Kennzeichnungspflicht für Waren aus israelischen Siedlungen

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InDubioProReo
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Kennzeichnungspflicht für Waren aus israelischen Siedlungen

Beitragvon InDubioProReo » Mi 11. Nov 2015, 04:13

Mit den neuen Richtlinien zur Kennzeichnung würden lediglich seit Jahren bestehende EU-Regeln zum Verbraucherschutz umgesetzt, sagte ein Sprecher von EU-Handelskommissarin Cecilia Malmström dem Tagesspiegel. Gleichzeitig verwies er darauf, dass die neuen Vorgaben die langjährige Haltung der EU widerspiegelten, dass die israelischen Siedlungen im Westjordanland nach internationalem Recht illegal seien.
http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/kennzeichnungspflicht-fuer-waren-eu-setzt-israel-unter-druck/12524692.html

Die Beweggründe der EU sind eindeutig. Es sollte allerdings klar sein, dass es sich hierbei um reine Symbolpolitik handelt. Israels Stellungnahme, erwartungsgemäß empörend, lies nicht lange auf sich warten:
"Wer auch immer den Boykott bestimmter Regionen Israels betreibt, boykottiert unseren Staat und delegitimiert ihn", sagte Vizeaußenministerin Zipi Chotoveli bei einer Pressekonferenz im besetzten Westjordanland. Das Westjordanland sei integraler Bestandteil Israels.

http://www.welt.de/newsticker/news2/art ... raels.html
,,Der wahre Charakter einer Person wird gemessen an dem, was die Person tun würde, wenn niemals jemand etwas davon erfahren würde".
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bennyh
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Re: Kennzeichnungspflicht für Waren aus israelischen Siedlun

Beitragvon bennyh » Mi 11. Nov 2015, 06:17

Welche Frage soll hier diskutiert werden?
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Re: Kennzeichnungspflicht für Waren aus israelischen Siedlun

Beitragvon Keoma » Mi 11. Nov 2015, 07:51

bennyh » Mi 11. Nov 2015, 07:17 hat geschrieben:Welche Frage soll hier diskutiert werden?


Ob das "kauft nicht beim Juden" entspricht oder nicht.
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Re: Kennzeichnungspflicht für Waren aus israelischen Siedlun

Beitragvon Liegestuhl » Mi 11. Nov 2015, 09:38

Was ändert es eigentlich? Die Leute, die auf die WJL-Kennzeichnung achten und diese Produkte aus gutartig-politischen Gründen nicht kaufen, hätten sie auch nicht gekauft, wenn sie mit "made in israel" gekennzeichnet wären.
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Re: Kennzeichnungspflicht für Waren aus israelischen Siedlun

Beitragvon Pit Potter » Mi 11. Nov 2015, 09:48

Keoma » Mi 11. Nov 2015, 07:51 hat geschrieben:
Ob das "kauft nicht beim Juden" entspricht oder nicht.


Es gibt bereits Kennzeichen dafür, ob für ein Produkt der Regenwald gefährdet wird, das Ozonloch oder die Fischbestände - warum sollte man dies nicht auch mit Hinblick auf den Weltfrieden tun? Ich glaube auch nicht, daß eine Israelkritik zwingend etwas mit dem Hass auf Juden zu tun hat..Juden sind eine Religionsgemsinschaft. Also kann man nur etwas gegen Juden sagen, indem man ihre Sitten und Gebräuche oder Weltanschauung negativ kritisiert. Dies ist bei der WJL-Frage nicht der Fall.
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Re: Kennzeichnungspflicht für Waren aus israelischen Siedlun

Beitragvon Bobo » Mi 11. Nov 2015, 09:50

Ist es wieder Zeit für "Kauft nicht beim Juden!"?
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Re: Kennzeichnungspflicht für Waren aus israelischen Siedlun

Beitragvon Quatschki » Mi 11. Nov 2015, 10:54

Wenn die Siedler "Made in Palestine" draufdrucken würden, wäre es doch erst recht irritierend
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bennyh
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Re: Kennzeichnungspflicht für Waren aus israelischen Siedlun

Beitragvon bennyh » Mi 11. Nov 2015, 11:06

Liegestuhl » Mi 11. Nov 2015, 18:38 hat geschrieben:Was ändert es eigentlich? Die Leute, die auf die WJL-Kennzeichnung achten und diese Produkte aus gutartig-politischen Gründen nicht kaufen, hätten sie auch nicht gekauft, wenn sie mit "made in israel" gekennzeichnet wären.

