vor 40 Jahren-Operation Entebbe

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Svi Back
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Re: vor 40 Jahren-Operation Entebbe

Beitragvon Svi Back » Mo 4. Jul 2016, 11:35

pikant hat geschrieben:(04 Jul 2016, 12:30)

Hoeren Sie bitte auf mit unwahren Behauptungen gegen Muslime zu hetzen und nehmen sie die offiziellen Zahlen zur Kenntnis.
was Sie mit ihrer Aussage getan haben, ist ungeheuerlich und nicht zu rechtfertigen
das ist pure Hetze und ein Skandal!


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pikant
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Re: vor 40 Jahren-Operation Entebbe

Beitragvon pikant » Mo 4. Jul 2016, 11:41

yogi61 hat geschrieben:(04 Jul 2016, 12:20)

Viele Leute nehmen das einfach nicht zu Kenntnis und schmeissen Nebelkerzen und behaupten Linke oder Moslems seien dafür verantwortlich.


man soll sich die Statisik 'sonstwohin schieben' und stattdessen werden persoenliche Erfahrungen fuer diese Hetze ins Feld gefuehrt!
so ist eine Diskussion zwecklos und man will fuer den Antisemitismus die Straftaten nur die Muslime verantwortlcih machen und in Wahrheit sind es zu 90% 2015 Rechtsextreme.

Dass es unter Muslimen auch ein erheblicher Teil gibt, die antisemitsche denken, ist unbestritten, aber fuer die Straftaten in Deutschland sind zu einem grossen Teil andere verantwortlich.
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Svi Back
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Re: vor 40 Jahren-Operation Entebbe

Beitragvon Svi Back » Mo 4. Jul 2016, 11:52

pikant hat geschrieben:(04 Jul 2016, 12:41)

man soll sich die Statisik 'sonstwohin schieben' und stattdessen werden persoenliche Erfahrungen fuer diese Hetze ins Feld gefuehrt!
so ist eine Diskussion zwecklos und man will fuer den Antisemitismus die Straftaten nur die Muslime verantwortlcih machen und in Wahrheit sind es zu 90% 2015 Rechtsextreme.

Dass es unter Muslimen auch ein erheblicher Teil gibt, die antisemitsche denken, ist unbestritten, aber fuer die Straftaten in Deutschland sind zu einem grossen Teil andere verantwortlich.


es ist wie im Kindergarten und es nervt, dass dieser Thread wieder geschreddert wird.
Als erstes habe ich von Bedrohungen gesprochen.
Lies dir dieses Interview mit Basam Tipi durch.
http://www.welt.de/debatte/article156781355/Heute-sieht-Goettingen-aus-wie-ein-Fluechtlingslager.html

...und versuche noch einmal nachzudenken.
Trotzdem es geht hier um Entebbe, auch wenn du gerne den Thread in eine andere
Richtung drehen willst.
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Re: vor 40 Jahren-Operation Entebbe

Beitragvon Flat » Mo 4. Jul 2016, 11:54

yogi61 hat geschrieben:(04 Jul 2016, 11:45)

Mag sein, es ist aber so, dass bei denLinksextremisten der ersten RAF Generation zum Beispiel eher die Politik und der Antiimperialismus im Vordergrund standen. Heute müssen die jüdischen Gemeinden weniger "Linke" fürchten, als das "gemeine Volk" in Teilen dieses Landes.


Moin,

es sei denn, die Juden und jüdischen Gemeinden äußern sich politisch. Wie 2009 beim Israel-Films von Claude Lanzmann.
http://www.tagesspiegel.de/kultur/israe ... 36772.html

Oder haben eine Israelfahne am Kragen.

Und Antisemitismus ist doch oft eng mit Politik und der Phrase 'Antiimperialismus' verbunden.
_______
wer Rechtsradikales sagt und tut, ist rechtsradikal. Das hat nichts mit Nazikeule zu tun.
http://www.spiegel.de/netzwelt/web/inte ... 62231.html
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Re: vor 40 Jahren-Operation Entebbe

Beitragvon pikant » Mo 4. Jul 2016, 11:58

Svi Back hat geschrieben:(04 Jul 2016, 11:03)

Entebbe war ja nicht der erste Vorfall mit linksextremistischen Terroristen gegen Juden.
1969 gab es den Anschlagsversuch auf die jüdische Gemeinde in Westberlin von Linksextremisten.
1970 gab es einen Anschlag auf ein jüdisches Altenheim mit 7 Toten. Bisher nicht aufgeklärt, es werden Linksextremisten vermutet.
Auch das Attentat 1972 in München dürfte wohl logistische Unterstützung deutscher Linksextremisten gehabt haben.

