Der israelisch-palästinensische binationale Staat

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Re: Der israelisch-palästinensische binationale Staat

Beitragvon Cobra9 » Sa 28. Jul 2018, 20:37

Mod

Aufgeräumt, das bitte beachten
Leben ist das was passiert, während du beschäftigt bist, andere Pläne zu machen.
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Re: Der israelisch-palästinensische binationale Staat

Beitragvon King Kong 2006 » Mo 30. Jul 2018, 09:28

Offenbar soll das umstrittene Gesetz bei dem die jüdische Identität staatstragend festgeschrieben wird nachjustiert werden.

Israelische Minister wollen Nationalitätsgesetz nach Kritik ändern

Proteste der Drusen-Minderheit zeigen Wirkung


Die Drusen seien "unsere Brüder, die Schulter an Schulter mit uns auf dem Schlachtfeld stehen", sagte er. Bennett war zunächst einer der wichtigsten Unterstützer des Nationalstaatsgesetzes. Nun realisierte er nach eigenen Worten, dass das Gesetz Schaden angerichtet habe. Die Regierung sei verantwortlich dafür, "einen Weg zu finden, um den Riss zu kitten".


Drusen sind ein Nebenzweig des schiitischen Islam. 110.000 Angehörige der Minderheit leben im Norden Israels, weitere 20.000 auf den von Israel besetzten Golanhöhen. Die Drusen leisten im Gegensatz zu den meisten anderen arabischen Israelis in Israel Militärdienst. Sie sind auch in der israelischen Polizei stark vertreten.

derstandard.at/2000084217888/Israelische-Minister-wollen-Nationalitaetsgesetz-nach-Kritik-aendern
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Re: Der israelisch-palästinensische binationale Staat

Beitragvon Alter Stubentiger » Mo 30. Jul 2018, 09:47

Julian hat geschrieben:(27 Jul 2018, 20:22)

Tu, was du nicht lassen kannst.

Zu Tom Segev und dem Buch, aus dem ich zitiert habe:

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/p ... 35530.html


http://www.blz.bayern.de/publikation/es ... raels.html


https://www.hsozkult.de/publicationrevi ... echer-6900

Tom Segev ist kontrovers, gerade, weil er viele Mythen entlarvt. Man kann ihn auch gerne kritisieren oder seine Thesen ablehnen.

Ich finde es erschreckend, dass er für einige offenbar schon außerhalb des zugelassenen Meinungskorridors liegt und das Nennen von Zitaten aus seinen Büchern als obszön dargestellt wird.

Soll hier eigentlich diskutiert werden, oder besser nicht?

"Ha'aretz" wird hier von den Ultranationalisten hier als "links" eingestuft . Sie lassen "Ha'aretz" als seriöse Quelle einfach nicht gelten.
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Re: Der israelisch-palästinensische binationale Staat

Beitragvon bennyh » Mo 30. Jul 2018, 13:30

Polibu hat geschrieben:(27 Jul 2018, 16:52)

Welches Land eines Dritten? Das Land wurde niemanden weggenommen. Dort existierte kein Staat.

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Re: Der israelisch-palästinensische binationale Staat

Beitragvon bennyh » Mo 30. Jul 2018, 13:37

Liegestuhl hat geschrieben:(26 Jul 2018, 10:40)

Dieses Gesetz gießt sicherlich weniger Öl ins Feuer als Raketen, die auf israelische Bürger abgeschossen werden oder Feuerdrachen, die von Gazanern gestartet werden, um israelische Felder zu verbrennen.

Ob nun weniger oder nicht als dieses oder jenes, warum muss überhaupt Öl ins Feuer gegossen werden? Sollte man nicht lieber versuchen, die metaphorischen Flammen zu ersticken?
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Re: Der israelisch-palästinensische binationale Staat

Beitragvon Vongole » Mo 30. Jul 2018, 13:38

Alter Stubentiger hat geschrieben:(30 Jul 2018, 10:47)

"Ha'aretz" wird hier von den Ultranationalisten hier als "links" eingestuft . Sie lassen "Ha'aretz" als seriöse Quelle einfach nicht gelten.


Dumm Tüch.
Haaretz hat einen Leseranteil in Israel von gerade mal knapp 4% und gilt daher ganz sicher nicht als führendes Meinungsmedium.
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Re: Der israelisch-palästinensische binationale Staat

Beitragvon King Kong 2006 » Di 31. Jul 2018, 08:58

Haaretz ist wohl mittlerweile eher online gut vertreten. Wie ich finde eine der besseren und kritischen Informationsquellen in Israel.

