Alltagskultur in Palästina und Israel

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Keoma
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Re: Alltagskultur in Palästina und Israel

Beitragvon Keoma » Do 4. Feb 2016, 14:52

Es wird doch alle nasenlang behauptet, dass Israelis nie zur Rechenschaft gezogen werden, wenn sie gegen Palästinenser übergriffig werden.

http://kurier.at/politik/ausland/lange- ... 79.031.695

Wie kommt dann sowas?
Jeder hat ein Recht auf meine Meinung.
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Re: Alltagskultur in Palästina und Israel

Beitragvon Fuerst_48 » Di 9. Feb 2016, 11:39

Keoma hat geschrieben:(04 Feb 2016, 14:52)

Es wird doch alle nasenlang behauptet, dass Israelis nie zur Rechenschaft gezogen werden, wenn sie gegen Palästinenser übergriffig werden.

http://kurier.at/politik/ausland/lange- ... 79.031.695

Wie kommt dann sowas?

Das lommt vom Gerechtigkeitssinn. Der existiert in Israel, ganz einfach...
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Re: Alltagskultur in Palästina und Israel

Beitragvon Liegestuhl » Di 9. Feb 2016, 11:44

Fuerst_48 hat geschrieben:Das lommt vom Gerechtigkeitssinn. Der existiert in Israel, ganz einfach...


Die Hamas hat auch jemanden zur Rechenschaft gezogen; wegen eines „Verstoßes gegen die Regeln und die Ethik“

http://orf.at/stories/2323096/
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Re: Alltagskultur in Palästina und Israel

Beitragvon Fuerst_48 » Di 9. Feb 2016, 11:48

Liegestuhl hat geschrieben:(09 Feb 2016, 11:44)

Die Hamas hat auch jemanden zur Rechenschaft gezogen; wegen eines „Verstoßes gegen die Regeln und die Ethik“

http://orf.at/stories/2323096/

Ja, man hat ihn der Spionage für Israel verdächtigt, was fast so schlimm ist, wie die Mutter, die vom eigenen Sohn exekutiert wurde, weil sie ihn vom IS wegholen wollte...
Sehr ausgeprägt, der Gerechtigkeitssinn bei der HAMAS und dem IS...
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Re: Alltagskultur in Palästina und Israel

Beitragvon Liegestuhl » Do 18. Feb 2016, 16:24

Interessanter Artikel über einen homosexuellen Schriftsteller, der in Israel Sicherheit vor Verfolgung sucht.

Iranischer Schriftsteller: "Viele junge Iraner kämpfen mit einer Identitätskrise"

Der Autor Payam Feili ist schwul, liebt Israel und stammt aus Iran. Eine ungewöhnliche Mischung. Denn Homosexuellen droht in Iran die Todesstrafe, gleichzeitig sind die Beziehungen zwischen Israel und Iran angespannt. Israel hatte Iran sogar mit Luftschlägen gedroht, sollte das Regime in Teheran das im Sommer 2015 ausgehandelte Atomabkommen verletzen.

Feili schreibt in seinen Büchern über Homosexualität, obwohl er weiß, wie gefährlich das ist. Drei Mal saß er in den vergangenen Jahren in iranischenen Gefängnissen. Beim letzten Mal im Jahr 2014 sperrten sie ihn 44 Tage in einen Schiffscontainer. Deshalb floh er vor anderthalb Jahren in die Türkei, von dort reiste er weiter nach Israel. Seit Dezember lebt er jetzt dort und hofft auf Asyl. Feili sagt, Israel sei das einzige Land, in dem er leben möchte. Auf den Hals hat er einen Davidstern tätowiert.


http://www.bento.de/queer/der-iranische ... /#refsponi
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Re: Alltagskultur in Palästina und Israel

Beitragvon Fuerst_48 » Do 18. Feb 2016, 18:34

Kein leichtes Leben für jemanden wie Payam Feili ...
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Re: Alltagskultur in Palästina und Israel

Beitragvon Liegestuhl » Mo 22. Feb 2016, 14:24

Gazans organize the first-ever dog show

GAZA CITY, Gaza Strip — More than 100 dog breeders gathered in the Gaza Strip on Feb. 5 for a dog show. This event was the first of its kind in Gaza.


http://www.al-monitor.com/pulse/origina ... udget.html

Araber, die Hunde als Haustiere halten.

Sehr ungewöhnlich.
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Re: Alltagskultur in Palästina und Israel

Beitragvon Fuerst_48 » Mi 24. Feb 2016, 20:47

Liegestuhl hat geschrieben:(22 Feb 2016, 14:24)

http://www.al-monitor.com/pulse/origina ... udget.html

Araber, die Hunde als Haustiere halten.

