Fakten zu B'Tselem und Breaking The Silence

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elmore
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Fakten zu B'Tselem und Breaking The Silence

Beitragvon elmore » Fr 28. Apr 2017, 14:07

Da im anderen Thread innerhalb der Diskussionen um den Antrittsbesuch von BMA Gabriel
und seinem Bestehen auf dem persönlichen Gespräch mit den beiden - in Israel -
mittlerweile sehr umstrittenen NGOs B'Tselem und Breaking The Silence
des öfteren darauf verwiesen wurde, Netanjahus Meinung und Forderung an Gabriel,
diese Kontakte nicht wahrzunehmen, sei ein politisches Manöver, mit dem Ziel,
diese NGOs mit der Begründung antiisraelischer und israelfeindlicher
Haltungen als obskur herabzuwürdigen, um so unliebsame, weil zu regierungskritische zivilgesellschaftliche Stimmen
vom Ohr des neuen Deutschen Aussenministers fernzuhalten, ist es vielleicht hilfreich,
die Annahme der Vermutungen, diesen NGOs geschehe hier Unrecht, näher zu betrachten.

Also wären Fakten gut, die allseits immer recherchefauleren Journalisten auch international
entgehen, nicht benannt und damit nicht öffentlich werden.
Stattdessen wird ein kritiklos und recht uninformiert übernommenes Bild geschickt gesteuerter
Eigenpropaganda dieser NGOs verbreitet, das selbstredend auch von Politikern genauso
informations- und recherchefaul übernommen wird. Sowohl national als auch EU-weit
bis hinein in die höchsten Amtsstuben von Brüssel oder auch UN-Unterorganisationen.



Einiges zu B'Tselem (ohne Vollstandigkeitsanspruch):
IDF: B’Tselem führt Delegitimierungskampagne gegen das israelische Militär
http://www.audiatur-online.ch/2016/09/21/idf-btselem-fuehrt-delegitimierungskampagne-gegen-das-israelische-militaer/

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Aktivist soll palästinensische Landverkäufer verraten haben
Eine TV-Dokumentation zeigt: Der in Haft sitzende „B'Tselem“-Aktivist Esra Nawi soll palästinensische Landverkäufer an die Palästinensische Autonomiebehörde verraten haben. Die seien daraufhin ermordet worden. Zum Fall ist jetzt ein weiteres Beweisstück hinzugekommen.


JERUSALEM / RAMALLAH (inn) – Ein neues Beweisstück erhärtet den Verdacht, dass der linksgerichtete israelische Aktivist Esra Nawi an der Entführung und Folter eines Palästinensers beteiligt war, der Land an Juden verkauft hat. Dies ist in der Palästinensischen Autonomie strafbar. Wie die religiöse Tageszeitung „Hamodia“ am Mittwoch berichtet, handelt es sich bei dem Beweis um ein offizielles Dokument der Polizei der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA). Die Tageszeitung bezieht sich in ihrem Bericht auf das israelische Armeeradio als Quelle.

Demnach offenbart das Polizeipapier eine direkte Verbindung zwischen Nawi und der Ermordung des arabischen Landbesitzers, der wegen des Landverkaufs an Juden zu Tode gefoltert wurde. Nawi, der aktuell auf seine Verhandlung wegen diverser Sicherheitsvergehen wartet, stritt zwar nie ab, dass er an den Machenschaften um den Landbesitzer in den Hebronbergen beteiligt war. Das Papier sei aber der erste handfeste Beweis für die Tat, schreibt „Hamodia“.

TV-Dokumentation zeigt Mitschnitte des Aktivisten
Laut dem Armeeradio wollte Nawi im Januar 2016 das Land verlassen und wurde unter anderem festgenommen, weil er mit ausländischen Terroristen zusammengearbeitet haben soll. Das Polizeipapier der PA habe der israelischen Staatsanwaltschaft über ein Jahr vorgelegen, ohne dass sie gehandelt hätte.

Der Aktivist Nawi erlangte eine gewisse Bekanntheit, weil er in einer Dokumentation zu sehen war, die einige Wochen vor seiner Festnahme im israelischen Fernsehen lief. Darin ging es um eine Kampagne der Autonomiebehörde, die „Verräter“, die Land an Juden verkaufen, ächtete. Videoausschnitte und Bandmitschnitte bezeugen laut der Tageszeitung, wie Nawi und sein Kollege Nasser Nawadsche von der Organisation „B'Tselem“ damit angaben, palästinensische Landverkäufer an die PA verraten zu haben. Auf die Frage, was mit den Landverkäufern passiere, lautete die Antwort: „Die PA kümmert sich um sie, sie tötet sie.“

Im Polizeipapier der PA steht demnach, dass sich Nawi mit dem Landverkäufer Abu Halil getroffen hat. Laut israelischen Quellen wurde dieser von den palästinensischen Sicherheitsbeamten dann verhaftet, monatelang festgehalten und regelmäßig gefoltert. Abu Halil sei in der Haft an einem Schlaganfall gestorben. Die TV-Dokumentation listet weitere inzwischen verstorbene Landverkäufer auf, die Nawi und Nawadsche an die PA verraten haben sollen.

Anmerkung von mir: Auf Landverkäufe von Palästinensern an Juden steht gemäß PA-Gesetzgebung die Todesstrafe. "Abmildernd" erweitert wurde dieses Strafmaß auf Veranlassung von Sigmar Gabriels Freund, PA-"Präsident" Abbas: anno 2014 auf harte Strafarbeit das ganze Leben lang für Landverkäufe an Juden.

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B’Tselem hat sich zur Aufgabe gemacht, Menschenrechtsverletzungen Israels in den besetzten Gebieten zu dokumentieren und stattet hierfür Palästinenser mit Kameras aus, um israelische Soldaten und Siedler zu filmen. Doch oft würden die geschnittenen Filme, die die Organisation veröffentlicht, erst nach massiver Provokation entstehen und ohne Kontext ins Internet gestellt, so der Vorwurf. Die Organisation habe eine Agenda, die mehr auf die Diffamierung Israels als Ganzes als der tatsächlichen Prüfung der Menschenrechtslage für Palästinenser in den besetzten Gebieten abziele. Terror von palästinensischer Seite werde in den Berichten B’Tselems ignoriert, sagen Kritiker außerdem.

