1000km in gut drei Stunden

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Summers
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Re: 1000km in gut drei Stunden

Beitragvon Summers » Do 31. Dez 2009, 03:09

Thomas I hat geschrieben:Es wäre halt sinnvoll (gewesen) wenn man in Deutschland wie in Frankreich, Japan und China daran gedacht hätte ein Netz zu bauen d.h. dafür Sorge getragen hätte das man alle kleineren Bahnhöfe ungebremst durchfahren kann


Das macht man ja bei den neueren Strecken auch.


Thomas I hat geschrieben:und wichtigere Knotenpunkte auch umfahren kann.


Das ist in einem föderalen Land schwierig, da ist die Politik gefragt, denn die Bahn würde schon lange gerne weitere Strecken ohne Halt zurücklegen. Man denke nur an die „Milchkannendiskussion“!
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Thomas I
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Re: 1000km in gut drei Stunden

Beitragvon Thomas I » Do 31. Dez 2009, 14:35

Summers hat geschrieben:
Das macht man ja bei den neueren Strecken auch.


Wo? Die Verbindung zwischen der NBS Köln - Frankfurt und der geplanten NBS Frankfurt - Mannheim wird bestenfalls mit 140km/h befahrbar sein, die NBS Frankfurt - Mannheim wird mit der Mannheim - Stuttagrt garnicht verbunden sein.


Thomas I hat geschrieben:und wichtigere Knotenpunkte auch umfahren kann.


Das ist in einem föderalen Land schwierig, da ist die Politik gefragt, denn die Bahn würde schon lange gerne weitere Strecken ohne Halt zurücklegen. Man denke nur an die „Milchkannendiskussion“![/quote]

In Spanien geht es doch auch - und Spanien ist nicht weniger föderal als Deutschland.
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jack000
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Re: 1000km in gut drei Stunden

Beitragvon jack000 » Fr 12. Aug 2011, 23:21

Thomas I » Di 29. Dez 2009, 21:47 hat geschrieben:Mit der Eröffnung der 969km lange Hochgeschwindigkeitsstrecke von Wuhan nach Kanton hat China sich endgültig an die Spitze der Länder im "HGV-Club" gesetzt.


Chinesischer Hersteller ruft Highspeed-Züge zurück
Neuer Schlag für Chinas Highspeednetz-Pläne: Auf der gerade erst eröffneten Prestigebahnstrecke wird der Verkehr weiter eingeschränkt. Der Hersteller musste 54 der zwischen Peking und Shanghai fahrenden Schnellzüge wegen Sicherheitsmängel zurückrufen.

Peking - In China sind am Freitag 54 Hochgeschwindigkeitszüge wegen Qualitätsproblemen vom Hersteller zurückgerufen worden. Vor drei Wochen waren bei der Kollision von zwei Zügen in Ostchina 40 Menschen getötet und 191 verletzt worden. Wegen des Unglücks hatte die Regierung diese Woche eine Sicherheitsüberprüfung des gesamten Netzes und eine Verringerung der maximalen Geschwindigkeiten um 50 km/h angeordnet.

Vor dem Rückruf hatte der Hersteller China CNR Corporation bereits die Auslieferung dieser neuen Züge vom Typ CRH380BL "wegen Mängeln im automatischen Bremssystem" eingestellt. Das Modell basiert auf deutscher Schnellzugtechnologie des Siemens-Konzerns. Die Züge werden von dem chinesischen Hersteller in Changchun (Provinz Jilin) und Tangshan (Provinz Hebei) hergestellt, wie die Nachrichtenagentur Xinhua berichtete.

http://www.spiegel.de/reise/aktuell/0,1 ... 64,00.html

Es heisst doch immer, die Chinesen seien so innovativ und lassen die Deutsche Wirtschaft in allen Belangen stehen. Warum konstruieren die nicht ihren eigenen Zug wenn es mit dem kopieren nicht klappt?
Es wird sogar nicht mehr im PF geleugnet: "Ja die Gewalt gegen Frauen hat bedingt durch Zuwanderung zugenommen, und jetzt?"

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