Kennzeichenpflicht für Fahrräder

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Claud
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Re: Kennzeichen für Fahrräder

Beitragvon Claud » Mi 13. Apr 2011, 17:38

ToughDaddy » Mi 13. Apr 2011, 18:09 hat geschrieben:
Klar ein 100 Euro Fahrrad kaufen und dann noch für 100 Euro registrieren und Schilder kaufen und Papiere usw. Ich sehe darin keinen Sinn.
Ein Fußgänger nimmt am Straßenverkehr nicht mehr und nicht weniger Teil als ein Fahrradfahrer. Achso wegen dem Gefährt: Dann aber Skateboarder, Rollstuhlfahrer usw?


Der Preis des Fahrrads ist doch kein bedeutsames Argument, so wie es das schon beim Auto- oder Mofakauf nicht ist. Und bei uns in Berlin haben Fußgänger meistens eigene Wege, sind nichtmal annähernd so schnell wie Auto- oder Fahrradfahrer und sie sind keine Fahrzeuge nach (so wie auch Skateboards oder Rollstühle es nicht sind) der StVZO.
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Claud
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Re: Kennzeichenpflicht für Fahrräder

Beitragvon Claud » Mi 13. Apr 2011, 17:40

Kibuka » Mi 13. Apr 2011, 18:12 hat geschrieben:Absurder, typisch deutscher Vorschlag!


Du wirst überrascht sein, ich sah das bisher auch so, als ich das erste mal mit so einen Vorschlag konfrontiert wurde. Allerdings finde ich das überhaupt nicht lustig, was ich jeden Tag auf den Straßen erleben muss und ich bin hier durchaus der Meinung, dass eine Verbesserung eintreten muss.

Hättest du vielleicht einen Alternativvorschlag?
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Thomas I
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Re: Kennzeichenpflicht für Fahrräder

Beitragvon Thomas I » Mi 13. Apr 2011, 17:56

adal » Mi 13. Apr 2011, 17:33 hat geschrieben: Dort wird schon wieder die Abschaffung der Velovignette geplant. Wegen des zweifelhaften Nutzens bei hohem bürokratischen Aufwand. 90% der Radfahrer sind nämlich sowieso haftpflichtversichert.


Nur zahlt eine normale Haftpflicht kaum für Verkehrssachen - und dazu gehört auch die Radnutzung.
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Re: Kennzeichenpflicht für Fahrräder

Beitragvon Kibuka » Mi 13. Apr 2011, 18:01

Claud » Mi 13. Apr 2011, 17:40 hat geschrieben:
Du wirst überrascht sein, ich sah das bisher auch so, als ich das erste mal mit so einen Vorschlag konfrontiert wurde. Allerdings finde ich das überhaupt nicht lustig, was ich jeden Tag auf den Straßen erleben muss und ich bin hier durchaus der Meinung, dass eine Verbesserung eintreten muss.

Hättest du vielleicht einen Alternativvorschlag?


Mich würde sehr interessieren, was für "unlustige" Ereignisse du auf den Strassen erlebst, die ein derartiges bürokratisches Monstrum rechtfertigen würden? Und inwiefern du dir durch eine Kennzeichenpflicht Besserung erwartest?
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Re: Kennzeichenpflicht für Fahrräder

Beitragvon adal » Mi 13. Apr 2011, 18:27

Thomas I » Mi 13. Apr 2011, 18:56 hat geschrieben:
Nur zahlt eine normale Haftpflicht kaum für Verkehrssachen - und dazu gehört auch die Radnutzung.
Doch. Bei Unfällen, die du als Fußgänger, Skater oder Radfahrer verursachst, zahlt die Privathaftpflicht schon. Sogar bei Skiunfällen. Übrigens auch in Deutschland. Ich bin daher der Meinung, dass diese Versicherung - im Interesse der Allgemeinheit - obligatorisch sein sollte. Denn wenn du von einem zufällig nicht versicherten mittellosen Ski- oder Radfahrer über den Haufen gefahren wirst, hast du doppelt Pech gehabt.
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Re: Kennzeichenpflicht für Fahrräder

Beitragvon ToughDaddy » Mi 13. Apr 2011, 18:43

Thomas I » Mi 13. Apr 2011, 18:56 hat geschrieben:
Nur zahlt eine normale Haftpflicht kaum für Verkehrssachen - und dazu gehört auch die Radnutzung.