Sehr ungewöhnlich.

Die erinnern mich an Diensthunde bei Polizei oder Heer. Meine Tochter hatte so einen. Ein belgischer Schäfer. Bestens abgerichtet und erfolgreich beim Stellen von flüchtenden Kriminellen...
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Re: Alltagskultur in Palästina und Israel

Beitragvon Liegestuhl » Mi 27. Apr 2016, 14:27

Ex-Schüler klagen Israel wegen mangelnder Schulbildung

In Israel verklagen 52 ehemalige strengreligiöse Juden den Staat wegen mangelhafter Schulbildung. Sie hätten in ihrer Jugend auf religiösen Schulen unter anderem kaum Mathe oder Englisch gelernt und deswegen später nur schwer Arbeit gefunden, berichtete die Zeitung "Haaretz" am Montag. Die Kläger wollen nun umgerechnet rund 940.000 Euro Entschädigung.


http://diepresse.com/home/bildung/schul ... hulbildung

Da weiß man nicht, ob man lachen oder weinen soll.
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Re: Alltagskultur in Palästina und Israel

Beitragvon ThorsHamar » Mi 27. Apr 2016, 18:24

Liegestuhl hat geschrieben:(27 Apr 2016, 15:27)

http://diepresse.com/home/bildung/schul ... hulbildung

Da weiß man nicht, ob man lachen oder weinen soll.


Tja, was darf man denn, ohne antisemitisch zu wirken? Gib mal 'n Tip ....
"Wenn du wissen willst, wer dich beherrscht, mußt du nur herausfinden, wen du nicht kritisieren darfst."
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Re: Alltagskultur in Palästina und Israel

Beitragvon Liegestuhl » Mi 27. Apr 2016, 19:06

ThorsHamar hat geschrieben:(27 Apr 2016, 19:24)

Tja, was darf man denn, ohne antisemitisch zu wirken? Gib mal 'n Tip ....


Frag doch Leute, die mit "Man wird doch wohl noch sagen dürfen" entsprechende Erfahrungen haben!

Ansonsten kann man feststellen, dass es auch in Israel Menschen gibt, die den Staat für ihr Schicksal verantwortlich machen wollen.
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Re: Alltagskultur in Palästina und Israel

Beitragvon ThorsHamar » Mi 27. Apr 2016, 19:23

Liegestuhl hat geschrieben:(27 Apr 2016, 20:06)

Frag doch Leute, die mit "Man wird doch wohl noch sagen dürfen" entsprechende Erfahrungen haben!

Ansonsten kann man feststellen, dass es auch in Israel Menschen gibt, die den Staat für ihr Schicksal verantwortlich machen wollen.


Warum sollte ich irgend einen Fremden fragen, wenn ich hier einen Experten mit diesem feinen, treffsicheren Gespür für Antisemitismus an der Strippe habe?

Diese Religioten sind Juden. Und nur als solche sind sie in diese absurde Situation gekommen. Und nur als solche sind sie in ihrer dämlichen Situation auszulachen oder zu verachten.
Das heisst dann, wir ( Du hast ja ebenfalls die Frage gestellt ) beurteilen gerade Juden, nur weil diese Juden sind. Das ist eben Antisemitismus ....
Deshalb meine Frage an den Profi ... :cool:
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Re: Alltagskultur in Palästina und Israel

Beitragvon Bleibtreu » Mi 27. Apr 2016, 23:18

Liegestuhl hat geschrieben:(27 Apr 2016, 20:06)

[...] Ansonsten kann man feststellen, dass es auch in Israel Menschen gibt, die den Staat für ihr Schicksal verantwortlich machen wollen.

... statt ihre durchgeknallten Eltern, die die richtige Adresse dafür sind.


Und hier etwas für kulturell Begeisterte, die keine rassistischen Ambitionen haben:

Vom orthodoxen Juden zum arabischen Musik-Star - Er ist ein lebender Widerspruch - und begeistert mit seiner Musik Millionen: Ziv Yehezkel ist orthodoxer gläubiger Jude und singt auf arabisch.

Die aktuelle Generation junger Israelis wird auch geprägt durch Einwanderer aus arabischen Ländern. Fast eine Million von ihnen haben Israel bunter gemacht. Sie sind Juden, deshalb sind ihre Eltern ja aus Iran und Irak und Nordafrika nach Israel ausgewandert. Aber die Kultur, in der sie aufwuchsen, war von der arabischen Kultur und Sprache und Musik ihrer Umgebung geprägt.