Sie zählt trotz ihrer geringen Auflage zu den „großen Zeitungen“ der Welt.[5]

Die Onlineausgaben hatten nach Angaben der Zeitung 2005 auf Hebräisch 700.000 und auf Englisch eine Million Nutzer monatlich.[6]

https://de.wikipedia.org/wiki/Haaretz


"Haaretz is considered the most influential and respected for both its news coverage and its commentary."[6]

https://en.wikipedia.org/wiki/Haaretz
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Re: Der israelisch-palästinensische binationale Staat

Beitragvon Polibu » Di 31. Jul 2018, 16:19

bennyh hat geschrieben:(30 Jul 2018, 14:30)

Land und Staat sind nicht dasselbe.


Das ändert nichts daran, dass das Land niemandem gehörte. Es wurde niemandem etwas weggenommen.
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Re: Der israelisch-palästinensische binationale Staat

Beitragvon bennyh » Mi 1. Aug 2018, 08:41

Polibu hat geschrieben:(31 Jul 2018, 17:19)

Das ändert nichts daran, dass das Land niemandem gehörte.

Falsch
The 1945 UN estimate shows that Arab ownership of arable land was on average 68% of a district, ranging from 15% ownership in the Beer-Sheba district to 99% ownership in the Ramallah district. These data cannot be fully understood without comparing them to those of neighbouring countries: in Iraq, for instance, still in 1951 only 0.3 per cent of registered land (or 50 per cent of the total amount) was categorised as ‘private property’.

https://en.wikipedia.org/wiki/Mandatory_Palestine#Land_ownership
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Re: Der israelisch-palästinensische binationale Staat

Beitragvon Paperbackwriter » Mi 15. Aug 2018, 15:58

Julian hat geschrieben:(27 Jul 2018, 17:29)

Meinst du jetzt das Selbstbestimmungsrecht der Araber, die in Palästina seit vielen Generationen lebten und in der Mehrheit waren, oder das der Juden, die dort kürzlich eingewandert waren und eine kleine Minderheit bildeten?


Ist dir bekannt, dass die Juden sich bei der Staatsgründung zwar offiziell auf den Teilungsvorschlag der UN bezogen, jedoch völkerrechtlich das SBR der Völker relevant war? Die Empfehlung der UN war lediglich ein Vorschlag, aus dem keine Rechtskraft erwächst, das SBR ist jedoch verbindlich. Du weißt doch, dass die Araber den Teilungsvorschlag ablehnten, weil sie Anspruch auf das gesamte Gebiet erhoben, obwohl die meisten Araber erst selbst aus den umliegenden Ländern eingewandert waren, nachdem die Juden dieses - Verzeihung - "Drecksloch" erst einmal bewohnbar gemacht hatten, oder?
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Re: Der israelisch-palästinensische binationale Staat

Beitragvon Vongole » Mi 15. Aug 2018, 17:05

Kauf dir ein Geschichtsbuch, Julian, da wirst du ganz objektiv fündig.
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Re: Der israelisch-palästinensische binationale Staat

Beitragvon Vongole » Mi 15. Aug 2018, 19:06

Julian hat geschrieben:(15 Aug 2018, 18:20)

Meinen Informationen zufolge haben Juden spätestens seit dem Mittelalter bis 1948 nie eine Mehrheit in Palästina und nicht einmal in dem ihnen von den Vereinten Nationen zugewiesenen Territorium besessen.

Wenn du andere Informationen hast, bin ich gerne und jederzeit bereit, dazu zu lernen.


Palästina war zu keinem Zeitpunkt ein rein arabisches Land, schon immer lebten dort Angehörige verschiedener Volksstämme und Religionen. Einen palästinensischen Staat gab es nie. Auf dem heutigen Staatsgebiet Israels leben Juden nachweislich seit mindestens 3.700 Jahren. Selbst nach der Zerstörung des Zweiten Tempels und dem Beginn der jüdischen Diaspora kam das jüdische Leben in Palästina nicht zum Erliegen. Bis zu den Kreuzzügen im 12. Jahrhundert hatten sich große jüdische Gemeinden entwickelt, unter anderem in Jerusalem, Tiberias, Rafah, Gaza, Aschkelon, Jaffa und Caesarea. Und auch nachdem tausende Juden den Kreuzfahrern zum Opfer fielen, stieg schon in den beiden Jahrhunderten darauf die Zahl der Juden durch eingewanderte Rabbiner und Pilger wieder an.

