Der israelisch-palästinensische binationale Staat

Moderator: Moderatoren Forum 3

Benutzeravatar
Adam Smith
Beiträge: 24791
Registriert: Mi 18. Jan 2012, 21:57

Re: Der israelisch-palästinensische binationale Staat

Beitragvon Adam Smith » Sa 9. Dez 2017, 11:04

Sole.survivor@web.de hat geschrieben:(08 Dec 2017, 22:23)

Ich sehe da nicht viel Potential. Die halbe Welt ist bisher neutral bis positiv gegenüber dem Staat eingestellt. Die andere Hälfte sind Muslime und Chinesen.


China hat gute Beziehungen zu Israel.
Benutzeravatar
unity in diversity
Beiträge: 6629
Registriert: So 21. Dez 2014, 09:18
Benutzertitel: Nachtfalter
Wohnort: Falena

Re: Der israelisch-palästinensische binationale Staat

Beitragvon unity in diversity » Sa 9. Dez 2017, 11:18

Adam Smith hat geschrieben:(09 Dec 2017, 11:04)

China hat gute Beziehungen zu Israel.

Stimmt.
Am 1. Oktober sieht man immer prominente Gäste aus Israel auf der Ehrentribüne.
Für jedes Problem gibt es zwei Lösungsansätze:
Den Falschen und den Unsrigen.
Aus den USA
bennyh
Beiträge: 4467
Registriert: Sa 23. Feb 2013, 10:58
Benutzertitel: Auf ganz dünnem Eis
Wohnort: Fast gesperrt

Re: Der israelisch-palästinensische binationale Staat

Beitragvon bennyh » Sa 9. Dez 2017, 15:12

unity in diversity hat geschrieben:(09 Dec 2017, 10:17)

Das sind alte Ressentiments aus einer längst vergangenen bipolaren Welt.
Das verteilt und neutralisiert sich, weil wir in einer multipolaren Welt leben.

Es sind seit der bipolaren Zeit aber viele Staaten hinzugekommen, etwa Südafrika (1995), Paraguay (2005), Montenegro (2006), Costa Rica (2008), Dominikanische Republik (2009), Brasilien (2010), Argentinien (2010), Bolivien (2010), Ecuador (2010), Chile (2011), Peru (2011), Uruguay (2011), Island (2011), Thailand (2012) und Schweden (2014).
Usertreffen 2019 FTW
Danke an die Moderation für die gute Arbeit all die vielen Jahre.
Haltet euch einfach an die Nutzungsbedingungen, Leute!
Benutzeravatar
Sole.survivor@web.de
Beiträge: 7872
Registriert: Fr 14. Jul 2017, 19:37
Benutzertitel: Change Agent

Re: Der israelisch-palästinensische binationale Staat

Beitragvon Sole.survivor@web.de » Sa 9. Dez 2017, 16:54

Adam Smith hat geschrieben:(09 Dec 2017, 11:04)

China hat gute Beziehungen zu Israel.

Das ist nicht dasselbe. China hat auch Trump groß aufgenommen.
Striving for Excellence, Demonstrating Integrity, Activating Leadership, Acting Sustainably, Enjoying Participation, Living Diversity.
Benutzeravatar
Adam Smith
Beiträge: 24791
Registriert: Mi 18. Jan 2012, 21:57

Re: Der israelisch-palästinensische binationale Staat

Beitragvon Adam Smith » Sa 9. Dez 2017, 17:32

Sole.survivor@web.de hat geschrieben:(09 Dec 2017, 16:54)

Das ist nicht dasselbe. China hat auch Trump groß aufgenommen.

China hat auch gute Beziehungen zu den USA.
Benutzeravatar
Sole.survivor@web.de
Beiträge: 7872
Registriert: Fr 14. Jul 2017, 19:37
Benutzertitel: Change Agent

Re: Der israelisch-palästinensische binationale Staat

Beitragvon Sole.survivor@web.de » Sa 9. Dez 2017, 19:34

Adam Smith hat geschrieben:(09 Dec 2017, 17:32)

China hat auch gute Beziehungen zu den USA.

