Alltagskultur in Palästina und Israel

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William
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Re: Baumurkunden

Beitragvon William » Mo 12. Dez 2016, 09:44

Fuerst_48 hat geschrieben:(11 Dec 2016, 19:14)

Das wahrhaft Schlimme an deiner Art, das Geschehen dort zu bewerten, eigentlich abzuwerten, ist eine Art Offenbarungseid deiner Denkweise über die Lage vor Ort.
Auf weitere virtuelle Tiraden deinerseits verzichte ich gern. :mad2: :mad2:


Das wahrhaft Schlimme ist die schmalspurige Denkweise von Leuten wie dir.
Allein in unserem Landkreis sind in der heurigen Erntesaison rund 50 ha Kornfeld aufgrund Maschinendefekten und Blitzeinschlag abgebrannt.
Der Schaden an den Maschinen wurde auf ca. das Doppelte des eigentlichen Ernteausfalls beziffert, immerhin sind Mähdrescher und Traktoren nicht ganz billig in der Anschaffung.
Selbst der Lokalpresse war das nicht mehr als eine kleine Randnotiz wert -es interessiert schlicht kaum jemanden außer die Betroffenen selbst.

Verhältnismäßig gesehen (Korn vs. Wald) und auf das gesamte Land hochgerechnet hat D dieses Jahr min. genauso viel Geld verloren wie Israel mit dem abgebrannten Wald.
Warum also gibt es bei uns keinen Spendenaufruf? Weil es kein größeres Ereignis war, sondern sich auf viele Landstriche und betroffene Investoren verteilte.
Man nennt so etwas unternehmerisches Risiko. Wer Vermögen hat (Waldgrundstücke gehören auch dazu), der läuft Gefahr es u.U. zu verlieren. Um den Schaden möglichst zu begrenzen, werden derlei Dinge vernünftigerweise versichert. Wer das nicht tut, ist selbst Schuld und hat eben Pech gehabt oder verfügt über dermaßen viel Geld, dass der entstandene Schaden nicht weiter ins Gewicht fällt.

Fackelt mein Wald ab (warum auch immer), kümmere ich mich selbst um die Behebung des Schadens. Käme ich auf die Idee in der Nachbarschaft Leuten Urkunden verticken zu wollen um damit die Fläche wieder aufzuforsten, würden sie mir zurecht den Vogel zeigen.
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Fuerst_48
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Re: Baumurkunden

Beitragvon Fuerst_48 » Mo 12. Dez 2016, 13:16

William hat geschrieben:(12 Dec 2016, 09:44)

Das wahrhaft Schlimme ist die schmalspurige Denkweise von Leuten wie dir.
Allein in unserem Landkreis sind in der heurigen Erntesaison rund 50 ha Kornfeld aufgrund Maschinendefekten und Blitzeinschlag abgebrannt.
Der Schaden an den Maschinen wurde auf ca. das Doppelte des eigentlichen Ernteausfalls beziffert, immerhin sind Mähdrescher und Traktoren nicht ganz billig in der Anschaffung.
Selbst der Lokalpresse war das nicht mehr als eine kleine Randnotiz wert -es interessiert schlicht kaum jemanden außer die Betroffenen selbst.

Verhältnismäßig gesehen (Korn vs. Wald) und auf das gesamte Land hochgerechnet hat D dieses Jahr min. genauso viel Geld verloren wie Israel mit dem abgebrannten Wald.
Warum also gibt es bei uns keinen Spendenaufruf? Weil es kein größeres Ereignis war, sondern sich auf viele Landstriche und betroffene Investoren verteilte.
Man nennt so etwas unternehmerisches Risiko. Wer Vermögen hat (Waldgrundstücke gehören auch dazu), der läuft Gefahr es u.U. zu verlieren. Um den Schaden möglichst zu begrenzen, werden derlei Dinge vernünftigerweise versichert. Wer das nicht tut, ist selbst Schuld und hat eben Pech gehabt oder verfügt über dermaßen viel Geld, dass der entstandene Schaden nicht weiter ins Gewicht fällt.

Fackelt mein Wald ab (warum auch immer), kümmere ich mich selbst um die Behebung des Schadens. Käme ich auf die Idee in der Nachbarschaft Leuten Urkunden verticken zu wollen um damit die Fläche wieder aufzuforsten, würden sie mir zurecht den Vogel zeigen.

