Die Araber und der Nahostkonflikt

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Tom Bombadil
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Re: Die Araber und der Nahostkonflikt

Beitragvon Tom Bombadil » So 3. Jun 2018, 23:32

SpukhafteFernwirkung hat geschrieben:(03 Jun 2018, 23:40)

bei der oscar-nominierten doku "shin beth - töte zuerst" deren trailer ich verlinkt hatte, sagt ein ex-direktor des shin beth, dass der terrorist des einen der freiheitskämpfer des anderen ist.

Für fanatisierte Palästinenser ist die Hamas selbstverständlich keine Terrororganisation, das ist allerdings keine besonders tiefschürfende Erkenntnis.
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DarkLightbringer
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Re: Die Araber und der Nahostkonflikt

Beitragvon DarkLightbringer » Mo 4. Jun 2018, 00:50

SpukhafteFernwirkung hat geschrieben:(04 Jun 2018, 01:20)

ich will die natur der hamas als terrororganisation nicht relativieren, aber wenn die idf durch den zaun unbewaffnete journalisten erschießt, ist das wasser auf den mühlen der hamas...- :rolleyes:

Der Fall wird noch untersucht, oder ?

Getöteter Journalist setzte laut Israel Drohne über Soldaten ein
https://www.welt.de/politik/ausland/art ... e-ein.html
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Eulenwoelfchen
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Re: Die Araber und der Nahostkonflikt

Beitragvon Eulenwoelfchen » Mo 4. Jun 2018, 01:16

Der WELT-Artikel zu den Grenzzaundemonstrationen stammt vom 30.3.18…

Die darin gebrachten "Neuigkeiten" (=dass all dies ohne Hamas) stattfinden könne, ist
längst überholt und ausserdem an Naivität nicht zu überbieten.

Die Glaubwürdigkeit dieser in dem Artikel zitierten, angeblichen, NEUEN jungen Garde von palästinensischen Politikern,
die diese Proteste ganz allein an der politischen Machtrealität in GAZA vorbei organisierten und inszenierten sind eher
Wunschdenken oder vielleicht auch etwas aus dem Ruder gelaufene Autorenphantasien.

Die ganze Welt weiss, dass die Terror- Mord- und Vernichtungspolitik von HAMAS, die immer noch und weiterhin
das Ziel hat, den Staat Israel auszulöschen, ursächlich und alleinverantwortlich ist für die isolierte und von der übrigen
Welt abgeschnittene Lebenssituation in GAZA, so called "Freiluftgefängnis".

Israel hat die Macht und die Kontrolle über GAZA an die Palästinenser, insbesonders an HAMAS damals übergeben.
Und was hat HAMAS daraus gemacht? - Erstmal die Brüder und Schwestern von Fatah politisch und physisch in GAZA
massakriert und vertrieben (kleine Mini-Nakba…). Was dann folgte, war der stringente Marsch in die Isolation, die
Schaffung jenes "Gefängnisses"…Indem HAMAS ja nichts besseres für die Menschen in GAZA zu tun hatte, als
Terrortunnel zu graben, statt Zukunft für die Menschen zu schaffen und so nebenbei üble Miltärkonflikte mit Israel
anzuzetteln, damit möglichst viele eigene Leute (als menschliche Schutzschilde missbraucht), bei israelischen
Vergeltungsaktionen sterben. Und damit die Existenzsicherung ihres Terrorregimes (auch gegen die eigenen Leute)
zu sichern.

Zusammengefasst: HAMAS hat GAZA zum Freiluftgefängnis gemacht, mit all den Folgen, unter denen die Leute
dort heute zu leiden haben.

Glaubwürdigkeit hätte ein Aufmerksammachen auf die "Freiluftgefängnis"-Situation dann, wenn die zigtausendfachen
Proteste nicht an Israels Grenzen stattfinden würden, sondern in GAZA-Stadt. Um der Welt zu zeigen, WER hier für
diese Isolations- und no future-Situation die Verantwortung trägt und diese Situation täglich als
bewusst gewollten Zustand festhält.