Und doch sind sie Gegner.
Striving for Excellence, Demonstrating Integrity, Activating Leadership, Acting Sustainably, Enjoying Participation, Living Diversity.
Benutzeravatar
Liegestuhl
Beiträge: 36023
Registriert: Mo 2. Jun 2008, 11:04
Benutzertitel: Herzls Helfer
Wohnort: אולדנבורג

Re: Der israelisch-palästinensische binationale Staat

Beitragvon Liegestuhl » So 10. Dez 2017, 13:24

Interessanter Podcast im Deutschlandfunk.
Initiative für Konföderation

Eine dritte Option für Israel und Palästina

Gemeinsam für den Frieden: Jüdische und muslimische Aktivisten setzen sich für eine Zweistaatenlösung innerhalb einer Föderation ein. Vorbild ist die Europäischen Union. Und die Bewegung findet immer mehr Unterstützer - auf beiden Seiten.


http://www.deutschlandfunk.de/initiativ ... _id=402744

Letztlich aber auch ernüchternd.
Ein Hütchen mit Federn, die Armbrust über der Schulter, aber ein Jäger ist es nicht.
Benutzeravatar
Misterfritz
Moderator
Beiträge: 4759
Registriert: So 4. Sep 2016, 14:14
Benutzertitel: Cheffe vons Rudel
Wohnort: Badische Sahelzone

Re: Der israelisch-palästinensische binationale Staat

Beitragvon Misterfritz » So 10. Dez 2017, 22:14

Liegestuhl hat geschrieben:(10 Dec 2017, 13:24)

Interessanter Podcast im Deutschlandfunk.


http://www.deutschlandfunk.de/initiativ ... _id=402744

Letztlich aber auch ernüchternd.
Ich habe schon häufiger darüber nachgedacht, was wäre wirklich gut: Zweistaatenlösung oder Einstaatenlösung?
Wenn man das aus Palästinensischer Sicht sieht, dann sehen sie die Gefahr, dass israelische Siedler ihnen immer mehr Land wegnehmen. Aber zwei Staaten würden immer wieder auch Konflikte zwischen den dann zwei Staaten hervorrufen, denn, machen wir uns nix vor: Selbst mit grösster Unterstützung wäre Palästina immer ein armer Staat.
Wenn es also einen Staat gäbe, dann wäre Israel auch für den Wohlstand seiner palästinensischen Bürger zuständig, sie müssten gleiche Rechte für alle Einwohner sichern - und die Mauern einreissen. Ich denke, da dürften die Israelis auch nicht gerade begeistert von sein.
Aber es sollte endlich mal geklärt werden, welches Modell denn nun machbar ist.
Benutzeravatar
Liegestuhl
Beiträge: 36023
Registriert: Mo 2. Jun 2008, 11:04
Benutzertitel: Herzls Helfer
Wohnort: אולדנבורג

Re: Der israelisch-palästinensische binationale Staat

Beitragvon Liegestuhl » So 10. Dez 2017, 22:26

Misterfritz hat geschrieben:(10 Dec 2017, 22:14)
Aber es sollte endlich mal geklärt werden, welches Modell denn nun machbar ist.


Fast jede Lösung ist besser als der Status quo.

Leider spielt die Verbesserung der Lebensumstände der Menschen in diesem Konflikt eine untergeordnete Rolle.
Ein Hütchen mit Federn, die Armbrust über der Schulter, aber ein Jäger ist es nicht.
Benutzeravatar
Tom Bombadil
Moderator
Beiträge: 33863
Registriert: Sa 31. Mai 2008, 15:27
Benutzertitel: Non Soli Cedit

Re: Der israelisch-palästinensische binationale Staat

Beitragvon Tom Bombadil » Mo 11. Dez 2017, 11:27

Misterfritz hat geschrieben:(10 Dec 2017, 22:14)

Ich habe schon häufiger darüber nachgedacht, was wäre wirklich gut: Zweistaatenlösung oder Einstaatenlösung?

