USA setzen Länder vor UN-Jerusalem-Abstimmung unter Druck

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Re: USA setzen Länder vor UN-Jerusalem-Abstimmung unter Druck

Beitragvon Kritikaster » Sa 23. Dez 2017, 01:26

Polibu hat geschrieben:(23 Dec 2017, 01:20)

An der Israellfrage erkennt man den waren Charakter der sogenannten Menschenfreunde. Jeder normale Mensch mit gesundem Menschenverstand ...

Und genau dieser geht Dir offensichtlich ab.

Schade eigentlich. Aber vielleicht tröstet es Dich ein wenig zu erfahren, dass Du damit nicht allein bist.
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Re: USA setzen Länder vor UN-Jerusalem-Abstimmung unter Druck

Beitragvon DarkLightbringer » Sa 23. Dez 2017, 01:31

Die Resolution ist ja nicht bindend, sondern eine Art Beitrag zur Meinungsbildung. Allerdings ist es auch das Recht der USA, sich zu überlegen, wem sie was finanzieren will und was nicht.

Wer möchte, kann sein Botschaftsschildchen in Tel Aviv belassen und wer es in Jerusalem anschrauben will, kann das auch.
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Re: USA setzen Länder vor UN-Jerusalem-Abstimmung unter Druck

Beitragvon Kritikaster » Sa 23. Dez 2017, 01:35

DarkLightbringer hat geschrieben:(23 Dec 2017, 01:31)

Die Resolution ist ja nicht bindend, sondern eine Art Beitrag zur Meinungsbildung. Allerdings ist es auch das Recht der USA, sich zu überlegen, wem sie was finanzieren will und was nicht.

Keine Frage, DL, wer sonst sollte darüber entscheiden?

Tölpelhaft bleibt es, gerade wissend um den Ausgang dieses Vorstosses, trotzdem. Trump hat hier, gemessen am von ihm verfolgten Ziel, schlicht und einfach verkackt.
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Re: USA setzen Länder vor UN-Jerusalem-Abstimmung unter Druck

Beitragvon Polibu » Sa 23. Dez 2017, 01:38

DarkLightbringer hat geschrieben:(23 Dec 2017, 01:31)

Die Resolution ist ja nicht bindend, sondern eine Art Beitrag zur Meinungsbildung. Allerdings ist es auch das Recht der USA, sich zu überlegen, wem sie was finanzieren will und was nicht.

Wer möchte, kann sein Botschaftsschildchen in Tel Aviv belassen und wer es in Jerusalem anschrauben will, kann das auch.


Nicht bindend, aber ein klares Zeichen an Israel auf wen sie sich verlassen können und auf wen nicht. Wenn Israel noch mal angegriffen wird, dann sind sie praktisch auf sich allein gestellt. Maximal die USA würden zu Israel halten. Und das ist ganz schön jämmerlich. Da schämt man sich echt Deutscher zu sein.
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Re: USA setzen Länder vor UN-Jerusalem-Abstimmung unter Druck

Beitragvon DarkLightbringer » Sa 23. Dez 2017, 01:47

Kritikaster hat geschrieben:(23 Dec 2017, 01:35)

Keine Frage, DL, wer sonst sollte darüber entscheiden?

Tölpelhaft bleibt es, gerade wissend um den Ausgang dieses Vorstosses, trotzdem. Trump hat hier, gemessen am von ihm verfolgten Ziel, schlicht und einfach verkackt.

Es ist auch keine Frage, dass Mr. Trump als tölpelhaft gilt. Welche Ziele er - die Berater eingeschlossen? - da genau verfolgt, ist schwer zu sagen. Im privaten Kreis äußere ich immer die Vermutung, Trump könnte ein Doppelagent sein. ;)

Der eingefrorene Dauerkonflikt IS - PAL ist aber eigentlich auch nicht mehr das wichtigste. Im Moment ist der Krieg im Jemen sehr aktuell.
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Re: USA setzen Länder vor UN-Jerusalem-Abstimmung unter Druck

Beitragvon DarkLightbringer » Sa 23. Dez 2017, 02:10

Polibu hat geschrieben:(23 Dec 2017, 01:38)

Nicht bindend, aber ein klares Zeichen an Israel auf wen sie sich verlassen können und auf wen nicht. Wenn Israel noch mal angegriffen wird, dann sind sie praktisch auf sich allein gestellt. Maximal die USA würden zu Israel halten. Und das ist ganz schön jämmerlich. Da schämt man sich echt Deutscher zu sein.