Ich antworte dir (letztmalig)! Deine An- oder Aus-sagen sind von einer Ahnungslosigkeit getragen, aus der nur herausragt, dass dir die Situation Israels VÖLLIG egal ist, oder du sie nicht verstehen willst.
Game over! Du brauchst mich nicht mehr zitieren!!
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Re: Alltagskultur in Palästina und Israel

Beitragvon Bleibtreu » Mo 12. Dez 2016, 13:36

Gute Güte, diese fortgesetzte Hetzerei gepaart mit peinlicher Unkenntnis ist ja einfach nicht auszuhalten. Im Judentum, wie auch in Israel, ist es Tradition Bäume zu pflanzen - also AlltagsKultur in Israel - steht doch alles deutlich im Link zum jüdischen NationalFonds der sich darum kümmert und in meinen Zitaten. Auch, warum der BaumBestand für Israel so wichtig ist. Abschließend habe ich mich bei allen BaumPaten bedankt - schlimm, so viel Dank und Höflichkeit geht ja gar nicht! :D

Und wie kommt der JudenFimmler auf die putzige Idee, nur Ausländer oder NichtJuden würden Bäume spenden, Teils sind es sogar ganze Wäldchen und Wälder? Und was soll der Schmonzes, anstatt Geld von Baumpaten zu nehmen das sie ohnehin zum größten Teil veruntreuen.? - Da fehlt jetzt nur noch das Stichwort Familie Rothschild und ich brech lachend über meinem Schreibtisch zusammen! :D

Was du hier ins Forum kotzt ist geprägt von Ignoranz, blanke Lügerei und Hetze! ^^ Andererseits begrüße ich es, wenn ich unübersehbar erkennen kann, mit wem ich es mal wieder zu tun habe.
• This right is the natural right of the Jewish people to be masters of their own fate, like all other nations, in their own sovereign State [Ben-Gurion]

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Re: Baumurkunden

Beitragvon William » Mo 12. Dez 2016, 13:42

Fuerst_48 hat geschrieben:(12 Dec 2016, 13:16)

Ich antworte dir (letztmalig)! Deine An- oder Aus-sagen sind von einer Ahnungslosigkeit getragen, aus der nur herausragt, dass dir die Situation Israels VÖLLIG egal ist, oder du sie nicht verstehen willst.
Game over! Du brauchst mich nicht mehr zitieren!!


Hier sind Bäume abgeflammt und keine Menschen. Holz ist ersetzbar und im Verhältnis zu anderen (Wirtschafts)Gütern relativ günstig, also bausch die Sache nicht so künstlich auf.
In Portugal, Spanien oder auch Australien, USA passiert das ständig, teils in noch größeren Umfängen.

Wenn Israel an einem solchen Schaden allzu sehr zu knabbern hat, dann sollte es seine Geschäftsmodelle überarbeiten aber keine Urkunden für Bäume ausstellen.
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Re: Alltagskultur in Palästina und Israel

Beitragvon Fuerst_48 » Mo 12. Dez 2016, 13:45

Bleibtreu hat geschrieben:(12 Dec 2016, 13:36)

Gute Güte, diese fortgesetzte Hetzerei gepaart mit peinlicher Unkenntnis ist ja einfach nicht auszuhalten. Im Judentum, wie auch in Israel, ist es Tradition Bäume zu pflanzen - also AlltagsKultur in Israel - steht doch alles deutlich im Link zum jüdischen NationalFonds der sich darum kümmert und in meinen Zitaten. Auch, warum der BaumBestand für Israel so wichtig ist. Abschließend habe ich mich bei allen BaumPaten bedankt - schlimm, so viel Dank und Höflichkeit geht ja gar nicht! :D

Und wie kommt der JudenFimmler auf die putzige Idee, nur Ausländer oder NichtJuden würden Bäume spenden, Teils sind es sogar ganze Wäldchen und Wälder? Und was soll der Schmonzes, anstatt Geld von Baumpaten zu nehmen das sie ohnehin zum größten Teil veruntreuen.? - Da fehlt jetzt nur noch das Stichwort Familie Rothschild und ich brech lachend über meinem Schreibtisch zusammen! :D

Was du hier ins Forum kotzt ist geprägt von Ignoranz, blanke Lügerei und Hetze! ^^ Andererseits begrüße ich es, wenn ich unübersehbar erkennen kann, mit wem ich es mal wieder zu tun habe.