Was soll an einer Einstaatenlösung gut sein? Dann könnten die jüdischen Israelis direkt die Koffer packen.

Eine Lösung in Form eines Staates kann es erst dann geben, wenn die Bereitschaft zum Frieden da ist. Und die scheint, angesichts der muslimischen Hasstiraden der letzten Tage, sehr, sehr gering zu sein.
The tree of liberty must be refreshed from time to time with the blood of patriots and tyrants. It is its natural manure.
Thomas Jefferson
Benutzeravatar
Julian
Beiträge: 7567
Registriert: Di 5. Jan 2016, 00:38

Re: Der israelisch-palästinensische binationale Staat

Beitragvon Julian » Mo 11. Dez 2017, 23:46

Tom Bombadil hat geschrieben:(11 Dec 2017, 11:27)

Was soll an einer Einstaatenlösung gut sein? Dann könnten die jüdischen Israelis direkt die Koffer packen.


Vor Jahren hatte ich auch so gedacht - im wesentlich mit dem Blick auf die demographischen Realitäten (höhere Geburtenraten unter Palästinensern und niedrigere bei jüdischen Israelis). Nun sieht es aber tatsächlich seit einiger Zeit so aus, dass die Fertilität der jüdischen Israelis die der Araber übertreffen könnte; letztes Jahr war die Ziffer bei beiden bei ca. 3,1 Kindern pro Frau.

Unter solchen Umständen wäre gegebenenfalls auch eine Einstaatenlösung denkbar, bei der die jüdischen Israelis die Mehrheit bleiben und die Macht ausüben. Allerdings wird viel davon abhängen, wie es mit den Charedim, den Ultraorthodoxen, weitergeht, denn diese tragen wesentlich zur hohen Geburtenrate, aber bisher nicht so sehr zur Kampfeskraft und Produktivität Israels bei.

Die Demographie wird von vielen Israelis als Schlüssel zur Lösung des Konfliktes gesehen.

New statistics show that the Israeli-Jewish fertility rate this year has surpassed that of the Israeli-Arab population for the first time, defying analysts who have made long-term projections of a Jewish minority in Israel.

At the same time, it remains to be seen whether the numbers will affect the political landscape of the Israeli-Palestinian conflict.

The upward-trending Jewish rate of 3.16 births per woman, and the corresponding downward-trending figure of 3.11 for Israeli Arabs, can lead to more confident policy decisions by the Israeli government, said demographic expert Yoram Ettinger, who published a recent report on the issue.

“In contrast to the stated position of the establishment’s prophets of demographic doom, there is no Arab demographic time bomb, but there is an unprecedented Jewish demographic tailwind,” Ettinger, the former minister for congressional affairs at the Israeli Embassy in Washington, D.C., told JNS.org.
[...]
Ettinger believes that the 66-percent Jewish majority in the combined areas of Judea and Samaria (commonly known as the West Bank) and pre-1967 Israel, along with “a fertility tailwind and a huge untapped aliyah potential,” mean that Israelis will be “more inclined” to reject a two-state solution to the Israeli-Palestinian conflict.
[...]
Ettinger asserted that the more aware Israelis become about the current strength of Jewish demography, the more willing they will be to eventually annex Judea and Samaria, which he described as the historical, religious, cultural and strategic core of the land of Israel.

Yet Efraim Inbar, president of the recently established Jerusalem Institute for Strategic Studies, told JNS.org that the new demographic figures do not significantly change realities on the ground.

“Even if Israel’s Jewish fertility rate is higher than the Arabs in Israel or in the West Bank, the demographics of the region will not change rapidly, leaving 1.5-2 million Arabs, mostly living in the cities of Area A (which is under the full civil and security control of the Palestinian Authority),” Inbar said.