Den Rest dieser Proteste, die im Kern genauso blind und einseitig sind wie die üblichen Fatah oder HAMAS-"Botschaften", kann man unter üblicher Propagandaaktion
abhaken, die einzig das Ziel hatte, diesesmal mit sog. neutralen Protesten und Opferbotschaften die Welt und die WELT
(etwas) zu verar… pardon...aufzuscheuchen.
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Re: Die Araber und der Nahostkonflikt

Beitragvon Eulenwoelfchen » Mo 4. Jun 2018, 01:34



Dass sich willige Propagandahelfer auf pal. Seite, verkleidet als "Presse" und "angeblich neutraler Journalist" durch solche Aktionen an vorderster Front
auch selbst gefährden, ist klar. Und auch, was der Typ mit dem Drohneneinsatz wohl vorhatte. Billiges, antiisraelische Propagandamaterial zu
erzeugen.

Abgesehen davon ist der letzte Satz dieses WELT-Artikels zum Kotzen!

Zitat:
"Mehr als 700.000 Palästinenser wurden im Zuge der israelischen Staatsgründung vertrieben. Sie fordern ein Rückkehrrecht auf ihr enteignetes Land."

Es scheint in die Stuben der WELT-Redaktion noch nicht vorgedrungen zu sein, dass nicht die Staatsgründung Israels, sondern der von arab.-palästinens.
Seiten sofort begonnene Vernichtungskrieg gegen den eben gegründeten Staat Israel die Ursache und der Grund war. Die meisten Menschen entweder aus Angst
vor Kriegshandlungen flüchteten, oder den falschen Versprechungen der Aggressoren aus den eigenen Reihen aufsaßen und den Schuh machten.
Nur die wenigstens mussten als Folge des seitens der Juden auf Leben und Tod geführten Verteidigungskriegs per militärischen Zwang ihre Häuser und Dörfer
verlassen.
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Re: Die Araber und der Nahostkonflikt

Beitragvon DarkLightbringer » Mo 4. Jun 2018, 01:46

Wenn die Hamas-Demonstranten Autoreifen anzünden, um die Sicht zu erschweren, dann ist das evtl. nicht immer so klug.
So weit ich weiß, hatten die Soldaten Weisung, keine Risiken einzugehen.
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Re: Die Araber und der Nahostkonflikt

Beitragvon Vongole » Mo 4. Jun 2018, 01:54

DarkLightbringer hat geschrieben:(04 Jun 2018, 02:46)

Wenn die Hamas-Demonstranten Autoreifen anzünden, um die Sicht zu erschweren, dann ist das evtl. nicht immer so klug.
So weit ich weiß, hatten die Soldaten Weisung, keine Risiken einzugehen.


Natürlich kam die erschwerte, oder fast unmögliche Sicht dazu.
Außerdem ist eine der Regeln für Journalisten in diesem Metier, niemals ins Geschehen einzugreifen.
Das Absetzen einer Drohne aus einer angreifenden Menge heraus gehört bestimmt nicht dazu.
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Re: Die Araber und der Nahostkonflikt

Beitragvon Eulenwoelfchen » Mo 4. Jun 2018, 12:26

DarkLightbringer hat geschrieben:(04 Jun 2018, 02:37)
Aber anscheinend war der Mann ein Hamas-Kämpfer: https://www.israelnetz.com/politik-wirt ... -mitglied/


Wie schon gemutmaßt, bestätigt sich der Verdacht, dass dieser Drohnen"kämpfer" ein militanter HAMAS-"Fredl" war, der als Pressevertreter getarnt, nach aussen hin als neutraler
und (nicht am Geschehen) beteiligter Pressebeobachter auftrat. Aber eben, wie vongole treffend feststellte, den journalistischen Grundsatz der Nichtbeteiligung am Geschehen nicht
einhielt. Die Äusserungen des HAMAS-Bosses Hanyia in diesem verlinkten Artikel lassen im übrigen keine Unklarheit aufkommen. Auch nicht daran, dass sich an deren unveränderter Charta und der darin festgeschriebenen
Zielsetzung der HAMAS, den Staat Israel zu vernichten, ganz Palästina judenfrei zu machen und keinerlei Verhandlungen zu wollen, irgendetwas Wesentliches geändert hätte.

HAMAS setzt ausschließlich auf eine miltärisch erzwungene Vernichtung des Staates Israel und die Vertreibung/Tötung/oder Unterwerfung aller dort lebenden Juden.

