islamistischer Antisemitismus

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Wasteland
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islamistischer Antisemitismus

Beitragvon Wasteland » So 4. Jan 2009, 18:23

In Bezugnahme auf die hier begonnene Diskussion:

viewtopic.php?f=23&t=5607&start=40

Ich denke es ist ein sehr interessantes und Diskussionswürdiges Thema, also bitte hier fortsetzen, denn hier darf ich euch zensieren. :mrgreen: :mrgreen:


Rainald de Gien hat geschrieben:
Wir können uns mit Sicherheit hier noch mehrere Zitate hin und herschieben, was bleibt sind die Grundsätze und die Charta der Hamas ist hier eindeutig auf die Vernichtung Israels und auch der Juden ausgerichtet. Das kann jeder nachlesen.

Auszüge aus der Charta auf deutsch


adal hat geschrieben:Quatschkopf.
1. hast du dich mit den Thesen Küntzels zum islamistischen Antisemitismus nicht befasst,
2. bin auch ich noch nie auf diese eingegangen,
3. habe ich mich stattdessen sehr ausführlich mit Klaus Holz' Thesen zum islamistischen Antisemitismus befasst, der sehr genau differenziert - auch zwischen den Phänomenen Antisemitismus der muslimischen Exilanten und der Islamisten vor Ort.

4. Ist das im Zusammenhang mit der Invasion nicht gerade Thema Nr.1.
Was hier fast alle beharrlich ausblenden und was auch in der Presselandschaft wenig Widerhall findet, ist die strukturelle, ideologisch begründete Friedensunfähigkeit der Djihadisten, und die tiefe Spaltung nicht nur der Palästinenser, sondern auch der islamischen Welt in der Haltung zum sog. Djihad.
Zuletzt geändert von Wasteland am So 4. Jan 2009, 20:05, insgesamt 1-mal geändert.
adal
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Re: Muslimischer Antisemitismus

Beitragvon adal » So 4. Jan 2009, 18:32

Wasteland hat geschrieben:In Bezugnahme auf die hier begonnene Diskussion:

viewtopic.php?f=23&t=5607&start=40
...älterer Beitrag :

Der Antisemitimusforscher Klaus Holz hält den sog. „neuen Antisemitismus“ für den alten. Nicht die Grundstrukturen hätten sich geändert, sondern der Bezugsrahmen nach dem Zweiten Weltkrieg und ein weiteres Mal nach Ende des Kalten Krieges, an den sich die antisemitischen Prämissen und Denkmuster angepasst haben (zur Grundstruktur des Antisemitismus siehe ganz unten*).

Aus dem Beitrag von Klaus Holz in der Broschüre des Bundesinnenministers „Neuer Antisemitismus?“:

1. „Der arabische Nationalismus kämpft... gegen den Imperialismus und für die Freiheit. [...] Und schließlich leidet die arabische Nation unter dem Terror des Zionismus, der auf arabischem Boden seinen Piratenstaat Israel errichtete und das arabische Volk der Palästinenser teils tötete und vertrieb, teils unterwarf und bis heute unterdrückt.“
Ein Antiimp? Weiter im Text:
„...Der Zionismus aber ist bekanntlich der Hauptfeind des Nationalsozialismus, der dem zionistischen Streben nach Weltherrschaft einen erbarmungslosen Widerstand entgegensetzt. Dies alles sind Voraussetzungen zur Bildung eines europäisch-arabischen Großraumes...“,
so Michael Kühnen, der 1991 verstorbene Vordenker der Neonazis.

2. Islamistischer Antisemitismus

„...Der Konflikt zwischen PLO und Hamas ist symptomatisch für den Umbruch der Leitideologien in der arabischen Welt. Die Islamisten verstehen sich als revolutionäre Bewegung, die die arabischen Nationalstaaten von ihrem gottlosen, westlich korrumpierten Weg abbringen will.... keine Rückkehr zu einem ursprünglichen, authentischen Islam, sondern eine mit Koranzitaten ausstaffierte Erfindung von Traditionen zu gegenwärtigen politischen Zwecken. ... In diese Grundorientierung fügt sich der moderne Antisemitismus problemlos ein...“

„...In den Worten von Said Qutb: ‚Hinter der Doktrin des atheistischen Materialismus steckte ein Jude; hinter der Doktrin der animalistischen Sexualität steckte ein Jude und hinter der Zerstörung der Familie und der Erschütterung der geheiligten Beziehungen in der Gesellschaft steckte ebenfalls ein Jude.’ Gemeint sind Karl Marx, Sigmund Freud und Émile Durkheim, deren Lehren angeblich die religiösen, ökonomischen, sexuellen und familialen Grundlagen der islamischen Lebensgemeinschaft zerstören. Solche antimodernen Klagen lassen sich je nach zeitlichem Kontext auf eine Vielzahl von Themen ausweiten...“