Danke dir für die noch deutlicheren Worte, den Spammer habe ich auf IGNORE! Alles muß man sich wirklich nicht antun! :mad2:
SHALOM! :thumbup:
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Re: Alltagskultur in Palästina und Israel

Beitragvon William » Mo 12. Dez 2016, 13:49

Bleibtreu hat geschrieben:(12 Dec 2016, 13:36)

Gute Güte, diese fortgesetzte Hetzerei gepaart mit peinlicher Unkenntnis ist ja einfach nicht auszuhalten. Im Judentum, wie auch in Israel, ist es Tradition Bäume zu pflanzen - also AlltagsKultur in Israel - steht doch alles deutlich im Link zum jüdischen NationalFonds der sich darum kümmert und in meinen Zitaten. Auch, warum der BaumBestand für Israel so wichtig ist. Abschließend habe ich mich bei allen BaumPaten bedankt - schlimm, so viel Dank und Höflichkeit geht ja gar nicht! :D

Und wie kommt der JudenFimmler auf die putzige Idee, nur Ausländer oder NichtJuden würden Bäume spenden, Teils sind es sogar ganze Wäldchen und Wälder? Und was soll der Schmonzes, anstatt Geld von Baumpaten zu nehmen das sie ohnehin zum größten Teil veruntreuen.? - Da fehlt jetzt nur noch das Stichwort Familie Rothschild und ich brech lachend über meinem Schreibtisch zusammen! :D

Was du hier ins Forum kotzt ist geprägt von Ignoranz, blanke Lügerei und Hetze! ^^ Andererseits begrüße ich es, wenn ich unübersehbar erkennen kann, mit wem ich es mal wieder zu tun habe.


Mit einem Baumbesitzer und Baumpflanzer dem der Rohstoff Holz min. genauso wichtig ist wie einem Israeli, Spanier oder Kanadier, es im Gegenzug zu manchen Urkundenaustellern selbst fertig bringt ein paar Hektar Wald aufzuforsten.

Ihr tut gerade so als wären jüdische Bäume etwas ganz was besonderes und die Welt ginge unter wenn ein Teil davon vernichtet wird.
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Re: Alltagskultur in Palästina und Israel

Beitragvon Alexyessin » Mo 12. Dez 2016, 13:54

William hat geschrieben:(12 Dec 2016, 13:49)

Mit einem Baumbesitzer und Baumpflanzer dem der Rohstoff Holz min. genauso wichtig ist wie einem Israeli, Spanier oder Kanadier, es im Gegenzug zu manchen Urkundenaustellern selbst fertig bringt ein paar Hektar Wald aufzuforsten.

Ihr tut gerade so als wären jüdische Bäume etwas ganz was besonderes und die Welt ginge unter wenn ein Teil davon vernichtet wird.


In Israel ist Bäume Pflanzen etwas besonderes. Wo ist dein Problem mit der Akzeptanz ?
Der neue Faschismus wird nicht sagen: Ich bin der Faschismus. Er wird sagen: Ich bin kein Nazi, aber...
Baier is ma ned so - Baier sei is a Lebenseinstellung
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Re: Alltagskultur in Palästina und Israel

Beitragvon Bleibtreu » Mo 12. Dez 2016, 14:14

William hat geschrieben:(12 Dec 2016, 13:49)

Mit einem Baumbesitzer und Baumpflanzer dem der Rohstoff Holz min. genauso wichtig ist wie einem Israeli, Spanier oder Kanadier, es im Gegenzug zu manchen Urkundenaustellern selbst fertig bringt ein paar Hektar Wald aufzuforsten.

Ihr tut gerade so als wären jüdische Bäume etwas ganz was besonderes und die Welt ginge unter wenn ein Teil davon vernichtet wird.

Du schnallst es immer noch nicht - lies endlich mal die Links und Zitate von mir, damit du endlich kapierst, worum es in Israel überhaupt geht.
Es geht nicht darum Bäume abzuholzen, sondern welche zu pflanzen, den BaumBestand zu erhalten und stetig zu erweitern!

Und es gibt keine jüdischen Bäume - was soll das für eine bizarre Sorte sein?! Beten die Kaddish oder was? :D
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Re: Alltagskultur in Palästina und Israel

Beitragvon Chajm » Mo 12. Dez 2016, 14:21

Alexyessin hat geschrieben:(12 Dec 2016, 13:54)

In Israel ist Bäume Pflanzen etwas besonderes. Wo ist dein Problem mit der Akzeptanz ?