• This right is the natural right of the Jewish people to be masters of their own fate, like all other nations, in their own sovereign State [Ben-Gurion]

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Re: Alltagskultur in Palästina und Israel

Beitragvon Bleibtreu » Mi 4. Mai 2016, 20:30

Der Holocaust-Gedenktag, Yom Hashoah auf Hebräisch, ist der Tag an dem wir uns an die unfassbaren Fakten und Geschichten der versuchten Vernichtung der Juden während des zweiten Weltkrieges erinnern. Heute leben 193,000 Holocaustüberlebende in Israel. Ein Holocaustüberlebender zu sein bedeutet mit einer Bürde zu leben, die kein anderer verstehen kann. Es werden weiterhin neue Geschichten erzählt und das Ausmaß des Holocausts und der Horror der individuellen Geschichten ergreifen uns und helfen uns, diese Tragödie ein bisschen besser zu verstehen.

Als israelische Hauptsadt ist Jerusalem das Zentrum des Gedenkens am offiziellen Gedenktag, der am 27. des hebräischen Monats Nissan stattfindet. Die wichtigsten Zeremonien finden an der Gedenkstätte Yad Vashem statt, Israels offizieller Gedenkstätte für die jüdischen Opfer des Holocausts, aber es gibt Zeremonien in fast jeder Schule und Institution im ganzen Land.


Dieses Jahr fällt der Gedenktag auf den Abend des 4. Mai und endet am Abend des 5. Mai. Die Atmosphäre der Stadt ist ruhig und die Menschen sind in einem feierlichen Zustand. Öffentliche Plätze für Unterhaltung sind geschlossen.

Am Donnerstag dem 5. Mai läutet um 10:00 Uhr eine Sirene für zwei Minuten im ganzen Land. Während dieser Zeit stellen die Leute alles zur Seite, stehen still und sind ganz ruhig. Sogar die Fahrzeuge auf den Straßen halten an und Fahrer und Passagiere steigen aus und halten für zwei Minuten inne. Den ganzen Tag über werden Filme und Dokumentationen über den Holocaust im israelischen Fernsehen ausgestrahlt und Sie hören festliche Musik sowie Holocaust-Themen im Radio.



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Re: Alltagskultur in Palästina und Israel

Beitragvon Fuerst_48 » Mo 9. Mai 2016, 17:07

Bleibtreu hat geschrieben:(04 May 2016, 21:30)

Der Holocaust-Gedenktag, Yom Hashoah auf Hebräisch, ist der Tag an dem wir uns an die unfassbaren Fakten und Geschichten der versuchten Vernichtung der Juden während des zweiten Weltkrieges erinnern. Heute leben 193,000 Holocaustüberlebende in Israel. Ein Holocaustüberlebender zu sein bedeutet mit einer Bürde zu leben, die kein anderer verstehen kann. Es werden weiterhin neue Geschichten erzählt und das Ausmaß des Holocausts und der Horror der individuellen Geschichten ergreifen uns und helfen uns, diese Tragödie ein bisschen besser zu verstehen.

Als israelische Hauptsadt ist Jerusalem das Zentrum des Gedenkens am offiziellen Gedenktag, der am 27. des hebräischen Monats Nissan stattfindet. Die wichtigsten Zeremonien finden an der Gedenkstätte Yad Vashem statt, Israels offizieller Gedenkstätte für die jüdischen Opfer des Holocausts, aber es gibt Zeremonien in fast jeder Schule und Institution im ganzen Land.


Dieses Jahr fällt der Gedenktag auf den Abend des 4. Mai und endet am Abend des 5. Mai. Die Atmosphäre der Stadt ist ruhig und die Menschen sind in einem feierlichen Zustand. Öffentliche Plätze für Unterhaltung sind geschlossen.

Am Donnerstag dem 5. Mai läutet um 10:00 Uhr eine Sirene für zwei Minuten im ganzen Land. Während dieser Zeit stellen die Leute alles zur Seite, stehen still und sind ganz ruhig. Sogar die Fahrzeuge auf den Straßen halten an und Fahrer und Passagiere steigen aus und halten für zwei Minuten inne. Den ganzen Tag über werden Filme und Dokumentationen über den Holocaust im israelischen Fernsehen ausgestrahlt und Sie hören festliche Musik sowie Holocaust-Themen im Radio.