„Die Hamas ... erklärt, dass die Juden durch ihren Reichtum in der Lage sind, die ‚Weltmedien’ zu beherrschen und ‚Revolutionen in verschiedenen Teilen der Welt anzustacheln’. Sie steckten ‚hinter der Französischen Revolution und hinter den kommunistischen Revolutionen’ sowie hinter dem Ersten Weltkrieg, ‚um das islamische
Kalifat auszulöschen. [...] Sie standen auch hinter dem Zweiten Weltkrieg, in dem sie immensen Nutzen aus dem Handel mit Kriegsgütern zogen und die Etablierung ihres Staates vorbereiteten.’ Diese macht- und verschwörungstheoretische Rhetorik entnehmen die Islamisten offensichtlich nicht dem Koran, sondern den Grundtexten des europäischen Antisemitismus. ‚Ihre Machenschaften wurden in den Protokollen der Weisen von
Zion geplant, und ihr gegenwärtiges Verhalten ist der beste Beweis für das, was dort gesagt wurde.’...“

3. Antizionistischer Antisemitismus

Er entwickelte sich zur sowjetischen Staatsdoktrin nach dem 2. Weltkrieg, seine Wurzeln reichen bis in die 20er Jahre des vorigen Jahrhunderts.
“...So wird zum Beispiel 1952 in einem stalinistischen Schauprozess Israel als ‚amerikanischer Paschalik’, das heißt als amerikanischer Verwaltungsbezirk, bezeichnet. Überdies seien die Zionisten unter den ‚amerikanischen Monopolisten’ zahlreich vertreten und würden generell nicht dem ‚werktätigen Volk Israels’, sondern dem ‚amerikanischen Imperialismus’ dienen. Der machtpolitische Hintergrund für diese Identifikation von Zionismus und Amerikanismus ist für die Epoche des Kalten Kriegs offensichtlich. Hinzu kommt, dass die USA als Chiffre für besonders rabiate Modernisierung und kapitalistische Vergesellschaftung stehen, so dass sich Antisemitismus und Antiamerikanismus leicht verbinden lassen.

Das zweite Element bezeichnet man in der Antisemitismusforschung als Täter-Opfer-Umkehr. Sie wird nach der Shoah zentral. Denn angesichts der nationalsozialistischen Judenvernichtung steht jeder Antisemitismus vor dem Problem, die Fortsetzung des Antisemitismus rechtfertigen zu müssen. Im Grunde gibt es hierfür nur drei Möglichkeiten: Entweder man begrüßt den Mord an den Juden oder man leugnet Auschwitz. In der bürgerlichen, linken und linksradikalen Öffentlichkeit jeder Couleur sind solche Behauptungen tabuisiert.
Für die dritte Möglichkeit gilt dies nicht. Sie ist die, die sich bis weit in das rechtsradikale Lager hinein durchgesetzt hat und die nicht nur, aber auch im antizionistischen Antisemitismus zentral ist. In dem schon genannten Schauprozess wird den angeklagten Zionisten, tatsächlich jüdischen Kommunisten, vorgeworfen, sie seien Nazikollaborateure gewesen, hätten nach dem Krieg Nazitäter gerettet und seien mit den westdeutschen Neonazis verbündet. Sie hätten die Shoah benutzt, um ‚sich mit einem Panzer gegen jegliche Kritik zu wappnen und ihr wahres Gesicht geschworener Klassenfeinde mit dem Leiden der Juden zur Zeit der wütenden Naziherrschaft zu verhüllen...’“
(Aktuell beliebte Topoi: Havaara-Abkommen, „Shoah-Business“, oder die von dem user Gawen in diesem Forum gepostete Unterstellung, der „antideutsche“ Boykott der Jewish War Veterans von 1933 habe eine Eskalation in Gang gesetzt, die in den Holocaust mündete).

„...Gegenwärtig etabliert sich eine „Konstellation, in der gerade diese Spielart des Antisemitismus die unterschiedlichsten politischen Lager im Antisemitismus kooperations- und koalitionsfähig macht. Im antizionistischen Antisemitismus können sich der islamisierte, der rechtsradikale, der marxistischleninistische (i. e. stalinistische), der globalisierungskritische und der Antisemitismus der Mitte treffen. Hierfür ist die (allerdings nicht neue) Legitimation des Antisemitismus als Antirassismus und Antifaschismus und, damit verbunden, die Camouflage des Antisemitismus als Antizionismus wesentlich....

