Der israelisch-palästinensische binationale Staat

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Adam Smith
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Re: Der israelisch-palästinensische binationale Staat

Beitragvon Adam Smith » Fr 13. Okt 2017, 19:47

ryu1850 hat geschrieben:(13 Oct 2017, 20:39)

Das macht doch überhaupt keinen Sinn. Warum sollte Israel nicht an der Lage in Palästina Schuld sein, nur weil die USA andere Länder in der Region destabilisieren und es in denen (neuerdings, nicht schon 70 Jahre)auch schlecht läuft?


Die USA sind jetzt also auch schuld.
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Keoma
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Re: Der israelisch-palästinensische binationale Staat

Beitragvon Keoma » Fr 13. Okt 2017, 19:49

ryu1850 hat geschrieben:(13 Oct 2017, 20:16)

Palästina wird von der Mehrheit der Staaten als Staat anerkannt.

Ja, das bedrückt mich auch.
Leider ist die Mehrheit der Staaten noch immer auf einem gewissen Niveau.
Sieht man bei der UNO.
Jeder hat ein Recht auf meine Meinung.
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Re: Der israelisch-palästinensische binationale Staat

Beitragvon ryu1850 » Fr 13. Okt 2017, 19:53

Keoma hat geschrieben:(13 Oct 2017, 20:49)

Ja, das bedrückt mich auch.
Leider ist die Mehrheit der Staaten noch immer auf einem gewissen Niveau.
Sieht man bei der UNO.


Warum sollte man Palästina denn nicht als Staat anerkennen? Was spricht denn dagegen?
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Re: Der israelisch-palästinensische binationale Staat

Beitragvon Keoma » Fr 13. Okt 2017, 19:54

ryu1850 hat geschrieben:(13 Oct 2017, 20:53)

Warum sollte man Palästina denn nicht als Staat anerkennen? Was spricht denn dagegen?

Vieles.
Zum Beispiel weil die Palästinenser keinen jüdischen Staat dulden werden.
Auf ewig.
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Re: Der israelisch-palästinensische binationale Staat

Beitragvon ryu1850 » Fr 13. Okt 2017, 19:58

Keoma hat geschrieben:(13 Oct 2017, 20:54)

Vieles.
Zum Beispiel weil die Palästinenser keinen jüdischen Staat dulden werden.
Auf ewig.


Was sollte das mit der Anerkennung als Staat zu tun haben?
Das tun Nordkorea und der Iran übrigens auch nicht, und trotzdem sind sie als Staaten anerkannt.
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Re: Der israelisch-palästinensische binationale Staat

Beitragvon Keoma » Fr 13. Okt 2017, 20:03

ryu1850 hat geschrieben:(13 Oct 2017, 20:58)

Was sollte das mit der Anerkennung als Staat zu tun haben?
Das tun Nordkorea und der Iran übrigens auch nicht, und trotzdem sind sie als Staaten anerkannt.

Pfu, muss man jetzt mit Basics anfangen, z.B. , dass die Palästinenser eigentlich gar kein Volk sind?
Jeder hat ein Recht auf meine Meinung.
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Re: Der israelisch-palästinensische binationale Staat

Beitragvon Senexx » Fr 13. Okt 2017, 20:07

ryu1850 hat geschrieben:(13 Oct 2017, 20:46)

Wie soll Israel sein Gebiet erweitern, ohne Araber in den Staat zu integrieren und ohne jemanden zu vertreiben? Ist doch eine ganz einfache Frage.


Es baut Siedlungen im besetzten Westjordanland und verkleinert, was den Palästinensern bleibt.
Zuletzt geändert von Senexx am Fr 13. Okt 2017, 20:10, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Der israelisch-palästinensische binationale Staat

Beitragvon Bleibtreu » Fr 13. Okt 2017, 20:08

ryu1850 hat geschrieben:(13 Oct 2017, 20:39)

Das macht doch überhaupt keinen Sinn. Warum sollte Israel nicht an der Lage in Palästina Schuld sein, nur weil die USA andere Länder in der Region destabilisieren und es in denen (neuerdings, nicht schon 70 Jahre)auch schlecht läuft?

Weder die USA, noch Israel sind daran Schuld, dass die Palaestinenser sich gegenseitig massakrieren [Hamas-PLO & Co.], wenn sie gerade mal nicht auf uns losgehen und ihren Fuehrern geht das eigene Volk am Arsch vorbei. Gleiches gilt fuer die arabischen Staaten. Statt die Milliarden, die jaehrlich aus EU und weltweit in die pal. Gebiete fliessen sinnvoll zu verwenden, werden sie u.a. fuer Terror Zweck entfremdet:

[...] Solch eine Unterstützung wird nur dann den Frieden voranbringen, wenn sie genutzt wird, um Toleranz und Koexistenz zu fördern. Wenn sie eingesetzt wird, um Unnachgiebigkeit zu verstärken, dann schadet sie mehr, als dass sie nützt – und je mehr Hilfe hineingeht, desto schlimmer ist das Ergebnis. Das ist genau das, was in den vergangenen Jahrzehnten passiert ist. Große Summen ausländischer Hilfszahlungen wurde genutzt, um Terroristen zu unterstützen und die Feindseligkeit zu verstärken.