“The main question does not revolve around birth rates, but whether it is wise for the Jewish state to incorporate in its midst such a large hostile population,” he added, referring to the Palestinian Arabs.

http://www.jns.org/latest-articles/2017 ... 8LQrSdXUI=
tabernakel
Beiträge: 538
Registriert: Do 26. Mär 2015, 11:12

Re: Der israelisch-palästinensische binationale Staat

Beitragvon tabernakel » Di 12. Dez 2017, 00:42

Julian hat geschrieben:(11 Dec 2017, 23:46)
Vor Jahren hatte ich auch so gedacht - im wesentlich mit dem Blick auf die demographischen Realitäten (höhere Geburtenraten unter Palästinensern und niedrigere bei jüdischen Israelis). Nun sieht es aber tatsächlich seit einiger Zeit so aus, dass die Fertilität der jüdischen Israelis die der Araber übertreffen könnte; letztes Jahr war die Ziffer bei beiden bei ca. 3,1 Kindern pro Frau.

Unter solchen Umständen wäre gegebenenfalls auch eine Einstaatenlösung denkbar, bei der die jüdischen Israelis die Mehrheit bleiben und die Macht ausüben. Allerdings wird viel davon abhängen, wie es mit den Charedim, den Ultraorthodoxen, weitergeht, denn diese tragen wesentlich zur hohen Geburtenrate, aber bisher nicht so sehr zur Kampfeskraft und Produktivität Israels bei.

Die Demographie wird von vielen Israelis als Schlüssel zur Lösung des Konfliktes gesehen.

Das sehe ich spannenderweise nicht so, und zwar aus zwei Gründen: Zum einen weil Israel bereits heute eher überbevölkert ist - gerade durch das demographisch bedingte "Geburten-Wettrennen" in der Region. Eine weitere Steigerung der Bevölkerungszahl sorgt daher nur für noch mehr Wohnungsnot, Arbeitslosigkeit usw. (sowohl in Israel als auch bei der "Westbank", und Gaza platzt schon heute aus allen Näten) ohne dass es militärisch oder wirtschaftlich noch einen größeren Zuwachs schafft. Und zum anderen weil gerade die muslimische Fertilität zu leicht manipulierbar ist, eine Fatwa nebst ordentlich Katarisch oder Iranisch finanziertes Kindergeld reicht aus und schon würde der demographische Kampf gegen Israel wieder intensiviert.

Israel ist daher denke ich gut beraten sich nicht auf solch statistische Momentaufnahmen und das Wunschdenken der eigenen religiöse Rechten im Land einzulassen die meint die palästinensischem Bevölkerungszahlen seien eh manipuliert, und man werde in einem Einstaaten-Verbund schon in der Mehrheit bleiben. Das ist eher Wunschdenken. Genauso ist es aber denke ich Wunschdenken zu meinen ein Failed State neben Israel wäre die Lösung - und die Palästinenser offenbaren halt leider bis heute alle Warnsignale dass es genau dazu kommen würde, zumal ihre Fixierung auf Israels Zerstörung bis heute einen dauerhaften Frieden von Grund auf verhindert.

Realistischer wäre es aus meiner Sicht auf Dauer sich z.B. auf 3 palästinensische demilitarisierte Statelets mit eigener Staatsbürgerschaft und eingeschränkter Souveränität zu verständigen (um Gaza, Nablus/Ramallah und Hebron), wenn nötig mit Zäunen und Mauern drumrum, und diese mit Israel in einer Wirtschaftsunion zu vereinigen - spannenderweise gibt's zwischen Israelis und Palästinensern seit ein paar Jahren Diskussionen um Letzteres.
Fazer
Beiträge: 3992
Registriert: Mi 21. Okt 2015, 09:40

Re: Der israelisch-palästinensische binationale Staat

Beitragvon Fazer » Di 12. Dez 2017, 01:23

Tom Bombadil hat geschrieben:(11 Dec 2017, 11:27)

Was soll an einer Einstaatenlösung gut sein? Dann könnten die jüdischen Israelis direkt die Koffer packen.

Eine Lösung in Form eines Staates kann es erst dann geben, wenn die Bereitschaft zum Frieden da ist. Und die scheint, angesichts der muslimischen Hasstiraden der letzten Tage, sehr, sehr gering zu sein.