....Die Täter-Opfer-Umkehr ist im säkularen wie im islamistischen Antisemitismus so attraktiv, weil sie die israelische Staatsgründung delegitimiert. Israel erscheint nicht mehr als ein Staat der Überlebenden, vielmehr figuriert Auschwitz als ein ‚jüdisch-nazistisches Komplott’, um Israel gründen zu können....“

4. Neue Eintracht im Ost-West-Konflikt

„...Nach 1989, also nach dem Zusammenbruch des alten Ost-West-Gegensatzes, fügen sich die unterschiedlichen Entwicklungslinien des marxistisch-leninistischen beziehungsweise islamistischen Antizionismus und der antisemitischen Vergangenheitsbewältigung zunehmend ineinander, so dass sich ansonsten schwer kompatible Ideologien, Parteien und Bewegungen im Antisemitismus amalgamieren können. Nicht nur die RAF, Möllemann und der Ex-Grüne Karsli haben die palästinensische Sache, oder was sie dafür halten, mit antisemitischen Begründungen unterstützt. Inzwischen gibt es nicht nur eine beträchtliche Zahl rechtsradikaler Sympathie-Erklärungen zugunsten des arabischen Antisemitismus, sondern auch direkte Verbindungen zwischen Organisationen...“
(rechtsextreme und islamistische Blogs verlinken aufeinander, siehe auch NPD-Auftritte im iranischen Fernsehen. Immigrantenvereine vernetzen sich mit dezidiert antisemitischen Organisationen wie Milli Görüs).

Die „...extremen islamistischen beziehungsweise neonazistischen Positionen haben mittlerweile zumindest in Bruchstücken und in etwas anders vorgetragener Terminologie sogar die Mitte des politischen Spektrums erreicht.
Man muss diese Fragmente nur entsprechend zusammenfügen:
Martin Walser schlägt Ignatz Bubis und Genossen zunächst die „Moralkeule“aus der Hand und lässt seinem Todeswunsch gegen den zum Täter erklärten Überlebenden der Shoah, Marcel Reich-Ranicki, dann freien Lauf. Möllemann glaubt öffentlich, dass Friedman und Scharon schuld am Antisemitismus seien – ein Bekenntnis, das die deutsch-arabische Freundschaft stützt, während Roland Kochs hessische CDU illegale Geldzuwendungen als Zuflüsse aus dem Nachlass von Juden tarnt. Der Bundeskanzler und die Justizministerin a. D.steuern eine Portion Antiamerikanismus bei, während die Grünen in Karslis proarabischem Engagement den Antisemitismus erst entdecken, nachdem er zur FDP wechselte.

Dieses Gebräu enthält fünf der attraktivsten Elemente eines zukünftigen Antisemitismus:
Täter- Opfer-Umkehr, Tötungswunsch, jüdisches Geld, Antiamerikanismus, Feindschaft gegen Israel....“
--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

*Strukturmerkmale des neuen (alten) Antisemitismus nach Klaus Holz:

(1) "...Jeder Antisemitismus erhebt eine umfassende Klage gegen die moderne Gesellschaft und gegen die Zerstörung der angeblich traditionellen, harmonischen und authentischen Lebensformen. Dabei werden die Juden insbesondere für den Materialismus, die Geldwirtschaft“ und eine amoralische Verrohung verantwortlich gemacht...

(2 )...Das zweite Merkmal des modernen Antisemitismus, die angebliche jüdische Macht. Genauer: Im Antisemitismus personifizieren die Juden die zentralen modernen Machtmittel und die Medien der modernen Gesellschaft. Sie verkörpern das Geld, die Börse, das Finanzkapital, die Presse. Dadurch verfügen die Juden vermeintlich über eine weltumspannende Macht, kraft derer sie alle Völker, Religionen und Kulturen bedrohen. Das Phantasma jüdischer Macht führt im Antisemitismus dazu, jedes nur erdenkliche und als verwerflich beurteilte historische Ereignis den Juden zur Last zu legen. Entscheidend hierfür ist die Personifikation von Macht. Denn dadurch erscheint jedes beliebige historische Ereignis oder der soziale Wandel generell als eine absichtsvolle, geplante Tat, für die ein namhaft zu machender Täter verantwortlich ist....
.... Dieses Merkmal wird in einem immer wiederkehrenden Bild ausgedrückt: Ein blutrünstiger Jude beugt sich über die Weltkugel und hält, wie ein Marionettenspieler, Uncle Sam oder eine andere Machtfigur in der Hand....
...Da 'der Jude' im Verborgenen agiert, spannt er andere ein, um seine klandestinen Machenschaften auszuführen.

