Kennzeichnungspflicht für Waren aus israelischen Siedlungen

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Bobo
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Re: Kennzeichnungspflicht für Waren aus israelischen Siedlungen

Beitragvon Bobo » Do 31. Mär 2016, 10:02

Was von den Gründern und Initiatoren der BDS - und natürlich von deren Sympathisanten verborgen gehalten oder geleugnet wird - aufgearbeitet von der Friedrich-Naumann-Stiftung, gegründet im Mai 1958 durch den ehemaligen Präsidenten Theodor Heuss. Eine Pflichtlektüre für alle, die für sich beanspruchen, zu wissen, für wen sie sich stark machen, wenn sie der BDS das Wort sprechen. Soll nur keiner mehr behaupten, er wisse nicht, was er tut.

Für "Klickfaule" ein paar aussagefähige Passagen zur BDS:


" (...) Zunächst ist festzustellen, dass der wirtschaftliche Boykott Israels eine lange Historie verzeichnet. Sie reicht weiter zurück als das formale Bestehen Israels selbst. Noch vor Gründung des israelischen Staats im Jahre 1948 sah sich die jüdische Gemeinschaft im Gebiet des Völkerbundmandats Palästina, der sogenannte Yishuv, mehreren Episoden arabischer Boykottbestrebungen ausgesetzt. Der Palästinensisch-Arabische Kongress, das inoffizielle politische Selbstverwaltungsgremium der Palästinenser unter britischer Herrschaft, traf bei seinem fünften Treffen in Nablus im Jahr 1922 erstmalig einen quasi-institutionellen Boykott-Beschluss.1 Vorausgegangen waren ähnliche Resolutionen weniger bedeutsamer Vorläuferorganisationen. Da zum Zeitpunkt des Britischen Mandats die behördliche Kon-trolle eines Boykotts nicht möglich war, beschränkte sich dessen Durchsetzung auf das Mittel des sozialen Drucks, der im Zuge der palästinensischen Aufstände von 1929 in gewaltsamen Angriffen nicht nur gegen Juden, sondern auch gegen arabische Boykott-Brecher kulminierte. Im Nachgang der Ausschreitungen, Ende Oktober 1929, wurde der Boykottaufruf verschärft und auf die umliegenden arabischen Regionen ausgeweitet.2 Zumindest in den großen Städten des britischen Mandatsgebiets zeigte dies seine Wirkung. Geschäftliche Beziehungen zu Juden waren innerhalb kürzester Zeit mit einem Stigma belegt und dienten als Rechtfertigung von Gewalttaten in der palästinensischen Gemeinschaft untereinander.
1 Walter Henry Nelson, Terence C. F. Prittie, The Economic War against the Jews, Random House, 1977, S. 9.
2 U.S. International Trade Commission, Effects of the Arab League Boycott of Israel on U.S. Businesses, 1994, S. 6. Hintergrund: Israel & Palästinensische Autonomiegebiete Nr. 61 / Oktober 2015 | 3 (...)"

" (...) So dokumentierte beispielsweise ein Zeitungsbericht des The Sidney Morning Herald vom 19. Dezem-ber 1929: “In Jerusalem, Jaffa, Haifa und anderen Städten wird der Boykott in solch einer Strenge eingehalten, dass kein Araber es wagt, ein jüdisches Geschäft zu betreten, es sei denn, er tut es heimlich. Jene, die sich der Anordnung widersetzt haben, trugen die Konsequenzen in Form von Schlägen oder bekamen Dreck und Exkremente über den Kopf gegossen.”3
In den 1930er-Jahren positionierten sich zahlreiche arabische Verbände und Vertretungen als Unterstützer des Boykotts gegen den wachsenden Yishuv. Neben dem Palästinensisch-Arabischen Kongress, mit immer wieder neuen Resolutionen, seien beispielhaft das Arab Workers Committee, der Allgemeine Islamische Kongress und der Großmufti von Jerusalem genannt.4 Während SA-Trupps in Deutschland jüdische Geschäfte mit antisemitischen Aufschriften kennzeichneten, markierten auch in Jerusalem arabische Gruppen die Läden jüdischer Händler, um diese einzuschüchtern und die jüdische Einwanderung zu stoppen.5 Dennoch stieg die Anzahl der Juden vor dem Hintergrund des zunehmenden Antisemitismus in Europa auch in den 1930er-Jahren weiter an. (...)"


" (...) Das BDS Movement vereint in einer Allianz aus internationaler Linken und friedensverweigernden palästinensischen NGOs das altgediente arabische Mittel des Boykotts mit dem seit Durban neuen Narrativ menschenrechtsfeindlicher Apartheid ausgehend von Israel als rassistischem Aggressor im Nahen Osten. Durch die Ursprünge der rezenten Boykottbewegung in britischen und amerikanischen politischen Interessenvertretungen schwingt im von der BDS-Bewegung formulierten Vorwurf des westlichen Kolonialismus eine gewisse Ironie, wenn nicht immanente Scheinheiligkeit mit. (...)"

" (...) Doch die programmatische Zielsetzung der BDS-Bewegung, die Israel als Gesamtes attackiert und eine Ein-Staaten-Lösung vorsieht, liegt außerhalb des Rahmens einer mit friedlichen Mitteln umsetzbaren Vision. So würde das geforderte „Rückkehrrecht“71 für rund fünf Millionen palästinensische Flüchtlinge, deren absoluter Großteil von 99% den Flüchtlingsstatus nicht durch Vertreibung oder Flucht persönlich erlangt, sondern geerbt hat, das Ende des jüdischen Staats Israel bedeuten.72 Die im Oslo- Friedensprozess angestrebte Zwei-Staaten-Lösung wird von BDS nicht nur durch die sich im Handeln der Bewegung äußernde Ablehnung des Existenzrechts Israels unterminiert. Auch die Internationalisierung des Konflikts, im Falle des BDS Movement durch die Haupttätigkeit in Europa und den USA, widerspricht den Oslo-Abkommen von 1993 und 1994. Bis heute stellen die Abkommen die jüngsten erfolgreichen Friedensverhandlungen zwischen Vertretern Israels und jenen der palästinensischen Gebiete dar. Ein Bruch mit den Errungenschaften Oslos bedeutet daher auch einen Rückschritt auf dem Weg zu einer einvernehmlichen Lösung des Nahostkonflikts. Aus diesem Grund positioniert sich selbst die Palästinensische Autonomiebehörde, die einzige offiziell anerkannte politische Vertretung der Palästinenser, öffentlich gegen BDS.73 Trotz ihrer gewaltfreien Instrumente ist die Boykottbewegung wegen ihrer unversöhnlichen Intentionen ein Friedenshemmnis. Auch die Verbreitung von Falschinformationen über das als Apartheidstaat diffamierte Israel verhindert eine in der Sache zielführende Diskussion. Die zunächst pazifistisch wirkende Rhetorik der BDS-Bewegung kaschiert ihre wahre Motivation: Die Isolation Israels mit dem Ziel der Beendigung seiner Existenz.
Boykott ist per se als zunächst wertfreies Instrument weder inhärent gut noch schlecht, sondern situationsbedingt nach seinen Absichten und Folgen zu beurteilen. Weil die BDS-Bewegung ideologisch selbst zum Aggressor wird, sie verleumderisch agiert und es keine Grundlage für einen gesamtisraelischen Boykott aufgrund von gesetzlicher Ungleichbehandlung gibt, ist sie nicht mit der afro-amerikanischen Bürgerrechtsbewegung oder der Anti-Apartheid-Bewegung Südafrikas vergleichbar.(...)"

Hier der gesamte Text:

https://www.freiheit.org/sites/default/ ... ebiete.pdf
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Re: Kennzeichnungspflicht für Waren aus israelischen Siedlungen

Beitragvon fred76 » Do 31. Mär 2016, 11:10

Tom Bombadil hat geschrieben:(31 Mar 2016, 09:22)

Doof nur, dass jetzt wieder mehr Palis arbeitslos sind. Super sinnvolle Sache :thumbup:


Die Leute sind nicht wegen SodaStream bzw. deren Umzug arbeitslos geworden: Israel hat schlicht deren Arbeitsgenehmigungen nicht verlängert.
Ein Vorgang, den normalerweise niemand interessieren würde -es sei denn, man kann ihn irgendwie Besatzungsgegnern unterjubeln.

In der Westbank liegt seit vielen Jahren die Arbeitslosigkeit bei über 20%, Hunderttausende sind ohne Arbeit.
Da trifft es sich gut, wenn man da 70 Jobs den Besatzungsgegnern und nicht den Folgen der Besatzung anlasten kann.
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Re: Kennzeichnungspflicht für Waren aus israelischen Siedlungen

Beitragvon Bobo » Do 31. Mär 2016, 16:08

fred76 hat geschrieben:(31 Mar 2016, 12:10)

Die Leute sind nicht wegen SodaStream bzw. deren Umzug arbeitslos geworden: Israel hat schlicht deren Arbeitsgenehmigungen nicht verlängert.
Ein Vorgang, den normalerweise niemand interessieren würde -es sei denn, man kann ihn irgendwie Besatzungsgegnern unterjubeln.

In der Westbank liegt seit vielen Jahren die Arbeitslosigkeit bei über 20%, Hunderttausende sind ohne Arbeit.
Da trifft es sich gut, wenn man da 70 Jobs den Besatzungsgegnern und nicht den Folgen der Besatzung anlasten kann.



Man, man. Informiere dich mal besser. Es sind mehr als 400 Palis auf der Straße gelandet. Die letzten 70 durften noch ein paar Wochen, weil sie über eine zeitlich begrenzte Arbeitserlaubnis verfügten. Die sind nun ausgelaufen; deshalb flogen die letzten 70 nun auch auf die Straße. Sie verdienten übrigtens 2.2. mal mehr, als jene in palästinensischen Unternehmen und werden ihren Karrieresprung nun sicher den BDS-Faschos danken. Ist übrigens bezeichnend, dass die Wahrheit über den BDS tiefes Schweigen ausgelöst hat. Nun baut man vermutlich auf Vergessen, damit man den Schnabel möglichst bald wieder weit aufreißen kann.
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Re: Kennzeichnungspflicht für Waren aus israelischen Siedlungen

Beitragvon Bobo » Di 5. Apr 2016, 08:59

Hier eine weitere nette Information zur BDS. Obwohl: So wirklich sollte das niemanden überraschen. Ist doch immer dasselbe in neuem Gewandt.

http://www.debka.com/newsupdatepopup/15 ... el-charity
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Re: Kennzeichnungspflicht für Waren aus israelischen Siedlungen

Beitragvon Tom Bombadil » Di 5. Apr 2016, 09:18

Hier sieht man schön, was diese Organisation anlockt:

„Ihr sollt alle vergast werden!“ - Polizei ermittelt nach Demo in Kreuzberg
Organisiert wurde die Filmvorführung und Diskussion unter anderem vom BDS Berlin, einer Gruppe, die den Boykott von Waren und Sanktionen gegen Israel fordert.
„Drecksjuden, verpisst euch aus unserem Kiez“

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/p ... g-23683134

Ohne weiteren Kommentar.
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Re: Kennzeichnungspflicht für Waren aus israelischen Siedlungen

Beitragvon Liegestuhl » Di 5. Apr 2016, 09:39

Vermutlich handelte es sich dabei um besorgte Palästina-Freunde.
Ein Hütchen mit Federn, die Armbrust über der Schulter, aber ein Jäger ist es nicht.
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Re: Kennzeichnungspflicht für Waren aus israelischen Siedlungen

Beitragvon Bobo » Di 5. Apr 2016, 09:59

Liegestuhl hat geschrieben:(05 Apr 2016, 10:39)

Vermutlich handelte es sich dabei um besorgte Palästina-Freunde.



Es muss eine Gnade sein, so gar nichts über die NS-Ideologie zu wissen. Ob die Narren wirklich glauben, das NS-Regime hätte sie als Partner oder gar Herrenrasse anerkannt? :mad2: Das hat Stalin auch eine Weile geglaubt. Hätten die NS-Panzer in Ostafrika obsiegt, hätten die Araber einer sicheren Zukunft mit "Beschäftigungsgarantie" entgegen gesehen. Darüber kann es überhaupt keinen Zweifel geben. Nützliche Idioten, die am Ende ihrer Nützlichkeit das Schicksal der Juden geteilt hätten. Man kann nicht so viel fressen, wie man kotzen möchte.
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Re: Kennzeichnungspflicht für Waren aus israelischen Siedlungen

Beitragvon fred76 » Di 5. Apr 2016, 10:15

Tom Bombadil hat geschrieben:(05 Apr 2016, 10:18)

Hier sieht man schön, was diese Organisation anlockt:

„Ihr sollt alle vergast werden!“ - Polizei ermittelt nach Demo in Kreuzberg
Organisiert wurde die Filmvorführung und Diskussion unter anderem vom BDS Berlin, einer Gruppe, die den Boykott von Waren und Sanktionen gegen Israel fordert.
„Drecksjuden, verpisst euch aus unserem Kiez“

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/p ... g-23683134

Ohne weiteren Kommentar.


Wie du richtig schreibst "anlockt" - mitnichten stammen die antisemitischen Aussagen vom BDS, diese Organisation hat sich derartige Aussagen auch nicht zu Eigen gemacht.
Ich kann beim besten Willen nicht erkennen, wo man bei dem beschriebenen Fall dem BDS einen Vorwurf machen sollte.

Wenn diese zu einer Informationsveranstaltung einladen und irgendwelche Rassisten auf der Straße draußen pöbeln, kann man das denen wohl nicht in die Schuhe schieben.
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Re: Kennzeichnungspflicht für Waren aus israelischen Siedlungen

Beitragvon Bobo » Di 5. Apr 2016, 10:17

fred76 hat geschrieben:(05 Apr 2016, 11:15)

Wie du richtig schreibst "anlockt" - mitnichten stammen die antisemitischen Aussagen vom BDS, diese Organisation hat sich derartige Aussagen auch nicht zu Eigen gemacht.
Ich kann beim besten Willen nicht erkennen, wo man bei dem beschriebenen Fall dem BDS einen Vorwurf machen sollte.

Wenn diese zu einer Informationsveranstaltung einladen und irgendwelche Rassisten auf der Straße draußen pöbeln, kann man das denen wohl nicht in die Schuhe schieben.



Aber die ein winziges Stück weiter oben im Thread verfügbaren Infos zur BDS hast du schon gelesen, oder? Aber was frag ich ... :dead:
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Re: Kennzeichnungspflicht für Waren aus israelischen Siedlungen

Beitragvon Tom Bombadil » Di 5. Apr 2016, 10:21

fred76 hat geschrieben:(05 Apr 2016, 11:15)

Ich kann beim besten Willen nicht erkennen, wo man bei dem beschriebenen Fall dem BDS einen Vorwurf machen sollte.

Geistige Brandstifter: „Israel Apartheid Week“
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Re: Kennzeichnungspflicht für Waren aus israelischen Siedlungen

Beitragvon Fazer » Di 5. Apr 2016, 10:58

fred76 hat geschrieben:(05 Apr 2016, 11:15)

Wie du richtig schreibst "anlockt" - mitnichten stammen die antisemitischen Aussagen vom BDS, diese Organisation hat sich derartige Aussagen auch nicht zu Eigen gemacht.
Ich kann beim besten Willen nicht erkennen, wo man bei dem beschriebenen Fall dem BDS einen Vorwurf machen sollte.

Wenn diese zu einer Informationsveranstaltung einladen und irgendwelche Rassisten auf der Straße draußen pöbeln, kann man das denen wohl nicht in die Schuhe schieben.


Diese Leute werden nicht zufällig angelockt. Wer sich die BDS Homepage anschaut sieht, wie hier offensichtlicher Antisemitismus betrieben wird. Hasskampagnen gegen Israel. Die angebliche "Apartheid" in Israel ist ja so schlimm, dass homosexuelle Palästinenser nach Israel flüchten, weil sie nur dort ihres Lebens sicher sind, nicht unter den Palästinensern.
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Re: Kennzeichnungspflicht für Waren aus israelischen Siedlungen

Beitragvon Tom Bombadil » Di 5. Apr 2016, 11:06

Dieses Impressum kann man abmahnen: http://bds-kampagne.de/impressum/
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Re: Kennzeichnungspflicht für Waren aus israelischen Siedlungen

Beitragvon Bobo » Di 5. Apr 2016, 17:08

Tom Bombadil hat geschrieben:(05 Apr 2016, 12:06)

Dieses Impressum kann man abmahnen: http://bds-kampagne.de/impressum/



So präsentieren sie sich, die neuen Antisemiten. Keine große Überraschung.

https://www.youtube.com/watch?v=jjVLNxGdezc
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Re: Kennzeichnungspflicht für Waren aus israelischen Siedlungen

Beitragvon fred76 » Di 5. Apr 2016, 19:30

Tom Bombadil hat geschrieben:(05 Apr 2016, 11:21)

Geistige Brandstifter: „Israel Apartheid Week“

Geistiger Brandstifter? Wohl kaum. Das in Israel Apartheid herrscht, glauben wohl mehr als die Hälfte der Israelis:
"Dass in Israel bereits Apartheid herrscht, denken 58 Prozent der befragten jüdischen Israelis (nur 31 Prozent bestreiten das). Und eine Mehrheit sehnt sich offenbar danach, die nach ethnischen Kriterien eingerichtete Zwei-Klassen-Gesellschaft in weiten Teilen staatlich zu legitimieren"
http://www.hintergrund.de/201210262297/ ... isten.html

Warum jemanden als Brandstifter bezeichnen, der offensichtlich nur die Wahrheit wiedergibt?
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Re: Kennzeichnungspflicht für Waren aus israelischen Siedlungen

Beitragvon fred76 » Di 5. Apr 2016, 19:38

Bobo hat geschrieben:(05 Apr 2016, 18:08)

So präsentieren sie sich, die neuen Antisemiten. Keine große Überraschung.

https://www.youtube.com/watch?v=jjVLNxGdezc


Mal abgesehen davon, dass die Frau rhetorisch eine Katastrophe ist, kann ich nicht erkennen, was an ihren Äußerungen antisemitisch sein soll?
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Re: Kennzeichnungspflicht für Waren aus israelischen Siedlungen

Beitragvon fred76 » Di 5. Apr 2016, 19:43

Fazer hat geschrieben:(05 Apr 2016, 11:58)

Diese Leute werden nicht zufällig angelockt. Wer sich die BDS Homepage anschaut sieht, wie hier offensichtlicher Antisemitismus betrieben wird.


Dann kannst du bestimmt beispielhaft ein paar Links zu deren "offensichtlichen Antisemitismus" verlinken?
Bobo
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Re: Kennzeichnungspflicht für Waren aus israelischen Siedlungen

Beitragvon Bobo » Mi 6. Apr 2016, 08:52

fred76 hat geschrieben:(05 Apr 2016, 20:43)

Dann kannst du bestimmt beispielhaft ein paar Links zu deren "offensichtlichen Antisemitismus" verlinken?



Wurde dir alles schon angeboten. Du zweifelst die Studie samt ihrer Ergebnisse an? Steht alles ein bisschen weiter oben auf dieser Seite notiert. Nur lesen muss man es wollen!
Tu das, bevor du weiter schreibst. Könnte sonst peinlich werden.

Liest du hier: https://www.freiheit.org/sites/default/ ... ebiete.pdf
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Re: Kennzeichnungspflicht für Waren aus israelischen Siedlungen

Beitragvon Bobo » Mi 6. Apr 2016, 08:54

fred76 hat geschrieben:(05 Apr 2016, 20:38)

Mal abgesehen davon, dass die Frau rhetorisch eine Katastrophe ist, kann ich nicht erkennen, was an ihren Äußerungen antisemitisch sein soll?



An ihren Äußerungen? Fredi, kann es sein, dass du erschreckend jung und naiv bist? Lese, was ich dir angeboten habe und begreife, wer und was die BDS will und welche Ziele sie verfolgt. Dass die eingespannten Mitläufer nicht so dämlich sind, ihre Ansichten brutal rauszuhauen ... oh Mann. Dass man dir das erklären soll .... unfassbar, dass einer mit so brutalen Wissenslücken sich hier für die BDS stark macht, ist für die Organisation und dem dazugehörigen Umfeld symptomatisch.
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Re: Kennzeichnungspflicht für Waren aus israelischen Siedlungen

Beitragvon fred76 » Mi 6. Apr 2016, 13:43

Bobo hat geschrieben:(06 Apr 2016, 09:52)

Wurde dir alles schon angeboten. Du zweifelst die Studie samt ihrer Ergebnisse an? Steht alles ein bisschen weiter oben auf dieser Seite notiert. Nur lesen muss man es wollen!
Tu das, bevor du weiter schreibst. Könnte sonst peinlich werden.

Liest du hier: https://www.freiheit.org/sites/default/ ... ebiete.pdf


Hier wurde behauptet, eine Webseite des BDS enthalte antisemitische Äußerungen.
Meine Frage nach einem konkreten Link beantwortest du mit einer Studie - auf deutsch, auch du kennst somit diese angeblichen antisemitischen Äußerungen auf deren Webseite nicht?
Bobo
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Re: Kennzeichnungspflicht für Waren aus israelischen Siedlungen

Beitragvon Bobo » Mi 6. Apr 2016, 13:49

fred76 hat geschrieben:(06 Apr 2016, 14:43)

Hier wurde behauptet, eine Webseite des BDS enthalte antisemitische Äußerungen.
Meine Frage nach einem konkreten Link beantwortest du mit einer Studie - auf deutsch, auch du kennst somit diese angeblichen antisemitischen Äußerungen auf deren Webseite nicht?



Um was geht's dir wirklich? Um die Feststellung, ob der BDS schwer antisemitisch ist oder nicht? Wenn ja, dann hast du die Bestätigung. Oder geht's um Wortspiele? Denkst du, dass Thema eignet sich für Kindereien? Ist Antisemitismus für dich eine Art Lieblingsfreizeitbeschäftigung? Wie kannst du die Frage danach eigentlich verantworten, nachdem dir diese ausführliche Studie zur Verfügung stand?

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