Jahrelang haben die hochrangigsten Persönlichkeiten der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) den Terrorismus unterstützt, gebilligt und verherrlicht. „Jeder Tropfen Blut, der in Jerusalem vergossen wurde“, so sagte Präsident Mahmud Abbas vergangenen September im palästinensischen Fernsehen, „ist heiliges Blut, so lange es für Allah war.“ Zahllose palästinensische Offizielle und das öffentliche Fernsehen haben wiederholt den Mord an Juden gepriesen.

Die Unterstützung für den Terrorismus endet nicht mit der Hetze. Das palästinensische Regime in Ramallah zahlt monatlich zwischen 370 und 3300 Euro an Terroristen und ihre Familien, letzteres ist fünfmal mehr als der durchschnittliche Monatsverdienst eines palästinensischen Arbeiters. [...]


ryu1850 hat geschrieben:(13 Oct 2017, 20:41)

Sie sagen Israel hat (zu) wenig Land bekommen, will aber gleichzeitig ein jüdischer Staat sein. Wie will man denn ein seinen Staat vergrößern, ohne eine andere Ethnie zu integrieren? Das geht rein logisch schon nur durch Vertreibung.

Noe, so wie du es mutwillig interpretierst habe ich es nicht geschrieben. Ich habe schlicht die Tatsache bestaetigt, dass Israel nur einen kleinen Teil der urspruenglich arabischen Gebiete des Osm. Reiches bekommen hat. Das ist nun Mal Fakt. Das typisch palaestinensische OpferGewinsel geht mir schlicht auf meine 2 Mio. Eier. :p Die israelischen Araber [ob christl. oder muslimisch] sind in Israel integriert. Sie sind israelische StaatsBuerger und dienen auch in der israelischen Armee, wie dieser muslimische Major: https://haolam.de/images/artikel/231013065243-b1-.jpg
• This right is the natural right of the Jewish people to be masters of their own fate, like all other nations, in their own sovereign State [Ben-Gurion]

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Re: Der israelisch-palästinensische binationale Staat

Beitragvon ryu1850 » Fr 13. Okt 2017, 20:10

Keoma hat geschrieben:(13 Oct 2017, 21:03)

Pfu, muss man jetzt mit Basics anfangen, z.B. , dass die Palästinenser eigentlich gar kein Volk sind?


Vọlk
Substantiv [das]

eine durch dieselbe Geschichte, Sprache und Kultur verbundene Gemeinschaft von Menschen .


Wer entscheidet denn was ein Volk ist und was nicht? Das tut ja immer noch das Betreffende Volk selber.

Und die Palästinenser erfüllen diese Kriterien nicht?
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Re: Der israelisch-palästinensische binationale Staat

Beitragvon Keoma » Fr 13. Okt 2017, 20:12

ryu1850 hat geschrieben:(13 Oct 2017, 21:10)

Vọlk
Substantiv [das]

eine durch dieselbe Geschichte, Sprache und Kultur verbundene Gemeinschaft von Menschen .


Wer entscheidet denn was ein Volk ist und was nicht? Das tut ja immer noch das Betreffende Volk selber.

Und die Palästinenser erfüllen diese Kriterien nicht?

Lernen Sie Geschichte, junger Mann.
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Re: Der israelisch-palästinensische binationale Staat

Beitragvon ryu1850 » Fr 13. Okt 2017, 20:18

Keoma hat geschrieben:(13 Oct 2017, 21:12)

Lernen Sie Geschichte, junger Mann.


Sie sprechen den Palästinensern also ab eine gemeinsame Geschichte zu haben?
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Re: Der israelisch-palästinensische binationale Staat

Beitragvon Bleibtreu » Fr 13. Okt 2017, 20:20

Jürgen Meyer hat geschrieben:(13 Oct 2017, 21:13)

nö Keoma Die Palästinenser sind kein Volk . Das sind Außerirdische lol sarkasmus aus


Zumindest gibt es die Bezeichnung falastini erst, seit sie Arafat erfunden hat. Spielt auch ueberhaupt keine Rolle, ob sie sich "nur" Araber oder pal. Araber nennen. Das Verhaeltnis ist dass wie Bayern zu Deutschland. :p
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https://www.shabak.gov.il/english/Pages/index.html#=2
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Re: Der israelisch-palästinensische binationale Staat

Beitragvon Keoma » Fr 13. Okt 2017, 20:22

ryu1850 hat geschrieben:(13 Oct 2017, 21:18)

Sie sprechen den Palästinensern also ab eine gemeinsame Geschichte zu haben?