Es gibt eine kleine Meinungsverschiedenheit, ansonsten sind die Beziehungen zu Israel gut, eng und vertrauensvoll. Es werden auch U-Boote geliefert. Es besteht also kein Grund zur Scham.
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Re: USA setzen Länder vor UN-Jerusalem-Abstimmung unter Druck

Beitragvon Hyde » Sa 23. Dez 2017, 03:51

DarkLightbringer hat geschrieben:(23 Dec 2017, 01:31)
Allerdings ist es auch das Recht der USA, sich zu überlegen, wem sie was finanzieren will und was nicht.


Entwicklungshilfe davon abhängig zu machen, wie gefügig einem andere Regierungen sind, ist moralisch kein gutes Zeugnis und zeugt von niederen Beweggründen.
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Re: USA setzen Länder vor UN-Jerusalem-Abstimmung unter Druck

Beitragvon DarkLightbringer » Sa 23. Dez 2017, 05:08

Hyde hat geschrieben:(23 Dec 2017, 03:51)

Entwicklungshilfe davon abhängig zu machen, wie gefügig einem andere Regierungen sind, ist moralisch kein gutes Zeugnis und zeugt von niederen Beweggründen.

Es handelt sich um Entwicklungs- und Militärhilfen, wobei das eben auch Einflußmöglichkeiten sichert. Beispiel Ägypten. Es bekommt neben Israel die meisten Hilfen mit 1,3 Milliarden Dollar pro Jahr. Dennoch ist völlig klar, dass Ägypten gegen die Jerusalem-Entscheidung stimmen muss, entgegen den US-Wünschen. Mit einer Kürzung ist aber kaum zu rechnen, aus strategischen Gründen und weil die Rüstungsgüter ohnehin in den USA geordert werden, also dort die Jobs sichern.

Schon vor der Abstimmung ist ein Meinungsaustausch nichts ungewöhnliches, die Standpunkte sind dann bekannt. Die Rhetorik im UN-Plenarsaal sollte da nicht überbewertet werden.
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Re: USA setzen Länder vor UN-Jerusalem-Abstimmung unter Druck

Beitragvon Tom Bombadil » Sa 23. Dez 2017, 10:31

Kritikaster hat geschrieben:(23 Dec 2017, 00:37)

Du glaubst ernsthaft, dass die von Dir genannten Beispiele die aktuelle Völkerrechtsverletzung durch Israel und die USA rechtfertigten?

Es gibt keine "aktuelle Völkerrechtsverletzung" - schon gar nicht durch Israel - wenn die USA ihre Botschaft nach Jerusalem verlegen wollen. Außerdem solltest du vllt. mal lesen, was Trump wirklich sagt, der Status von Ost-Jerusalem als umstrittenes Gebiet ist von dieser Entscheidung überhaupt nicht betroffen. Erst Recht ist das alles keinerlei Rechtfertigung von Terror und Gewalt gegen Israel und israelische Zivilisten.

Wenn das die Basis Deiner Vorstellung von internationalem Recht darstellt, dann kann man nur noch sagen: GUTE NACHT!

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Re: USA setzen Länder vor UN-Jerusalem-Abstimmung unter Druck

Beitragvon Kritikaster » Sa 23. Dez 2017, 10:40

Tom Bombadil hat geschrieben:(23 Dec 2017, 10:31)

Außerdem solltest du vllt. mal lesen, was Trump wirklich sagt, der Status von Ost-Jerusalem als umstrittenes Gebiet ist von dieser Entscheidung überhaupt nicht betroffen.

Der Verweis auf den rechtlich nicht zu begründenden Anspruch Israels auf Ost-Jerusalem bezog sich durchaus nicht auf Trumps Ausführungen sondern gezielt auf Deine Rechtsauffassung hierzu:
Tom Bombadil hat geschrieben:Jerusalem ist Israels Hauptstadt, Botschaften stehen in Hauptstädten.