(3) Hieraus ergibt sich ein drittes, nicht minder wesentliches und generelles Merkmal. Der Antisemitismus hat eine dreigliedrige Struktur.
Erstens gibt es die jeweilige Wir-Gruppe, also zum Beispiel die Muslime oder die Deutschen. ... Solche partikularen Gruppen sind notwendigerweise nicht singulär. Völker, Rassen und Religionen gibt es nur im Plural. Dem deutschen Volk steht zweitens das französische gegenüber, den Ariern die Slawen, den Muslimen die Christen. In solchen Gegensatzpaaren werden zeitgenössische Feindschaften und Konkurrenzen festgehalten. Mit dem Antisemitismus aber kommt etwas Drittes hinzu: Die Juden werden gerade nicht in der gleichen Weise wie die Franzosen, Slawen oder Christen als anderes Volk, als andere Rasse oder andere Religion konzipiert, sondern als Träger einer weltumspannenden, verborgenen Macht, die nicht nur die Weltherrschaft anstrebt, sondern die Unterschiede zwischen allen Völkern, Rassen und Religionen zersetzen will. Dementsprechend verkörpern die Juden den Internationalismus und werden sowohl vom ‚kapitalistischen Westen als auch vom kommunistischen Osten’ unterstützt. ‚Sie regten die Errichtung der Vereinten Nationen und des Sicherheitsrates an, um [...] die Welt mit Hilfe ihrer Mittelsmänner zu beherrschen.’ Letztlich ist das Ziel der ‚jüdischen’ Bestrebungen, alle unsere partikularen Identitäten aufzulösen.
‚Der Jude’ als Dritter transzendiert, bedroht und zersetzt die binäre Unterscheidung zwischen ‚uns und den anderen’, dank derer die partikulare Gruppenidentität konstruiert wird....

....verblüffende Konsequenz: Da ‚der Jude’ in die Position des Dritten gerückt wird, ist der moderne Antisemitismus genuin transnational, transrassisch beziehungsweise transreligiös und im gleichen Atemzug und aus dem gleichen Grund heraus national, rassisch und religiös. Dies vermeintliche Paradox hat zu großen Verwirrungen und Ungereimtheiten in geläufigen Antisemitismustheorien geführt, da häufig der eine Aspekt gegen den anderen ausgespielt wurde, anstatt ihre konstitutive Zusammengehörigkeit zu begreifen. Der Antisemitismus ist national, rassisch beziehungsweise religiös, je nachdem, wie er die eigene Wir-Gruppe definiert. Er ist transnational, transrassisch oder transreligiös, weil er die Juden als Weltfeind imaginiert....“

der Dritte „... ist als Antagonist aller Wir-Gruppen identifiziert, als der große Verschwörer und Zersetzer aller Ordnung. Deshalb ergibt sich aus der Logik dieser antisemitischen Konstruktion, den Juden das Existenzrecht zu bestreiten. Diese Konsequenz wird manchmal ausdrücklich gezogen, manchmal bleibt sie implizit....“


Siehe auch Küntzel:
"Sprache der Vernichtung"
Zuletzt geändert von adal am So 4. Jan 2009, 18:33, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Muslimischer Antisemitismus

Beitragvon Choelan » So 4. Jan 2009, 18:32

Dann antworte ich auch hier auf Adals Post;
adal hat geschrieben:Quatschkopf.
1. hast du dich mit den Thesen Küntzels zum islamistischen Antisemitismus nicht befasst,
2. bin auch ich noch nie auf diese eingegangen,
3. habe ich mich stattdessen sehr ausführlich mit Klaus Holz' Thesen zum islamistischen Antisemitismus befasst, der sehr genau differenziert - auch zwischen den Phänomenen Antisemitismus der muslimischen Exilanten und der Islamisten vor Ort.

4. Ist das im Zusammenhang mit der Invasion nicht gerade Thema Nr.1.
Was hier fast alle beharrlich ausblenden und was auch in der Presselandschaft wenig Widerhall findet, ist die strukturelle, ideologisch begründete Friedensunfähigkeit der Djihadisten, und die tiefe Spaltung nicht nur der Palästinenser, sondern auch der islamischen Welt in der Haltung zum sog. Djihad.


1. Doch, habe ich. Ich habe mit dir sogar drüber debattiert (Antideutsche Thread glaube ich, im Ges. Forum)

2. doch, bist. Genauer gesagt, hast du sie mir um die Ohren gehauen.

