Alltagskultur in Palästina und Israel

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tabernakel
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Re: Alltagskultur in Palästina und Israel

Beitragvon tabernakel » Do 24. Nov 2016, 05:28

Bleibtreu hat geschrieben:Und der wurde ausgiebig gefoltert und dann einfach ohne GerichtsVerhandlung abgeschlachtet und seine Leiche wie ein Kadaver zur Abschreckung öffentlich zur Schau gestellt? Und diese Methoden sollen in Israel auch noch üblich sein, wie in Gaza oder der WestBank? Wohl kaum. Die Gleichsetzung, die du hier zu Hamas und DAESH gezogen hast, ist einfach nur plump und lächerlich - kurz, mal wieder entlarvend.

Ich denke diesen Gegensatz sollte man deutlicher machen:

Mordechai Vanunu hat 1986 durch seine Enthüllungen letztlich leichtfertig riskiert ein nukleares Wettrüsten im mittleren Osten, nebst darauf absehbar folgenden Atomkrieg mit abermillionen Toten, zu provozieren. Er wurde durch den Jerusalem District Court 1988 rechtskräftig zu einer saftigen Gefangnisstrafe verurteilt, und 2004 unter Auflagen freigelassen. Um es anders zu formulieren: Der potentiell schwerwiegendste Geheimnisverrat seit Ethel und Julius Rosenberg wurde in Israel mit 16 Jahren Gefängnis goutiert.
Mordechai Vanunu

Aktuell: Für Elor Azaria, den israelischen Soldaten der einen am Boden liegenden, angeschossenen palästinensischen Attentäter kaltblütig erschoss obwohl dieser offensichtlich keine akute Gefahr mehr darstellte, wurde gestern eine Gefängnisstrafe von der Staatsanwaltschaft beantragt - und das trotz der politischen Wellen die der Fall geschlagen hat:
Elor Azaria

Wie sieht's dagegen in Gaza oder der Westbank mit dem Rechtsstaat aus? Für telefonieren an der falschen Stelle, oder gar Verkauf von Immobilien an Juden, gibt's dort eine Hinrichtung als "Spion" bzw. "Landesverräter". Und für Terroristen die kleine Kinder abschlachten gibt's dort sowohl Orden und Renten, und dazu noch die Benennung von Schulen nach solchen "Helden" obendrauf. Der Gegensatz könnte kaum größer sein, die Scharia sorgt bei den Palästinensern wie auch anderswo für ordentlich Mittelalter. Abscheulich.
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Ger9374
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Re: Alltagskultur in Palästina und Israel

Beitragvon Ger9374 » So 27. Nov 2016, 16:18

Was hat das jetzt mit Alltagskultur zu tun. ?
:thumbup: Es gibt eine Streitkultur, der Hass gehört ganz gewiss nicht dazu :thumbup: :thumbup: :D

Menschen sind Ausländer irgendwo: :thumbup:
Rassisten sind Arschlöcher überall: :thumbup:
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Re: Alltagskultur in Palästina und Israel

Beitragvon Cobra9 » So 27. Nov 2016, 16:19

MOD

Zum Thema zurück oder Ich spiel mit

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Re: Alltagskultur in Palästina und Israel

Beitragvon Fuerst_48 » So 27. Nov 2016, 22:23

Wasteland hat geschrieben:(16 Apr 2009, 12:31)

Da ich denke das Politik nicht das gesamte Leben der Menschen in der Region bestimmt möchte ich hier einmal andere Aspekte die diese Region ausmachen diskutieren. Musik, Filme, Bücher, Literatur, Essen usw. Alles was aus der Region kommt und empfehlenswert ist.

Eine erste Frage die ich hätte wäre, was es für bekannte Musiker aus Israel gibt, bzw. welche Art von Musik dort beliebt ist? Kann mir da jemand etwas empfehlen oder einen Tip geben?

Edit: Den Strang habe ich extra hier geposted und nicht in der Weinstube, damit das Thema mal von einer anderen Seite her diskutiert werden kann.