Der Journalist und Buchautor Tuvia Tenenbom (u.a. Bücher wie "Allein unter Deutschen", "Allein unter Flüchtlingen"(neu) 2017 etc.) hatte 2015 einen Mitarbeiter der Organisation B'Tselem interviewt, der den Holocaust leugnete. Zunächst dementierte die Organisation, Holocaust-Leugner in ihren Reihen zu beschäftigen – erst nachdem Tenenbom ein Video des Interviews veröffentlichte, entließ B’Tselem den Mitarbeiter.

B'Tselem und andere NGOs wie Breaking The Silence werden überwiegend aus dem Ausland finanziert. Ganz wesentliche Geldgeber sind die EU, aber auch Länder wie Norwegen, Niederlande oder Deutschland. Aus letztgenanntem Land unterstützte Brot für die Welt/evangel. Entwicklungsdienst zwischen
2012 und 2014 B'Tselem mit ca. 480.000 Euro, wie aus den gegenüber israelischen Regierungsstellen gemeldeten Zahlen durch diese Organisationen selbst angegeben wurde.

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Ein längerer Bericht über Breaking the Silence

https://lizaswelt.net/2016/08/03/breaking-the-silence-propaganda-statt-aufklaerung/



Persönliche Abschlußbemerkung: Weitere Informationen durch andere User/innen are welcome!

Die geneigte und ggf. interssierte Leserschaft mag sich also anhand der eingestellten Informationen
zu diesen beiden NGOs selbst ein Bild machen und auch, weshalb diese wohl nicht zu Unrecht
seitens der israelischen Regierung als äusserst fragwürdig angesehen werden. Deshalb auch ziemliches Unverständnis
über Gabriels Verhalten nachvollziehbar ist, wie verbissen und bevorzugend Aussenminister Gabriel gerade auf persönlichem
Kontakt mit diesen NGOs bei seinem Israelbesuch bestand und dafür sogar - relativ achselzuckend - in Kauf nahm,
von Netanjahu keinen Gesprächstermin zu erhalten.

Für einen SPD-Spitzenpolitiker, so könnte man sagen, hat Gabriels Israelverhalten, durchaus Tradition:
Während des letzten großen Angriffskriegs, dem sog. Jom-Kippur Krieg anno 1973, in dem der Staat Israel sehr um sein Überleben kämpfen musste,
also in der Ägide von SPD-Kanzler Willy Brandt, sperrte Deutschland
seine Häfen für amerikanische Hilfslieferungen, die Israel dringend für seinen
Überlebenskampf benötigte. Offiziell begründet durch den damaligen Staatssekretär Frank mit dem
Argument, Deutschland müsse sich an die selbstauferlegte Neutralitätspflicht halten.
Bobo
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Re: Fakten zu B'Tselem und Breaking The Silence

Beitragvon Bobo » Fr 28. Apr 2017, 15:41

elmore hat geschrieben:(28 Apr 2017, 15:07)

Da im anderen Thread innerhalb der Diskussionen um den Antrittsbesuch von BMA Gabriel
und seinem Bestehen auf dem persönlichen Gespräch mit den beiden - in Israel -
mittlerweile sehr umstrittenen NGOs B'Tselem und Breaking The Silence
des öfteren darauf verwiesen wurde, Netanjahus Meinung und Forderung an Gabriel,
diese Kontakte nicht wahrzunehmen, sei ein politisches Manöver, mit dem Ziel,
diese NGOs mit der Begründung antiisraelischer und israelfeindlicher
Haltungen als obskur herabzuwürdigen, um so unliebsame, weil zu regierungskritische zivilgesellschaftliche Stimmen
vom Ohr des neuen Deutschen Aussenministers fernzuhalten, ist es vielleicht hilfreich,
die Annahme der Vermutungen, diesen NGOs geschehe hier Unrecht, näher zu betrachten.

Also wären Fakten gut, die allseits immer recherchefauleren Journalisten auch international
entgehen, nicht benannt und damit nicht öffentlich werden.
Stattdessen wird ein kritiklos und recht uninformiert übernommenes Bild geschickt gesteuerter
Eigenpropaganda dieser NGOs verbreitet, das selbstredend auch von Politikern genauso
informations- und recherchefaul übernommen wird. Sowohl national als auch EU-weit
bis hinein in die höchsten Amtsstuben von Brüssel oder auch UN-Unterorganisationen.



Einiges zu B'Tselem (ohne Vollstandigkeitsanspruch):
IDF: B’Tselem führt Delegitimierungskampagne gegen das israelische Militär
http://www.audiatur-online.ch/2016/09/21/idf-btselem-fuehrt-delegitimierungskampagne-gegen-das-israelische-militaer/

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Aktivist soll palästinensische Landverkäufer verraten haben
Eine TV-Dokumentation zeigt: Der in Haft sitzende „B'Tselem“-Aktivist Esra Nawi soll palästinensische Landverkäufer an die Palästinensische Autonomiebehörde verraten haben. Die seien daraufhin ermordet worden. Zum Fall ist jetzt ein weiteres Beweisstück hinzugekommen.


JERUSALEM / RAMALLAH (inn) – Ein neues Beweisstück erhärtet den Verdacht, dass der linksgerichtete israelische Aktivist Esra Nawi an der Entführung und Folter eines Palästinensers beteiligt war, der Land an Juden verkauft hat. Dies ist in der Palästinensischen Autonomie strafbar. Wie die religiöse Tageszeitung „Hamodia“ am Mittwoch berichtet, handelt es sich bei dem Beweis um ein offizielles Dokument der Polizei der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA). Die Tageszeitung bezieht sich in ihrem Bericht auf das israelische Armeeradio als Quelle.

Demnach offenbart das Polizeipapier eine direkte Verbindung zwischen Nawi und der Ermordung des arabischen Landbesitzers, der wegen des Landverkaufs an Juden zu Tode gefoltert wurde. Nawi, der aktuell auf seine Verhandlung wegen diverser Sicherheitsvergehen wartet, stritt zwar nie ab, dass er an den Machenschaften um den Landbesitzer in den Hebronbergen beteiligt war. Das Papier sei aber der erste handfeste Beweis für die Tat, schreibt „Hamodia“.

TV-Dokumentation zeigt Mitschnitte des Aktivisten
Laut dem Armeeradio wollte Nawi im Januar 2016 das Land verlassen und wurde unter anderem festgenommen, weil er mit ausländischen Terroristen zusammengearbeitet haben soll. Das Polizeipapier der PA habe der israelischen Staatsanwaltschaft über ein Jahr vorgelegen, ohne dass sie gehandelt hätte.