Nein, aber dass sie ein eigenes Volk sind.
Es sind nahöstliche Araber, die der Hass auf Israel eint.
Sonst gar nichts.
Oder ja, auch noch die Legende der Naqba und der Wille zur Rückkehr in ein Land, das sie nur aus dem Fernsehen kennen.
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Re: Der israelisch-palästinensische binationale Staat

Beitragvon Jürgen Meyer » Fr 13. Okt 2017, 20:26

natürlich sind die Palästinenser ein Volk - Ach kennst mich noch ? na jut nix für ungut ...Österreicher
Bundestagswahl 2009 - PF : Linke 26 % (42 Stimmen ), FDP 17 % (27), Neonazis 17 % (27), MLPD 0 %, Wahlboykotteure 7 % ( 11) , CDU/CSU 11 % (18), SPD 8 % (13), GRÜNE 4 % (6), Sonstige 11% (17), TTl 161 Stimmen
viewtopic.php?f=32&t=2738&p=676524#p676524
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Re: Der israelisch-palästinensische binationale Staat

Beitragvon ryu1850 » Fr 13. Okt 2017, 20:28

Keoma hat geschrieben:(13 Oct 2017, 21:22)

Nein, aber dass sie ein eigenes Volk sind.
Es sind nahöstliche Araber, die der Hass auf Israel eint.
Sonst gar nichts.
Oder ja, auch noch die Legende der Naqba und der Wille zur Rückkehr in ein Land, das sie nur aus dem Fernsehen kennen.


Volk =/ Ethnie. Die Deutschen, Ösis und Schweizer sind sich auch zum verwechseln ähnlich. Dennoch gibt es 3 Länder mit den Bewohnern.
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Re: Der israelisch-palästinensische binationale Staat

Beitragvon Adam Smith » Fr 13. Okt 2017, 20:29

Hier mal das Osmanische Reich.

https://de.wikipedia.org/wiki/Osmanisch ... German.svg

http://www.bpb.de/internationales/europ ... -expansion

Ein Palästina gibt es hier nicht. Oder doch?
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Re: Der israelisch-palästinensische binationale Staat

Beitragvon Adam Smith » Fr 13. Okt 2017, 20:32

Bleibtreu hat geschrieben:(13 Oct 2017, 21:20)

Zumindest gibt es die Bezeichnung falastini erst, seit sie Arafat erfunden hat. Spielt auch ueberhaupt keine Rolle, ob sie sich "nur" Araber oder pal. Araber nennen. Das Verhaeltnis ist dass wie Bayern zu Deutschland. :p


Das Verhältnis ist wie Deutschland zu Europa. Wobei das nur für die Syrer oder Ägypter gilt.
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Re: Der israelisch-palästinensische binationale Staat

Beitragvon Senexx » Fr 13. Okt 2017, 20:36

Keoma hat geschrieben:(13 Oct 2017, 21:22)

Nein, aber dass sie ein eigenes Volk sind.
Es sind nahöstliche Araber, die der Hass auf Israel eint.

Da ist noch mehr. Sie suhlen sich gerne in ihrem Leid und fröhnen ihrem Opferdasein. Sie haben inzwischen schon so etwas wie eine gemeinsame Kultur und gemeinsames Bewusstsein herausgebildet.

Nur nicht realistisch sein, sondern in ihrem Bewusstsein, zum Opfer auserkoren zu sein, weitervegetieren.

Wenn das keine gemeinsame Identität ist, dann weiß ich nicht.
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Re: Der israelisch-palästinensische binationale Staat

Beitragvon Bleibtreu » Fr 13. Okt 2017, 20:52

Keoma hat geschrieben:(13 Oct 2017, 21:47)

Und die Palästinenser sind die Nachkommen der Kanaaniter?

Es wird immer lustiger. Mayer soll diesen Artikel mal lesen und dann scharf nachdenken: https://de.wikipedia.org/wiki/Kanaaniter :)
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https://www.shabak.gov.il/english/Pages/index.html#=2
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Re: Der israelisch-palästinensische binationale Staat

Beitragvon Keoma » Fr 13. Okt 2017, 20:56

Bleibtreu hat geschrieben:(13 Oct 2017, 21:52)

Es wird immer lustiger. Mayer soll diesen Artikel mal lesen und dann scharf nachdenken: https://de.wikipedia.org/wiki/Kanaaniter :)

Vergiss es.
Bei vielen Linken sind die Palästinenser die edlen Wilden und die Israelis die US-Kavallerie.
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