Bei jeder normalen Privathaftpflicht sind solche Schäden mit abgesichert.
http://www.versicherung-und-verkehr.de/ ... erung.html


@claud

Wie gesagt, ich halte es für Unsinn. Viel zu hoher Aufwand.
Zuletzt geändert von ToughDaddy am Mi 13. Apr 2011, 18:44, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Kennzeichenpflicht für Fahrräder

Beitragvon frems » Mi 13. Apr 2011, 18:48

Claud » Mi 13. Apr 2011, 16:54 hat geschrieben:Inwiefern Überwachung? Ein Kennzeichen wird doch erst dann Bedeutsam, wenn man wirklich Mist baut und dient letztendlich lediglich der Identifizierung, wenn man dabei erwischt wurde.

Bringt nichts. Zu viele alte Fahrräder stehen irgendwo rum, werden von Bekannten ausgeliehen -- ganz zu schweigen vom städtischen Fahrradverleih. Wer ohne Licht fährt und riskiert, angehalten zu werden, der fährt auch ohne Schild.
Labskaus!

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Re: Kennzeichenpflicht für Fahrräder

Beitragvon Kibuka » Mi 13. Apr 2011, 19:11

adal » Mi 13. Apr 2011, 18:27 hat geschrieben:Ich bin daher der Meinung, dass diese Versicherung - im Interesse der Allgemeinheit - obligatorisch sein sollte.


Vernünftiger Vorschlag.
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Re: Kennzeichenpflicht für Fahrräder

Beitragvon ralphon » Mi 13. Apr 2011, 19:23

Claud » Mi 13. Apr 2011, 15:08 hat geschrieben:Man merkt in den Städten immer mehr, dass es wieder wärmer wird. Die Hosen werden kürzer, Sonnenbrille werden wieder vermehrt getragen und die Menschen jockeln wieder verstärkt auf Fahrräder durch die Stadt. Nun fällt mir leider auch wieder auf, dass viele Fahrradfahrer es einfach nicht mit dem einhalten von einfachsten Regeln haben und glauben, sie könnten im Straßenverkehr machen, was sie wollen. Rote Ampeln sind für sie oftmals nur Zierde, ein Spurwechsel bzw. ein abbiegen wird nicht selten ohne ein vorheriges Handzeichen getätigt und gerne wird auch zwischen Straße und Gehweg hin und her gewechselt, wie es gerade passt. Dann sollte man Nachts am besten noch mit einen Nachtsichtgerät am Steuer sitzen, damit man auch all jene Fahrradfahrer schnell erkennt, welche der Meinung sind, sie könnten in der Stadt auch ohne eigene Beleuchtung rumjockeln.

Ich persönlich bin ziemlich genervt, weil ich auf meinen alltäglichen Fahrten durch die Stadt kaum noch einen Tag erlebe, an denen ich nicht sehe, wie Fahrradfahrer die Regeln missachten und dadurch andere und sich selbst in Gefahr bringen. Dabei sollten es doch gerade die Fahrradfahrer sein, die ein hohes Interesse daran haben sollten, im Straßenverkehr nicht mit einem anderen zusammen zu kollidieren, da sie oftmals auch den größeren körperlichen Schaden ertragen müssen.


Berlin ist ein Drecksloch, da hatte ich damals in 7 Wochen 4 platte Reifen, was mir hier im Rheinland in mehreren Jahren nicht einmal passiert ist. Besonders fies ist das dicke Glas von Schnapsflaschen das überall rumliegt. Da mußt du als Radfahrer fahren wo es noch irgendwie geht.

Ich kann mich in meinem Leben nicht erinnern daß mir mal ein Radfahrer wirklich dummdreist vor den Grill geschlittert ist. Was bei Autos ab und zu vorkam, und auch da wäre ich nie auf die Idee gekommen, das Kennzeichen aufzuschreiben, mein lieber Knöllchen-Horst. Autos müssen identifizierbar sein, weil sie wirklich heftigen Schaden anrichten können. Ohne Autos wären die Regeln nicht so wie sie sind. Und vor roten Ampeln wartende Autos sind ein Verkehrshindernis an dem man leicht vorbeikommt. Dann mit wenig Seitenabstand wieder überholt zu werden, finde ich schlimmer. Die Autokennzeichen schreibt sich auch keiner auf.
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Re: Kennzeichenpflicht für Fahrräder

Beitragvon ToughDaddy » Mi 13. Apr 2011, 19:23

Kibuka » Mi 13. Apr 2011, 20:11 hat geschrieben:
Vernünftiger Vorschlag.