Es gibt traditionell sehr gute Musiker, Sänger und Entertainer in Israel. Im Vergleich dazu ist GAZA samt Westjordanland etwas ärmer bestückt. Ich vermute, dort liegen die Alltagsprioritäten woanders...
Zuletzt geändert von Fuerst_48 am So 27. Nov 2016, 23:24, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Alltagskultur in Palästina und Israel

Beitragvon Ger9374 » So 27. Nov 2016, 23:08

Mich würde intressieren wie die Künstler aus beiden Gebieten Israel und gaza /Westjordanland
Miteinander umgehen. Das sind doch ganz andere
Lebensläufe die da aufeinandertreffen. Das es aktionen von Künstlergruppen gemischter art gab weis ich. Aber hat sowas in diesem Kriegsklima überhaupt eine Chance auf bestand.?
:thumbup: Es gibt eine Streitkultur, der Hass gehört ganz gewiss nicht dazu :thumbup: :thumbup: :D

Menschen sind Ausländer irgendwo: :thumbup:
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Re: Alltagskultur in Palästina und Israel

Beitragvon Fuerst_48 » Di 29. Nov 2016, 17:08

Ger9374 hat geschrieben:(27 Nov 2016, 23:08)

Mich würde intressieren wie die Künstler aus beiden Gebieten Israel und gaza /Westjordanland
Miteinander umgehen. Das sind doch ganz andere
Lebensläufe die da aufeinandertreffen. Das es aktionen von Künstlergruppen gemischter art gab weis ich. Aber hat sowas in diesem Kriegsklima überhaupt eine Chance auf bestand.?

Leider keine Flut von Beiträgen...woran das liegen mag?
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Re: Alltagskultur in Palästina und Israel

Beitragvon Fazer » Di 29. Nov 2016, 17:40

Ger9374 hat geschrieben:(27 Nov 2016, 23:08)

Mich würde intressieren wie die Künstler aus beiden Gebieten Israel und gaza /Westjordanland
Miteinander umgehen. Das sind doch ganz andere
Lebensläufe die da aufeinandertreffen. Das es aktionen von Künstlergruppen gemischter art gab weis ich. Aber hat sowas in diesem Kriegsklima überhaupt eine Chance auf bestand.?


Wirklich bekannt ist nur die Kooperation im Rahmen des Orchester des West-östlichen Divans. Im wesentlichen durch den jüdischen Komponisten Daniel Barenboim initiiert.
Freiheit bedeutet Verantwortung; das ist der Grund, weshalb sich die meisten vor ihr fürchten. (George Bernard Shaw)
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Re: Alltagskultur in Palästina und Israel

Beitragvon Liegestuhl » Fr 2. Dez 2016, 07:28

Ein Freund von mir war zum Groundhopping in Israel und hat einige Bilder (nicht nur aus den Stadien) gemacht:

Beitar Jerusalem – Bnei Sakhnin

https://bremer1897.wordpress.com/2016/1 ... i-sakhnin/

Bnei Yehuda Tel Aviv – Maccabi Tel Aviv

https://bremer1897.wordpress.com/2016/1 ... -tel-aviv/

FC Ashdod – Maccabi Haifa

https://bremer1897.wordpress.com/2016/1 ... abi-haifa/

Hilal Al-Quds – Markz Balata

https://bremer1897.wordpress.com/2016/1 ... kz-balata/

Hapoel Ramat Gan – Hapoel Nazareth

https://bremer1897.wordpress.com/2016/1 ... -nazareth/

FC Eintracht Norderstedt – VfB Oldenburg

https://bremer1897.wordpress.com/2016/1 ... oldenburg/
Ein Hütchen mit Federn, die Armbrust über der Schulter, aber ein Jäger ist es nicht.
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Re: Alltagskultur in Palästina und Israel

Beitragvon Bleibtreu » Sa 3. Dez 2016, 10:05

Wie entzückend, dein Freund hat sich richtig Mühe gegeben - danke für die Links! :)
• This right is the natural right of the Jewish people to be masters of their own fate, like all other nations, in their own sovereign State [Ben-Gurion]

https://www.shabak.gov.il/english/Pages/index.html#=2
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Baumurkunden

Beitragvon Bleibtreu » Di 6. Dez 2016, 15:03

Nach den dramatischen Waldbränden, die Israel heimsuchten...