Ich stimme voll zu. Die Diskussion über angeblich höhere Fertilitätsraten der Juden hier ist geradezu absurd. Israel wäre selbstmörderisch, wenn es die Palästinensergebiete und deren Bewohner in den eigenen Staat aufnehmen würde.

Eher übernimmt wieder Jordanien die West Bank und Ägypten Gaza als dass Israel die beiden Gebiete mit vollen Bürgerrechten für die Palästinenser übernehmen würde.

Die Palästinenser kämpfen seit 70 Jahren gegen eine Zweistaatenlösung, in der Israel anerkannt wird. Die Folge ist, dass ihnen in der Realität und im Sinne des Eigenschutz Israels immer mehr Gebiete weggenommen werden. Hätte Arafat Frieden geschlossen, sähe das heute alles ganz anders aus. Je weiter die Palästinenser sich der Realität verweigern umso weniger bleibt am Ende für sie über.
Freiheit bedeutet Verantwortung; das ist der Grund, weshalb sich die meisten vor ihr fürchten. (George Bernard Shaw)
Benutzeravatar
Tom Bombadil
Moderator
Beiträge: 33863
Registriert: Sa 31. Mai 2008, 15:27
Benutzertitel: Non Soli Cedit

Re: Der israelisch-palästinensische binationale Staat

Beitragvon Tom Bombadil » Di 12. Dez 2017, 02:47

Julian hat geschrieben:(11 Dec 2017, 23:46)

Die Demographie wird von vielen Israelis als Schlüssel zur Lösung des Konfliktes gesehen.

Man kann sich nicht auf eine Art "Geburtenwettstreit" einlassen, wenn es um die Existenz des Staates geht, das ist absurd. Dein Zitat behandelt auch nur die isr. Araber, wie ist denn die Geburtenrate bei in Gaza, Judäa und Samaria und in den "Flüchtlings"lagern?
The tree of liberty must be refreshed from time to time with the blood of patriots and tyrants. It is its natural manure.
Thomas Jefferson
Benutzeravatar
King Kong 2006
Beiträge: 4884
Registriert: Di 3. Jun 2008, 10:41
Benutzertitel: Kongenial

Gabriel traut sich was

Beitragvon King Kong 2006 » Mi 31. Jan 2018, 20:44

German minister warns Israel it faces growing frustration in Europe

TEL AVIV (Reuters) - German Foreign Minister Sigmar Gabriel warned Israel on Wednesday that it faced growing frustration in Europe amid concern for the future of a two-state solution to the Israeli-Palestinian conflict.


"It is increasingly difficult for people like me to explain to them the reasons why our support for Israel must persist," he said. Gabriel pointed to concerns about violence, hatred, and Israeli settlement-building in occupied territory that Palestinians seek for a future independent state.


Soweit erscheint das nachvollziehbar.

"Germany is looking forward to the day when it will be able to move its embassy in Israel to Jerusalem. But let me add: in two states with Jerusalem as their capital. There is no shortcut here."

https://www.swissinfo.ch/eng/german-min ... e/43867494


Hm? Wie ist das gemeint? Eine Hauptstadt für zwei Staaten? Oder West- bzw. Ostjerusalem für jeweils einen Staat?
Wenn man zuviel weiß, wird es immer schwieriger, einfache Entscheidungen zu treffen.
Wissen stellt eine Barriere dar, die einen daran hindert, etwas in Erfahrung zu bringen.
- Frank Herbert, Die Kinder des Wüstenplaneten
bennyh
Beiträge: 4467
Registriert: Sa 23. Feb 2013, 10:58
Benutzertitel: Auf ganz dünnem Eis
Wohnort: Fast gesperrt

Re: Gabriel traut sich was

Beitragvon bennyh » Mi 31. Jan 2018, 22:29

King Kong 2006 hat geschrieben:(31 Jan 2018, 20:44)

Soweit erscheint das nachvollziehbar.