Linksextremismus und Judenhass ist nun wirklich nichts neues oder Ausnahmen-bis heute.


90% der Straftaten wegen Antisemitismus gehen in Deutschland von Rechtsextremen aus!
ich habe es hier ausfuehrlich verlinkt und die Straftaten der Rechtsextremen haben sich 2015 um 30% erheoht



Judenhass ist generell abzulehnen, leider ist Entebbe mit der Separierung immer noch in den Koepfen vieler Rechtsidioten und anderen Antisemiten.
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Re: vor 40 Jahren-Operation Entebbe

Beitragvon yogi61 » Mo 4. Jul 2016, 12:12

Svi Back hat geschrieben:(04 Jul 2016, 12:52)

es ist wie im Kindergarten und es nervt, dass dieser Thread wieder geschreddert wird.
Als erstes habe ich von Bedrohungen gesprochen.
Lies dir dieses Interview mit Basam Tipi durch.
http://www.welt.de/debatte/article156781355/Heute-sieht-Goettingen-aus-wie-ein-Fluechtlingslager.html

...und versuche noch einmal nachzudenken.
Trotzdem es geht hier um Entebbe, auch wenn du gerne den Thread in eine andere
Richtung drehen willst.


Du schredderst doch hier eher mit Deiner völlig sinnfreien Behauptung der Anschlag von München sei 1972 mit logistischer Unterstützung linker Gruppen erfolgt. Das ist leider an Schwachsinn und Geschichtskittung nicht mehr zu überbieten. Welche linke Gruppe soll das denn gewesen sein? Andreas Baader,oder was? :?:
Man weiss doch heute sehr genau, dass die Unterstützung aus der Neonazi-Szene um Udo Albrecht und Willi Pohl stanmte.
Was soll der Quatsch also?
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Re: vor 40 Jahren-Operation Entebbe

Beitragvon yogi61 » Mo 4. Jul 2016, 12:14

Flat hat geschrieben:(04 Jul 2016, 12:54)

Moin,

es sei denn, die Juden und jüdischen Gemeinden äußern sich politisch. Wie 2009 beim Israel-Films von Claude Lanzmann.
http://www.tagesspiegel.de/kultur/israe ... 36772.html

Oder haben eine Israelfahne am Kragen.

Und Antisemitismus ist doch oft eng mit Politik und der Phrase 'Antiimperialismus' verbunden.


Antiimperialismus ist mitnichten eine Phrase.
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Re: vor 40 Jahren-Operation Entebbe

Beitragvon Keoma » Mo 4. Jul 2016, 12:22

yogi61 hat geschrieben:(04 Jul 2016, 13:12)

Du schredderst doch hier eher mit Deiner völlig sinnfreien Behauptung der Anschlag von München sei 1972 mit logistischer Unterstützung linker Gruppen erfolgt. Das ist leider an Schwachsinn und Geschichtskittung nicht mehr zu überbieten. Welche linke Gruppe soll das denn gewesen sein? Andreas Baader,oder was? :?:
Man weiss doch heute sehr genau, dass die Unterstützung aus der Neonazi-Szene um Udo Albrecht und Willi Pohl stanmte.
Was soll der Quatsch also?


Interessanter Weise haben die Geiselnehmer aber die Entlassung von Baader und Meinhof gefordert.
"Wer schweigt, stimmt nicht immer zu. Er hat nur manchmal keine Lust mit Idioten zu diskutieren." -Albert Einstein
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Re: vor 40 Jahren-Operation Entebbe

Beitragvon yogi61 » Mo 4. Jul 2016, 12:30

Keoma hat geschrieben:(04 Jul 2016, 13:22)

Interessanter Weise haben die Geiselnehmer aber die Entlassung von Baader und Meinhof gefordert.