3. Danke, ich gucks mir an. Ich wollte dir bestimmt nicht zu nahe treten, aber das was du mir da von Küntzel geschickt hattest, war gequirlter Unsinn.
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Re: Muslimischer Antisemitismus

Beitragvon adal » So 4. Jan 2009, 18:34

Choelan hat geschrieben:2. doch, bist. Genauer gesagt, hast du sie mir um die Ohren gehauen.
Wo denn bitte? Ich habe dir auch nichts von Küntzel geschickt, sondern Küntzel verlinkt, der auf dieser Seite nicht nur eine Analyse aus eigener Feder, sondern auch zwei wichtige Texte der palästinensischen "Muslimbrüder" in deutscher Übersetzung liefert. Auszüge aus der Charta der Hamas (in neuer, verbesserter Übersetzung) und "Sayyid Qutb: Unser Kampf mit den Juden".
Zuletzt geändert von adal am So 4. Jan 2009, 18:39, insgesamt 5-mal geändert.
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Re: Muslimischer Antisemitismus

Beitragvon lamb of god » So 4. Jan 2009, 18:41

2005 vs.2009

Hallo Oslo! Seit wann wird der Nobelpreis für einen Wahlkampf verliehen???
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Re: Muslimischer Antisemitismus

Beitragvon Gretel » So 4. Jan 2009, 18:41

da muß man gar nicht so weit gucken - Übergriffe von muslimischen auf jüdische Schüler z.B. sind in Berlin ziemlich häufig.


http://www.berlin-judentum.de/news/2004/10/islam.htm
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Re: Muslimischer Antisemitismus

Beitragvon Wasteland » So 4. Jan 2009, 18:44

Rainald de Gien hat geschrieben:
Wir können uns mit Sicherheit hier noch mehrere Zitate hin und herschieben, was bleibt sind die Grundsätze und die Charta der Hamas ist hier eindeutig auf die Vernichtung Israels und auch der Juden ausgerichtet. Das kann jeder nachlesen.

Auszüge aus der Charta auf deutsch


Auch bei diesem Text kann man davon ausgehen das damit Israel und die dort lebenden Juden gemeint sind und nicht das "Weltjudentum" wie bei europäischen Antisemiten. Diese verabscheuen das Judentum per se, egal wo. Denn die "jüdische Rasse" ist in ihren Augen Abschaum. Das Konzept von Rassen wird im Islam abgelehnt. Alle Menschen sind Kreaturen Gottes und "gleich niedrig" vor ihm, egal welcher Rasse oder Hautfarbe.
Die Hamas richtet sich "lediglich" gegen Israel und die dort lebenden Juden, die sie natürlich verunglimpfen und wohl vernichten wollen.

Artikel 15: Wenn unsere Feinde islamische Länder usurpieren, ist der Djihad eine bindende Pflicht für alle Muslime. Um der Eroberung Palästinas durch die Juden entgegenzutreten, gibt es keine andere Lösung, als das Banner des Djihad zu erheben. (...)


Ich sehe da aber nach wie vor einen Unterschied.
Zuletzt geändert von Wasteland am So 4. Jan 2009, 18:46, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Muslimischer Antisemitismus

Beitragvon Wasteland » So 4. Jan 2009, 18:46

Gretel hat geschrieben:da muß man gar nicht so weit gucken - Übergriffe von muslimischen auf jüdische Schüler z.B. sind in Berlin ziemlich häufig.


http://www.berlin-judentum.de/news/2004/10/islam.htm


Ja, aber seit wann gibt es dieses Phänomen in der Art?
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Beitragvon Choelan » So 4. Jan 2009, 18:48

Ich denke, wir reden hier über muslimischen Antisemitismus allgemein, nicht nur spezifisch auf die Hamas und ihre islamistische Kollegen bezogen;


Die Islamisten, allen voran die Hamas würde ich bei einer solchen Betrachtung erstmal aussen vor lassen. Ich sehe es als unmöglich an, im Falle der Hamas noch auszumachen, ob der Antisemitismus nun eine Reaktion auf das Entstehen Israels ist, oder doch tatsächlich von "antisemitischen" Einstellungen (wie Holz sie richtig skizziert!) getrieben wird. Ob nun Qutb`s Gefasel Einfluss hatte, oder doch eher der Hass auf die angeblichen Besatzer überwiegt, kann ich kaum ausmachen.

(Ich schreib dazu allerdings gerade ne Hausarbeit, die poste ich hier sicherlich.)