Hm? Wie ist das gemeint? Eine Hauptstadt für zwei Staaten? Oder West- bzw. Ostjerusalem für jeweils einen Staat?

Letzteres.
Usertreffen 2019 FTW
Danke an die Moderation für die gute Arbeit all die vielen Jahre.
Haltet euch einfach an die Nutzungsbedingungen, Leute!
Benutzeravatar
Tom Bombadil
Moderator
Beiträge: 33863
Registriert: Sa 31. Mai 2008, 15:27
Benutzertitel: Non Soli Cedit

Re: Gabriel traut sich was

Beitragvon Tom Bombadil » Mi 31. Jan 2018, 23:41

King Kong 2006 hat geschrieben:(31 Jan 2018, 20:44)

Soweit erscheint das nachvollziehbar.

Nichts ist daran nachvollziehbar, solange man die Kurden schmählich im Stich lässt, während Erdogan ethnische Säuberungen durchführen will. Unter dem Deckmantel des "Kampfes gegen den Terror". Gabriel ist einfach nur ein bigotter Huechler.
The tree of liberty must be refreshed from time to time with the blood of patriots and tyrants. It is its natural manure.
Thomas Jefferson
Benutzeravatar
Vongole
Beiträge: 1911
Registriert: Di 24. Mär 2015, 18:30

Re: Der israelisch-palästinensische binationale Staat

Beitragvon Vongole » Do 1. Feb 2018, 01:03

Gabriel ist kein Heuchler, der bleibt nur seiner antiiisraelischen Linie treu.
Wahrscheinlich war das Gespräch mit seinem guten Freund Abbas (O-Ton Gabriel) wieder sehr ergiebig.
Ein deutscher Außenminister, der Terroristen zu seinen Freunden zählt, und dann Israel zum Frieden mahnt, ist eine - höflich ausgedrückt - einzige schmerzende Peinlichkeit.
Auf englisch hätte ich das passender ausdrücken können.
Polibu
Beiträge: 5628
Registriert: Mo 11. Dez 2017, 02:04

Re: Der israelisch-palästinensische binationale Staat

Beitragvon Polibu » Do 1. Feb 2018, 01:42

Vongole hat geschrieben:(01 Feb 2018, 01:03)

Gabriel ist kein Heuchler, der bleibt nur seiner antiiisraelischen Linie treu.
Wahrscheinlich war das Gespräch mit seinem guten Freund Abbas (O-Ton Gabriel) wieder sehr ergiebig.
Ein deutscher Außenminister, der Terroristen zu seinen Freunden zählt, und dann Israel zum Frieden mahnt, ist eine - höflich ausgedrückt - einzige schmerzende Peinlichkeit.
Auf englisch hätte ich das passender ausdrücken können.


Das ist Antisemitismus in Reinform. Das kann man ruhig beim Namen nennen.
Benutzeravatar
Ger9374
Beiträge: 2667
Registriert: Sa 19. Nov 2016, 05:39
Benutzertitel: Einigkeit,Recht und Freiheit!!

Re: Der israelisch-palästinensische binationale Staat

Beitragvon Ger9374 » Do 1. Feb 2018, 03:39

Polibu hat geschrieben:(01 Feb 2018, 01:42)

Das ist Antisemitismus in Reinform. Das kann man ruhig beim Namen nennen.



Ein Deutscher Aussenminister der für Antisemitismus stehen soll?
Da übernehmt euch nur nicht.
Kritik an Israel ist nicht gleichzeitig
Antisemitismus.Wenn es schon soweit ist in diesem Land , dann wird das besondere Verhältnis Deutschlands zu Israel falsch gedeutet.
Deutsche Aussenpolitik darf auch Israel oder Arabische Staaten kritisieren. Sowie auch Deutsche Politik kritisch von anderen Staaten gesehen werden darf. Das ist Politik auf Augenhöhe.
Jede meinung ist wichtig,sofern man eine eigene hat!

Zurück zu „35. Israel & Palästina“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast