Vergessene Koffer und Verantwortung

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Thomas I
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Re: Vergessene Koffer und Verantwortung

Beitragvon Thomas I » Di 11. Jan 2011, 22:08

Rebhahn » Di 11. Jan 2011, 17:03 hat geschrieben:Eben - und wenn ich in einer mir unbekannten Gegend ohne Wanderkarte und Orientierung herumlaufe ist es wohl mindestens ebenso fahrlässig wenn ich mich dabei verirre und nach mir gesucht werden muß.


Aber sicher doch, es ist in deiner Generation mit Sicherheit grob fahrlässig, wenn man ohne Navi überhaupt aus dem Haus geht, geschweige denn in Wald und Flur.[/quote]

Tatsächlich? Ist mir noch garnicht aufgefallen. Aber ihnen gehen wohl die Argumente aus (na ja, ist halt eine Altererscheinung, schon mal auf Demenz durchgecheckt?) sonst könnten Sie siuch ihr argumentum ad hominem auch sparen...
Rebhahn » Di 11. Jan 2011, 17:03 hat geschrieben:Mit meiner KFZ Kasko hab ich vertraglich vereinbart, dass die zahlen, wenn mir das Auto gestohlen wird, trotzdem ich es ordnungsgemäß abgeschlossen habe.
Mit dem Staat habe ich nicht vereinbart, dass ich nicht im Urlaub spazieren gehen darf ohne einheimischen Führer oder dergleichen.


Beim spazieren gehen verirrt man sich kaum so, dass nach einem gesucht werden muß. Na ja - wenn man so betagt ist wie Sie mag das anders sein...


Ein Verwarnungsgeld für eine geringfügige Ordnungswidrigkeit im Straßenverkehr ist keine Verwaltungsgebühr.

Aber, das ist bei dir mit Sicherheit auch vollkommen anders.


Ich kann als Jurist gerade noch eine Verwarnungen wegen einer Verkehrsordnungswidrigkeit von der Verwaltungsgebühr unterscheiden....

Sogar wenn du nur ganz unverschuldet eine Panne hast und die Polizei das Pannenfahrzeug sichert kann dir das in Rrechnung gestellt werden vgl. VG Trier, Urteil vom 19.01.2010 ; Az.: 1 K 621/09.TR
Zuletzt geändert von Thomas I am Di 11. Jan 2011, 22:14, insgesamt 3-mal geändert.
Rebhahn

Re: Vergessene Koffer und Verantwortung

Beitragvon Rebhahn » Mi 12. Jan 2011, 11:27

Quatschki » Di 11. Jan 2011, 20:01 hat geschrieben:
Wenn eine Gesellschaft sich so verrückt macht, brauchts eigentlich keine echten Terroristen mehr


Richtig.
Und hätte man keine, man müsste sich welche basteln.

Eine hysterische Gesellschaft, die praktisch in allem Gefahren und (bitte sehr aber auch! selbst zu bezahlende) Kosten sieht - sehen soll, dem Versicherungsgeschäft jedenfalls schadet das nicht - obwohl das Leben selten so relativ gesichert verlief, was Gefahren allgemein anbetrifft, wie heute.

Die Gefahren aber, die es wirklich gibt, gegen die aber selbstverständlich überhaupt nichts geschehen soll, weil an denen bestens verdient wird, die werden so wunderbar verschleiert.

Gratulation, an die denen diese Taktik so wunderbar gelingt, und schön, dass soviel Junge bereitwillig mitziehen.

Wenn schon sollten es ja die Alten sein, die hysterisch überall die Gefahren des Lebens beschwören, und die Jungen sollten die auslachen, das wenigstens wäre der normale Lauf der Dinge.

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