Alltagskultur in Palästina und Israel

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Fuerst_48
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Re: Baumurkunden

Beitragvon Fuerst_48 » Mi 14. Dez 2016, 13:23

Bleibtreu hat geschrieben:(14 Dec 2016, 10:30)

Du legst eine BruchLandung nach der anderen hin und ignorierst die dir präsentierten Fakten. Das prallt alles an dir ab. Ist schon ne Leistung! :D

Wird irgendwer gezwungen Bäume zu kaufen? Nein, niemand. Israelis, Juden aus aller Welt und auch Christen folgen gerne unserer Tradition Bäume zu pflanzen, gerade im heiligen Land. Was treibt dich daran eigentlich so zur Weißglut? Das ist ja schon bedenklich! :cool:

Chajm hat dich doch bereits darüber aufgeklärt, dass BaumSpenden auch in Deutschland üblich sind - wurde von dir mal wieder stoisch nicht zur Kenntnis genommen:


Und Welfenprinz hat dich darauf hingewiesen, dass es NICHT um eine ökonomische Forstnutzung geht, was ich dir auch schon mehrfach erklärte:

Nach deiner Logik müssen also auch die Deutschen nicht in der Lage dazu sein sich selbst zu finanzieren, Verantwortung zu übernehmen und sollten ihr mieses GeschäftsModell überdenken.
Hat was, findest du nicht? Ich finde das ganz entzückend. :)


Du schnallst es immer noch nicht, hm? Die Menschen, die Bäume kaufen und pflanzen machen das freiwillig seit vielen Jahrzehnten - nix neues Geschäftsmodell - Seit Gründung des Staates Israel engagiert sich der Jüdische Nationalfonds bei der Kultivierung des Landes, u.a. durch die Anpflanzung von (bis heute - [Juli 2006]) 260 Millionen Bäumen.. "Sonst wird das auf Dauer nichts" amüsiert mich deshalb ganz besonders. Der jüdische NationalFonds selbst existiert bereits seit 1901 - Jahrzehnte vor der Gründung Israels.


Wo übernehmen der jüdische NationalFonds und Israel keine Verantwortung für ihren Besitz? Wie kommst du nur immer wieder auf solche bizarren HirnGespinste und kruden Interpretationen?

[Hervorhebungen in den Zitaten von mir.]

Klare Worte! Danke!
Ob sie beim Adressaten auch so klar ankommen? Man weiß es nicht.
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Re: Baumurkunden

Beitragvon William » Mo 19. Dez 2016, 07:02

Fuerst_48 hat geschrieben:(14 Dec 2016, 13:23)

Klare Worte! Danke!
Ob sie beim Adressaten auch so klar ankommen? Man weiß es nicht.


Sehr wohl doch.
Es stellt sich mir nur die Frage, warum ein Land bei einer vermeintlich einfachen und zudem günsig zu bewerkstelligen Tätigkeit Unterstützung von ausserhalb annimmt.
Ist es nicht fähig das im Alleingang zu leisten? Was tut es wenn es einmal von einer wirklichen Katastrophe heimgesucht wird?
Obendrein ist es lächerlich für Bäume eine Spendenurkunde auszustellen, eine Quittung fürs Finanzamt genügt.
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Fuerst_48
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Re: Baumurkunden

Beitragvon Fuerst_48 » Fr 23. Dez 2016, 18:57

William hat geschrieben:(19 Dec 2016, 07:02)

Sehr wohl doch.
Es stellt sich mir nur die Frage, warum ein Land bei einer vermeintlich einfachen und zudem günsig zu bewerkstelligen Tätigkeit Unterstützung von ausserhalb annimmt.
Ist es nicht fähig das im Alleingang zu leisten? Was tut es wenn es einmal von einer wirklichen Katastrophe heimgesucht wird?
Obendrein ist es lächerlich für Bäume eine Spendenurkunde auszustellen, eine Quittung fürs Finanzamt genügt.