Wer an die Friedenswilligkeit der HAMAS glaubt, sowohl aus neutraler Sicht Nichtbeteiligter, oder als direkt betroffener Staat, wie Israel …und auch aus Sicht der
Palästinenser selbst, der glaubt auch an den Weihnachtsmann.
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Re: Die Araber und der Nahostkonflikt

Beitragvon Tom Bombadil » Mo 4. Jun 2018, 12:29

Es ist eben wie immer: Hamas bricht reihenweise Völker- und Kriegsrecht, angeklagt wird aber Israel. Man weiß gar nicht mehr, ob man über diesen Irrsinn lachen oder weinen soll.
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Re: Die Araber und der Nahostkonflikt

Beitragvon bennyh » Mo 4. Jun 2018, 12:33

Bobo hat geschrieben:(04 Jun 2018, 12:32)
Ach guck. Und wo haben Sie Araber erlebt, die ihre Religion säkular leben? Meinen Beobachtungen zufolge gehört die Religion bei den Arabern untrennbar zu deren Vernichtungsfantasien.

Lateinamerika wäre ein Beispiel. Dort leben etwa 25-30 Mio. Araber, hauptsächlich in Mexiko, Kolumbien, Brasilien, Argentinien, Venezuela und Chile. Meines Wissens nicht weniger säkular als die übrige Gesellschaft dieser Länder.
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Re: Die Araber und der Nahostkonflikt

Beitragvon DarkLightbringer » Mo 4. Jun 2018, 12:43

Eulenwoelfchen hat geschrieben:(04 Jun 2018, 13:26)

Wie schon gemutmaßt, bestätigt sich der Verdacht, dass dieser Drohnen"kämpfer" ein militanter HAMAS-"Fredl" war, der als Pressevertreter getarnt, nach aussen hin als neutraler
und (nicht am Geschehen) beteiligter Pressebeobachter auftrat. Aber eben, wie vongole treffend feststellte, den journalistischen Grundsatz der Nichtbeteiligung am Geschehen nicht
einhielt. Die Äusserungen des HAMAS-Bosses Hanyia in diesem verlinkten Artikel lassen im übrigen keine Unklarheit aufkommen. Auch nicht daran, dass sich an deren unveränderter Charta und der darin festgeschriebenen
Zielsetzung der HAMAS, den Staat Israel zu vernichten, ganz Palästina judenfrei zu machen und keinerlei Verhandlungen zu wollen, irgendetwas Wesentliches geändert hätte.

HAMAS setzt ausschließlich auf eine miltärisch erzwungene Vernichtung des Staates Israel und die Vertreibung/Tötung/oder Unterwerfung aller dort lebenden Juden.

Wer an die Friedenswilligkeit der HAMAS glaubt, sowohl aus neutraler Sicht Nichtbeteiligter, oder als direkt betroffener Staat, wie Israel …und auch aus Sicht der
Palästinenser selbst, der glaubt auch an den Weihnachtsmann.

Das Hauptproblem ist der Iran, der seine stellvertretenden Terrororganisationen finanziert. Es ist ja nicht nur die Hamas im Gaza, sondern auch die Hisbollah im Libanon und die Quds in Syrien - um nur wenige Beispiele zu nennen.

Unabhängig davon hat die Israelische Armee selbst ein Interesse an Aufklärung. Sie untersucht ja immer wieder einzelne Vorfälle. Daraus lassen sich Rückschlüsse über die Taktiken des Gegners ziehen oder eben
auch eigene Fehlprozesse feststellen und verbessern. Jede moderne Armee versucht auch stets dazu zu lernen.
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Re: Die Araber und der Nahostkonflikt

Beitragvon DarkLightbringer » Mo 4. Jun 2018, 12:48

bennyh hat geschrieben:(04 Jun 2018, 13:33)

Lateinamerika wäre ein Beispiel. Dort leben etwa 25-30 Mio. Araber, hauptsächlich in Mexiko, Kolumbien, Brasilien, Argentinien, Venezuela und Chile. Meines Wissens nicht weniger säkular als die übrige Gesellschaft dieser Länder.