Der Aktivist Nawi erlangte eine gewisse Bekanntheit, weil er in einer Dokumentation zu sehen war, die einige Wochen vor seiner Festnahme im israelischen Fernsehen lief. Darin ging es um eine Kampagne der Autonomiebehörde, die „Verräter“, die Land an Juden verkaufen, ächtete. Videoausschnitte und Bandmitschnitte bezeugen laut der Tageszeitung, wie Nawi und sein Kollege Nasser Nawadsche von der Organisation „B'Tselem“ damit angaben, palästinensische Landverkäufer an die PA verraten zu haben. Auf die Frage, was mit den Landverkäufern passiere, lautete die Antwort: „Die PA kümmert sich um sie, sie tötet sie.“

Im Polizeipapier der PA steht demnach, dass sich Nawi mit dem Landverkäufer Abu Halil getroffen hat. Laut israelischen Quellen wurde dieser von den palästinensischen Sicherheitsbeamten dann verhaftet, monatelang festgehalten und regelmäßig gefoltert. Abu Halil sei in der Haft an einem Schlaganfall gestorben. Die TV-Dokumentation listet weitere inzwischen verstorbene Landverkäufer auf, die Nawi und Nawadsche an die PA verraten haben sollen.

Anmerkung von mir: Auf Landverkäufe von Palästinensern an Juden steht gemäß PA-Gesetzgebung die Todesstrafe. "Abmildernd" erweitert wurde dieses Strafmaß auf Veranlassung von Sigmar Gabriels Freund, PA-"Präsident" Abbas: anno 2014 auf harte Strafarbeit das ganze Leben lang für Landverkäufe an Juden.

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B’Tselem hat sich zur Aufgabe gemacht, Menschenrechtsverletzungen Israels in den besetzten Gebieten zu dokumentieren und stattet hierfür Palästinenser mit Kameras aus, um israelische Soldaten und Siedler zu filmen. Doch oft würden die geschnittenen Filme, die die Organisation veröffentlicht, erst nach massiver Provokation entstehen und ohne Kontext ins Internet gestellt, so der Vorwurf. Die Organisation habe eine Agenda, die mehr auf die Diffamierung Israels als Ganzes als der tatsächlichen Prüfung der Menschenrechtslage für Palästinenser in den besetzten Gebieten abziele. Terror von palästinensischer Seite werde in den Berichten B’Tselems ignoriert, sagen Kritiker außerdem.

Der Journalist und Buchautor Tuvia Tenenbom (u.a. Bücher wie "Allein unter Deutschen", "Allein unter Flüchtlingen"(neu) 2017 etc.) hatte 2015 einen Mitarbeiter der Organisation B'Tselem interviewt, der den Holocaust leugnete. Zunächst dementierte die Organisation, Holocaust-Leugner in ihren Reihen zu beschäftigen – erst nachdem Tenenbom ein Video des Interviews veröffentlichte, entließ B’Tselem den Mitarbeiter.

B'Tselem und andere NGOs wie Breaking The Silence werden überwiegend aus dem Ausland finanziert. Ganz wesentliche Geldgeber sind die EU, aber auch Länder wie Norwegen, Niederlande oder Deutschland. Aus letztgenanntem Land unterstützte Brot für die Welt/evangel. Entwicklungsdienst zwischen
2012 und 2014 B'Tselem mit ca. 480.000 Euro, wie aus den gegenüber israelischen Regierungsstellen gemeldeten Zahlen durch diese Organisationen selbst angegeben wurde.

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Ein längerer Bericht über Breaking the Silence

https://lizaswelt.net/2016/08/03/breaking-the-silence-propaganda-statt-aufklaerung/



Persönliche Abschlußbemerkung: Weitere Informationen durch andere User/innen are welcome!

Die geneigte und ggf. interssierte Leserschaft mag sich also anhand der eingestellten Informationen
zu diesen beiden NGOs selbst ein Bild machen und auch, weshalb diese wohl nicht zu Unrecht
seitens der israelischen Regierung als äusserst fragwürdig angesehen werden. Deshalb auch ziemliches Unverständnis
über Gabriels Verhalten nachvollziehbar ist, wie verbissen und bevorzugend Aussenminister Gabriel gerade auf persönlichem
Kontakt mit diesen NGOs bei seinem Israelbesuch bestand und dafür sogar - relativ achselzuckend - in Kauf nahm,
von Netanjahu keinen Gesprächstermin zu erhalten.

Für einen SPD-Spitzenpolitiker, so könnte man sagen, hat Gabriels Israelverhalten, durchaus Tradition:
Während des letzten großen Angriffskriegs, dem sog. Jom-Kippur Krieg anno 1973, in dem der Staat Israel sehr um sein Überleben kämpfen musste,
also in der Ägide von SPD-Kanzler Willy Brandt, sperrte Deutschland
seine Häfen für amerikanische Hilfslieferungen, die Israel dringend für seinen
Überlebenskampf benötigte. Offiziell begründet durch den damaligen Staatssekretär Frank mit dem
Argument, Deutschland müsse sich an die selbstauferlegte Neutralitätspflicht halten.


Was sagt man zu einem Außenminister, der sich entweder im Vorwege nicht über diese Vorwürfe informiert und sorgfältig geprüft hat oder sie wissentlich ignorierte? Und er ist in Europa nicht der einzige "Arbeitsverweigerer" in diesem Amt zu diesem Thema. Hoffentlich hat er in der verbliebenen Amtszeit nicht noch wirklich wichtige Aufgaben wahrzunehmen. Das kann nicht gutgehen. Besser, er konzentriert sich auf Gebäudeeröffnungen und ähnlichem Unfug.
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elmore
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Re: Fakten zu B'Tselem und Breaking The Silence

Beitragvon elmore » So 30. Apr 2017, 16:37

http://www.spiegel.de/politik/ausland/sigmar-gabriel-und-benjamin-netanyahu-eklat-um-treffen-mit-ngos-a-1144691.html
Israelische Menschenrechtsgruppen
Die Geächteten

Es sind genau diese Artikel in sog. Mainstream-Medien, die schlecht recherchiert,
in diesem typisch antiisraelisch geprägtem Stil die Fakten und die Realität
verzerren, und stets den Rechtsstaat Israel und seine Armee, die IDF in die
Nähe von Mörderbanden, Unrechtsregime und typisch rechtsgerichtete
Systeme stellen und die Mär, diese NGOs würden von diesen
Regierungen bewusst und gezielt diffamiert und denunziert. Und als das nicht
schon ausreichen würde, legt diese SPON-Pappnase, die sich wohl als
Journalist sieht, noch eins drauf: Diese NGOs würden von Israels Regierung,
diesem menschenrechtsverletzenden Staat Israel sogar gezielt DELEGITIMIERT.