Reden wir also über den "durchschnitts-Moslem"!
Oberflächlich betrachtet, sind eigentlich 90% aller Moslems antisemitisch - nicht umsonst ist Hitler in Ägypten eher ein beliebter Staatsmann als ein Verbrecher und "schlagt den Juden den Kopf ab" ist eine nicht allzu selten getätigte Aussage.
Ich denke, im Allgemeinen ist diese Gruppe die relevantere, denn es gilt diese zu überzeugen um einen moderateren Gegenpol zu den Islamisten der Muslimbrüder, Hamas, Hisbollah usw. zu schaffen. Wie groß ist der Einfluss von Schriften wie "Die Protokolle der Weisen von Zion" und Said Qutbs Aussagen auf die nicht-radikalen Teile der islamischen Gesellschaft? Wie verbreitet sind antisemitische Stereotype (nach Holz)?

...ich mach mich dann mal auf Quellensuche.
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Re: Muslimischer Antisemitismus

Beitragvon Rainald de Gien » So 4. Jan 2009, 18:52

Wasteland hat geschrieben:
Auch bei diesem Text kann man davon ausgehen das damit Israel und die dort lebenden Juden gemeint sind und nicht das "Weltjudentum" wie bei europäischen Antisemiten. Diese verabscheuen das Judentum per se, egal wo. Denn die "jüdische Rasse" ist in ihren Augen Abschaum. Das Konzept von Rassen wird im Islam abgelehnt. Alle Menschen sind Kreaturen Gottes und "gleich niedrig" vor ihm, egal welcher Rasse oder Hautfarbe.
Die Hamas richtet sich "lediglich" gegen Israel und die dort lebenden Juden, die sie natürlich verunglimpfen und wohl vernichten wollen.



Ich sehe da aber nach wie vor einen Unterschied.



Vielleicht hast Du´s ja überlesen, sie unterstellen in aller Deutlichkeit die "Protokolle der Weisen von Zion" als Realität und leiten mehrfach ihre projektierten Handlungsweisen auf diese "Erkenntnis" ab. Allein daraus ist der implizierte Kampf gegen ein imaginäres Weltjudentum mehr als deutlich abzuleiten.
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Re:

Beitragvon Wasteland » So 4. Jan 2009, 18:52

Choelan hat geschrieben:Ob nun Qutb`s Gefasel Einfluss hatte, oder doch eher der Hass auf die angeblichen Besatzer überwiegt, kann ich kaum ausmachen.


Sicher kannst du uns ja dann sagen wer ihn jetzt abgemurkst hat? :mrgreen:
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Re: Muslimischer Antisemitismus

Beitragvon Gretel » So 4. Jan 2009, 18:53

Wasteland hat geschrieben:
Ja, aber seit wann gibt es dieses Phänomen in der Art?


Leider schon immer.
Und je nach akuter Lage im Nahen Osten häufen sich die Vorfälle.

Es gibt aber auch von muslimischer Seite andere Kräfte:

http://www.j-comm.de/index.php?option=c ... &month...0 - 20k -
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Re: Muslimischer Antisemitismus

Beitragvon Rainald de Gien » So 4. Jan 2009, 18:55

P.S.

ich finde das neue Strangthema unpassend. Der Unterschied zwischen der Hamas und den Muslimen im allgemeinen ist unübersehbar.

Zudem ist "der" Islam weder theologisch noch politisch einheitlich greifbar. Die Strangüberschrift wird somit ganz ohne jeden Zweifel in die Irre führen und in nur wenigen Augenblicken mit sicherheit zum üblichen Muslimklatschen führen.

Könnte man bitte das Strangthema entsprechend umformulieren ?
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Re: Muslimischer Antisemitismus

Beitragvon Wasteland » So 4. Jan 2009, 18:58

Rainald de Gien hat geschrieben:P.S.

ich finde das neue Strangthema unpassend. Der Unterschied zwischen der Hamas und den Muslimen im allgemeinen ist unübersehbar.

Zudem ist "der" Islam weder theologisch noch politisch einheitlich greifbar. Die Strangüberschrift wird somit ganz ohne jeden Zweifel in die Irre führen und in nur wenigen Augenblicken mit sicherheit zum üblichen Muslimklatschen führen.

Könnte man bitte das Strangthema entsprechend umformulieren ?


Vorschlag? Ich habe extra geschrieben "muslimischer AS" anstatt "islamischer AS". Ich meinte damit AS der von Muslimen praktiziert wird ohne das er islamisch begründet sein muss.
Zuletzt geändert von Wasteland am So 4. Jan 2009, 18:58, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Muslimischer Antisemitismus

Beitragvon Choelan » So 4. Jan 2009, 18:59

Wasteland hat geschrieben:
Auch bei diesem Text kann man davon ausgehen das damit Israel und die dort lebenden Juden gemeint sind und nicht das "Weltjudentum" wie bei europäischen Antisemiten. Diese verabscheuen das Judentum per se, egal wo. Denn die "jüdische Rasse" ist in ihren Augen Abschaum. Das Konzept von Rassen wird im Islam abgelehnt. Alle Menschen sind Kreaturen Gottes und "gleich niedrig" vor ihm, egal welcher Rasse oder Hautfarbe.
Die Hamas richtet sich "lediglich" gegen Israel und die dort lebenden Juden, die sie natürlich verunglimpfen und wohl vernichten wollen.

man muss dann in Konsequenz fragen: Ist es überhaupt Antisemitismus, wenn man nicht gegen alle Juden sondern nur gegen die in Israel ist?

Und wenn es welcher ist, trifft dann die Einschätzung von Küntzel nach der es ein "neuer, alter Antisemitismus" ist, zu? Wohl kaum, denn ich persönliche würde den Kampf gegen das "Weltjudentum" als eklatanten Bestandteil des europäischen Antisemitismus bezeichnen - eben dieser Aspekt findet aber keinen Eingang in die Hamas Charta.
Inwiefern es wirklicher "Antisemitismus" ist, der Islamisten treibt, fällt mir schwer zu evaluieren.

Eine Quelle die ich kenne, ist da bspw. das Buch von Sascha Cohen "Children of Jihad", der auf seinen Reisen durch den nahen Osten auch mit jüngeren Hisbollah Mitgliedern zusammentrifft. Als er ihnen nach einigen Treffen gesteht, dass er Jude UND Amerikaner ist, führt das zu seinem Erstaunen zu keinen Problemen. Tatsächlich treffen diese Hizbollah Mitglieder die Aussage "wir hassen Israel, nicht die Juden". - eine interessante Aussage, aber da es alles andere als ein wissenschaftliches Werk ist, weiß ich nicht, inwiefern die Aussage stellvertretend ist.
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Re: Muslimischer Antisemitismus

Beitragvon Wasteland » So 4. Jan 2009, 19:00

Gretel hat geschrieben:
Leider schon immer.
Und je nach akuter Lage im Nahen Osten häufen sich die Vorfälle.

Es gibt aber auch von muslimischer Seite andere Kräfte:

http://www.j-comm.de/index.php?option=c ... &month...0 - 20k -


Den Antisemitismus den es heute unter Muslimen gibt, gibt es maximal 90, 100 Jahre. Wenn überhaupt.
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Re: Muslimischer Antisemitismus

Beitragvon Choelan » So 4. Jan 2009, 19:02

Gretel hat geschrieben:
Leider schon immer.
Und je nach akuter Lage im Nahen Osten häufen sich die Vorfälle.

Es gibt aber auch von muslimischer Seite andere Kräfte:

http://www.j-comm.de/index.php?option=c ... &month...0 - 20k -


Was ist immer?
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Re: Muslimischer Antisemitismus

Beitragvon adal » So 4. Jan 2009, 19:06

lamb of god hat geschrieben:MOD Quellen-Zahlen-Daten
Link zur vollständigen "Charta der Hamas" in Deutsch
Auch die Version ist an wichtigen Stellen gekürzt und wirkt teilweise arg verstümmelt.

englische Version von mideastweb.org:
The Covenant of the Islamic Resistance Movement (Hamas)
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Re: Muslimischer Antisemitismus

Beitragvon adal » So 4. Jan 2009, 19:35

Choelan hat geschrieben:Und wenn es welcher ist, trifft dann die Einschätzung von Küntzel nach der es ein "neuer, alter Antisemitismus" ist, zu? Wohl kaum, denn ich persönliche würde den Kampf gegen das "Weltjudentum" als eklatanten Bestandteil des europäischen Antisemitismus bezeichnen - eben dieser Aspekt findet aber keinen Eingang in die Hamas Charta.
Willst du hier blödeln oder diskutieren?