Erst einmal hast Du damit völlig Recht und zum anderen ist es ja durchaus so, dass es ja auch in Deutschland derartige Baumpaten-Aktionen gibt und das sogar von Privatleuten und staatlichen Stellen:
http://www.baldwald.de/Baumpatenschaft-Urkunde.htm
https://www.baeume-verschenken.de/baumpatenschaft/
http://www.umweltbetrieb-bremen.de/brem ... ften-11764
Aber da ist ja auch nicht "der Jud" involviert und mithin hat dann die ganze Sache nichts Anrüchiges und man muss nicht fürchten, dass Gelder veruntreut werden könnten und scheint somit akzeptabel für den von Dir zitierten User zu sein, oder?
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Re: Alltagskultur in Palästina und Israel

Beitragvon William » Mo 12. Dez 2016, 14:23

Alexyessin hat geschrieben:(12 Dec 2016, 13:54)

In Israel ist Bäume Pflanzen etwas besonderes. Wo ist dein Problem mit der Akzeptanz ?


Weil es für einen Ökonomen völlig unerheblich ist welch "Landsmann" ein Baum ist. Entscheidend für ihn sind nur Parameter wie Holzart, Gewicht, Länge, etc., sprich alles preisbestimmende.
Ihm ist egal ob (vergleichbares) Holz deutschen oder israelischen Ursprungs ist.
Wert (Preis) richtet sich nach Angebot und Nachfrage, nicht nach der geistigen Einstellung eines Volkes.
Wenn also jemand der Meinung sei, ein jüdischer Baum wäre wertvoller als ein deutscher, kanadischer oder spanischer, obwohl das Qualität und Quantität nicht rechtfertigen, dann frage ich mich verwundert wer hier der Antisemit ist.
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Re: Alltagskultur in Palästina und Israel

Beitragvon Alexyessin » Mo 12. Dez 2016, 14:27

William hat geschrieben:(12 Dec 2016, 14:23)

Weil es für einen Ökonomen völlig unerheblich ist welch "Landsmann" ein Baum ist. Entscheidend für ihn sind nur Parameter wie Holzart, Gewicht, Länge, etc., sprich alles preisbestimmende.
Ihm ist egal ob (vergleichbares) Holz deutschen oder israelischen Ursprungs ist.
Wert (Preis) richtet sich nach Angebot und Nachfrage, nicht nach der geistigen Einstellung eines Volkes.
Wenn also jemand der Meinung sei, ein jüdischer Baum wäre wertvoller als ein deutscher, kanadischer oder spanischer, obwohl das Qualität und Quantität nicht rechtfertigen, dann frage ich mich verwundert wer hier der Antisemit ist.


Du redest Blech und am Thema vorbei. Ist bei dir ja nicht das erste Mal.
Der neue Faschismus wird nicht sagen: Ich bin der Faschismus. Er wird sagen: Ich bin kein Nazi, aber...
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Re: Alltagskultur in Palästina und Israel

Beitragvon Chajm » Mo 12. Dez 2016, 14:28

Alexyessin hat geschrieben:(12 Dec 2016, 14:27)

Du redest Blech und am Thema vorbei. Ist bei dir ja nicht das erste Mal.

Naja, in dem Fall ist es wohl eher Holz - und zwar "TOITSCHES!" ;)
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Re: Baumurkunden

Beitragvon bennyh » Mo 12. Dez 2016, 14:44

tabernakel hat geschrieben:(08 Dec 2016, 16:01)

Ökologen sind gar nicht so begeistert von solchen Initiativen, da sie der Meinung sind dass Feuer zum natürlichen Kreislauf gehört, und die Samen die von selbst eine neue Flora hervorbringen bereits im Boden sind. Die einzige Ausnahme sind Gebiete wo die Schäden auch den Boden selbst zerstören, z.B. wenn schwere Regenfälle nach einem Großbrand zu massiver Bodenerosion führen. Ansonsten sollte die Natur sich besser selbst regenerieren, und speziell Pinien als opportunistische Baumgattung (sie wachsen schneller als andere Bäume) sollten nicht gepflanzt werden weil sie sowieso schon andere heimische Spezies im Wachstum behindern, speziell solche die nicht so leicht brennbar sind wie besagte Pinien ...

Ecologists advise Israelis to resist tree-planting after fires

Ändert natürlich nichts an der schönen Symbolik ...