Bei letzterer Aussage dieses windelweichen Spiegelschreibers Frage ich mich
ohnehin, was er damit sagen will. Von welcher Delegitimierung spricht er?

Beide NGOs sind keine politischen Parteien. Sie haben weder eine durch Wahlen
oder sonstige, demokratisch zustande gekommene Beauftragung Machtbefugnisse, die ihnen
den Status der Legitimität zuerkennen, weil ihre Arbeit einen Wählerauftrag erfüllen würde…

Es ist genau diese Sorte der glorifizierten Überkompetenz bezüglich dieser
mehr als zweifelhaften NGOs, die auch in deutschen Medien verbreitet wird,
und damit natürlich auch antiisraelisch verpackten Antisemitismus als nur zu
gerechfertigt und notwendig erscheinen lässt. Sich all die von diesen
verzerrenden Darstellungen verleiteten und desinformierten Menschen auch
noch richtig gut dabei fühlen dürfen und können, auf Israel und seine Regierung
draufzuhauen.

Man wird doch noch etwas gegen diese rechtsgerichtete Regierung Netanjahu sagen dürfen,
die massenhaft und dauernd die Menschenrechte mit Füßen tritt. Schließlich kritisert man ja
auch hierzulande und jederzeit berechtigt die AfD als rechte Grundrechtsverweigerer und
Menschenrechtsrosinenpicker, die gewisse Rechtezugeständnisse nicht jedem Menschen als berechtigt
zuerkennen wollen.

Es versteht sich fast von selbst, dass man dabei - wie unser Aussenminister - selbstverständlich für
diese NGOs Partei ergreifen muss. Die sich - so suggerieren diese billigen
Artikel wie dieser verlinkte SPON-Kommentar, als scheinbar Einzige in Israel, und
unbestechlich bis über die Haarwurzeln hinaus, der Wahrung und Einhaltung
der Menschenrechte verpflichtet fühlen.

All die Zweifel und die Details an der Neutralität und Glaubwürdigkeit,
die im Zusammenhang mit diesen beiden NGOs erwiesen sind,
werden gezielt und faktenignorierend entweder NICHT erwähnt
oder gar nicht zur Kenntnis genommen.

Es ist zwar völlig offen, ob diese Art des NICHT-Journalismus der nicht unüblichen Unfähigkeit oder Schnelllebigkeit eines weitgehend ahnunglsosen
und recherchefaulen Berufsethos geschuldet ist,
der in den heutigen Zeiten digitaler Meinungsmache einfach irgendwelche Behauptungn und
"Tatsachen" nachplappert und irgendwie leere Seiten einfach irgendwie vollmachen muss ….

oder

ob dahinter ein Autor steckt, der seinen eigenen Antiisraelismus/ Antisemitismus recht geschickt über das
Anprangern der unberechtigten Ächtung solcher NGOs auslebt, indem er behauptet, diese würden
von der rechtsgerichteten Regierung und dem Staat Israel völlig
zu Unrecht denunziert. Weil sie die Wahrheit ans Licht brächten.

Kein Wort dieses Antiisrael-Schreibers und Spiegelautors Dominik Peters darüber,
wie wahr oder eben nicht gerade die Zeugnisse und Behauptungen bis hin zu nachweislich vollkommen erfundenen
Vorwürfen dieser NGOs sind ...oder wie das eine ihrer Hauptaktivistinnen
kommentierte, als sie darauf angesprochen wurde, ihre NGO würde erfundene Behauptungen aus
obskuren Quellen bewiesenermaßen als Fakten darstellen und öffentlich machen.
Quellen, die die NGO selbst nicht kannte und auch nicht wusste, woher diese stammten:
"Wir sind keine Ermittlungsbehörden…sorry…usw. "
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Re: Fakten zu B'Tselem und Breaking The Silence

Beitragvon Vongole » So 30. Apr 2017, 22:15

Dominik Peters scheint in der gleichen Gruppe antisraelischer/antisemitischer Journalisten tätig zu sein wie Jakob Augstein und Inge Günther,
die ich mal schriftlich gefragt habe, mit warum sie sich überhaupt Israel-Korrespondentin nennt.
Ihre Artikel triefen vor pal. Nächstenliebe und beißender Israelkritik, meistens übrigens abgekupfert - oder leicht verändert - bei Haaretz.
Unnötig zu betonen, dass der Leserbrief weder abgedruckt noch beantwortet wurde.
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Re: Fakten zu B'Tselem und Breaking The Silence

Beitragvon Anderus » Mo 1. Mai 2017, 10:55

Genauso habe ich es mir vorgestellt. Seitdem ich das Buch von Hirsi Ali gelesen habe, weis ich wie solche Gruppen funktionieren. Immer wieder beweist es sich, das es kaum Unterschiede gibt. Ohne es genau zu wissen, ahnt man die Wahrheit. Mehr als erschreckend, das solche Dinge, einem deutschen Außenminister völlig unbekannt zu scheinen scheinen. Insbesondere, wenn anschließend, auch noch so, mit der Sache umgegangen wird.
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Re: Fakten zu B'Tselem und Breaking The Silence

Beitragvon Liegestuhl » Mo 1. Mai 2017, 13:37

Anderus hat geschrieben:(01 May 2017, 11:55)
Seitdem ich das Buch von Hirsi Ali gelesen habe, weis ich wie solche Gruppen funktionieren.


Von welchem Buch ist die Rede?
Ein Hütchen mit Federn, die Armbrust über der Schulter, aber ein Jäger ist es nicht.
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Re: Fakten zu B'Tselem und Breaking The Silence

Beitragvon Senexx » Mo 1. Mai 2017, 14:19

elmore hat geschrieben:(28 Apr 2017, 15:07)


Für einen SPD-Spitzenpolitiker, so könnte man sagen, hat Gabriels Israelverhalten, durchaus Tradition:

Das ist ja alles nichts Neues. Die sozialistische Internationale hat ja schon vor Jahren unter tatkräftiger Mithilfe der SPD die Terrororganisation Al Fatah aufgenommen.
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Re: Fakten zu B'Tselem und Breaking The Silence

Beitragvon Anderus » Mo 1. Mai 2017, 15:47

Liegestuhl hat geschrieben:(01 May 2017, 14:37)

Von welchem Buch ist die Rede?