Es gibt sicher auch Kunden, die "made in Israel" kaufen, aber "made in West Bank settlements" nicht.
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Re: Kennzeichnungspflicht für Waren aus israelischen Siedlun

Beitragvon Zinnamon » Mi 11. Nov 2015, 11:20

Keoma » Mi 11. Nov 2015, 08:51 hat geschrieben:
Ob das "kauft nicht beim Juden" entspricht oder nicht.


Es handelt sich dabei um eine offenkundige nicht mal im Ansatz verschleierte Relativierung von Verbrechen des Nazionalsozialismus, die hier aber wohl sicherlich als schlichte Meinungsäusserung hingenommen werden wird, sofern sie von Freunden des Zionismus ausgesprochen wird.

Die Gleichsetzung eines Boykottes von Siedlerwaren und damit der Siedlerpolitik als freiwillige Entscheidung, welche Politik man mit seinem eigenen Einkommen fördern will oder eben nicht, mit der Politik des NS-Regimes, die bewaffnete und immer gewalttätige Schergen vor den Läden der Angehörigen einer Religionsgemeinschaft postierte, bevor deren Inhaber flüchteten oder deportiert und gefoltert wurden, ist eben eine Relativierung dieser Verbrechen. Was auch sonst?

So erschwerend wie bezeichnend kommt hier natürlich dazu, dass es sich ja nicht einmal um einen Aufruf zum Boykott handelt, sondern nur um potentielle Möglichkeit eines solchen durch die Kennzeichnungspflicht, der es aber den Freunden des Zionismus gleichzeitig gewähren würde, bevorzugt diese Waren zu kaufen ...als freiwilige Entscheidung, welche Politik man mit seinem Einkommen eben fördern möchte oder nicht.

Wer eine blosse Kennzeichnungspflicht im Rahmen einer Herkunftsangabe mit gewalttätigen, rassistischen Verbrechen schlimmster Ausprägung gleichsetzt, relativiert offenkundig diese Verbrechen.
Zuletzt geändert von Zinnamon am Mi 11. Nov 2015, 11:29, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Kennzeichnungspflicht für Waren aus israelischen Siedlun

Beitragvon Quatschki » Mi 11. Nov 2015, 11:49

bennyh » 11. Nov 2015, 12:06 hat geschrieben:Es gibt sicher auch Kunden, die "made in Israel" kaufen, aber "made in West Bank settlements" nicht.

Oder gerade deswegen.
Früher wurde teilweise auch "Made in West Berlin" statt "Made in Germany" bewußt benutzt, um die Frontstadt zu unterstützen
Zuletzt geändert von Quatschki am Mi 11. Nov 2015, 11:50, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Kennzeichnungspflicht für Waren aus israelischen Siedlun

Beitragvon Liegestuhl » Mi 11. Nov 2015, 12:01

Man könnte es natürlich auch als Aufforderung sehen, Judäa und Samaria endlich zu annektieren.
Ein Hütchen mit Federn, die Armbrust über der Schulter, aber ein Jäger ist es nicht.
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Re: Kennzeichnungspflicht für Waren aus israelischen Siedlun

Beitragvon fred76 » Mi 11. Nov 2015, 14:16

Liegestuhl » Mi 11. Nov 2015, 09:38 hat geschrieben:Was ändert es eigentlich? Die Leute, die auf die WJL-Kennzeichnung achten und diese Produkte aus gutartig-politischen Gründen nicht kaufen, hätten sie auch nicht gekauft, wenn sie mit "made in israel" gekennzeichnet wären.


Wer grundsätzlich israelische Produkte ablehnt, wird schon irgendwo in der antisemitischen Ecke zu Hause sein. Wer aber explizit Produkte aus den völkerrechtlich illegalen Siedlungen verweigert, ist damit noch lange kein Antisemit - auch wenn es Leute gibt, die allzu gerne beides vermischen und gleichsetzen würden. Kritik an Israel kann ja nur antisemitisch sein.

Da die Israelis Gift und Galle spucken, scheint die Sache zumindest nicht ganz so einfach zu sein, wie du gerne darstellen würdest. Ich denke, nur eine verschwindend geringe Minderheit außerhalb Israels kann sich mit dem Landraub an den Palästinensern anfreunden - und Produkte im Regal stehen zu lassen, die primär dem wirtschaftliche Überleben der Siedlungen dienen, ist da eine mächtige Waffe, um seinen Unmut Ausdruck zu verleihen. Ich kann mir schon vorstellen, dass die Kennzeichnung zu einer Ächtung dieser Produkte führt.