Baumurkunden - Pflanzen Sie Ihren Weihnachtsbaum dieses Jahr in Israel!
Eine Initiative des jüdischen NationalFonds, die zusätzlich helfen soll die abgebrannten WaldBestände aufzuforsten:

Die Brände
In ganz Israel fielen den Bränden insgesamt 4.100 Hektar Fläche zum Opfer.
Davon sind über 1.600 Hektar KKL-Waldgebiet und offener Wald, es gab dort insgesamt 58 einzelne Waldbrände.
Ungefähr 600.000 Bäume sind verbrannt.
Allein in den Bergen Jerusalems sind ca. 750 Hektar KKL-Wald verbrannt, insgesamt wurde dort eine Fläche von rund 2.000 Hektar vernichtet.
Die größten Brandherde lagen im Eshataol Forest (rund 47 Hektar verbrannt) und in den Bergen von Jerusalem, wo sich der Brand von Nataf aus verbreitete.
Betroffen sind außerdem Nordisrael (101 Hektar) und die Wälder Modi´in Forest, Ben Shemen Forest, Shaham Forest, Koah Forest, der Hazorea Forest, Horshim Forest, Gilon Forest, Om el-Fahem Forest, Devira Forest und diverse weitere.


Die Tradition einen Baum in Israel zu pflanzen ist nicht neu, aber jetzt wichtiger denn je und es finden sich viele neue Besitzer einer Baumurkunde. :)

"Und so ihr in das Land kommt und allerlei Bäume pflanzt …" (Leviticus 19,23)
… ist es seit Alters her Tradition, im Lande Israel einen Baum zu pflanzen.
Der Jüdische Nationalfonds – Keren Kayemeth LeIsrael bietet allen Menschen, die nach Israel kommen, die Möglichkeit,
diese Tradition lebendig zu halten und selbst einen Baum im Heiligen Land zu pflanzen.
Wer keine Möglichkeit hat selbst nach Israel zu kommen, kann den Baum oder die Bäume von den Förstern des JNF pflanzen lassen.

Mögen es noch viele weitere Baumpaten werden. :thumbup:
• This right is the natural right of the Jewish people to be masters of their own fate, like all other nations, in their own sovereign State [Ben-Gurion]

https://www.shabak.gov.il/english/Pages/index.html#=2
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Re: Baumurkunden

Beitragvon tabernakel » Do 8. Dez 2016, 16:01

Bleibtreu hat geschrieben:(06 Dec 2016, 15:03)

Nach den dramatischen Waldbränden, die Israel heimsuchten...

Baumurkunden - Pflanzen Sie Ihren Weihnachtsbaum dieses Jahr in Israel!

Ökologen sind gar nicht so begeistert von solchen Initiativen, da sie der Meinung sind dass Feuer zum natürlichen Kreislauf gehört, und die Samen die von selbst eine neue Flora hervorbringen bereits im Boden sind. Die einzige Ausnahme sind Gebiete wo die Schäden auch den Boden selbst zerstören, z.B. wenn schwere Regenfälle nach einem Großbrand zu massiver Bodenerosion führen. Ansonsten sollte die Natur sich besser selbst regenerieren, und speziell Pinien als opportunistische Baumgattung (sie wachsen schneller als andere Bäume) sollten nicht gepflanzt werden weil sie sowieso schon andere heimische Spezies im Wachstum behindern, speziell solche die nicht so leicht brennbar sind wie besagte Pinien ...

Ecologists advise Israelis to resist tree-planting after fires

Ändert natürlich nichts an der schönen Symbolik ...
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Fuerst_48
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Re: Baumurkunden

Beitragvon Fuerst_48 » So 11. Dez 2016, 10:48

Bleibtreu hat geschrieben:(06 Dec 2016, 15:03)

Nach den dramatischen Waldbränden, die Israel heimsuchten...

Baumurkunden - Pflanzen Sie Ihren Weihnachtsbaum dieses Jahr in Israel!
Eine Initiative des jüdischen NationalFonds, die zusätzlich helfen soll die abgebrannten WaldBestände aufzuforsten:

Die Brände
In ganz Israel fielen den Bränden insgesamt 4.100 Hektar Fläche zum Opfer.
Davon sind über 1.600 Hektar KKL-Waldgebiet und offener Wald, es gab dort insgesamt 58 einzelne Waldbrände.
Ungefähr 600.000 Bäume sind verbrannt.
Allein in den Bergen Jerusalems sind ca. 750 Hektar KKL-Wald verbrannt, insgesamt wurde dort eine Fläche von rund 2.000 Hektar vernichtet.
Die größten Brandherde lagen im Eshataol Forest (rund 47 Hektar verbrannt) und in den Bergen von Jerusalem, wo sich der Brand von Nataf aus verbreitete.
Betroffen sind außerdem Nordisrael (101 Hektar) und die Wälder Modi´in Forest, Ben Shemen Forest, Shaham Forest, Koah Forest, der Hazorea Forest, Horshim Forest, Gilon Forest, Om el-Fahem Forest, Devira Forest und diverse weitere.


Die Tradition einen Baum in Israel zu pflanzen ist nicht neu, aber jetzt wichtiger denn je und es finden sich viele neue Besitzer einer Baumurkunde. :)

"Und so ihr in das Land kommt und allerlei Bäume pflanzt …" (Leviticus 19,23)
… ist es seit Alters her Tradition, im Lande Israel einen Baum zu pflanzen.
Der Jüdische Nationalfonds – Keren Kayemeth LeIsrael bietet allen Menschen, die nach Israel kommen, die Möglichkeit,
diese Tradition lebendig zu halten und selbst einen Baum im Heiligen Land zu pflanzen.
Wer keine Möglichkeit hat selbst nach Israel zu kommen, kann den Baum oder die Bäume von den Förstern des JNF pflanzen lassen.

Mögen es noch viele weitere Baumpaten werden. :thumbup:

Ein Indikator für eine weihnachtlich-friedvolle Stimmung ist auch der Verlauf der Feiertage (Weihnachten UND Hannukah) im Großraum des "Hl.Landes" !! Und ein weiterer ist die Zahl der Teilnehmer an den Feierlichkeiten. Einen Weihnachtsbaum zu pflanzen ist eine doppelt gute Idee. Aufforstung und Traditionspflege!!
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Re: Baumurkunden

Beitragvon William » So 11. Dez 2016, 10:57

Bleibtreu hat geschrieben:(06 Dec 2016, 15:03)

Nach den dramatischen Waldbränden, die Israel heimsuchten...

Mögen es noch viele weitere Baumpaten werden. :thumbup:


In anderen Ländern der Erde geschieht der Abbrand absichtlich, um z.B. danach Soja auf den Flächen anzubauen.
Verbrannter Wald ist ein guter, biologischer Dünger. Anstatt sinnlos aufzuforsten, sollten sich die Zuständigen besser überlegen etwas Vernünftigeres anzubauen anstatt Geld von Baumpaten zu nehmen das sie ohnehin zum größten Teil veruntreuen.
Will ich "Baumpate" werden, pflanze ich einen auf meinem eigenen Grundstück. Mit den dann selbst ausgestellten Urkunden beschicke ich meinen Festbrennstoffkessel.
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Re: Baumurkunden

Beitragvon Fuerst_48 » So 11. Dez 2016, 11:46

William hat geschrieben:(11 Dec 2016, 10:57)

In anderen Ländern der Erde geschieht der Abbrand absichtlich, um z.B. danach Soja auf den Flächen anzubauen.
Verbrannter Wald ist ein guter, biologischer Dünger. Anstatt sinnlos aufzuforsten, sollten sich die Zuständigen besser überlegen etwas Vernünftigeres anzubauen anstatt Geld von Baumpaten zu nehmen das sie ohnehin zum größten Teil veruntreuen.
Will ich "Baumpate" werden, pflanze ich einen auf meinem eigenen Grundstück. Mit den dann selbst ausgestellten Urkunden beschicke ich meinen Festbrennstoffkessel.