Mein Leben, meine Freiheit. Die Autobiographie. Übersetzt von Heike Schlatterer und Anne Emmert. Piper, München 2006, ISBN 3-492-04932-X [72]

Das Buch hat aber nur indirekt etwas mit dem Thema zu tun. Es beschreibt aber in eindrucksvoller Weise, wie sich viele Muslime ein Leben vorstellen. Alles was ich bisher über die Westbank gelesen habe, wo es sich vornehmlich um Muslime handelt, kommt mir sehr bekannt vor. Wenn ich das schon lese? Auf das Verkaufen von Grund und Boden an die Israelis, steht die Folter und die Todesstrafe? Und solche Menschen wollen einen eigenen Staat gründen?
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Re: Fakten zu B'Tselem und Breaking The Silence

Beitragvon bennyh » Di 2. Mai 2017, 13:34

elmore hat geschrieben:(28 Apr 2017, 15:07)
Einiges zu B'Tselem (ohne Vollstandigkeitsanspruch):
IDF: B’Tselem führt Delegitimierungskampagne gegen das israelische Militär
http://www.audiatur-online.ch/2016/09/21/idf-btselem-fuehrt-delegitimierungskampagne-gegen-das-israelische-militaer/

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Aktivist soll palästinensische Landverkäufer verraten haben
Eine TV-Dokumentation zeigt: Der in Haft sitzende „B'Tselem“-Aktivist Esra Nawi soll palästinensische Landverkäufer an die Palästinensische Autonomiebehörde verraten haben. Die seien daraufhin ermordet worden. Zum Fall ist jetzt ein weiteres Beweisstück hinzugekommen.


JERUSALEM / RAMALLAH (inn) – Ein neues Beweisstück erhärtet den Verdacht, dass der linksgerichtete israelische Aktivist Esra Nawi an der Entführung und Folter eines Palästinensers beteiligt war, der Land an Juden verkauft hat. Dies ist in der Palästinensischen Autonomie strafbar. Wie die religiöse Tageszeitung „Hamodia“ am Mittwoch berichtet, handelt es sich bei dem Beweis um ein offizielles Dokument der Polizei der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA). Die Tageszeitung bezieht sich in ihrem Bericht auf das israelische Armeeradio als Quelle.

Demnach offenbart das Polizeipapier eine direkte Verbindung zwischen Nawi und der Ermordung des arabischen Landbesitzers, der wegen des Landverkaufs an Juden zu Tode gefoltert wurde. Nawi, der aktuell auf seine Verhandlung wegen diverser Sicherheitsvergehen wartet, stritt zwar nie ab, dass er an den Machenschaften um den Landbesitzer in den Hebronbergen beteiligt war. Das Papier sei aber der erste handfeste Beweis für die Tat, schreibt „Hamodia“.

TV-Dokumentation zeigt Mitschnitte des Aktivisten
Laut dem Armeeradio wollte Nawi im Januar 2016 das Land verlassen und wurde unter anderem festgenommen, weil er mit ausländischen Terroristen zusammengearbeitet haben soll. Das Polizeipapier der PA habe der israelischen Staatsanwaltschaft über ein Jahr vorgelegen, ohne dass sie gehandelt hätte.

Der Aktivist Nawi erlangte eine gewisse Bekanntheit, weil er in einer Dokumentation zu sehen war, die einige Wochen vor seiner Festnahme im israelischen Fernsehen lief. Darin ging es um eine Kampagne der Autonomiebehörde, die „Verräter“, die Land an Juden verkaufen, ächtete. Videoausschnitte und Bandmitschnitte bezeugen laut der Tageszeitung, wie Nawi und sein Kollege Nasser Nawadsche von der Organisation „B'Tselem“ damit angaben, palästinensische Landverkäufer an die PA verraten zu haben. Auf die Frage, was mit den Landverkäufern passiere, lautete die Antwort: „Die PA kümmert sich um sie, sie tötet sie.“

Im Polizeipapier der PA steht demnach, dass sich Nawi mit dem Landverkäufer Abu Halil getroffen hat. Laut israelischen Quellen wurde dieser von den palästinensischen Sicherheitsbeamten dann verhaftet, monatelang festgehalten und regelmäßig gefoltert. Abu Halil sei in der Haft an einem Schlaganfall gestorben. Die TV-Dokumentation listet weitere inzwischen verstorbene Landverkäufer auf, die Nawi und Nawadsche an die PA verraten haben sollen.


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Der Journalist und Buchautor Tuvia Tenenbom (u.a. Bücher wie "Allein unter Deutschen", "Allein unter Flüchtlingen"(neu) 2017 etc.) hatte 2015 einen Mitarbeiter der Organisation B'Tselem interviewt, der den Holocaust leugnete. Zunächst dementierte die Organisation, Holocaust-Leugner in ihren Reihen zu beschäftigen – erst nachdem Tenenbom ein Video des Interviews veröffentlichte, entließ B’Tselem den Mitarbeiter.

Das ist wohl eher eine Kritik an Herrn Nawi sowie dem von Herrn Tenenbom interviewten ehemaligen Mitarbeiter als an der Organisation. Hier wird offenbar versucht, den Trugschluss der Schuld durch Assoziation anzuwenden. Sofern es keine Belege dafür gibt, dass Herr Nawi auf Anweisung oder unter Mitwissen der Organisation handelte, ist es sein eigenes höchst fragwürdiges Handeln und nicht das der Organisation. Ebenso stellt sich die Frage, was besagte Organisation für die höchst fragwürdigen geschichtsrevisionistischen Haltungen eines einzelnen Mitarbeiters kann. Da besagte Person nach Veröffentlichung des Interviews entlassen wurde, kann man davon ausgehen, dass seine geschichtsrevisionistischen Haltungen nicht von der Organisation geteilt werden. Jede Organisation ist dem Risiko ausgesetzt, einzelne Mitarbeiter einzustellen, deren politische oder historische Ansichten sie nicht teilt, bzw. mit der Ausrichtung der Organisation inkompatibel sind. Solange die Technik noch nicht so weit ist, in die Gehirne der Menschen zu schauen und auf die Art deren politische oder historische Ansichten korrekt zu ermitteln, wird es auch dabei bleiben.

elmore hat geschrieben:(28 Apr 2017, 15:07)
B’Tselem hat sich zur Aufgabe gemacht, Menschenrechtsverletzungen Israels in den besetzten Gebieten zu dokumentieren und stattet hierfür Palästinenser mit Kameras aus, um israelische Soldaten und Siedler zu filmen. Doch oft würden die geschnittenen Filme, die die Organisation veröffentlicht, erst nach massiver Provokation entstehen und ohne Kontext ins Internet gestellt, so der Vorwurf. Die Organisation habe eine Agenda, die mehr auf die Diffamierung Israels als Ganzes als der tatsächlichen Prüfung der Menschenrechtslage für Palästinenser in den besetzten Gebieten abziele.