Das hab ich jetzt abgetippt, über römische Herrscher, die Kreuzzüge, das osmanische Reich usw. mach dich doch bitte selber schlau.
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Re: Der israelisch-palästinensische binationale Staat

Beitragvon imp » Mi 15. Aug 2018, 19:18

Vongole hat geschrieben:(15 Aug 2018, 20:06)

Palästina war zu keinem Zeitpunkt ein rein arabisches Land, schon immer lebten dort Angehörige verschiedener Volksstämme und Religionen. Einen palästinensischen Staat gab es nie. Auf dem heutigen Staatsgebiet Israels leben Juden nachweislich seit mindestens 3.700 Jahren. Selbst nach der Zerstörung des Zweiten Tempels und dem Beginn der jüdischen Diaspora kam das jüdische Leben in Palästina nicht zum Erliegen. Bis zu den Kreuzzügen im 12. Jahrhundert hatten sich große jüdische Gemeinden entwickelt, unter anderem in Jerusalem, Tiberias, Rafah, Gaza, Aschkelon, Jaffa und Caesarea. Und auch nachdem tausende Juden den Kreuzfahrern zum Opfer fielen, stieg schon in den beiden Jahrhunderten darauf die Zahl der Juden durch eingewanderte Rabbiner und Pilger wieder an.

Das hab ich jetzt abgetippt, über römische Herrscher, die Kreuzzüge, das osmanische Reich usw. mach dich doch bitte selber schlau.

Ist doch sinnlose Mühe, da was zu predigen. Alles korrekt, aber ein wenig rückwärtsgewandt. Juden waren da immer. Wir müssen uns mal klar machen, wo überall es heute keine Juden mehr oder nur noch wenige gibt. Selbst in Deutschland wäre ohne die Russen in vielen jüd. Gemeinden das Licht aus. Oder man suche mal die Mittelmeerküste ab, was da noch ist. Da war jahrtausendelang ein Leben als Minderheit möglich, oft unter schwierigen Umständen. Heute dagegen... Manche suchen hier einfach ihre Indianerstory, damit sie in Deutschland Angst vor Zuwanderung haben können und den Juden was vorzuwerfen haben. Es ist vieles schwierig an Israels Geschichte und Politik. Der Nachweis jüdischen Lebens in der Region ist es nicht.
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Re: Der israelisch-palästinensische binationale Staat

Beitragvon Paperbackwriter » Do 16. Aug 2018, 14:55

Sole.survivor@web.de hat geschrieben:(15 Aug 2018, 20:18)

Ist doch sinnlose Mühe, da was zu predigen. Alles korrekt, aber ein wenig rückwärtsgewandt. Juden waren da immer. Wir müssen uns mal klar machen, wo überall es heute keine Juden mehr oder nur noch wenige gibt. Selbst in Deutschland wäre ohne die Russen in vielen jüd. Gemeinden das Licht aus. Oder man suche mal die Mittelmeerküste ab, was da noch ist. Da war jahrtausendelang ein Leben als Minderheit möglich, oft unter schwierigen Umständen. Heute dagegen... Manche suchen hier einfach ihre Indianerstory, damit sie in Deutschland Angst vor Zuwanderung haben können und den Juden was vorzuwerfen haben. Es ist vieles schwierig an Israels Geschichte und Politik. Der Nachweis jüdischen Lebens in der Region ist es nicht.

Fakt ist, dass der arabische Anspruch hinter dem der Juden steht, denn die Juden waren vor den Arabern dort sesshaft. Man sollte vielleicht mal die Balfour-Declaration lesen. Dort findet man den Hinweis, dass die jüdische Heimstatt eine tiefe Verbindung zur ehemaligen Heimat hat. Der letzte Besitzer Palästinas war im Übrigen das Osmanische Reich und nicht etwa die Araber, wie es hier des Öfteren fälschlicherweise behauptet wird.
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Re: Der israelisch-palästinensische binationale Staat

Beitragvon Paperbackwriter » Do 16. Aug 2018, 15:15

Nickverhunzung und Antwort darauf entfernt, Moses, Mod.
Fakt ist immer noch, dass die arabischen Bewohner davon träumen, die Juden ins Meer zu jagen und "Palästina zu befreien" indem sie die dort lebenden Juden ermorden. Deshalb die fortwährenden Angriffe aus Gaza und so weiter...Es spielt sehr wohl eine Rolle, wer welche Rolle spielte unter dem Mandat. Fakt ist auch, dass Israel eiin Staat ist, Mitglied der UN und von fast allen Mitgliedern anerkannt. Palästina hingegen ist bis jetzt nur ein Autonomiegebiet und die Bewohner dort, respektive die arabischen Länder dahinter, verweigern sich einer friedlichen Lösung. Ein Staat Palästina wäre nur ein weiterer lebensunfähiger arabischer Staat, der ohne Israel keine Chance hätte, zu existieren.
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Re: Der israelisch-palästinensische binationale Staat