Erfreulicherweise hat die KLEINE ZEITUNG Graz einen Beitrag im genannten Sinne gebracht. Wurde auch seriös (online) kommentiert.
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Re: Alltagskultur in Palästina und Israel

Beitragvon Bleibtreu » Di 10. Mai 2016, 14:12

Yom Hazikaron ist der Gedenktag für die gefallenen israelischen Soldaten und Opfer des Terrorismus. Er ist genau eine Woche nach dem Holocaust Gedenktag [Yom HaShoah] und nachdem Israel ein so junges und kleines Land ist, gehen den Menschen die Verluste sehr nahe und dieser Tag ist sehr festlich. Unterhaltungsplätze sind geschlossen, Fahnen auf Halbmast gesetzt und es gibt viele Zeremonien in den Zentren der Gemeinden und bei den Gedenkstätten in Jerusalem und Israel.

Einzigartig für Israel ist, dass an den Gedenktag direkt der Yom Haatzmaut anschließt, Israels Unabhängigkeitstag. Es ist oftmals Brauch im Judentum, sich an den Schmerz gemeinsam mit der Freude zu erinnern. Sie erkennen die direkte Verbindung zwischen ihrem Verlust und der Unabhängigkeit und Souveränität, die sie heute so sehr schätzen, an. Yom Hazikaron findet am vierten Tag des hebräischen Monats Iyar statt. Dieses Jahr wird vom Abend des 10. Mais bis zum Abend des 11. Mais gefeiert.

Es gibt zwei Sirenen am Yom Hazikaron. Eine einminütige Sirene läutet um 20.00 Uhr am Abend und eine zweiminütige Sirene läutet um 11.00 am nächsten Morgen. Ähnlich wie bei den Sirenen vom Holocaust Gedenktag, stellen die Menschen alles zur Seite sobald sie die Sirenen hören, sogar wenn sie mit dem Auto fahren, und halten inne während die Sirene läutet. Es ist empfehlenswert draußen zu stehen um zu erleben, wie eine gesamte Nation zu Stillstand kommt um jene zu ehren, die für unsere Freiheit gestorben sind.







Fuerst_48 hat geschrieben:(09 May 2016, 18:07)

Erfreulicherweise hat die KLEINE ZEITUNG Graz einen Beitrag im genannten Sinne gebracht. Wurde auch seriös (online) kommentiert.

Danke für die Info. :)
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Re: Alltagskultur in Palästina und Israel

Beitragvon Fuerst_48 » Mi 11. Mai 2016, 11:50

Nicht nur die Geschichte, nicht nur die Politik sondern das LEBEN besteht aus WARTEN...
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Re: Alltagskultur in Palästina und Israel

Beitragvon Bleibtreu » Mi 11. Mai 2016, 13:30

Der Unabhängigkeitstag, Yom Haatzmaut, ist ein offizieller Nationalfeiertag und einer der wichtigsten Tage im jüdischen Kalender, der von jüdischen Gemeinden weltweit gefeiert wird. Nach dem Tag des Gedenkens wird am Yom Haatzmaut die Unabhängigkeit gefeiert. Yom Haatzmaut beginnt bei Sonnenuntergang direkt nach Hazikaron und endet nach Sonnenuntergang am folgenden Tag. Gefeiert wird die Unabhängigkeitserklärung des Staates Israels aus dem Jahr 1948.

Yom Haatzmaut wird am fünften Tag des hebräischen Monats Iyar gefeiert. Dieses Jahr fällt das Fest auf den Abend des 11. Mai bis zum Abend des 12. Mai 2016.

Es findet eine nationale Zeremonie am Herzlberg am Soldatenfriedhof statt, vor Theodor Herzl`s Grab. Wie immer marschieren Soldaten mit Fahnen, es gibt außerdem Tänzer, viele Bildschirme und natürlich ein Feuerwerk. Die Teilnahme ist nur mit Einladung möglich, die Zeremonie wird jedoch auf israelischen Kanälen im Fernsehen übertragen.


Und in Tel Aviv wird kräftig gefeiert:
YOM HAATZMAUT EVENTS IN TEL AVIV 2016 :D




Unsere Hymne, Hatikva - die Hoffnung :thumbup:





Fuerst_48 hat geschrieben:Nicht nur die Geschichte, nicht nur die Politik sondern das LEBEN besteht aus WARTEN...
Le Chaim !

Berge kommen nicht zusammen, aber Menschen. - LeChaim!
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Re: Alltagskultur in Palästina und Israel

Beitragvon Fuerst_48 » Mi 11. Mai 2016, 14:19

Stimmt. Das allein gibt Hoffnung.
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Re: Alltagskultur in Palästina und Israel

Beitragvon Bleibtreu » Do 12. Mai 2016, 10:09

Etwas zum Schmunzeln:

• This right is the natural right of the Jewish people to be masters of their own fate, like all other nations, in their own sovereign State [Ben-Gurion]

https://www.shabak.gov.il/english/Pages/index.html#=2

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