Ich denke mal, Bäume pflanzen ist sicher nicht verkehrt, aber es wäre vermutlich besser, wenn es einheimische sind. Wenn diese nicht so leicht brennbar sind, minimiert man so das Risiko, dass beim nächsten Brand nochmal so viel Schaden entsteht.
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Re: Baumurkunden

Beitragvon Keoma » Mo 12. Dez 2016, 15:03

bennyh hat geschrieben:(12 Dec 2016, 14:44)

Ich denke mal, Bäume pflanzen ist sicher nicht verkehrt, aber es wäre vermutlich besser, wenn es einheimische sind. Wenn diese nicht so leicht brennbar sind, minimiert man so das Risiko, dass beim nächsten Brand nochmal so viel Schaden entsteht.


Vielleicht sollte man überhaupt auf Asbestbäume umschwenken.
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Re: Baumurkunden

Beitragvon bennyh » Mo 12. Dez 2016, 15:28

Keoma hat geschrieben:(12 Dec 2016, 15:03)

Vielleicht sollte man überhaupt auf Asbestbäume umschwenken.
Atheistische wenn möglich.

Asbest ist krebserregend.
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Re: Alltagskultur in Palästina und Israel

Beitragvon William » Mo 12. Dez 2016, 19:39

Alexyessin hat geschrieben:(12 Dec 2016, 14:27)

Du redest Blech und am Thema vorbei. Ist bei dir ja nicht das erste Mal.


Gehen dir schon wieder die sachlichen Argumente aus?
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Re: Baumurkunden

Beitragvon Welfenprinz » Mo 12. Dez 2016, 20:26

William hat geschrieben:(12 Dec 2016, 13:42)

Hier sind Bäume abgeflammt und keine Menschen. Holz ist ersetzbar und im Verhältnis zu anderen (Wirtschafts)Gütern relativ günstig, also bausch die Sache nicht so künstlich auf.
In Portugal, Spanien oder auch Australien, USA passiert das ständig, teils in noch größeren Umfängen.

Wenn Israel an einem solchen Schaden allzu sehr zu knabbern hat, dann sollte es seine Geschäftsmodelle überarbeiten aber keine Urkunden für Bäume ausstellen.


In ariden und semiariden Gebieten wie Israel gibt es überhaupt gar keine ökonomische Forstnutzung wie hier.
Deswegen unterliegt auch die Wiederanpflanzung in solchen Fällen nicht derselben kalkulatorischen Betrachtung.
http://www.israelnetz.com/hintergrund/d ... ael-88325/
Sterben kann nicht so schlimm sein,sonst würden es nicht so viele tun.
Lt. griinpissstudien stirbt eine Ratte, wenn ihr ein 200l-Fass Glyphosat auf den Kopf fällt.
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Re: Alltagskultur in Palästina und Israel

Beitragvon Alexyessin » Mo 12. Dez 2016, 20:55

William hat geschrieben:(12 Dec 2016, 19:39)

Gehen dir schon wieder die sachlichen Argumente aus?


Wo du keine bringen kannst, brauch ich mir die Mühe nicht machen. Welchen Teil von Kultur und Israel hast du nicht verstehen wollen oder können?
Der neue Faschismus wird nicht sagen: Ich bin der Faschismus. Er wird sagen: Ich bin kein Nazi, aber...
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Re: Baumurkunden

Beitragvon William » Mo 12. Dez 2016, 21:40

Welfenprinz hat geschrieben:(12 Dec 2016, 20:26)

In ariden und semiariden Gebieten wie Israel gibt es überhaupt gar keine ökonomische Forstnutzung wie hier.
Deswegen unterliegt auch die Wiederanpflanzung in solchen Fällen nicht derselben kalkulatorischen Betrachtung.
http://www.israelnetz.com/hintergrund/d ... ael-88325/


Deswegen dürfen es auch andere finanzieren, nicht wahr?!
Es bleibt dabei: Geschäftsmodell überdenken, sonst wird das auf Dauer nichts. Es ist nämlich nicht gesichert, dass sich ständig Abnehmer für ausgestellte Baumurkunden finden. Die Kalkulation sollte generell stimmen, egal ob Eigen- oder (gerade bei) Fremdfinanzierung.
Wer Besitz hat, der trägt auch die (finanzielle) Verantwortung dafür, egal ob Privat, Firma oder Staat und unabhängig davon ob daraus Gewinn erwirtschaftet wird (Frucht-/Holzernte) oder nicht oder Bäume lediglich als CO2-Speicher dienen sollen. Auch Letzteres ist in der heutigen Zeit bilanzierbar.
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Re: Baumurkunden

Beitragvon Bleibtreu » Mi 14. Dez 2016, 10:30

William hat geschrieben:(12 Dec 2016, 21:40)

Deswegen dürfen es auch andere finanzieren, nicht wahr?!