Da Du diese Aussage nicht auf West-Jerusalem beschränkst, kann das kaum anders denn als Unterstützung einer völkerrechtlich nicht gerechtfertigten Annexion Ost-Jerusalems durch Israel verstanden werden.
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Re: USA setzen Länder vor UN-Jerusalem-Abstimmung unter Druck

Beitragvon Tom Bombadil » Sa 23. Dez 2017, 11:17

Dann hast du das wohl falsch verstanden und hättest nachfragen sollen, Resolution 242 ist mir ein Begriff. Würdest du hier im Subforum öfter mitlesen, dann wüsstest du auch, dass ich die Siedlungspolitik - auch in Ostjerusalem - als kontraproduktiv für den Friedensprozess ansehe.
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Re: USA setzen Länder vor UN-Jerusalem-Abstimmung unter Druck

Beitragvon Kritikaster » Sa 23. Dez 2017, 13:21

Tom Bombadil hat geschrieben:(23 Dec 2017, 11:17)

Dann hast du das wohl falsch verstanden und hättest nachfragen sollen, Resolution 242 ist mir ein Begriff. Würdest du hier im Subforum öfter mitlesen, dann wüsstest du auch, dass ich die Siedlungspolitik - auch in Ostjerusalem - als kontraproduktiv für den Friedensprozess ansehe.

Dann hast Du eine offensichtlich missverständliche Formulierung klar gestellt, wofür ich mich gerne bedanke.
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Re: USA setzen Länder vor UN-Jerusalem-Abstimmung unter Druck

Beitragvon Tom Bombadil » Sa 23. Dez 2017, 14:01

Kein Problem!
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Re: USA setzen Länder vor UN-Jerusalem-Abstimmung unter Druck

Beitragvon DarkLightbringer » Sa 23. Dez 2017, 14:05

Saudi-Arabien lehnt die Jerusalem-Entscheidung Washingtons entschieden ab, sagt aber gleichzeitig, man habe gemeinsame Interessen mit den USA und das sei für die Stabilität und Sicherheit in der Region "sehr wichtig" (AM Adel al Jubeir).

Der "Druck" der USA im Rahmen der UN-Generalversammlung wird überschätzt. Gewiss hat Washington einen Standpunkt und hätte auch gern mehr Meinungspartner gehabt, aber mit den absehbaren Realitäten hat man sicher auch gerechnet. Es ist schwer vorstellbar, dass sich die USA im strategischen Engagement nennenswert zurück zieht.
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Re: USA setzen Länder vor UN-Jerusalem-Abstimmung unter Druck

Beitragvon Vongole » Sa 23. Dez 2017, 14:35

Tant de bruit pour une omelette :rolleyes:

Ein souveräner Staat entscheidet sich, seine Botschaft in die Hauptstadt eines anderen souveränen Staates zu verlegen, und fast der ganze Rest der Welt gebärdet sich, als bräche deswegen
der dritte Weltkrieg aus.
Mit keinem Wort hat Trump erwähnt, dass sich diese Botschaft im Ostteil Jerusalems befinden wird, noch hat er Jerusalem als Ganzes als Hauptstadt anerkannt.
Die UNO, mal wieder auf dem besten Weg, sich lächerlich zu machen, verabschiedet im vorauseilenden Gehorsam eine Resolution dagegen, ausgerechnet beantragt von der Türkei und dem Jemen,
und natürlich stimmt Europa zu, hat es doch aus eigener Schuld mittlerweile kaum noch Einfluss auf die Politik im Nahen Osten, noch große Ahnung davon.
Schon fast überflüssig, zu erwähnen, dass Israel als einziger Staat im Vergleich zu den anderen UNO-Staaten den Sonderstatus "genießt", sich seine eigenen pol. Entscheidungen nach Meinung dieses Gremiums absegnen lassen zu müssen.
Israel wird seine Weg auch ohne dieses Gremuim gehen und diplomatisch im Hintergrund Fäden knüpfen, es ist heute schon erfolgreich dabei.
Das werden weder die UNO noch Europa verhindern, und das ist gut so.
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Re: USA setzen Länder vor UN-Jerusalem-Abstimmung unter Druck