Eben. Nicht die Religion ist das Thema, sondern die Struktur. Es ist ja bezeichnend, wenn sich in Lateinamerika mehr Araber befinden als in Nachbarstaaten des Ursprungslandes.
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Re: Die Araber und der Nahostkonflikt

Beitragvon Keoma » Mo 4. Jun 2018, 12:52

DarkLightbringer hat geschrieben:(04 Jun 2018, 13:48)

Eben. Nicht die Religion ist das Thema, sondern die Struktur. Es ist ja bezeichnend, wenn sich in Lateinamerika mehr Araber befinden als in Nachbarstaaten des Ursprungslandes.


Die meisten Araber in Südamerika sind Maroniten und dergleichen, keine Muslime.
Der Islam hat in Südamerika schlicht keine Bedeutung.
Jeder hat ein Recht auf meine Meinung.
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Re: Die Araber und der Nahostkonflikt

Beitragvon DarkLightbringer » Mo 4. Jun 2018, 13:04

Keoma hat geschrieben:(04 Jun 2018, 13:52)

Die meisten Araber in Südamerika sind Maroniten und dergleichen, keine Muslime.
Der Islam hat in Südamerika schlicht keine Bedeutung.

Israel ist eines der pluralistischsten Gesellschaften, die es gibt. Im Parlament sind ganze 10 Parteien vertreten,
von ultra-orthodox über säkulare Listen bis hin zu arabischen Parteien.
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Re: Die Araber und der Nahostkonflikt

Beitragvon Eulenwoelfchen » Di 5. Jun 2018, 22:19

DarkLightbringer hat geschrieben:(04 Jun 2018, 13:43)

Das Hauptproblem ist der Iran, der seine stellvertretenden Terrororganisationen finanziert. Es ist ja nicht nur die Hamas im Gaza, sondern auch die Hisbollah im Libanon und die Quds in Syrien - um nur wenige Beispiele zu nennen.

Unabhängig davon hat die Israelische Armee selbst ein Interesse an Aufklärung. Sie untersucht ja immer wieder einzelne Vorfälle. Daraus lassen sich Rückschlüsse über die Taktiken des Gegners ziehen oder eben
auch eigene Fehlprozesse feststellen und verbessern. Jede moderne Armee versucht auch stets dazu zu lernen.


jo, mon! - Schon richtig. Der Iran ist DAS Problem als Terrorsupporter all jener Kräfte, die Israel am liebsten ausradieren würden.

Aber eine wie auch immer geartete Verhandlungslösung wird wohl weder mit Quds oder Hezbollah zu verhandeln sein, sondern - wenn schon - mit den sog. politischen Vertretern der Palis. Also Fatah und HAMAS.
Da aber diese beiden in sich tief verfeindeten und zerstrittenen Berufsterrorismus-Gruppen nicht mal für sich einen gemeinsamen Nenner finden, den man als Basis für ernsthafte Verhandlungen ansehen könnte,
ist da nichts, worüber man sinnvoll verhandeln könnte. Im Sinne einer vertrauenswürdigen und verlässlichen Friedenslösung, wohlgemerkt.

Israel müsste vollkommen verrückt sein, wenn es mit dieser verlogenen und heimtückischen Terrortruppe von HAMAS irgendeine Verhandlung führen würde.
Was dabei herauskommt, nämlich ein Freiluftgefängnis für die eigene Bevölkerung (und Aufstachelung zum Juden- /Israelhass, ständiger Terror und Raketenangriffe usw.), hat man ja gesehen, als der HAMAS Gaza vollkommen überantwortet wurde.
Land und Leute dort - friedlich - zukunftsfähig zu machen…Fehlanzeige.

Ja. Der Staat Israel verkörpert nicht nur eine sehr pluralistische und rechtsstaatliche Gesellschaft, sondern auch eine sehr moderne und zukunftsorientierte.
Ein Staatswesen, dass sich hinsichtlich seiner humanistischen Grundwerte und unverbrüchlicher Grundrechte wie Meinungsfreiheit etc. vor keinem anderen
demokratischen Staatswesen zu verstecken braucht. Im Gegenteil.
Ein Staat, der mit all seinen verschiedenen Gruppierungen und entsprechender Meinungsvielfalt zurande kommt. Verbrechen durch eigene Bürger wie der Mord
an Rabin sind auch für das friedliebende und jüdisch-tolerante Israel nicht verhinderbar. Siehe auch Verbrechensheimsuchungen anderer Länder wie Norwegen mit dem Breijvink - Albtraum, oder Schweden (die Ermordung Olaf Palmes), die Attentate auf J.F. und Bobby K., Martin L. King in den USA,
oder auch die furchtbaren Blutspuren, die die RAF in unserem Land hinterließ.