Du legst eine BruchLandung nach der anderen hin und ignorierst die dir präsentierten Fakten. Das prallt alles an dir ab. Ist schon ne Leistung! :D

Wird irgendwer gezwungen Bäume zu kaufen? Nein, niemand. Israelis, Juden aus aller Welt und auch Christen folgen gerne unserer Tradition Bäume zu pflanzen, gerade im heiligen Land. Was treibt dich daran eigentlich so zur Weißglut? Das ist ja schon bedenklich! :cool:

Chajm hat dich doch bereits darüber aufgeklärt, dass BaumSpenden auch in Deutschland üblich sind - wurde von dir mal wieder stoisch nicht zur Kenntnis genommen:
Chajm hat geschrieben:(12 Dec 2016, 14:21)

Erst einmal hast Du damit völlig Recht und zum anderen ist es ja durchaus so, dass es ja auch in Deutschland derartige Baumpaten-Aktionen gibt und das sogar von Privatleuten und staatlichen Stellen:
http://www.baldwald.de/Baumpatenschaft-Urkunde.htm
https://www.baeume-verschenken.de/baumpatenschaft/
http://www.umweltbetrieb-bremen.de/brem ... ften-11764
Aber da ist ja auch nicht "der Jud" involviert und mithin hat dann die ganze Sache nichts Anrüchiges und man muss nicht fürchten, dass Gelder veruntreut werden könnten und scheint somit akzeptabel für den von Dir zitierten User zu sein, oder?


Und Welfenprinz hat dich darauf hingewiesen, dass es NICHT um eine ökonomische Forstnutzung geht, was ich dir auch schon mehrfach erklärte:
Welfenprinz hat geschrieben:(12 Dec 2016, 20:26)

In ariden und semiariden Gebieten wie Israel gibt es überhaupt gar keine ökonomische Forstnutzung wie hier.
Deswegen unterliegt auch die Wiederanpflanzung in solchen Fällen nicht derselben kalkulatorischen Betrachtung.
http://www.israelnetz.com/hintergrund/d ... ael-88325/

Nach deiner Logik müssen also auch die Deutschen nicht in der Lage dazu sein sich selbst zu finanzieren, Verantwortung zu übernehmen und sollten ihr mieses GeschäftsModell überdenken.
Hat was, findest du nicht? Ich finde das ganz entzückend. :)

Es bleibt dabei: Geschäftsmodell überdenken, sonst wird das auf Dauer nichts. Es ist nämlich nicht gesichert, dass sich ständig Abnehmer für ausgestellte Baumurkunden finden. Die Kalkulation sollte generell stimmen, egal ob Eigen- oder (gerade bei) Fremdfinanzierung.

Du schnallst es immer noch nicht, hm? Die Menschen, die Bäume kaufen und pflanzen machen das freiwillig seit vielen Jahrzehnten - nix neues Geschäftsmodell - Seit Gründung des Staates Israel engagiert sich der Jüdische Nationalfonds bei der Kultivierung des Landes, u.a. durch die Anpflanzung von (bis heute - [Juli 2006]) 260 Millionen Bäumen.. "Sonst wird das auf Dauer nichts" amüsiert mich deshalb ganz besonders. Der jüdische NationalFonds selbst existiert bereits seit 1901 - Jahrzehnte vor der Gründung Israels.

Wer Besitz hat, der trägt auch die (finanzielle) Verantwortung dafür, egal ob Privat, Firma oder Staat und unabhängig davon ob daraus Gewinn erwirtschaftet wird (Frucht-/Holzernte) oder nicht oder Bäume lediglich als CO2-Speicher dienen sollen. Auch Letzteres ist in der heutigen Zeit bilanzierbar.

Wo übernehmen der jüdische NationalFonds und Israel keine Verantwortung für ihren Besitz? Wie kommst du nur immer wieder auf solche bizarren HirnGespinste und kruden Interpretationen?

[Hervorhebungen in den Zitaten von mir.]
• This right is the natural right of the Jewish people to be masters of their own fate, like all other nations, in their own sovereign State [Ben-Gurion]

https://www.shabak.gov.il/english/Pages/index.html#=2

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