Ja,machte doch auch Sinn im gemeinsamen antiimperialistischen Kampf.
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Re: vor 40 Jahren-Operation Entebbe

Beitragvon Gutmensch1 » Mo 4. Jul 2016, 14:47

Svi Back hat geschrieben:(04 Jul 2016, 09:55)

Heute vor 40 Jahren beendete eine Kommandooperation israelischer Spezialeinheiten
die Flugzeugentführung durch Palästinenser gemeinsam mit deutschen Terroristen.

Die Deutschen hatten während dieser Entführung alle Junden von den Nichtjuden selektiert.
Die israelische Staatsbürgerschaft allein war dabei nicht ausschlaggebend.




Das war eine heldenhafte Operation, die seines Gleichen sucht. Jonathan Netanjahu ist dabei als Held umgekommen, der Bruder des amtierenden Ministerpräsidenten, Bibi Netanjahu.
Der Antisemitismus in der extremen Linken wurde bei diesem Verbrechen offenbar. Der Antisemitismus in der PFLP war schon bekannt.
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Re: vor 40 Jahren-Operation Entebbe

Beitragvon Gutmensch1 » Mo 4. Jul 2016, 15:02

Flat hat geschrieben:(04 Jul 2016, 11:38)

Moin,

natürlich ist das Verleugnen des eigenen Antisemitismus kein explizites linkes Problem. Im Gegenteil.

Aber es ist doch ein sehr spezifisches, weil die Verleugnungsmethodik eine andere ist.


Selbst der NPD Vorsitzende hält sich nicht für einen Antisemiten....Im nächsten Atemzug wettert er über die Juden. Diese Schitzophrenie scheint bei Antisemiten weit verbreitet zu sein. Jakob Augstein, Günther Grass, Martin Walser, Martin Hohmann, Jürgen Möllemann, die Liste der "Nicht-Antisemiten" mit merkwürdigen Einstellungen zu Juden, ist lang. Linke halten sich per se für immun gegen Antisemitismus, irgendwie sind sie aber aus meiner Sicht eher taub für die Erkennung von Antisemitismus. Man denke nur an die Mavi Marmara, da will kein Linker erkannt haben mit wem er da auf dem Schiff unterwegs war.
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Re: vor 40 Jahren-Operation Entebbe

Beitragvon Cobra9 » Di 5. Jul 2016, 04:54

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Spam usw. lassen wir bitte

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Re: vor 40 Jahren-Operation Entebbe

Beitragvon Liegestuhl » Mi 6. Jul 2016, 10:31

Ministerpräsident Netanyahu war derweil auf einer Gedenkfeier in Uganda.

„Ich bin bewegt, hier an diesem Ort zu stehen, genau an dem Ort, wo mein Bruder Joni, der Kommandeur der Sondertruppeneinheit, getötet wurde, während er die Truppe anführte, die den alten Terminal stürmte, die Terroristen überwältigte und die Geiseln befreite“, sagte Netanjahu am Montag laut Mitteilung seines Büros am Flughafen von Entebbe. Er lobte den damaligen Regierungschef Jitzhak Rabin „für die Führungsqualität, die er zeigte, als er die schicksalhafte Entscheidung traf, die Operation zu beginnen“. Verteidigungsminister war zu jener Zeit Schimon Peres.

Netanjahu: Israel will Technologie mit Afrika teilen

http://www.israelnetz.com/aussenpolitik ... len-96713/

Den ugandischen Präsidenten hielt das jedoch nicht davon ab, totalen Idiotenmüll von sich zu geben.
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Re: vor 40 Jahren-Operation Entebbe

Beitragvon Bobo » Mi 6. Jul 2016, 10:46

yogi61 hat geschrieben:(04 Jul 2016, 13:12)

Du schredderst doch hier eher mit Deiner völlig sinnfreien Behauptung der Anschlag von München sei 1972 mit logistischer Unterstützung linker Gruppen erfolgt. Das ist leider an Schwachsinn und Geschichtskittung nicht mehr zu überbieten. Welche linke Gruppe soll das denn gewesen sein? Andreas Baader,oder was? :?:
Man weiss doch heute sehr genau, dass die Unterstützung aus der Neonazi-Szene um Udo Albrecht und Willi Pohl stanmte.
Was soll der Quatsch also?



Beteiligt an der Entführung deutscherseits waren: Willfried Böse und Brigitte Kuhlmann, zwei Gründungsmitglieder der „Revolutionären Zellen“, einer linksextremen Terrorgruppe.