Denem Beitrag entnehme ich, dass dir Israel absolut unbekannt ist. Jeder Baum und jedes Waldstück ist dort lebenswichtig. Ich lasse mich über den Wald als Wasserspeicher nicht gesondert aus, aber Wasser ist in der gesamten Region dringend benötigtes Gut. Warum glaubst du, wird Aufforstung so intensiv betrieben? Weil dort Idioten Spielzeug brauchen oder weil es eine Lebensgrundlage darstellt.
Und der Seitenhieb mit dem Verschwinden von Baumspendengeldern ist allenfalls ein Nachweis, dass du ein Antisemit bist, mehr nicht.
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Re: Baumurkunden

Beitragvon William » So 11. Dez 2016, 19:03

Fuerst_48 hat geschrieben:(11 Dec 2016, 11:46)

Denem Beitrag entnehme ich, dass dir Israel absolut unbekannt ist. Jeder Baum und jedes Waldstück ist dort lebenswichtig. Ich lasse mich über den Wald als Wasserspeicher nicht gesondert aus, aber Wasser ist in der gesamten Region dringend benötigtes Gut. Warum glaubst du, wird Aufforstung so intensiv betrieben? Weil dort Idioten Spielzeug brauchen oder weil es eine Lebensgrundlage darstellt.
Und der Seitenhieb mit dem Verschwinden von Baumspendengeldern ist allenfalls ein Nachweis, dass du ein Antisemit bist, mehr nicht.


Antisemit? Mach dich doch nicht lächerlich! Ich habe vermutlich 100 oder gar 1000 mal mehr Bäume gepflanzt als du oder der Durchschnitt in diesem Land bzw. Israel, also verschone mich bitte mit deinem hohlen Gewäsch. Eine Urkunde ist ein dummes Stück Papier welches nichts beweist, eher einen Baum zu Fall brachte denn einen neuen hervor brachte.
Wenn das Land Israel es nicht mehr fertig bringt ein paar lumpige Hektar Wald wieder aufzuforsten oder stattdessen das verbrannte Land mit anderen Pflanzen zum Blühen bringt, dann ändern Spenden der Deutschen daran auch nichts mehr. 1600 ha sind eine Lachplatte, dafür braucht es nicht mehr als 100...200 Besitzer, respektive Familien um sie aufzuforsten. Das in den Medien zu verbreiten oder Spendenaufrufe dafür zu starten, ist ein Witz.

Der Zuwachs auf 1600 ha Wald versorgt gerade einmal 300...400 europäische Haushalte mit Brennholz pro Jahr, je nach Größe, Alter und Dämmung des jeweiligen Hauses. Den entstandenen Verlust verbuche ich unter Einzelschicksale, mehr nicht, denn er ist verkraftbar und keine Meldung außerhalb der Landesgrenzen wert.
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Re: Baumurkunden

Beitragvon Fuerst_48 » So 11. Dez 2016, 19:14

William hat geschrieben:(11 Dec 2016, 19:03)

Antisemit? Mach dich doch nicht lächerlich! Ich habe vermutlich 100 oder gar 1000 mal mehr Bäume gepflanzt als du oder der Durchschnitt in diesem Land bzw. Israel, also verschone mich bitte mit deinem hohlen Gewäsch. Eine Urkunde ist ein dummes Stück Papier welches nichts beweist, eher einen Baum zu Fall brachte denn einen neuen hervor brachte.
Wenn das Land Israel es nicht mehr fertig bringt ein paar lumpige Hektar Wald wieder aufzuforsten oder stattdessen das verbrannte Land mit anderen Pflanzen zum Blühen bringt, dann ändern Spenden der Deutschen daran auch nichts mehr. 1600 ha sind eine Lachplatte, dafür braucht es nicht mehr als 100...200 Besitzer, respektive Familien um sie aufzuforsten. Das in den Medien zu verbreiten oder Spendenaufrufe dafür zu starten, ist ein Witz.

Der Zuwachs auf 1600 ha Wald versorgt gerade einmal 300...400 europäische Haushalte mit Brennholz pro Jahr, je nach Größe, Alter und Dämmung des jeweiligen Hauses. Den entstandenen Verlust verbuche ich unter Einzelschicksale, mehr nicht, denn er ist verkraftbar und keine Meldung außerhalb der Landesgrenzen wert.