Dieses Beispiel sollte Schule machen. Würden Produkte dieser "Siedler" international gekennzeichnet, würden es sich israelische Firmen zukünftig wohl genau überlegen, ob sie auf dem "beschlagnahmten", billigen palästinensischen Land ihre Fabriken errichten - wohl wissend, dass die dort entstehenden Produkte de facto international unverkäuflich wären.
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Re: Kennzeichnungspflicht für Waren aus israelischen Siedlun

Beitragvon Bobo » Mi 11. Nov 2015, 14:29

fred76 » Mi 11. Nov 2015, 15:16 hat geschrieben:
Wer grundsätzlich israelische Produkte ablehnt, wird schon irgendwo in der antisemitischen Ecke zu Hause sein. Wer aber explizit Produkte aus den völkerrechtlich illegalen Siedlungen verweigert, ist damit noch lange kein Antisemit - auch wenn es Leute gibt, die allzu gerne beides vermischen und gleichsetzen würden. Kritik an Israel kann ja nur antisemitisch sein.

Da die Israelis Gift und Galle spucken, scheint die Sache zumindest nicht ganz so einfach zu sein, wie du gerne darstellen würdest. Ich denke, nur eine verschwindend geringe Minderheit außerhalb Israels kann sich mit dem Landraub an den Palästinensern anfreunden - und Produkte im Regal stehen zu lassen, die primär dem wirtschaftliche Überleben der Siedlungen dienen, ist da eine mächtige Waffe, um seinen Unmut Ausdruck zu verleihen. Ich kann mir schon vorstellen, dass die Kennzeichnung zu einer Ächtung dieser Produkte führt.

Dieses Beispiel sollte Schule machen. Würden Produkte dieser "Siedler" international gekennzeichnet, würden es sich israelische Firmen zukünftig wohl genau überlegen, ob sie auf dem "beschlagnahmten", billigen palästinensischen Land ihre Fabriken errichten - wohl wissend, dass die dort entstehenden Produkte de facto international unverkäuflich wären.


Nehmen wir mal für einen Moment an, betroffene Betriebe zögen sich ins israelische Kernland zurück. Wer verlöre dann seinen Arbeitsplatz?

Davon ab, überlassen wir die Parole, kauft nicht beim Juden lieber den Experten.
Zuletzt geändert von Bobo am Mi 11. Nov 2015, 14:30, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Kennzeichnungspflicht für Waren aus israelischen Siedlun

Beitragvon frems » Mi 11. Nov 2015, 14:34

Liegestuhl » Mi 11. Nov 2015, 12:01 hat geschrieben:Man könnte es natürlich auch als Aufforderung sehen, Judäa und Samaria endlich zu annektieren.

Die Separatisten stehen ja schon in den Startlöchern: https://en.wikipedia.org/wiki/State_of_Judea
Labskaus!

Ob Mailand oder Madrid -- Hauptsache Europa.
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Re: Kennzeichnungspflicht für Waren aus israelischen Siedlun

Beitragvon Fuerst_48 » Mi 11. Nov 2015, 15:04

InDubioProReo » Mi 11. Nov 2015, 05:13 hat geschrieben:http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/kennzeichnungspflicht-fuer-waren-eu-setzt-israel-unter-druck/12524692.html

Die Beweggründe der EU sind eindeutig. Es sollte allerdings klar sein, dass es sich hierbei um reine Symbolpolitik handelt. Israels Stellungnahme, erwartungsgemäß empörend, lies nicht lange auf sich warten:

http://www.welt.de/newsticker/news2/art ... raels.html

Ein virtueller Freund hat mir mal geschrieben, sein Bruder hat einen Großhandel von Obst und Gemüse in Jerusalem. Er kauft es bei den Palästinensern und vermarktet es als Produkt of Israel.
Schlecht ??
Zuletzt geändert von Fuerst_48 am Mi 11. Nov 2015, 15:06, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Kennzeichnungspflicht für Waren aus israelischen Siedlun

Beitragvon Fuerst_48 » Mi 11. Nov 2015, 15:08

Quatschki » Mi 11. Nov 2015, 12:49 hat geschrieben:Oder gerade deswegen.
Früher wurde teilweise auch "Made in West Berlin" statt "Made in Germany" bewußt benutzt, um die Frontstadt zu unterstützen

Kann man überhaupt alle Herkunftsländer verifizieren??
Etiketten sind geduldig...
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Re: Kennzeichnungspflicht für Waren aus israelischen Siedlun

Beitragvon fred76 » Mi 11. Nov 2015, 20:44

Bobo » Mi 11. Nov 2015, 14:29 hat geschrieben:Nehmen wir mal für einen Moment an, betroffene Betriebe zögen sich ins israelische Kernland zurück. Wer verlöre dann seinen Arbeitsplatz?


Niemand.
Die Israelis könnten in Israel arbeiten und die Palästinenser auf ihrem eigenen Land wirtschaften - und wären nicht mehr gezwungen, als Billiglöhner unter stellenweise sklavenähnlichen Bedingungen
für die Israelis zu schuften.

Israelische Firmen bekommen das Land der Palästinenser zum Discountpreis - und billige Arbeitskräfte obendrauf. Diese sind oft der Willkür ihrer israelischen "Arbeitgeber" ausgesetzt. Viele von denen schuften aus blanker Verzweiflung ohne Arbeitserlaubnis und werden so erpresst. Wenn sie keinen Lohn bekommen und aufmucken, werden sie von ihren israelischen "Arbeitgebern" rausgeschmissen oder bei der Armee verpfiffen. Ihr wirtschaftliches Elend zwingt sie, für einen Hungerlohn zu schuften, häufig ohne Sozialleistungen.

http://www.challenge-mag.com/en/article__388
Zuletzt geändert von fred76 am Mi 11. Nov 2015, 20:45, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Kennzeichnungspflicht für Waren aus israelischen Siedlun

Beitragvon Teeernte » Mi 11. Nov 2015, 20:54

fred76 » Mi 11. Nov 2015, 21:44 hat geschrieben:
Niemand.
Die Israelis könnten in Israel arbeiten und die Palästinenser auf ihrem eigenen Land wirtschaften - und wären nicht mehr gezwungen, als Billiglöhner unter stellenweise sklavenähnlichen Bedingungen
für die Israelis zu schuften.

Israelische Firmen bekommen das Land der Palästinenser zum Discountpreis - und billige Arbeitskräfte obendrauf. Diese sind oft der Willkür ihrer israelischen "Arbeitgeber" ausgesetzt. Viele von denen schuften aus blanker Verzweiflung ohne Arbeitserlaubnis und werden so erpresst. Wenn sie keinen Lohn bekommen und aufmucken, werden sie von ihren israelischen "Arbeitgebern" rausgeschmissen oder bei der Armee verpfiffen. Ihr wirtschaftliches Elend zwingt sie, für einen Hungerlohn zu schuften, häufig ohne Sozialleistungen.

http://www.challenge-mag.com/en/article__388


Würde überall draufstehen - Wie es entstanden ist.....oder entsorgt wird.....


Aber - es steht ja drauf. - man kann`s am Preis erkennen.... !!!
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Re: Kennzeichnungspflicht für Waren aus israelischen Siedlun

Beitragvon Wolverine » Mi 11. Nov 2015, 21:21

InDubioProReo » Mi 11. Nov 2015, 04:13 hat geschrieben:http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/kennzeichnungspflicht-fuer-waren-eu-setzt-israel-unter-druck/12524692.html

Die Beweggründe der EU sind eindeutig.....

Richtig. Es handelt sich wieder mal um eine Maßnahme aus dem antisemitischen Tollhaus. Die EU befindet sich intellektuell auf dem Niveau von BDS. Beiden kann man vorwerfen, dass sie "Kauft nicht beim Juden" wieder hoffähig gemacht haben. Dabei merken die Trottel noch nicht einmal, dass es die Arbeitsplätze derjenigen sind, die sie vorgeben schützen zu wollen, die dabei draufgehen. :D Das erfüllt mich dann immer ein wenig mit Schadenfreude, wenn ganz besondere Trottel, die ganz besonders schlau sein wollen, so ganz besonders auf die Fresse fliegen. Mit Ankündigung.
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Re: Kennzeichnungspflicht für Waren aus israelischen Siedlun

Beitragvon Teeernte » Mi 11. Nov 2015, 21:34

Wolverine » Mi 11. Nov 2015, 22:21 hat geschrieben:Richtig. Es handelt sich wieder mal um eine Maßnahme aus dem antisemitischen Tollhaus. Die EU befindet sich intellektuell auf dem Niveau von BDS. Beiden kann man vorwerfen, dass sie "Kauft nicht beim Juden" wieder hoffähig gemacht haben. Dabei merken die Trottel noch nicht einmal, dass es die Arbeitsplätze derjenigen sind, die sie vorgeben schützen zu wollen, die dabei draufgehen. :D Das erfüllt mich dann immer ein wenig mit Schadenfreude, wenn ganz besondere Trottel, die ganz besonders schlau sein wollen, so ganz besonders auf die Fresse fliegen. Mit Ankündigung.


Warum sollte man Israelische Waren ablehnen ???

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