Freigepresst sollten Mitglieder der „Rote Armee Fraktion, der Bewegung 2. Juni, sowie ein Mitglied der Japanischen Roten Armee werden. Alle samt linksradikale Terrororganisationen. Darüber hinaus forderten die Entführer von Frankreich 5 Millionen US-Dollar für die Rückgabe des Flugzeuges.

Willst du allen Ernstes den linksradikalen Hintergrund der Entführung in Abrede stellen? Das nenne ich Geschichtskittung. Ob es dir gefällt oder nicht. Die Entführung war deutscherseits eine linksradikale Terroraktion in Kooperation mit palästinensischen Terroristen. Ob wer aus dem rechten Lager mit denen sympathisierte, ändert nichts an der Urheberschaft! Also. Locker machen und die Fakten akzeptieren.
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Re: vor 40 Jahren-Operation Entebbe

Beitragvon yogi61 » Mi 6. Jul 2016, 11:05

Bobo hat geschrieben:(06 Jul 2016, 11:46)

Beteiligt an der Entführung deutscherseits waren: Willfried Böse und Brigitte Kuhlmann, zwei Gründungsmietglieder der „Revolutionären Zellen“, einer linksextremen Terrorgruppe.

Freigepresst sollten Mitglieder der „Rote Armee Fraktion, der Bewegung 2. Juni, sowie ein Mitglied der Japanischen Roten Armee werden. Alle samt linksradikale Terrororganisationen. Darüber hinaus forderten die Entführer von Frankreich 5 Millionen US-Dollar für die Rückgabe des Flugzeuges.

Willst du allen Ernstes den linksradikalen Hintergrund der Entführung in Abrede stellen? Das nenne ich Geschichtskittung. Ob es dir gefällt oder nicht. Die Entführung war eine linksradikale Terroraktion in Kooperation mit palästinensischen Terroristen. Ob wer aus dem rechten Lager mit denen sympathisierte, ändert nichts an der Urheberschaft! Also. Locker machen und die Fakten akzeptieren.



Bullshit, es war eine Aktion die auf dem Israelisch-Palästinensischen Konflikt fusste und von der Volksfront zur Befreiung Palästinas ausging. Die Revolutionären Zellen hatten damals keineswegs den Einfluss, den Du hier konstruieren willst. Erst die RAF war einigermassen strukturiert. Zwar gab es in der PFLP bei Teilen einige Elemente auch des Marxismus-Leninismus, in der Führung war das aber einem gewissen Pragmatismus geschuldet um logistische Unterstützung aus dem damaligen Ostblock zu erhalten. Im Kern ging es aber um die Befreiung Palästinas und palästinensischen Nationalismus.
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Re: vor 40 Jahren-Operation Entebbe

Beitragvon Bobo » Mi 6. Jul 2016, 11:51

yogi61 hat geschrieben:(06 Jul 2016, 12:05)

Bullshit, es war eine Aktion die auf dem Israelisch-Palästinensischen Konflikt fusste und von der Volksfront zur Befreiung Palästinas ausging. Die Revolutionären Zellen hatten damals keineswegs den Einfluss, den Du hier konstruieren willst. Erst die RAF war einigermassen strukturiert. Zwar gab es in der PFLP bei Teilen einige Elemente auch des Marxismus-Leninismus, in der Führung war das aber einem gewissen Pragmatismus geschuldet um logistische Unterstützung aus dem damaligen Ostblock zu erhalten. Im Kern ging es aber um die Befreiung Palästinas und palästinensischen Nationalismus.



Bla, bla, bla. Einfluss hin, Einfluss her. Durchgeführt von linksradikalen Terroristen um linksradikale Terroristen freizupressen. Weder die Durchführenden noch die Freizupressenden gehörten dem rechten Lager an. Es waren samt und sonders Linksterroristen mit palästinensischer Beteiligung. War es so oder nicht! Das ist die einzige Frage, die zählt. Wenn etwas gelb ist, quakt und watschelt wie eine Ente, dann ist es eine Ente.
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Re: vor 40 Jahren-Operation Entebbe

Beitragvon yogi61 » Mi 6. Jul 2016, 11:55

Bobo hat geschrieben:(06 Jul 2016, 12:51)

Bla, bla, bla. Einfluss hin, Einfluss her. Durchgeführt von linksradikalen Terroristen um linksradikale Terroristen freizupressen. Weder die Durchführenden noch die Freizupressenden gehörten dem rechten Lager an. Es waren samt und sonders Linksterroristen mit palästinensischer Beteiligung. War es so oder nicht! Das ist die einzige Frage, die zählt. Wenn etwas gelb ist, quakt und watschelt wie eine Ente, dann ist es eine Ente.