Es stellen sich die Fragen: 1. Vorwurf von wem? 2. Belegt wodurch? Solange es konkrete belegbare Fälle gibt, ist ein Vorwurf alleine erstmal relativ bedeutungslos.

elmore hat geschrieben:(28 Apr 2017, 15:07)
Terror von palästinensischer Seite werde in den Berichten B’Tselems ignoriert, sagen Kritiker außerdem.

Ich bin mal spaßeshalber auf die Website von Btselem gegangen und habe direkt auf der Hauptseite die Kategorie "Attacks on Israeli civilians by Palestinians" gefunden.
http://www.btselem.org/topic/israeli_civilians
Folgt man dem Link, findet man auf der entsprechenden Seite als erstes:
Over the years, mainly during the second intifada, Palestinian organizations killed hundreds of Israeli civilians and wounded thousands in attacks that deliberately targeted civilians in Israel and in the occupied territories. B’Tselem strongly objects to attempts to justify these attacks through distorted interpretations of international law. Civilians must be shielded from all hostilities. Attacks against civilians undermine every moral, legal and human standard. The intentional targeting of civilians, under any circumstances whatsoever, is defined as a war crime.

Hier wäre vielleicht auf hilfreich zu wissen, wer genau besagte Kritiker sind und worauf sich genau bezogen wird.

elmore hat geschrieben:(28 Apr 2017, 15:07)
B'Tselem und andere NGOs wie Breaking The Silence werden überwiegend aus dem Ausland finanziert. Ganz wesentliche Geldgeber sind die EU, aber auch Länder wie Norwegen, Niederlande oder Deutschland. Aus letztgenanntem Land unterstützte Brot für die Welt/evangel. Entwicklungsdienst zwischen
2012 und 2014 B'Tselem mit ca. 480.000 Euro, wie aus den gegenüber israelischen Regierungsstellen gemeldeten Zahlen durch diese Organisationen selbst angegeben wurde.

Ist das jetzt gut oder schlecht oder nur eine neutrale Informationsangabe? Man sollte doch eigentlich meinen, Länder die EU sowie Norwegen, Niederlande und Deutschland haben recht hohe Standards, was die Organisationen angeht, die sie finanziell unterstützen.
Best of pn:
- "Kannst du deine blöde Fresse nicht halten? Ich antworte nicht auf deine Zitate, also verpiss dich."
"Wennst mit der deppaten Fußzeile ofoahst, wars scho ghuifn."
Bobo
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Re: Fakten zu B'Tselem und Breaking The Silence

Beitragvon Bobo » Di 2. Mai 2017, 14:56

Wenn das nicht typisch Bennyh ist.

Fiel es dir schwer, diesen Bericht, der ganz pauschal Ereignisse über Jahre zusammenfasst, unter den 999 Einzelberichten von angeblichen oder wahren Verstößen seitens israelischer Sicherheitskräfte zu finden? Fiel dir auch auf, dass keinem Bericht, wie im Journalismus allgemein üblich, Quellennachweise angefügt sind? Ja wer sind denn da bloß die Quellen?

Die EU hat auch Schulen in GAZA finanziert, in denen Waffen der Hamas gelagert wurden. Wenn das nicht ein hoher Standard ist. Mindestens aber ein rationaler und kostengünstiger Umgang mit der Infrastruktur, oder? Schau mal genau hin, wie und in welcher Form in den wenigen Berichten palästinensischer Verfehlungen darauf rumgehämmert wird, dass Angriffe auf Zivilisten nicht … ja was denn eigentlich. Diese Erwähnung zwingt den Lesern den Umkehrschluss geradezu auf. Wobei den Berichten zu vermeintlichen Vergehen israelischer Sicherheitskräfte immer auch gleich noch eine entlarvende Analyse der Situation angefügt wird, die dermaßen infam ist, dass ich dir den Hinweis geben möchte, dass Lesen nicht allein das Wiedererkennen der Buchstaben und deren Kombinationen erfordert. Das wirklich interessante findet sich zwischen den Zeilen und in den recht deutlich aufgedrängten Umkehrschlüssen. Seriöse Berichterstattung geht anders und versäumt nie die Quellenangabe, damit der Leser sich ein eigenes Bild zur Glaubwürdigkeit machen kann. Alles andere nennt man Behaupten oder Propaganda.
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Re: Fakten zu B'Tselem und Breaking The Silence

Beitragvon bennyh » Di 2. Mai 2017, 15:29

Bobo hat geschrieben:(02 May 2017, 15:56)
Fiel es dir schwer, diesen Bericht, der ganz pauschal Ereignisse über Jahre zusammenfasst, unter den 999 Einzelberichten von angeblichen oder wahren Verstößen seitens israelischer Sicherheitskräfte zu finden?

Welchen Bericht meinen Sie genau? Diesen: http://www.audiatur-online.ch/2016/09/21/idf-btselem-fuehrt-delegitimierungskampagne-gegen-das-israelische-militaer/?
Wenn ja: nein, dafür bin ich ja unter anderem in diesem Forum hier, um ein möglichst breitgefächertes Spektrum an Informationen und Quellen zu bekommen. Wie das meine Frage beantwortet, wer genau die Kritik äußert und welche Evidenzien besagte Kritiker haben, beantwortet, erschließt sich mir nicht.
Bobo hat geschrieben:(02 May 2017, 15:56)
Fiel dir auch auf, dass keinem Bericht, wie im Journalismus allgemein üblich, Quellennachweise angefügt sind? Ja wer sind denn da bloß die Quellen?