Das wahrhaft Schlimme an deiner Art, das Geschehen dort zu bewerten, eigentlich abzuwerten, ist eine Art Offenbarungseid deiner Denkweise über die Lage vor Ort.
Auf weitere virtuelle Tiraden deinerseits verzichte ich gern. :mad2: :mad2:
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Re: Baumurkunden

Beitragvon Welfenprinz » So 11. Dez 2016, 19:36

tabernakel hat geschrieben:(08 Dec 2016, 16:01)

Ökologen sind gar nicht so begeistert von solchen Initiativen,

Ecologists advise Israelis to resist tree-planting after fires

Ändert natürlich nichts an der schönen Symbolik ...


Und wie üblich sollten solche ökologischen“Experten“ doch bitte einfach nur die Klappe halten,wenn irgendwo schon Fachleute am Werk sind. ;)
In bleibtreus link ist ein weitergehender Verweis zu dem Vorgehen vor Ort
http://www.juedische-allgemeine.de/mobi ... w?id=27101
Sterben kann nicht so schlimm sein,sonst würden es nicht so viele tun.
Lt. griinpissstudien stirbt eine Ratte, wenn ihr ein 200l-Fass Glyphosat auf den Kopf fällt.
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Re: Baumurkunden

Beitragvon Welfenprinz » So 11. Dez 2016, 19:39

William hat geschrieben:(11 Dec 2016, 10:57)

In anderen Ländern der Erde geschieht der Abbrand absichtlich, um z.B. danach Soja auf den Flächen anzubauen.
Verbrannter Wald ist ein guter, biologischer Dünger.



Äh,Israel ist das Land mit der höchsten landwirtschaftlichen Technologie und Produktivität(bezogen auf den Ressourceneinsatz).
Denen was vom Wert der Brandrodung für den Ackerbau zu erzählen ist wie ein Auto mit der Kurbel zu starten.
Sterben kann nicht so schlimm sein,sonst würden es nicht so viele tun.
Lt. griinpissstudien stirbt eine Ratte, wenn ihr ein 200l-Fass Glyphosat auf den Kopf fällt.
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Re: Baumurkunden

Beitragvon Fuerst_48 » So 11. Dez 2016, 21:20

Welfenprinz hat geschrieben:(11 Dec 2016, 19:36)

Und wie üblich sollten solche ökologischen“Experten“ doch bitte einfach nur die Klappe halten,wenn irgendwo schon Fachleute am Werk sind. ;)
In bleibtreus link ist ein weitergehender Verweis zu dem Vorgehen vor Ort
http://www.juedische-allgemeine.de/mobi ... w?id=27101

In dem verlinkten Artikel von Bleibtreu wird auf etwas Wichtiges hingewiesen, nämlich auf die Regenerationsfähigkeit von Bäumen, die tw. erstaunlich ist. (Habe das auf Teneriffa seinerzeit selbts verfolgen können, was sich innerhalb von 3 Jahren wieder an Baumsubstanz regeneriert hat). Ist zu hoffen, dass Ähnliches in Israel auch gelingt!!
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Re: Baumurkunden

Beitragvon William » Mo 12. Dez 2016, 09:12

Welfenprinz hat geschrieben:(11 Dec 2016, 19:39)

Äh,Israel ist das Land mit der höchsten landwirtschaftlichen Technologie und Produktivität(bezogen auf den Ressourceneinsatz).
Denen was vom Wert der Brandrodung für den Ackerbau zu erzählen ist wie ein Auto mit der Kurbel zu starten.


Deswegen ist es auch gerade so lächerlich andere Länder in die Wiederaufforstung mit involvieren zu wollen.
Die Kosten sind relativ überschaubar, die Arbeit ein einmaliges Ereignis und der Boden nun hervorragend dafür "präpariert".
Binnen 20 Jahren ist das Gebiet grüner als es jemals zuvor war. Israel kann das sehr gut allein bewerkstelligen.

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