Von all diesen fundamentalen Elementen eines modernen Staatswesens sind HAMAS und Fatah soweit entfernt wie die Erde von der Grenze unserer Milchstraße.
Beide Gruppierungen sind einfach Teppichhändlervereine, die sich gerne an dem bedienen wollen, was andere, hier der Staat Israel und seine fleißigen Menschen, über Generationen aufgebaut haben.
Fatah und HAMAS sind weder fähig noch willens, ein modernes Staatswesen zu etablieren, noch es friedlich und innovativ zu gestalten. Um den eigenen Menschen Perspektive und Zukunft zu geben.
Sie können nur eines sehr gut: Terror und Mordattentate. Und bereits kleine Kinder übelst manipulieren. Mit gepflegtem Juden- und Israelhass.
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Re: Die Araber und der Nahostkonflikt

Beitragvon Troh.Klaus » Di 5. Jun 2018, 23:06

Eulenwoelfchen hat geschrieben:(05 Jun 2018, 23:19)
Ja. Der Staat Israel verkörpert nicht nur eine sehr pluralistische und rechtsstaatliche Gesellschaft, sondern auch eine sehr moderne und zukunftsorientierte.

Der Staat Israel, im Großen und Ganzen ja. Die Gesellschaft, na ja. Freitags abends in Jerusalem - tote Hose, in Tel Aviv - Party. Das sind eher zwei Gesellschaften, die da unterwegs sind.
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Re: Die Araber und der Nahostkonflikt

Beitragvon Vongole » Di 5. Jun 2018, 23:26

Troh.Klaus hat geschrieben:(06 Jun 2018, 00:06)

Der Staat Israel, im Großen und Ganzen ja. Die Gesellschaft, na ja. Freitags abends in Jerusalem - tote Hose, in Tel Aviv - Party. Das sind eher zwei Gesellschaften, die da unterwegs sind.


Schabbes in Jerusalem oder Tel Aviv macht nicht die israelische Gesellschaft aus. ;)
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Re: Die Araber und der Nahostkonflikt

Beitragvon nyan cat » Mi 6. Jun 2018, 05:14

Tom Bombadil hat geschrieben:Für fanatisierte Palästinenser ist die Hamas selbstverständlich keine Terrororganisation, das ist allerdings keine besonders tiefschürfende Erkenntnis.


Ich habe auch gehört, dass Gaza-Bewohner die Al-Qassam-Brigaden als Helden feiern. Die Hamas ist eine Reaktion auf die Gaza-Blockade. Die sind doch im Lauf der Zeit immer radikaler geworden.
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Re: Die Araber und der Nahostkonflikt

Beitragvon Tom Bombadil » Mi 6. Jun 2018, 09:07

Nur blöd, dass die "Gaza-Blockade" überhaupt erst durch die Angriffe der Hamas-Terroristen notwendig wurde, Pitty ;)
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Re: Die Araber und der Nahostkonflikt

Beitragvon Troh.Klaus » Mi 6. Jun 2018, 21:31

Vongole hat geschrieben:(06 Jun 2018, 00:26)
Schabbes in Jerusalem oder Tel Aviv macht nicht die israelische Gesellschaft aus. ;)

Ist aber ein Symptom. Und das "sehr modern und zukunftsorientiert", da habe ich schon meine Zweifel. Dafür gibt es in Israel zu viele Fundamentalisten, mit steigender Tendenz.
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Re: Die Araber und der Nahostkonflikt

Beitragvon Polibu » Mi 6. Jun 2018, 21:49

nyan cat hat geschrieben:(06 Jun 2018, 06:14)

Ich habe auch gehört, dass Gaza-Bewohner die Al-Qassam-Brigaden als Helden feiern. Die Hamas ist eine Reaktion auf die Gaza-Blockade. Die sind doch im Lauf der Zeit immer radikaler geworden.


Vor dieser Blockade sind in Israel fast täglich Busse und Restaurants in die Luft geflogen. Also erzähl hier keine Märchen.

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