Konkrete Beispiele, wo genau Nachrichten ohne Belege oder Quellenangaben veröffentlicht wurden, wäre hier hilfreich. Ich wäre er erste, der eine Nachricht von der Qualität, die jene des Audiatur-Online Beitrags widerspiegeln würde, sprich in etwa lauten würde "Kritiker behaupten, die IDF missachte geltendes Menschen- und Völkerrecht im Westjordanland", als halt- und bedeutungslos bezeichnen würde.
Bobo hat geschrieben:(02 May 2017, 15:56)
Die EU hat auch Schulen in GAZA finanziert, in denen Waffen der Hamas gelagert wurden. Wenn das nicht ein hoher Standard ist. Mindestens aber ein rationaler und kostengünstiger Umgang mit der Infrastruktur, oder?

Ich würde fast davon ausgehen, dass die finanzielle Unterstützung einer Schule im Gaza-Streifen aufgrund ihrer Tätigkeit als Bildungseinrichtung geleistet wird und dass es weder der Wunsch noch die freie Entschung der Schulleitung ist, dort Waffen seitens Hamas zu irgendeinem Zeitpunkt zu lagern.
Bobo hat geschrieben:(02 May 2017, 15:56)
Schau mal genau hin, wie und in welcher Form in den wenigen Berichten palästinensischer Verfehlungen darauf rumgehämmert wird, dass Angriffe auf Zivilisten nicht … ja was denn eigentlich. Diese Erwähnung zwingt den Lesern den Umkehrschluss geradezu auf. Wobei den Berichten zu vermeintlichen Vergehen israelischer Sicherheitskräfte immer auch gleich noch eine entlarvende Analyse der Situation angefügt wird, die dermaßen infam ist, dass ich dir den Hinweis geben möchte, dass Lesen nicht allein das Wiedererkennen der Buchstaben und deren Kombinationen erfordert. Das wirklich interessante findet sich zwischen den Zeilen und in den recht deutlich aufgedrängten Umkehrschlüssen. Seriöse Berichterstattung geht anders und versäumt nie die Quellenangabe, damit der Leser sich ein eigenes Bild zur Glaubwürdigkeit machen kann. Alles andere nennt man Behaupten oder Propaganda.

Ein konkretes Beispiel eines Berichtes von Btselem, an dem Sie eine solche Nachricht - auch zwischen den Zeilen - festmachen können, wäre hilfreicht, um den Vorwurf genauer untersuchen zu können.
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Re: Fakten zu B'Tselem und Breaking The Silence

Beitragvon Anderus » Di 2. Mai 2017, 15:33

Lieber Bennyh? Stimmt es nun jetzt, das auf Bodenverkauf von Palästinensern an Israelis die Todesstrafe steht und der Verkäufer regelmäßig mit Folter rechnen muss? Und, wenn ja? Kannst Du dir vorstellen, das es Menschen gibt, die mit solchen Menschen, die das machen oder gut heißen, nichts, aber auch gar nichts zu tun haben wollen? Jede Information über solche Menschen, prallen bei mir ab, wie Hundekot. Und jeder der es unternimmt, deren Taten, in irgendwelcher Weise zu relativieren, kann sich sicher sein, das er auf mein völliges Unverständnis trifft. Ich werde alles unternehmen, was mir zumutbar und machbar ist, um solche Organisationen zu bekämpfen. Und, nach diesem Thread hier, ist es mir umso unverständlicher, das ein deutscher Außenminister, Kontakt mit so einer Gruppe hatte.
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Re: Fakten zu B'Tselem und Breaking The Silence

Beitragvon bennyh » Di 2. Mai 2017, 15:49

Anderus hat geschrieben:(02 May 2017, 16:33)
Lieber Bennyh? Stimmt es nun jetzt, das auf Bodenverkauf von Palästinensern an Israelis die Todesstrafe steht und der Verkäufer regelmäßig mit Folter rechnen muss? Und, wenn ja? Kannst Du dir vorstellen, das es Menschen gibt, die mit solchen Menschen, die das machen oder gut heißen, nichts, aber auch gar nichts zu tun haben wollen?

Lieber Anderus? Ja. Ja.
Anderus hat geschrieben:(02 May 2017, 16:33)
Jede Information über solche Menschen, prallen bei mir ab, wie Hundekot. Und jeder der es unternimmt, deren Taten, in irgendwelcher Weise zu relativieren, kann sich sicher sein, das er auf mein völliges Unverständnis trifft.

Verständlich. Wüsste nur nicht, dass irgendjemand versucht hätte, die Handlung von Herrn Nawi zu relativieren.
Anderus hat geschrieben:(02 May 2017, 16:33)
Ich werde alles unternehmen, was mir zumutbar und machbar ist, um solche Organisationen zu bekämpfen. Und, nach diesem Thread hier, ist es mir umso unverständlicher, das ein deutscher Außenminister, Kontakt mit so einer Gruppe hatte.

Stelt Ihnen frei. Nur handelte Herr Nawi, nach allem, was wir wissen, weder im Auftrag noch in Mitwissen besagter Organisation.
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Re: Fakten zu B'Tselem und Breaking The Silence

Beitragvon Anderus » Di 2. Mai 2017, 16:04

bennyh hat geschrieben:(02 May 2017, 16:49)
Steht Ihnen frei. Nur handelte Herr Nawi, nach allem, was wir wissen, weder im Auftrag noch in Mitwissen besagter Organisation.


Verlang von mir bitte keine Naivität? Wenn solche Gruppen weiterhin auf Seiten der Palästinenser stehen, obwohl sie wissen, das Bodenverkäufer gefoltert und ermordet werden, kann ich keinerlei Verständnis für solche Gruppen aufbringen. In einem solchen Falle, ist es mehr als selbstverständlich, das man sich uneingeschränkt an die Israelis hält, und sie unterstützt. Eine Gesellschaft, die die "Todesstrafe" (Mord), für Bodenverkauf unterstützt, unterstützt man nicht, selbst wenn sie berechtigte Anliegen hat.
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Re: Fakten zu B'Tselem und Breaking The Silence

Beitragvon bennyh » Di 2. Mai 2017, 23:44

Anderus hat geschrieben:(02 May 2017, 17:04)

Verlang von mir bitte keine Naivität? Wenn solche Gruppen weiterhin auf Seiten der Palästinenser stehen, obwohl sie wissen, das Bodenverkäufer gefoltert und ermordet werden, kann ich keinerlei Verständnis für solche Gruppen aufbringen. In einem solchen Falle, ist es mehr als selbstverständlich, das man sich uneingeschränkt an die Israelis hält, und sie unterstützt. Eine Gesellschaft, die die "Todesstrafe" (Mord), für Bodenverkauf unterstützt, unterstützt man nicht, selbst wenn sie berechtigte Anliegen hat.