Beitragvon imp » Do 16. Aug 2018, 15:19

Paperbackwriter hat geschrieben:(16 Aug 2018, 16:15)

Nickverhunzung entfernt, Moses, Mod.Fakt ist immer noch, dass die arabischen Bewohner davon träumen

Solche Generalisierungen sind nicht hilfreich. "Die arabischen Bewohner" träumen überhaupt nichts. "Die Bewohner" führen auch keine Angriffe aus. Zudem sind irgendwelche Referate über Jahrzehnte alte Geschichte ungeeignet, eine zukünftige Lösung anzudeuten. Aber diese Diskussion gab es ja schon mit anderen Nicks, die heute nicht mehr teilnehmen, nicht wahr?
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Re: Der israelisch-palästinensische binationale Staat

Beitragvon Paperbackwriter » Do 16. Aug 2018, 15:48

Sole.survivor@web.de hat geschrieben:(16 Aug 2018, 16:19)

Solche Generalisierungen sind nicht hilfreich. "Die arabischen Bewohner" träumen überhaupt nichts. "Die Bewohner" führen auch keine Angriffe aus. Zudem sind irgendwelche Referate über Jahrzehnte alte Geschichte ungeeignet, eine zukünftige Lösung anzudeuten. Aber diese Diskussion gab es ja schon mit anderen Nicks, die heute nicht mehr teilnehmen, nicht wahr?


Nun, die arabischen Bewohner der Autonomiegebiete stimmen den Angriffen der Hamas auf Israel mit über 80 % zu. Die träumen sehr wohl von der "Befreiung Palästinas". Andere Nicks interessieren mich überhaupt nicht. Was du damit andeuten willst, interessiert mich noch weniger. Geschichte spielt immer eine Rolle, wenn es um die Zukunft geht. Es wird meiner Ansicht nach keine friedliche Lösung geben, denn die Palästinenser setzen darauf, dass die ständigen Angriffe auf Israel das Land letztendlich zermürben. Das wird nicht der Fall sein. Israel ist zu Lösungen bereit, die Palästinenser nicht. Alle Friedensverhandlungen sind letztendlich an der Verweigerungshaltung der Araber gescheitert. Das ist auch ein Fakt. Man kann als unterlegener Teil, der mehrere Kriege verloren hat, keine Forderungen stellen, meiner Ansicht nach.
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Re: Der israelisch-palästinensische binationale Staat

Beitragvon think twice » Do 16. Aug 2018, 15:58

Paperbackwriter hat geschrieben:(16 Aug 2018, 16:15)


Fakt ist immer noch, dass die arabischen Bewohner davon träumen, die Juden ins Meer zu jagen und "Palästina zu befreien" indem sie die dort lebenden Juden ermorden. Deshalb die fortwährenden Angriffe aus Gaza und so weiter....

Woher weisst du das? Ich habe grade gelesen, dass in Palästina seit 2006 nicht mehr gewählt wurde und ein Grossteil der Bevölkerung mittlerweile selbst in Angst vor der Hamas lebt.
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Re: Der israelisch-palästinensische binationale Staat

Beitragvon Paperbackwriter » Do 16. Aug 2018, 16:04

think twice hat geschrieben:(16 Aug 2018, 16:58)

Woher weisst du das? Ich habe grade gelesen, dass in Palästina seit 2006 nicht mehr gewählt wurde und ein Grossteil der Bevölkerung mittlerweile selbst in Angst vor der Hamas lebt.


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Re: Der israelisch-palästinensische binationale Staat

Beitragvon imp » Do 16. Aug 2018, 16:06

Paperbackwriter hat geschrieben:(16 Aug 2018, 16:48)
Geschichte spielt immer eine Rolle, wenn es um die Zukunft geht.

Aus Geschichte lässt sich nichts lernen. Das haben wir ja hier seit Jahren diskutiert. Insofern ist unerheblich, was in alten Dokumenten steht oder wer wann welchen Krieg verloren hat. Geschichte konstruiert die vorfindliche Situation und damit ist sie fertig. Die weitere Entwicklung ist ganz in der Hand der Gegenwart. Pauschalisierungen helfen da nicht viel.
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