Im Gegensatz zu einem Auto, wäre es wohl schon komisch, wenn man eine Versicherung zur Haftung, weil man hier geboren wurde, abschließen muss.
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Re: Kennzeichenpflicht für Fahrräder

Beitragvon Cat with a whip » Mi 13. Apr 2011, 21:04

Graf Besuchow » Mi 13. Apr 2011, 16:33 hat geschrieben:Mir wäre eine Schaufel rechts vorne am Fahrzeug lieber, oder gerne auch eine Raketenabschussvorrichtung. Auf die Art könnte man am unbürokratischsten die bescheuerten Pseudo-Radrennfahrer loswerden, die auf Hauptstraßen den nebendran angelegten Radweg missachten.


Es steht Ihnen frei Ihr zuständiges Amt aufzufordern einen Radweg wo sie das feststellen in einen Zustand zu bringen, der zum Benutzen einlädt. :)
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Re: Kennzeichenpflicht für Fahrräder

Beitragvon Claud » Mi 13. Apr 2011, 22:53

Kibuka » Mi 13. Apr 2011, 19:01 hat geschrieben:
Mich würde sehr interessieren, was für "unlustige" Ereignisse du auf den Strassen erlebst, die ein derartiges bürokratisches Monstrum rechtfertigen würden? Und inwiefern du dir durch eine Kennzeichenpflicht Besserung erwartest?


Teile an unlustigen Ereignissen hatte ich ja bereits in meinen Startbeitrag angerissen.

Claud » Mi 13. Apr 2011, 16:08 hat geschrieben:...

Rote Ampeln sind für sie oftmals nur Zierde, ein Spurwechsel bzw. ein abbiegen wird nicht selten ohne ein vorheriges Handzeichen getätigt und gerne wird auch zwischen Straße und Gehweg hin und her gewechselt, wie es gerade passt. Dann sollte man Nachts am besten noch mit einen Nachtsichtgerät am Steuer sitzen, damit man auch all jene Fahrradfahrer schnell erkennt, welche der Meinung sind, sie könnten in der Stadt auch ohne eigene Beleuchtung rumjockeln.

...


Aber es gibt hier noch einiges mehr, was mich selbst nervt und doch relativ oft erlebe. Es geht da um den Punkt, dass an Ampeln um zigst Autos herumgeschlängelt wird, der Autofahrer nicht mehr weiß, wo der Fahrradfahrer abgeblieben ist, wenn er sich auch noch auf andere Sachen konzentrieren muss. Was ich auch total liebe, ist das auf die Kreuzungen rauffahren und dann mittendrin stehen bleiben, als könnte alles durch das Fahrrad hindurch fahren.

Persönlich würde ich mir erhoffen, dass gegen Regelverstöße besser vorgegangen werden kann. Ich finde es inzwischen kaum noch akzeptabel, dass sowas als gegeben akzeptiert werden muss.
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Re: Kennzeichenpflicht für Fahrräder

Beitragvon Cat with a whip » Mi 13. Apr 2011, 23:09

Als Radfahrer schlängle ich mich regelmässig an den Autos bei einer Rotlichtphase an der Kreuzung nach vorne.

Denn so muß ich nicht deren gesundheitsschädlichen Abgase einatmen, da so gut wie kein Autofahrer an der Ampel sein Auto abstellt. Es ist schon viel angenehmer in so einer Phase auch einmal frei durchatmen zu können.

Übrigens, wenn ich mit dem Auto unterwegs bin schalt ich die Karre anner Ampel ab.

:)
Zuletzt geändert von Cat with a whip am Mi 13. Apr 2011, 23:09, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Kennzeichenpflicht für Fahrräder

Beitragvon ToughDaddy » Mi 13. Apr 2011, 23:44

@cat

Vor allem im Winter sehr gut für die Batterie, vor allem, wenn man nicht mal weiß, wie lange die Ampel noch rot ist. :D
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Re: Kennzeichenpflicht für Fahrräder

Beitragvon ralphon » Do 14. Apr 2011, 05:55

Cat with a whip » Mi 13. Apr 2011, 23:09 hat geschrieben:Als Radfahrer schlängle ich mich regelmässig an den Autos bei einer Rotlichtphase an der Kreuzung nach vorne.
...