Btselem ist weder eine politische Organisation, noch stellt sie sich auf eine Seite im Nahostkonflikt, sondern ist eine humanitäre Organisation, deren Aufgabe es ist, Menschenrechtsverletzungen sowohl gegen Israel als auch Palästinenser zu dokumentieren.
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Re: Fakten zu B'Tselem und Breaking The Silence

Beitragvon elmore » Mi 3. Mai 2017, 00:14

bennyh hat geschrieben:(03 May 2017, 00:44)

Btselem ist weder eine politische Organisation, noch stellt sie sich auf eine Seite im Nahostkonflikt, sondern ist eine humanitäre Organisation, deren Aufgabe es ist, Menschenrechtsverletzungen sowohl gegen Israel als auch Palästinenser zu dokumentieren.


Träumen sie weiter.
------------------------------------------------------


Allgemein:
Gegen Faktenresistenz ist kein Kraut gewachsen. Und schon gar nicht gegen die eigene ideologische Agenda, die
einfach nicht fähig ist, in selbstkritischer Reflektion zuzugeben, wie sehr man von der Eigenpropaganda solcher NGOs eingeseift wurde.
Und der mittlerweile klaren antiisraelischen und propalästinensischen Haltung. Zu Zeiten der RAF gab es auch genug unbelehrbare,
die die stramm antisemitische und judenfeindliche Haltung dieser Terrorgruppierung weder zur Kenntnis nehmen wollten oder
einfach ignorierten. Nach dem Verbohrtheitsmotte, was nicht sein durfte, knnte auch nicht sein. War aber...
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Re: Fakten zu B'Tselem und Breaking The Silence

Beitragvon Anderus » Mi 3. Mai 2017, 04:00

bennyh hat geschrieben:(03 May 2017, 00:44)

Btselem ist weder eine politische Organisation, noch stellt sie sich auf eine Seite im Nahostkonflikt, sondern ist eine humanitäre Organisation, deren Aufgabe es ist, Menschenrechtsverletzungen sowohl gegen Israel als auch Palästinenser zu dokumentieren.


Natürlich ist Btselem eine "politische" Organisation. Politik, heiß übersetzt, "die Öffentliche Sache" (Res publika). Viel Öffentlicher als Btselem, konnte man zeitweise, gar nicht in der Öffentlichkeit stehen.

Ist aber auch völlig unerheblich, ob Btselem politisch ist. Sie dokumentieren "Menschenrechtsverletzungen", die fast immer, gar keine sind. Mir ist kein Fall eines militärischen oder polizeilichen Einsatzes der Israelis bekannt, der ausschließlich das Ziel hatte, Menschenrechtsverletzungen, was bei Palästinensern, oft als Normalfall angesehen wird (insbesondere im Gaza), zu begehen. In beinahe 100% der Fälle, ist es eine Reaktion auf palästinensische Angriffe und/oder Übergriffe, die mit Härte geahndet oder bekämpft werden. Die Bekämpfung von Verbrechen, ist keine Verletzung der Menschenrechte, solange die Regeln der rechtsstaatlichen Staatsgewalten eingehalten werden.
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Re: Fakten zu B'Tselem und Breaking The Silence

Beitragvon Bobo » Mo 8. Mai 2017, 10:02

bennyh hat geschrieben:(02 May 2017, 16:29)

Welchen Bericht meinen Sie genau? Diesen: http://www.audiatur-online.ch/2016/09/21/idf-btselem-fuehrt-delegitimierungskampagne-gegen-das-israelische-militaer/?
Wenn ja: nein, dafür bin ich ja unter anderem in diesem Forum hier, um ein möglichst breitgefächertes Spektrum an Informationen und Quellen zu bekommen. Wie das meine Frage beantwortet, wer genau die Kritik äußert und welche Evidenzien besagte Kritiker haben, beantwortet, erschließt sich mir nicht.

Konkrete Beispiele, wo genau Nachrichten ohne Belege oder Quellenangaben veröffentlicht wurden, wäre hier hilfreich. Ich wäre er erste, der eine Nachricht von der Qualität, die jene des Audiatur-Online Beitrags widerspiegeln würde, sprich in etwa lauten würde "Kritiker behaupten, die IDF missachte geltendes Menschen- und Völkerrecht im Westjordanland", als halt- und bedeutungslos bezeichnen würde.

Ich würde fast davon ausgehen, dass die finanzielle Unterstützung einer Schule im Gaza-Streifen aufgrund ihrer Tätigkeit als Bildungseinrichtung geleistet wird und dass es weder der Wunsch noch die freie Entschung der Schulleitung ist, dort Waffen seitens Hamas zu irgendeinem Zeitpunkt zu lagern.

Ein konkretes Beispiel eines Berichtes von Btselem, an dem Sie eine solche Nachricht - auch zwischen den Zeilen - festmachen können, wäre hilfreicht, um den Vorwurf genauer untersuchen zu können.


Komm schon, Bennyh. Das ist ein Witz. Keinem einziger der Bericht nennt eine Quelle. Was soll das Spielchen also?
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Re: Fakten zu B'Tselem und Breaking The Silence

Beitragvon bennyh » Mo 8. Mai 2017, 11:33

Bobo hat geschrieben:(08 May 2017, 11:02)

Komm schon, Bennyh. Das ist ein Witz. Keinem einziger der Bericht nennt eine Quelle. Was soll das Spielchen also?

Dann sollte es Ihnen ja nicht schwerfallen, mal exemplarisch einen aufzuzeigen.
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Re: Fakten zu B'Tselem und Breaking The Silence

Beitragvon Bobo » Fr 12. Mai 2017, 16:15

bennyh hat geschrieben:(08 May 2017, 12:33)

Dann sollte es Ihnen ja nicht schwerfallen, mal exemplarisch einen aufzuzeigen.



http://www.btselem.org/

Bitte schön. Bedienen Sie sich selbst.

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