Artikel 22: Die Feinde häuften (...) einen riesigen und einflussreichen materiellen Wohlstand an, der sie in die Lage versetzte, ihren Traum umzusetzen. Dieser Reichtum erlaubte es ihnen, die Kontrolle über die Weltmedien wie zum Beispiel Nachrichtenagenturen, Zeitungen, Verlagshäuser, TV-Sender und weitere Dinge dieser Art zu übernehmen. Sie nutzten diesen Reichtum ebenfalls aus, um Revolutionen in verschiedenen Teilen der Welt anzustacheln, um ihre Interessen zur realisieren und die Früchte zu ernten. Sie standen hinter der Französischen Revolution und hinter den kommunistischen Revolutionen und den meisten Revolutionen, von denen man hier und da hört. (...) Sie nutzten das Geld ebenfalls dazu, die Macht über die imperialistischen Länder zu gewinnen und sie dazu zu bringen, viele Länder zu kolonisieren, um die Reichtümer dieser Länder auszubeuten sowie ihre Korruption dorthin zu verbreiten.
Hinsichtlich der regionalen und weltweiten Kriege ist es zweifellos soweit gekommen, dass die Feinde hinter dem I. Weltkrieg standen um so das Islamische Kalifat auszulöschen. Sie sammelten materielle Ressourcen und übernahmen die Kontrolle über zahlreiche Quellen des Wohlstands. Sie erreichten die Balfour-Erklärung und etablierten den Völkerbund, um mit den Mitteln dieser Organisation über die Welt zu herrschen.
Sie standen ebenfalls hinter dem II. Weltkrieg, in dem sie immense Vorteile aus dem Handel mit Kriegsausrüstungen zogen und die Etablierung des Staates Israel vorbereiteten. Sie inspirierten die Errichtung der Vereinten Nationen und des Sicherheitsrats, um den Völkerbund zu ersetzen und die Welt mithilfe ihrer Mittelsmänner zu beherrschen. Es gab keinen Krieg, an welchem Ort auch immer, der nicht ihre Fingerabdrücke trägt. (...)

Artikel 28: Die zionistische Invasion ist auf verschlagene Weise bösartig. Sie schreckt nicht davor zurück, verschlungene Weg zu wählen und alle verabscheuungswürdigen und widerwärtigen Mittel anzuwenden, um ihre Ziele zu erreichen. Um sich einmischen und Spionageaktivitäten vornehmen zu können ist sie in großem Maß auf die Geheimorganisationen angewiesen, z..B. die Freimaurer, die Rotary Clubs, Lions und andere. All diese Geheimorganisationen, von denen einige auch offen arbeiten, agieren für die Interessen des Zionismus und wollen unter dessen Anleitung die Gesellschaften zerstören, Werte vernichten, Verantwortlichkeiten ausschalten, Tugenden ins Schwanken bringen und den Islam auslöschen. Sie steht hinter der Verbreitung von Drogen und Giften aller Art, die ihr Machtausübung und Machtausdehnung erleichtern sollen. (...)

Zionistische Machenschaften setzen sich nämlich endlos fort und werden sich nach Palästina gierig vom Nil bis zum Euphrat ausdehnen. Erst dann, wenn sie komplett die Gegend verdaut haben, auf die sie ihre Finger gelegt haben, werden sie zu noch mehr Expansion voranschreiten und so weiter. Ihr Komplott wurde in den Protokollen der Weisen von Zion niedergelegt: Ihre derzeitiges Verhalten ist der bester Beweis für das, was dort gesagt wurde. (...)
Wie haben keine andere Wahl als alle Kräfte und Energien zu vereinen, um dieser verabscheuungswürdigen Nazi-Tataren-Invasion gegenüberzutreten. Andernfalls werden wir den Verlust unserer Länder erleben, die Entwurzelung ihrer Bewohner, die Ausbreitung von Korruption über den Erdball und die Zerstörung aller religiösen Werte. (...)
Im Rahmen der Kampfarena mit dem Weltzionismus betrachtet sich die Hamas als Speerspitze und Avantgarde. Sie verbindet ihre Anstrengungen mit all denen, die auf dem Schauplatz Palästina aktiv sind. Es müssen jedoch noch mehr Schritte von den arabischen und islamischen Völkern und den islamischen Vereinigungen überall in der arabischen und islamischen Welt unternommen werden, um die nächste Runde im Kampf gegen die Juden, die Händler des Krieges, möglich zu machen. (Übersetzung: M.K. & R.R.C.)
http://www.matthiaskuentzel.de/contents/sprache-der-vernichtung
Zuletzt geändert von adal am So 4. Jan 2009, 19:40, insgesamt 2-mal geändert.
Wasteland
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Re: Muslimischer Antisemitismus

Beitragvon Wasteland » So 4. Jan 2009, 19:40

Man kann ja eigentlich nichtmal Antisemitismus sagen wenn mans genau nimmt, denn Araber sind ja selber Semiten. Korrekterweise müsste es Antijudaismus heissen.

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