Als rechtsabbiegender Radfahrer ganz nach vorne, als geradeausfahrender aber nur hinter das vorderste Fahrzeug. Weil wenn der rechts abbiegt habe ich die Arschkarte. So hat das immer funktioniert.
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Re: Kennzeichenpflicht für Fahrräder

Beitragvon adal » Do 14. Apr 2011, 12:49

ToughDaddy » Mi 13. Apr 2011, 20:23 hat geschrieben:
Im Gegensatz zu einem Auto, wäre es wohl schon komisch, wenn man eine Versicherung zur Haftung, weil man hier geboren wurde, abschließen muss.
Eine Privathaftpflichtversicherung wurde früher mal als sozialhilferechtlicher Bedarf anerkannt. Heute nicht mehr. Das ist durchaus konsistent, denn der Mittellose (resp. sein staatlicher Alimentierer) hat tatsächlich nix davon, versichert zu sein. Davon hat "bloß" der eventuell Geschädigte was. :p
Zuletzt geändert von adal am Fr 15. Apr 2011, 22:45, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Kennzeichenpflicht für Fahrräder

Beitragvon John Galt » Do 14. Apr 2011, 12:58

adal » Mi 13. Apr 2011, 19:27 hat geschrieben: Doch. Bei Unfällen, die du als Fußgänger, Skater oder Radfahrer verursachst, zahlt die Privathaftpflicht schon. Sogar bei Skiunfällen. Übrigens auch in Deutschland. Ich bin daher der Meinung, dass diese Versicherung - im Interesse der Allgemeinheit - obligatorisch sein sollte. Denn wenn du von einem zufällig nicht versicherten mittellosen Ski- oder Radfahrer über den Haufen gefahren wirst, hast du doppelt Pech gehabt.


Nicht unbedingt. Man sollte grundsätzlich eine PHV mit Forderungsausfallversicherung abschließen. Vor allem wenn man öfters im Ausland unterwegs ist. Mit dieser Versicherung die in vielen Premiumtarifen, kosten ca. 50€ im Jahr inbegriffen ist, ist man vor dem Ausfall des Schädigers versichert.
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Re: Kennzeichenpflicht für Fahrräder

Beitragvon adal » Do 14. Apr 2011, 13:04

Karl Murx » Do 14. Apr 2011, 13:58 hat geschrieben:
Nicht unbedingt. Man sollte grundsätzlich eine PHV mit Forderungsausfallversicherung abschließen. Vor allem wenn man öfters im Ausland unterwegs ist. Mit dieser Versicherung die in vielen Premiumtarifen, kosten ca. 50€ im Jahr inbegriffen ist, ist man vor dem Ausfall des Schädigers versichert.
Ja. Das Extra kostet extra, ca. 20 EUR im Jahr.
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Re: Kennzeichenpflicht für Fahrräder

Beitragvon John Galt » Do 14. Apr 2011, 13:10

adal » Do 14. Apr 2011, 14:04 hat geschrieben: Ja. Das Extra kostet extra, ca. 20 EUR im Jahr.


Bei den Premiumtarifen sind auch noch andere sinnvolle Sachen dabei. Wie gesagt, ab 50€ +-5 ist so ein Tarif zu haben. Aber Geiz ist geil. Einmal in Amerika von einem Crack-Junkie über den Haufen gefahren und deine wirtschaftliche Existenz ist am Ende. Aber Hauptsache ein paar Jahre lang "20€" gespart. :thumbup: :rolleyes:
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Re: Kennzeichenpflicht für Fahrräder

Beitragvon Genshi » Fr 15. Apr 2011, 22:42

wird sich nicht durchsetzen. auserdem sind die radfahrer ja durch den mitgeführten perso identifizierbar. eine kennzeichnung am fahrrad bringt überhaupt nichts oder soll man einfach allein durch die kennzeichnung jemanden anzeigen können?
Ich arbeite kostenlos für Wikipedia und OpenStreetMap, als ausgleich wäre ein Bedingungsloses Grundeinkommen Wünschenswert.

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