Ich kann ja nichts dafür,dass Du bestimmte Zusammenhänge nicht begreifen willst. Macht aber nichts, es ist nicht verboten Stefan Aust oder die Bild-Zeitung zu lesen. :)
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Re: vor 40 Jahren-Operation Entebbe

Beitragvon Bobo » Mi 6. Jul 2016, 13:06

yogi61 hat geschrieben:(06 Jul 2016, 12:55)

Ich kann ja nichts dafür,dass Du bestimmte Zusammenhänge nicht begreifen willst. Macht aber nichts, es ist nicht verboten Stefan Aust oder die Bild-Zeitung zu lesen. :)



Na bitte! Da sind wir schon auf einer Linie. Stefan Aust. Der Baader Meinhof Komplex. Ein sehr lesenswertes Buch, das tief in die Denkstrukturen der Akteure und ins Unterstützerfeld eintaucht. Davon ab habe ich die Zuordnung der Beteiligten und deren Ziele aufgezeigt. Solltest du andere Infos zu den Personen, deren Gruppierungen, Zugehörigkeiten und Zielen haben, bitte. Niemand hindert dich daran, die bisher allgemein bekannten und als Fakt akzeptierten Informationen hier eindrucksvoll zu widerlegen. Mir ist, als bist du darauf mit keinem Wort eingegangen. ;) Kein noch so gewollter Hohn kann Beteiligte, deren Organisationen sowie die Ziele der Terroraktion von Linksaußen nach Rechtaußen rücken.

Das können nur fundierte Informationen, die du ja gern nachliefern kannst, wenn du über sie verfügst. Mir scheint, als behagt dir der Gedanke bloß nicht, dass linker Antisemitismus ebenso real ist, wie rechter. Als bräuchte das noch einen Beweis. :dead:
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Re: vor 40 Jahren-Operation Entebbe

Beitragvon yogi61 » Do 7. Jul 2016, 15:59

Bobo hat geschrieben:(06 Jul 2016, 14:06)

Na bitte! Da sind wir schon auf einer Linie. Stefan Aust. Der Baader Meinhof Komplex. Ein sehr lesenswertes Buch, das tief in die Denkstrukturen der Akteure und ins Unterstützerfeld eintaucht. Davon ab habe ich die Zuordnung der Beteiligten und deren Ziele aufgezeigt. Solltest du andere Infos zu den Personen, deren Gruppierungen, Zugehörigkeiten und Zielen haben, bitte. Niemand hindert dich daran, die bisher allgemein bekannten und als Fakt akzeptierten Informationen hier eindrucksvoll zu widerlegen. Mir ist, als bist du darauf mit keinem Wort eingegangen. ;) Kein noch so gewollter Hohn kann Beteiligte, deren Organisationen sowie die Ziele der Terroraktion von Linksaußen nach Rechtaußen rücken.

Das können nur fundierte Informationen, die du ja gern nachliefern kannst, wenn du über sie verfügst. Mir scheint, als behagt dir der Gedanke bloß nicht, dass linker Antisemitismus ebenso real ist, wie rechter. Als bräuchte das noch einen Beweis. :dead:


Noch einmal und ganz langsam. Unterstützung kam aus Neonazi-Szene um Udo Albrecht und Willi Pohl.
Die Entführung des Passagierflugzeugs hätte es ohne den Israelisch-Palästinensische Konflikt nicht gegeben, da muss man nicht zwanghaft eine linksgerichtete Aktion daraus machen.
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Re: vor 40 Jahren-Operation Entebbe

Beitragvon HugoBettauer » Do 7. Jul 2016, 16:28

yogi61 hat geschrieben:(06 Jul 2016, 12:55)

Ich kann ja nichts dafür,dass Du bestimmte Zusammenhänge nicht begreifen willst. Macht aber nichts, es ist nicht verboten Stefan Aust oder die Bild-Zeitung zu lesen. :)

Stefan Aust als ehemaliger Autor der DDR-finanzierten Zeitschrift Konkret ist vielleicht nicht der beste Zeuge.

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