Letztmalige Antwort: Es gibt aufgrund der speziellen Gegebenheiten in Israel einen dringenden Bedarf für das Aufforsten. Sich da zu beteiligen, ist ein Akt der Soldarität, sofern dir das etwas sagt.
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Re: Alltagskultur in Palästina und Israel

Beitragvon Liegestuhl » So 5. Feb 2017, 11:25

Ein Hütchen mit Federn, die Armbrust über der Schulter, aber ein Jäger ist es nicht.
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Re: Alltagskultur in Palästina und Israel

Beitragvon Bleibtreu » Fr 10. Feb 2017, 12:52

Auch das ist Israel - eine interessante Dokumentation, in der sich Klischees und der Alltag zwischen Israelis + Palaestinensern spiegelt:

• ... dass Treue auf der Erde wachse und Gerechtigkeit vom Himmel schaue
https://www.mossad.gov.il/Pages/default.aspx
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Re: Alltagskultur in Palästina und Israel

Beitragvon Bleibtreu » Fr 10. Feb 2017, 22:22

Und hier die israelische Serie Fauda [arabisch fuer Chaos] , die sich auch bei Palaestinensern grosser Beliebtheit erfreut; viele von ihnen denken sogar, es sei eine pal. Serie. :D


Bald soll die zweite Staffel kommen. [Sommer, spaetestens Herbst diesen Jahres] Ich bin schon ganz gespannt. :)
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https://www.mossad.gov.il/Pages/default.aspx
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Re: Alltagskultur in Palästina und Israel

Beitragvon Fuerst_48 » Fr 17. Feb 2017, 23:13

Bleibtreu hat geschrieben:(10 Feb 2017, 12:52)

Auch das ist Israel - eine interessante Dokumentation, in der sich Klischees und der Alltag zwischen Israelis + Palaestinensern spiegelt:


Gut, dass es auch Beispiele gibt, wo ein friedliches Miteinander zur Selbstverständlichkeit gehört. :thumbup:
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Re: Alltagskultur in Palästina und Israel

Beitragvon Liegestuhl » Di 4. Apr 2017, 08:29

Warum hier Juden und Muslime ohne Hass zusammenleben

Akko ist nicht das einzige ehemalige Kreuzfahrer-Zentrum am östlichen Mittelmeer. Frieden aber herrscht nur hier. Auch Spannungen zwischen Juden und Arabern gibt es in der israelischen Stadt kaum.

„Schalom! Salam! Toda, Shukran Ktir ... Yallah, bye!“ Männer, die sich im frühmorgendlichen Sonnenlicht auf Hebräisch und Arabisch etwas zurufen, Verabredungen, gute Wünsche, Geschäftstermine. Autohupen auf der Straße unterhalb der alten Festungsmauer, hinter der die Mittelmeerwellen anbranden.

Ältere mit Kippa oder arabischer Kafiya, die in einem der Altstadt-Cafés filterlose Zigaretten paffen oder sich an gesünderem Tamarindensaft laben. Muslimische Mädchen mit Kopftuch auf dem Weg zur Schule, die ihre jüdische Altersgenossinnen mit High Five begrüßen.

Ein Kitschbild aus einer Werbebroschüre? Im Gegenteil: Unspektakulärer Alltag im israelischen Akko, in dessen Neustadt mehrheitlich Juden leben, während die historische Altstadt, die seit Langem Unesco-Weltkulturerbe ist, vor allem arabisch besiedelt ist.


https://www.welt.de/reise/staedtereisen ... leben.html
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Re: Alltagskultur in Palästina und Israel

Beitragvon Ger9374 » Di 4. Apr 2017, 13:11

Wahrscheinlich haben in Akko jedwede Art von
Politikern und Religionsheinis Stadtverbot.
Dort scheint das niemand den anderen verdrängt.
Sie tolerieren die Gegenwart des anderen.
Dort ist wie in Jerusalem auch kein religiöses
Zentrum um das man wetteifern würde.
:thumbup: Es gibt eine Streitkultur, der Hass gehört ganz gewiss nicht dazu :thumbup: :thumbup: :D

Menschen sind Ausländer irgendwo: :thumbup:
Rassisten sind Arschlöcher überall: :thumbup:

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