto höher die Chance schwer verletzt oder getötet zu werden. Das zeigen auch die folgenden Zahlen und Ausführungen :
Unfallentwicklung auf deutschen strassen 2015 - DESTATIS hat geschrieben:Landstraßen - Die meisten Verkehrstoten gibt es auf Landstraßen.

Im Jahr 2015 starben dort 1 997 Menschen, das waren 57,7 % aller Verkehrstoten. Gleichzeitig fand hier nur jeder vierte Unfall mit Personenschaden statt (24,8 %). Die Unfallfolgen waren damit im Durchschnitt besonders schwerwiegend. Die meisten Verkehrstoten auf Landstraßen kamen in einem Pkw ums Leben (57,5 % oder 1 148 Menschen), jeder vierte war ein Kraftradnutzer (25,3 % oder 505 Getötete). 121 Menschen waren zu Fuß und 146 mit dem Fahrrad unterwegs, als sie tödlich verunglückten.

Besonders gefährlich sind Landstraßen für Pkw-Insassen und Nutzer von Krafträdern: 70,9 % aller tödlich verunglückten Pkw- und 72,0 % aller tödlich verunglückten Kraftradnutzer starben nach Unfällen auf Landstraßen. Die häufigste Ursache für die tödlichen Unfälle auf Landstraßen ist zu schnelles Fahren: 2015 kamen bei Geschwindigkeitsunfällen auf Landstraßen 751 Menschen ums Leben, das waren 37,6 % aller auf Landstraßen Getöteten.

Bei den Schwerverletzten war es jeder Dritte (8 488 Menschen oder 32,5 %). Jeder vierte Unfall mit Personenschaden (25,9 %) auf Landstraßen ereignete sich in einer Kurve. Im Jahr 2015 starben dabei 721 Menschen, das waren 36,1 % aller Verkehrsopfer auf Landstraßen.

Diese Unfälle passierten in der Regel, weil der Fahrer oder die Fahrerin in der Kurve die Kontrolle über das Fahrzeug verloren hatte und von der Straße abkam. Bei über der Hälfte der tödlichen Unfälle in Kurven kam es zu einem Aufprall auf ein Hindernis neben der Fahrbahn; hier wiederum am häufigsten zu einem Aufprall auf einen Baum. Insgesamt starb jedes vierte Unfallopfer auf Landstraßen bei einem Baumunfall (25,9 % oder 517 Menschen).
Nun bestimmt der kausale Zusammenhang das Unfallgeschehen und die Folgen.

Nicht der Baum war ursächlich, sondern der Fahrer, seine Geschwindigkeit, seine Routine, eventuell Dritte am Unfall beteiligte.

Die Straße ist wohl der einzige Ort, wo Menschen - auch jene die dazu nicht in der Lage sind - "frei" darüber entscheiden können sich und andere zu gefährden. Ohne eine technische Maßnahme, welche emotionsfrei NOTWENDIGE Geschwindigkeitsbeschränkungen einhält, wird es immer Menschen geben, welche ihre Fähigkeiten überschätzen und "Fehler" machen. Keine Organisation sonst erlaubt es z.B. Lokomotivführern, Piloten usw. dauerhaft vernünftige Regeln zu übertreten.

Da die Hoffnung auf Einsicht / Vernunft bei Menschen erfahrungsgemäß kaum Anlass auf Verwirklichung erwarten lässt, wir erst zunehmende Automatisierung auch des Individualverkehres, für Abhilfe sorgen. Die ersten Schritte in diese Richtung sind getan : Straßenverkehrsgesetz - Automatisiertes Fahren auf dem Weg Klar, das wird nicht jedem gefallen - wann wurde je, jeder danach gefragt....
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Re: Zahl der Verkehrstoten steigt wieder an

Beitragvon Teeernte » Fr 31. Mär 2017, 20:54

SpukhafteFernwirkung hat geschrieben:(31 Mar 2017, 20:08)

ich fordere ein strengeres tempolimit für das wachstum von bäumen!

außerdem gehören die ganzen toten unter den mopedfahrern aus der statistik der verkehrstoten herausgerechnet, denn streng genommen handelt es sich dabei um sportunfälle.


...bitte ALLE Unfälle - ohne Fremdbeteiligung......auch die von Radfahrern...herausrechnen...
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Re: Zahl der Verkehrstoten steigt wieder an

Beitragvon Schwachzocker » Sa 1. Apr 2017, 13:54

SpukhafteFernwirkung hat geschrieben:(31 Mar 2017, 20:08)

ich fordere ein strengeres tempolimit für das wachstum von bäumen!

außerdem gehören die ganzen toten unter den mopedfahrern aus der statistik der verkehrstoten herausgerechnet, denn streng genommen handelt es sich dabei um sportunfälle.

Eher würde ich es in die Rubrik "Selbstmord" einordnen.
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Re: Zahl der Verkehrstoten steigt wieder an

Beitragvon frems » Sa 1. Apr 2017, 13:58

Teeernte hat geschrieben:(31 Mar 2017, 21:54)

...bitte ALLE Unfälle - ohne Fremdbeteiligung......auch die von Radfahrern...herausrechnen...

Warum? Wenn jemand zu schnell fährt und sich an der Leitplanke zerlegt, ist er auch ein Verkehrstoter, dessen Tod man verhindern könnte, z.B. durch autonome Fahrzeuge oder zumindest eine Tempodrosselung am Fahrzeug. Vision Zero, Genosse.
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Re: Zahl der Verkehrstoten steigt wieder an

Beitragvon SpukhafteFernwirkung » Sa 1. Apr 2017, 14:38

frems hat geschrieben:(01 Apr 2017, 14:58)

Warum? Wenn jemand zu schnell fährt und sich an der Leitplanke zerlegt, ist er auch ein Verkehrstoter, dessen Tod man verhindern könnte, z.B. durch autonome Fahrzeuge oder zumindest eine Tempodrosselung am Fahrzeug. Vision Zero, Genosse.
wenn ich zu schnell fahre, und das mache ich sehr oft, dann habe ich spaß am leben. ich hab noch nie einen unfall verschuldet. naja vor 24 jahren bekam ich bei einem unfall mit mehreren beteiligten 33% schuld. einmal bei einem ampelrennen zog vor mir der gegner rein und absolvierte eine vollbremsung vor einer roten ampel. ich hab ihn ein bisschen angeschupst, kein schaden an den fahrzeugen.
:)
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Re: Zahl der Verkehrstoten steigt wieder an

Beitragvon frems » Sa 1. Apr 2017, 14:41

SpukhafteFernwirkung hat geschrieben:(01 Apr 2017, 15:38)

wenn ich zu schnell fahre, und das mache ich sehr oft, dann habe ich spaß am leben. ich hab noch nie einen unfall verschuldet. naja vor 24 jahren bekam ich bei einem unfall mit mehreren beteiligten 33% schuld. einmal bei einem ampelrennen zog vor mir der gegner rein und absolvierte eine vollbremsung vor einer roten ampel. ich hab ihn ein bisschen angeschupst, kein schaden an den fahrzeugen.
:)

Ist ja auch generell okay, wenn Leute ihr Leben riskieren, um Spaß zu haben. Leider leiden fast alle Autofahrer unter einer maßlosen Selbstüberschätzung, was eben häufig dazu führt, dass Dritte zu schaden kommen. Ich hoffe mal, dass sich ab 2020 autonome Fahrzeuge langsam etablieren und ab 2030 Pflicht werden. Wer rasen möchte, soll sich eine abgeriegelte Rennstrecke suchen.
Labskaus!

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