Beitragvon Quatschki » Sa 23. Dez 2017, 16:45

Was kann man schon erwarten von dieser Bundesregierung?
Die zusieht, wie Leute, die Deutschland aus "humanitären Gründen" aufgenommen hat, einige hundert Meter neben dem Holocaust-Mahnmal und dem Reichstag in einer angemeldeten und genehmigten Demonstration "Tod den Juden" skandieren?
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Re: USA setzen Länder vor UN-Jerusalem-Abstimmung unter Druck

Beitragvon Mahmoud » Sa 23. Dez 2017, 16:45

Polibu hat geschrieben:(23 Dec 2017, 01:38)

... dann sind sie praktisch auf sich allein gestellt. Maximal die USA würden zu Israel halten.


:D :D
Jetzt musste Ich doch mal laut lachen! Maximal die USA! Der war gut.

Ich bin ziemlich sicher, daß Ihnen ein Land namens USA im Konfliktfall lieber ist als zwanzig Länder aus Europa. Die Europäer kriegen doch in einem militärischen Konfliktfall eh Nichts auf die Reihe. Selbst in Ihrem eigenen Kontinent mussten sie die USA zu Hilfe rufen ( Jugoslawien bzw. Serbien) . Oh, Asche auf mein Haupt: Das war ja die NATO... ;)
Ausser moralischer Überlegenheit ( Achtung: Das ist Ironie) haben die Europäer doch Nichts zu bieten....
Zuletzt geändert von Mahmoud am Sa 23. Dez 2017, 16:50, insgesamt 1-mal geändert.
Political correctness: Nein, Danke. Ich bevorzuge die Wahrheit!
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Re: USA setzen Länder vor UN-Jerusalem-Abstimmung unter Druck

Beitragvon Mahmoud » Sa 23. Dez 2017, 16:47

Hyde hat geschrieben:(23 Dec 2017, 03:51)

Entwicklungshilfe davon abhängig zu machen, wie gefügig einem andere Regierungen sind, ist moralisch kein gutes Zeugnis und zeugt von niederen Beweggründen.


Entwicklungshilfe von Nichts abhängig zu machen zeugt von Naivität und Verantwortungslosigkeit
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Re: USA setzen Länder vor UN-Jerusalem-Abstimmung unter Druck

Beitragvon Paperbackwriter » Mo 20. Aug 2018, 14:10

Liegestuhl hat geschrieben:(22 Dec 2017, 08:50)

Die UN übt eine ziemlich üble Meinungsdiktatur aus. Man darf, wider der Realität, nicht der Meinung sein, dass Jerusalem die Hauptstadt Israels ist. Und die ganze Kampagne wird von Vorbilddemokraten wie Erdogan angeführt.

Für mich ist Jerusalem die Hauptstadt Israels. Die Palästinenser haben keine Begründungen, warum sie Jerusalem als Hauptstadt eines palästinensischen Staates haben wollen, den gerade sie selbst seit mehr als 70 Jahren verhindern.
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Re: USA setzen Länder vor UN-Jerusalem-Abstimmung unter Druck

Beitragvon Eulenwoelfchen » Mo 20. Aug 2018, 19:04

Tom Bombadil hat geschrieben:(23 Dec 2017, 11:17)

...dass ich die Siedlungspolitik - auch in Ostjerusalem - als kontraproduktiv für den Friedensprozess ansehe.


Das kann man so sehen, wenn man den Palästinensern ihre Begründungen, besonders den Anspruch, einen Teil Jerusalems, genauer den Ostteil,
als berechtigt ansieht. Meiner Meinung nach besteht aber dieser Anspruch nur auf palästinensischen Terrorpapier. Fordern kann man ja viel ...

Ich persönlich sehe dieses Anrecht auf halb Jerusalam auf palästinensischer Seite nicht. Von daher kann ich mich auch nicht mit
einer - ich sage mal - resevierten Haltung gegenüber einer sog. "Siedlungspolitik" im Ostteil Jerusalems anfreunden.
Für mich hat der Staat Israel jedes Gestaltungsrecht, auch hinsichtlich der Stadtentwicklungspolitik für all seine Metropolen uneingeschränkt.
Auch für Ostjerusalem.

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